Deeanne Gist Die Sprache des Herzens

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Inhaltsangabe zu „Die Sprache des Herzens“ von Deeanne Gist

Chicago, 1893: Connor McNamara beschließt, alles auf eine Karte zu setzen – auch die elterliche Farm – und auf der Weltausstellung eine Erfindung vorzustellen, die vielen das Leben retten könnte: eine Sprinkleranlage. Doch aufgrund des Lärms in den Ausstellungshallen und einer Erkrankung, durch die er sein Gehör zu verlieren droht, ist sein Vorhaben zum Scheitern verurteilt. Da lernt er Della Wentworth kennen, die gehörlosen Kindern Lippenlesen beibringt. Nach kurzem Zögern erklärt sie sich einverstanden, ihm zu helfen. Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden verlieben sich ineinander. Doch was ist mit Connors beruflichen Träumen? Und dann ist da ja auch noch die Tatsache, dass zu Hause eine Verlobte auf ihn wartet ...

Wieder ein schönes Buch aus der Feder von Deeanne Gist.

— leseratte69
leseratte69

Eine Geschichte, zum Greifen nah und zum Verlieben schön. Wunderbar geschrieben!

— Yoyomaus
Yoyomaus

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Der einfache und schlichte Schreibstil steht im Kontrast zum ausgefallen Handlungsgeschehen bzw. zu den Gedankengängen der Figuren.

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  • Wieder mal ein schönes Buch von Deeanne Gist!

    Die Sprache des Herzens
    Buchbloggerin

    Buchbloggerin

    08. February 2016 um 11:52

    Chicago, 1893: Connor McNamara beschließt, alles auf eine Karte zu setzen – auch die elterliche Farm – und auf der Weltausstellung eine Erfindung vorzustellen, die vielen das Leben retten könnte: eine Sprinkleranlage. Doch aufgrund des Lärms in den Ausstellungshallen und einer Erkrankung, durch die er sein Gehör zu verlieren droht, ist sein Vorhaben zum Scheitern verurteilt. Da lernt er Della Wentworth kennen, die gehörlosen Kindern Lippenlesen beibringt. Nach kurzem Zögern erklärt sie sich einverstanden, ihm zu helfen. Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden verlieben sich ineinander. Doch was ist mit Connors beruflichen Träumen? Und dann ist da ja auch noch die Tatsache, dass zu Hause eine Verlobte auf ihn wartet … Der Aussage ,,Deeanne Gists Bücher sollten einen Warnhinweis enthalten: Wenn man sie einmal zur Hand genommen hat, kann man sie nämlich erst weglegen, wenn man sie komplett gelesen hat!” (Leserstimme) kann ich nur zustimmen, denn mir ging es beim Lesen dieses Buches genauso. Auch wenn es mal wieder ein ,,typischer” historischer Liebesroman war, war ich doch gespannt darauf, wie und wann Connor und Della denn endlich zueinander finden würden. Doch neben der Liebesgeschichte gab es auch andere interessante Aspekte in der Handlung, die zum Nachdenken und Mitfühlen bzw. -fiebern anregten. So ging es vor allem um das Lippenlesen und Gehörlosigkeit, mit der Connor zu kämpfen hatte. Was ich diesem Roman entnommen habe – und was mich sehr überrascht hat – war, dass Menschen mit jeglichen Arten von Behinderung, in diesem Fall Taubheit, in der damaligen Zeit für verrückt gehalten und an Irrenanstalten verwiesen wurden. Der Aspekt mit dem Lippenlesen hat mich jedoch fasziniert, denn davon habe ich noch kaum etwas gehört, doch nun kenne ich dies auch und muss sagen, dass ich sehr angetan von dieser Möglichkeit bin. Die Charaktere, allen voran Connor und Della, waren für meinen Geschmack recht klischeehaft, doch durch die außergewöhnliche Geschichte fand ich das letztendlich doch nicht so schlimm. Trotz allem waren sie mir sympathisch. Leider wurde der Glaube an Gott auch kaum angesprochen, wovon ich mir mehr erhofft hätte. Der Schreibstil war allerdings sehr angenehm und ließ einen leicht fließenden Lesefluss zu. Fazit: Mir hat das Lesen dieses Romans ganz gut gefallen, es war nicht langweilig und bis auf die angesprochenen Mängel ist es ein sehr schönes Buch geworden. Von mir bekommt es 4 von 5 Sternen!

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  • Liebesgeschichte auf der historischen Weltausstellung in Chicago

    Die Sprache des Herzens
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    17. January 2016 um 17:23

    Der 27 Jahre alte Farmer Connor McNamara ist als Aussteller für eine automatische Sprinkleranlage bei der Weltausstellung zugelassen, die 1893 in Chicago stattfindet. So lässt er seine Verlobte Wanda, seinen verwitweten und verschuldeten Vater und die Baumwollfelder, auf die er schon lange allergisch reagiert, zurück. Am ersten Tag auf der Weltausstellung lernt er Della Wentworth kennen, die er mit einem verletzten Knöchel vor der Menschenmenge rettet.  Doch er verliert sie wieder aus den Augen. Frustriert muss er bei der Weltausstellung feststellen, dass fast niemand seiner Sprinkleranlage Beachtung schenkt. Auf die wenigen Interessenten kann Connor wegen seiner  Hörproblemen nicht eingehen. Doch dann bekommt er den Tipp, sich eine Lehrerin zu suchen, die ihm Lippenlesen beibringt. Und auf einmal steht er wieder vor Della… Der eigentliche Klappentext des Buches  hört sich nicht besonders spannend an, zumal dort schon verraten wird, was mit Della und Connor passiert. Doch beim Lesen habe ich festgestellt, dass das Buch weitaus spannender ist, als ich annahm. Neben der Frage um Della und Connor sowie dessen Verlobte Wanda geht es um Connor berufliche Zukunft, um seine Hörprobleme, Dellas Platzangst, die großen Schulden von Connors Vater und vielem mehr. Mehrere Male kommt es zu unangenehmen, teils bedrohlichen Situationen. Mich hat das Thema „Lippenlesen“ überzeugt, dass Buch zu lesen. Tatsächlich konnte ich in diesem Buch einiges über die Geschichte der Gebärdensprache und des Lippenlesens sowie den damaligen Einstellungen dazu lernen, wobei mich manche Vorurteile sehr entsetzt haben. Auch die Beschreibungen der Weltausstellung in Chicago fand ich sehr interessant und gut in die Geschichte eingeflochten und dargestellt. Ich konnte mir die ganze Kulisse dort sehr gut vorstellen und wäre am liebsten selber hingefahren und mit dabei gewesen. Die Geschichte ist einfach und mit vielen Dialogen sehr lebendig geschrieben. Der Glaube an Gott wird ein paar Mal erwähnt, als Connor oder Della beten, ist jedoch bei beiden sehr persönlich und wird nicht nach außen getragen. Durch die einfühlsamen Beschreibungen darüber, wie es ist anders zu sein hat das Buch für mich auch echten Tiefgang. Insgesamt ein toller historischer Liebesroman, der sehr einfühlsam vom Leben mit Hörproblemen erzählt, beim Lesen durch viel Handlung und kurze Kapitel immer wieder Abwechslung bietet und zum Träumen anregt.  

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  • Die Sprache des Herzens

    Die Sprache des Herzens
    Nik75

    Nik75

    17. December 2015 um 20:44

    Meine Meinung: Frau Gist hat einen wunderbaren, flüssigen und fesselnden Schreibstil. Schon nach den ersten Seiten bin ich mit den Protagonisten warm geworden und habe die zwei Hauptcharaktere in mein Herz geschlossen. Della ist eine ehrgeizige junge Frau, die liebevoll bemüht ist gehörlosen Kindern auf der Weltausstellung Lippenlesen beizubringen. Sie ist eine begnadete Lehrerin und ich mochte sie wirklich gerne. Connor kommt zur Weltausstellung um seine automatische Sprinkleranlage vorzustellen. Da er auf einem Ohr schlecht hört bekommt er von Della Unterricht im Lippenlesen und hier beginnt ihre gemeinsame Geschichte. Frau Gist hat diesen Roman sehr gefühlvoll, fesselnd und auch spannend geschrieben. Sie hat viel über die Weltausstellung in Chicago geschrieben. Durch ihre wunderbaren Beschreibungen konnte man sie dieses Ereignis sehr gut vorstellen und am liebsten wäre ich dabei gewesen. Beim Lesen hatte ich ein wahres Kopfkino vor Augen. Ich konnte mir Della, Connor und die Weltausstellung bildlich vorstellen. Sie beschreibt die Ereignisse auf der Weltausstellung und Connors Bemühen seine Sprinkleranlage an Firmen zu verkaufen. Da es für die Farm seiner Eltern sehr schlecht bestellt ist, war es einfach wichtig, seine Erfindung zu vermarkten. Sehr wichtig im Buch ist auch der Glaube an Gott. Della und Connor sind beide gläubig und mit Hilfe von Gott lassen sich viele Dinge leichter bewerkstelligen. Mir hat die Geschichte von Anfang bis Ende gut gefallen. Ich mag Liebegeschichten mit historischem Hintergrund. Besonders das Ereignis Weltausstellung fand ich sehr spannend. Ich war gefesselt vom Roman und konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Wenn jemand historische und christlich angehauchte Romane mag, dann sollte er dieses Buch unbedingt lesen. Ich vergebe dafür 5 Sterne.

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  • Ein wirklich schöner, historischer Roman

    Die Sprache des Herzens
    leseratte69

    leseratte69

    30. November 2015 um 17:11

    Klappentext Chicago, 1893: Connor McNamara beschließt, alles auf eine Karte zu setzen – auch die elterliche Farm – und auf der Weltausstellung eine Erfindung vorzustellen, die vielen das Leben retten könnte: eine Sprinkleranlage. Doch aufgrund des Lärms in den Ausstellungshallen und einer Erkrankung, durch die er sein Gehör zu verlieren droht, ist sein Vorhaben zum Scheitern verurteilt. Da lernt er Della Wentworth kennen, die gehörlosen Kindern Lippenlesen beibringt. Nach kurzem Zögern erklärt sie sich einverstanden, ihm zu helfen. Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden verlieben sich ineinander. Doch was ist mit Connors beruflichen Träumen? Und dann ist da ja auch noch die Tatsache, dass zu Hause eine Verlobte auf ihn wartet ... Über die Autorin Immer wieder schafft es Deeanne Gist, mit ihren Büchern die Bestsellerlisten zu erklimmen. Ihr Erfolgsrezept: gründlich recherchierte historische Romane in Verbindung mit viel Humor und Liebe. Bislang wurde sie für vier RITA-Awards nominiert - eine renommierte Auszeichnung für Liebesromane - und gewann zwei Christy-Awards. Sie hat vier mittlerweile erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann in Houston, Texas. Meine Meinung Story Wieder einmal hat es Deeanne Gist geschafft, mich mit ihrer Geschichte zu überzeugen. Die Autorin hat wieder gut recherchiert und entführt den Leser ins Jahr 1893 zur Weltausstellung nach Chicago. Die Autorin beschreibt diese so gut, dass man als Leser denkt, selbst daran teilzunehmen und es förmlich vor Augen sieht. Natürlich spielt auch die Liebe und der Glaube an Gott eine wichtige Rolle in diesem Buch. Auch die Gebärdensprache und das Lippenlesen wird dem Leser sehr gut erklärt, da der Protagonist Connor selbst droht zu ertauben. Die Geschichte hat mir von Anfang an gut gefallen, sie ist teilweise sogar richtig spannend. Einmal begonnen fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen Schreibstil Deeanne Gist hat einen einfachen, leicht zu lesenden Schreibstil, der einen schon nach wenigen Seiten in seinen Bann zieht. Sie bringt dem Leser, durch ihre detaillierten Beschreibungen, die Umgebung und Gegebenheiten näher. Der christliche Aspekt ist schön in die Geschichte eingearbeitet und wirkt nicht aufdringlich. Charaktere Das Buch hat zwei Hauptcharaktere, Connor McNamara und Della Wentworth, die mir beide sehr sympatisch waren. Connors Charakter war gut ausgearbeitet und es kam mir so vor als würde ich ihn selber kennen. Er war glaubhaft, realistisch und sehr authentisch dargestellt.. Bei Della kam mir dieses aber ein wenig zu kurz. Von ihr konnte ich mir nicht so ein gutes Bild machen. Ihr Charakter kam zweifelsohne zu kurz. Das Buch war deutlich auf Connor als Hauptcharaktere ausgelegt, was ich persönlich nicht so mag, meine Hauptcharaktere in einem Buch müssen eigentlich immer weiblich sein. Ist halt ein Tick von mir, an den ihr euch aber nicht stören müsst, denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und das ist auch gut so. Mein Fazit Ein wirklich schöner Roman, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Sympathische Charaktere, auch wenn die weibliche Protagonistin etwas zu kurz kam. Dafür wird dem Leser gutes Hintergrundwissen, über die Weltausstellung geboten, was ich sehr interessant fand. Ich vergebe gute vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • Fantastische Liebesgeschichte mit ganz viel Charme und Herz

    Die Sprache des Herzens
    Sunrise11

    Sunrise11

    Einmal das Buch in die Hand genommen, lässt es sich nicht mehr zur Seite legen, denn die Geschichte berührt einfach jedes Herz.  Chicago, 1893 in der Wirtschaftskrise Connor McNamara ist Farmer in North Carolina aber durch seine Allergie gegen diverse Samen auf dem Feld wird seine Gesundheit gefährdet. Zudem merkt Connor, dass ihm sein Gehör immer mehr Probleme macht und er es langsam verlieren wird. Allerdings hat er keine Alternative, denn seine Familie, die nur noch aus seinem Vater und ihn besteht, braucht das Geld zum Überleben. Aber er ist auch ein Ingenieur, denn er hat eine automatische Sprinkeranlage entwickelt nach dem Tod seiner Mutter, die bei einem Brand ums Leben gekommen ist. Sein Vater liebt ihn so sehr, dass er sich für Connors Erfindung heimlich bei der Weltausstellung bewirbt und angenommen wird. Später stellt er ihn vor vollendete Tatsachen und Connor bleibt nichts anderes übrig, als dort sein Glück zu versuchen. Er kann seinen Vater nicht enttäuschen. Auf der Weltausstellung lernt er die äußerst attraktive und warmherzige Della kennen und rettet sie aus einer gefährlichen Situation. Sie ist Lehrerin in einer Schule für gehörlose Kinder. Die Schule hat eine Klasse dort hingeschickt, um den Menschen zu zeigen, wie hier gearbeitet wird und welche Fortschritte erzielt werden können.   Er bittet sie, ihm das Lippenlesen beizubringen und ihr im Gegenzug die Weltausstellung zu zeigen – natürlich nur als Begleitschutz. Da das Lippenlesen eine sehr genaue Beobachtung und Hingabe erfordert, verliebt sich Connor sofort in Della. Doch da gibt es noch seine Verlobte, die zu Hause auf ihn wartet. Die Autorin Deanne Gist hat hier wieder einmal einen wundervollen Roman geschrieben, der mich sofort in den Bann gezogen hat. Durch die leichte und emotionsreiche Sprache wird der Leser sofort Teil der Geschichte. Die Weltausstellung bietet eine traumhafte Kulisse mit vielen schönen Momenten und Erfindungen. Aber auch hier gibt es nicht nur Liebe und Freude sondern auch Angst, Trauer und Missgunst begleiten die beiden sympathischen Protagonisten. Beide müssen mehr als einmal über ihren Schatten springen, um Hindernisse aus dem Weg räumen zu können.   Mir war bisher nie so bewusst, dass es früher für Menschen ohne Gehör so schwierig war,  in der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Das muss für die damaligen Lehrer des Lippenlesens und der Gebärdensprache eine große Aufgabe gewesen sein. Der christliche Aspekt spielt hier eine weniger wichtige Rolle. Manchmal habe ich mir gewünscht, dass die Protagonisten Gott mehr in ihre Wünsche einbeziehen und Gott ihnen ein Zeichen gibt. Bei mir hat dieser Roman wieder voll ins Schwarze getroffen und ich bin immer noch ganz berauscht von diesem tollen Erlebnis.

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    • 3
    pallas

    pallas

    23. October 2015 um 20:23
  • Leserunde zu "Die Sprache des Herzens: Roman." von Deeanne Gist

    Die Sprache des Herzens
    Arwen10

    Arwen10

    Auch dieser Roman "Die Sprache des Herzens" von Deeanne Gist ist eine Neuerscheinung aus dem Verlag Gerth Medien. 5 Leser haben nun die Gelegenheit, sich über diesen Roman in dieser Leserunde auszutauschen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde. Die Sprache des Herzens von Deeanne Gist Zum Inhalt: Chicago, 1893: Connor McNamara beschließt, alles auf eine Karte zu setzen – auch die elterliche Farm – und auf der Weltausstellung eine Erfindung vorzustellen, die vielen das Leben retten könnte: eine Sprinkleranlage. Doch aufgrund des Lärms in den Ausstellungshallen und einer Erkrankung, durch die er sein Gehör zu verlieren droht, ist sein Vorhaben zum Scheitern verurteilt. Da lernt er Della Wentworth kennen, die gehörlosen Kindern Lippenlesen beibringt. Nach kurzem Zögern erklärt sie sich einverstanden, ihm zu helfen. Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden verlieben sich ineinander. Doch was ist mit Connors beruflichen Träumen? Und dann ist da ja auch noch die Tatsache, dass zu Hause eine Verlobte auf ihn wartet ... Zur Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=201&sku=817051 Infos zur Autorin Immer wieder schafft es Deeanne Gist, mit ihren Büchern die Bestsellerlisten zu erklimmen. Ihr Erfolgsrezept: gründlich recherchierte historische Romane in Verbindung mit viel Humor und Liebe. Bislang wurde sie für vier RITA-Awards nominiert - eine renommierte Auszeichnung für Liebesromane - und gewann zwei Christy-Awards. Sie hat vier mittlerweile erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann in Houston, Texas. (c) Foto: Korey Howell Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 10. September 2015, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage:  Kennt ihr schon Bücher der Autorin ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! Ich möchte darauf hinweisen, dass ich die Bücher selber verschicke. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid.

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    • 106
  • Eine Geschichte, zum Greifen nah und zum Verlieben schön. Wunderbar geschrieben!

    Die Sprache des Herzens
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    22. October 2015 um 07:25

    Damit sein Sohn nicht ein Leben als Farmer verbringen muss und somit nicht ständig krank ist, weil er auf die Samen allergisch reagiert, nimmt Connors Vater einen Kredit auf und eröffnet seinem Sohn so die Möglichkeit seine automatische Sprinkleranlage bei der Weltausstellung in Chicago zu präsentieren. Connor macht sich mit gemischten Gefühlen auf den Weg in die große Stadt. Zurück bleibt seine Verlobte Wanda und sein Vater mit einem Kredit jenseits von Gut und Böse. Es muss Connor gelingen seine Sprinkleranlage gut zu verkaufen, denn eine Niederlage bedeutet den Ruin für seinen Vater und dessen Farm. Doch dies gelingt Connor nur, wenn er sich mit seinen Kunden auch gut unterhalten kann und sie versteht. Ein Problem, denn auf dem einen Ohr hört er schlecht. Eine Eigenschaft, die in der damaligen Zeit stark verpönt ist. Menschen die taub sind oder schlecht hören, gelten als schwachsinnig. Nicht zurechnungsfähig. Geschäfte mit ihnen zu machen ist gar unmöglich. Connors einzige Chance ist, sich in einer Schule für Gehörlose das Lippenlesen beibringen zu lassen. Dort trifft er auf Della, die ihm diese Fähigkeit beibringen soll. Doch diese sträubt sich zuerst ihm zu helfen. Und eh sich die beiden versehen, erleben sie eine wunderbare, chaotische, aber auch emotionale Zeit in Chicago, die an beiden nicht ganz spurlos vorüber zieht. Deeanne Gist begeistert mit ihrem gefühlvollen Roman! Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, ich bin endlos begeistert. Nicht nur, dass sie interessante Charaktere geschaffen hat, sie versteht es auch, die Kulisse mit so viel Liebe zum Detail zu versehen, dass man denkt, man begleitet Connor und Della über die Weltausstellung. Voller Begeisterung kann man die Wunder dieser Zeit mit erleben oder gesellschaftliche Probleme dieser Zeit nachempfinden. Man lernt dazu und kann sich ein gutes Bild über das Leben zu dieser Zeit machen. Die Protagonisten sind sofort sympathisch. Connor ist ein gewissenhafter junger Mann, der es wagt in die weite Welt hinaus zu gehen und seine Erfindung nochmals zu präsentieren, obwohl er damit schon gescheitert ist. Er ist für viele Dinge zu begeistern und wissbegierig. Aber er ist auch sehr hilfsbereit, was ihm immer wieder zu Gute kommt. Zu Beginn der Geschichte sträubt er sich die elterliche Farm zu verlassen, gibt aber unter dem Drängen seines Vaters doch nach und macht sich auf den Weg nach Chicago. Während der Geschichte ist er immer wieder der Ruhepol, der scheinbar alles fest in den Händen hält und den kaum etwas erschüttern kann. Della hingegen ist ein sehr emotionaler Mensch, die sich viel und gerne von den Lehren ihres Vaters begleiten lässt. Sie wägt Situationen ab und überlegt stets und ständig, ob etwas schicklich ist oder nicht. Im Grunde hat Della ein sehr gutes Herz und ist ein abenteuerlustiger Mensch. Sie ist hilfsbereit und setzt sich gern für andere Menschen ein. Besonders kommt dies zum Tragen, als sie beschließt Connor zu helfen und sich auch für ihre tauben Schüler einsetzt, indem sie Probleme an der Schule anspricht. Das Buch möchte ich allen Lesern empfehlen, die gern auf historische Spurensuche gehen und eine schöne, lockere Liebesgeschichte mögen. Ihr werdet begeistert sein. Die Seiten fliegen nur so dahin und man kann das Buch kaum aus den Händen legen.

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  • Blick auf die Weltausstellung , die Liebe und den Glauben in Chicago 1893

    Die Sprache des Herzens
    Monalisa73

    Monalisa73

    10. October 2015 um 22:39

    In diesem historischen Roman wird der Leser nach Chicago in das Jahr der Weltausstellung geführt. Der Protagonist Connor McNamara lebt auf einer Farm, zusammen mit seinem Vater und dessen Stiefmutter. Seine Mutter kam bei einem Brand ums Leben, als er noch ein Kind war. Damit er andere retten kann, erfand er eine automatische Sprinkleranlage. Mit dieser begibt er sich zur Weltausstellung nach Chicago. Doch er hat Probleme die Besucher zu verstehen, da es in der Maschinenhalle sehr laut ist und er sowieso schon schwer hört.  Aber die Menschen kaufen nichts von einem Dummen, wie sie sagen. Nicht gut hören können, verbinden sie mit dumm. Damit er überhaupt eine Chance hat, beschließt er, das Lippenlesen zu lernen. Auf diese Weise lernt Connor die Lehrerin Della Wentworth kennen, die gehörlosen Kindern das Lippenlesen beibringt. Die beiden verlieben sich. Doch hat ihre Liebe eine Chance?.... Wird er es schaffen beruflich durchstarten zu können?.... Die Autorin Deeanne Gist hat einen wunderbaren Schreibstil, der sich leicht und fließend lesen lässt. Die Protagonisten sind charakterlich super dargestellt und herausgearbeit. Die Verknüpfung mit dem Glauben sehr schön eingebaut und realistisch. Es gefiel mir sehr gut, dass die Beschreibungen der Weltausstellung nicht so massig waren. Ebenso begeistert war ich, dass die Autorin am Schluss des Buches ihre Anmerkungen darlegt. So ein wenig Hintergrundwissen zu ihren Recherchen machen deutlich, wie viel sie sich mit allem beschäftigt hat und wieviel Herzblut in allem stecken. Sehr zu Herzen gingen mir die Gehörlosen Kinder und wie sie mühsam das Lippenlesen erlernen mussten. Mein Fazit: Ein sehr beeindruckender historischer Roman, der sehr spannend geschrieben ist und viel Wissen aus der Zeit mitgibt.

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  • Die Sprache des Herzens

    Die Sprache des Herzens
    Tigerbaer

    Tigerbaer

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Die Sprache des Herzens“ von Deeanne Gist lesen. Das Buch entführt in die USA und ins Jahr 1893. In Chicago findet die Weltausstellung statt und auf Drängen seines Vaters ist auch Connor McNamara mit von der Partie. Connor bewirtschaftet normalerweise die elterliche Farm mit seinem Vater und seiner Stiefmutter. Dabei hat er mit massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu kämpfen und sein Herz schlägt eigentlich für seine Erfindung, eine automatische Sprinkleranlage. Der junge Erfinder präsentiert seine Erfindung in der Maschinenhalle und die hier ausgestellten Maschinen verbreiten einen unglaublichen Lärm. Man versteht sein eigenes Wort nicht und das Connor schlecht hört macht ihm das Leben in dieser Umgebung nicht einfacher. Ein Versicherungsmakler, der sich für Connors Erfindung interessiert, gibt ihm den Tip, sich die Schule für gehörlose Kinder auf dem Ausstellungsgelände anzusehen. In dieser Schule werden gehörlose Kinder im Lippen lesen unterrichtet. Einer der jungen Lehrerinnen, Della Wentworth, ist Connor bereits bei der Eröffnung der Weltschau begegnet. Trotz ihrer anfänglichen Skepsis lässt sich Della überreden Connor das Lippen lesen beizubringen. Gemeinsam entdecken sie die Weltausstellung, die Kunst des Lippen-Lesens und Gefühle füreinander. Mir hat „Die Sprache des Herzens“ Spaß gemacht und ich habe das Buch ratz-fatz gelesen ;-) Zugegeben die Charaktere von Connor und Della sowie die Nebencharaktere kommen ein wenig stereotyp daher und ein wenig mehr Ecken und Kanten hätten ihn sicherlich gut getan und auch der christliche Aspekt kommt eher am Rande vor, aber das Flair der Weltausstellung, die lebhaften Beschreibungen der Autorin in Verbindung mit dem flüssigen Schreibstil und die spannenden Fakten zum Thema Gehörlosigkeit und der Umgang mit den Erkrankten, haben diese Defizite für mich wieder wett gemacht. Von mir gibt es 4 Bewertungssterne.

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    • 3
    NiWa

    NiWa

    10. October 2015 um 15:11
  • Die Wege einer leisen Sprache in eine neue Zeit

    Die Sprache des Herzens
    pallas

    pallas

    Dieser historisch-schöne Roman spielt in der spannenden Zeit der sich stürmisch entwickelnden, von technischen Neuerungen geprägten Epoche des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die Autorin wählte wohl nicht ohne Grund für die Herkunft ihrer Hauptperson Connor McNamara eine sehr einfache, durch Landwirtschaft geprägte Heimat. Ein einfacher Farmerssohn, verwurzelt und aufgewachsen im guten Boden einfacher gläubiger Menschen, beweist sich als genialer Erfinder technischer Neuentwicklungen und betritt die Brücke zur technisch geprägten Neuzeit, von der Liebe Gottes zur Liebe und dem Glück seines Lebens geführt, der unbekannten Zukunft entgegen. Der technisch hochbegabte Sohn hilft seinem Vater die gemeinsame Farm zu bewirtschaften. Dies fällt Connor schon aus zwei Gründen nicht leicht. Einerseits ist er leicht schwerhörig und leidet an verschiedensten Allergien - ausgerechnet gegen Pflanzen, mit denen er über seine Arbeit häufiger in Kontakt kommt, andererseits liegt seine enorme Stärke in seinem erfinderischen Geist sowie seiner geschickten Ingenieurskunst. Sein ihn liebender Vater sieht seine besonderen Fähigkeiten und die Leidenschaft, mit der sein Sohn die unterschiedlichsten Geräte erfindet und baut. So beschließt er heimlich, Connor für die bevorstehende Weltausstellung in Chicago anzumelden. Connors Sprinkleranlage zum automatischen Löschen von Feuer hat die Jury derart überzeugt, dass er folglich promt angenommen wird. Mit der Anmeldung sind allerdings auch erhebliche Kosten verbunden, die der Vater über eine Hypothek auf die gemeinsame Farm finanziert. Ein Fehlschlag würde den Beiden die gemeinsame Farm kosten. Connor fällt es aufgrund seiner leichten Schwerhörigkeit nicht leicht sich in der recht lauten Ausstellungshalle das erforderliche Gehör zu verschaffen und  seine Sprinkleranlage an Interessenten zu verkaufen, denn er versteht die Fragen nicht, die seine potenziellen Käufer stellen. Über die sorgfältige Recherche der Autorin erfahren wir, dass in der damaligen Zeit die Gesellschaft Menschen mit Schwerhörigkeit als minderwertig gebrandmarkt wurden mit denen man besser keinen Umgang haben oder gar Geschäfte machen sollte. In seiner größten Verzweiflung erfährt Connor von einer Lehrerin, von der man das Lippenlesen erlernen könnte. Er sieht darin seine große Chance und ergreift diese sofort, zumal mit der Fähigkeit des Lippenlesens die eigene Schwerhörigkeit für die Gesellschaft der damaligen Zeit unauffällig vertuscht werden kann. So trifft er auf die überaus lebensbejahende und sehr attraktive Adelaide Wentworth. Sie erteilt den für ihn so notwendigen Unterricht des Lippenlesens für gehörlose Kinder. Connor fällt es immer leichter durch den Privatunterricht von Adelaide Wentworth das "Hören" durch diese erlernte Kunst anzuwenden. Obendrein merkt Connor, dass sich seine Gedanken immer intensiver um die attraktive Adelaide drehen, zumal er spürt, dass sie offensichtilch auch Zuneigung für ihn empfindet. Der Farmerssohn, von ungeahnten Gefühlen hin und hergerissen, gelangt dadurch in weitere seelische Not, denn er ist ja zu Hause schon so gut wie verlobt. Seine Geschäfte, von denen er sich so viel versprach, laufen ebenfalls sehr schlecht. Die Gefahr, den Kredit auf die Farm des Vaters nicht zurückzahlen zu können, wird immer größer. In seiner Not beginnt Connor zu beten und hofft auf die Hilfe Gottes. Wie wird sich die berufliche Zukunft entwickeln und kann es eine gemeinsame Zukunft für Adelaide und Connor geben? Deeanne Gist gehört zu den Schriftstellerinnen, deren Werke ich immer wieder sehr gerne lese. Ihre Bücher sind solide recherchiert, wodurch sich die jeweilige Story nahtlos in eine faszinierende authentisch dargestellte Welt fügt. So erfahren wir auch in diesem Buch sehr viel Wissenswertes über eine längst vergangene aber sehr spannende Epoche. Im Rahmen einer atemberaubend und lebendig vor Augen geführten Weltausstellung in Chicago, geprägt von herrlich detailliert dargestellten Gebäuden und faszinierend eingewobenen zur Schau gestellten technischen Neuerungen der damaligen Zeit, meint man tatsächlich während der Lektüre des Buches ebenfalls Besucher dieser phantastischen Kulisse gewesen zu sein. Wir begegnen im Streifzug Besuchern wie dem Vater Walt Disneys oder dem legendären Henry Ford, dürfen aber auch der atemberaubend schönen Waldinsel begegnen, die in vielen anderen Quellen als Highlight der berühmten Weltausstellung zitiert wurde. Die Autorin hat dem Roman eine besondere, sehr leichte und schwungvolle Atmosphäre verliehen, die auf eindrucksvolle Weise als roter Faden die gesamte Handlung trägt. Der angenehme Schreibstil der Autorin bereitet ein müheloses Lesevergnügen. Leider kamen für meinen Geschmack in diesem Buch Aspekte des Glaubens ein klein bisschen zu kurz. In einigen Passagen kann man den Glauben Connors mit verfolgen, aber es könnten durchaus noch einige besondere Schlüsselstellen der Story mehr aus der Sicht des Glaubens interpretiert und damit für den Leser wichtige Botschaften daraus destilliert werden. Dennoch war für mich der Roman ein herrliches Lesevergnügen und ich möchte diese Geschichte nicht missen. Aus meiner Sicht lohnt es sich auf jeden Fall dieses neue Werk von Deeanne Gist zu lesen. Der ausgesprochen liebenswerte Roman bietet so viele wunderbare Details aus dieser faszinierenden Epoche, so mannigfaltige erlebbare Eindrücke über die legendäre Weltausstellung in Chicago und den damaligen Zeitgeist, dass ich meinen Erfahrungsschatz über dessen Lektüre um zahlreiche Perlen erweitern konnte. Überraschend war für mich beispielsweise auch zu erfahren, weshalb sich Schwerhörige erst mit Lippenlesen behalfen und sich dann daraus die Gebärdensprache entwickelnd etablierte. Ein herzlicher Dank geht ganz besonders an den Verlag Gerth Medien, der diesen aufschlussreichen, hübschen Roman publiziert hat.

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    • 3
  • Historischer Liebesroman

    Die Sprache des Herzens
    eskimo81

    eskimo81

    07. October 2015 um 13:04

    Im Jahre 1893 findet in Chicago die Weltausstellung statt. McNamara wird von seinem Vater angemeldet und darf seine Erfindung, eine Sprinkleranlage ausstellen. Leider ist es in der Maschinenhalle viel zu laut, sein bereits angeschlagenes Hörorgan droht ganz zu versagen. Abhilfe kann da nur Della Wenthwort schaffen. Sie unterrichtet taube Kinder mittels Lippenlesen... Ich freute mich auf einen wundervollen Christlichen Roman. Bisher haben mich diese immer besonders berührt. Deeanne Gist schafft es zwar, einen fesselnden und sehr interessanten Roman zu schreiben - aber leider nicht mehr. Die Charaktere blieben mir zu "blass" und der christliche Aspekt, den suchte ich vergebens. Das Thema, Lippenlesen, find ich sehr interessant - diesbezüglich musste ich mir oft die Frage stelle, ist ein tauber Mensch wirklich so "unnormal" - zu dieser Zeit sicherlich, aber wie sieht es heute aus? Mich hat die Thematik an und für sich sehr berührt. Der Schreibstil - eben weil er fesselte und nicht einfach nur langweilig war, gefiel mir sehr gut - aber irgendetwas - ich weiss es nicht - es fehlte etwas - wie eine fade Suppe.... Die Erklärungen zu ihren Recherchen fand ich sehr informativ. Ich war mir nicht bewusst, wie wichtig diese Ausstellung für Chigago bzw. vorallem für Amerika war. Fazit: Ein interessanter Roman über die Weltausstellung. Das Thema der tauben und des Lippenlesens fand ich sehr gut gewählt. Dann noch alles mit einer Liebesgeschichte gewürzt - grundsätzlich ein tolles Gerüst. Leider blieben die Charaktere für meinen Geschmack zu blass - ich konnte die Geschichte zu wenig greifen....

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  • Die Sprache des Herzens

    Die Sprache des Herzens
    LEXI

    LEXI

    27. September 2015 um 01:04

    Die Weltausstellung 1893 in Chicago ist übt eine gewisse Faszination auf den siebenundzwanzigjährigen Connor McNamara aus, er würde dies jedoch niemals zugeben oder gar seine eigene Anwesenheit bei diesem großen Ereignis anstreben. Dennoch konfrontiert ihn sein Vater eines Tages mit der Tatsache, dass er heimlich nicht nur die Reise samt Unterkunft, sondern auch die Teilnahme seines Sohnes organisiert hatte. Connors Vater glaubt ganz fest an die automatische Sprinkleranlage und dessen Erfolg durch eine Präsentation Connors in Chicago und drängt ihn, diese einmalige Chance wahrzunehmen. Um seinen Vater nicht zu enttäuschen, der sein ganzes Leben lang an ihn geglaubt hatte und der felsenfest davon überzeugt war, dass Connor für seine Tätigkeit als Erfinder bestimmt sei, macht er sich auch tatsächlich auf den Weg. Aufgrund seines Hörproblems beschließt der junge Mann, Unterricht im Lippenlesen und der Gebärdensprache zu nehmen und trifft dabei auf eine bezaubernde junge Frau aus Philadelphia, der er bereits an seinem ersten Tag der Ausstellung in einer Notsituation hilfreich zur Seite geeilt war. Adelaide Wentworth kann den sehnlichsten Wunsch ihres Retters nur unschwer abschlagen, und so verbringen sie in den darauffolgenden Wochen und Monaten ihre gesamte Freizeit miteinander. Della erteilt Connor die gewünschten Lektionen, während dieser bei der Besichtigung der Weltausstellung als ihr Begleiter fungiert. Schon bald werden die ersten zarten Gefühle füreinander geweckt und Connors Sprinkleranlage scheint bei einigen wichtigen Kunden Interesse zu wecken… ob sich dem privaten und beruflichen Glück des jungen Farmers jetzt noch etwas in den Weg stellen kann? Die aktuelle Neuerscheinung von Deeanne Gist weist zwar mit knappen vierhundert Buchseiten eine große inhaltliche Fülle auf, ich konnte mich dennoch nicht recht damit anfreunden. Die beiden Protagonisten werden leidlich gut beschrieben, blieben mir jedoch unnahbar und wenig Sympathie erweckend. Die Geschichte von Connor und Della empfand ich als etwas langatmig, Connors Handlungsweise seiner Verlobten Wanda gegenüber gedanken- und verantwortungslos. Mir fehlte es betreffend die eingebaute Liebesgeschichte zudem eindeutig an Romantik und Emotionen, die zu erwecken die Autorin für meine Person einfach nicht geschafft hat. Connor und Della blieben für mich Figuren in einem Roman, mich für sie zu erwärmen oder gar mich in sie hinein zu versetzen und ihre Gedanken und Handlungen nachzuvollziehen, fiel mir äußerst schwer. Was mir an diesem Buch sehr gut gefallen hat war das Thema, mit dem Adelaide Wentworth sich beruflich beschäftigte: die Arbeit mit taubstummen Kindern. Hier durfte ich einen kleinen, aber faszinierenden Einblick in die Welt dieser Kinder erhaschen, erfuhr von den Anstrengungen, die es kostet, als tauber Mensch das Lippenlesen zu lernen. Deeanne Gist vermittelte ihren Lesern auch die große Aversion der Umwelt, wenn es um die Gebärdensprache ging. Menschen, die diese Form der Kommunikation nutzten, wurden zu jenen Zeiten unweigerlich als verrückt und dumm abgestempelt. Dellas Kampf, die Gebärdensprache in Kombination mit dem Lippenlesen im Unterricht einzusetzen, war ein Kampf gegen Windmühlen, den zu gewinnen es unmöglich schien. Leider konnte man die Tatsache, dass es sich hierbei um einen Roman aus einem Christlichen Verlag handelt, aus dem Inhalt dieses Buches nicht ersehen. Der Glaube spielt nur eine äußerst begrenzte bis gar keine Rolle darin… wirklich schade. Obgleich „Die Sprache des Herzens“ mich inhaltlich enttäuscht hat, war der Umgang mit taubstummen Menschen und deren Unterrichtsmethoden ein Faktor, der mir gut gefallen hat. Ich würde diese Lektüre zwar Menschen, denen christliche Werte wichtig sind, nicht unbedingt weiter empfehlen, vergebe aber dennoch drei solide Bewertungssterne dafür.

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  • Die Liebe braucht nicht viele Worte...

    Die Sprache des Herzens
    Dreamworx

    Dreamworx

    26. September 2015 um 16:03

    Chicago 19.Jh. Connor McNamara betreibt zusammen mit seinem Vater eine Farm, doch leider reagiert er auf Gräser, Heu und die Farmarbeit allergisch, sodass die Arbeit für ihn in der Blütezeit eine richtige Qual ist. Aber auch das Gehör macht Connor zu schaffen, sein Hörvermögen im rechten Ohr wird immer schlechter. Sowohl der Vater als auch die verstorbene Mutter haben Connors technisches Genie schon früh erkannt, deshalb hat sein Vater Connor klammheimlich bei der Weltausstellung in Chicago angemeldet, damit er dort seine eigene Erfindung, eine automatische Sprinkleranlage, vorstellen und Kunden dafür finden kann. Connor wehrt sich erst mit Händen und Füßen, will seinen Vater mit all der Arbeit nicht allein lassen. Doch als er hört, dass der Vater schon alle Unkosten im Voraus bezahlt hat und eine Rückforderung des Geldes nicht mehr möglich ist, macht er sich ungehalten auf den Weg nach Chicago. Gleich am Eröffnungstag der Weltausstellung kommt Connor einer jungen Frau zu Hilfe und lernt Della Wentworth kennen, eine Lehrerin für gehörlose Kinder, die ebenfalls für die Zeit der Ausstellung mit ihrer Schule dort vertreten ist. Connor bittet Della, ihm das Lippenlesen beizubringen, damit er seine potentiellen Kunden und Investoren in der lauten Ausstellungshalle besser verstehen kann. Ob es Connor gelingen wird, Käufer für seine Sprinkleranlage zu finden? Wird Dellas Unterricht sein Leben positiv verändern? Deeanne Gist hat mit ihrem Buch „Die Sprache des Herzens“ einen wunderschönen, unterhaltsamen historischen Liebesroman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig, emotional und bildhaft, so dass der Leser sich alles sehr genau vorstellen kann. Die Beschreibungen der einzelnen Weltausstellungshallen sind so gelungen, man hat regelrecht das Gefühl, selbst vor Ort zu sein und alles mit eigenen Augen sehen zu können. Die Protagonisten sind sehr detailliert und lebhaft skizziert, sie wachsen dem Leser schnell ans Herz, begleitet sie bei ihren Gedanken und Gefühlen ebenso wie bei ihren Erlebnissen. Connor ist ein sehr sympathischer, ehrlicher und gutmütiger Mann, hilfsbereit und offen geht er auf die Menschen zu, immer bereit, Unterstützung und Hilfe anzubieten. Dabei ist er sich auch nicht zu schade, selbst um Hilfe zu bitten, um das Manko seines schwindenden Gehörs auszugleichen. Della ist noch eine sehr junge Frau, die durch die Ermahnungen ihres Vaters dermaßen verunsichert und eingeschüchtert ist, dass sie ihrer eigenen Menschenkenntnis nicht wirklich vertraut. Im Umgang mit den gehörlosen Kindern, aber auch mit Connor zeigt sie sich sehr geduldig und einfühlsam, wobei sie auch sehr intelligent und aufmerksam ist. Die Nebencharaktere sind ebenfalls sehr schön angelegt und machen mit ihren eigenen Geschichten und ihren Verbindungen zu Della und Connor den Roman erst so richtig lebendig. Die Autorin hat sehr gut recherchiert über die Weltausstellung und erläutert in einem Nachwort zum besseren Verständnis genau, was Fiktion und was wahrhaftig ist. Das Zeitalter der technischen Neuerungen hat sie sehr schön in ihren Roman integriert und gibt ihm damit eine besondere Authentizität. Auch das Thema „Gehörlosigkeit“ wird sehr anschaulich in der Geschichte verarbeitet. So wurden damals taube Menschen als dumm bezeichnet und manchen von ihnen blieb der Aufenthalt in einer Irrenanstalt wohl nicht erspart. Das Lippenlesen wurde bevorzugt unterrichtet, um den gehörbehinderten Menschen kein öffentliches Stigma angedeihen zu lassen, welchem sie bei der Gebärdensprache ausgesetzt wären. Heutzutage werden beide Formen der Kommunikation benutzt, um eine lebhafte Unterhaltung zu führen. Einen Sternabzug gibt es für den fehlenden christlichen Aspekt in diesem Roman, den man eigentlich erwartet hatte, der die nötige Tiefe in diesem Buch aber vermissen ließ. „Die Sprache des Herzens“ ist ein wunderschöner historischer Liebesroman, der jeden Liebhaber dieses Genres begeistern wird. Unbedingte Leseempfehlung!  

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  • Sehr gut recherchiert, aber ohne christlichen Bezug

    Die Sprache des Herzens
    heaven4u

    heaven4u

    19. September 2015 um 00:32

    Chicago, 1893: Connor McNamara ist Farmer, aber nicht mit Leib und Seele, eher aus der Notwendigkeit heraus. Denn eigentlich reagiert er auf Mais und andere Gräser allergisch und quält sich nur so durch die Erntezeit. Aber er hat technisches Talent, was seinen Vater veranlasst, ihn heimlich auf der Weltausstellung für einen Stand anzumelden um seine automatische Sprinkleranlage endlich unters Volk zu bringen. Zähneknirschend willigt Connor ein, merkt aber dass er in der lauten Ausstellungshalle die Besucher sehr schlecht versteht aufgrund seines immer stärker werdenden Hörverlustes. Als er Della Wenthworth kennenlernt, die Kindern das Lippenlesen lernt, erklärt diese sich nach kurzem Zögern bereit, es ihm beizubringen. Doch es wird ein langer Weg werden, das zu erlernen. Noch dazu ist Della sehr anziehend. Wird er es schaffen, die Farm seines Vaters zu retten und viele Sprinkleranlagen zu verkaufen oder muss er sein Leben als Farmer fortsetzen obwohl es nicht sein Lebenstraum ist? Von Deeanne Gist habe ich bereits einige Bücher gelesen und fühlte mich immer sehr gut unterhalten. Das letzte Buch war allerdings schon eine Weile her, daher war ich sehr gespannt auf diese Geschichte. Die Weltausstellung hatte ich bereits aus einem anderen Buch in guter Erinnerung, deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Mit ihrer wunderbaren Sprache gelingt es der Autorin sofort auf den ersten Seiten, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Man taucht mit dem Buch regelrecht in eine andere Welt ein. Die Weltausstellung und das Geschehen rund herum sind so gut recherchiert, dass man beim Lesen meint, direkt dabei zu sein. Auf den letzten Seiten erläutert die Autorin noch sehr genau, was wirklich so passiert ist und wo sie sich künstlerische Freiheiten genommen hat, das hat mir sehr gut gefallen und man bemerkte richtig die Begeisterung für dieses Buch. Natürlich ist hier die Liebesgeschichte im Vordergrund, dennoch ist sie nicht aufdringlich, wenn auch an manchen Stellen doch ganz schön naiv. Der damalige Umgang mit Gehörlosen hat mich sehr erschreckt. Dachte man wirklich Gehörlose wären dumme Menschen nur weil sie nichts höhren können? Hier ist es sicher interessant, sich mit dem Thema noch etwas näher zu beschäftigen. Der Schluss kam mir etwas zu plötzlich, hier hätten ein paar Seiten mehr nicht geschadet. So bleibt allerdings auch Raum für eigene Ideen. Einziger Wehrmutstropfen in der Geschichte war, dass der Glaube praktisch nicht vorkam. Connor liest einmal in der Bibel, und denk einmal an Gott, aber es wird weder gebetet noch zu irgend einer Zeit in den Gottesdienst gegangen. Das fand ich sehr sehr schade, dass hätte der Geschichte noch etwas mehr Tiefgang verliehen. Daher kann ich für diesen ansonsten wunderbaren Schmöker leider nur 4 Sterne vergeben.

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