Horace Walpole Die Burg von Otranto

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Inhaltsangabe zu „Die Burg von Otranto“ von Horace Walpole

Horace Walpole (1717-1797), der dritte Sohn des Ministers Robert Walpole wurde 1791 zum vierten Earl of Oxford und war 26 Jahre seines Lebens Mitglied des britischen Parlaments. Als wohlhabender Junggeselle konnte er sich ein Leben in Luxus leisten und kaufte Land an der Themse, wo er ein feudales Schloss mit Namen "Strawberry Hill" erbauen ließ. Es ist gut möglich, dass dieses Schloss mit seinem Labyrinth von Türmen und Anbauten das Vorbild der gotischen Burg Otranto in Walpoles Roman wurde.
The Castle Of Otranto erschien 1764 anonym und erst ein Jahr später mit Angabe seines Verfassers. Ort der Handlung ist das mittelalterliche Italien des zwölften Jahrhunderts. Schlossherr Manfred (der das Gebäude durch unrechtmäßige Machenschaften seines Großvaters in Besitz hat, der es wiederum Alphonso dem Guten abnahm) klammert sich an die Herrschaft, obwohl sein nächster Verwandter Frederick der wahre Erbe sein soll. Beide wissen nichts von Theodore, dem leiblichen Sohn des angeblich kinderlosen Alphonso.
Die oberen Etagen der Burg Otranto werden von einer riesigen scheppernden Rüstung heimgesucht, die dem Gesinde Todesangst einflößt, doch das sind nicht die einzigen übernatürlichen Ereignisse: Trompetenstöße ertönen, geheimnisvolle Ritter erscheinen auf der Zugbrücke, ein riesiger Helm fällt vom Himmel, das Porträt von Manfreds Großvater rutscht mit einem Stoßseufzer aus seinem Rahmen zu Boden, das Skelett eines Einsiedlers taucht auf und Statuen bluten aus der Nase. In all diesem Tohuwabohu schmiedet Manfred finstere Ränke, um Fredericks Tochter Isabella zur Frau zu bekommen, die er sogar in Otranto einsperrt, bis ihr durch unterirdische Geheimgänge die Flucht gelingt, während Theodore sich in Manfreds Tochter Matilda verliebt. Das kunterbunte und wirre Treiben hat ein Ende, als die riesige Gestalt von Alphonso aus den Mauern der Burg gen Himmel fährt und das Gebäude verwüstet.
Mit The Castle Of Otranto (deutsche Ausgaben erschienen unter den Titeln Schloss Otranto beziehungsweise Die Burg von Otranto) versuchte Horace Walpole historische und -- für seine Epoche -- zeitgenössische Themen zu verschmelzen. Wie man aus der Inhaltsangabe unschwer erkennen kann, steckt die wirre und verwickelte Geschichte für heutige Leser voll unbeabsichtigter Komik, ihr literarischer Wert wird von Kritikern meist gering eingeschätzt. Allerdings erregte das Buch bei seinem Erscheinen ungeheures Aufsehen. Zeitgenossen wie der berühmte britische Romancier Walter Scott waren des Lobes voll. Der Einfluss von The Castle Of Otranto ist ungeheuer, denn die gesamte so genannte "gotische Schule" unheimlicher Literatur basiert auf diesem Buch. Allein deswegen kommt dem Roman eine Schlüsselstellung für die Entwicklung der unheimlichen Fantastik zu. --Joachim Körber

Gruselig ist es zwar nicht, dafür aber aufgrund der unnatürlich schnell vorangetriebenen Geschichte ganz amüsant. 120 Seiten, die nicht komplette Zeitverschwendung sind.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Die Burg von Otranto" von Horace Walpole

    Die Burg von Otranto

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. February 2008 um 19:50

    Als wahrscheinlich ersten Schauerroman sollte man "Die Burg..." vielleicht gelesen haben. Die kurze Lektüre ist auch keine komplette Zeitverschwendung, obwohl die Geschichte heute niemanden mehr gruseln wird. Die Story geht viel zu schnell voran und so erinnert man sich nach dem Lesen wirklich nur noch an die unbeabsichtigete Komik.

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