Eva-Maria Bast Mondjahre

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Inhaltsangabe zu „Mondjahre“ von Eva-Maria Bast

Deutsches Reich 1914. Johanna, Sophie und Luise sind drei mutige, starke und schöne junge Frauen, die Zukunft liegt verheißungsvoll vor ihnen. Doch dann bricht der Krieg aus und sie lernen das Leben von seiner finstersten Seite kennen. Sophie erwartet ein Kind von einem Franzosen, der jetzt Feind ist, Luise und Johanna geraten in russische Gefangenschaft. Der Krieg verlangt ihnen alles ab. Aber er macht sie auch stärker.

Spannend geschrieben

— Gartenkobold
Gartenkobold

Plot und Charaktere wirken zwar etwas konstruiert und hölzern, aber es kommt zwischendurch durchaus Spannung auf.

— Carigos
Carigos

Der Autorin gelingt es die Kriegsjahre sehr lebendig zu schildern. Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so mit Leben gefüllt.

— Norskehex
Norskehex

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Thommy28

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  • eindrucksvoll und spannend

    Mondjahre
    Gartenkobold

    Gartenkobold

    15. March 2017 um 20:12

    Klappentext: Deutsches Reich 1914. Johanna, Sophie und Luise sind drei mutige, starke und schöne junge Frauen, die Zukunft liegt verheißungsvoll vor ihnen. Doch dann bricht der Krieg aus und sie lernen das Leben von seiner finstersten Seite kennen. Sophie erwartet ein Kind von einem Franzosen, der jetzt Feind ist, Luise und Johanna geraten in russische Gefangenschaft. Der Krieg verlangt ihnen alles ab. Aber er macht sie auch stärker.Der Roman besteht aus zweiten unterschiedlichen Erzählsträngen, einmal die Zeit des ersten Weltkrieges von 1914-1918 und einem zweiten Erzählstrang, der in der Gegenwart im Jahr 2013 beginnt.Johanna und ihre Tante Sophie leben in Konstanz am Bodensee. Beide sind verliebt. Johanna in den Studenten Sebastian, Sophie in den französischen Journalisten Pierre. Beide Frauen sind ihrer Zeit voraus, denn sie interessieren sich für Politik, für das Weltgeschehen, als plötzlich das Attentat von Sarajewo den Ersten Weltkrieg auslöst. Sophie ist kurz vor der Hochzeit mit Pierre, doch nun gehört dieser zum Feind, da Frankreich die Mobilmachung ausgerufen hat und Pierre muss zurück nach Frankreich, auch Johanna ist unglücklich, da sich Sebastian, anstatt sein Studium zu beenden, freiwillig gemeldet hat, um für Deutschland in den Krieg zu ziehen. Auch Johannas Vater Justus zieht als Offizier in den Krieg und schickt seine Frau Helene und die drei Töchter zu den Schwiegereltern ins beschauliche Überlingen, in das Alte Schulhaus. Sophie und Johanna wollen helfen und nicht nur tatenlos zusehen und melden sich gegen alle Widerstände freiwillig zum Sanitätsdienst. Als Sophie erfährt, dass sie von Pierre schwanger ist, wird sie vom Sanitätsdienst freigestellt und sie kehrt zurück nach Überlingen. Johanna wird an die Ostfront geschickt, wo ihr Onkel Siegfried als Soldat dient und er hat dort seine Verlobte Luise kennen und lieben gelernt. Ihr hat der Krieg die Familie und alles Hab und Gut genommen…Im zweiten Erzählstrang im Jahr 2013 ersteigert Zita, eine Schriftstellerin über Ebay ein altes Notizbuch und begibt sich auf die Suche nach er Vergangenheit dieses Notizbuches, dabei trifft sie auf Franziska, der jüngsten Schwester von Johanna. Als diese erfährt, dass Zita dieses alte Notizbuch hat, setzt sie alle Hebel in Bewegung, um an dieses Notizbuch zu kommen, versucht Zita zu vergiften und bedroht sie, aber warum, das bleibt erstmal offen….Mir hat der erste Erzählstrang sehr gut gefallen, authentische Schilderungen, flüssig geschrieben, wenn auch sehr schnelle Wechsel zwischen den einzelnen Orten stattfinden, spannend, anrührendgeschrieben, was ich leider über den zweiten Erzählstrange, der in Gegenwart spielt, nicht behaupten kann. Hier ist vieles, besonders Franziska betreffend, in meinen Augen irgendwie zusammenkonstruiert, irgendwie für mich nicht zusammenpassend.Trotzdem ein spannender Roman und ich werde sicherlich auch die Fortsetzung lesen.

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  • Etwas zu blumig und konstruiert - aber durchaus spannend

    Mondjahre
    Carigos

    Carigos

    21. November 2016 um 12:11

    Auf der Suche nach einem Roman, der am Bodensee bzw. in Überlingen, meiner Heimatstadt, spielt, bin ich auf Eva-Maria Basts „Mondjahre“ gestoßen. Es handelt es sich um einen geschichtlichen Roman, von dem ich mir auch erhofft habe, er könnte mein Allgemeinwissen zum Thema „1. Weltkrieg“ aufbessern. Die Tatsache, dass es sich um den 1. Band einer Trilogie handelt, hat meine Neugierde noch mehr geweckt. INHALT: Im Mittelpunkt der Familiensaga, die sich in diesem Band über ca. 4 Jahre erstreckt, stehen drei junge und starke Frauen. Diese müssen mit den plötzlichen Veränderungen, die der Krieg mit sich bringt, zurechtkommen und leben lernen. Doch sie haben nicht nur mit ihren eigenen Schwierigkeiten zu kämpfen - auch mit dem Schicksal anderer Familienmitglieder und Freunde sind sie untrennbar verwoben. MEINUNG: Inhaltlich gesehen hat das Buch grundsätzlich einiges zu bieten: viele Charaktere, viele Schauplätze, einige grundlegende Fakten über den Verlauf des ersten Weltkrieges. Die Grundidee gefällt mir sehr gut: Es geht hauptsächlich um zwei „Parteien“ der Familie Seiler bzw. der Familie der verheirateten Tochter. Sie wohnen in Konstanz und Überlingen – zwei Städte am Bodensee, in denen sich das alltägliche Leben während des Krieges offenbar leicht unterscheidet. Die meisten Männer müssen in den Krieg ziehen, während die Frauen zurückbleiben oder sich zum Lazarettdienst an der Front melden. Sophie, eine Tochter aus dem Hause Seiler, verlobt sich vor Ausbruch des Krieges zu allem Überfluss mit einem Franzosen - was die Handlung natürlich noch explosiver macht. Der Inhalt birgt also spannendes Konfliktpotenzial. Aufgelockert wird der Plot dann durch Szenen aus dem Jahr 2013 : die junge Zita, die rein zufällig an Sophies Tagebuch kommt und auch nicht zur Familie Seiler gehört, versucht einem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. So weit, so gut. Leider hat es in meinen Augen dann an der Umsetzung des Ganzen gehapert. Aufgrund der Fülle an Protagonisten hätte ich mir eine differenziertere Ausarbeitung der Charaktere gewünscht, und nicht nur die Fraktionen „hübsch, mutig, jung“, „mutig, sanft, alt“ und „patriotisch, aber wehleidig“. Um es mal übertrieben auszudrücken. Dadurch, dass sich unsere drei Haupt-Protagonistinnen in der Art sehr ähneln, fiel es mir manchmal tatsächlich schwer, sie auseinanderzuhalten. Gerade bei Sophie und Johanna (deren Nichte), ist es mir so ergangen. Dadurch, dass sie genau gleich ticken und fast gleich alt sind, vergisst man beim Lesen gerne die dazwischenliegende Generationenebene. Ein Familienstammbaum, abgedruckt am Anfang oder am Ende des Buches, wäre eine gute Unterstützung gewesen. Gerade als Zita im Jahr 2013 versucht, das „Familiengeheimnis“ zu lüften und dann Großmutter, Urgroßmutter und Großtante ins Spiel kommen, wurde mein Lesefluss erheblich gestört. Was die einzelnen Szenen angeht: einige sind spannend und glaubhaft, andere wirken eher inszeniert (z.B. die Geschehnisse rund um die geplante Hochzeit von Luise und Siegfried in Memel. Es war sehr dumm und naiv von den beiden Frauen, vor Ort zu bleiben. Es passt einfach nicht zu ihrem Wesen.) Der Schreibstil / die Sprache ist für die Gesamtlektüre sehr angenehm. Der Text ist flüssig und verständlich geschrieben. Allerdings empfand ich einige Passagen sprachlich als zu blumig ausgeschmückt oder gekünstelt. Besonders gestört hat mich das bei einigen Dialogen, die dadurch aufgesetzt / gestellt wirkten. Stellenweise konnte ich mich nur schwer auf die Auseinandersetzungen der Protagonisten einlassen bzw. mitfiebern. Manche Reaktionen waren für mich einfach zu übertrieben oder zu überschwänglich - der Situation nicht angepasst. Oder die Gefühlsschwankungen waren zu abrupt. Dieses Gefühl entstand bei mir vielleicht auch deshalb, weil die Charaktere nicht ausreichend "ausgefeilt" wurden. Extrem gestört haben mich die zwanghaften Cliffhanger am Ende vieler Kapitel, die teilweise auch schon den weiteren Verlauf der Geschichte vorweg nehmen. Es hat fast etwas Bettelndes („Bitte, du muss unbedingt weiterlesen!“) Gegen Cliffhanger ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden – aber bitte nicht so offensichtlich und so oft. Der Plot ist schlüssig, auch wenn manche Wendungen konstruiert wirken oder Protagonisten sich seltsam verhalten (z.B. Irina, die 2-3 Mal nach Deutschland und zurück nach Russland reist, um Menschen nach Hause zu begleiten. Das empfand ich als unnötig.) Grobe Widersprüche konnte ich nicht feststellen. FAZIT: Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn mir der Schreibstil nicht uneingeschränkt zugesagt hat. Es hat ein paar Seiten Lektüre gedauert, bis ich mich auf den Inhalt einlassen konnte. Aber die Autorin hat es zumindest geschafft, meine Neugierde auf den 2. Band der Trilogie zu wecken. Ich hoffe, dass darin die Schauplätze noch ein wenig detaillierter beschrieben werden.

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  • Mondjahre von Eva-Maria Bast

    Mondjahre
    Norskehex

    Norskehex

    20. April 2015 um 15:41

    Inhalt: Johanna und ihre Tante Sophie leben ein glückliches Leben am Bodensee. Beide sind verliebt. Johanna in den Studenten Sebastian, Sophie in den französischen Journalisten Pierre. Beide sind wissbegierig, an der Politik interessiert, neugierig aufs Leben und nehmen Anteil an den Entwicklungen ihrer Umwelt. Doch ihr Leben ändert sich auf tragische Weise als 1914 der Erste Weltkrieg ausbricht. Für Sophie bedeutet das, dass ihr Verlobter plötzlich zu den Feinden gehört. Johanna muss mit der Entscheidung von Sebastian klarkommen, dass er freiwillig ins Feld zieht, auch wenn er die Kriegsbegeisterung seiner Kameraden nicht nachvollziehen kann. Auch Johannas Vater Justus zieht als Offizier in den Krieg und schickt seine Frau Helene und die drei Töchter zu den Schwiegereltern ins beschauliche Überlingen. Doch für Sophie und Johanna wird das Leben dort zu eng und sie melden sich freiwillig zum Sanitätsdienst. Sophie erfährt dort, dass sie von Pierre schwanger ist und kehrt ins Elternhaus, das Alte Schulhaus in Überlingen, zurück. Johanna wird an die Ostfront geschickt, wo ihr Onkel Siegfried als Soldat dient und seine Verlobte Luise getroffen hat. Ihr hat der Krieg die Familie und alles Hab und Gut genommen. Mehrfach muss die Familie miterleben wie einzelne Familienmitglieder in Kriegsgefangenschaft geraten und ihr weiteres Schicksal ungewiss ist. Derweil ist man in Überlingen räumlich zusammengerückt und lebt noch relativ unbeschwert im Alten Schulhaus. Die Frauen versuchen ihren Beitrag über Nähkränzchen und die Feldarbeit zu leisten und so die Soldaten zu unterstützen. Doch mit der Zeit werden alle immer kriegsmüder. Währenddessen wird Pierre von seiner Mutter unter Druck gesetzt… Persönliche Meinung: Puh, ich sag´s euch, das ist keine leichte Kost, diese Mondjahre. Die Autorin hat hier wirklich einen inhaltlich anspruchsvollen Text geschrieben, den ich nicht einfach so runterlesen konnte. Eva-Maria Bast schreibt sehr locker und flüssig, sodass der Text sich wunderbar lesen lässt, aber das Thema rund um den Ersten Weltkrieg und die Erlebnisse der Hauptfiguren sind nicht so leicht zu verdauen. Vorallem weil man die ganze Zeit im Hinterkopf hat, ja, das ist eine Geschichte, aber genauso ist sie vielleicht jemandem passiert oder hätte passieren können. Man merkt beim Lesen, dass sich die Autorin sehr eingehend mit der Zeit des Ersten Weltkriegs beschäftigt und gut recherchiert hat, wie diese Zeit hier am Bodensee abgelaufen ist. Aber all die Fakten, die man aus dem Geschichtsunterricht noch kennt, werden plötzlich fassbar, man leidet wirklich mit den Figuren mit, weil man einen Einblick ihn ihre Gefühle, ihr Innenleben und ihre Sorgen und Ängste bekommt. Alle ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Die Autorin schafft es wirklich, dass man in die jeweilige Zeit und den jeweiligen Ort eintaucht und mit den Leuten mitleidet und mithofft. Die schnöden Fakten werden mit Leben gefüllt. Mich hat es manchmal so mitgenommen, dass ich das Buch immer wieder weglegen und ein paar Tage Pause machen musste. Eigentlich lese ich nicht gern Bücher über Kriegsgeschehen oder Kriegesjahre, das verkrafte ich nicht so gut, weil ich zu viel Fantasie habe und mir das dann immer vorstelle, aber dieses Buch wollte ich lesen, weil es hauptsächlich hier am Bodensee spielt. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, einmal die Zeit des Ersten Weltkrieges und einmal im Jetzt, aber es gelingt Eva-Maria Bast einen sofort in beide Zeiten reinzuziehen und man fiebert mit beiden Erzählebenen mit. Witzig fand ich, dass im Jetzt wieder Alexandra und Ole auftauchen, die beiden Ermittler aus Basts Bodenseekrimis. Vorallem Alexandra hilft Mia und Zita dabei etwas über die Vergangenheit herauszufinden. Allerdings fand ich es etwas unglaubwürdig, dass Zita, die wohl noch studiert, einfach so 300€ für ein Notizbuch bezahlt, noch dazu, da sie überhaupt nichts darüber weiß. Aber gut, sonst käme die Geschichte nicht in Gang. Gespannt bin ich wie es weitergeht, welche Schuld Franziska auf sich geladen hat und wie die Liebesgeschichte von Zita und Philippe weitergeht. Und ob Sophie jemals noch glücklich wird mit Pierre. Ich werde also das zweite Buch Kornblumenjahre auf jeden Fall auch lesen. Bei Mondjahre handelt es sich um einen Roman, der sehr lebendig und plastisch über die Kriegsjahre am Bodensee und an der Front erzählt und man mit den Figuren richtig mitleidet und ihr Leben miterlebt. Es gelingt der Autorin die Handlungsstränge zu einem Stoff zu verweben, den man gern und leicht lesen kann, weil man immer wissen will wie´s weitergeht. Dank der Überschriften kann man sich gut orientieren und weiß sofort in welcher Zeitebene bzw. an welchem Ort man sich im Kapitel befindet. Dank der guten Recherche von Eva-Maria Bast werden Fakten, die man noch aus dem Geschichtsunterricht kennt, mit Leben gefüllt und so irgendwie nachvollziehbarer. Cover&Titel: Auch dieses Mal ist der Gmeiner-Verlag seinem Spitznamen “Der Verlag mit den schönsten Covern” treu geblieben. Zu sehen ist ein leicht verschwommenes Bild einer Seepromenade mit schattenspendendem Baum, Hafenmole, stolzem Haus im Hintergrund und spazierengehenden Menschen. Ja, so sieht´s aus am schönen Bodensee! Und so sah es sicher auch zur Zeit des ersten Weltkrieges hier aus. Das Titelbild ist wunderbar passend zum Inhalt des historischen Romans ausgewählt und gibt schon einen kleinen Einblick in die Idylle der Bodenseewelt, die durch den ersten Weltkrieg erheblich gestört wird. Im Gegensatz zum Cover sagt mir der Titel leider überhaupt nix. Jaja, ich alte Titel-Nörglerin. Aber irgendwie gibt er für mich keinen Sinn, den ich aus dem Inhalt erschließen kann. Außer vielleicht, dass die vier dargestellten Jahre des Ersten Weltkrieges ein auf und ab für die Protagonisten waren so wie der Mond zu- und abnimmt. Trotz googeln ist mir nicht klar, ob das Wort Mondjahre irgendwas mit den Ereignissen des Ersten Weltkriegs zu tun hat, wer sich da auskennt, kann mich ja bilden.

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