Iny Lorentz Das wilde Land

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Inhaltsangabe zu „Das wilde Land“ von Iny Lorentz

Nach dem texanischen Unabhängigkeitskrieg von 1836 ist Walther Fichtner ein einflussreicher Mann in Texas geworden. Als seine zweite Frau, die Indianerin Nizhoni, ihre Tochter zur Welt bringt, scheint das Glück vollkommen. Bald aber ziehen Schatten über Texas auf, denn der Nachfolger von Präsident Sam Houston will die Komantschen aus ihren Jagdgründen vertreiben und betreibt im großen Stil Spekulation auf das Land der Indianer. Walthers Todfeind beteiligt sich daran und beginnt die Fehde gegen ihn mit einem Überfall auf dessen Ranch. Zwar kann der Angriff abgewehrt werden, doch fortan müssen Walther und seine kleine Familie um ihr Leben fürchten.

Etwas viel Story aber sonst sehr gut geschrieben. Wie immer überzeugend von Iny Lorentz.

— MissWatson76
MissWatson76

Es konnte mich leider nicht ganz überzeugen

— Fabella
Fabella

Wild wild West Feeling

— Pat82
Pat82

Der texanische Unabhängigkeitskrieg, spannende Handlungsstränge und ein markantes Setting - beste historische Unterhaltung!

— Cara_Elea
Cara_Elea

War wieder gut, allerdings etwas schwächer als der 2. Teil. Bin gespannt wo die Geschichte noch hinläuft...

— Finesty22
Finesty22

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— hasirasi2
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  • Rezension zu "Das wilde Land"

    Das wilde Land
    ElkeK

    ElkeK

    12. March 2017 um 06:06

    Inhaltsangabe: Texas 1839: Walther Fichtner hat ein weiteres Mal geheiratet. Seine indianische Frau Nizhoni bringt ein Mädchen zur Welt und die Welt scheint nun endlich friedvoll. Doch der neue Präsident der texanischen Republik, Lamar, führt nichts Gutes im Schilde: Er will gegen die Komantschen in den Krieg ziehen, um deren Land für neue Siedler zu erhalten. Walther hingegen pflegt nach wie vor gute nachbarschaftliche Beziehungen zu den Indianerstämmen und ist zutiefst besorgt über Lamars Vorhaben. Auch lässt dieses Vorhaben Geister aus der Vergangenheit und Heimat erscheinen. Da ist zum einen Nicodemus Spencer, der sich unberechtigt Land in Walthers Nachbarschaft ergaunern will, um ihm die Herrschaft im French Settlement streitig zu machen. Zum anderen taucht auch noch plötzlich der Erbe von Renitz auf. Renitz war der einstige Dienstherr in Deutschland und vor dem sie flohen, auch wenn Gisela und Walther in Notwehr handelten. Walther muss stets seine Familie und seine stetig wachsende Ranch verteidigen und nicht immer ist er zur Stelle. Und schließlich wirft der Sezessionskrieg seine Schatten voraus … Mein Fazit: Der dritte Band der Auswanderer-Saga war so ein kleines bisschen die Wiederholung des zweiten Teils. Daher kämpfte ich mich zuweilen etwas durch. Anstatt Gisela, Walthers erster Frau aus Deutschland, trat nun Nizhoni in den Vorgrund. Sie ist eine Indianerin, aber aus Liebe zu Walther hat sie sich taufen lassen und erzieht die Kinder im christlichen Glauben und mit indianischen Weisheiten. Der älteste Sohn, Josef, dem Nizhoni ja zuerst die Amme war, entwickelt sich zu einem guten Rancher und kann sich ebenso lautlos bewegen wie die Spuren lesen. Walther entwickelt zu einem Großgrundbesitzer, der zwar gütig ist, aber trotzdem auch eine gewisse Macht hat und diese notfalls einsetzt. Da das Leben in Texas zwar frei, aber durchaus von harter Arbeit und den ständigen Gefahren geprägt ist, muss Walther ständig auf der Hut sein. Sein Ruf eilt ihm stets voraus, doch einige Unbelehrbare wollen es doch genau wissen. Ein ziemlich feiger Überfall auf Nizhoni und ihre Ranch-Mitarbeiter war dann doch sehr packend geschrieben und zeigt ziemlich deutlich, das die abwesende Gerichtsbarkeit durchaus hart ist. Insofern die Meuchler erwischt werden können, gibt es für selten Gnade. Die historischen Hintergründe kann man im groben Zügen nachlesen, vieles davon ist tatsächlich passiert. Daher halte ich die Geschehnisse durchaus für glaubhaft. Das eine oder andere mag man wohl der künstlerischen Freiheit zuordnen und das finde ich durchaus in Ordnung. Zwischendurch gab es immer wieder kleine Längen in der Geschichte, es passierte einfach nicht so viel. Aber dann gab es wieder spannende Szenen oder traurige Momente, wie es halt zu der Zeit so war. Die Figuren wirkten auf mich authentisch, was die ganze Geschichte für mich noch glaubhafter machte. Der Inhalt des vierten Bandes hat bereits seine Schatten voraus geworfen, es wird sich wohl um den Sezessionskrieg von 1861-1865 handeln. Die ersten Sklaven sind bereits gegen Ende diesen Bandes aufgetaucht, somit darf man schon ein wenig gespannt sein, was da noch kommt. Dieser Band jedoch erhält vier Sterne.

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  • eBook Kommentar zu Das wilde Land von Iny Lorentz

    Das wilde Land
    Achim R.

    Achim R.

    via eBook 'Das wilde Land'

    Hat mir sehr gut gefallen. Freue mich auf die Fortsetzung 2016.

    • 6
  • Das wilde Land

    Das wilde Land
    Kleine8310

    Kleine8310

    12. July 2015 um 15:00

    "Das wilde Land" ist der dritte Band der Auswanderer - Trilogie des Autorenduos Iny Lorentz. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Walther Fichtner. Walther hat in den vorigen Bänden als deutscher Auswanderer sein Glück in Texas gemacht, aber es herrschen harte Zeiten. Walther ist einer der wenigen, der gegen den Krieg gegen die Komantschen ist und diese Einstellung bringt ihm viele Feinde ein. Zudem ist es für viele Leute ein Problem, dass Walther's zweite Frau Nizhoni Indianerin ist. Spencer ist weiterhin sein größter Widersacher und tut alles dafür Walther und seine Familie zu beseitigen. Dafür geht er wenn es sein muss sogar über Leichen... Wird Walther es schaffen gegen ihn anzukommen?  Die ersten beiden Bände der Auswanderer - Trilogie hatte mir recht gut gefallen, daher war für mich auch dieser dritte Band ein Muss, denn ich wollte natürlich wissen, wie es ausgeht. Der Schreibstil hat mir, wie in den vorigen Bänden sehr gut gefallen. Das Autorenduo schafft es Emotionen rüberzubringen, aber trotzdem wird es nicht zu kitschig, denn die Spannung zieht sich mit durch die Geschichte. Die Thematik ansich fand ich von Anfang an sehr interessant und auch dieser Band hat mir tolle Lesestunden beschert.   Was mir an diesem abschließenden Buch nicht so gut gefallen hat war eindeutig die Vorhersehbarkeit. Irgendwie waren die beiden ersten Teile enger beschrieben, beziehungsweise auch spannender, meiner Meinung nach zumindest. Für meinen Geschmack hat sich dieser Band ein bisschen zu sehr gezogen, sodass ich vergeblich auf ansteigende Spannung und ein großes Finale gewartet habe. Schade.    "Das wilde Land" ist ein solider Abschlussband der Auswanderer - Trilogie, bei dem es mir leider an Spannung mangelte und manches zu vorhersehbar war!  

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  • Es konnte mich leider nicht ganz überzeugen

    Das wilde Land
    Fabella

    Fabella

    25. May 2015 um 09:56

    Inhalt:Dies ist der dritte Teil einer Auswandersaga rund um Walther Fichtner, der im 19. Jahrhundert als deutscher Auswanderer sein Glück in Texas gemacht hat – mehr oder weniger. Denn die Zeiten sind hart. Walther ist gegen den Krieg gegen die Komantschen, was ihm viele Feinde einbringt. Seine zweite Frau Nizhoni ist eine Indianerin und damit hat sich Walther auch nicht nur Freunde gemacht. Sein größter  Widersacher Spencer versucht alles, um Walther und seine Familie zu beseitigen und geht dabei über Leichen. Doch Walther gibt nicht auf. Meine Meinung:Ich liebe Bücher dieses Autorenpaares. Früher habe ich sie alle verschlungen … in letzter Zeit weniger, weil mich das Genre nicht mehr ganz so reizt wie früher. Doch jetzt fand ich, war es dringend Zeit mal wieder für einen Ausflug in die Vergangenheit. Tja .. ich hätte mich vorher erkundigen sollen, dass es der Dritte Teil ist J .. allerdings muss ich sagen, machte das überhaupt nichts. Das Buch ist eine in sich geschlossene Geschichte .. ein paar Vergangenheiten werden angerissen, so dass man nie das Gefühl hat, hier fehlen Informationen, die man dringend benötigt.Was mich an den Büchern des Autoren-Ehepaares immer begeistert hat war, dass man  herrlich in diese alten Welten eintauchen konnte. Die Protagonistinnen (meist waren es Frauen) waren symphatisch, mitreissend. Die Geschichten abwechslungsreich. Man lernte über die Zeit, es gab Spannung und was fürs Herz. Diese Saga hier ist allerdings was völlig anderes finde ich und konnte mich nicht wirklich begeistern. Ja, der Schreibstil ist nach wie vor sehr schön. Ich jedenfalls mag ihn. Aber mir fehlte jeglicher Bezug zu den Personen, da irgendwie nicht wirklich einer im Mittelpunkt stand sondern viele. Zudem hatte ich auch das Gefühl eher eine Dokumentation über die taktische Kriegsführung gegen die Komantschen zu lesen. Irgendwie waren alle ständig mehr am Reden und am Kämpfen als alles andere .. scheinbar nicht so wirklich mein Fall. Die Geschichte zwischen Walther und Nizhoni konnte mich dadurch auch nicht richtig berühren, da es eher so eine Randerscheinung war und Gefühle hier überhaupt keine Rolle zu spielen scheinen. Leider waren in diesem Buch auch ein paar „Fehler“ im Sinn (nicht in der Rechtschreibung), die mich dann auch etwas störten … Zusätzlich hat man viele Zeitsprünge, so dass man sich auch immer wieder auf neue Sachen einstellen muss. Mir fehlte hier irgendwie das flüssige, mitreissende, was ich sonst so von diesen Autoren kenne und liebe. Fazit:Es kann einem nicht alles gefallen. Während ich ein großer Fan der bisherigen Bücher des Autoren-Ehepaares bin, konnte mich dieses hier nicht überzeugen. Dass es der Dritte Teil war, war weniger ausschlaggebend, da es sehr eigenständig zu lesen ist. Mir war es einfach zu viel Krieg, Kampf, Strategie und zu wenig Gefühl.

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  • Ein gut recherechierter historischer Roman

    Das wilde Land
    Lerchie

    Lerchie

    14. April 2015 um 22:31

    Walther Fichtner war jetzt mit Nizhoni, der Navajofrau, die seinem ersten Sohn Josef eine Amme gewesen war, verheiratet. Sie bekamen ihr erstes gemeinsames Kind, das sie Maggie nannten. Doch Maggie starb und einige Jahre später gab es dann eine Gretel… Walther war von Sam Housten zum General ernannt worden. Und er hatte in  eine große Farm. Doch etliche Männer, die mit ihm gekommen waren, gaben auf und er kaufte das Land, bevor Spencer es tun konnte, denn das wollte er vermeiden. Spencer war der Mann, der bei Waterloo damals Giselas Mutter ermordet hatte, als diese verhindern wollte, dass er ihren gefallenen Mann ausraubte. Und seither hoffte Walter auf Vergeltung. Doch immer wieder kam etwas dazwischen. Inzwischen grenzte Walthers Land an Spencers und er baute eine zweite Farm in dieser Gegend. .. Als neue deutsche Siedler nach Amerika kommen sollten, bot er an ihnen Siedlungsland zu verkaufen, doch das war zerstreut und die deutschen Siedler sollten nach Willen des Mainzer Adelsvereins zusammen bleiben, was jedoch nicht machbar war. Aber da der Verein nicht nachgab, mussten am Ende die Menschen das ausbaden…. Es kam der Krieg gegen Mexiko und der Sklavenhandel, der auch einen Freund Walthers erreichte, der auf Wunsch seiner Frau Sklaven kaufte. Er war im Senat und die Sklavengegner wollten einen der ihren, nämlich Walther dort sehen und keinen der Sklaven hielt…. Walther hatte viele Freunde, aber auch Neider. Doch am meisten musste er Spencer und sein Gefolge fürchten. Würde Spencer ihm weiter nachstellen, nachdem er nach Louisiana gegangen war? Walter war gebeten worden, mit den Vertretern der deutschen Siedler zu reden, doch es ging schief. Was würde aus diesen Menschen werden? Und was passierte, als Walthers langjähriger Freund Sklaven kaufte, obwohl ausgemacht war, dass in diesem Settlement keine Sklaven gehalten werden sollten? Wird Josef Abigail heiraten, wie sich Rachel das erträumt hatte, als die beiden noch Kinder waren? Alle diese Fragen werden hier beantwortet. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist, wie von Iny Lorentz gewohnt, unkompliziert, keine Überlegungen, was die Autorin da gerade meint.  In der Geschichte war ich schnell wieder drin und konnte mit allen Protagonisten mitfühlen. Walthers Glück, als Maggie geboren wurde, und seine Trauer als sie starb. Sein Ärger über Spencer, der ihn tot sehen wollte, und seine etwas unfreiwillige Teilnahme am Krieg.  Iny Lorentz hat hier einen gut recherchierten Roman über die Besiedelung von Texas, den Friedensvertrag mit den Komantschen und der Eingliederung von Texas in die USA geschrieben. Er war, wie erwartet, spannend vom Anfang bis zum Ende und ich habe ihn in einem Rutsch ausgelesen.  Wie die beiden Vorgängerbände hat er mir sehr, sehr gut gefallen und bekommt fünf fette Sterne.  

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