Hannah Green Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen. Mit diesem Zeichen

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Inhaltsangabe zu „Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen. Mit diesem Zeichen“ von Hannah Green

Eindrucksvoll geschilderter Weg der Heilung bei Schizophrenie.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Schizophrenie mit "happy End" ...

    Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen. Mit diesem Zeichen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. December 2015 um 08:12

    Die 16-Jährige Deborah leidet an Schizophrenie und beginnt eine Behandlung in der Nervenheilanstalt. Die Geschichte schildert die Entwicklung der Krankheit bis hin zur Heilung. Eindrucksvoll beschreibt die Autorin die inneren Vorgänge, die Reaktionsmuster und die Parallelwelt, welche sich Deborah geschaffen hat, um der realen Welt zu entfliehen. Diese "andere" Welt ist für sie ebenso real und wendet sich auf dem Weg der Heilung plötzlich gegen sie. Ein Zerreißspiel und unerbittlicher Kampf gegen Furcht und Angst, den Drang zur Selbstzerstörung und Wut beginnt. Es kommen abwechselnd alle Protagonisten zu Wort, wodurch die Komplexität und der Einfluss der Beziehungen auf die Krankheit sehr deutlich werden. Die Mutter, der Vater, der Großvater, die Schwester, die Ärztin und andere Patienten. Ein Zitat der Ärztin verdeutlicht, dass es ohne den Heilungswillen, das Leben wollen durch die Patientin nicht funktioniert, dieser Schritt für die Betroffene aber mit großen Ängsten verbunden ist: "Du bist jetzt dabei, dich von der Nahrung zu trennen, die dir Kraft gegeben hat - all die Geheimnisse und Mächte - und bisher ist keine andere Kost in Sicht, die sie ersetzen könnte. Dies ist die schwerste Zeit, sogar schwerer als deine Krankheit war. Die hatte wenigstens Bedeutung für dich. Die neue Nahrung wird Gestalt annehmen und wenn sie Gestalt annimmt, wird sie reichhaltiger sein als die vorherige." Die Geschichte liefert tiefe Einsichten in das Gefühls- und Gedankenleben eines Menschen mit Schizophrenie. Er schafft sich die Parallelwelt, weil er die Umstände, Vorgänge und persönlichen Interaktionen in der Realwelt nicht aushalten kann. Lügen und Schönmalerei in ihrer frühesten Kindheit in Verbindung mit ihrem hohen IQ und einer messerscharfen Wahrnehmungsfähigkeit zerstörten den Glauben an ein schönes, lichtvolles und liebevolles Leben. Obwohl ihre Eltern sie liebten und scheinbar alles für sie taten, reichte das nicht aus. Die Einblicke in die Kliniksvorgänge sind bedrückend, verdeutlichen teilweise aber auch die Notwendigkeit des Abstands zur Familie. Ein packende, eindrucksvolle Geschichte, die Hoffnung gibt und Verständnis fördert.

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  • Das Leben hinter Gittern

    Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen. Mit diesem Zeichen

    Toolkat

    04. October 2013 um 17:11

    Dieses Buch erklärt wunderbar den Krankheitsablauf von dem Mädchen in ihrer zweiten Welt, Yr. Ihre Stufen, ihr Handeln und Denken. Es erklärt, dass sie es eigentlich nicht möchte wie es im Moment ist in ihrem Leben, aber einfach nichts dagegen unternehmen kann. Ihre Lebensgeschichte vor ihrer Krankheit ist auch unglaublich mitreißend und macht es nun auch verständlich, wieso sie sich jetzt so fühlt. Doch fande ich dieses Buch nicht so mitreißend, dass ich bis zum Ende des Buches gehofft habe sie wird wieder gesund und glücklich. Ich fand es, besonders die ersten 4 Kapitel, beschwehrlich zu lesen. 

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