Ingrid Schmitz Porridge, Pies and Pistols

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Inhaltsangabe zu „Porridge, Pies and Pistols“ von Ingrid Schmitz

Seit Sherlock Holmes, Miss Marple und Jack the Ripper haben wir eine recht genaue Vorstellung davon, wie Verbrechen in Großbritannien vonstattengehen. Auch die britische Küche hat mörderische Qualitäten, man denke nur an Bangers and Mash, Bubble and Squeak oder Haggis. Oder erinnern Sie sich an Ihr letztes English Breakfast (wenn Sie es überlebt haben)!
Mit dem Erfolgsrezept des Frankreichbandes Muscheln, Mousse und Messer hat Ingrid Schmitz die besten Kurzkrimis zusammengetragen, die außer "suspense" und "thrill" auch tiefe Einblicke in das kulinarische Britannien geben und Rezepte zum Selbstversuch bieten.

Das Buch bietet das perfekte Rezept für ein mörderisch spannendes Lesevergnügen. Ein kulinarischer Streifzug durch Großbritannien

— Buchraettin

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  • Leserunde zu "Giftmorde 15 tödliche Anleitungen" von Andreas M. Sturm

    Giftmorde 15 tödliche Anleitungen

    fhl_verlag_leipzig

    Mögen Sie guten Wein? Oder indische Gewürze? Süßigkeiten? Vielleicht überlegen Sie sich das noch mal . . . Macht mit bei unserer neuen Leserunde zu ›Giftmorde - 15 tödliche Anleitungen‹, einer Anthologie mit 15 Krimikurzgeschichten.                                      Bewerbt euch bis zum 11.02.2014 um eines von 15 Leseexemplaren unter der Rubrik Bewerbung / Ich möchte mitlesen. Was genau erwartet euch in ›Giftmorde‹ Blumen und Pflanzen - der Inbegriff von Schönheit und Unschuld. Doch in manchen der so harmlos scheinenden Gewächse lauert ein tödliches Gift. Vierzehn renommierte Autorinnen und Autoren haben eine Auswahl der giftigsten Pflanzen und menschlichen Schwächen seziert und in fünfzehn mörderischen Anleitungen zu spannenden Geschichten verwoben. Die besondere Würze bei diesen Kurzkrimis ist, dass nicht jede Mordabsicht gelingt - einige Opfer schlagen zurück. Nachahmer werden also nachdrücklich gewarnt! Menschen reagieren oft anders, als der schlaueste Täter planen kann. Sollten Sie dennoch auf den Geschmack gekommen sein, lesen Sie unbedingt vor jedem Giftmord die tödlichen Anleitungen und fragen Sie Ihren Anwalt oder Bestatter. Inhaltsangabe Autoren und Story: Romy Fölck: ›Tollkirsche: Für's Protokoll‹ Andreas M. Sturm: ›Gefleckter Schierling: Tödliches Halloween‹ Cornelia Lotter: ›Roter Fingerhut: Nur über meine Leiche!‹ Petra Tessendorf: ›Eibe: So rot die Lippen‹ Helmuth Scheel: ›Safran: Das gelbe Gericht‹ Sophie Sumburane: ›Weißer Germer: Kalte Hand‹ Mandy Kämpf: ›Herbstzeitlose: Kleine Nachbarschaftsmorde‹ Frank Kreisler: ›Engelstrompete: Bumerang‹                                        Traude Engelmann: ›Gewöhnlicher Goldregen: Zu gut für diese Welt‹ Patricia Holland Moritz: ›Alraune: Alraunenmord‹ Matthias Seydewitz: ›Schwarzes Bilsenkraut: Der eine Rose bricht‹ Ingrid Schmitz: ›Rizinus: Lass uns sterben‹ Jan Flieger: ›Digitalis: Die Löwin‹ Martina Arnold: ›Blauer Eisenhut: Das Prickeln‹ Andreas M. Sturm: ›Hortensie: Abschied‹

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    • 653
  • klasse Kurzkrimis

    Porridge, Pies and Pistols

    loewe

    06. December 2013 um 20:04

    Verlagsinfo, Klappentext “Seit Sherlock Holmes, Miss Marple und Jack the Ripper haben wir eine recht genaue Vorstellung davon, wie Verbrechen in Großbritannien vonstattengehen. Kostverächter der britischen Küche können sich genauso unschwer vorstellen, welche mörderischen Qualitäten solche fragwürdigen Speisen besitzen wie Lamm mit Minzsoße, Bangers and Mash, Bubble and Squeak, Haggis, oder Blue Stilton, ein Käse, der praktisch nur aus blauem Schimmel besteht. Oder erinnern Sie sich an Ihr letztes English Breakfast (wenn Sie es überlebt haben)! Und über Getränke haben wir noch gar nicht geredet. Mit dem Erfolgsrezept des Frankreichbandes Muscheln, Mousse und Messer hat Ingrid Schmitz die besten Kurzkrimis zusammengetragen, die außer  suspense und  thrill  tiefe Einblicke in das kulinarische Britannien geben und Rezepte zum Selbstversuch bieten. Lassen Sie sich nicht verängstigen – wir haben sie ausprobiert und leben noch.” ISBN: 978-3-941657-87-8 Conte Verlag Mein Eindruck Hier haben wir eine sehr schöne Krimi-Anthologie. Kulinarisches und mörderisches aus England, wie kann man sich das vorstellen? Auf 284 Seiten erwarten uns 20 kürzere oder längere kriminelle Geschichten. Auch hier ist die Riege der Autoren vom Feinsten bestückt worden und man darf gespannt sein was den Leser hier so erwartet. Allen Morden gemein ist die Verbindung zum Essen. Auch wenn wir hier ja gerne denken das es  in England mit den kulinarischen Höhepunkten nicht so weit her ist… Hier wird munter gemordet und gemeuchelt und am Ende jeder Kurzgeschichte finden wir ein ausführliches Rezept. Zutaten und Zubereitung werden hier ausführlich kundgetan. Ich bin mir allerdings nicht sicher ob ich wirklich alle Rezepte ausprobieren würde  Hier ist es wie bei vielen Anthologien, nicht jede Story gefällt einem gleich gut. Es gibt stärkere, es gibt schwächere, aber dies liegt immer im Auge des Lesers  Mein persönliches Highlight ist die Geschichte von Ralf Krmap. Mit das Rätsel der verschwundenen Pie hat er sich mal wieder übertroffen. Ich finde es immer sehr schwer bei solchen Sammlungen etwas über den Inhalt zu schreiben, bei Kurzgeschichten ist einfach viel zu schnell alles verraten, daher mein Tipp. Kaufen, lesen und vielleicht kochen  5 Sterne für ein gelungenes Konzept

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  • Leserunde zu "Porridge, Pies and Pistols" von Ingrid Schmitz

    Porridge, Pies and Pistols

    Conte_Verlag

    Hallo liebe Bücherfreunde! Es ist wieder soweit: Mit ihrer neuesten Anthologie Porridge, Pies & Pistols lädt Kriminalschriftstellerin Ingrid Schmitz mit ihren KollegInnen, nach dem Erstlingserfolg Muscheln, Mousse und Messer, zu einer weiteren Krimireise mit kulinarischem Kick ein! Tatort: Großbritannien. Tatwaffe: Rezepte mit mörderischem Potenzial, von Scones bis Haggis, über Bubble and Squeak. Zeitpunkt der Morde: Irgendwann zwischen dem English Breakfast und der berühmten britischen Teatime. Täter: - Halt! Wir können ja hier nicht schon alles verraten. Zur Buchneuerscheinung möchten wir eine Leserunde starten und verlosen dazu 10 Exemplare von Porridge, Pies and Pistols. Bewerben könnt ihr euch bis zum 16.07.2013. Dann wird die Lostrommel gerührt. Nachdem jeder sein Exemplar erhalten hat, kann das Lesen beginnen. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet uns einfach folgende Frage: Welches Land wählt Ingrid Schmitz als Kulisse für ihre erste Krimianthologie? Infos dazu findet ihr unter www.conte-verlag.de Inhalt Seit Sherlock Holmes, Miss Marple und Jack the Ripper haben wir eine genaue Vorstellung, wie Verbrechen in Großbritannien und Irland vonstattengehen. Mit ihren Küstenlandschaften, den berühmten Kirchen, den märchenhaften Schlössern und dem unablässigen Regen bieten die britischen Inseln eine traumhafte Kulisse für das perfekte Verbrechen. Kombiniert mit den mörderischen Qualitäten der landestypischen Küche – man denke nur an Bangers, Bubble and Squeak oder Haggis – ist mit Porridge, Pies and Pistols ein kriminell kulinarischer Krimiband erschienen, der einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Nach der erfolgreichen Anthologie Muscheln, Mousse und Messer hat die Kriminalschriftstellerin Ingrid Schmitz Ihre KollegInnen erneut gebeten Kurzkrimis mit besonderen Zutaten zu liefern. So versammeln sich zwanzig delikate Kurzkrimis nebst nachkochbaren Rezepten zu einem mörderisch guten Menü. Mit Beiträgen von: Raoul Biltgen, Ina Coelen, Astrid della Giustina, Gitta Edelmann, Goest und Patsch, Rita Hausen, Simone Jöst, Wolfgang Kemmer, Ralf Kramp, Tatjana Kruse, Heidi Moor-Blank, Nicole Neubauer, Andreas Pittler, Ingrid Schmitz, Gesine Schulz, Frauke Schuster, Klaus Stickelbroeck, J. Monika Walther, Jutta Wilbertz, Jennifer B. Wind. Wir freuen uns auf eure Antworten! Bei Fragen helfe ich euch jederzeit gerne weiter. Herzliche Grüße, Noémie

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    • 305
  • Mordfälle mit britischem Humor und Kochlöffel

    Porridge, Pies and Pistols

    Cappuccino-Mama

    26. September 2013 um 17:36

      Bereits zum zweiten Mal erschien im Conte-Verlag eine kulinarische Krimi-Anthologie, also eine Sammlung von Kurzkrimis. Nach dem ersten Band MUSCHELN, MOUSSE UND MESSER, in dem Frankreich der „Austragungsort“ war, ist im Band PORRIDGE, PIES AND PISTOLS nun England der Ort der Handlung. Übrigens hat auch die Herausgeberin Ingrid Schmitz einen Krimi beigesteuert. Was mich an diesem Buch gereizt hat? Kurzkrimis kann man so wunderbar mal eben zwischendurch lesen, zudem finde ich Rezepte in Büchern immer interessant – schließlich koche und backe ich auch. Und ein weiteres wichtiges Argument: Tatjana Kruse, eine sehr humorvolle Krimiautorin, Schöpferin des Kommissar Seifferheld, der in ihrer Heimatstadt Schwäbisch Hall ermittelt, hat eine der Geschichten geschrieben. Und diese Tatsache ließ das Buch für mich noch interessanter erscheinen.   Das Cover: Das Buchcover zeigt eine Holztischplatte, auf der eine hübsche blaue Teekanne steht, aus deren Tülle (so nennt man den „Ausgießer“) es herausdampft. Farblich harmoniert die Kanne hervorragend mit der blauen Wand im Hintergrund. In der glänzenden Kanne spiegelt sich das Abbild eines Mannes, dessen Oberkörper leblos auf dem Tisch liegt.   Die Kurzkrimis / Rezepte:   Raoul Biltgen: Tir na nÓg (Shepherd' s Pies für auf die Hand) Eine sarkastische, makabere und recht unheimliche Geschichte, mit einer Geheimzutat im leckeren Essen. Ina Coelen: Teatime oder Der Mörder ist immer der Butler (Muffin-Rezepte) Eine Journalistin, eine hundertjährige Dame und deren Vergangenheit mit ihren drei Ehemännern, sowie ein Butler – das sind die gutgewählten Zutaten des mit dem typisch englischen, schwarzen Humors gespickten Krimis. Und die alte Dame hat sicherlich so einiges in ihrem langen Leben erlebt...   Astrid della Giustina: Die Wiedergutmacherin (Dramstone Dinner für Katzen) Die Handlung ist zwar eher unrealistisch, aber das ist ja kein Minuspunkt. Eine der längeren Geschichten im Buch, die mich gut unterhalten hat. Gitta Edelmann: To a Haggis (Haggis, neeps und tatties) Schwiegermonster Elfriede macht ihrer Schwiegertochter das Leben zur Hölle und Sohnemann schweigt und hält sich vornehm zurück. Keine guten Voraussetzungen für ein gemeinsames Leben zu dritt – ob wohl einer bald ins Gras beißt und die Radieschen von unten sieht...? Goest and Patsch: Frau Callahans besondere Form der Gnade (Lamb Broth) Eine Küche mit vielen Köchinnen, ein Pastor und Bedürftige, die bekocht werden sollen (dabei würden sich die Frauen ihr Gericht so gerne selbst einverleiben...) . Ein kulinarischer Gruß aus der Hexenküche – aber Vorsicht – nicht dass das Essen im Halse steckenbleibt! Rita Hausen: Schreibblockade (Beef in Guinness) Wie überwindet eine Autorin ihre Schreibblockade? Indem sie erst einmal umfangreich recherchiert, allerdings hätte die Autorin ruhig etwas mehr ins Detail gehen dürfen. Dennoch eine sehr unterhaltsame Handlung.   Simone Jöst: Queen mit Spleen (Queen Mary Kuchen) So herrlich skurril und mit Schmunzelgarantie. Auch wenn diese Geschichte nicht super spannend war, tat dies meiner Lesefreude keinen Abbruch. Mich begeisterte die Geschichte sehr mit ihrem feinen Humor. Manche der Szenen wirkten geradezu so grotesk, als wären sie aus einem Sketch entnommen. Auf jeden Fall eine meiner Lieblingskrimis im Buch. Wolfgang Kemmer: Sherlock Holmes und die Bockmorde von Dartmoor (Gebackene Lammhoden mit Feldsalat) Eine der blutigeren Krimis und mitunter gar etwas eklig. Eine gute Handlung, wenn auch nicht unbedingt einer meiner absoluten Favoriten. Der historische Krimi passt hervorragend in dieses Buch, denn mit England und Kriminalfällen verbindet man eben auch Sherlock Holmes. Ralf Kramp: Das Rätsel der verschwundenen Pie (Steak Pie) Was veranlasst eine attraktive, junge Frau, sich mit „unappetitlichen“ Männern einzulassen? Bei der Auflösung des Falls musste ich doch in mich hineinschmunzeln... Tatjana Kruse: Fünf-Uhr-Tee um vier (High Tea Tee) Kurz und knackig! Ich wurde bei diesem Krimi nicht enttäuscht (hatte ich doch besonderes Interesse am Krimi dieser Autorin) und konnte hier einen nicht sonderlich langen, dafür aber nicht weniger unterhaltsamen Krimi lesen – mitunter liegt eben in der Kürze auch die Würze – um es mal wieder kulinarisch auszudrücken. Heidi Moor-Blank: Bubble and Squeak (Bubble and Squeak) Ein leckeres Gericht, ein Ehepaar, das sich nicht mehr sehr gut versteht und ein gemeinsamer Tauchgang. Man hat bei der Sache nicht unbedingt ein gutes Gefühl. Der kurze Krimi enthielt witzige Details, die die Handlung etwas auflockerten. Nicole Neubauer: The Old Peculier (Old Peculier Beef Casserole) Schade, vom Ansatz war die Geschichte nicht schlecht, doch leider wurde sie immer verwirrender und ließ den Leser mit einigen offenen Fragen zurück. Allerdings würde ich die Geschichte keinesfalls als schlecht bezeichnen, man hätte sie eben nur noch einmal überarbeiten sollen. Andreas Pittler: Die goldene Himbeere (Cranachan) Ein leckeres Dessert (mir lief das Wasser regelrecht im Munde zusammen – aber es gibt ja ein Rezept dazu im Buch), ein Toter und eine zunächst unbekannte Mordwaffe. Der Schluss etwas „holterdipolter“, aber bei einem Kurzkrimi auch durchaus legitim. Ingrid Schmitz: Punkteabzug (Makrelen mit Stachelbeersoße) Einer meiner Lieblingskrimis im Buch – wenn nicht gar DER Lieblingskrimi. Recht umfangreich und offensichtlich eine Anlehnung an eine Koch-Show, in der die Kandidaten gegeneinander kochen – jeden Abend kocht ein anderer und die Gäste bewerten. Hier wird mit scharfen Waffen gekämpft – und damit ist nicht mal unbedingt ein Messer gemeint. Aber ich fand die Handlung und die Details (Potenzmittelwerbung auf den T-Shirts der Teilnehmer,...) sehr unterhaltsam und humorvoll. Gesine Schulz: Bantry House Blues (Cheese Straws /Käsestangen) Eine Reisegruppe aus Deutschland auf einer Rundreise in England. Und dann kommt es zu einigen Vorkommnissen – Unfall oder Mordanschlag? Die Handlung ist, passend zum Thema, eher gemächlich, aber dennoch sehr unterhaltsam. Und das Rezept für Käsestangen ist einfach und dennoch schmackhaft und gut nachzubacken. Frauke Schuster: Nachmittagstee mit Leiche (Cathys Schnell-Rezept für ihre Lieblingsscones) Ein Krimi gewürzt mit einer gewaltigen Portion schwarzem, englischem Humor. Wie unpraktisch, wenn eine Leiche zu einem ungünstigen Zeitpunkt genau dort liegt, wo sie ganz besonders stört. Eine schräge Handlung mit makabren Gedankengängen der Protagonistin. Klaus Stickelbroeck: Die schrecklichen Hunde von Barrymore Manor (Grundrezept Cornish Pasty) Eine etwas langgezogene Handlung, die sich dennoch unterhaltsam las. Leider hat das Ende mich dann etwas enttäuscht, denn hier hätte ich ein etwas spektakuläreres Finale erwartet. J. Monika Walther: Kippers & Seville Orange (Coronation Chicken) Schade, aus dieser Geschichte, die an sich nicht schlecht war, hätte man soviel mehr machen können. Mir fehlten die Details und es wurde leider eher an der Oberfläche gekratzt, statt das ganze auszuarbeiten. Wirklich schade, dass das Potential nicht ausgeschöpft wurde. Jutta Wilbertz: Freundinnen (Irish Creme) Eine Gruppe Frauen besucht England, doch zwei der Freundinnen haben ein düsteres Geheimnis – sie haben eine Leiche im Keller - sozusagen. Doch welche der beiden war, damals vor vielen Jahren, die Schuldige am Tod eines jungen Mannes, oder waren beide gar unschuldig? Ein spannender Krimi. Jennifer B. Wind: To Grouse a Grouse (Grouse) Geklaute Moorhühner, eine Krankheit und das Schicksal fordert sein Opfer. Eine unterhaltsame Schadenfroh-Geschichte, die mir recht gut gefiel. Übrigens spielt hier ein historisches Ereignis eine Rolle. Durch den britischen Humor, trotz des eher ernsten Themas sehr amüsant zu lesen.   Sonstiges: Was wäre ein kulinarischer Krimi ohne ein typisch englisches Gericht? In jedem Kurzkrimi spielt das Essen eine Rolle – mal mehr, mal weniger. Und so befindet sich im Anschluss eines jeden Krimis auch das passende Rezept zur Geschichte – mal lecker, mal weniger appetitlich.   Im Anhang des Buches befinden sich die Vita der Autoren. Das finde ich immer sehr interessant, wenn man etwas über das Leben und die Werke der einzelnen Autoren erfährt. Ich persönlich hätte es allerdings etwas besser gefunden, wenn der Lebenslauf des jeweiligen Autors sich beim jeweiligen Krimi befunden hätte – zum einen hätte dies ein Hin- und herblättern erspart, zum anderen hätte man die Vita des Autors so gleich im Vorfeld lesen können und so einen Gesamteindruck erhalten.   Meine Meinung:   Nein, perfekt ist eine Anthologie so gut wie nie. Viele Köche verderben den Brei – könnte man sagen und wäre dann eine treffende Formulierung für eine kulinarische Anthologie. Doch: Der Brei ist nicht verdorben – allenfalls etwas versalzen. Was ich damit sagen möchte? Die Mehrzahl der Kurzkrimis gefiel mir sehr gut. Eigentlich gab es keinen Krimi, der mir überhaupt nicht gefallen hat, lediglich welche, die eben nicht ganz so mein Fall waren. Hätten mir alle zwanzig Krimis sehr gut gefallen, dann wäre das wohl schon fast wie ein Sechser im Lotto gewesen. Sehr gut gefielen mir die sarkastischen, ironischen, Parodien ähnelnden Krimis. Man musste schmunzeln, lachte schadenfroh in sich hinein. Da benötigte man dann auch keine atemberaubende Spannung, um unterhalten zu werden. Angesichts des begrenzten Platzes von relativ wenigen Seiten, kann man hier auch nicht umfangreiche Ermittlungen seitens der Protagonisten erwarten. Aber in der Kürze liegt (oft) die Würze. So auch hier. Was ist der Vorteil einer solchen Anthologie? Zum einen kann man neue Autoren entdecken und kann sich ein Bild vom jeweiligen Schreibstil machen. So ging es auch mir – manche Autoren werde ich mir durchaus merken und sicherlich das ein oder andere Buch von ihnen lesen. Ein weiterer Vorteil ist die Seitenzahl. Selbst wenn man nur wenige Minuten Zeit zur Verfügung hat, findet sich hier eine Geschichte, die man eben mal kurz lesen kann, was bei herkömmlichen Krimis oft schwierig ist, weil man da bei wenigen Seiten schnell aus dem Geschehen herausgerissen wird.   Fazit:   Eine tolle Kombination, die zwei tolle Sachen miteinander vereint – Kochen (und auch Backen) und Krimis. Die Zusammenstellung ist sehr vielseitig und es gibt viele Stilrichtungen, die hier vertreten sind, so dass viele verschiedene Lesegeschmäcker befriedigt werden. Von mir gibt es für dieses Buch eine Leseempfehlung und 4 Sterne - und ich hoffe natürlich auf ein Wiederlesen mit einer weiteren Folge – mein Vorschlag wäre eine Anthologie über Italien: Pizza, Pasta und Pfeil.

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  • Britische Krimianthologie

    Porridge, Pies and Pistols

    bookgirl

    23. August 2013 um 09:59

    Ingrid Schmitz ist die Herausgeberin von "Porridge, Pies and Pistols", einer Krimianthologie mit zwanzig  unterschiedlichen Kurzgeschichten von zwanzig Autoren nebst teilweise sehr ungewöhnlichen Rezepten. Sehr gut gefallen hat mir, dass man zunächst die jeweilige Geschichte mit dem Rezept lesen konnte und danach direkt das Rezept aufgeführt war. Ich muss gestehen, dass mir die Kurzgeschichten teilweise jedoch den Appetit verdorben hatten und ich nur wenige der Rezepte ausprobieren würde. So wie es bei Kurzgeschichten immer der Fall ist, so ist nicht jede gleich überzeugend, aber die Auswahl, die Ingrid Schmitz getroffen hat, finde ich gut, ist doch für jeden Leser etwas dabei, was ihm gefallen dürfte. Schön finde ich, dass man durch das Buch ein wenig über die britische Lebensweise, von der Tea Time bis zur Queen erfahren konnte. Wer gerne Kurzgeschichten liest, sollte bei diesem hier zugreifen.

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  • Rezension Porridge, Pies and Pistols

    Porridge, Pies and Pistols

    Linny

    16. August 2013 um 11:45

    Porridge, Pies and Pistols Ingrid Schmitz Das Cover ist schlicht gehalten, der Hintergrund in Englischblau. Der Blickfang des Titelbildes ist eine Teekanne in der sich eine Leiche spiegelt. Ein Verbrechen wird hier mit einem Rezept serviert die alle in Großbritannien spielen. Ingrid Schmitz hat die besten Kurzkrimis zusammengetragen, wer Englische Krimis liebt, wird diesen Buch verschlingen. Manche sind kurz und knapp. Und andere wiederum, lassen einen Raum zum Nachdenken. Was mir ausgesprochen gut gefallen hat das sie fast unblutig erzählt worden sind. Sondern Platz für die eigene Fantasie gelassen haben. Was auch so finde ich einen guten Krimi ausmacht. Man kann gut nur ein oder zwei Geschichten am Tag lesen. Und jederzeit wieder weiter lesen. Das Buch finde ich auch ideal als Geschenk. Habe das Muffin Rezept ausprobiert. Die Anleitung ist klar und einfach.

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  • Very British

    Porridge, Pies and Pistols

    fredhel

    09. August 2013 um 17:58

    Im Verlag Conte Krimi hat Ingrid Schmitz eine "kulinarische Krimi-Anthologie" herausgegeben: 20 Autoren schreiben kurze englische Kriminalgeschichten mit dem dazugehörigen Rezept zum Nachkochen. Wie in jedem Erzählband und auch in jedem Kochbuch findet sich hier ein buntes Allerlei unterschiedlichster Güte und Fa­çon. Einige Geschichten sind stark von der Erzähltraditon à la Agathe Christie beeinflusst,  andere sind britisch skurril. Manches ist zugegebenermaßen auch noch recht unappetitlich. Weil die Geschmäcker zum Glück unterschiedlich sind, wird sicher jeder etwas Passendes für sich rauspicken können, aber die Wahrscheinlichkeit ist gering, daß dem Leser alles gefällt.  Als Urlaubslektüre bietet sich dieses Bändchen perfekt an. Diese kurzen Geschichten sind praktisch, um sich die Zeit auf der Reise zu vertreiben oder beim Sonnenbaden zu entspannen, sozusagen leichte Kost.

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  • Eine kulinarische Krimianthologie

    Porridge, Pies and Pistols

    Lisabeth

    03. August 2013 um 11:41

    "Porridge, Pies and Pistols" ist eine von Ingrid Schmitz herausgegebene Krimianthologie mit den thematischen Schwerpunkten, der Titel verrät es bereits, Großbritannien und Kochen. Zwanzig völlig unterschiedliche Kurzgeschichten von zwanzig Autoren nebst passenden dazu gehörigen teilweise sehr skurrilen Rezepten beinhaltet das Buch. Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass sich bei der Lektüre Präferenzen herausbilden, einige Geschichten mehr zusagen als andere. Hier aber ist es der Herausgeberin hervorragend gelungen eine Vielzahl differenter Erzählungen zu vereinen, so dass sich wohl für jeden Geschmack etwas finden lässt. Es sei nur auf die inhaltliche Bandbreite verwiesen. So kann der Leser in unterschiedliche Epochen eintauchen, erlebt das Geschehen mal aus der Sicht des Ermittlers ein anderer mal aus der Perspektive des Täters und nicht immer ist es die Einnahme eines Nahrungsmittels, die zum Tode führt. Natürlich bedient die Anthologie lieb gewonnene Klischeevorstellungen über die englische Lebensweise, sei es das Beschreiben des fast schon heiligen "Fünf-Uhr-Tees" oder die in sehr vielen Erzählung zu findende Erwähnung der Queen. Zwanzig Kurzgeschichten also, die man sehr gut als "Zwischenmahlzeit" genießen kann und die Lust darauf machen, mehr über die Autoren und Autorinnen zu erfahren. Diesem Wunsch kommt die Anthologie insofern nach, als dass sich im "Anhang" ein knapper Lebenslauf eines jeden Autors sowie Hinweise auf weitere schriftstellerische Arbeiten finden lassen. Demnach eine Empfehlung von mir!

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  • Mord geht durch den Magen!

    Porridge, Pies and Pistols

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. August 2013 um 12:59

    "Seit Sherlock Holmes, Miss Marple und Jack the Ripper haben wir eine recht genaue Vorstellung davon, wie Verbrechen in Großbritannien vonstattengehen. Kostverächter der britischen Küche können sich genauso unschwer vorstellen, welche mörderischen Qualitäten solche fragwürdigen Speisen besitzen wie Lamm mit Minzsoße, Bangers and Mash, Bubble and Squeak, Haggis, oder Blue Stilton, ein Käse, der praktisch nur aus blauem Schimmel besteht. Oder erinnern Sie sich an Ihr letztes English Breakfast (wenn Sie es überlebt haben)! Und über Getränke haben wir noch gar nicht geredet.Mit dem Erfolgsrezept des Frankreichbandes Muscheln, Mousse und Messer hat Ingrid Schmitz die besten Kurzkrimis zusammengetragen, die außer suspense und thrill tiefe Einblicke in das kulinarische Britannien geben und Rezepte zum Selbstversuch bieten. Lassen Sie sich nicht verängstigen wir haben sie ausprobiert und leben noch." Das Buch besteht aus zahlreichen Kurzkrimis unterschiedlicher Autoren. Obwohl die Krimis bezüglich Plot, Charakteren und Schreibstil sehr vielfältig sind, haben sie eins gemeinsam: Bei allen Geschichten geht der Mord durch den Magen, sprich es kommt in irgendeiner Form ein typisch Britisches Rezept vor. Ich habe bereits eine Krimianthologie gelesen (P.S. Ich töte dich), die mir gut gefallen hat. Auch diese Sammlung von Krimis hat mir im Großen und Ganzen wieder gefallen. Ich fühlte mich definitiv für einige Stunden gut unterhalten. Dadurch, dass die Geschichten so kurz waren, lies sich das Buch auch recht schnell lesen, ich habe es an zwei Tagen "verschlungen" - Achtung, Wortwitz, denn zum Verschlingen ist das Buch ja gedacht, zumindest lassen die vielen Rezepte zum Nachkochen darauf hindeuten. Ausprobiert habe ich bis jetzt noch keins, aber das kann ja noch werden. Die Geschichten haben mir unterschiedlich gut gefallen. Es gab welche, die fand ich überhaupt nicht gut, weil sie einfach unlogisch waren. Und dann gab es einige, die waren herausragend gut, so gut, dass ich mir die Namen der Autoren notiert habe, um mal auf Büchersuche zu gehen. Was mir aufgefallen ist: Bei vielen Geschichten wirkte das Ende zu konstruiert, ich würde gar sagen "zurechtgebogen". Häufig war es der Fall, dass der Anfang richtig gut war, schlüsslig und spannend, und zum Ende hin die Ereignisse dann sehr unlogisch oder unspektakulär waren. Ein bisschen so, als hätte es eine Seitenbegrenzung für die Kurzgeschichten gegeben und die Autoren hätten noch schnell ein kurzes Ende zusammen geschrieben. Das ist mein größter Kritikpunkt. Sicher ist es nicht leicht, auf so wenigen Seiten einen Krimi zustande zu bringen. Doch gerade das Ende ist bei derartigen Plots das wichtigste, denn wenn dieses unschlüssig ist, kann auch im Nachhinein eine Geschichte, die eigentlich gefallen hat, noch ihren Reiz verlieren. Ich gebe daher "nur" 4 Sterne. Dennoch empfehle ich das Buch allen, die auf der Suche nach kurzweilige Unterhaltung sind, britische Krimis mögen und mal wieder Lust auf ein paar wirklich ausgefallene Rezepte haben.

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  • Die Briten kochen und morden anders...

    Porridge, Pies and Pistols

    Grandville

    31. July 2013 um 22:05

    Eine Sammlung kulinarischer Krimis mit Tatorten in Großbritannien und Irland.   Insgesamt fand ich die Sammlung sehr unterhaltend, wobei nicht alle der 20 Kurzkrimis auf gleich bleibend hohem Niveau sind.   Meine Tipps:   -         Tír na nÓg -         Schreibblockade -         Frau Callahans besondere Form der Gnade -         Sherlock Holmes und die Bockmorde vom Dartmoor -         Bantry House Blues -         Nachmittagstee mit Leiche -         Freundinnen   Die Krimis spielen mit den klassischen Vorstellungen, die man von der Insel im Allgemeinen und vom Essen im Besonderen hat. In jeder Geschichte spielt ein Gericht die „Hauptrolle“ und am Ende gibt es das Rezept dazu.   Die Cranach, die Scones und die Muffins stehen auf meiner Liste der zu versuchenden Rezepte. Die „Lammhoden mit Feldsalat“ bestätigen alle bekannten Gerüchte und Befürchtungen zum Thema „Englische Küche“ und ruinieren fast den kulinarischen Gesamteindruck. Kurze Googlesuche hat bestätigt: das gibt es wirklich. Es dreht sich einem spätestens jetzt der Magen um, wenn es die Morde nicht schon vorher getan haben. Da verblasst selbst das berüchtigte Haggis.   Kurzweilige, leichte Krimilektüre. Gut geeignet für die Überbrückung bis zur nächsten Sherlock-Staffel oder bei einer Tasse Tee an einem ungemütlichen Herbst/Winterabend. Auch am Strand kann man die Geschichten gut lesen, sind sie doch auf wenige Seiten beschränkt, da kann man zwischendurch immer mal ins Wasser zur Abkühlung hüpfen. Für alle England-Fans geeignet.

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