Während ich vom Leben träumte

von Estelle Laure 
3,7 Sterne bei21 Bewertungen
Während ich vom Leben träumte
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Positiv (13):
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Ich liebe den Schreibstil von Estelle Laure!

Kritisch (1):
YaBiaLinas avatar

Eins steht für mich fest - nie wieder ein Buch von Estelle Laure!!!

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Inhaltsangabe zu "Während ich vom Leben träumte"

Durch die Liebe zurück ins Leben

Darf das eigene Glück auf dem Leid eines anderen gründen? Noch vor einem Jahr hätte Eden diese Frage mit einem klaren Nein beantwortet. Doch seit ihrem Krankenhausaufenthalt auf der Koma-Station ist alles anders. Eden hat sich verliebt. In Joe, den Freund einer anderen Koma-Patientin, die mit dem Tod ringt und zu der Eden eine unerklärliche Verbindung hält. Sie spürt, was die andere denkt und fühlt. Deshalb kommt Eden sich vor wie eine Verräterin und ist voller Zweifel und Schuldgefühle. Sie wagt es nicht, um Joe und für ihr Glück zu kämpfen. Schließlich begreift sie, dass Liebe auch bedeuten kann, den anderen gehen zu lassen.

Eine atemberaubende Geschichte, die alles durcheinanderwirbelt und in Frage stellt, dabei den Leser fesselt und ihn hautnah den Tod und gleichzeitig die Macht der Liebe spüren lässt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783737353274
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:FISCHER KJB
Erscheinungsdatum:21.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    YaBiaLinas avatar
    YaBiaLinavor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Eins steht für mich fest - nie wieder ein Buch von Estelle Laure!!!
    Eins steht für mich fest - nie wieder ein Buch von Estelle Laure!!!

    Vor ca 2 Jahren habe ich bereits das erste Buch "Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" der Autorin Estelle Laure gelesen und war maßlos enttäuscht.Als ich dieses Buch gekauft habe,war mir nicht bewusst,von wem ich da eigentlich das Buch gekauft habe,das habe ich erst gemerkt,als ich das Buch schon begonnen habe zu lesen....tja,hätte ich mal eher drauf geachtet.

    In "Während ich von Leben träumte" geht es diesmal um Eden,die beste Freundin von Lucielle,aus dem Vorgängerroman.Ich fand sie ja damals schon komisch und leider hat sich daran nicht viel geändert.Eden lag aufgrund eines Unfalls im Koma und wachte nach 4 Wochen wieder auf.Im Koma hat sie ein Mädchen getroffen das sie nicht kennt,sich aber unglaublich mit ihr verbunden fühlt.Eines Tages entdeckt sie sie auf der Komastation und trifft auf den Freund von ihr.Sie verbringen Zeit miteinander und sie verliebt sich in sie....aber bei Lucielle war sie doch so dagegen,kann sie es wagen diesen Schritt jetzt zu gehen?!

    Dieses mal viel es mir auch wieder unglaublich schwer,mit dem Schreibstil der Autorin warm zu werden.Eigentlich habe ich es gar nicht geschafft.Das Buch war wieder mal absolut deprimierend.Zum Glück hatte das Buch kurze Kapitel und wenig Seiten,so das man rasch durch die Geschichte kam.Leider konnte diese mich an keiner einzigen Stelle mitreißen oder überzeugen.Gefühle oder Emotionen kann man hier überhaupt nicht erwarten,sondern nur ein platter Schreibstil der absolut keine Höhen und Tiefen zulässt.

    Auch mit der Hauptprotagonistin Eden kam ich nicht klar.Ihr Verhalten war einfach mehr als fragwürdig und das sie alle so abweisend behandeln,konnte ich absolut verstehen.Koma hin oder her,so braucht man sich gegenüber anderen und schon gar nicht seiner Familie und Freunde verhalten.

    Das Thema Koma und was währenddessen passiert,hat mich wirklich interessiert,aber hier bin ich einfach an die falsche Lektüre geraten,ich hab mir einfach was anderes vorgestellt,aber gut,hätte ich vorher auf die Autorin geachtet,hätte ich mir das Buch gespart. Eins steht für mich definitiv fest: von Estelle Laure nehme ich KEIN Buch mehr in die Hand.

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich liebe den Schreibstil von Estelle Laure!
    Ich liebe den Schreibstil von Estelle Laure!

    Klappentext

    „Darf das eigene Glück auf dem Leid eines anderen gründen? Noch vor einem Jahr hätte Eden diese Frage mit einem klaren Nein beantwortet. Doch seit ihrem Krankenhausaufenthalt auf der Koma-Station ist alles anders. Eden hat sich verliebt. In Joe, den Freund einer anderen Koma-Patientin, die mit dem Tod ringt und zu der Eden eine unerklärliche Verbindung hält. Sie spürt, was die andere denkt und fühlt. Deshalb kommt Eden sich vor wie eine Verräterin und ist voller Zweifel und Schuldgefühle. Sie wagt es nicht, um Joe und für ihr Glück zu kämpfen. Schließlich begreift sie, dass Liebe auch bedeuten kann, den anderen gehen zu lassen.“

     

    Gestaltung

    Mir gefällt, dass das Covermotiv wie das bereits beim Fischer Verlag erschienene Buch der Autorin auch von einem weißen Rand umgeben ist. Die rote Farbe passt sehr gut zur Liebesthematik und auch die Herzen sowie die Hände kommen durch das rot-weiß Negativ sehr schön zur Geltung. Auch mag ich, dass der Titel zentral in der Mitte steht und das Cover etwas schlichter gehalten ist.

     

    Meine Meinung

    Von Autorin Estelle Laure habe ich bereits „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ gelesen und war begeistert davon. Daher war ich gespannt auf „Währen dich vom Leben träumte“, denn hier geht es um die beste Freundin der Protagonistin aus „Gegen das Glück…“. Dies ist eine schöne Ergänzung, denn beide Bücher können unabhängig voneinander gelesen und verstanden werden, aber wer schon „Gegen das Glück…“ kennt, dem wird sicher auch „Während ich vom Leben träumte“ gefallen.

     

    Eden lag nach einem Sturz auf den Kopf für ein paar Wochen im Koma und muss nun nach ihrem Erwachen vieles neu lernen. Auf der Komapatienten-Station im Krankenhaus liegt ein weiteres Mädchen, das Besuch von ihrem Freund Joe bekommt. In eben diesen verliebt Eden sich, doch sie fühlt sich schuldig aufgrund dieser Gefühle. Wird sie für ihre Gefühle kämpfen? Diese Frage beschäftigte mich lange Zeit, denn ich konnte Edens Zweifel, Unsicherheit und Gefühlsgewirr total gut nachvollziehen. Wie soll sie sich verhalten? Durch diese Identifikation mit Eden und die aufgeworfene Frage hat mich die Geschichte total für sich eingenommen.

     

    Ich habe das Buch innerhalb eines Nachmittages verschlungen, denn ich musste einfach wissen, wie Eden sich entscheiden und verhalten würde. Dabei kam neben diesem Sog der Handlung vor allem die gefühlvolle Ebene sehr gut zum Tragen, denn Edens Situation ist unheimlich bewegend. Sie muss nach dem Koma vieles neu erlernen, was alles andere als leicht ist. Ich fand es klasse, wie Eden sich ins Leben zurückgekämpft hat und wie beeindruckend sie war. Dies hat mir sehr imponiert. Zudem mochte ich ihre charakterliche Entwicklung auch sehr.

     

    Interessant fand ich vor allem auch Edens tiefgründigen Gedanken zum Thema Leben und Tod allgemein, da diese meiner Meinung nach zum Nachdenken anregen. Sie hat zudem eine besondere Verbindung zur Komapatientin Jaz, welche ich mysteriös fand und welche dem Buch etwas Geheimnisvolles gegeben hat. Dazu gehört auch Edens Verbindung zu Jo. Hier muss ich aber sagen, dass ich mir gewünscht hätte, dass es tiefere Einblicke in ihn gegeben hätte, denn er blieb mir im Vergleich zu Eden etwas zu blass.

     

    Vor allem der angenehme Schreibstil von Autorin Estelle Laure hat mich wieder komplett überzeugt. Die Worte der Autorin versprühen eine Leichtigkeit, die mich geradezu durch die Seiten getragen hat. Edens schwierige Situation beschreibt Frau Laure sehr gefühlvoll und einfühlsam, sodass ich mehr als einmal sehr bewegt war. Mir gefiel es, wie die Autorin es geschafft hat, dass ich mich in Eden hineinversetzen konnte, mit ihr mitleiden und -fühlen konnte. Dabei gefiel mir auch besonders, wie authentisch Edens Situation dargestellt wurde, denn sie ist nach dem Aufwachen sehr schlecht gelaunt und tut sich zunächst schwer mit ihrem neuen Leben.

     

    Fazit

    Wieder einmal hat mich der einnehmende, gefühlvolle Schreibstil von Estelle Laure sehr überzeugt und ergriffen. Ich habe „Während ich vom Leben träumte“ geradezu verschlungen, denn die Frage, wie Eden sich ins Leben zurückkämpft und wie sie sich hinsichtlich Jo entscheiden würde, haben mich mitgerissen. Jo hätte für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe vertragen können, aber Eden hat mich durch ihre Authentizität sehr überzeugt.

    4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    Gehört zu „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“, kann aber einzeln gelesen und verstanden werden

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    miahs avatar
    miahvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Nachdenklicher Jugendroman über ein Mädchen, das einen Weg zurück ins Leben sucht.
    Während ich vom Leben träumte

    "Während ich vom Leben träumte" schließt an "Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" an und sollte unbedingt vorher gelesen werden. Wer also dieses Buch nicht kennt, wird hier definitiv gespoilert.

    Inhalt:
    Als Eden nach einem Monat wieder aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr wie es war. Sie liebte Balletttanzen, aber das geht nun nicht mehr. Ihre beste Freundin ist jetzt mit ihrem Zwillingsbruder zusammen. Eden muss vieles erst wieder neu lernen. Langsam. Dann lernt sie Joe kennen und verliebt sich. Das Problem: Er ist der Freund einer anderen Komapatientin.

    Meine Meinung:
    Ich fand es sehr schön, dass es nun nach "Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" das zweite Buch der Autorin direkt an das erste anschließt. Das Ende war offen, aber hoffnungsvoll, hier erfährt man, wie es weitergeht. Zum Glück habe ich "Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" vor diesem Roman gelesen. Ich habe erst gar nicht gewusst, dass es sich hier um die Fortsetzung handelt.

    Dieses Buch wird aus der Ich-Perspektive von Eden erzählt, die nach einem Unfall ins Koma gefallen war. Nach einem Monat wacht sie nun auf und muss einen Weg zurück ins Leben finden. Es ist eingeteilt in "Vorher", "Während" und "Danach". Die Kapitelüberschriften sind zugleich auch der erste Satz des neuen Kapitels. Die Kapitel sind zum Teil recht kurz, wodurch sich das Buch schnell lesen lässt.

    Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden. Das hat sich leider nicht wirklich gelegt. Am Schreibstil lag es allerdings nicht. Die poetische und zeitgleich bildhafte Sprache sorgt für einen angenehmen Lesefluss.

    Eden war eine ambitionierte Balletttänzerin. Sie hat alles für ihren Traum gegeben. Nach dem Koma fehlt ihr die Beweglichkeit, sie muss erst wieder lernen, richtig zu laufen. Sie hat viel Gewicht verloren und ihre Muskeln sind schwach. Eden glaubt nicht daran, je wieder Ballett tanzen zu können. Dadurch fehlt ihr die Motivation, ins Leben zurückzufinden. Sie weiß nicht mehr, was sie machen soll und will. Nichts macht ihr mehr Spaß. Sie stößt ihre Freunde von sich, verletzt sie durch ihre Worte und benimmt sich oft daneben.

    Die Handlung dreht sich hauptsächlich um Eden und Joe. Joe ist der Freund einer anderen Komapatientin, die bisher nicht wieder aufgewacht ist. Eden fühlt sich mit dem Mädchen verbunden, weil sie sie gesehen hat, als sie selbst noch im Koma lag. Sie bezeichnet diese Ebene als das "Dazwischen". Das "Dazwischen" war ganz gut beschrieben, aber für mich ging es zu sehr in die mystische, paranormale Richtung. Es hat irgendwie nicht ganz gepasst.

    Eden hat Skrupel, sich mit Joe einzulassen, weil er der Freund einer Komapatientin ist. Aber auch Joe weiß erst nicht, wie er mit seinen Gefühlen umgehen soll. Die Liebesgeschichte hat mich leider nicht so sehr berührt. Der Fokus liegt auch gar nicht auf den entstehenden Gefühlen von Eden und Joe (was der Klappentext vermuten lässt), sondern mehr auf Edens Zeit nach dem Koma.

    Edens Gefühle und ihr Verhalten waren zwar nachvollziehbar, aber ich habe mich leider nie richtig mit ihr verbunden gefühlt. Ich kann gar nicht genau sagen, woran das so wirklich lag. Denn eigentlich war ihre Entwicklung sehr authentisch.

    Ich fand es schade, dass Edens beste Freundin Lucille so wenig aufgetaucht ist. Die beiden hatten sich zwar gestritten, aber noch vor Edens Unfall versöhnt. Daher hatte ich erwartet, dass Lucille eine größere Rolle spielen würde und hatte mich darauf gefreut. Allerdings stößt Eden jeden von sich. Es gibt daher leider nur ein einziges wirkliches Gespräch zwischen den Freundinnen.

    Das Ende war sehr nachdenklich und schon fast poetisch. Die Autorin gibt dem Leser einiges mit auf den Weg.

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    Leseeule96s avatar
    Leseeule96vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Leseempfehlung!
    Leseempfehlung!

    Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar bekommen. Nochmals vielen Dank dafür.

    Es handelt sich hierbei um eine Art zweiten Teil zu „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“. Die Bücher können zwar auch unabhängig voneinander gelesen werden, ich empfehle aber, dieses Buch hier als zweites zu lesen, sofern man vor hat, beide zu lesen.

    Es geht um die fast 18-jährige Eden. Sie hat einen Unfall, bei welchem sie ausrutscht und mit dem Kopf aufschlägt. Sie wacht im Krankenhaus wieder auf, allerdings erst, nachdem sie über einen Monat im Koma lag. Und während sie im Koma lag, war sie in einer Art Zwischenwelt, in der sie nicht alleine war. Noch immer ist sie nicht ganz zurück, sondern ein Teil von ihr befindet sich nach wie vor dort. Und dort sieht sie ein Mädchen. Das Mädchen, was im Zimmer nebenan liegt und sich ebenfalls im Koma befindet. Dann lernt Eden Joe kennen. Und Joe ist ein Freund des anderen Mädchens. Haben die Beiden eine Chance oder ist ihre Beziehung zum scheitern verurteilt?

    Dieses Buch hat mir sogar noch besser gefallen, als der erste Teil. Es geht hier um die beste Freundin unserer Protagonistin aus Band 1. Zugleich ist sie aber auch die Schwester, von deren Freund. Dies bringt einige Verwirrung mit sich, bzw. fühlt sich Eden von den Beiden hintergangen. Der Draht zu ihrem Zwillingsbruder ist nicht mehr der selbe und auch ihrer besten Freundin gegenüber fühlt sie sich fremd. Der einzige Mensch, der sie momentan ermutigt weiter zu machen und ihr Leben wieder zurück zu kriegen ist Joe. 

    Eden ist mir sehr sympathisch gewesen und ich habe sie in mein Herz geschlossen. Ihre beste Freundin Lucille hingegen mochte ich in diesem Buch nicht mehr so gerne, wie bei ihrer eigenen Geschichte. Ich hatte irgendwie ein wenig das Gefühl, dass sie Eden im Stich gelassen hat, auch wenn es vielleicht nicht durchweg so war.
    Eden und Joe haben ein süßes Paar abgegeben, auch wenn ich Joe gerne hin und wieder verkloppt hätte.

    Auf den Inhalt möchte ich gar nicht weiter eingehen, denn man sollte ohne zu viel Vorwissen an diese Geschichte herangehen. Also kauft euch das Buch und lest selber, es hat mich gut unterhalten und auch sehr berühren können.

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    Benni_Cullens avatar
    Benni_Cullenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Starke Figuren, emotionale Themen und sehr viel Ehrlichkeit - ein wirklich außergewöhnliches Jugendbuch und ein absolutes Must-Read!
    Emotional und außergewöhnlich stark

    Als ich das Cover sah und den Klappentext las, war es um mich geschehen: „Während ich vom Leben träumte“ klang philosophisch, emotional und bewegend, weshalb es ein Buch war, das ich einfach lesen musste. Und irgendwie war ich auch in der Stimmung für eine Geschichte, die mich emotional mitnimmt und mich nicht mehr loslässt. Genau das waren die Erwartungen, die ich hatte, als ich mit dem Buch anfing. Ob sie erfüllt worden sind, erfahrt ihr jetzt.

    Kleiner Einschub: Ich wusste es vorher selbst nicht, wurde dann aber später darauf hingewiesen, denn dieses Buch kann als zweiter Band zu „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ gesehen werden. In „Während ich vom Leben träumte“ geht es nämlich um die beste Freundin der Protagonistin aus diesem Teil. Ich wusste das wie gesagt nicht und fand jetzt auch, dass es nicht sonderlich gestört hat, dass ich nicht wusste, was mit der Freundin im ersten Band passiert ist, sprich: Man kann das Buch auch als Einzelband lesen und danach zurückgehen, wenn man das möchte. Nur so als kleine Randnotiz. Beginnen wir jetzt aber mit der Rezension.

    Eden ist ein ganz normales Teenagermädchen mit großen Träumen: Sie möchte nach der High School nach New York, um dort als Balletttänzerin so richtig durchzustarten. Doch alles kommt anders als sie einen Unfall hat und einen Monat im Koma liegt. Als sie aufwacht, ist nichts mehr so wie es war. Sie hat keinen Drive, keinen Mut und so gut wie keinen Lebenswillen mehr. Doch dann lernt sie Joe kennen, ein Junge, der seine Freundin jeden Tag besucht, die ebenfalls im Koma liegt. Zwischen den beiden entwickeln sich schnell Gefühle – doch darf man sein Glück so ausnutzen, wenn man damit jemanden schadet, der hab lebendig und halb tot ist?

    Bevor ich zum Inhalt komme, muss ich einfach erstmal besprechen, was mich an diesem Buch so fasziniert hat: Der Schreibstil. Denn obwohl es ein Kinderbuch ist (oder sagen wir ein Buch für junge Teenager), ist es wahnsinnig poetisch und wahnsinnig schön verfasst. Jede Ausführung passt, jedes Gefühl wird unglaublich schön beschrieben und jeder Gedanke so wunderbar tiefgründig erörtert, ohne in Längen auszuarten. Ich war einfach wahnsinnig beeindruckt vom Stil und klebte der Autorin förmlich an den Lippen. Für mich der stärkste Aspekt des Buches, denn ohne diesen Stil hätte ich es wahrscheinlich auch nicht so positiv in Erinnerung behalten. Das heißt was, wenn es von mir kommt, der meist am Schreibstil oder Aufbau rumzumäkeln hat. Respekt also an Estelle Laure für diese Art – besonders aber auch an Sophie Zeitz, die einen wahnsinnig tollen Job bei der Übersetzung geleistet hat!

    Kommen wir nun zum Punkt, den ich eigentlich immer als erstes abarbeite: Den Inhalt. Und dieser steckt wirklich voller Ereignisse und besonderer Momente. Wir kümmern uns zunächst um Edens Geschichte, ihren Unfall, die Auswirkungen und diesem einen besonderen Ort zwischen Leben und Tod. Die Autorin schafft es, die Thematik des Todes wahnsinnig gut und so gar nicht kitschig zu umschreiben und liefert vielleicht nicht immer Antworten, aber dafür Überzeugungen. Und zwar jene, die vielleicht nicht rational zu erklären sind, aber emotional bestechen. Das Thema Tod beschäftigt mich ja immer wieder (wie bestimmt ganz viele andere auch) und wer hatte nicht schonmal den Gedanken, dass es bestimmt einen Ort zwischen Himmel und Diesseits gibt – oder? Dieser Gedankengang wird wirklich gut dargestellt und zieht sich durch das gesamte Werk. Darüber hinaus entwickelt sich die Geschichte aber auch weiter und konzentriert sich später vor allen Dingen auch auf die Koma-Patientin, mit der Eden ein ganz besonderes Erlebnis verbindet. Hinzu kommt noch die Beziehung zwischen Eden und Joe, die alles andere als leicht ist. Trotz dieser Dichte an Handlungssträngen gelingt es der Autorin, alle Aspekte gut und sehr emotional darzustellen, sodass man am Ende wirklich beeindruckt ist, mit welchen Dingen man sich als Leser auf knapp 300 Seiten (was ja wirklich nicht viel ist) beschäftigt hat. Dafür ein ganz großes Lob, denn das schaffen anderen nicht mal auf 500 oder mehr Seiten.

    Mein Fazit:
    Ich könnte noch ewig weiter machen, möchte aber den Rahmen auch nicht sprengen. Wichtig ist, dass dieses Buch nicht nur aufgrund seiner poetischen Ausführungen überzeugt, sondern besonders aufgrund der sehr gut recherchierten und emotional dargestellten Themen. Dabei überzeugen auch die Figuren mit ihrer ganz eigenen Geschichte und verhelfen so zu einem wahnsinnig guten Gesamtpaket. Für mich war nach Beenden von „Während ich vom Leben träumte“ ganz klar, dass ich mir sofort „Gegen das Glück hat das Schicksal auch keine Chance“ besorgen und lesen werde – denn ich möchte unbedingt wissen, wie Lucille in die Situation gekommen ist, in der sie im zweiten Buch steckt. Aufgrund dieses Gesamteindrucks kann ich gar nichts anderes als 5 Sterne vergeben, schließlich gehört das Buch zu meinen absoluten Jahresghighlights – Dankeschön dafür <3

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    MsChilis avatar
    MsChilivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Tiefschürfend und nachdenklich machend. Nach kleineren Startschwierigkeiten hat es mich in seinen Bann gezogen.
    Bunte Gefühlswelt

    Bei diesem Buch hatte ich etwas anderes erwartet und der Einstieg war für mich erst einmal verwirrend und ich war mir nicht sicher, ob ich weiter lesen möchte. Doch nach den ersten paar Seiten hat mich die Autorin mit ihren Einblicken in das Leben nach dem Tod, das Übersinnliche und auch Eden´s Geschichte gefangen genommen. Eden`s Leben nach dem Sturz und dem Koma, die Veränderungen und auch ihre Gefühlswelt hat sie richtig toll beschrieben und ich konnte mich gut in sie hinein fühlen.  Und die kleinen Einschübe von Nahtoderlebenissen waren äußerst interessant, was auch etwas Abwechslung in die Geschichte gebracht hat. Dieses Jugendbuch überrascht mit seiner Tiefe und regt zum Nachdenken an, wobei natürlich auch die typischen Teenieprobleme nicht zu kurz kommen. Eden und Joe konnte ich mir gut vorstellen, bei den ganzen Nebencharakteren hatte ich Probleme.  Sie waren mir zeitweise zu flach und uneinsichtig oder wurden auch nur kurz behandelt.

     

    Ein toller Jugendroman, der mit seinem ernsten Thema überrascht und sich dennoch super lesen lässt. Der schwierige Einstieg ist schnell vergessen und die Mischung aus Liebe, Tod, Freundschaft und Familie finde ich sehr gelungen.

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    Becky_Bloomwoods avatar
    Becky_Bloomwoodvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Trotz Anfangsschwierigkeiten hat mich das Buch überzeugt.
    Ich bin nicht normal müde. Ich bin seelenmüde.

    Mit Während ich vom Leben träumte hatte ich ein besonderes Leseerlebnis. Nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte, schwankte ich zwischen aufhören und weiterlesen. Das Buch hatte mich nicht so gefangen genommen, wie ich es mir gewünscht hatte. Doch dann habe ich mir einen Schubs gegeben und weitergelesen - und konnte es dann fast nicht mehr aus der Hand legen. Nach großen Anfangsschwierigkeiten hat mich das Buch tatsächlich mitgerissen.

    Estelle Laures Buch handelt von Eden, die nach einem Unfall für kurze Zeit ins Koma fällt und in diesem Zustand auf ein anderes Mädchen trifft. Nachdem Eden erwacht ist, stellt sie fest, dass sich das Mädchen, das ihr im Koma begegnet ist, im selben Krankenhaus liegt. Sie heißt Jasmine. An ihrem Bett sitzt ihr Freund Joe und Eden verliebt sich sofort in ihn. Aber hat diese Liebe eine Chance?

    Eden ist mir nach bereits erwähnten Anfangsschwierigkeiten von der einen auf die andere Seite ans Herz gewachsen. Später schleicht sich auch Joe hinein und beide zusammen waren so berührend, dass ich nicht mehr verstand, warum ich anfangs so negativ eingestellt war.  Ihr hin und her - was ist mit Jasmine? - wird liebevoll erzählt. In diese erste Liebe konnte ich mich sehr gut hineinversetzen.

    Die Sprache, die mich anfangs auch etwas gestört hat, hat mich plötzlich verzaubert. So sagt Eden: "Ich bin nicht normal müde. Ich bin seelenmüde." Ein Satz, den ich so nachvollziehen kann.

    Die Geschichte hat leicht magische Elemente, ein wenig fühlte ich mich an die Romane von Antonia Michaelis erinnert. Gerade die Komaszenen und die schwarzen Blumen erinnern mich an die Autorin. Vergleichen würde ich sie aber dennoch nicht.

    Insgesamt ist Während ich vom Leben träumte ein sehr schöner, leicht magischer Jugendroman, der mich erst so gar nicht und schließlich umso mehr überzeugt hat. Die leicht poetische Sprache und die beiden bezaubernden Protagonisten haben mich berührt.

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    nueans avatar
    nueanvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein etwas anderes Jungendbuch, traurig, aber dich humorvoll und verwirrend.
    Ein etwas anderes Jungendbuch, traurig, aber dich humorvoll und verwirrend.

    Klappentext:
    Durch die Liebe zurück ins Leben

    Darf das eigene Glück auf dem Leid eines anderen gründen? Noch vor einem Jahr hätte Eden diese Frage mit einem klaren Nein beantwortet. Doch seit ihrem Krankenhausaufenthalt auf der Koma-Station ist alles anders. Eden hat sich verliebt. In Joe, den Freund einer anderen Koma-Patientin, die mit dem Tod ringt und zu der Eden eine unerklärliche Verbindung hält. Sie spürt, was die andere denkt und fühlt. Deshalb kommt Eden sich vor wie eine Verräterin und ist voller Zweifel und Schuldgefühle. Sie wagt es nicht, um Joe und für ihr Glück zu kämpfen. Schließlich begreift sie, dass Liebe auch bedeuten kann, den anderen gehen zu lassen.

    Cover: Das Cover ist mal etwas anderes. Schön schlicht und trotzdem auffallend.

    Meine Meinung:
    Das Buch ist unterteilt in drei Teile. Im „Vorher“ lernen wie Eden kennen, als sie noch im Koma liegt, wie sie dann aus dem Koma wieder erwacht und sich ins Leben zurück kämpft. Der Anfang hat mich sehr verwirrt und ich habe etwas länger gebraucht um zu merken, dass Eden da mit sich selbst spricht. Ihre Familie und ihre Freunde stehen ihr bei und auch das Krankenhauspersonal kümmert sich rührend um sie. Doch Eden ist noch etwas verwirrt und noch nicht wirklich im Leben angekommen, sie sieht Dinge, und gerade immer wieder ein Mädchen, welches sie schon im Koma gesehen hat. Dieses Mädchen liegt im Raum nebenan und ist auch im Koma. Sie bekommt nur Besuch von einem Jungen. Langsam nähert sich Eden, dem Mädchen und auch Joe an.
    Im 2. Teil „Während“ versucht Eden im Alltag zurecht zu kommen, sie ist aus dem Krankenhaus entlassen, hat aber noch Psycho- und auch Physiotherapie. Den Kontakt zu Joe und Jaz (dem anderen Mädchen im Koma) versucht sie zu halten und noch immer sieht sie Dinge, die nicht wirklich da sind und auch Jaz lässt sie nicht los und erscheint ihr immer wieder als würde sie versuchen Eden etwas mitzuteilen. Und nun versucht Eden herauszufinden, was das alles soll und verliebt sich währenddessen in Joe.
    Mir hat das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Es ist obwohl es um ein ernstes Thema geht doch sehr humorvoll geschrieben. Eden ist sehr sarkastisch, offen und redet ohne nachzudenken. Sie war mir gleich sympathisch. Joe mochte ich auch, er tat mir leid, weil er in so jungen Jahren eine so große Last zu tragen hat. Die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen den beiden fand ich sehr gelungen. Zwischendurch hatte es ein paar Längen, aber insgesamt gesehen ist es lesenswert.
    Fazit: Ein etwas anderes Jungendbuch, traurig, aber dich humorvoll und verwirrend.

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    dieDoreens avatar
    dieDoreenvor 5 Monaten
    Sehr emotional

    "Während ich vom Leben träumte" ist ein wundervolles Jugendbuch mit einer sehr wichtigen Botschaft. Poetisch und sehr gefühlvoll erzählt Eden ihr Geschichte. Wie sie auf schmerzvolle Art lernen musste, was im Leben wirklich wichtig ist und wie man das Leben mit allen Höhen und Tiefen lieben lernen sollte. 
    Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion auf wunderbare und eindringliche Weise.
    Eden ist eine ganz besondere Protagonistin mit einem sehr eigenen Humor, den ich dennoch mochte. Ihre Erlebnisse vor, während und nach dem Koma haben sie verändert und gerade diese Wandlung ist der Autorin perfekt gelungen. Die Protagonisten leben und selbst die Nebencharaktere zeigen sich von allen Seiten und Facetten und wirkten dadurch sehr echt.
    Die zarte Liebe zwischen Eden und Joe ist allumgreifend ohne dabei zu viel Raum einzunehmend und kitschig zu wirken.
    Joes Zwiespalt zwischen Eden und seiner besten Freundin, welche noch im Koma liegt, konnte ich gut nachvollziehen. Dabei hatte ich oft Mitleid mit ihm, denn seine Freundin hat ihn da vor eine grausame Aufgabe gestellt.
    Um so passender und schöner fand ich das Ende.

    Mein Fazit

    "Während ich vom Leben träumte" war ein sehr gefühlvolles und emotionales Jugendbuch. Wunderbare Charaktere geben der sehr eindringlichen Story eine gewisse Leichtigkeit. Wer gern Geschichte über die Schicksale des Lebens liest, sollte unbedingt zugreifen.

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    MiHa_LoRes avatar
    MiHa_LoRevor 6 Monaten
    Schöne Geschichte über einen Neuanfang

    Eden lag im Koma, doch nach ihrem Erwachen ist nichts mehr wie zuvor. Sie war nur einen Monat weg, doch ihr Leben scheint sich verändert zu haben, sodass sie keinen Halt mehr findet.
    Und dann verliebt sie sich auch noch ausgerechnet in den Angehörigen einer anderen Koma-Patientin, die noch immer schläft. Doch Eden kennt sie trotzdem, denn seit ihre Koma sind die beiden miteinander verbunden ...

    Protagonisten

    Eden träumt davon, Primaballerina zu werden und mit den Besten zu tanzen. Doch seit einiger Zeit ist sie weniger selbstbewusst und nun muss ihr Körper sich vom Koma erholen und sie glaubt ihren Traum für immer zerstört. Unter anderem nimmt ihr das eine ganze Menge ihrer Motivation. Sie weiß nicht mehr, was sie mit ihrem Tag machen soll und was ihr früher Spaß gemacht hat, ist ihr nun gleichgültig. Sie stößt viele Menschen von sich und benimmt sich oft daneben.
    Gleichzeitig sagt sie oft unangemessene Sachen, die sie manchmal aber auch ganz sympathisch machen. Sie ist verletzt und braucht nun einen Neustart, der ihr wieder Lebenswillen schenkt.

    Handlung und Schreibstil

    Ich wusste vorher nicht, dass dieses Buch eine Fortsetzung zu "Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" ist, aber man konnte es auch wunderbar ohne das Vorwissen lesen, da hier auch ein anderer Charakter im Fokus ist. Nur hab ich jetzt schon recht genaue Vorstellungen, wie das andere Buch verlaufen muss und hab daher kaum noch Lust drauf, obwohl mir die Handlung womöglich auch gut gefallen hätte.

    Ansonsten hat fand ich den Inhalt eigentlich ganz okay, hatte aber ein paar Kritikpunkte. Zum einen lässt der Klappentext erwarten, dass der Schwerpunkt auf der Liebesgeschichte liegt, aber das habe ich auch gar nicht so empfunden. Eher ging es um die Veränderungen nach dem Koma und um das "Dazwischen". Die Entwicklungen, die Eden durchmacht, fand ich wirklich interessant und man konnte ihren inneren Konflikt und ihre Gefühle meist gut nachvollziehen. Nur das "Dazwischen" fand ich leider nicht so schön. Sie haben dem ganzen eben diese leicht paranormale Ebene hinzugefügt und das wäre meiner Meinung nach einfach nicht nötig gewesen.

    Fazit

    "Während ich vom Leben träumte" hat mir recht gut gefallen, nur die paranormale Ebene des ganzen konnte mich leider gar nicht überzeugen. Es ist aber eine schöne Geschichte über einen Neuanfang.

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    Ich für meinen Teil kann euch die Geschichte um Eden und ihren Weg zurück ins Leben nur ans Herz legen.

    Für mich war ›Während ich vom Leben träumte‹ ein echtes Highlight, welches sich aber erst mit der Zeit dazu entwickelte.

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