Elizabeth Musser Der Garten meiner Großmutter

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Inhaltsangabe zu „Der Garten meiner Großmutter“ von Elizabeth Musser

„Das Leben beantwortet dir nicht jede Frage. Manche Antworten wirst du nie bekommen, andere schon. Aber solange du die wichtigste Frage geklärt hast, kannst du es aushalten, dass andere offen bleiben.“ An dieser Aussage seiner Großmutter beißt sich Emile fast ein Leben lang die Zähne aus. Soll er wirklich einfach so hinnehmen, dass sein Vater einst auf mysteriöse Weise aus seinem Leben verschwand? Dass er sein Zuhause in Frankreich Hals über Kopf verlassen und mit seiner Mutter in die USA ziehen musste? Gerade als Emile meint, damit leben zu können, dass er manche Antworten wohl tatsächlich nie bekommen wird, wirbelt ein hochaktueller Fernsehbeitrag die alten Fragen wieder auf. Und mit ihnen meldet sich eine Frau in seinem Leben zurück, die ihm einst alles bedeutete, die aber nie wirklich die seine war …

Nebst der fesselnden Handlung erfährt man auch viel Interessantes über die Situation in Lyon während des 2. Weltkrieges.

— Carola_Bitzer-Schmid
Carola_Bitzer-Schmid

Ein Buch das im einen Augenblick zu Tränen rührt und im nächsten Moment schon wieder voller Hoffnung ist.

— LaDragonia
LaDragonia

Berührend, und aufwühlend. Klare Leseempfehlung von mir.

— DarkReader
DarkReader

Ein bewegendes Buch mit viel Herz und Gefühl

— zauberblume
zauberblume

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    Der Garten meiner Großmutter
    kruemelhino

    kruemelhino

    09. February 2015 um 17:31

    Emile, gerade 14 Jahre jung, wird ganz plötzlich aus seiner heilen Welt in Frankreich herausgerissen. Hals über Kopf müssen seine Mutter und er das Land verlassen und zur Großmutter in die USA ziehen. Emiles Welt steht damit Kopf. Mit seinem französischen Akzent muss sich der kleine Franzose in einer neuen Umgebung behaupten, was nicht spurlos an ihm vorbeigeht. Und dies alles nur, weil das plötzliche Verschwinden seines Vaters mit einer Geliebten zu tun haben soll - so jedenfalls behauptet es seine Mutter. Emile aber glaubt diese Geschichte nicht. Für ihn ist sein Vater ein Spion. Ein Spion, der sich zur NS-Zeit der französischen résistance angeschlossen hat, um für die Freiheit zu kämpfen und nun, aufgrund seiner Vergangenheit, in großen Schwierigkeiten steckt. 'Der Garten meiner Großmutter' besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil der Geschichte befasst sich ausführlich mit dem neuen Zuhause des kleinen Emile, seinen damit verbundenen anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten, seinem neuen Umfeld und mit den häufigen Streitereien mit seiner Mutter. Schließlich ist seine Mutter für ihn die Hauptschuldige an der neuen Situation. In diesem Teil wechseln sich Erinnerungen, die mit Emiles Vater zu tun haben und dem Leben in den USA, immer mal wieder ab. Der zweite Teil der Geschichte macht einen großen Sprung und zeigt den erwachsenen Emile, der ein College besucht, später auch Professor wird, den aber dennoch die Vergangenheit nicht loslässt... Ich hatte bei dem Buch zunächst befürchtet, es mit 'trivialer Frauenliteratur' zu tun zu haben. Ich wurde eines Besseren belehrt. Besonders der erste Teil der Geschichte hat es mir sehr angetan. Musser verbringt sehr viel Zeit mit der Beschreibung der einzelnen Charaktere. Besonders das Schicksal um Eternitys Familie weiß zu berühren. So bedrückend aber die Schicksalsschläge auch sein mögen, so spielt sich immer auch Hoffnung in den Charakteren wieder. Der Garten von Emiles Großmutter spielt dabei eine zentrale Rolle. Der große Sprung der Geschichte weist, für meine Verhältnisse, einige Schwächen auf. So wirkt das gegenseitige Beglückwünschen zum Glauben zwischen Emile und Eternity zu dick aufgetragen - doch sehr amerikanisch. Der Charakter Ace, der sonst immer nur als Prügelcharakter in Erscheinung getreten ist, zeigt sich am Ende des ersten Abschnitts plötzlich geläutert. Warum ist nicht nicht wirklich nachvollziehbar. Das plötzliche Bekennen zum Glauben wirkt in diesem Fall doch sehr realitätsfern. Überhaupt geht es mir im zweiten Teil viel zu schnell voran, fast schon Schlag auf Schlag. Dabei hat Musser sich zu Beginn der Geschichte wirklich viel Zeit gelassen. Insgesamt aber ist 'Der Garten meiner Großmutter' eine sehr einfühlsame Geschichte, die sich in der dt. Übersetzung flüssig liest. Spannend ist die Geschichte obendrein, denn sie schreibt mitten aus dem Leben.

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  • Geschichte in einer tollen Geschichte "verpackt"

    Der Garten meiner Großmutter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2014 um 09:47

    Der Roman von Elizabeth Musser begeistert mich und fasziniert mich gleichermassen. Das Ergebnis jahrelanger Recherchen im Centre d'Histoire et de la Déportation in Lyon, der Wahlheimat von Elizabeth verbunden mit Recherchen in Atlanta, der Heimatstadt von Elizabeth ergeben einen historischen Roman, der sich sehr leicht liest.  Emile muss mit seiner Mutter fluchtartig seine Heimatstadt Lyon verlassen und sich in Amerika einleben. Das ist für den Jungen nicht einfach, da ihn viele Fragen umhertreiben.  Viele seiner Fragen kann er mit seiner Grossmutter diskutieren, die ihm hilft Antworten zu finden.  Wie alle Romane von Elizabeth steht auch dieser in einem bestimmten historischen Kontext und hat mir geholfen die Geschehen der frz. Resistenz in meiner Wahlheimat Lyon besser zu verstehen.  "Bravo" an den Übersetzer und das Lektoren-Team bei Francke.

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  • Ein wahres Kleinod!

    Der Garten meiner Großmutter
    LEXI

    LEXI

    31. December 2013 um 18:38

    Als Emile de Bonnery erfährt, dass er mit seiner Mutter nach Amerika ziehen wird, bricht für den Dreizehnjährigen seine eigene, kleine heile Welt zusammen. Emile hat sich bereits daran gewöhnt, seinen Vater nicht allzu oft zu Gesicht zu bekommen, doch sein plötzliches endgültiges Verschwinden verunsichert den Jungen. Er hasst es, seine französische Großmutter, Mamie Madeleine, seine Freunde, die gewohnte Umgebung und das Chalet, in dem sie wohnen, verlassen zu müssen. Als der tieftraurige Junge mit seiner Mutter Janie in Amerika eintrifft, hasst er zunächst alles Fremde um ihn herum. Ihm fehlen die Freunde, das französische Leben und seine gewohnte Routine im Alltag. Am meisten aber fehlt ihm sein Vater. Jean-Baptiste de Bonnery hat Emile bereits als Kind Geschichten der Résistance erzählt, wo er als flinker, wacher Junge bereits aktiv beteiligt war. Seine eigenartigen Geschenke zu Emiles Geburtstagen haben allesamt einen tieferen Hintergrund, und Emile hütet diese Dinge wie seine kostbarsten Schätze. In Amerika wird er aufgrund seines französischen Akzents zunächst als Außenseiter behandelt, und ein Junge namens Ace McClary macht ihm zu schaffen. Als Emile auf Eternity Jones trifft, ändert sich das Leben beider jungen Menschen zum Guten, und eine lebenslange, innige Freundschaft findet ihren Anfang. Ich möchte bewusst nicht näher auf den Inhalt dieses einzigartigen Buches eingehen, und es auf diese Weise jedem Leser ermöglichen, unbefangen darauf zuzugehen. Der Inhalt ist sehr tiefgründig, und der Ausgang sehr überraschend. Elizabeth Mussers flüssiger Schreibstil und die lebendigen Schilderungen von Orten und Personen nehmen rasch für den Roman ein. Die Geschichte wird aus der Sicht des dreizehnjährigen Jungen Emile erzählt, der in kleinen Rückblenden immer wieder Geschichten seines Vaters, Jean-Baptiste de Bonnery, einbringt. Wie diese Erzählungen aus der Vergangenheit letztendlich mit der Gegenwart verschmelzen und zum Verständnis beitragen, erzählt der vorliegende Roman in einnehmender Art und Weise. Das erste Drittel des Buches entbehrt zwar jeglicher Spannung, ist aber für das Verständnis unbedingt erforderlich. Es bildet die Grundlage der Geschichte um Emile und seiner Familie, deren tragische Ausmaße man erst gegen Ende des Buches deutlicher werden. Wundervolle Charaktere und die Einbindung des Glaubens machen diesen Roman zu einem wahren Kleinod unter den Büchern, und ich habe jede einzelne Zeile davon genossen. Ich habe mit den Protagonisten gebangt, mit ihnen gehofft, und ich habe ihre kleinen Erfolge lächelnd mitverfolgt, und letztendlich auch geweint. Meine Sympathie für die handelnden Personen stieg mit jeder einzelnen Seite, und zum Schluss hatte ich sogar die strenge Mamie Madeleine vollends in mein Herz geschlossen. Ich habe selten ein derart berührendes Buch mit derart tragischem Hintergrund gelesen, und die Tatsache, dass die Autorin es sich nicht leicht gemacht und einfach ein kitschiges Happy end gezaubert hat, hat mich vollends von diesem Buch überzeugt. Elizabeth Musser werde ich unbedingt im Auge behalten, und ihr bewegendes Buch „Der Garten meiner Großmutter“ kann ich jedem nur ans Herz legen. Was für ein Buch!!!

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  • Leserunde zu "Der Garten meiner Großmutter" von Elizabeth Musser

    Der Garten meiner Großmutter
    Arwen10

    Arwen10

    Ich freue mich, euch heute die erste Neuerscheinung aus dem christlichen francke Verlag vorzustellen: Der Garten meiner Großmutter von Elizabeth Musser Zum Inhalt: „Das Leben beantwortet dir nicht jede Frage. Manche Antworten bekommst du nie. Aber solange du die wichtigste Frage geklärt hast, kannst du damit leben, dass andere unbeantwortet bleiben.“ An dieser Aussage seiner Großmutter beißt sich Emile fast ein Leben lang die Zähne aus. Soll er wirklich einfach so hinnehmen, dass sein Vater einst auf mysteriöse Weise aus seinem Leben verschwand? Dass er sein Zuhause in Frankreich Hals über Kopf verlassen und mit seiner Mutter in die USA ziehen musste? Gerade als Emile meint, damit leben zu können, dass er manche Antworten wohl tatsächlich nie bekommen wird, wirbelt ein hochaktueller Fernsehbeitrag die alten Fragen wieder auf. Und mit ihnen meldet sich eine Frau in seinem Leben zurück, die ihm einst alles bedeutete, die aber nie wirklich die seine war Zur Leseprobe: http://www.francke-buch.de/0-0-2065-12@elizabeth-musser-der-garten-meiner-grossmutter.html Infos zur Autorin Elizabeth Musser Elizabeth Musser wuchs in Atlanta auf. Seit dem Abschluss ihres Studiums englischer und französischer Literatur an der Vanderbilt Universität in Tennessee ist sie als Missionarin tätig. Heute lebt sie mit ihrem Mann Paul in der Nähe von Lyon in Frankreich. Die beiden haben zwei Söhne. (Quelle. Homepage des francke Verlags) Von den Bewerbern hätte ich gerne gewußt, welche Erinnerungen es noch an die Großeltern gibt bzw. was euch eure Großeltern bedeuten ? Besucht ihr sie oft und hört euch die Geschichten an, die sie von früher erzählen, oder ...? Voraussetzung für ein Freiexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde , mit Posten in den einzelnen Abschnitten und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung auf diversen Plattformen sind Verlag und Autorin sehr dankbar ! Ein großes Dankeschön an den Francke Verlag für die Unterstützung der Leserunde ! Wie immer sind alle willkommen, die mit eigenem Exemplar mitlesen möchten. Bitte bewerbt euch bis zum 09.09.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 10.09. im Laufe des Tages.

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    • 105
  • Immer wieder blüht der Garten auf...und gibt neue Hoffnung

    Der Garten meiner Großmutter
    jackdeck

    jackdeck

    06. November 2013 um 16:41

    Anfang der sechziger Jahre,  Emile verlässt Hals über Kopf mit seiner Mutter das geliebte Frankreich und geht zur Großmutter nach Amerika. Sein Vater bleibt in Frankreich zurück, Emile wird gesagt er habe eine andere Frau und wolle seine Familie nicht mehr. Doch Emile kann das nicht glauben, kennt er seinen Vater doch ganz anders.   Zwar war dieser nur selten daheim doch wenn dann erzählte er ihm immer von seinen Erlebnissen während der Zeit des 2. Weltkriegs, da war er in der Widerstandsbewegung.  Emile glaubt dass sein Vater auch heute noch als Spion tätig ist und seine Familie nur in Sicherheit haben wollte. In Amerika lernt er Eternity kennen die mit ihren Geschwistern zusammen in einem Wohnwagen lebt. Eigentlich hat Eternity keine richtige Kindheit mehr sie musste viel zu schnell erwachsen werden und sich um die Geschwister kümmer. Ihre Mutter ist, da sie Alkoholikerin ist, nicht mehr in der Lage dazu. Schnell Freunden sich die beiden an, da beide an der Schule eine Außenseiterrolle spielen. Der Garten von Emile´s Großmutter ja der ist in diesem Buch irgendwie für eine Ruheoase für alle geworden, dort finden alle zueinander bei Gesprächen währen der Gartenarbeit Dort ist es gleichgültig wo man herkommt und welche Hautfarbe man hat. Ein eindrucksvolles, berührendes Buch welches geprägt wird durch die starken, sympathischen  Charaktere. Jeder hat eine Geschichte die es zu erzählen und vor allem zu verstehen gilt. Nicht gleich mit Vorurteilen durch s Leben gen und das Wichtigste für mich an der Geschichte am Ende auch verzeihen können. Ich gebe dieser sehr anspruchs- und niveauvollen Familiengeschichte gern meine 5 Sterne.

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  • Rezension zu der Garten meiner Großmutter

    Der Garten meiner Großmutter
    conneling

    conneling

    26. October 2013 um 22:46

    Emile ist 13 Jahre alt als er zusammen mit seiner Mutter von Frankreich nach Amerika auswandert. Alles geht sehr schnell, plötzlich steht er mit seiner Mutter vor der Tür seiner Großmutter in Amerika. Emile hat sehr mit dem Umzug zu kämpfen, Frankreich und Amerika sind komplett verschieden, sein Vater ist nicht mit dabei, er hat keine Freunde hier und die Sprache spricht er auch nicht ohne Akzent, weswegen er gleich ausgegrenzt wird in der neuen Schule. Es wird erst besser als er dort Eternity kennenlernt. Eternity ist anders, sie hat eine eigene Meinung, die sie auch vertritt und zwei jüngere Geschwister mit denen sie zusammen mit ihrer alkoholkranken Mutter in einem Wohnwagen lebt. Ihre Aussichten sind nicht besonders gut, aber sie kämpft und lebt und kümmert sich aufopfernd um ihre Geschwister um sie vor der eigenen Mutter zu schützen. Emile vertraut ihr und fühlt sich wohl in ihrer Gegenwart, er lernt damit umzugehen nicht zu wissen wo sein Vater ist und in einem ihm fremden Land zu leben, er fasst sofort Vertrauen zu seiner Großmutter. Dann kommt ein Sprung und Emile ist 15 Jahre älter und hat Vertrauen gefasst in sein Leben. Es kommt Bewegung in die Vergangenheit und Emile muss sich der Wahrheit stellen. Ich war von Anfang an bewegt und gefesselt, habe gelitten und auch geweint mit Emile und Eternity, Jack und. Blithe. War froh über die Weisheit und die Güte seiner Großmutter, und auch darüber, dass seine Mutter irgendwann über ihren eigenen Schatten springen konnte und weicher geworden ist und Gefühle zulassen konnte. Ein Buch welches ich sehr empfehlen kann und bestimmt noch öfters lesen werde.

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  • Das Leben beantwortet dir nicht jede Frage ...

    Der Garten meiner Großmutter
    claude20

    claude20

    13. October 2013 um 17:06

    Emile muss Anfang der 60ziger Jahre zusammen mit seiner Mutter, einer gebürtigen Amerikanerin, Frankreich überstürzt verlassen. Emile bekommt auf seine Frage, warum sie in die USA umziehen müssen, folgende Antwort: Dein Vater hat jetzt eine andere Frau. Obwohl Emilie diese Frau mit eigenen Augen zusammen mit seinem Vater gesehen hat, will er der Aussage seiner Mutter einfach nicht glauben. Emile ist der festen Überzeugung sein Vater ist ein Spion und schwebt in höchster Gefahr. Emile arrangiert sich nach einiger Zeit mit dem neuen Leben in Amerika. Seine Großmutter ist ihm eine große Hilfe und hat einige weise Worte für ihn parat. Zusätzlich findet er eine neue Freundin in der Schule. Ihr Name ist Eternity und sie kämpft für die Gerechtigkeit zwischen den Rassen, für ihre Geschwister und für ein besseres Leben. Eternity liebt das Wissen, die Kultur und auch Bücher. Sie hört sich Emiles Geschichten von dessen Vater an und gemeinsam versuchen sie seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Dieses Buch von Elizabeth Musser ist sehr eindrucksvoll geschrieben. Die Autorin behandelt in diesem Buch so viele interessante und auch anspruchsvolle Themen. Sie redet von der Armut in den USA, der Rassendiskriminierung, von dem Leben mit Gott und auch ein weiteres großes Themas dieses Buches ist der Widerstand im 2. Weltkriegs, die Arbeit in der Resistant und der weiteren Suche nach verurteilten, aber nicht gefassten Kriegsverbrechern. Dieses Buch ist keine leichte, dafür aber eine sehr anspruchsvolle, lehrreiche und nachdenkliche Lektüre. Dieses Buch hat es geschafft mich tief zu berühren, es hat mich zum Innehalten gebracht und zum Weinen veranlasst. Es war traurig, teilweise auch sehr grausam, aber auch wunderschön. Ich muss diesem Buch einfach 10 von 10 Punkte geben und kann diese Geschichte von Emile, Eternity, Blithe, Jake und Emiles Großmutter nur jedem empfehlen. © claude

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  • Rezension zu "Der Garten meiner Großmutter" von Elizabeth Musser

    Der Garten meiner Großmutter
    LaDragonia

    LaDragonia

    10. October 2013 um 19:55

    „So muss sich die Ewigkeit anfühlen – wie ein großer Schutzraum. Wo man endlich sicher ist.“   „Ich habe viele Dinge in meiner Hand gehalten und ich habe sie alle verloren. Aber was auch immer ich in Gottes Hand gelegt habe, besitze ich immer noch.“   Zum Inhalt: Emile de Bonnery wächst mit seinen Eltern und der Großmutter väterlicherseits im Lyon der 60er Jahre auf. Als sein Vater eines Tages spurlos verschwindet, zieht seine Mutter Hals über Kopf mit dem mittlerweile fast 14jährigen Emile zu ihrer Mutter nach Atlanta in den Vereinigten Staaten. Für Emile ist es trotz seiner rudimentären Englischkenntnisse nicht einfach in Atlanta und der neuen Schule Fuß zu fassen, vor allem auch, da er die Hoffnung, das sein Vater endlich wieder auftaucht und sie zurück nach Frankreich reisen können, nie aufgibt. Doch dann lernt er mit Griffin und Eternity die ersten neuen Freunde kennen. Vor allem Eternity verändert sein Leben von Grund auf, sie begibt sich gemeinsam mit Emile auf die Such nach Hinweisen, was den Verbleib seines Vaters angeht während Emile Ihr und ihren Geschwistern Jake und Blithe ein wenig Fröhlichkeit und Liebe ins Leben bringt. Als Eternity dann auch noch Jakes Großmutter kennen lernt, die für jedes Problem eine Lösung in Gottes Gnade parat zu haben scheint, beginnt Eternitys Leben eine völlig neue Wendung zu nehmen. Sie scheint zum ersten Mal wirklich glücklich zu sein. Doch dann geschieht etwas Unfassbares… Meine Meinung: „Der Garten meiner Großmutter“ ist eine wunderschöne Familiengeschichte aus der Feder der in Lyon lebenden Autorin Elizabeth Musser. Dieses Buch hat mich wirklich sehr berührt, nicht nur durch seinen wunderbaren zugleich fesselnden wie auch anrührenden Schreibstil, sondern auch durch diese wirklich starken Charaktere. Allen voran Emiles amerikanische Großmutter, die so felsenfest im Glauben steht, und diesen auch an die Kinder weiter vermitteln kann. Aber auch Emile und Eternity sind zwei wirklich tolle Charaktere, die eine Freundschaft verbindet die auch über die Jahre und lange Zeiten der Funkstille bestehen bleibt. „Der Garten meiner Großmutter“ ist allerdings auch ein Buch, das die Gräueltaten des 2. Weltkrieges schonungslos offenbart und anprangert. Die Berichte der Zeugen sind zum Teil so detailliert beschrieben, das sie einem wirklich die Haare zu Berge stehen lassen und die Tränen in die Augen treibt. Dieses Buch vergisst man nicht so schnell. Obwohl zum Teil sehr traurig ist es doch auch ein wunderschönes Buch. Fazit: Ein Buch das im einen Augenblick zu Tränen rührt und im nächsten Moment schon wieder voller Hoffnung ist. Ein Buch das man einfach gelesen haben sollte. Definitiv eines der Top-Bücher in meiner Bibliothek.

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  • Berührend, aufwühlend und sehr schön. Eineklare Leseempfehlung von mir.

    Der Garten meiner Großmutter
    DarkReader

    DarkReader

    09. October 2013 um 17:59

    Nach dem Lesen der Inhaltsangabe dachte ich: das ist ein Buch, das ich lesen möchte. Und ich habe diese Entscheidung nicht bereut. Denn ich bekam ein Buch, welches viele Emotionen in mir wach rief und so etwas mag ich bei einem Buch. Auch, wenn es hier manchmal Gefühle waren, die ich nicht schätze. Wut, Hass, Traurigkeit. Und dazu noch ganz viel Mitleid mit den Menschen, die unter einem Regime leiden mussten, welches in meinem Land seinen Ursprung hatte. Der Fall des Nazi-Verbrechers Klaus Barbie durchzieht dieses Buch von Emiles Kindertagen an bis in die Mitte seines Lebens. Aber nicht nur der irrsinnige Rassenhass auf die Juden wird hier thematisiert, nein, auch der auf die Schwarzen in den USA. An Hand der Geschichte des kleinen Franzosen Emile, der mit seiner Mutter das Land und das wunderschöne Chatéau seiner Großmutter verlässt und in den USA neu anfangen muss bei seiner Großmutter mütterlicherseits erzählt die Autorin von zwei Außenseitern. Die Eine lebt mit ihrer ständig betrunkenen Mutter und ihren zwei Geschwistern in einem alten Wohnwagen, der Andere ist neu im Land und dementsprechend unsicher. Der Leser begleitet die beiden Kinder mit all ihren schlimmen und auch schönen Erlebnissen bis zum Erwachsensein und hat teil an ihrer Entwicklung. Die Geschichte, die die Autorin um diese beiden Kinder und ihre Familien spannt ist emotional, berührend und trotz aller schrecklichen Erlebnisse schön. Von mir gibt es 5 Sterne für ein Buch, welches nachdenklich macht und den Leser trotz aller Schrecknisse zufrieden zurück lässt.

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  • Alles hat seine Zeit

    Der Garten meiner Großmutter
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    09. October 2013 um 16:46

    Von dem Roman habe ich bereits vor dem Erscheinen in Deutschland einige gute Kritiken gehört. Mit entsprechend hohen Erwartungen bin ich an das Buch herangegangen. Und ich bin wirklich beeindruckt. Emile ist dreizehn, als er mit seiner Mutter von Frankreich in die USA auswandert und dort zu seiner Großmutter zieht. Das anfängliche Heimweh kann Emile überwinden, als er in der Schule Eternity kennenlernt, die mit ihren beiden Geschwistern und ihrer alkoholkranken Mutter in einem Wohnwagen lebt. Doch trotz Ablenkung wird Emile von Fragen verfolgt: Warum verließ sein Vater seine Familie? Hat er eine Geliebte? Oder hat sein Verschwinden etwas mit seiner früheren Arbeit bei den résistants zu tun, die während des Nationalsozialismus den Juden geholfen haben? Der Leser begleitet Emile über viele Jahre hinweg. Die ersten 300 Seiten erzählen von Emiles Schulzeit, dann macht die Erzählung einen Sprung zu Emiles Erwachsenenalter. Es ist schwer, zu beschreiben, was das Buch so besonders macht. Auf jeden Fall die überzeugende Erzählweise der Autorin, die auch die Nebencharaktere sehr lebendig gestaltet hat und die die Geschichte emotional geschrieben hat, ohne sentimental, melancholisch oder langweilig zu erzählen. Außerdem die Mischung aus historischem Roman, Liebesroman und Familiengeschichte. Ebenso der Einfluss des Glaubens an Gott in die Geschichte. Emiles Großmutter ist gläubig und erzählt ihrem Enkel und seinen Freunden viel über Gott, ohne das es aufdringlich wirkt. Auch die zentralen Themen des Buches haben mir gut gefallen: Es geht um Vergebung, Hoffnung und Heilung. Und darum, dass alles seine Zeit hat.

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  • Eine bewegende Geschichte

    Der Garten meiner Großmutter
    zauberblume

    zauberblume

    04. October 2013 um 12:20

    Elisabeth Mussers Raman "Der Garten meiner Großmutter" spielt in Frankreich und Amerika. Emile lebt mit seinen Eltern und seiner Großmutter Maie Madeleine in einem Chateau in Lyon. Doch eines Tages wird er aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen. Fluchtartig verlässt er zwei Monate vor seinem 14. Geburtstag mit seiner Mutter Frankreich und fliegt mit seiner Mutter nach Amerika. Sein Vater ist spurlos verschwunden. In Atlanta werden sie liebevoll von Grandma Brigdeman aufgenommen, obwohl Janie seit 15 Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Das Leben in Amerika gestaltet sich für Emile nicht einfach, auch in der Schule gibt es Probleme mit Mitschülern. Was jedoch für Emile am schlimmsten ist, ist die Ungewissheit über seinen Vater. Doch eines Tages erscheint eine Fernsehsendung und plötzlich sind alle Fragen wieder da. Wird Emile darauf eine Antwort bekommen? Der Klappentext verrät nicht viel über den Inhalt des Buches. Was man jedoch dann zu lesen bekommt, ist fast nicht zu beschreiben. Eine wundervolle Geschichte, die einen bewegt, berührt und an manchen Stellen Tränen in die Augen treibt. Manches,das in Vergessenheit geraten ist, wird einem wieder schonungslos vor Augen geführt. Der Schreibstil ist fesselnd und hochemotional. Ich habe mit den Protagonisten bebangt, gezittert, mitgelitten und gehofft. Ein sehr bewegendes Buch, das zum Nachdenken anregt. Das Cover finde auch auch sehr treffend. Grandma Brigdeman in ihrem Garten mit dem kleinen Emile an der Hand, der doch so viele Frangen hat und nicht auf alles eine Antwort bekommt. Ich hoffe, daß es von der Autorin noch viel zu lesen gibt. Ich werde des Buch selbstverständlich weiterempfehlen. Schade, daß es nur 5 Sterne gibt, das Buch hat mehr verdient.

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  • Eine berührende, aufwühlende Geschichte!

    Der Garten meiner Großmutter
    heaven4u

    heaven4u

    29. September 2013 um 22:02

    Als ich das Buch zuklappte, musste ich erstmal durchatmen. Mit allem hatte ich bei diesem Buch gerechnet, aber nicht damit. Der Klappentext verät nicht viel, man bleibt im ungewissen, wohin einen die Geschichte führt. Atlanta, 1964: Emile de Bonnery zieht mit seiner Mutter von Frankreich nach Amerika. Den genauen Grund weiß er nicht. Sein Vater hat eine andere Frau, glaubt er – aber auch wieder nicht. Sein Vater, der ihm immer so komische Geschenke machte und Geschichten über die Resistance und den zweiten Weltkrieg erzählte. Als er Eternity und ihre Familie kennenlernt, sieht er, dass es anderen noch schlechter geht als ihm, lernt menschliche Abgründe kennen. Dennoch spinnen er und Eternity immer wieder zusammen, warum sein Vater ihn wirklich verlassen hat. Wird er je die Wahrheit erfahren und kann er Eternity und ihren Geschwistern helfen? Die ersten 50 Seiten sind etwas zäh und man fragt sich – was soll das werden? Aber wenn man darüber hinauskommt, nimmt die Geschichte fahrtauf und man ist so gespannt wie es weitergeht. Immer mehr Puzzleteile ergeben am Schluss ein richtiges Bild – auch ohne kitschiges Happy End. Emile und Eternity haben beide ihre Päckchen zu tragen und versuchen ihr Leben zu meistern, was nicht immer leicht ist. Allzu oft holt sie die Vergangenheit wieder ein und reißt sie nieder. Auf weiteren Inhalt möchte ich nicht eingehen, weil das gerade das spannende an diesem Buch ist, dass man nicht weiß, wo es hinführt. Der Glaube spielt eine zentrale Rolle, dennoch passt er mit jeder Zeile zu dieser Geschichte. Es geht um Glauben finden, Rückschläge, hoffen und vergeben. Besonders gefallen hat mir hier die Entwicklung der Charaktere. Es geht langsam und nicht alle sind am Ende gläubig. Das ist wie im richtigen Leben, das passte einfach. Dieser Roman ist keine Wohlfühl-Geschichte. Sie ist ernst, traurig und herausfordernd. Aber sie hat auch schöne Seiten. Trau dich und lass dich mitreißen!

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  • ein bewegendes BUch

    Der Garten meiner Großmutter
    gusaca

    gusaca

    28. September 2013 um 13:16

    Der GArten meiner Großmutter erzählt die GEschichte von EMile und seiner Familie. Emiles VAter verläßt seine Frau und seinen Sohn unter mysteriösen UMständen und Emile und seine Mutter müssen Frankreich Hals über Kopf verlassen , um nach Amerika zu seiner anderen Großmutter zu ziehen. Emile trauert seinem Vater hinterher und versucht die Ursachen für sein Verschwinden zu ergründen. Nebenbei muß er sich in der für ihn fremden Kultur Amerikas zurechtfinden. Dabei hilft ihm Eternity, ein Mädchen an seiner Schule, die selber unter sehr schlimmen Verhältnissen aufwächst. Dieser Roman beschäftigt sich mit einer Vielzahl von gewichtigen Themen. DA ist ersteinmal Emiles Familengeschichte, die irgendwie mit der Resistance in Frankreich zur NAzizeit zu tun hat. Dabei übernimmt der Schlächter von Lyon eine wichtige Rolle ein, die aber erst am Ende des Romans aufgelöst wird. DAnn ist da der gewaltige Kulturunterschied zwischen Frankreichund Amerika, mit dem ein 13-jähriger Junge zu kämpfen hat. Und dann die GEschichte seine Freundin  Eternity, die unter sehr schlimmen sozialen Umständen zu leiden hat. Schließlich der Rassismus, der in Amerika zu dieser Zeit noch eine sehr große Rolle spielt. Alle diese Themen werden großartig in die Erzählung eingearbeitet. Das Heranreifen des HAuptcharakters vom Schüler zum Studenten und dann zum Professor wird gefühlvoll und für den Leser sehr interessant dargestellt. Auch die GEfühlswelt Emiles nimmt einen hohen Stellenwert in der Erzählung ein. Die Erforschung seiner VErgangenheit läßt Emile und Eternity nicht los und es brauch die Länge des ganzen Romans , um sie zu erforschen. Die Beziehung von EMile und Eternity ist schwierig und fazinierend zugleich. Über all den genannten Problemen ist es schön zu beobachten wie sich der christliche Glaube in beiden entwickelt. DAbei spielt Emiels Großmutter und ihr GArten eine zentrale Rolle. Dieser Roman hat mich sehr gut unterhalten, mich aber auch zum NAchdenken angeregt. Ich kann ihn nur jedem empfehlen der sich gerne  mit Glaubensfragen in unterhaltenden Romanen auseinandersetzt.

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