Georgette Heyer Skandal im Ballsaal

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Inhaltsangabe zu „Skandal im Ballsaal“ von Georgette Heyer

Der 28jährige Herzog Sylvester von Salford, mit Reichtum, Eleganz, aber auch Hochmut ausgestattet, ist sich sicher: Die junge Phoebe, Enkelin seiner Patin Lady Ingham, wünscht sich wie jedes heiratsfähige Mädchen nichts sehnlicher, als ihn zu ehelichen. Warum sonst betonen ihre Eltern bei seinem Besuch auf Gut Austerby die Vorzüge des so erfrischend einfachen Mädchens? Doch Phoebe selbst will keineswegs zu einer unerwünschten Heirat gezwungen werden, zumal sie der selbstgefällig wirkende Herzog Monate zuvor auf ihrem ersten Ball keines Blickes gewürdigt hatte. So sieht Phoebe auch keinen anderen Ausweg, als in einer stürmischen Nacht mit dem Nachbarssohn Tom Orde durchzubrennen. Eine demütigende Erfahrung für den Herzog, zu erkennen, dass die Aussicht auf seinen Heiratsantrag ein wohlerzogenes Mädchen in eine unbesonnene Flucht getrieben hat. Für einen Mann von Sylvesters Stolz unerträglich! Er ahnt indes nicht die wahren Beweggründe des widerspenstigen Mädchens: Nach ihrer ersten Be gegnung hatte Phoebe ihn in ihrem Debütroman in der Rolle des Schurken verewigt. Und nun steht die Veröffentlichung des Romans über die Londoner Society kurz bevor. Der Skandal liegt in der Luft.

Besonders netter, humorvoller Heyer.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Zwei widerspenstige Zähmungen

    Skandal im Ballsaal

    KaterinaFrancesca

    07. October 2017 um 15:23

    Um seiner kranken Mutter eine angenehme Gesellschaft zu sichern und seine Pflicht zu tun, hat Sylvester, der ehrenwerte Herzog von Salford, vorczu heiraten. Seine Mutter ist entsetzt, als er sie bittet, ihm eine Dame auszusuchen, da er ohne Liebe heiraten will. Widerwillig schlägt sie Phoebe Marlow vor. Pheobe jedoch begegenete Sylvester einst auf einem Ball und fand ihn derart hochmütig, dass sie ihn als schurkischen Graf Ugolino, der seinen Neffen entführt, in ihrem Roman verewigte. Von ihrer Familie gedrängt, flieht sie mit ihrem Kindheitsfreund vor Salfords Antrag. Als er sie einholt, erkennt sie, dass er auch freundliche Seiten hat. Doch ihr Roman steht kurz vor der Veröffentlichung und Graf Ugolino ist deutlich als Sylvester erkennbar!!"Skandal im Ballsaal" ist einer von Heyers amüsanten Romanen, hat aber kleinere Schwächen. Sylvester ist ein eigentlich sympathischer Mann, der seine Herzogspflichten klaglos ausübt und alles für seine an Arthritis erkrankten Mutter tun würde. Seine kindliche Liebe zu ihr ist sehr berührend und zeigt ihn als warmherzigen Menschen. Seine Mutter ist liebevoll in ihn vernarrt und wünscht ihm eine glückliche Ehe. Sylvesters Trauer um seinen verstorbenen Zwillingsbruder wird eher subtil vermittelt und zeigt sich in seiner Sorge um seinen ungestümen Neffen Edmund. Phoebe Marlow ist ein ambivalenter Charakter. An sich eine lebhafte junge Frau, zieht sie sich in Gegenwart ihrer kalten Stiefmutter in sich selbst zurück. Da sie im Grunde sehr empfindsam ist, fühlt sie sich in ihrem lieblosen Zuhause unglücklich. Als sie gemeinsam mit Thomas Orde, ihrem Kindheitsfreund, nach London aufbricht, um bei ihrer Großmutter zu besuchen, geraten sie in einen Unfall, sodass sie gezwungen sind Halt zu machen. Dort trifft Salford auf sie. Sylvester und Phoebe geraten in zahlreiche Streitigkeiten, die auch damit zusammenhängen, dass Sylvester in seiner arroganten Art nicht glauben kann, dass Phoebe seinem Antrag abgeneigt sein könnte. Währenddessen hat Phoebe ihren ersten schlechten Eindruck von ihm stets genährt. Zwar sind ihre Streitgespräche unterhaltend und amüsant, allerdings wirken sie zum Teil überspitzt. Der Konflitk verschärft sich, als Phoebe erfährt, dass Sylvester wirklich einen Neffen hat, dessen Vormund er ist. Seine Schwägerin malt ihn stets als bösartigen Onkel, der sich keinen Pfifferling um seinen Neffen schere. Alles in allem ist es eine liebevoll gezeichnete Geschichte. Gerade Sylvester wird gegen Ende des Romans als überraschend einfühlsamer Mann gezeichnet. Tatsächlich ist "Skandal im Ballsaal" die Geschichte zweier widerspenstiger Zähmungen, da Phoebe eigentlich mit ihrer Erzieherin einen eigenen Hauhsalt gründen will, um Schriftstellerin zu werden und Sylvester nur eine Zweckehe anstrebt.

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  • "Sylvester" von Georgette Heyer

    Skandal im Ballsaal

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. September 2017 um 22:03

    Autorin: Georgette HeyerTitel: SylvesterGattung: Roman, Erzählung, Regency, Historisch, LiebesromanErschienen: 1957Gelesene Ausgabe: Arrow Books, 2004ISBN: 978-0-09-946577-5Gelesen auf: EnglischGelesen im: April 2017Zum Buch:Ich hab mich mal wieder meinem Guilty Pleasure gewidmet. Wie der Name schon verrät, ist der zynische Held Sylvester, der Herzog von Salford. Nachdem seine von ihm geliebte Mutter ihn zur Hochzeit mit der Tochter einer Freundin rät, besucht er diese. Die Auserwählte ist Phoebe Marlowe und hegt eine große Abneigung gegen ihn gefasst hat, nachdem er sie bei einer Abendveranstaltung bei Almacks geschnitten hat. So hat sie ihn zu der Hauptperson in einem Schauerroman gemacht, den bösen Grafen Udolfo, der seinen Neffen äußert schlecht behandelt. Dummerweise hat Sylvester tatsächlich einen Neffen, dessen Vormund er ist und heiß und innig liebt - und der Roman schlägt ein wie eine Bombe. Und Phoebe merkt, dass sie ihn eher wunderbar als scheußlich findet. Heyer ist mal wieder in Hochform - Humor, liebenswerte Charaktere und unerwartete Wendungen, eingebettet in ihre ganz eigene, melodische Sprache.Eine der Lieblingsstellen Zitat: "Sibby, do you know who Salford is?" Miss Battery frowned at her in a puzzled way. "Who he is?" she repeated. "You say he was a duke." Phoebe began to laugh a little historically. "He is Count Ugolino!" she said. (S.45) Stil und Sprache: Spritzige Dialoge, teils antiquierte Sprache.Zitat: "She was taken so much by suprise that she could only stare at him. He had the reputation of being a dangerous flirt, but she had almost given up hope of his coming to the point of offering for any lady's hand in matrimony."  (S.10)Schlüssigkeit der Handlung: Gegeben, auch wenn die Grenzen zwischen der Fiktion des Buches und der Realität leicht verschwimmen.Das hat mir besonders gefallen: Die eigenwillige Phoebe in all ihren Facetten. In One Sentence: Besonders netter, humorvoller Heyer.Sterne: 5

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  • Rezension zu "Skandal im Ballsaal" von Georgette Heyer

    Skandal im Ballsaal

    ZwergPinguin

    23. September 2010 um 13:33

    Georgette Heyers Liebesgeschichten aus der Regency-Zeit waren damals recht berühmt - heute sind sie ein wenig in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht, wie ich finde, auch wenn es eigentlich ganz triviale Geschichten sind. Ihre Essenzen sind häufig ein bißchen Stolz und Vorurteil, das ganze in der oberen Gesellschaftsschicht Englands kombiniert mit herzerfrischenden Dialogen. Die Heldinnen sind meist, wie auch hier, impulsive, leidenschaftliche junge Damen, die Schwierigkeiten haben, sich stets "angemessen" zu betragen - als Gegenspieler finden sich Adlige wie hier Herzog Sylvester von Salford, deren Benehmen zunächst verkannt wird. So hat hier die junge Phoebe einen Roman geschrieben, in dem sie bekannte Personen der Gesellschaft karikiert, allen voran eben jenen Herzog von Salford, dem sie Arroganz vorwirft und zum Schurken stempelt. Als sie ihn dann tatsächlich kennenlernt, bemerkt sie, dass ihr Roman ein schwerer Fehler war.... Hier bietet sich dem Leser auf der Flucht vor der Realität in eine romantische Traumwelt alles, was dazu gehört: erzwungene Heirat, Flucht, Freundschaft und Liebe, Wortduelle und Missverständnisse. So einfach gestrickt die Geschichte auch sein mag, so überzeugend und sympathisch sind doch die Figuren gezeichnet und so lebensecht wirken auch ihre Dialoge. Es lohnt sich tatsächlich, in diese Welt einmal einzutauchen, den Alltag hinter sich zu lassen und mitzufiebern, wie sich diese Geschichte entwickelt und entwirrt - auch wenn das Ende wie so oft natürlich vorgezeichnet ist, der Weg dahin ist der Genuss.

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