Der Todesschöpfer

von Elias Haller 
4,8 Sterne bei27 Bewertungen
Der Todesschöpfer
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Irre Spannung, Lesefreude und Wortgewalt. Muss man lesen.

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Dieser Thriller ist gewaltig, blutrünstig und genial durchdacht. Super spannend bis zum Schluss. Unbedingt lesen!

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Inhaltsangabe zu "Der Todesschöpfer"

Der zweite Fall der Leipziger Hauptkommissarin Klara Frost von Kindle-Bestsellerautor Elias Haller.

Er versteht sein Handwerk und tötet bis zur Vollendung.

Im Kofferraum eines gestohlenen Wagens stößt die Leipziger Polizei auf einen unheimlichen Fund: eine Glasfigur, in die ein menschlicher Schädel eingeschlossen ist. Kriminalhauptkommissarin Klara Frost übernimmt die Ermittlungen und entdeckt im Oberkiefer eine Zahl, die darauf hindeutet, dass es womöglich weitere solcher Glasgegenstände mit Skelettteilen gibt. Schnell muss Frost feststellen, dass sie einen Serienmörder jagt, dem das BKA schon einige Jahre auf der Spur ist.
Als die Ehefrau eines Glasfabrikanten verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse und die Rollen von Jägern und Gejagten verschieben sich. Bald gerät auch Frost ins Visier des Killers – und dieser gibt sich bei der Herstellung seiner Kunstwerke nicht mehr nur mit den Knochen seiner Opfer zufrieden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9782919801008
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:380 Seiten
Verlag:Edition M
Erscheinungsdatum:31.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    camilla1303s avatar
    camilla1303vor einem Monat
    Klara Frost ermittelt wieder

    Der Thriller „Der Todesschöpfer“ von Elias Haller ist 2018 im Verlag Edition M erschienen. Es handelt sich dabei um den zweiten Band rund um Klara Frost.

    Im Kofferraum eines gestohlenen Wagens findet die Leipziger Polizei einen menschlichen Schädel, eingegossen in eine Glasfigur. Die Kriminalhauptkommissarin Klara Frost übernimmt die Ermittlungen. Als sie im Oberkiefer des Schädels eine Zahl findet, wird schnell klar, dass es womöglich weitere morbide Glasgegenstände und womöglich auch weitere Opfer gibt. Und bald schon gerät auch Klara Frost ins Visier des Täters.

    Das Buch beinhaltet verschiedene Sichtweisen. Die meiste Zeit über lesen wir aus der Sicht der kontroversen Ermittlerin Klara Frost, aber auch die Sichtweise des Täters bleibt nicht unbeleuchtet. Die Geschichte wird rasant und spannend erzählt, der Spannungsbogen flacht auch bis zum Ende nicht ab. Zartbesaitete LeserInnen sollten aber Abstand vom Buch nehmen, denn die Machenschaften des Täters sind so detailliert wie der Knochen am Cover des Buches.

    Fazit: Klara Frost ist eine Polizeibeamtin, wie sie in keinem Buche steht und hat so mein Herz sofort gewonnen. „Der Todesschöpfer“ lässt sich auch ohne Kenntnisse des Vorgängerbandes lesen und macht eindeutig Lust auf mehr.


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    dieschmitts avatar
    dieschmittvor einem Monat
    Kurzmeinung: Irre Spannung, Lesefreude und Wortgewalt. Muss man lesen.
    Irre Spannung, Lesefreude und Wortgewalt. Muss man lesen.

    Zum Inhalt:

    Eine Glasfigur mit einem menschlichen Schädel im inneren stellt die Polizei vor ein Rätsel. Klara Frost übernimmt die Ermittlungen und findet Hinweise, dass die Figur vielleicht nicht das einzige Kunstwerk dieser Art ist. Bei ihren Recherchen findet sie Unfassbares heraus und gerät selbst in Gefahr.

    Meine Meinung:

    Klara Frost ist wieder da, ich habe sehnsüchtig darauf gewartet die sehr eigenwillige und interessante Ermittlerin wieder bei einem ihrer Fälle zu begleiten. Mir hat der vorherige Band schon sehr, sehr gut gefallen und ich war skeptisch ob dieser das toppen kann.

    Wie gewohnt war ich von Anfang an mitten in der Geschichte gefangen und habe – teilweise fast atemlos – die Lösung des Falles verfolgt. Der Autor hat ein wahnsinniges Geschick darin gewaltige und sehr gut passende Worte zu wählen und einen immer wieder denken zu lassen, man hätte das Geschehen durchblickt, bis dann die nächste – völlig unerwartete – Wendung kommt.

    Die Charaktere des Buches sind sehr gut dargestellt. Mein absoluter Liebling ist Klara Frost, sie ist so eigen und direkt, dass ich sie sehr gerne mag. Aber auch die anderen Charaktere der Geschichte sind sehr gut ausgearbeitet und interessant. Mit diesem Buch könnte ich einen zweiten Lieblingscharakter gefunden haben, Rammler vom BKA finde ich ebenfalls sehr interessant.

    Das Buch ist unglaublich spannend von Beginn an, dennoch schafft es der Autor die Spannung immer weiter zu steigern, bis man gar nicht anders kann als unbedingt weiter zu lesen.

    Am meisten verblüfft hat mich das Ende mit dem ich absolut nicht gerechnet hatte. So mag ich das. Spannung von Anfang bis zum Ende, sehr gut lesbarer, fesselnder Schreibstil und eine verblüffende Auflösung.

    Ich bleibe mit Sicherheit am Ball und MUSS das nächste Buch unbedingt lesen.

    Fazit:

    Irre Spannung, Lesefreude und Wortgewalt. Muss man lesen.

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    Pixibuchvor einem Monat
    Der Todesschöpfer

    Ein Thriller, der an Brutalität, Skrupel, Grausamkeit und Ekel kaum zu überbieten ist. Leute mit schwachen Nerven sollten dieses Buch nicht zur Hand nehmen. Schon das Cover zeigt uns ein Glas mit einem Knochen darin. Etwas bizarr. Klara Forst ermittelt hier in ihrem zweiten Fall. Ein Kommissarin, die ganz aus der Rolle fällt. Exzentrisch, tätowiert. Sie nennt sich ja selbst oftmals den Exorzisten. Als das Auto des bekannten Rockstars Ketzer gestohlen wird, findet man im Kofferraum eine Glasfigur, in der ein menschlicher Schädel eingeschlossen ist. Ketzer bestreitet vehement, etwas damit zu tun zu haben. In einem anderen Handlungsstrang lernen wir die alkoholkranke Privatdetektivin Mengel kennen, die den Sohn David des Glasfabrikanten Schlotter finden soll. Und dann lernen wir wieder einen Glasfabikanten kennen, dessen Frau Annabell verschwunden ist. Im Darkness kursieren Angebote über Glasgefäße mit besonderen Inhalten. Forst ermittelt nun gemeinsam mit dem BKA-Mann Rammler. Die beiden werden vom Glasmacher in eine Falle gelockt, wo sie fast selbst mit dem Leben bezahlen müssen. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite eine einzige Spannungsfelder. Lange fischt man im Trüben, dann wieder meint man, das man die Person des Glasmachers kennt, was aber bald wieder Zunichte gemacht wird. Offen und voller Qual schildert der Autor, was der Glasmacher seinen Opfern antut. Die fast 400 Seiten dieses Thrillers fliegen beim Lesen nur so dahin und man kann nicht mehr aufhören. Am Ende ist man beruhigt, dass es doch nur ein Buch war, das man gelesen hat. Aber es klingt noch lange die Brutalität und das kranke Genre des Glasmachers in einem nach.

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    Biests avatar
    Biestvor einem Monat
    Kurzmeinung: Dieser Thriller ist gewaltig, blutrünstig und genial durchdacht. Super spannend bis zum Schluss. Unbedingt lesen!
    Gewaltig, blutrünstig, genial!

    Er versteht sein Handwerk und tötet bis zur Vollendung.

    Klappentext:

    Im Kofferraum eines gestohlenen Wagens stößt die Leipziger Polizei auf einen unheimlichen Fund: eine Glasfigur, in die ein menschlicher Schädel eingeschlossen ist. Kriminalhauptkommissarin Klara Frost übernimmt die Ermittlungen und entdeckt im Oberkiefer eine Zahl, die darauf hindeutet, dass es womöglich weitere solcher Glasgegenstände mit Skelettteilen gibt. Schnell muss Frost feststellen, dass sie einen Serienmörder jagt, dem das BKA schon einige Jahre auf der Spur ist.

    Als die Ehefrau eines Glasfabrikanten verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse und die Rollen von Jägern und Gejagten verschieben sich. Bald gerät auch Frost ins Visier des Killers – und dieser gibt sich bei der Herstellung seiner Kunstwerke nicht mehr nur mit den Knochen seiner Opfer zufrieden.

    Meine Meinung:

    Elias Haller versteht es bestens, seine Leser an der Nase herumzuführen.
    Dieser Thriller ist gewaltig, blutrünstig und genial durchdacht.

    Die Charaktere waren alle sehr unterhaltsam und gut ausgearbeitet. Sie hatten Tiefe und jeder hatte seine ganz eigenen Charakterzüge.
    Klara Frost hat mir super gefallen, sie lässt sich in keine Schublade stecken, setzt sich gerne mal über Anweisungen ihrer Vorgesetzten hinweg und nimmt kein Blatt vor den Mund. Außerdem macht sie ihren Beruf aus Überzeugung.
    Über den BKA-Mann Rammler lassen sich fast identische Aussagen treffen, auch er nimmt die Dienstvorschriften nicht immer so genau, was ihn menschlich macht. Auch wenn er sich nach außen als harter Kerl gibt, so hat er meiner Meinung nach doch einen weichen Kern.
    Die beiden haben mir als Ermittler sehr gut gefallen. Ich hoffe das ich bald noch mehr über sie lesen darf.
    Aber auch die anderen Charaktere waren sehr unterhaltsam.
    Sehr gut hat mir der Wechsel zwischen den Figuren gefallen. So war man überall hautnah dabei und konnte sich ein genaues Bild machen. Die Einschübe von Frosts Gedanken waren auch immer sehr amüsant und erhellend.

    Die Spannung steigt hier stetig, man hat keine Zeit zum durchatmen. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen.
    Immer wieder wird man vom Autor gekonnt in die Irre geführt und muss sich so bis zum Schluss gedulden um endlich zu der lang ersehnten Auflösung zu gelangen.
    Diese hat es in sich, damit hätte ich niemals gerechnet. Eine geniale, rasante Story mit einem unvorhersehbarem Ende.

    Der Schreibstil ist klasse, locker, modern und lässt sich super lesen.
    Das Cover ist ebenfall sehr gelungen und passt zur Geschichte.

    Fazit:

    Dieser Thriller ist gewaltig, blutrünstig und genial durchdacht. Unbedingt lesen!

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    Anett_Heinckes avatar
    Anett_Heinckevor 2 Monaten
    Mörderische Glaskunst

    Der Todesschöpfer von Elias Haller, Taschenbuch vom  Edition M Verlag

    mit 57 Seiten unterteilt in 74 Kapitel und Epilog ist der zweite Fall für Klara Frost. Da ich den ersten nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, wie ihre bisherige Geschichte ist. Aber das Buch kann man auch ohne diese Vorkenntnisse lesen.

     

    Der Prolog ist sehr spannend und deutet auf das Ende des Buches hin.

    Zu Beginn lernt man eine Menge Leute kennen. Da ist die trinkfeste Detektivin Roswitha Mengel, die seit zwei Jahren den verschwundenen Sohn des ehemaligen Glasfabrikanten Schlotter  finden soll.

    Nele Schäfer findet in einem gestohlenen Auto einen Koffer mit Glasbehältern, in denen Fingerknochen eingearbeitet sind. Das verbindet sie mit Geschehnissen aus ihrer Vergangenheit. Außerdem findet die Polizei einen weiteren Behälter im Kofferraum.

    Dann gibt es noch die Polizistin Fanny Kowalczyk, für die keiner wirklich Verwendung hat. Sie geht auf eigene Faust einer Vermisstenmeldung nach. Der Glasfabrikant Lambert  vermisst seine Frau.

    Und dann ist natürlich Klara in ihrer eigenwilligen Art, mit der auch keiner so richtig klar kommt. Ich finde sie sehr interessant, sie weicht mit ihrem Äußeren und den vielen Tattoos ziemlich vom Standard eines Polizeibeamten ab. Sie soll nun den Fall  der Knochen lösen. Auch das BKA schaltet sich ein und man erfährt, dass einige Dinge dort seit Jahren bekannt waren, die Behörde aber nichts unternommen und sogar noch vertuscht hat.

    Zwischendurch gibt es kurze Kapitel mit einem Chat aus dem Darknet.

     

    Jeder geht eigenen Hinweisen nach, ohne zu wissen, dass am Ende alles zusammengehört.

    Roswitha hat geheimnisvolle Botschaften zum verschwundenen Sohn erhalten und geht ihnen, teils zusammen mit ihrem Neffen Sören, nach. Das bekommt ihr leider gar nicht gut.

    Fanny macht Bekanntschaft mit dem Rockmusiker Lenny Kratzer und Klara kommt dem Täter zu nah, was ihr auch nicht gut tut.

    Dann verschwindet ein weiteres Mitglied der Lambert-Familie.

    Im Laufe des Buches gibt es auch Kapitel aus Sicht des Täters. Dieser ist am Ende doch überraschend.

     

    Es ist eine rasante, grausame, perfide und blutige Geschichte, wahnsinnig spannend, mit interessanten und sehr verschiedenen Charakteren.

     

    Auch das Cover ist perfekt auf die Geschichte abgestimmt.

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    ArnoZischofskyvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Thriller
    Thriller

    Der 2. Fall von Klara Frost. Bei einem Autounfall entdecken Polizisten Glasskulpturen in deren Innern menschliche Schädel plaziert wurde.

    Als eine Kollegin von Klara Frost verschwindet, wird der Jagdinstinkt von Klara geweckt.

    Klara Frost sucht und findet den Todesschöpfer.

    Das Buch hat einen überraschenden Todesschöpfer, das Buch ist gut geschrieben und man kommt ohne Probleme in die Geschichte hinein. 

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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Geniales Thriller-Highlight in 2018 dank starkem Plot, einfach perfekt inszeniert!
    Geniales Thriller-Highlight in 2018 dank starkem Plot, genial perfekt inszeniert!

    (Inhalt, übernommen)
    Der zweite Fall der Leipziger Hauptkommissarin Klara Frost von Kindle-Bestsellerautor Elias Haller.

    Er versteht sein Handwerk und tötet bis zur Vollendung.

    Im Kofferraum eines gestohlenen Wagens stößt die Leipziger Polizei auf einen unheimlichen Fund: eine Glasfigur, in die ein menschlicher Schädel eingeschlossen ist. Kriminalhauptkommissarin Klara Frost übernimmt die Ermittlungen und entdeckt im Oberkiefer eine Zahl, die darauf hindeutet, dass es womöglich weitere solcher Glasgegenstände mit Skelettteilen gibt. Schnell muss Frost feststellen, dass sie einen Serienmörder jagt, dem das BKA schon einige Jahre auf der Spur ist.
    Als die Ehefrau eines Glasfabrikanten verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse und die Rollen von Jägern und Gejagten verschieben sich. Bald gerät auch Frost ins Visier des Killers – und dieser gibt sich bei der Herstellung seiner Kunstwerke nicht mehr nur mit den Knochen seiner Opfer zufrieden.

    Zum (genialen) Autor:
    Elias Haller, Jahrgang 1977, lebt in einer sächsischen Großstadt. Den Zündstoff für seine packenden Thriller bezieht er aus seiner beruflichen Erfahrung mit Rechtsbrechern und deren Opfern. Seine Leidenschaft fürs Schreiben ermöglicht es ihm, (kaltblütige) Mörder und (tragische) Helden aufeinander loszulassen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.

    Schreibstil/Fazit:
    DANKE an Elias Haller für Deine Zusage sowie schnelle Belieferung meines signierten Buches der EditionM mit 377 Seiten, 74 Kapiteln, einem Pro- sowie Epilog und Nachwort mit Danksagung.
    Ich freue mich immer, für mich neue, aussagekräftige dt. Autoren kennenzulernen und wurde auch hier keinesfalls enttäuscht.

    Der Plot ist anders, erschreckend, manchmal auch arrogant, dennoch perfide, schonungslos gar brutal und ebenso filmreif, das mal vorneweg,
    Der Autor, ua mit einem gewissen Sinn für viel Humor, hat es hier faustdick bewiesen - ein Thriller mit Sogwirkung, der aktives Kopfkino voraussetzt aber auch stets fordert,  in der sächsischen Hauptstadt spielend, mit viel Sinn fürs Detail und einem atemberaubenden Szenario der Extraklasse.

    Dem Leser bleibt keine Luft zum Durchschnaufen, Seite um Seite wird dieses Meisterwerk dank kurzknapper Kapitel an Perfektion schau(d)ernd umgesetzt, dank vieler Protanogisten und unterschiedlicher Schauplätze. Es wird niemals langweilig - man wird hier regelrecht herausgefordert, gut so!
    Schonungslos wird hier abgerechnet und der Leser bleibt gebannt, gar gefesselt zurück - was für ein faszinierendes Schreibtalent par excellence!

    Dir und Deiner kreativen Feder alles Gute - habe Dich, als Garantautor - für meisterhaft-inzenierte Spannung -  ab sofort "unter weiterer Beobachtung" :)

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    Inasbuecherregalvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend bis zum Schluß, habe es in einem Rutsch durchgelesen
    Spannend und kurzweilig

    Klara Frost ist neben dem Täter die Hauptakteurin im Buch. Sie ist anders, Millionärin und lebt in einem Luxushotel, fährt statt eines Dienstwagens einen Mercedes AMD, ist tätowiert und wird aufgrund ihrer Vergangenheit "Die Exorzistin" genannt. Durch ihre unorthodoxe Art hat sie nicht viele Freunde, auch bei ihren Vorgesetzten eckt sie oft an. Bei einem Autounfall entdecken die Ermittler eine Glasskulpturen , in deren inneren ein menschlicher Schädel platziert wurde.  Als dann auch noch ein Kollegin vermisst wird, ist Frosts Jagdinstinkt geweckt.

    Elias Haller verwendet kurze und verständliche Sätze, verliert sich nicht in endlosen Beschreibungen der Umgebung sondern beschränkt sich auf die wesentlichen Örtlichkeiten.
    Er schreibt aus verschiedenen Sichtweisen, vorwiegend aus der von Klara Frost und dem Täter. Ausserdem fügt er immer wieder Gedanken von Klara Frost ein, sehr interessant ihr Handeln mit ihrem Denken zu vergleichen. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf, wird aber das ganze Buch über aufrecht erhalten,
    Die Handlungen der Protagonisten sind manchmal nicht schlüssig, teilweise unüberlegt.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, Klara Frost handelt bisweilen zu vorschnell, das macht sie allerdings menschlich und authentisch. Die Figur Gabriel Rammler hat für manches Stirnrunzeln gesorgt, für mich neben dem Mörder die unsympathischste Figur in der Geschichte. Leider erfährt man in diesem Buch nicht viel über ihre Vergangenheit, diese wird immer nur kurz angeschnitten. Vielleicht erfahren wir ja in einem weiteren Band irgendwann mehr darüber. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und würde eine Fortsetzung definitiv lesen.

    5 von 5 Sternen

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    Doreen_Klauss avatar
    Doreen_Klausvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr amerikanisch, aber das passt.
    Kunst hat viele Definitionen

    Der Thriller behandelt bereits den zweiten Fall der Leipziger Kommissarin Klara Frost. Ein Unbekannter stellt Glaskunstwerke her in deren Inneren sich menschliche Knochen und andere Körperteile befinden. Als bei der Verfolgung eines Autodiebs solche Gegenstände im Fahrzeug gefunden werden, wird erst keine Verbindung zur Entführung der Ehefrau eines ortsansässigen Glas-Fabrikanten hergestellt. Doch ziemlich schnell wird klar, dass mehr an dem Fall dran ist und schließlich kommt sogar das BKA ins Spiel.


    Der Autor schafft sehr interessante und kontroverse Figuren, die beim Leser starke Emotionen auslösen. Das muss man erstmal schaffen. Die Person der Klara Frost ist sehr speziell, passt überhaupt nicht in das Bild des typisch deutschen Polizeibeamten. Sie packt den Leser mit ihrer Art und ihrer Geschichte. Leser des ersten Teils haben mir im Bezug darauf etwas voraus. Was mir vielleicht noch unklar ist über ihre Person, wurde sicher dort bereits thematisiert. Trotzdem kann man das Buch auch gut ohne Vorkenntnisse lesen.

    Der Stil des Autors ist eher "amerikanisch". Die Inszenierungen um den "Todesschöpfer" haben mich stellenweise an Filme im Stil von Saw erinnert. Er schafft es gut das in die Örtlichkeit Leipzig einzubinden. Es wirkt nicht zu extrem um im eher biederen Deutschland zu spielen. Die Figuren und der Plot sind so angelegt, dass man beim Lesen das Gefühl hat, die Geschichte könnte überall auf der Welt stattfinden. Dadurch nehme ich sie ihm zu hundert Prozent ab.

    Die Geschichte wird rasant und spannend erzählt, ist aber nichts für Zartbesaitete, denn der "Todeskünstler" ist nicht zimperlich in seinen Inszenierungen. 
    Der Autor präsentiert schon sehr früh eine Figur, die sich dem Leser als Täter quasi aufdrängt, von der man regelrecht angewidert ist. Doch schnell wird klar der Autor spielt mit dem Leser, schafft es dieses Spiel bis zum Schluss durchzuziehen und so die Aufklärung der Tat zu einer absoluten Überraschung werden zu lassen. Letztendlich aber vollkommen logisch und nachvollziehbar.

    Am Ende wird der Leser mit einer weiteren kontroversen Person versöhnt und bekommt Hoffnung auf ein Wiedersehen im nächsten Teil.

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    MK262vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach Spitze1 Hier geht es nicht nur um ein bisschen Glas und Knochen.
    Frostig

    Elisa Haller versteht es wie für mich kein Zweiter seine "Bösen Buben" Super zu tarnen und seine Leser bis zum Schluss zu täuschen. Die Spannung zieht sich vom Anfang bis zum Ende durch ich persönlich liebe es kurze Kapitel zu lesen. Das Buch und die vielen kleinen Widrigkeiten sind aufs Haar genau auf Klara Frost "Die Exorzistin" zugeschnitten. Finde Sie einfach Spitze! Polizisten die nicht nach der Norm aussehen kommen bei Lesern und Zuschauern im TV immer Spitze an. 0815 kann doch jeder. Immer wieder ein bisschen was von der Vergangenheit mit untermischen und dann auf modern machen finde ich toll. Wünsche mir noch viele weitere Werke von Elias Haller.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    NicholasVegas avatar

    Der Todesschöpfer (Taschenbuch)

    Zur Veröffentlichung von Der Todesschöpfer starten Amazon Publishing Edition M und ich eine Leserunde.
    In ihrem 2. Fall jagt Kriminalhauptkommissarin Klara Frost erneut einen Serienmörder. Wer eigenwillige Ermittler liebt und zudem starke Nerven mitbringt, kann sich für eins von zehn signierten Taschenbüchern von Der Todesschöpfer bewerben. (Man kann den Thriller unabhängig vom ersten Band lesen)

    Link zum Buch bei Amazon

    Klappentext:

    Er versteht sein Handwerk und tötet bis zur Vollendung.

    Im Kofferraum eines gestohlenen Wagens stößt die Leipziger Polizei auf einen unheimlichen Fund: eine Glasfigur, in die ein menschlicher Schädel eingeschlossen ist. Kriminalhauptkommissarin Klara Frost übernimmt die Ermittlungen und entdeckt im Oberkiefer eine Zahl, die darauf hindeutet, dass es womöglich weitere solcher Glasgegenstände mit Skelettteilen gibt. Schnell muss Frost feststellen, dass sie einen Serienmörder jagt, dem das BKA schon einige Jahre auf der Spur ist.

    Als die Ehefrau eines Glasfabrikanten verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse und die Rollen von Jägern und Gejagten verschieben sich. Bald gerät auch Frost ins Visier des Killers – und dieser gibt sich bei der Herstellung seiner Kunstwerke nicht mehr nur mit den Knochen seiner Opfer zufrieden.

    Teilnahmebedingungen:

    Für die Leserunde stellt der Verlag Amazon Publishing 10 Taschenbücher von Der Todesschöpfer zur Verfügung. Um an der Leserunde teilzunehmen, beantworte bitte folgende Frage: Viel oder wenig Blut – wie brutal darf ein Thriller für dich sein?

    Die Bewerbungsfrist endet am 26.07.2018.
    Wichtig! Ihr solltet mindestens 5 Rezensionen in eurem Profil haben, euch aktiv an der Leserunde beteiligen und die abschließende Rezension zusätzlich bei Amazon einstellen. Bitte bewerbt euch nur, wenn euch das Thema anspricht und ihr auch wirklich Zeit und Lust habt, an dieser Leserunde teilzunehmen.


    Viel Spaß wünscht euch
    Elias Haller
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