Holly Bourne Am I Normal Yet?

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Inhaltsangabe zu „Am I Normal Yet?“ von Holly Bourne

All Evie wants is to be normal. And now that she's almost off her meds and at a new college where no one knows her as the-girl-who-went-nuts, there's only one thing left to tick off her list...But relationships can mess with anyone's head - something Evie's new friends Amber and Lottie know only too well. The trouble is, if Evie won't tell them her secrets, how can they stop her making a huge mistake?

Ein erfrischendes Jugendbuch, das mit Klischees bricht und Themen wie Freundschaft, Feminismus und Mental Health in den Vordergrund stellt!

— Isabella_
Isabella_

endlich wieder einmal ein Jugendbuch mit Tiefsinn! Einzigartige Gedanken zum Thema Feminismus!

— Agnes13
Agnes13

Ein wirklich gutes Buch über Feminismus, OCD/Anxiety, das Teenagerleben und dem richtigen Umgang damit.

— Janinasmind
Janinasmind

Better than I expected! A deep story about the struggles with OCD, friendship and feminism. Really really good!

— LeonoraVonToffiefee
LeonoraVonToffiefee

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  • Ein ganz besonderes Jugendbuch

    Am I Normal Yet?
    Isabella_

    Isabella_

    24. June 2017 um 12:13

    Ich habe Am I Normal Yet? aus einer reinen Laune heraus gekauft. Das eBook war günstig, es klang nach einem etwas anderen Jugendbuch, und die Bewertungen bei Goodreads waren überraschend gut. Holly Bourne hat bereits ziemlich viele Bücher veröffentlicht, und ich bin fest entschlossen, in der Zukunft noch mehr von ihr zu lesen!Aber zurück zum Anfang: Am I Normal Yet? hat schon eine ganz besondere Prämisse. Wir haben ein Jugendbuch, das sich auf Thematiken konzentriert, die in anderen Büchern oft untergehen oder gar nicht erst erwähnt werden: Freundschaft, Mental Health und Feminismus. Allein schon den Versuch zu unternehmen, das in ein Buch zu packen, finde ich bewundernswert — hinzu kommt, dass Holly Bourne verdammt gute Arbeit geleistet hat."When boys get older, if they don't find someone they get called bachelors. We get called spinsters. There isn't a word that means male spinster. Just like there isn't a word for a guy who sleeps around — whereas there are TONS for girls. The Englisch language itself is sexist — it reinforces those overgeneralized, screwed-up notions about how boys and girls are allowed to be..."(Holly Bourne, Am I Normal Yet?)Die Freundschaft der drei Mädchen — die später den Spinster Club (dt. Club der alten Jungfern) gründen — ist einfach herrlich. Sie unterstützen sich gegenseitig, sind ehrlich zueinander und können sich auch eingestehen, wenn sie etwas falschgemacht haben. Nie hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass Amber und Lottie nur als Freundinnen charakterisiert werden; stattdessen gibt Bourne ausnahmslos jedem Charakter in dem Buch einen wirklichen Charakter, mit eigenen Geschichten und entsprechenden Eigenheiten. Gerade beste Freundinnen werden so oft stereotypisiert — hier aber nicht, und allein das machte das Buch zu einem absoluten Lesevergnügen.Bald häuften sich die positiven Aspekte: Ich schloss die Protagonistin Evie unglaublich ins Herz, liebte ihre enge Beziehung zu ihrer Schwester, allein schon der Schreibstil ist herrlich erfrischend. Holly Bourne bringt einen ganz besonderen Humor mit ein, wegen dem ich öfters lachend (oder zumindest grinsend) vor dem Buch saß."Everyone's on the cliff edge of normal. Everyone finds life an utter nightmare sometimes, and there's no 'normal' way of dealing with it." Sarah sighed. "There is no normal, Evelyn. There's only what's normal to you. You're chasing a ghost."(Holly Bourne, Am I Normal Yet?)Mein Lieblingsaspekt — neben der Freundschaft und den feministischen Einflüssen — war aber ganz klar die Ausgestaltung von Mental Health. Evie kämpft seit Jahren mit einer OCD und einer generalisierten Angststörung. Ich kann nicht als Betroffene sprechen, hatte aber den Eindruck, dass Bourne sehr sorgfältig recherchiert hat und das Thema auch im Buch exzellent angeht. Vor allem wird hier, im Gegensatz zu anderen Büchern, nichts romantisiert. Wir erleben Evie an Höhepunkten, aber auch an (vielen) Tiefpunkten. Ihr Verhalten wird nicht beschönigt, hässliche Aspekte nicht ausgelassen. Vor allem wird ihre Therapie nicht nur angesprochen, sondern explizit im Buch thematisiert und nicht klischeehaft abgespeist. Auch im Nachhinein bin ich noch vollkommen begeistert von dieser akkuraten und ehrlichen Repräsentation.Es gab nichts, das mich an Am I Normal Yet? wirklich gestört hat. Ich habe hauptsächlich einen kleineren Kritikpunkt anzubringen, das einzige Klischee, das sich überhaupt in dem Buch finden lässt: Im Laufe der Handlung gibt es drei Jungs, die mehr oder weniger plötzlich an Evie interessiert sind. (Zugegeben, nicht gleichzeitig, und keiner schwört ihr seine ewige Liebe, was einen Pluspunkt gibt.) Ich war einfach manchmal etwas überrumpelt in der Hinsicht, weil es mir etwas... unrealistisch erschien? Gleichzeitig muss ich zumindest Bournes Umgang damit loben. Denn wieder wird nichts romantisiert, und auch Lottie und Amber halten vor Evie nicht zurück, was sie davon halten."You find his arrogance and his alphaness sexy — because you've been conditioned into thinking that's how boys should be."(Holly Bourne, Am I Normal Yet?)Tja, ich wünschte, ich hätte mit sechzehn Jahren so gedacht. Vor allem wünschte ich aber, dass solche Verhaltens- und Denkweisen in mehr Jugendbüchern herausgefordert werden würden.Was soll ich sagen — ich habe es keine Sekunde bereut, Am I Normal Yet? spontan gekauft zu haben. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich das Buch verschlungen und allein schon die Tatsache, dass es zwei weitere Bände aus Ambers bzw. Lotties Sicht gibt, freut mich ungemein! Bourne hat ein unglaublich wichtiges Buch geschrieben, das nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit bekommt, wie es verdient — das muss sich ändern!Schließen möchte ich mit einer Aussage der Autorin:"Feminism is for all genders. Feminism benefits all genders."Amen.

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  • Feminism 101 + Selfhelp : The Spinster Club Edition

    Am I Normal Yet?
    Janinasmind

    Janinasmind

    11. October 2016 um 16:02

    'Am I Normal Yet?' ist ein informatives, feministisches, witziges und vorallem wichtiges Buch über Teenager Evelyn, die an OCD und Anxiety leidet. "That's the thing about anxiety - it limits your experiences."Es gibt dieses saying auf englisch, das meine Erfahrung perfekt zusammenfasst: It hit too close to home. "My Mum - oh the issues. I know saying you've got issues with your parents is about as groundbreaking as saying, "Hey, I have to poo most days", or "You know what? Sometimes I get bored" but that doesn't make the issues any less true. Oh, I love her. Of course I love her. And she's a good person. I'd even go as far as say she's a great mother - until it comes to my 'mental health problems' - then she's.. well..how exactly do I put this..?...She's a nightmare."Ich konnte mich mit Evie identifizieren, weil sie 1.) eine Feministin ist. Sie weiß nicht alles, aber sie will lernen und will aufblühen und die Basis, die Wurzel ihrer Ansicht, ist der Grundgedanke das Inequality falsch ist. 2.) Sie leidet an Anxiety - wie ich. Ich bin nicht annähernd so schlimm betroffen wie Evie, aber genug, damit es richtig wehgetan hat, einige Textstellen zu lesen, weil es sich angefühlt hat, als würde ich in einen Spiegel sehen. 3.) Sie ist ach-so-menschlich. Sie macht Fehler, sie überspannt mal den Bogen, sie weiß mal nicht, was sie tun soll/was das Richtige wäre - und manchmal weiß sie es, will es aber nicht wahrhaben. Manchmal fühlt sie sich alleine, obwohl ihre Freunde um sie herum sind und manchmal fühlt sie sich so geliebt, so gut, so positiv, als könnte sie jeden Berg besteigen. Dann mal wieder, als würde sie sich am liebsten in einem Erdloch verkriechen und nie wieder rauskommen. That's life and that's Evie."They make you irrational. They make you cancel plans last minute. They make you not very fun to spend time with. They make you exhausting to be near."Obwohl das Thema, Hauptthema, des Buches ziemlich ernst ist, würde ich das Buch niemals als ernst bezeichnen - jedenfalls nicht im Gesamtpaket. Natürlich gibt es einen Spannungsbogen, einen Tiefpunkt, bevor es wieder hoch geht, wieder besser wird, vorwärts geht, aber grundsätzlich ist 'Am I Normal Yet' urkomisch: auf diese selbstrealisierende Art, wenn etwas passiert und du dir auf einmal bewusst wirst, dass dieser Moment - dieser komische, skurille, wirklich irgendwie witzige Moment, der dich wie dumm aus der Wäsche schauen lässt, der dich Gott fragen lässt 'Passiert das gerade wirklich? Ist mein Date gerade sturzbetrunken? Hat mein Date gerade seine Eltern mitgebracht' - real ist, existiert, etwas ist, dass in deinem Leben geschehen ist. "I only knew to come let you in because you woke me up screaming that African bit at the very beginning of 'The Circle Of Life' from The Lion King."Evie, Lottie und Amber (The Spinster Club) reden über wichtige Dinge in ihren Talks: the Bechdel test, the Manic Pixie Dream Girl, society's immature attitude towards menstruation etc etc etc. 'Am I Normal Yet' ist informativ auf eine einfache, nicht in-your-face-Weise, dieses effortless Erklären, ohne einen dazu zu bringen, dass man sich dumm fühlt oder erniedrigt - der Horizont wurde erweitert, man wurde mit Wissen bereichert. "It's hard to realize unpleasant truths about ourselves. But it's the first step towards making things better."Obwohl kurz vor Ende des Buches der Relapse geschieht, schafft das Buch es doch auf einer positiven Note zu enden - und das ganz ohne 'komplette Heilung' oder 'Glück in der Liebe'. Und schon alleine deswegen ist es definitiv ein Top auf meiner Liste.

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  • OCD, Feminism, new best friends and getting back to being normal - meet Evie Crane!

    Am I Normal Yet?
    LeonoraVonToffiefee

    LeonoraVonToffiefee

    23. June 2016 um 23:27

    I sort of expectet a quirky, funny, warm-hearted and still kinda deep book with lovely characters dealing with changes and the art of growing up. I got that, but I actually didn't expected to like it so much.Evie is a fantastic character and I just loved her from the beginnig, I felt for her and just wished her to accomplish her Goals and becoming sort of normal again. Lottie and Amber are great friends I loved as well. Holly Bourne created great figures I loved to listen to.The book had a lot of different aspects and different directions and Bourne managed to put them all together in a fantastic way. The OCD was very interesting and shocking. I actually didn't know much about it and it was interesting to read how people really suffer from it. Evie having Good thoughts and Bad thoughts was a great way to show her suffering from the inside.Another major part of the book was feminism and the spinster club. The book didn't seem at first like the typical novel about feminism but I just fits great into the Story and I loevd to read about it. It gives the book more than just the focus on Evie and her OCD. She shared some very interesting thoughts in the book and I thought about some for quite a while.And of Course, Evie tries to be normal and date guys and stuff like that. Another wonderful part of the book. And all of those tree topics were connected in a very good way.The book was quite easy to read but had a lot of deep thoughts and was interestind and shocking in a great way. I really enjoyed reading it and getting to know Evie. I'm excited for the next novel although the focus will be on Amber instead of Evie. But Holly Bourne is a great writer and wrote a fantastic book!

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  • Die etwas andere YA Contemporary

    Am I Normal Yet?
    BloodyBigMess

    BloodyBigMess

    13. January 2016 um 16:09

    Meine Meinung: Diese YA Contemporary bringt ein bisschen frischen Wind in das Genre, indem es gelungen über ernstere Themen spricht als üblich, wie: OCD (Zwangsstörungen) und GAD (Generalisierte Angststörung), sowie Feminismus, weibliche Freundschaften und Jungsdrama im Bezug dazu. Aufgrund dieser Themen ist die Sprache in diesem Buch auch direkter und frecher und offener über intime Themen als man es vielleicht von YA Contemporary gewohnt ist, was ich persönlich sehr mag. Ich würde den Schreibstil als Gedankenstrom der Hauptfigur Evie beschreiben, mit vielen Einwürfen hier und da, die wir in einer traditionelleren Form vielleicht nicht erfahren würden. Deshalb fühlt man sich der Figur auch näher, erlebt hautnah, dass OCD eben nicht harmlos und 'quirky' ist - wie oft dargestellt-, sondern ein ernstes mentales Gesundheitsproblem. Die Figuren mochte ich eigentlich recht gern, außer ein paar, die mir aus verschiedenen Gründen öfters auf die Nerven gegangen sind, wie z.B. Evies Freundin Amber und einer der "Liebespartner" Guy. Dennoch muss man allen Figuren zugestehen, dass sie reden wie "normale" Teenies das eben tun und nicht als hätte ein Autor mittleren Alters ihnen poetisches Gefassel in den Mund gelegt (*hust* John Green *hust*). Die Story ist realistisch, mit viel Humor und auch mal mit ernsteren Phasen und spricht ein paar tolle Themen an, sodass man während man dieses Buch liest auch viel über die Stigmatisierung von mentalen Gesundheitsproblemen lernt und auch dem Thema Feminismus näher gebracht wird -- was ich als sehr positiv für junge Mädchen empfinde. Ich denke Am I Normal Yet? ist sehr lesenswert und ich werde die nächsten Bücher, die in dieser Reihe folgen auf jeden Fall lesen.

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