Elsa Rieger Die Frau, die sich nicht umdrehte

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Inhaltsangabe zu „Die Frau, die sich nicht umdrehte“ von Elsa Rieger

Ich spaziere durch Städte, bevorzugt durch meine Geburtsstadt Wien, und sehe zwischen den flanierenden Menschen eine Gestalt, die sonst keiner erblickt. Ich entdecke in diesem rothaarigen Mädchen eine Geschichte. Ihre Geschichte von Liebe und Qual, in der sie sich einem Mann ausliefert, sich seiner Obsession hingibt, die letzten Endes ihr Tod sein wird. Nein, ich denke, sie wird es überleben und fortan als wahre Königin durch das Leben wandeln. Warum? Weil sie zu reizend ist, um sie sterben zu lassen. Oder ich sitze im Kaffeehaus nahe der Hofburg, und sehe nicht, dass der alte, magere Mann seine Adlernase in einen Cognacschwenker senkt, um den Duft des Weinbrands aufzusaugen, der ihm Sekunden von Erinnerungen an eine bessere Zeit schenkt, lange, ehe er von den Nazis nach Auschwitz verschleppt wurde, lange, bevor er halbnackt und abgemagert in eine Stadt heimkehrte, in der die Einwohner nur ein paar Schritte vom Kaffeehaus entfernt auf dem Heldenplatz „Heil!“ gebrüllt haben. Ich schreibe über das, was ich nicht sehe, aber dennoch über alles, was es geben könnte. Vielleicht. ---- Dieses Buch trägt das Q, das Gütesiegel von Qindie. Qindie steht für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen. Achten Sie also künftig auf das Qindie-Siegel! Für weitere Informationen, News und Veranstaltungen besuchen Sie unsere Website: http://www.qindie.de/ (Quelle:'E-Buch Text/16.10.2013')

Ein Buch voller unterhaltsamer Erzählungen.

— Petra54

Erzählungen

— Elsa_Rieger

Viele aus aufähige Kurzgeschichten

— Sonnenbluemchen67

Ein Buch voller wundervoller, teils rührender Geschichten. Nicht im Bett lesen, es sei denn man mag ein feuchtes Kopfkissen. Empfehlung!

— regina_mengel
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  • Die Geschichten haben mich wunderbar unterhalten.

    Die Frau, die sich nicht umdrehte

    Petra54

    31. July 2016 um 14:52

    Ich mag Kurzgeschichten, weil alles schnell auf den Punkt gebracht wird und es nicht weiter tragisch ist, sollte eine Geschichte weniger gefallen. Außerdem ist mir sehr wichtig, dass die Handlung nachvollziehbar ist. Gleich in der  ersten Erzählung "Wenn ich einmal sterbe" lernte ich eine Frau kennen, die plötzlich Ordnung schaffen will und ihre alten Erinnerungsfotos und Briefe durchforstet. Der Schluss ist absolut witzig und hinreißend - ich war richtig erleichtert und amüsiert. Etwas später erfahre ich von den berühmten "Weißen Nächten" in Moskau und Leningrad und einem Mann, der seine Beziehung beenden möchte. Alles ist so lebendig beschrieben, dass ich mich nahezu mittendrin fühlte. Allerdings schockte mich der Schluss - ein wohl typischer, aber für mich recht unschöner Vertrauensbruch. Die "Löcher" - nun, diese Geschichte hätte ich besser nicht vor dem Einschlafen gelesen - die Heldin dieser Geschichte leidet sehr ungewöhnlich grausig am Tod ihrer Mutter. In "Steigende Nebel" werden sich viele Frauen wiederfinden, die nichts mit sich anzufangen wissen. Zwei Verrückte landen bei "Blindflug" in der Antarktis. Meine Lieblingsgeschichte ist "Reallife" über eine Frau, die sich langweilt und ihrem Mann die Schuld daran gibt. Ich empfehle dieses Buch jedem, der gute und abwechslungsreiche Unterhaltung schätzt und "lebendige" Menschen kennenlernen möchte.

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  • ausbaufähige Kurzgeschichten

    Die Frau, die sich nicht umdrehte

    Sonnenbluemchen67

    08. April 2015 um 09:03

    Inhalt:  Ich spaziere durch Städte, bevorzugt durch meine Geburtsstadt Wien, und sehe zwischen den flanierenden Menschen eine Gestalt, die sonst keiner erblickt. Ich entdecke in diesem rothaarigen Mädchen eine Geschichte. Ihre Geschichte von Liebe und Qual, in der sie sich einem Mann ausliefert, sich seiner Obsession hingibt, die letzten Endes ihr Tod sein wird. Nein, ich denke, sie wird es überleben und fortan als wahre Königin durch das Leben wandeln. Warum? Weil sie zu reizend ist, um sie sterben zu lassen. Oder ich sitze im Kaffeehaus nahe der Hofburg, und sehe nicht, dass der alte, magere Mann seine Adlernase in einen Cognacschwenker senkt, um den Duft des Weinbrands aufzusaugen, der ihm Sekunden von Erinnerungen an eine bessere Zeit schenkt, lange, ehe er von den Nazis nach Auschwitz verschleppt wurde, lange, bevor er halbnackt und abgemagert in eine Stadt heimkehrte, in der die Einwohner nur ein paar Schritte vom Kaffeehaus entfernt auf dem Heldenplatz „Heil!“ gebrüllt haben. Ich schreibe über das, was ich nicht sehe, aber dennoch über alles, was es geben könnte. Vielleicht. (Text: Amazon.de)   Mein Fazit: In dem vorliegenden Buch sind viele Kurzgeschichten gesammelt, meist spielen sie in Wien, der Stadt der Autorin Elsa Rieger. Sie schreibt diese mit so viel Liebe und man kann sich stets in ihre Protagonisten hineinversetzten, dennoch hatte ich so meine Probleme. Doch ich konnte mich dennoch nicht ihrem Schreibstil entziehen und habe es bis zum Ende gelesen. Manche ihrer Kurzgeschichten haben so viel Potential, das ich mir wünschte, Elsa würde daraus mehr machen. Aber so ist es ja meist bei Kurzgeschichten und so muss man seiner Phantasie als Leser freien Lauf lassen und sich die jeweiligen Geschichten selbst weiter erzählen J.

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  • Wochenaktion "Das besondere Buch"

    regina_mengel

    Hallo ihr lieben Lovelybooker, auf www.qindie.de findet diese Woche die Woche des besonderen Buchs statt.  Was stellen wir uns unter einem 'besonderen Buch' vor?  Es gibt wahnsinnig viele lesenswerte Bücher aus den unterschiedlichsten Genres. Aber was ist mit den Büchern, die sich Genrezuordnungen verweigern? Bücher, die anders sind. Die Nebenarme bevorzugen, anstatt im Mainstream zu schwimmen, die Genreregeln lieber brechen, anstatt ihnen zu folgen, die überraschen, anstatt Erwartungen zu bedienen. Wir finden, gerade solche Bücher verdienen die Aufmerksamkeit der LeserInnen. Deswegen eröffnen wir eine neue Kategorie in unserem Bücherregal: Das besondere Buch Die ersten 12 Bücher dieser Kategorie möchten wir euch in der Aktionswoche vom 10. bis 15. März ans Herz legen. Bücher, die etwas Besonderes sind, und die, bei aller Unterschiedlichkeit, eins gemeinsam haben: Sie verweigern sich Genrezuordnungen, lassen sich in keine Schublade pressen und sind herausragend geschrieben. Alle teilnehmenden Bücher sind innerhalb der Themenwoche zum halben Preis in den Online-Shops erhältlich und jeweils zwei davon könnt ihr täglich sogar gratis auf qindie.de downloaden. Wir hoffen, eure Neugier geweckt zu haben, allen, die regelmäßig nach besonderen Büchern suchen, eine Freude zu bereiten und vielleicht auch ein paar GenreleserInnen auf 'die dunkle Seite' ;-) zu locken. Es lohnt sich. Liebe Grüße Regina Mengel, stellvertretend für www.qindie.de

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