In der Tiefe

von Elizabeth Heathcote 
2,7 Sterne bei18 Bewertungen
In der Tiefe
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Positiv (5):
brauneye29s avatar

Gut geschrieben, aber wo war das ein Psychothriller?

Kritisch (9):
F

Grundsätzlich hat mir die Idee des Buches gefallen. Doch war mir die Protagonistin sehr unsympathisch.

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Inhaltsangabe zu "In der Tiefe"

Ihr Name war Zena. Tom macht kein Geheimnis aus seiner großen Liebe zu dieser Frau und hat Carmen alles erzählt. Wie er sich Hals über Kopf in Zena verliebte, wie er mit ihr das Ferienhaus am Strand kaufte. Und wie sie eines Nachmittags im Meer schwimmen ging und nie mehr zurückkehrte. Doch Zena ist Toms Vergangenheit, Carmen seine Zukunft. Davon ist Carmen überzeugt. Bis sie erfährt, dass er ihr ein entscheidendes Detail verschwiegen hat: Die Polizei hielt Zenas Tod für einen Mord – und verdächtigte Tom. Ist ihr Mann ein Mörder?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453292024
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Diana
Erscheinungsdatum:21.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Marakkarams avatar
    Marakkaramvor 3 Monaten
    Bleibt hinter den Erwartungen zurück

    Kath zog eine Grimasse. "Meinst du das ernst? Carmen, du bist so leicht zu beeinflussen."

    Ihr Name war Zena, Toms große Liebe, die eines Nachmittags im Meer schwimmen ging und nicht mehr zurückkehrte. Jetzt ist Carmen die neue Frau an Toms Seite und mehr als glücklich mit ihrem Traummann. Doch durch einen Zufall findet sie heraus, dass er ihr von Anfang an etwas verschwiegen hat. Die Polizei hielt Zenas Tod für Mord und Tom für den Hauptverdächtigen.

    Wie gut kennst du deinen Mann?

    ~ * ~ * ~ *

    "In der Tiefe" ist eher eine Familiengeschichte, die sich recht schnell wegliest und weit davon entfernt ist ein Psychothriller zu sein. Doch auch die Familiengeschichte kann nicht so recht überzeugen.

    Dem Roman fehlt es an Raffinesse und vor allem an starken Charakteren. Das ist der ganz große Schwachpunkt. Wer so eine Story erzählen möchte, braucht Figuren mit Tiefe; Protas, die sie tragen. Das vermag hier leider niemand. Sie sind alle -selbst die Hauptfigur Carmen- recht oberflächlich gehalten und sie bleiben schlichtweg blass.
    Dabei bietet es so viel Potential, es liegt wirklich zum greifen nahe.... Vor allem, weil ich vorher in der Vita gelesen habe, dass die Autorin heute als Redakteurin für das Magazin Psychologies arbeitet. Auch das hat mich Sicherheit gewisse Erwartungen geweckt. Sehr schade.

    Der Schreibstil ist einfach, aber größtenteils recht angenehm und ich hatte es an einem Nachmittag durchgelesen, aber in Erinnerung wird der Roman mir nicht lange bleiben. 

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    Fabelhafte_Buecherweltvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Grundsätzlich hat mir die Idee des Buches gefallen. Doch war mir die Protagonistin sehr unsympathisch.
    Eine sehr unsympathische Protagonistin

    Meiner Meinung nach fehlte der Geschichte etwas. Ich erwartete mir einen Psychothriller, aber es kam mir irgendwie nicht ganz so gruselig und unheimlich vor. Anfangs lebte Carmen mit ihrem Mann ganz glücklich und zufrieden. Durch ihn hatte sie ein schönes und angenehmes Leben. Durch Zufall (oder Langeweile?) kam sie auf die Idee, er könnte etwas mit dem Tod seiner Exfreundin Zena zu tun haben. Wieso sie ausgerechnet jetzt darauf kommt und wieso sie genau jetzt nachforscht, verstehe ich bis jetzt nicht. Immer wieder stöbert sie in seinen Privatsachen herum und fragt Leute aus, aber mit ihrem Mann spricht sie nicht wirklich darüber. Das habe ich am wenigsten verstanden. Die beiden sind doch verheiratet und er zeigt ihr seine Liebe auch immer wieder. Aber anscheinend war ihr das zu wenig.

    Anfangs mochte ich Carmen sehr gerne. Doch im Laufe der Geschichte handelte sie oft kopflos und missachtete immer wieder die Privatsphäre ihres Mannes. Sie kann die Vergangenheit einfach nicht Ruhen lassen.
    Jedes Foto, jede Information, jede Reaktion seinerseits wird von ihr genau analysiert und wenn ihr etwas nicht passt (auch eine Kleinigkeit) entstehen gleich negative Gedanken ihm gegenüber und sie möchte ihn am liebsten umbringen. Natürlich nicht wortwörtlich, aber das ist für mich keine Liebe.
    Ihr Selbstbewusstsein scheint sehr schwach zu sein, da sie sich von anderen andauernd beeinflussen lässt.
    So wurde sie mir zunehmend unsympathischer und am Ende nervte sie mich nur noch.

    Die Charaktere waren generell sehr oberflächlich und die Geschichte sehr vorhersehbar. Leider konnte keine richtige Spannung aufgebaut werden.

    Vielen Dank an das Bloggerportal sowie den Diana Verlag, dass ich dieses E-Book lesen durfte.


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    PollyMaundrells avatar
    PollyMaundrellvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Auch wenn laut Definition alle Elemente eines Psychothrillers erfüllt wurden, blieb für mich nur ein seichter Krimi übrig.
    Leider eher seichter Krimi als spannender Psychothriller

    Buchinfo
     Ihr Name war Zena. Tom macht kein Geheimnis aus seiner großen Liebe zu dieser Frau und hat Carmen alles erzählt. Wie er sich Hals über Kopf in Zena verliebte, wie er mit ihr das Ferienhaus am Strand kaufte. Und wie sie eines Nachmittags im Meer schwimmen ging und nie mehr zurückkehrte. Doch Zena ist Toms Vergangenheit, Carmen seine Zukunft. Davon ist Carmen überzeugt. Bis sie erfährt, dass er ihr ein entscheidendes Detail verschwiegen hat: Die Polizei hielt Zenas Tod für einen Mord – und verdächtigte Tom. Ist ihr Mann ein Mörder? (Quelle: Verlag)

    Anfang
    Paula hatte alle Lampen in der Küche eingeschaltet. Es war Ende Mai, aber düster, kalt und regnerisch – mieses Wetter, sogar für England. Sie hätte nichts dagegen gehabt, den ganzen Tag zu Hause zu verbringen, doch der Hund wurde langsam unruhig und musste ausgeführt werden.

    Meine Meinung
    Es gibt ja (gefühlt) unendlich viele Genre und Subgenre, weswegen ich zwischendurch immer mal wieder die Definitionen nachschlage. Das habe ich nun auch endlich mal für den Psychothriller getan, da ich öfter Bücher dieses Genres in der Hand hatte, die für mich persönlich nicht so viel Thriller beinhaltet haben. So auch bei diesem Buch.

    Eine gute Beschreibung habe ich in dem Filmlexikon der Uni Kiel gefunden. Dort heißt es:

    "Ziel des Psychothrillers ist die Spannungserzeugung, die weniger auf einem Rätsel beruht, sondern vielmehr die Zuschauer Anteil an der Angst und an der Empfindung der Bedrohung durch die Figuren der Handlung nehmen lässt. Dabei wird gerne mit der Erwartungshaltung der Zuschauer gespielt, sie werden irritiert, erschreckt, in die Irre geleitet, an die Wahrnehmung und Situation eines Protagonisten angebunden, auf jeden Fall emotional und kognitiv involviert."

    Ein Psychothriller soll also Spannung erzeugen. Diese Spannung beruht aber nicht auf einem Rätsel, sondern auf der Empathie mit den Figuren...Ich empfand die Geschichte in diesem Buch jetzt nicht als unbedingt unspannend, aber es war auch für mich kein Pageturner. Sicher, die ein oder andere Stelle war durchaus aufregend genug, dass ich dann doch noch eine Seite mehr als geplant gelesen habe - aber dieses Gefühl konnte nicht aufrecht erhalten werden und flaute immer wieder ab.

    Die Protagonistin Carmen war mir leider nicht sonderlich sympathisch und viele ihrer Gedanken für mich absolut fern. Diese dauerhafte, ja schon krankhafte Eifersucht und das fehlende Vertrauen zu ihrem Mann, sind keine Gefühle und Empfindungen, die ich mit ihr teilen kann. Manch einem mag es vielleicht anders gehen und dann kann man dieses Verhalten verstehen oder nachvollziehen. Ich aber konnte es absolut nicht. Das meiste war so aus der Luft gegriffen und herbei konstruiert, stellenweise schon unverschämt, dass ich oft nur mit dem Kopf schütteln konnte.

    Vieles in dieser Geschichte war vorhersehbar oder zumindest konnte man erahnen, wohin die Reise gehen wird. Ich wurde also nicht wirklich "irritiert, erschreckt, in die Irre geleitet, an die Wahrnehmung und Situation eines Protagonisten angebunden". Einzig die Aufklärung hat mir einen "Ach was"-Moment bescheren können, aber das reicht für mich einfach nicht, wenn der Rest des Buches mehr oder weniger dahin geplätschert ist.

    Das war zu viel. Innerlich brodelte es in Carmen. Wie konnte er nur! Er hatte also den ersten Schritt getan! Das hatte er ihr nicht erzählt. (Seite 113)

    Weiter heißt es in der Definition der Uni Kiel:

    "Im Psychothriller wird häufig der Einbruch des Bedrohlichen in ein normales Leben zelebriert. Sehr oft sind die Helden von Psychothrillern Frauen, was die Handlungsohnmacht, aus der sich der Held oder die Heldin im Verlauf der Geschichte befreien muss, nur unterstreicht. Die dominierende Perspektive der Erzählung ist die von Opfern, von wehrlosen Beteiligten, von Figuren, die ohne genaueres Wissen zum Ziel einer oft mörderischen Intrige werden. Ihre Wahrnehmung des Geschehens entlässt die relevanten Thrill-Impulse, die Konsequenz, mit der Spannung aus der Perspektive einzelner Figuren induziert wird, unterscheidet den Psychothriller von anderen Spannungsgenres. Dabei geht die Bedrohung für die Protagonisten meist von ihnen nahestehenden Personen (Partnern, Kindern, Eltern, Freunden, Babysittern usw.) aus, die sich als Psychopathen entpuppen. Der Psychothriller dramatisiert darum fast immer eine paranoide Grundkonstellation."

    Wenn man erfährt, dass der eigentlich so liebevolle Ehemann Mörder seiner ehemaligen Partnerin sein soll, ist das durchaus etwas, was man als Einbruch in ein normales Leben beschreiben kann. Hier an diesem Punkt ist das Genre also absolut erfüllt worden. Auch handelt es sich bei der Hauptperson um eine Frau - Heldin würde ich sie allerdings nicht nennen.

    Da es um ihren Ehemann geht, wurde auch die nahestehende Person als Bedrohung erfüllt und sowohl die krankhafte Eifersucht, als auch das "Unvertrauen" in Tom, kann durchaus als paranoid empfunden werden. Zumindest ging es mir so.

    Somit hat dieses Buch die Definition eines Psychothrillers erfüllen können (sofern die Spannung einen Leser mehr mitreißt als mich) und war für mich trotzdem eher ein seichter Krimi über eine paranoide Frau, die sich in Dinge reinzusteigern scheint, die nicht begründet werden können.

    Der Schreibstil ermöglicht ein gutes und schnelles Vorankommen, kann aber die Kritikpunkte weder abschwächen noch ausgleichen.

    Fazit
    Auch wenn alle Punkte der Definition eines Psychothrillers erfüllt wurden, war dieses Buch für mich ein Flop. Aus der Grundidee hätte viel mehr gemacht werden können, doch mangelnde Spannung und eine unsympathische, paranoide Protagonistin waren einfach nicht mein Fall.

    Für Freunde von leichten Krimis sicher nicht uninteressant, aber für wirkliche (Psycho)Thriller-Fans einfach viel zu wenig und zu schwach.

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    Elektronikerins avatar
    Elektronikerinvor 8 Monaten
    Rezension zu in der Tiefe

    Klapptext:

    Ihr Name war Zena. Tom macht kein Geheimnis aus seiner großen Liebe

    zu dieser Frau und hat Carmen alles erzählt. Wie er sich Hals über Kopf in Zena verliebte, wie er mit ihr das Ferienhaus am Strand kaufte. Und wie sie eines Nachmittags im Meer schwimmen ging und nie mehr zurückkehrte. Doch Zena ist Toms Vergangenheit, Carmen seine Zukunft. Davon ist Carmen überzeugt. Bis sie erfährt, dass er ihr ein entscheidendes Detail verschwiegen hat: Die Polizei hielt Zenas Tod für einen Mord – und verdächtigte Tom. Ist ihr Mann ein Mörder?

    Meine Meinung:

    Ich wurde aufgrund des Covers und dem Klapptext auf das Buch aufmerksam. Das Cover schafft eine düstere Stimmung, welches gut zu einem Psychothriller passt. Doch beim Lesen merkt man, dass das Buch doch kein Psychothriller in meinen Augen ist sondern eher nur ein leichter Krimi. Es fehlten die typischen Spannungselemente, Lügen und Eifersucht machen eben noch keinen Psychothriller. Die Spannung der Handlung hat sich leider zu langsam aufgebaut. Es gab jedoch manchmal einige Spannungselemente, welche aber schnell wieder abgeflacht wurden. Sowie die Handlung nicht wirklich spannend war so blieben die Protagonisten nicht wirklich ausgearbeitet. Carmen war mir am Anfang recht sympathisch, doch im Laufe der Handlung wurde sie mir immer unsympathischer. Ich verstand ihr Handlungsgründe nicht richtig, da sie an manchen Stellen einfach kopflos. Auch Tom war wirklich nicht sympathisch, er wird in der Handlung immer wieder als perfekter Ehemann mit einer düstern Vergangenheit dargestellt.

    Der Schreibstil habe ich dennoch sehr gut gefunden, das Buch hat sich leicht und flüssig gelesen. Das Buch konnte man in einer kurzen Lesezeit beenden. Bis am Schluss war ich dennoch gespannt ob Tom ein Mörder ist. Das Ende fand ich nicht mal so schlecht, habe aber etwas mehr von dem Buch erwartet.

    Zur Autorin:

    Elizabeth Heathcote schrieb als Journalistin für viele namhafte Zeitungen und Zeitschriften wie Independent on Sunday, Guardian, Times und Marie Claire und arbeitet heute als Redakteurin für das Magazin Psychologies. In der Tiefe ist ihr erster Roman. Sie lebt mit ihrem Partner und ihren zwei Kindern im Süden von London.

    Fazit:

    Ein Psychothriller, welcher mehr wie ein leichter Kriminalroman ist und die Spannung nicht wirklich aufkommt. Ein nettes Buch mit einem flüssigen und leichten Schreibstil. Das Buch würde ich Personen empfehlen, die gerne leichte Kriminalromane lesen. 

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    Emmas_Bookhouses avatar
    Emmas_Bookhousevor einem Jahr
    Ein Krimi!

    In der Tiefe – Elizabeth Heathcote
    Vom Diana Verlag
    Taschenbuch: 14,99 €
    eBook: 11,99 €
    ISBN: 978-3-453-29202-4
    Seiten: 384
    Klappentext:
    Ihr Name war Zena. Tom macht kein Geheimnis aus seiner großen Liebe zu dieser Frau und hat Carmen alles erzählt. Wie er sich Hals über Kopf in Zena verliebte, wie er mit ihr das Ferienhaus am Strand kaufte. Und wie sie eines Nachmittags im Meer schwimmen ging und nie mehr zurückkehrte. Doch Zena ist Toms Vergangenheit, Carmen seine Zukunft. Davon ist Carmen überzeugt. Bis sie erfährt, dass er ihr ein entscheidendes Detail verschwiegen hat: Die Polizei hielt Zenas Tod für einen Mord – und verdächtigte Tom. Ist ihr Mann ein Mörder?

    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Es ist sehr schlicht gehalten, was dem Buch aber keinen negativen Effekt bringt. Die Farben passen gut zusammen.
    Zur Geschichte:
    Wenn du denkst, du weißt alles von deinem Mann und es ist dann doch nicht so, dies passiert Carmen. Dunkle Geheimnisse eines Ehemannes.
    Ich bin von Carmen sehr angetan gewesen, wobei ich mit ihrem Mann Tom doch eher meine Probleme hatte. Carmen erzählt die Geschichte ihres Mannes und man mag ihn eigentlich nicht wirklich.
    Die Geschichte ist flüssig geschrieben, es liest sich schnell, wobei ich mir persönlich ein wenig mehr darunter vorgestellt habe. Spannung wird langsam aufgebaut, für mich leider zu langsam.
    Also Psychothriller war das für mich nicht, eher ein Krimi, liegt vielleicht aber auch daran das ich sehr viel aus dem Festa Verlag lese.
    Aber es ist eine nette Geschichte für zwischendurch.
    Ich gebe 3 von 5 Sternen, weil mir der Spannungsbogen fehlte


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    MeinLesezaubers avatar
    MeinLesezaubervor einem Jahr
    "Psychothriller? Wohl eher nicht!"

    Cover:Das Cover ist interessant gestaltet. Es zeigt dunkle Haare, die unter Wasser treiben.Es wirkt bedrohlich und gefährlich.
    Inhalt:Seit nunmehr drei Jahren kennt Carmen ihren Ehemann Tom, der sich das Sorgerecht seiner drei Kinder mit seiner Ex-Frau teilt. Carmen weiß, dass jeder eine Vergangenheit hat, doch die von Tom ist anders, duster. Zunächst betrog er seine Ex-Frau mit der hübschen und attraktiven Zena, mit der er in einem malerischen Örtchen überstürzt ein Strandhaus kaufte. Doch die Idylle hielt nur so lange, bis Zena spurlos verschwand und zwei Tage später tot am Strand aufgefunden wurde.Ihr Ehemann redet nicht viel über den Verlust von Zena und die schwierige Zeit danach. Zu groß war seine Liebe zu ihr.
    Doch an einem Wochenendtrip zum schönen Strandhaus erfährt sie von einem Bewohner des Ortes, dass der Verdacht nahe liegt, dass ihr einfühlsamer, liebevoller und zuvorkommender Ehemann seine damalige Freundin umgebracht haben soll. Carmen ist irritiert und möchte der Sache auf den Grund gehen. Je mehr sie erfährt, desto bewusster wird ihr, dass ihr Ehemann ihr mehr verheimlicht, wie er zugibt. Ihr Suche wird zu einer Obsession, die sie mehr und mehr gefangen nimmt.
    Fazit: Das Buch überzeugt durch sein düsteres Cover. Auch der Klappentext und de Empfehlungen versprechen viel. Aber da ist genau der Haken. Sie versprechen nur und halten nicht.Obwohl ich das Buch in einer kurzen Lesezeit beendet habe, welches aber nur daran lag, dass der Schreibstil sehr leicht und angenehm zum Lesen war, konnte mich die Story und die Charaktere nicht überzeugen. Wenig Spannung, die sich 2-3 Mal minimal hebte. Es wollte einfach keine düstere Atmosphäre aufkommen.
    Die Charaktere waren langweilig und machten im gesamten Buch keine Entwicklung durch.Carmen ging immer nur ihren Verdächtigungen nach und Tom wurde während des Buches als der ideale Ehemann mit einer düsteren Vergangenheit dargestellt. Für mich hier nichts besonderes. Carmens Obsession eher nervig als spannungsbringend. Die Dialoge waren oberflächlich und brachten meist wenig Erkenntnis.
    Ich hatte mir wirklich mehr vom Buch erhofft.Für mich definitiv kein Psychothriller, daher vergebe ich lediglich 2 Sterne.

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    SillyTs avatar
    SillyTvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lässt sich, dank leichter Sprache, super lesen, aber leider fehlte mir die Atmosphäre eines Psychothrillers
    Mir fehlt das gewisse Etwas eines Thrillers

     Eigentlich könnte Carmen kaum glücklicher sein, denn sie ist mit ihrem Traummann Tom verheiratet. Zwar ist es für ihn die zweite Ehe und mit seiner Exfrau hat er drei gemeinsame Kinder, doch trotzdem fühlt sie sich wohl. Allerdings gab es etwas in Toms Vergangenheit, wovon er ihr zwar erzählt hat, doch scheinbar hat er ihr etwas verschwiegen. Bevor Tom nämlich mit Carmen zusammenkam, war er mit einer jungen Frau zusammen. Zena! Schön, tough, begehrenswert und eigensinnig. Zena starb bei einem Schwimmunfall, gleich im Meer hinter Toms und Carmens Ferienhaus. All das wusste Carmen, doch eins wusste sie nicht, Zenas Tod scheint kein Unfall gewesen zu sein. Hat Tom ihr etwas verschwiegen? Wie gut kennt sie diesen Mann denn eigentlich?
    Meine Meinung:
     Eine Geschichte, die mich mit einem sehr spannenden Klappentext lockte und viel Spannung versprach und auch der Einstieg in den Psychothriller fiel mir sehr leicht, denn das Buch beginnt gleich mit einem Paukenschlag, nämlich den Fund einer toten Frau. Dann wird aber doch erst einmal ein wenig das Tempo gebremst und wir lernen drei Jahre später die Protagonistin kennen. Der Schreibstil der Autorin hat mir an für sich sehr gut gefallen, denn sie erzählt ihre Geschichte sehr flüssig und ohne Schnörkel. Sprachlich ist es gut verständlich und das Buch lässt sich flott und locker lesen. Allerdings war es mir für einen Psychothriller einfach mit zu wenig Atmosphäre, denn hier hatte ich den Eindruck, dass die Protagonistin sich in ihrem Verdacht völlig verrannte. Psychospielchen, die den Leser auf Trab halten gibt es einfach zu wenig und auch die großen Überraschungen blieben aus. So konnte ich verfolgen, wie Carmen hinter Tom herspioniert, aber so richtig spannend war das leider nicht. Zwar gibt es immer wieder Punkte bei ihrer Recherche, die den Leser stutzig machen, doch im Nachhinein einfach im Sande verlaufen. Auch das Tempo bleibt recht flach, wenige Höhepunkte und auch wenige Wendungen waren zu finden und einiges war einfach zu offensichtlich und so plätscherte die Handlung auf weiten Teilen vor sich hin.
    Erzählt wird hier durch den personellen Erzähler in der dritten Person, der einfach recht oberflächlich bleibt. Die Sicht auf die Handlung ist zwar durchaus gegeben, aber in die Tiefe geht es nur selten. Sehr schade, denn mit diesem Ausgangspunkt, mit dieser Grundstory, hätte man hier mit Sicherheit einiges mehr herausholen können.
    So wie die Handlung relativ unspektakulär erschien, so blieben auch die Charaktere eher blass. Carmen war mir irgendwo schon recht sympathisch, aber ich konnte hier nicht mitempfinden, wie sie sich fühlt. Sie handelt an manch einer Stelle eher kopflos und immer dann, wenn ich dachte, jetzt kommt ein Punkt, an dem es eine Gänsehaut geben könnte, blieb auch das eher auf der Strecke.
    Tom ist recht vorhersehbar, aber nicht so knallhart, wie ich es von ähnlichen Psychothrillern kenne. Auf der einen Seite hält er Carmen unter seiner Fuchtel, z. B. möchte er gar nicht, dass sie sich einen neuen Job als Journalistin sucht, auf der anderen Seite geht er auf sie ein, wenn sie über etwas mehr erfahren möchte. Gerade mit diesem Charakter hätte man viel mehr Möglichkeiten gehabt, auf die Handlung Einfluss zu nehmen.
    Neben diesen Beiden gibt es noch den ein oder anderen Nebencharakter, der an den passenden Stellen für den richtigen Einfluss sorgten, aber auch da blieben mir einfach zu viele Handlungen zu offen.
    Mein Fazit:
    Ein Psychothriller, der sich zwar sehr leicht und flüssig lesen lässt, aber doch hinter meinen Erwartungen zurückbleibt. Die Protagonistin handelt oft kopflos und mir fehlte einfach das Gefühl, mit dieser Person mitfühlen, mitleiden zu können. Auch sonst hatte ich immer das Gefühl, dass ausgelegte Verdachtsmomente oder Überraschungen einfach im Sande verliefen und zu leicht erklärt oder geklärt werden konnten. Alles in allem ein Buch für zwischendurch, aber ein richtiger Psychothriller war es für mich nicht.

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    dorothea84s avatar
    dorothea84vor einem Jahr
    leichter Krimi

    Carmen ist die zweite Frau von Tom. Die Ex Zena ist ertrunken, ein Unfall soll es gewesen sein. Wegen ihr hat er seinen Frau verlassen und das Ferienhaus gekauft. Doch als Carmen erfährt das er ihr etwas verschwiegen hat. Nämlich das die Polizei ihn verdächtigt hat. 

    Ich habe mich so auf das Buch gefreut. Ein Psychothriller und der Klappentext und Buchtitel waren sehr geheimnisvoll. Dann fing ich an zu lesen, hörte auf und fing wieder an. Bis zu Hälfte des Buches kommt die Spannung nicht wirklich auf. Die Charaktere sind auch nicht wirklich interessant. Man wird nicht warm mit ihnen. Dann taucht Carmen tiefer in die Geschichte mit Zena ein und die Spannung steigt endlich. Psychothriller keine Spur. Ein guter Krimi ja, aber das war es dann auch. Zu Ende habe ich das Buch nur gelesen, weil ich wissen wollte, ob es Mord war und wenn ja, Wer. Sonst hätte ich es nicht zu Ende gelesen. Da war ein Nervenkitzel, kein Psycho drin. Für alle die etwas "schwächere" Nerven haben auf jeden Fall ein spannender Krimi.

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    Zeilentraumfaengers avatar
    Zeilentraumfaengervor einem Jahr
    In der Tiefe

    In der Tiefe ist ein angeblicher Psychothriller, durch den ich mich leider quälen musste.

    Schon am Anfang wurde ich mit etwas konfrontiert, das ich in Thrillern (Und, sein wir ehrlich, auch in der Realität) nicht besonders mag: Kinder. Klar, gruselige, komische Kinder können eine gewisse Spannung aufbauen, hier fand ich sie aber einfach nur nervig.
    Nervig ging das Buch dann auch weiter, was hauptsächlich an unserer lieben Carmen liegt... Carmen wird nämlich auf der Straße von einer fremden Person angesprochen, die behauptet, dass ihr Mann seine Ex-Frau umgebracht habe. Daraufhin beginnt sie sofort auf eigene Faust zu ermitteln und gibt ihrem Mann, mit dem sie ihre Zukunft verbringen will und dem sie eigentlich ruhig mal ein bissche vertrauen könnte, überhaupt nicht die Chance, sich vernünftig zu erklären.
    Gut, Tom wirkt die meiste Zeit so, als hätte er sich gerade einen ordentlichen Joint gegönnt. Er bleibt die ganze Zeit total ruhig und stört sich überhaupt nicht an ihren teilweise sehr dreisten Fragen. Meistens sagt er nur 'Ach, hab ich dir davon nicht erzählt?' und das wars dann eigentlich auch. Kein besonders lebensfroher und gesprächiger Zeitgenosse anscheinend.
    Carmen setzt ihre Recherche fort und ich muss sagen, dass sie absolut genial vorgeht.Jeder Polizist könnte sich eine Scheibe bei ihr abschneiden. Sie stalkt Zena und alle anderen, die ihr irgendwie verdächtig vorkommen nämlich auf Facebook. Übrigens ist sie felsenfest davon überzeugt, dass Zena etwas zu verbergen haben muss, weil ihre Facebook Seite privat und nicht für Fremde einsehbar ist. Logisch, oder? Ich werde meine Bilder und alles dann mal schnell der Öffentlichkeit zugängig machen, bevor ich noch für irgendwas verdächtigt werde.
    Zwischendurch findet Carmen dann noch ein paar Leute, die Zena gekannt haben, unter anderem ihre Mutter und zwingt diesen Leuten total dreist, ein Gespräch auf. Richtig sympathische Frau also.
    Übrigens ist Carmen arbeitslos und hat demnach eine menge Zeit, sich um den Haushalt und das Essen zu kümmern, was wohl auch mit Tom so abgemacht ist. Stattdessen sitzt sie die ganze Zeit rum und bemitleidet sich selbst, weil sie Tom in ihren Augen nicht mehr vertrauen kann und weil er angeblich ihr Leben zerstört hat, da es ihm lieber war, dass sie nicht arbeit. Trotzdem arbeiten? Nah. Ist doch viel angenehmer, sich selbst zu bemitleiden, statt sich mal nach einem Job umzusehen.
    Das Ende war dann leider auch ziemlich vorhersehbar und in meinen Augen etwas zu dramatisch und überhaupt nicht spannend. Trotzdem hätte es schlimmer kommen können.
    Der Schreibstil der Autorin war sehr, sehr leicht und dadurch lies sich das Buch zum Glück schnell lesen. Leider würde ich das auch nicht unbedingt als Pluspunkt ansehen, da alles einfach ein bisschen zu kindlich gewirkt hat.

    In der Tiefe ist ein in meinen Augen wirklich schlechtes gut, dass weder mit einer spannenden Storyline, noch mit sympathischen Charakteren überzeugen konnte. Leider kann ich es absolut nicht weiter empfehlen

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    someloststoriess avatar
    someloststoriesvor einem Jahr
    Psychothriller ohne Spannung und Rätsel

    Als ich das Cover dieses neuerschienenen Buches gesehen habe, hat mich direkt die Lust nach einem spannenden Psychothriller geweckt, der mir eine Gänsehaut hinterließ. Das Cover sowie der Klappentext fand ich schon sehr vielversprechend, weswegen ich mich auch sehr gefreut habe, als es dann bei mir zu Hause ankam.

    Die Protagonistin namens Carmen trifft auf einen jungen Mann an einem Bahnhof, der ihr über den Tod von Zena spricht. Und dann spricht er von Tom, der in dem Mordfall als Verdächtigter galt und dass das Dorf immer noch denkt, er sei der Mörder gewesen. Das wirft sie so aus der Bahn, dass sie anfängt die Geschichte noch einmal aufzurollen und beginnt nach der Wahrheit zu suchen.

    Ich muss im Vorfeld sagen, dass ich mich ein bisschen von den Kommentaren ablenken lassen hab. Das Buch wird als Psychothriller dargestellt und auch die Kommentare sprechen von einer Geschichte, die einem die Luft abschnürt. Ich hatte einen Thriller erwartet, der mir tatsächlich unter die Haut geht, aber ehrlich gesagt kam nicht einmal ein bisschen Spannung auf.

    Die Charaktere waren nichts besonders, wenn nicht sogar etwas typisch. Es gab einfach nichts neues. Auch die Protagonistin war in Ordnung, aber sie hat mich einfach nicht verzaubert oder mit in die Geschichte genommen.

    Eine Seite nach der anderen glitt ich über das Buch, aber es passierte einfach nichts. Sie fand ein paar Sachen heraus, die mich allerdings weder schockten noch großartig überraschten. Die einzige Szene, die dann wirklich spannend und packend sein sollte (was sie leider nicht war), ging dann auch gerade mal über zwei Seiten und endete viel zu abrupt.

    Der Schreibstil war einfach, aber sehr flüssig. Man kam trotz fehlender Spannung gut voran und auch die Beschreibungen waren detailreich, aber nicht so, dass man es wieder sterbenslangweilig fand.

    Das Ende war sehr vorausschauend. Ich glaube, ich wusste es schon grob bevor ich überhaupt die Hälfte des Buches erreicht hatte, was leider überhaupt nicht dafür spricht.

    Zusammenfassend hat mich der Psychothriller leider überhaupt nicht überzeugt. Die Grundidee fand ich sehr gut und hat mich auch überhaupt zum Lesen gebracht. Die Geschichte nahm aber keine Fahrt auf, es gab nichts Geheimnisvolles oder Packendes was einen Leser irgendwie an das Buch hätte binden können. Dazu auch noch ein sehr vorausschauendes Ende.

    Leider ein Flop für mich, weswegen ich nur gutgemeinte zwei Sterne vergeben kann.

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