Hanne H. Brorson

 3.9 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf von Hanne H. Brorson

Hanne H. Brorson, geboren 1981, ist Psychologin und Forscherin. Sie hat ihren Abschluss in klinischer Psychologie an der Universität Oslo/Norwegen gemacht. Dort sammelte sie auch Erfahrungen in der Behandlung von Suchtpatienten und Psychosen. Im Jahr 2013 erhielt sie den Forschungspreis (Forskningsprisen) des Psychologischen Instituts der Universität Oslo. 2016 wurde sie mit dem norwegischen Gesundheitspreis (Helseprisen) ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hanne H. Brorson

Cover des Buches Keine Chance den Grübelviren (ISBN:9783579014708)

Keine Chance den Grübelviren

 (6)
Erschienen am 25.02.2019
Cover des Buches Keine Chance den Grübelviren (ISBN:9783963980947)

Keine Chance den Grübelviren

 (1)
Erschienen am 18.02.2019

Neue Rezensionen zu Hanne H. Brorson

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Rezension zu "Keine Chance den Grübelviren" von Hanne H. Brorson

Positiv denken und die psychologischen Vitamine einsetzen.
evaflvor 8 Tagen

Gerade bist du an einer Gruppe Kollegen vorbeigelaufen, als sie alle laut gelacht haben… und klar, denkst du, sie haben über dich gedacht… aber ist das tatsächlich so? Gab es vielleicht eine ganz andere Sache, über die sie gelacht haben? Mit diesem Buch erläutert Hanne H. Brorson auf wunderbare Art und Weise, welche Grübelviren und so beschäftigen und wie man diese gezielt mit psychologischen Vitaminen bekämpfen kann.

Schon eine Weile hatte ich das Buch „im Kopf“, als ich es nämlich zufällig mal gesehen hatte und somit drauf aufmerksam wurde. Kürzlich ist es dann bei mir eingezogen.

Sicher kennt ihr das, dass man an manchen Tagen mal über wirklich alles grübelt – und mit der Zeit vielleicht auch öfter und sämtliche Dinge und Geschehnisse infrage stellt. Natürlich geht es auch mir so – und in gewisser Weise würde ich das gerne abschalten oder zumindest minimieren. Zweifel sind ja nicht absolut verkehrt, aber immer wieder negative Gedanken tun eben auch nicht gut.

Das Buch kommt in einem handlichen und praktischen Format (18 x 16 cm) daher, so dass es für mich auch für unterwegs praktisch war. (Gerade Fahrten mit der Straßenbahn sind mit einem Buch im Gepäck doch wie im Flug vergangen…) Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, es liest sich angenehm und doch interessant und auch unterhaltsam. Auf keinen Fall ist es zu fachlich, sondern wirklich gut verständlich.

Man erfährt in drei verschiedenen Kapiteln etwas über das psychologische Immunsytem, die Grübelviren sowie die psychologischen Vitamine. So erhält man erst einmal eine Einführung mit Erläuterung, bevor man dann die einzelnen Grübelviren (wie beispielsweise der Selbstzweifel-Virus, den Gedankenlese-Virus oder auch den Katastrophen-Virus) kennenlernt. Dies tut man anhand einer angenehm und plausibel erzählten Geschichte, in der die Protagonistin Anna immer wieder mit den verschiedensten Viren konfrontiert wird und meist eben vom Schlechtesten ausgeht. Anschließend geht man Anna’s Geschichte noch einmal an, verwendet dafür aber quasi die psychologischen Vitamine.

Das Buch ist wunderbar mit tollen Illustrationen von Bille Weidenbach versehen, so lernt man die Grübelviren auch in abgebildeter Form kennen und es bietet sich tolle Abwechslung beim Lesen durch die farbige Gestaltung.

Mir hat dieses Buch wahnsinnig gut gefallen. Es ist wirklich toll geschrieben, zeigt einem auf, dass man die Dinge auch mal anders sehen muss – nicht immer aus der negativen Sicht, sondern vielleicht auch mal aus einer neutralen oder gar positiven Sicht. Ich denke, dass dies ein Buch ist, welches man sich öfter zur Hand nehmen sollte, vielleicht gerade dann, wenn es einem mal nicht so gut geht. Auch kann man es gut verschenken – vielleicht gerade an die Menschen, die man oftmals als sehr negativ eingestellt erlebt. (Man sollte aber hoffen, dass sie es dann auch annehmen, offen dafür sind…)

Für mich war es eine zügige, interessante und auch hilfreiche Lektüre. Sie war nicht nur fachlich, sondern auch wirklich lesenswert und unterhaltsam – und eben auch realistisch. Ich kann dieses Buch von daher nur empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.

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Rezension zu "Keine Chance den Grübelviren" von Hanne H. Brorson

Rezension
EmilyToddvor 4 Monaten

Man kann und sollte nicht viel von einem kleinen Buch mit knapp 90 Seiten, vielen leeren Seiten und einer großen Schrift erwarten. Es wird eine kleine Geschichte einer Frau erzählt und wie viele negative Gedanken ihren Tag beeinflussen und dann wie der Tag verlaufen wäre, wenn sie in diesen Situationen positiv gedacht hätte. Und das wars auch schon. Das Buch ist nett mehr aber auch nicht.
Ich konnte nicht viel daraus mitnehmen und fühlte mich auch nicht besonders gut unterhalten. Ganz nett aber nicht hilfreich.

2 Sterne.

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Rezension zu "Keine Chance den Grübelviren" von Hanne H. Brorson

Kurzweiliger und pfiffig aufgemachter Ratgeber, den man am besten mit einem Augenzwinkern genießt
MelaKafervor 6 Monaten

Hanne H. Brorsen hat sich auf die Suche nach Viren gemacht, die nicht unserem Körper sondern unserer Psyche zu schaffen machen. Wie schwer uns diese Viren - die sogenannten Grübelviren - das Leben machen, hängt von unserem psychologischen Immunsystem ab. Der Virus steckt in uns allen, wir gehen nur unterschiedlich damit um. 
Sicher jede Mutter kennt den Katastrophen-Virus. Die Schule ruft an und du vermutest sofort das Schlimmste - Beinbruch, Verweis ... Dabei könnte doch einfach nur die letzte Stunde entfallen.
Ein weiterer Virus, der gerne uns Frauen befällt - der Selbstzweifel-Virus. Dieser Virus sorgt dafür, dass du deine Ansichten für dumm und wertlos hältst. Also lieber erst mal gar nix sagen.
13 solcher Grübelviren hat Hanne gefunden - 13!! ich hoffe, keiner von euch ist zu sehr vom Aberglaube-Virus befallen. 
Vielleicht bist du an einem 13. ja schon mal die Treppe runter gefallen. Wenn du jetzt vom So-ist-das-eben-Virus befallen bist, dann bedeutet das, dass du aus diesem einmaligen Ereignis den Schluss ziehst - die 13 bringt Unglück.
Aber keine Sorge, die Grübelviren lassen sich behandeln und zwar ziemlich einfach - mit Psycho-Vitaminen. Da wären zum Beispiel das Entlarvungsvitamin und das Diskussionsvitamin. Und falls die nicht ausreichen, kannst du noch auf ein paar weitere zurück greifen.
Also, pack den Virus bei den Hörnern und mach ihm den Garaus ;-)

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