Henryk M Broder Kritik der reinen Toleranz

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Inhaltsangabe zu „Kritik der reinen Toleranz“ von Henryk M Broder

Toleranz ist eine Haltung, mit der sich viele gerne schmücken – die Reichen gegenüber den Armen, die Starken gegenüber den Schwachen, die Heteros gegenüber den Homos. Wer es sich leisten kann, ist tolerant. Wenn aber »Ehrenmorde« als ganz normale Verbrechen gelten, wenn Terroristen zu »Widerstandskämpfern« deklariert werden, wenn ein Regierender Bürgermeister die Teilnehmer einer Sadomaso-Fete persönlich willkommen heißt und ein rechtskräftig verurteilter Kindermörder Prozesskostenhilfe bekommt, um einen Prozess gegen die Bundesrepublik führen zu können, weil ihm bei der Vernehmung Ohrfeigen angedroht wurden – dann wird Toleranz zu einem gesellschaftlichen Selbstmord auf Raten. Unter solchen Bedingungen, so Henryk M. Broders provokative These, wird Intoleranz zur Pflicht und Tugend: Intoleranz gegenüber dem wohlfeilen Gutmenschentum, gegenüber totalitären Utopien – und gegenüber Menschen und Kulturen, die ihrerseits nichts von Toleranz halten.

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  • Rezension zu "Kritik der reinen Toleranz" von Henryk M Broder

    Kritik der reinen Toleranz
    rebekka

    rebekka

    07. October 2009 um 23:28

    Ein typischer Broder. Hemmungslos, schonungslos. Und in der ein oder anderen Minute, wenn die Ungerechtigkeit wieder einmal all zu deutlich wird, ist man versucht einfach laut zu schreien.
    Für mich ein ganz besonderes Buch, mit der schönen Erinnerung an die Lesung im Literaturhaus München und der Signatur des Autors.