Gilles Paris Mein Leben als Zucchini

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Inhaltsangabe zu „Mein Leben als Zucchini“ von Gilles Paris

Das Buch zum gleichnamigen Animationsfilm Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Waisenhaus eingewiesen wird - denn hier kann er zum ersten Mal nach Herzenslust leben. Zucchinis Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit... Gilles Paris‘ einfühlsam aus der Sicht eines Neunjährigen erzählter Roman ist eine wunderbare Liebeserklärung an die Kinder – an ihre unsentimental klare Weltsicht, ihren geradlinigen Mut und ihre Bereitschaft vorbehaltlos zu lieben. Eine Geschichte voller Poesie, fein changierend zwischen lebensklugem Humor, Nachdenklichkeit und Situationskomik und Hoffnung. Dieses lebenskluge Buch erinnert daran, wie großmütig und nachsichtig die Kinder dieser Welt mit den Erwachsenen sind.

Sehr berührendes Buch

— Benundtimsmama
Benundtimsmama

Einfach nur süß

— KerstinMC
KerstinMC

Zucchini, 9 Jahre - und wie er das Leben sieht.

— kleeblatt2012
kleeblatt2012

Ein tolles Buch, das auch von Erwachsenen gelesen werden sollte.

— andrea_strickliesel
andrea_strickliesel

Warmherzig und berührend

— raven1711
raven1711

Eine berührende Geschichte,...sehr kindlich erzählt , mit Herz und Weisheit.

— Rees
Rees

...Nein danke. Wenn doch etwas schiefgeht, will ich mit Zucchini zusammen sein...

— libris_poison
libris_poison

Freundschaft, Liebe, Kinderheim - das spannende Leben als Zucchini ist ein zauberhaftes Buch mit Tiefe

— Kamima
Kamima

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  • Eine sehr bewegende und emotionale Geschichte

    Mein Leben als Zucchini
    Benundtimsmama

    Benundtimsmama

    17. April 2017 um 17:24

      Worum geht es? Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Waisenhaus eingewiesen wird - denn hier kann er zum ersten Mal nach Herzenslust leben. Zucchinis Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit... Gilles Paris‘ einfühlsam aus der Sicht eines Neunjährigen erzählter Roman ist eine wunderbare Liebeserklärung an die Kinder – an ihre unsentimental klare Weltsicht, ihren geradlinigen Mut und ihre Bereitschaft vorbehaltlos zu lieben. Eine Geschichte voller Poesie, fein changierend zwischen lebensklugem Humor, Nachdenklichkeit und Situationskomik und Hoffnung. Dieses lebenskluge Buch erinnert daran, wie großmütig und nachsichtig die Kinder dieser Welt mit den Erwachsenen sind. Quelle Meine Meinung zum Buch: “Nicht jeder hat das Glück ein Waisenkind zu sein!” Bei diesem Satz bin ich hängengeblieben und habe mich lange gefragt, was genau der Waisenjunge Icare, genannt Zucchini, damit sagen möchte. Was muss dieser Junge erlebt haben, um so einen Satz sagen zu können? Viel Zeit, um langsam in dem Buch anzukommen gibt der Autor Gilles Paris dem Leser nicht, denn die Geschichte nimmt gleich auf den ersten Seiten ordentlich Fahrt auf. Icare, ein neunjähriger Junge, erschießt versehentlich seine Mutter - und schon war ich mitten in einer Gefühlsachterbahn. Ich habe mit dem Buch schon vor ein paar Wochen zu lesen begonnen und musste es wieder beiseite legen. Ich war einfach nicht in der Stimmung, mich auf Icares Geschichte einzulassen, denn das was ich dort gelesen hatte, hatte mich schon ziemlich mitgenommen. Nun habe ich einen zweiten Anlauf gestartet und war diesmal erstaunlicherweise ziemlich schnell in der Geschichte drin. Sie wird aus der Perspektive des Jungen erzählt, was sie für mich wahrscheinlich auch deshalb so emotional macht. Mit einer sehr kindlichen und facettenreichen Sprache erweckt der Autor seinen Protagonisten zum Leben. Als ich mich mit dem Schreibstil des Autors zurecht gefunden hatte, bin ich dann auch zügig voran gekommen. Immer mehr habe ich mich auf Icares Situation einstellen können und mich sogar mit ihr anfreunden können. Der Autor hat eine wundervolle Gabe, mit den Worten zu spielen und löste dadurch bei mir eine Vielzahl von Emotionen aus. Er war schön mitzuerleben, wie sich die harte Schale des Jungen öffnet und er zum ersten Mal in seinem Leben richtig glücklich zu sein scheint. Sehr bildgewaltig wird seine Entwicklung beschrieben und das war unglaublich mitzuerleben. Aber nicht nur Icare ist toll beschrieben worden, auch die anderen Kinder haben mich sehr beeindruckt. Jedes von ihnen hat unschöne Dinge in der Vergangenheit erlebt, aber trotzdem sind sie zu kleinen eigenständigen Persönlichkeiten geworden. Die Passagen, in denen aus den fremden Kindern langsam Freunde werden, hat mich besonders berührt. Ihre kindliche und unvoreingenommene Art haben ein besonders schönes und warmes Gefühl in mir ausgelöst. Von einer solchen Eigenschaft können sich manche Erwachsene mal ein Scheibe abschneiden. Durch die detaillierten Schilderungen des Autors habe ich mich sehr gut in die Geschichte einfinden können und die Kinder in ihrem Waisenhaus begleiten können. Ich habe das Buch zügig gelesen und habe es mit einem guten Gefühl nach 237 Seiten beendet. Das Cover ist sehr hochwertig verarbeitet, ein ansprechender gelber Schutzumschlag mit auffälligen Protagonisten und einer ins Auge springenden Schrift, welche bei mir ebenfalls punkten konnte. Zu diesem Buch gibt es auch einen gleichnamigen Animationsfilm, den ich mir auch unbedingt anschauen möchte. Auf Grund der schweren Thematik finde ich ihn nur bedingt als Kinderfilm empfehlenswert. Zartbesaitete Kinder können durch tragischen Tod der Mutter geschockt sein. Fazit: Dieses Buch hat sämtliche Emotionen bei mir hervor gerufen und mich viel nachdenken lassen. Ich habe es gerne gelesen und möchte hierfür eine Leseempfehlung aussprechen. Ein sehr emotionales und nicht immer leichtes zu lesendes Buch aus der Sicht eines kleinen Jungen, den ich sehr liebgewonnen habe. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.    

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  • Icare oder besser Zucchini erzählt aus seinem Leben

    Mein Leben als Zucchini
    KerstinMC

    KerstinMC

    12. April 2017 um 11:54

    Das Cover ist farbenfroh passend zum gleichnamigen Animationsfilm gestaltet. Der Hintergrund ist in einem hellen gelb gehalten. Davon hebt sich der Titel als bunter Schriftzug ganz gut ab. Am unteren Rand sind die Kinder zu sehen. Allen voran vermute ich Icare, genannt Zucchini mit seinen blauen Haaren. Die anderen Kinder sind vermutlich aus seiner Wohngruppe. Mir fiel das Cover sofort ins Auge auch ohne überhaupt etwas über den Animationsfilm gehört zu haben. Icare, der lieber Zucchini genannt werden möchte ist neun Jahre alt, als er eher zufällig seine Mutter erschießt. Auch wenn es sehr makaber ist, konnte ihm eigentlich nichts besseres passieren. Seine alkoholsüchtige Mutter hatte sich schon lange nicht mehr um ihren Sohn gekümmert. Nach dem Vorfall bringt ihn Raymond, ein Polizist ins Waisenhaus. Die Geschichte wird aus der Sicht von Icare in der Ich- Perspektive erzählt. Anfangs fand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, denn auch die Wortwahl und der Satzbau scheinen einem Kind zu gehören. Konsequent schreibt Gilles Paris im Stil eines Kindes und so sind manche Sätze sehr amüsant aneinander gefügt. Ebenso sind die Dialoge auch sehr schön kindlich. So hatte ich beim Lesen immer wieder ein Lächeln auf den Lippen. Ich musste einfach schmunzeln, denn so kommen die Kinderweisheiten sehr gut rüber. Für mich ein Roman zum Schmunzeln. Man braucht einen Moment um reinzukommen, aber wenn man den Schreibstil für sich akzeptiert hat ist es einfach nur schön. Vielen Dank an die Random House GmbH und den Knaus Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • eine bewegende Geschichte

    Mein Leben als Zucchini
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    12. March 2017 um 21:05

    Icare, der von allen nur Zucchini genannt wird, ist gerade mal 9 Jahre alt, als er aus Versehen seine Mutter erschießt. Auf der Polizeistation lernt er den Gendarmen Raymond kennen, der ihn ins Kinderheim Fontaines bringt, da Zucchinis Vater nicht auffindbar ist. Im Heim erlebt Zucchini seine bisher schönste Kindheit. Er hat gut Freunde, geht regelmäßig zur Schule und als ein neues Mädchen im Heim einzieht, lernt er auch zu lieben und zu vertrauen. Camille und Zucchini sowie die anderen Kinder lernen, erwachsen zu werden und das dazu auch jede Menge Probleme gehören, die nicht allein ihre sind, sondern gemeinsam bewältig werden müssen.Gleich auf den ersten Seiten merkt man, dass es sich bei der Geschichte um keine Komödie handelt. Es fängt tragisch mit dem Tod von Zucchinis Mutter an. Er erschießt sie versehentlich mit einem Revolver, den er in ihrer Kommode gefunden hat. Da Zucchini mit seinen 9 Jahren nicht strafmündig ist und sein Vater mit einer anderen Frau durchgebrannt ist, wie er vom Gendarmen Raymond, der Zucchini gleich ins Herz geschlossen hat, ins Kinderheim Fontaines gebracht. Und dort erlebt Zucchini einen spannenden Tag nach dem anderen. Damit meine ich nicht, das Aufregendes passiert, sondern dass jeder Tag vollgepackt ist mit den Problemen aller. Und dass sich alle damit befassen.Es wird aus Zucchinis Sicht geschrieben und auch in seiner kindlichen Art. Die Sätze sind meist aneinandergereihte Aufzählungen von Ereignissen oder kurze, knappe Aussagen. Viele Fragen werden gestellt, vor allem an Erwachsene. Und hier kommen die Antworten, die wir als Erwachsene gerne geben. "Das geht Dich nichts an", "Dafür bist du zu jung" oder "Weil ich es sage". Der kindliche Schreibstil hat mir zu Anfang so gar nicht gefallen, doch je mehr ich mich auf die Geschichte eingelassen habe, umso besser konnte ich verstehen, warum diese Art gewählt wurde. So konnte ich mich letztendlich sehr gut in die Kinder hineinversetzen.Zucchini hat keine einfache Kindheit. Dies merkt man auch an seinem Verhalten. Er ist ein herzensguter kleiner Kerl, doch weiß er nicht, wie eine richtige Familie aussieht. Er lernt erst den Zusammenhalt und Liebe kennen, als er ins Kinderheim kommt. Die Kinder sind allesamt wunderbar skurril. Jedes hat sein Päckchen zu tragen, sei es, weil die Eltern verstorben sind, weil sich diese nicht um sie kümmern oder keine Zeit für sie haben. Und doch sind alle Kinder starke Persönlichkeiten. Sie helfen sich untereinander, tritzen sich aber auch. Aber alle wollen eigentlich nur das eine: eine Familie. Und so geben sie sich untereinander Halt. Das Buch ist vieles: traurig, lustig, nachdenklich, bewegend, erfrischend, kindlich, mutig, liebend, fantastisch, packend. Aber auf alle Fälle eins: wunderschön.Ich bin letztendlich total verliebt in die Geschichte, in Zucchini und die Art des Erzählens.Ein Animationsfilm zu dem Buch erschien im Februar 2017. Ich werde mir diesen Film garantiert anschauen.Fazit:Eine liebevolle und vor allem einfühlsame Geschichte rund um das Finden einer Familie. 

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  • Kinder können so ehrlich sein

    Mein Leben als Zucchini
    andrea_strickliesel

    andrea_strickliesel

    10. March 2017 um 08:27

     »Mein Name ist Zucchini«, so stellt sich der kleine Ikare aus Frankreich vor. Seine Mutter arbeitslos, Alkoholikerin und fernsehsüchtig, kümmert sich seit ihrem Unfall kaum noch um den Jungen. Aufmerksamkeit bekommt der Kleine nur, wenn er etwas Dummes angestellt hat. Und das eigentlich täglich. Zucchini versteckt sich dann am liebsten auf dem Dachboden, da kommt die Mutter, mit ihrem kaputten Bein nicht hin. Eines Tages findet er in einer Kommode einen Revolver und will damit den Himmel erschießen, weil der, wie die Mutter immer sagt, »Der Himmel, mein Kleiner, der ist so groß, damit wir nie vergessen, wie klein unsereins daneben ist.« (Seite 7) Am Ende erschießt der Kleine ausversehen seine eigene Mama und landet als Waise im Kinderheim. Dort findet er ein liebevolles »Zuhause« und »Geschwister«. Die Kinder sind nicht immer lieb zueinander, aber sie bilden eine Einheit. Die meisten Kinder haben eine hässliche Vergangenheit, die aus der Sicht der Kinder manchmal etwas lustig wirken kann. Das Kinderbuch wird aus der Sicht des kleinen Zucchini erzählt. (Warum eigentlich Zucchini. Der Originaltitel heißt :Autobiographie einer Pflaume. Das idiomatische Pendant zur französischen courgette ist im deutschen die Pflaume oder Gurke. Da der gleichnamige Film sich für Zucchini entschieden hat, wurde die Neuauflage des Romans, dem Film angeglichen.) Der Roman liest sich, wie ein Neunjähriger sprechen würde, der nicht der intelligenteste ist. Zucchini hinterfragt viel und geht damit seiner Umwelt manchmal gehörig auf die Nerven. Es gibt so manchen Erwachsenen in der Geschichte, der auch ein gutes Bild macht. Die Erzieher in dem Heim sind oftmals wie eine Insel der Geborgenheit. Die Geschichten der Kinder werden, wie es Kinder sehen erzählt. Ohne große Details und so einfach wie möglich. Mich hat das Buch sehr berührt. Nicht das ich Tränen in den Augen gehabt hätte. Durch die Erzählweise, sieht man die Grausamkeiten mit dem Kinderblick und kommt einfach damit klar. Erst vor kurzem ist der Film zum Buch in den Kinos angelaufen. Die Verfilmung wird sehr gelobt, es wäre tragisch, traumatisch und berührend. Als Puppenfilm, sind die Figuren neutraler, was es für kleine Kinder zu einem einfachen Puppentrickfilm macht. Das Buch würde ich etwas älteren Kindern empfehlen. Es ist aber genauso gut für Erwachsene zu lesen. 

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  • Berührend

    Mein Leben als Zucchini
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    26. February 2017 um 10:38

    Meine Meinung zum Buch: Mein Leben als Zucchini Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt findet ihr wieder auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Zucchini, ein Junge, der einen Mord begeht, doch nicht absichtlich und in ein Heim kommt. Der zu vieles sprichwörtlich nimmt, nicht nur als Sprichwort sondern auch wirklich denkt, es zu tun. Sei es das der Vater mit einer doofen Pute unterwegs ist, hier malt er aus, dass wirklich eine Pute unterwegs ist. Somit darf, wer dieses Buch liest, sich auf kurioses und wertvolles einstellen. Manches entdeckt man erst, wenn man tiefer und in das Herz eines Buches schaut. Wie ich das Buch empfand: Ich tat mir durch die Ich Perspektive und dem Schreibstil etwas schwer. Es ist kein Buch, das man ich in einem Rutsch lesen konnte, sondern ich brauchte Pausen dazwischen. Einerseits lag es an der schwere, die doch kinderleicht vermittelt wird, andererseits aber eben auch durch die ICH Perspektive. Charaktere: Ich treffe in diesem Buch auf ein Kinderheim, wo ich mir denke, zu schade, dass ich noch kein Kinderheim traf, das wirklich diese Leichtigkeit vermitteln kann. Bisher erlebte ich diese Heime anders und so, das Kinder die aus den Heimen gekommen sind, es nicht wirklich einfach hatten, und auch nicht individuell gefördert worden sind. Entweder man siegte oder verlor. Anders ist es in diesem Buch. Obwohl die Leiter und Erzieher nicht unbedingt selbst ein leichtes Leben haben, möchten sie den Kindern vermitteln, dass es lohnenswert ist, zu leben und zu tun und zu gestalten. Das fand ich schön. Gerade weil Zucchini ein wirklich hartes Schicksal hat, das er sicherlich nicht gerne gemacht hat. Aber durch seine Gedanken, wo Zucchini mich mitnimmt und mir seine Welt erklärt bin ich aufgerüttelt und auch sehr berührt. Schreibstil: Wie gesagt dieses Buch ist in einer ICH-Perspektive geschrieben. Ich erfahre das Leben von Zucchini aus seiner Sicht und überhaupt ist alles was in diesem Buch passiert nur aus seiner Sicht zu betrachten, das war nicht immer einfach für mich, andererseits konnte ich mich so sehr viel besser auf ihn einlassen und ihn begreifen und ergreifen. Spannung: Die Spannung wird nicht unbedingt durch Action zum tragen gebracht, sondern dadurch, dass ich die Sicht eines Kindes verstehen lernen darf, und dabei hin und wieder parallelen entdecken kann, die mir bekannt vor kommen. Auch wie es mit Zucchini weiter geht, ist es an sich spannend, wenn auch zum Ende hin sehr voraussehbar. An sich aber keine schlechte Idee. Empfehlung: Ich würde dieses Buch keinem Kind in die Hand geben, jedoch habe ich auch eine andere Sicht auf manches Buch, als Kinder es haben. Jedoch kann ich jedem das Buch empfehlen, der selbst gern wieder einmal Kind wäre, die Welt mit anderen Augen zu betrachten wollen, weg von Altbekannten und hinein in das Denken eines Kindes. Auch finde ich es schön, wie es letztlich geschrieben ist, auch wenn es anstregend ist, aber es ist hat etwas typisches Französisches. Diese Bildersprache, die Wirkung von verschiedenen und Farbenfrohen Akzenten und wer "Die Kinder des Monsieur Mathieu" oder die "Schöne und das Biest" mag, und "die Fabelhafte Welt der Amelie" mag, ist hier bestens aufgehoben. Bewertung: Ich musste mit diesem Buch wirklich erst einmal warm werden, mich inspirieren lassen und mich auf die Schreib und Denkweise einlassen, als mir das aber gelang, hat sich das Buch wirklich in mein Herz geschlichen, ich habe mit Zucchini mitgefühlt, mitgelacht und auch mitgeweint. Gestaunt über das Leben und gehofft was der Morgen bringt, zugleich war ich in einer Zeitlosen Umgebung. Dieses Wechselspiel hat mir letztlich wirklich gut gefallen und deswegen bekommt das Buch auch 5 Sterne.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Themen-Challenge geht 2017 in eine weitere Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an mich mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2017 bis 31.12.2017. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2017 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, in dem der Protagonist ein Haustier hat Ein Buch, auf dessen Cover ein Fahrzeug zu sehen ist (Flugzeug, Auto, Zug, etc.) Ein Buch, welches in einem Land spielt, in dessen Name kein "a" vorkommt Ein Buch eines bereits verstorbenen Autors Ein Buch, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt und endet Ein Buch über eine wahre Begebenheit Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, dessen Autor aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt Ein Buch, welches in der Stadt spielt, in der du wohnst (bzw. in der nächstgrößeren Stadt oder in einer Stadt, in der du 2017 mehrmals warst) Ein Buch, dessen Cover vorrangig grün ist Ein Buch, das hauptsächlich in den USA spielt, jedoch nicht in New York Ein Buch, auf dessen Cover die untere Hälfte einer Person abgebildet ist (Beine oder Füße) Ein Buch, welches eine Landkarte enthält Ein Buch, das mindestens 500 Seiten lang ist Ein Buch, dessen Autor im selben Jahr geboren ist wie du Ein Buch, das mindestens 50 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Du findest die Anzahl, wenn du auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fährst.) Ein Buch eines Literatur-Nobelpreisträgers Ein Buch, das du 2016 begonnen, aber nicht zu Ende gelesen hast Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor Ein Buch, dessen Titel eine Zahl (ausgeschrieben oder in Ziffernform) enthält Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht Ein Buch, das nicht in unserer Welt spielt (sondern in einer Fantasy-Welt, im Weltraum, etc.) Ein Buch, das maximal 3 cm dick ist Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch, das von zwei oder mehr Autoren geschrieben wurde Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit demselben Buchstaben beginnt. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist Ein Buch, das du in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft hast. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das du als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört hast Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, das höher als 22 cm ist Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Streifen zu sehen sind Ein Buch aus einem Verlag, aus dem du 2017 bisher noch kein Buch gelesen hast Ein Buch, dessen Titel nur in Großbuchstaben geschrieben ist Ein Buch, dessen Titel kein "e" enthält Ein Buch, dessen Verfilmung 2017 ins Kino kommt Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur über 50 Jahre alt ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 5 Wörtern besteht Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 4-mal vorkommt Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2017 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal (außer bei Aufgabe 18).* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmerliste: A AberRushAcida-2Adujaadventurouslyaga2010AglayaAgnes13AleidaaljufaAlondriaANATALandymichihellianna1911AnnaboAnnaKatharinaKathiAnne42AnneMayaJannikaAnni04Ann-KathrinSpeckmannAnrubaapfelkindchen123Arachn0phobiAArgentumverdeAspasiaatsabhasi2Azalee B ban-aislingeachbandmaedchenBeaSurbeckBecky_BloomwoodBeeLubellast01Bellis-Perennisbeyond_redemptionBiancaWoebine174B_iniBioinaBirkentochterblack_horseBlacksallyBluebell2004BlueSunsetbookgirlbook_lover_6booksaremybestfriendsBosniBrixiaBuchgespenstBuechermomente C Caillean79capcolacarathisCarigosCaroasChattysBuecherblog (20/20)CherryGraphicsChrissisBücherchaosChucksterClaudia-MarinaCode-between-linesConnyKathsBooksCrazy-Girl6789crimarestricrimesscrumbCWPunkt D daneegold (40/40)Darcydaydreamindia78DieBertadiebuchrezensiondigraDion (20/20)divergentDonnaVividownblackangelDreamcatcher13dreamily1Dubdadda E Ela_FritzscheEldfaxiElkeel_loreneelmidiEmotionenEngelchen07 (30/30)engineerwifeEnysBookserazer68Ernie1981Even F _franziiiiiii_faanieFantwordFairy-KittenFeniFjordi93FlamingoFornikafranzziFreelikeaBirdFrenx51Fulden G GelisglanzenteGluehsternchenGrOtEsQuEgst H hannelore259hannipalannihappytannyHenny176Herbstmondhexe959753HeyyHandsomehisterikerHisuiHaruHortensia13 I IamEveIcelegsichundelaineIgelmanu66imago_magistriIMG_1001Isar-12isipisi J Jacky_JollyJadrajala68JamiijanakaJanina84Janna_KeJasBlogjasaju2012Jashrinjenvo82Johanna_TorteJosy-Julchen77Jule16JulesWhethetherJulia_liestjuli.buecherJulie209 K kalestrakalligraphinKarin_KehrerKasinkatha_strophekatjalovesbookskattiiKayvanTeeKerstinTh (30/30)kingofmusicKleine1984kleinechaotinkleine_welleKleinerKometKnoppersKnorkekn-quietscheentchenKodabaerkornmuhmeKuhni77Kurousagi L LaDragoniaLadyIceTeaLadyMoonlight2012LadySamira091062LaLectureLaMenschLandbieneLarii-MausiLarryPiLaurax3lehmaslenicool11LeonoraVonToffiefeelesebiene27LeseJetteLese-KrissiLeseMama82Leseratz_ 8Lesezirkelleyaxlieberlesen21LilawandelLilli33LimitLesslinda2271lLissyLit-TripLiz_MacSharylizzie123LooooraLostHope2000louella2209Lovely90LrvtcbLuilineLuzi92lyydja M mabuereleMali133marpijemartina400MarveyMary2Mary-and-Jocastamelanie1984MelEMelvadjamia0503miahMiamouMichicornMimasBuchweltMinniMira20MiracleDaymiramiepMiriSeemisanthropymisery3103MissErfolgmiss_mesmerizedMissMoonlightMissSnorkfraeuleinMissStrawberryMissSweety86mistellormondymrc0mrsCalemmmingsMrs_Nanny_OggMurphyS91 N NachtorchideenaninkaNelebooksnemo91NewspaperjunkieNightflowerniknakNisnisnoitaNookinordbrezeNynaeve04 O once-upon-a-timeOnlyHope1990Ophiuchus P Pachi10pamNpardenPaulamybooksandmepeedeePhilipPhiniPiiPinkie31PinocaPippo121PMelittaMPucki60 Q QueenelyzaQueenSize R rainbowlyRitjaRoni88 S sakuSakukosameaSanjewelSarah9070schafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeSchneeeule129SchnutscheschokokaramellSeelensplitter (Blog) (20/20)ShineOnSickSikalSkybabesolveigSomeBodysommerleseSnordbruchSophiiiespozal89StarletStaubfinger12StefanieFreigerichtstefanie_skySteffi1611SteffiZiStehlbluetensteinchen80sternblutsunlightSuskaSxndy_03 T TalathielTalliannaTaluziTamileinTanja13TatsuThe iron butterflyTheBookWormthelauraverseTina2803Tine13Tini_STiniSpeechlesstintentraumweltToniarwTraubenbaerTraumTante U ulrikeu V Valabevalle87vanystefvb90Veritas666Vivy_navk_tairenVroniMarsVucha W wampyWaschbaerinwerderanerWermoewewidder1987WilliaWolly X Y YaBiaLinaYolandeYvetteH Z zazzleszessi79

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    • 3954
  • wundervolle Geschichte

    Mein Leben als Zucchini
    Flatter

    Flatter

    22. February 2017 um 21:57

    Über den Autor: Gilles Paris ist Pressechef eines großen Pariser Verlagshauses. 191 hat er seinen ersten Roman veröffentlicht: Papa et Mama sont mort. Sein zweiter Roman "Autobiografie einer Pflaume" war auf Anhieb ein Bestseller. Zum Inhalt: Klappentext Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Waisenhaus eingewiesen wird - denn hier kann er zum ersten Mal nach Herzenslust leben. Zucchinis Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit.... Meine Meinung: Es hat ein paar Seiten gebraucht, bis ich mich komplett auf die Geschichte einlassen konnte. Aber dann hatte sie mich. Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet und wachsen einem sofort ans Herz. Es ist traurig schön geschrieben und man ist immer an der Seite von Zucchini. Ich konnte mich gut in seinen Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzen. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte liest sich gut. Der Autor erzählt sie sehr berührend. Und trotz des sehr traurigen Themas hat die Geschichte auch viel Humor. Im Heim blüht Zucchini richtig auf, da man sich dort gut um ihn kümmert und er sich erstmals geborgen fühlt. Der mitfühlende und warmherzige Raymond hat mir gut gefallen und passt so wunderbar in die Geschichte hinein. Die Kinder sind toll beschrieben und jedes ist auf seine Weise großartig. Sie alle haben traumatische Erlebnisse hinter sich und man fühlt mit jeder Zeile mit ihnen mit. Cover: Das Cover ist genauso bunt und vielfältig wie seine Geschichte. Fazit: Eine Geschichte die sehr ans Herz geht und doch nachdenklich stimmt mit sehr liebenswerten Charakteren.

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  • Warmherzig und berührend

    Mein Leben als Zucchini
    raven1711

    raven1711

    22. February 2017 um 10:12

    Klappentext: Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Waisenhaus eingewiesen wird - denn hier kann er zum ersten Mal nach Herzenslust leben. Zucchinis Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit... Meinung: Als der 9-jährige Icare, von allen nur Zucchini genannt, durch ein Unglück seine Mutter verliert, kommt er in ein Kinderheim. Doch so traurig das im ersten Moment klingt, erweist sich das Kinderheim als großes Glück für Icare. Zum ersten Mal in seinem jungen Leben findet er Freunde, Rückhalt und einen Rhythmus. Und als auch noch die junge Camille ins Heim kommt, findet er auch Liebe. Doch das Schicksal hält noch mehr für ihn bereit. Es fiel mir nicht schwer, mich auf Icare, pardon, Zucchini einzulassen. Dieses liebenswerte Kind geht mit einer solchen Weitsicht durchs Leben, ist neugierig, hinterfragt vieles und versprüht doch so viel Lebensfreude, trotz der harten Umstände, in die er hineingeboren wurde. Ja, ich habe ihn ins Herz geschlossen, ebenso wie die anderen Heimkinder. Denn Zucchini erzählt seine Geschichte selber. Und das nicht rückblickend als Erwachsener, sondern aus seiner kindlichen Sicht. Dabei kommen trotz der traurigen Grundthematik so viele witzige, heitere und kluge Momente hervor, dass man das Buch einfach nicht gerne aus der Hand legen möchte. Altklug und wissbegierig, in langen, recht einfach gehaltenen, aber poetischen Sätzen, ist dieser Roman ein kleiner Pageturner mit dem ganzen Charme, den ich mir immer von einem französischen Roman erhoffe. Aber nicht nur Zucchini schließt man ins Herz. Auch die anderen Kinder berühren und bezaubern. Und auch wenn sie so manchen Schabernack betreiben, richtig böse kann man ihnen einfach nicht werden und jedes einzelne Schicksal hat mich tief berührt. Fazit: Mein Leben als Zucchini ist ein tieftrauriger, berührender, zutiefst komischer Roman, der eine Hommage an die Kinder, das Leben und die Liebe schafft. Zucchini und seine Freunde muss man einfach ins Herz schließen. Großartig erzählt und sehr bewegend, aber niemals zu bedrückend, trotz der ernsten Thematik. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten. Vielen Dank an den Knaus Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Herrlicher Roman für phantasiebegabte Leser jeglichen Alters

    Saint Lupin´s Academy 1: Zutritt nur für echte Abenteurer!
    PMelittaM

    PMelittaM

    Mit 13 Jahren haben die Waisenkinder endlich die Chance, dem St. Lupins Institut zu entkommen. Annes Geburtstag ist am nächsten Tag und kurz nach Mitternacht legt das Schiff ab, mit dem sie St. Lupins verlassen kann – doch dann geht einiges schief und ein Plan B muss her. Ganz überraschend ergibt sich eine andere Möglichkeit, doch die ist alles andere als ungefährlich, aber Anne bleibt kaum eine andere Wahl …Ein richtig gutes Kinderbuch weiß auch Erwachsenen zu gefallen, weshalb ich gerne ab und zu ein solches lese. Und dieser Roman hat tatsächlich alles, was, zumindest phantasiebegabten, Erwachsenen gefällt. Er ist schwarzhumorig wie die Lemony-Snicket-Bücher, phantasievoll wie die Romane von Michael Ende, dazu noch sehr spannend. In meinen Augen gibt es eine ganze Reihe neuer Ideen, natürlich auch ein paar Klischées, wie etwa die Antagonistin, aber das gehört einfach dazu. Dass es sich um einen Debütroman handelt, merkt man dem Roman auf keiner Seite an, chapeau, Mr White!Der Roman ist vor allem von Humor geprägt, der mich mehr als einmal laut lachen ließ. Das fängt schon mit dem ersten Satz an, den ich hier nicht zitieren möchte, lest ihn selbst, geht über die eingeschobenen „Zitate“, die auf graugetöntem Papier nach jedem Kapitel erscheinen und endet mit dem, auf dem Kopf stehenden, „geheimen Epilog“.Die Protagonisten sind drei Dreizehnjährige, die aber auch Erwachsenen Identifizierungsmöglichkeiten bieten, zumindest jenen, die sich noch erinnern können, jung gewesen zu sein, und für die anderen ist der Roman sowieso nichts. Die Drei sind alles andere als perfekt, was sehr erfrischend ist, alles mögliche geht schief, doch aufgeben kommt fast nie in Frage. Es gibt auch ein paar Erwachsene, die wichtige Rollen spielen, u. a. die Antagonistin, und mehrere nicht menschliche Wesen. Sie alle sind dem Autor gut gelungen, zum Teil sehr phantasievoll oder auch einfach nur sehr skurril, und dabei so erstklassig beschrieben, dass man sie bildlich vor Augen hat.Um was für eine Welt es sich handelt, erschließt sich erst nach und nach, eine Überraschung wird auch geboten, die vielleicht nicht ganz neu ist, aber, zumindest von mir, immer wieder gern gelesen. Überraschungen hat es übrigens einige, und manche stellen den Roman auch ein bisschen auf den Kopf bzw. nötigen den Leser dazu, seine Vorstellung dieser Welt noch einmal zu überdenken.Das Ganze erinnert immer mal wieder an ein Fantasyrollenspiel, was mir persönlich große Freude bereitete. Aber auch hier findet der Autor seinen ganz eigenen Weg, die Geschichte ist, zumindest größtenteils, nicht vorhersehbar.Das Beste zum Schluss: Am Ende stehen alle Zeichen auf Fortsetzung, zumal nicht alle Fragen geklärt sind. Der Roman ist aber trotzdem in sich geschlossen und es gibt keinen Cliffhanger am Ende. Der Roman ist ein wunderbares Buch für phantasiebegabte Menschen jeden Alters. Ich hoffe auf viele Fortsetzungen und vergebe volle Punktzahl sowie eine Leseempfehlung.

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    • 6
  • Mein Leben als Zucchini

    Mein Leben als Zucchini
    Rees

    Rees

    17. February 2017 um 15:27

    Icare , der lieber Zucchini genannt werden will,  muss ins Waisenhaus , weil er bei einem schrecklichen Unfall versehentlich seine Mutter erschossen hat. Sein Leben mit ihr war nicht besonders schön, denn sie sass immer vor dem Fernseher und hat Bierchen getrunken und ihn für Dinge bestraft , die er gar nicht getan hat und sein Vater ist schon lange weg . Mit einer dummen Pute ist er auf Weltreise gegangen und wenn Zucchini sich das vorstellt , sieht er seinen Papa mit einem Putenhuhn und kann das gar nicht verstehen, den Putenhühner sind so dämlich.  Zucchini ist ja erst 9 Jahre alt und versteht die Erwachsenen manchmal einfach nicht, die reden so viel dummes Zeug . Aber im Waisenhaus ist es schön und die Heimleiter kümmern sich gut um die Kinder. Auch Raymond der Gendarm ,der Zucchini verstört auf dem Dachboden gefunden hat , als das mit seiner Mutter passiert ist, kümmert sich liebevoll um ihn und besucht ihn regelmässig. Im Heim wohnen Kinder die viele schlimme Dinge erlebt haben und sie wachsen einem alle sehr ans Herz. Mit dem neuen Mädchen Camille, versteht sich Zucchini besonders gut und mit ihr zusammen ist alles ganz wunderschön. Die Geschichte wird aus der Sicht von Zucchini erzählt und wirkt dadurch manchmal komisch und so herrlich naiv , dass man schmunzeln muss. Aber natürlich steckt auch ganz viel Tragik hinter dem Schicksal eines jeden Kindes  . Dieses Buch ist meiner Meinung nach kein Kinderbuch, sondern ein Buch für Erwachsene aus der Sicht eines Kindes erzählt. So ist es gar nicht schlecht, wenn man die Welt mal wieder mit Kinderaugen sieht und sich überlegt, wie Erwachsenensprüche auf Kinder wirken. Eine berührende Geschichte sehr kindlich erzählt , mit viel Herz und Lebensweisheit.

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    • 3
  • Ob der Kinofilm da noch mithalten kann, wenn das Buch schon so besonders toll ist?

    Mein Leben als Zucchini
    Floh

    Floh

    17. February 2017 um 13:07

    Aktuell ist dieses Kinderbuch aktueller denn je. Den parallel zum schönen Kinderbuch läuft auch die Verfilmung dieser Geschichte als Animationsfilm in den Kinos an. „Mein Leben als Zucchini“ trägt so einen witzigen Titel, dass man gleich zweimal hinschauen muss um ihn richtig gelesen und verstanden zu haben. Tatsächlich, hier geht es um eine Zucchini, eher gesagt um einen Jungen, der so genannt werden will. Der französische Autor Gilles Paris hat einen wirklichen Schatz niedergeschrieben. Ein Buch voller warmer Botschaften, voller Tränen, voller Glück und lieber Umarmungen. Gilles Paris kleidet mit Zucchinis Worten ein Kaleidoskop aus den schillerndsten Farben des Lebens. So wie Icare seine Welt lernt wahrzunehmen und das Leben endlich zu leben. Wer Interesse an einem sehr harmonischen und witzigen Kinderbuch für offene Leser und Leserinnen ab etwa 9 oder 10 Jahren hat, der sollte sich Gilles Paris´ Kinderbuch „Mein Leben als Zucchini“ nicht entgehen lassen. Warm, herzlich, klar, mitfühlend, abenteuerlich, losgelöst und überraschend lebensfroh. Hier ist ein sympathischer und schlagfertiger Junge die Hauptfigur und wir (Vor-) Leser und Zuhörer dürfen uns mit Icare, sorry Zucchini, und seinem Wunsch nach Geborgenheit und echter Familie auf ein wunderbares und unvergessliches Abenteuer begeben. Wunderbare (Vor-) Lesemomente und besonders feinfühlige Botschaften des sozialen Zusammenlebens, der Selbstbehauptung, der Courage, des Mitgefühls und der Familie. Erschienen im Knaus Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Knaus/11000.rhd) Inhalt / Beschreibung: " Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Waisenhaus eingewiesen wird - denn hier kann er zum ersten Mal nach Herzenslust leben. Zucchinis Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit... Gilles Paris‘ einfühlsam aus der Sicht eines Neunjährigen erzählter Roman ist eine wunderbare Liebeserklärung an die Kinder – an ihre unsentimental klare Weltsicht, ihren geradlinigen Mut und ihre Bereitschaft vorbehaltlos zu lieben. Eine Geschichte voller Poesie, fein changierend zwischen lebensklugem Humor, Nachdenklichkeit und Situationskomik und Hoffnung. Dieses lebenskluge Buch erinnert daran, wie großmütig und nachsichtig die Kinder dieser Welt mit den Erwachsenen sind." Meinung: Mit „Mein Leben als Zucchini“ hat sich der französische Autor Gilles Paris sehr schwierige und sensible Themen für ein Kinderbuch zur Aufgabe gemacht. In Deutschland ist dieser aktuell verfilmte Roman unter dem Titel „Autobiografie einer Pflaume“ 2004 erstmals erschienen. Zum Kinostart erscheint es nun als Buch zum Film mit dem Titel „Mein Leben als Zucchini“ mit dem Cover des Filmplakates. Icare lebt in ungünstigen Familienverhältnissen. Sein Vater hat sich mit „der Pute“ auf und davon gemacht, die Mutter lebt ein Leben vor der Flimmerkiste und Trinkt. Icare vertraut sich lieber einem Apfel an, als mit seiner Mutter zu reden. Icare ist von der Welt enttäuscht und möchte den Himmel am liebsten umbringen. Sehr bildhaft und aus der Erzählperspektive dieses einsamen Jungen erzählt dieser Roman von äußerst traurigen Momenten, die aber durch die besondere Sprache und Gedankenkunst aus Icares Weltanschuung irgendwie entzückend und minimal weniger schlimm wirken, auch wenn die Zustände wirklich schlimm sind… Dann passiert ein Unglück und Icare erschießt seine eigene Mutter. Punkt. Pause. Sortier. Ja wirklich, ein Schuss und anstatt der Himmel, ist die Mutter tot. Icare kommt in ein Kinderheim. Und jetzt beginnt der Roman richtig toll zu werden. Nicht nur die Pfleger freunden sich schnell mit dem Neuankömmling an, sondern auch ich als Leserin bin von seinen klugen, ironischen, witzigen, überraschenden und spontanen Sprüchen einfach nur begeistert. Mit Zucchini und seinen neuen Freunden, echten Freunden, die sich wie Familie anfühlen, können sich junge Leser schnell identifizieren, für Jungen und Mädchen wird diese Geschichte ein spannendes Abenteuer und eine Herzensangelegenheit beherbergen. Neben all dem neuen Umfeld, der vielen neuen Gesichter und Regeln, einer richtigen Struktur im Tagesablauf und einer neuen Umgebung und Wertschätzung erleben wir eine Zucchini, die erstmals eine echte Zucchiniblüte trägt. Icare blüht wirklich auf und lernt wirklich zu Leben und dieses Leben zu lieben. Das rührt den Leser so sehr, dass mir ganz warm ums Herz wurde. … Und jetzt fängt die Geschichte erst richtig an, und Icare verliebt sich. Er lernt nicht nur Liebe zu empfangen, sondern auch ehrliche Liebe zu spenden. Zusammen mit seinen neuen Freunden, die alle so unterschiedlich sind und so viel trauriges erlebt haben, was sie nun verbindet und zusammenschweißt, da wären zum Beispiel sein neuer Freund Simon, der immer ängstliche Ahmed, der Gourmet Jujube, die kleine Beatrice und Alice und natürlich seine Camille. Dieser Zusammenhalt ist dem Autor wirklich nett gelungen und Icare bringt mit seinen Sprüchen und seiner klaren kindlichen Sicht eine ganz neue Sichtweise auf gewisse Dinge. Ob von kleiner oder großer Bedeutung. Das ist hier ganz egal. Ich fühlte mich wie in einem bunten Kinderkinofilm mit einer absolut lebhaften Handlung. Ob der wirkliche Film das ebenso schafft wie dieses Buch? Das Buch ist jedoch kein gewöhnliches oder ganz einfaches Buch. Es spricht viel in einer kindlichen Sprache, die sich nicht immer sofort dem erwachsenen Leser erschließt und daher nicht ganz flüssig wirkt. Aber in Anbetracht der witzigen Floskeln, humorvollen Dialoge, spritzigen Ideen und der Situationskomik und lustigen und ehrlichen Metaphern, steigt mein Zufriedenheitsbarometer steil an. Dieses Buch sehe ich als eine gelungene Geschenkidee für kleine Leseratten und Geschichtenliebhaber. Und da sich dieses Buch wunderbar vortragen lässt, bereitet es auch mir große Freude es meinen Kindern vorzulesen. Oder es einfach als Erwachsener mal für sich zu genießen. Das Buch ist sehr hochwertig verarbeitet, der Einband absolut nobel und qualitativ, die Seiten sind angenehm fest, und eine harmonische Farbgestaltung im Coverdesign insgesamt. Mit Wiedererkennungswert zum aktuellen Kinohit. Ein empfehlenswertes Buch für die ganze Familie, denn um die Familie geht es hier in diesem Buch auch. Um Familie, Vertrauen, Freundschaft, Miteinander, Füreinander und Zusammenhalt. Hochwertige Verarbeitung, ein schön gestaltetes Hardcover und gute Qualität. Der Autor: "Gilles Paris ist Pressechef eines großen Pariser Verlagshauses. 1991 hat er seinen ersten Roman veröffentlicht: "Papa et Mama sont mort" wird derzeit verfilmt. Sein zweiter Roman "Autobiografie einer Pflaume" war auf Anhieb ein Bestseller." Die Übersetzerin: „Melanie Walz, geboren 1953 in Essen, wurde 1999 mit dem "Zuger Übersetzer-Stipendium", 2001 mit dem "Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis" und 2015 mit dem Übersetzerpreis der Stadt München ausgezeichnet. Sie ist die Übersetzerin von u. a. Antonia Byatt, John Cooper-Powys, Lawrence Norfolk.“ Bezug zur Gegenwart: Immer wieder werden die unglücklichen Zustände einiger Kinderheime und Waisenhäuser zum Thema gemacht. Da ist dann die Rede von bösen und überlasteten Mitarbeitern, Vernachlässigung, mangelnde Fürsorge und Erziehung, bedrücktes Klima und Schikane. Dass es aber auch ganz anders ausschauen kann, zeigt dieses Buch und deutet damit klar darauf hin, dass ein heimplatz für einige Kinder eine wirkliche Rettung und eine Chance sein kann. Ein erster Eindruck vom Gefühl einer Familie. Auch wenn diese hier dann nicht aus dem Modell Vater, Mutter, Kind besteht, sondern aus vielen anderen Kindern, Kinderpflegern und Hausangestellten. Ein Blick, der trotz aller Traurigkeit unheimlich optimistisch und hoffnungsvoll fröhlich stimmt. Fazit: Ein sehr herzallerliebstes, sympathisches und bedeutendes Buch, welches trotz aller Traurigkeit so sonderbar urkomisch ist, dass man es einfach lieben muss. Für alle Kinobesucher der Verfilmung hoffe ich, dass der Animationsfilm genau das so hinbekommt wie dieses überraschende Kinderbuch! 4 Sterne vergebe ich für diese liebevolle Geschichte um Icare, der Zucchini und dem Waisenhaus.

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    • 4
  • Manchmal muss man seine wahre Familie verlieren, um eine Richtige zu bekommen.

    Mein Leben als Zucchini
    gsimak

    gsimak

    12. February 2017 um 09:40

    Zum Inhalt Der kleine Zucchini möchte den Himmel erschießen. Er findet eine Pistole im Schlafzimmer seiner Mutter. Die Mutter sitzt den ganzen Tag vor dem Fernseher und trinkt ihre "Bierchen!" Als sie im Garten die Schüsse hört, versucht sie Zucchini die Pistole abzunehmen. Im Gerangel löst sich ein Schuss. Nun ist die Mama selber im Himmel. Zucchini versteht noch nicht die ganze Tragweite von dem Vorfall. Die Mama schläft bestimmt und wird bald wieder aufwachen. Dann wird sie bestimmt böse auf ihn sein. Er versteckt sich im Speicher. Da werden Nachbarn auf die tote Mutti im Garten aufmerksam und verständigen die Polizei. Meine Meinung Noch nie hat mich ein Kind in einem Roman so berührt wie Zucchini. Der kleine Knirps hatte bei seiner Mutter nichts zu lachen. Sie kümmerte sich nicht um den Kleinen und schimpfte ihn für Dinge, die er nicht verbrochen hat. Zucchini musste sich sein Essen selber machen und putzte stets das ganze Haus. Seine ungepflegte Mutter trank ihre Bierchen und sah fern. Sie interessierte sich für keine Elternabende und kümmerte sich nicht darum, ob Zucchini überhaupt in die Schule geht. Nachdem Zucchini seine Mutter versehentlich erschossen hat, versteckt er sich. Hat Angst vor der Schimpfe der Mutter. Da erscheint der Gendarm Raymond und nimmt ihn mit aufs Revier. Den warmherzigen Raymond habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Das Mitgefühl, das er für den kleinen Zucchini hat, kann man zwischen den Zeilen spüren. Er nimmt dem Kleinen die Angst und fährt ihn in ein Kinderheim. Zucchini wird dort mit offenen Armen aufgenommen Er kann nur nicht leiden, dass er mit seinem richtigen Namen Icare angesprochen wird. Er heißt jetzt schließlich Zucchini! Raymond verspricht ihm, ihn regelmäßig zu besuchen. Die Dialoge sind oft zum Schmunzeln. In dem Heim geht man mit den Kindern sehr gut um. Man verhätschelt sie und vermittelt ihnen viel Wärme und Geborgenheit. Jedes der Kinder hat traumatische Erlebnisse hinter sich. Manche haben keine Eltern mehr. Andere wiederum wissen nicht, wo ihre Eltern sich befinden. Trotz der traurigen Thematik ist die Geschichte sehr witzig. Sie ist berührend und wunderbar erzählt. Jedes einzelne Kind ist gut beschrieben. Ich habe von jedem Kind eine genaues Bild im Kopf. Zucchini blüht in dem Heim richtig auf. An seine Mutter denkt er nur noch selten. Er bekommt gutes Essen und schläft in einem sauberen Bett. Man interessiert sich für ihn. Sieht in ihm das kleine Kind, das er ist. Geburtstage werden gefeiert. Es gibt Schockoladenkuchen und alles was ein Kinderherz begehrt. Dann bekommt das Heim Familienzuwachs. Ein kleines Mädchen, welches Zucchinis Herz höher schlagen lässt. Raymond hält sein Versprechen und besucht Zucchini regelmäßig. Nicht nur das .... Fazit Manchmal muss man seine wahre Familie verlieren, um eine Richtige zu bekommen. Die Heimbetreuer, ( von Zucchini Heimwehstreuer genannt) unternehmen viel mit den Kindern. Das Personal hat seine eigenen Sorgen und Nöte. Niemals wird es jedoch an den Kindern ausgelassen. So ein Heim ist wirklich wünschenswert. Ich habe mich oft gefragt, ob es so ein Kinderparadies wirklich gibt. Das Cover hat mich nicht angesprochen. Weder vor- noch nach dem Lesen des Buches. Animationsfiguren sind nicht so meine Sache. Der Inhalt gleicht dieses Defizit jedoch wieder aus. Ausgleich ist eigentlich der falsche Ausdruck für diese emotionale, kluge und witzige Geschichte. Zucchini hat viele Fragen, mit denen er alle nervt. Uns Leser bringt er damit zum Lachen. Die Logik, die er manchmal hat, ist einfach nur köstlich. >>Die Kirche ist das Haus vom lieben Gott, aber der ist dort nie. Das wundert mich nicht, denn in seinem Haus ist es immer mörderisch kalt. Der liebe Gott ist nicht doof.<< (Seite 82) >>Blos weil man nie fragt, weiß man noch lange nicht alles.<< (Seite 209) Die Mitarbeiter sind alles andere als perfekt. Perfekt ist jedoch die Liebe, die sie den Kindern geben. Ob mir das Ende gefallen hat? JA! Und wie ..... Danke Giles Paris

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  • Mein Leben als Zucchini

    Mein Leben als Zucchini
    libris_poison

    libris_poison

    11. February 2017 um 20:30

    Ich habe den Film noch nicht gesehen aber das möchte ich mir definitiv nicht entgehen lassen. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine wunderschöne Geschichte. Sie ist sehr Humorvoll geschrieben worden. Man hat das Gefühl als hätte diese Geschichte ein Kind geschrieben. Denn man erlebt alles aus der Sicht von Zucchini. Was eine wirklich tolle Erfahrung ist, die Welt noch einmal durch Kinder Augen zu betrachten. An manchen Stellen war die Geschichte an sich für mich etwas voraussehbar. Aber ich schätze das liegt wohl daran das es für das jüngere Publikum geschrieben worden ist. Man sollte Zucchini und seinen Freunden auf jeden Fall die Chance geben sie kennen zu lernen. Mir persönlich war es eine Freude eine Weile den jungen Zucchini zu begleiten und allerhand Abenteuer mit ihm zu erleben.

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  • Mein Leben als Zucchini

    Mein Leben als Zucchini
    Thrillertante

    Thrillertante

    08. February 2017 um 09:26

    Icare ist neun Jahre alt und möchte am Liebsten nur Zucchini genannt werdn. Eines Tages findet Zucchini eine Pistole und erschießt versehentlich seine Mutter, dabei wollte er doch nur den Himmel umbringen. Da sein Vater auch nicht da ist, kommt Zucchini in ein Waisenhaus, lernt viele andere Kinder kennen und zum ersten Mal erfährt Zucchini, was Familie bedeutet... Berührend, lustig, tragisch, traurig und so herrlich rein! Das ist die Geschichte um Icare, einen neunjährigen Jungen. Wer hier erwartet ein Waisenhaus kennenzulernen, mit bösen Mitarbeitern liegt komplett falsch. Im Waisenhaus gibt es Regeln, die eingehalten werden müssen und überhaupt nicht unsinnig erscheinen. Icare lernt das ziemlich schnell und fühlt sich im Waisenhaus wohl besonders als die kleinen Camille ins Waisenhaus kommt. Zucchinis Vater ist, laut seiner Mutter "mit einer Pute auf Weltreise gegangen" und nach Aussage seiner Mutter ist der Himmel an allem Schuld. Als Zucchini eine Pistole findet, erscheint es ihm logisch, den Himmel einfach zu erschießen, was gründlich danebengeht. "Mein Leben als Zucchini" ist aus der Sicht eines neunjährigen Kindes, das es in seinem bisherigen Leben nicht leicht hatte, geschrieben, mit herrlichen Dialogen und Wortverdrehungen, die dem Leser ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Icare nimmt die Dinge, die ihm seine - dem Alkohol verfallene Mutter - erzählt, wörtlich. Raymond ist der Polizist, der Icare ins Waisenhaus gebracht hat und zwischen den Beiden entsteht eine Freundschaft. Raymond besucht Zucchini regelmäßig im Waisenhaus und so hat der freundliche und herzensgute Polizist von Anfang an mein Herz erobert. Die anderen Kinder im Waisenhaus, haben alle eine berührende Geschichte hinter sich und so treffen die verschiedensten Charaktere aufeinander, die lernen müssen, miteinander auszukommen. Ich habe beim lesen Rührung empfunden, Mitgefühl und natürlich musste ich auch schmunzeln, gerade wegen der herrlichen Dialoge und den Lebensweisheiten, die Icare so von sich gibt. Zitate möchte ich gar nicht in meiner Rezension schreiben, denn sonst müsste ich fast das ganze Buch abschreiben. Deshalb - unbedingt selber lesen und sich eine eigene Meinung bilden! Das Ende hat mir unwahrscheinlich gut gefallen und so bekommt "Mein Leben als Zucchini" bei mir einen Platz im Schätzeregal und natürlich gebe ich eine unbedingte und dringende Leseempfehlung für diese berührende Geschichte!

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    • 2
  • Freundschaft, Liebe, Kinderheim - das spannende Leben als Zucchini

    Mein Leben als Zucchini
    Kamima

    Kamima

    31. January 2017 um 11:06

    Der neunjährige Icare, der lieber Zucchini genannt werden möchte, lebt alleine mit seiner Mutter, denn „der Vater ist mit einer Pute auf Weltreise gegangen“. Seit Zucchini denken kann, will er den Himmel umbringen und als er eines Tages im Wäscheschrank seiner Mutter einen Revolver findet, setzt er seinen Wunsch in die Tat um... nur trifft er versehentlich seine Mutter anstelle des Himmels und verkriecht sich auf dem Speicher. Inmitten von Äpfeln wird er von dem netten Kommissar Raymond gefunden, der ihn in das Kinderheim Fontainebleau bringt, welches ausschaut wie ein Schloss aus dem Film mit der Leiterin Papineau und „Heimwehstreuern“, den Heimbetreuern. Icare lernt neue Kinder kennen, erfährt nach und nach deren Geschichte und erlebt die Hoch & Tiefs eines Kinderheims... wobei wir Leser uns gerne von der Story des schrecklichen Kinderheims mit Misshandlungen „grau in grau“ verabschieden dürfen, denn dieses Heim wird liebevoll geführt und man versucht den Kindern eine schöne Kinderheit zu bereiten. Wir erleben Zucchini und seinen neuen Freund Simon, den ängstlichen Ahmed, den immer hungrigen Jujube, die kleine Beatrice und Alice und seiner ersten „richtigen“ Freundin Camille im Alltag, der Schule, bei Ausflügen... alles wunderbar anschaulich und oftmals einfach „pur“ aus Kindersicht beschrieben. Manchmal erinnert mich das Buch ein wenig an Erich Kästners „Das fliegende Klassenzimmer“ - aber doch ist es ganz anders. Die Sprache kommt mir nicht so fließend rüber, wie ich es aus anderen Roman kenne und erwarte; manches Mal habe ich das Gefühl, der Lesefluss gerät ins Stocken. Ob das an der Übersetzung liegt oder so gewollt ist, weiß ich nicht. Aber mir gefällt, wie Gilles Paris es schafft, mit treffenden Worten die entsprechende Stimmung aufzubauen und uns so als Zuschauer in die Situation mitzunehmen. Das macht Lust auf eine Verfilmung! Wobei ich ehrlich gesagt ein wenig traurig bin, dass es sich bei der Verfilmung um einen Zeichentrick-/Animationsfilm handelt... ich hätte mir hier menschliche Hauptdarsteller mit einer ausdrucksvollen Mimik gewünscht, die ich mir beim Lesen des Buchs so gut vorstellen kann. Aber die animierten Figuren bestehen aus großen, runden Augen und einem Ballongesicht – leider? Ich werde sehen, ob es bei diesem „leider“ nach Anschauen des Films bleibt. Das Buch selbst mag ich jedenfalls und auch wenn sich das Ende im Laufe der Geschichte immer mehr andeutet und somit vorhersehbar wird, überrascht der Autor wiederholt mit kleinen, wichtigen Details wie das Verhalten der Leiterin am Schluss des Buches... Für mich ist das Buch kein Kinderbuch – daher führt den neugierigen Leser das Cover meines Erachtens auch in die Irre – aber es ist ein Buch, um Kinder ein bisschen besser zu verstehen, sich gut unterhalten zu fühlen und den Roman auch gerne ein zweites Mal in die Hand zu nehmen.  

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