Elizabeth Taylor Versteckspiel

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Inhaltsangabe zu „Versteckspiel“ von Elizabeth Taylor

Die ergreifendste Liebesgeschichte der englischen Literatur seit 'Sturmhöhe.' 'Elizabeth Taylor ist eine Meisterin dessen, was die Briten anerkennend ›light touch‹ nennen – in der funkelnden Ironie ebenso wie angesichts der letzten Dinge … Virtuos ist diese Arbeit am Detail, die immer wieder scheinbar achtlos hingeworfene Leckerbissen beschert.' Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung Beim sommerlichen Versteckspiel verliebt sich Harriet in Vesey. Als er zum Studium nach Oxford geht, wartet sie sehnsüchtig auf seinen Brief, der nie eintrifft. Jahre vergehen, in denen Harriet ihre Wünsche und Träume unterdrückt. Durch ihren Ehemann erfährt sie Ansehen, eine Tochter macht ihr Glück scheinbar perfekt. Doch dann taucht Vesey wieder auf. Harriet ist reifer geworden, es ist zu spät, und dennoch liebt sie ihn noch immer.

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    Versteckspiel

    Haveny

    19. April 2014 um 00:27

    Inhalt: Harriet und Vesey kennen sich seit ihrer frühesten Kindheit. In einem der vielen Sommer, die Vesey bei seinen Verwandten verbringt und somit auch auf Harriet trifft, verliebt sich diese in ihn. Aber dann geht Vesey zum Studieren auf ein College in Oxford und sie verlieren sich aus den Augen. Jahre später heiratet Harriet den um einiges älteren Charles und hat mit ihm eine gemeinsame Tochter. Doch sie vergisst Vesey in all den Jahren nicht. Und als er plötzlich wieder auftaucht beginnt sie eine heimlich Affäre mit ihm. Doch so kann es nicht ewig weitergehen ... Meine Meinung: Elizabeth Taylor konnte mich mit diesem Buch leider nicht völlig von sich überzeugen. Es ist mir vieles positiv aufgefallen, jedoch gab es auch einige Punkte, die ich kritisch anmerken möchte. Jedoch nun erst einmal zur Gestaltung dieses Buches. Das Buch besitzt einen Leineneinband, was man wirklich bei den wenigsten Büchern heutzutage vorfindet. Allein dieses Gestaltungsmerkmal hat es mir wirklich angetan, weshalb es von mir schon einmal einen Pluspunkt bekommt. Vor allem die Protagonistin Harriet unterliegt stark den damaligen gesellschaftlichen Zwängen, was sich auch daran zeigt, dass sie schließlich einer Heirat mit Charles zustimmt. Man erfährt immer mal wieder zwischen den Zeilen etwas über die Gesellschaft Englands zur damaligen Zeit. Dies nimmt jedoch nie zu viel Platz ein, sodass man als Leser niemals gelangweilt Seite für Seite dieses Romans verschlingt. Jedoch gab es ein paar Stellen, die ich als eher langweilig empfand. Dies waren die Stellen, an denen man Einblick in Harriets Arbeit in einem Damenkleidergeschäft. Man erfährt dabei einiges über ihre Kolleginnen, die ich jedoch nie wirklich auseinander halten konnte. Denn man lernt sie ja lediglich durch ihre Gespräche kennen und es ist manchmal schon etwas schwer diesen zu folgen, wenn die Damen mal wieder völlig aneinander vorbeireden. Diese Gespräche langweilten mich des öfteren, da oftmals einfach über Belanglosigkeiten "geplaudert" würde, die für den weitern Verlauf der Geschichte keine Bedeutung hatten. Deshalb war ich umso froher, wenn die Szenerie wieder mal gewechselt wurde. Harriet selbst fand ich recht sympathisch. Sie ist einfach eine Tochter ihrer Zeit, was man ihr auch anmerkt. Sie lässt sich in eine Hochzeit und somit die damit verbundenen Rechte und Pflichten zwingen. Sie unternimmt nichts gegen diese Konventionen und erst als Vesey wieder auftaucht, offenbart sich zumindest eine Nuance des rebellischen Geistes ihrer Mutter, als sie anfängt eine Affäre mit ihm zu führen. Eine leidenschaftliche Liebe verbindet sie mit Vesey, doch sie fühlt sich auch ihrem Mann und ihrer Tochter verpflichtet, da sie diese auch liebt, eben nur auf eine andere Weise. Noch besser hätte es mir jedoch gefallen, wenn Harriets Gefühle für den Leser noch greifbarer gewesen wären. Anfangs (als sie noch ein Mädchen war) waren sie das auch, doch als erwachsene Frau mangelte es mir bei ihr irgendwie etwas an der Leidenschaft, die sie doch mit Vesey verband. Das war schon etwas schade. Ihren Ehemann Charles mochte ich nicht so gern, da ich zu ihm irgendwie nie eine richtige Verbindung aufbauen konnte. Außerdem sah ich in ihm wohl doch immer fast ausschließlich Veseys Konkurrenten. Vesey hingegen mochte ich von Anfang an sehr gerne. Er ist einfach ein totaler Freigeist und konnte mich bereits von seinem ersten "Auftritt" an von sich überzeugen. Und irgendwie kann ich es auch wirklich verstehen, dass Harriet sich aus den Konventionen, in die sie durch die Ehe mit Charles gesteckt wird, dadurch "befreit", dass sie eine leidenschaftliche Affäre mit Vesey eingeht.  Das Buch thematisiert eine große Liebe, für die zu dieser Zeit einfach kein Platz war, weshalb sie im Geheimen ausgelebt wurde. Ich litt mit den beiden und hoffte ständig, dass es für sie vielleicht irgendwo da draußen doch eine gemeinsame Zukunft geben könnte. Ich fieberte ständig dem nächsten Treffen von Vesey und Harriet entgegen und hoffte immer, dass sie beide ihr Glück finden werden. Das Ende des Buches bleibt relativ offen. Es wird eine Andeutung gemacht in welche Richtung die weitere Geschichte wahrscheinlich verlaufen wird, aber man erfährt nichts genaues. Mein Fazit: Bereits der Leineneinband dieses Buches hat mich begeistert, aber auch die Protagonistin war mir sympathisch, wenn mir auch die Leidenschaft bei ihr öfter zu kurz kam. Manche Stellen waren jedoch leider etwas langatmig geschildert. Dafür punktete das Buch mit interessanten Informationen über die damalige englische Gesellschaft, die genau passend eingesetzt wurden. Dieses Buch hat mir trotz einigen kleineren Kritikpunkten gut gefallen und bekommt deshalb noch 4 Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Versteckspiel" von Elizabeth Taylor

    Versteckspiel

    Clari

    15. February 2013 um 12:56

    Liebe auf Abwegen. Versteckspielen: das sind die neckischen Zeiten unbeschwerter Kindheit und Jugend! In einem Sommer zwischen den beiden Weltkriegen trifft die junge Harriet auf einen jungen Mann, der ihr imponiert. Ihre Mütter sind schon lange befreundet. Vesey ist leicht snobistisch und überheblich. Harriet blickt zu ihm auf und verliebt sich heftig in den smarten jungen Mann, der bald zum Studium nach Oxford gehen wird. Er scheint nur mit seinem kleinen Cousin, seiner Cousine und Harriet zu spielen. Es sind lange müde Sommerwochen, in denen wenig passiert. Dieser Sommer wird für Harriet und Vesey ihr letzter einer unbeschwerten Jugend sein. Harriet hat keinen ordentlichen Schulabschluss und niemand weiß so richtig, was man mit ihr jetzt anfangen soll. Sie nimmt sich der beiden kleinen Kinder einer Freundin ihrer Mutter an. Später arbeitet sie in einem Laden. Der Roman ist als langes Gesellschaftsepos angelegt. Man besucht einander, plaudert, klatscht ein wenig und lässt den Alltagsdingen ihren Lauf. Vesey kehrt nicht zu Harriet zurück. Sie heiratet nach längerem Zaudern den sehr viel älteren, soliden und ehrbaren Charles, mit dem sie eine Tochter hat. Nach langen Jahren trifft sie Vesey wieder, und es beginnt eine dramatische Erzählung. Die Träume und Schäume der Jugend tauchen aus der Tiefe der Vergangenheit auf. Anfechtungen und Betrug bedrohen das Leben fast aller Protagonisten. Charaktere und unterschiedliche Mentalitäten werden aufgezeigt, und das Alter fordert ebenfalls seinen Tribut. Wie schon in ihrem Buch „Mit Blick auf den Hafen“ beobachtet E. Taylor in kleinen feinen Studien ihre Protagonisten. Es ist die simple Welt einer unbedeutenden Bürgerschicht, denen sie mit ihren Beobachtungen erst Gewicht beimisst. Das ganz gewöhnliche Leben wird mit den feinsten Details erörtert. Man möchte über den Roman das Motto „Unrecht Gut gedeiht nicht“ setzen, denn das ist das Fazit der Geschichte. Doch wie die Geschichte erzählt wird, das macht den Unterschied zu einer oberflächlicheren Prosa aus. Elizabeth Taylor hat den genauen Blick und den scharfen Verstand, um in die seelischen Tiefen aller Beteiligten einzutauchen. Da gibt es die Anständigen und die Leichtfertigen, die Boshaften und die Durchtriebenen. Die ganze Palette menschlicher Eigenschaften wird hier durchdekliniert und in den Rahmen der englischen Landschaft versetzt. Man kommt ins Sinnieren und hat sich am Ende gut unterhalten.

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