Isabella Archan Marie spiegelt sich

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Inhaltsangabe zu „Marie spiegelt sich“ von Isabella Archan

Winter in Köln: Marie ist dreizehn, Marie liebt ihren Stoffbären und Marie schreibt gern. Sie erwacht in einem kalten Raum, dessen einziges Fenster zugemauert ist. Ihr Aufbäumen, ihr Widerstand, ihre Fluchtversuche scheitern und schließlich bleiben nur Durst und Kälte und Angst. Maries Schule in Köln-Brück ist der letzte Ort, an dem sie gesehen wurde. Die Kripo Köln sucht fieberhaft, die Mutter verzweifelt und Willa Stark muss tief graben, um die Hoffnung am Leben zu halten. Doch auch die Zeit der jungen Grazer Polizistin läuft ab und als die Suche nach Marie scheitert, sich alte wie neue Spuren im Schnee verlieren, helfen nur noch Mut und Waghalsigkeit.

Ein Buch was mich richtig fesseln konnte. Spannend umgesetzt und mit viel Gänsehautgefühl. Top!

— Buecherseele79
Buecherseele79

Ein Krimi, der mich in seinen Bann gezogen hat

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Menschen lügen. Naturgemäß. Weil die Realität peinlich ist. Dieser Krimi legt den Finger in die blutige Wahrheit. Lesenswert!

— Lienz
Lienz

Ein Krimi der besonderen Art

— BerlinerEngel
BerlinerEngel

Zersplitterte Seelen - Ich heiße Marie. Zehn Drei.

— Nisnis
Nisnis

Ergreifend, begänstigend, ein Kriminalroman, der sich teils einer besonders intensiven Sprache bemüht, die Opfer und Täter plastisch machen

— Julitraum
Julitraum

Mein Gesamteindruck ist sehr positiv! Die Autorin hat hier einen zu großen Teilen mitreißenden Kriminalroman geschaffen.

— Janine2610
Janine2610

Ein schöner Krimi für zwischendurch

— MissSweety86
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Intensiver und außergewöhnlicher Kriminalroman

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    Marie spiegelt sich
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    12. December 2016 um 15:47

    Marie ist eine typische Dreizehnjährige- sie schwärmt für einen Jungen aus ihrer Schule, hängt gerne mit ihren Freundinnen ab und macht verrückte Sachen, liebt es aber auch alleine zu sein und sich die Zeit mit ihren Gedanken zu teilen- die sie in ihrem Netbook festhält unter dem Titel "Maire spiegelt sich".Doch dann verschwindet Marie spurlos, einfach tagsüber aus dem Schulalltag und keinem fällt es erstmal auf.Die besorgte Mutter wendet sich an Willa Stark und ihr Team und bis jetzt gibt es keinerlei Anzeichen wer Marie entführt haben könnte.Nur dass der neuer Lebensgefährte von Maries Mutter schon vor 5 Jahren auffällig wurde als ein Mädchen verschwand und kurze Zeit später tot aufgefunden wurde,  weil er sich Kinderpornos aus dem Internet bestellt hatte....doch reicht es um seine Schuld zu beweisen...?Doch die Zeit drängt denn der Januar fällt in die Minusgrade und Marie wacht in einem dunklen Raum auf, der voller Spiegel hängt, von einem Es bewacht das mit seinem Leben selbst ins Reine kommen möchte und dazu Marie benötigt....Was für ein spannender und intensiver Kriminalfall für Willa Stark. Sie wird mir mit ihrem österreichischen Dickkopf immer sympathischer und setzt alles daran Marie zu finden, man merkt dass sie mit dieser Art Fälle noch nie zu tun hatte.Auch das ganze Team um Willa herum wird noch stärker hervorgehoben was die Geschichte nochmals "runder" erscheinen lässt.Unglaublich gelungen und spannend und mitreissend sind die Geschehnisse rund um Marie und ihre Gefangenschaft.Der Autorin ist ein beklemmendes Bild gelungen welches einen atemlos mitlesen und mitfiebern lässt, die Situation wird so gut und klar beschrieben dass man sie deutlich vor Augen hat.Wieder eine top Story um Willa Stark und ganz klar eine Leseempfehlung!

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  • stilistisch gut, spannend natürlich auch

    Marie spiegelt sich
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    24. November 2016 um 12:36

    Der erste Satz: »Sterne, denkt Es.«Es entführt ein Kind, doch das Mädchen kann fliehen, Es verfolgt es, der Teich, ein totes Mädchen ... Fünf Jahre später ist das Reptil in Es erwacht. Es gibt ein anderes Mädchen, das aus-sieht wie sie, das Mädchen von damals.»›Hallo‹, sagt Es. ›Hallo Mädchen!‹ Das Mädchen nickt. Das Reptil züngelt. Es lächelt. ›Kannst du mir schnell mal bitte am Auto helfen?‹«Das Mädchen heißt Marie, sie ist 13, wie das Mädchen damals. Marie ist ein typischer Teenie, verstrickt in Pubertät, Aufbegehren und sich gehen lassen, Verliebtheit, Zerrissenheit. Sie lebt bei ihrer Mutter, der Vater wohnt in der Wohnung gegenüber der Schule, mit seiner Neuen. Der Vater hatte ihr ein Notebook geschenkt, das sie fast ausschließlich dazu benutzt, ihr Tagebuch zu führen. Die Datei nennt sie »Marie spie-gelt sich«. An manchen Stellen des Tagebuchs erscheinen mir die Gedanken ein wenig altklug für eine Dreizehnjährige, andere Passagen sind sehr authentisch.»Ich glaube, dass die Welt hinter dem scheißdunkelgrau von einer Schicht flüssiger Traurigkeit umgeben ist. Jeder trinkt jeden Tag einen Schluck davon oder mehr. Und die, die zuviel davon nehmen, haben Bäuche wie Schläuche.«Marie wird von Es gefangen. Doch die Polizei benötigt eine Weile, bis sie die Suche nach dem Mädchen ernsthaft aufnimmt. Eine Dreizehnjährige verschwindet, viel-leicht ist sie bei einer Freundin oder lediglich abgehauen ... »Es. Da, wieder. Zeiten verschwinden, vereinigen sich, Universen berühren einander und Erinnerung wird zur Gegenwart und Zukunft ist ein Gedanke, der zum Handeln zwingt.« Marie ist das Opfer, sie befindet sich in der Hölle von Es. Der imaginäre Bär redet mir ihr, gibt ihr Halt. Auch Es ist ein Opfer. Isabella Archan schafft es, uns die Charaktere realitätsnah zu transportieren, aber nicht nur die der Hauptpersonen. Perspektiv-wechsel zwischen den Handelnden, Gedanken der Protagonisten, ein feines Zusammenspiel schafft einen düsteren Raum, in den es den Leser hineinzieht, spannend bis zum Schluss. Die Sprache ist eigenwillig, pointiert. Kurzer Stakkatostil, aber niemals abgehackt, abwechselnd mit fließendem Stil, poetischen Passagen. Ein Buch das sprachlich, wie inhaltlich begeistert. Psychologisch fein gezeichnete Protagonisten runden den Krimi ab.

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  • Mein Leseeindruck

    Marie spiegelt sich
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    11. August 2016 um 11:48

    Dieses dunkle Cover mit dem Spiegel hatte mich sofort in seinen Bann gezogen. Irgendwie hatte es mich total neugierig gemacht. Ich wollte nur noch eines .... lesen. Was mich dann erwartete war einfach ...der Hammer. Die Protagonisten und die einzelnen Szenen sind so realistisch dargestellt, dass ich oftmals das Gefühl hatte, mittendrin zu sein.  Die Autorin vermag es, den Leser in die tiefsten Einblicke der menschlichen Seelen blicken zu lassen. Einen kleinen Wehmutstropfen gab es jedoch. Die kurzen, teilweise abgehakten Sätze haben meinen Lesefluß etwas gehemmt. Der Satzbau war ebenfalls etwas ungewöhnlich, jedoch war die Story super. Da es sich um einen Fortsetzungsband handelt, möchte ich nun auch unbedingt Band 1 lesen.  

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  • Marie spiegelt sich

    Marie spiegelt sich
    abetterway

    abetterway

    04. July 2016 um 10:25

    Inhalt:"Winter in Köln: Marie ist dreizehn, Marie liebt ihren Stoffbären und Marie schreibt gern. Sie erwacht in einem kalten Raum, dessen einziges Fenster zugemauert ist. Ihr Aufbäumen, ihr Widerstand, ihre Fluchtversuche scheitern und schließlich bleiben nur Durst und Kälte und Angst. Maries Schule in Köln-Brück ist der letzte Ort, an dem sie gesehen wurde. Die Kripo Köln sucht fieberhaft, die Mutter verzweifelt und Willa Stark muss tief graben, um die Hoffnung am Leben zu halten. Doch auch die Zeit der jungen Grazer Polizistin läuft ab und als die Suche nach Marie scheitert, sich alte wie neue Spuren im Schnee verlieren, helfen nur noch Mut und Waghalsigkeit."Meinung:Durch den Perspektivenwechsel ist immer eine schöne Spannung gegeben und die Autorin schafft es die Eindrücke so realitätsnah zu beschreiben, dass man die Gefühle richtig spüren kann. So ein Buch habe ich noch nie gelesen und war somit sher gefesselt und begeistert. Man lernt Marie und den Täter kennen und das macht die ganze situation beklemmend da jeder seine Gründe und seinen hintergrund für sein handeln hat....wirklich sehr außergewöhnlich und absolut empfehlenswert.Fazit:Sehr spannend und eindrucksvoll geschrieben.

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  • Selbsthass, der nach außen wirkt

    Marie spiegelt sich
    Lienz

    Lienz

    16. June 2016 um 11:13

    Menschen lügen. Naturgemäß. Weil die Realität peinlich ist. Dieser Krimi legt den Finger in die blutige Wahrheit:Winter in Köln: Marie ist dreizehn, Marie liebt ihren Stoffbären und Marie schreibt gern. Sie erwacht in einem kalten Raum, dessen einziges Fenster zugemauert ist. Ihr Aufbäumen, ihr Widerstand, ihre Fluchtversuche scheitern und schließlich bleiben nur Durst und Kälte und Angst. Maries Schule in Köln-Brück ist der letzte Ort, an dem sie gesehen wurde. Die Kripo Köln sucht fieberhaft, die Mutter verzweifelt und Willa Stark muss tief graben, um die Hoffnung am Leben zu halten. Doch auch die Zeit der jungen Grazer Polizistin läuft ab, und als die Suche nach Marie scheitert, sich alte wie neue Spuren im Schnee verlieren, helfen nur noch Mut und Waghalsigkeit. (LovelyBooks)Der Leser fühlt, bevor er sieht. Schmerz. Selbsthass. Verbrannte Liebe. Und vor allem: ANGST. Er rutscht unversehens in Abgründe, die auch seine sein könnten. Ohne Tabu seziert Isabella Archan, was den Menschen in seinem Innern zu quälen vermag. Sie nimmt die Seele auseinander und entblößt die sonst so geheimen Gefühle und Gedanken gnadenlos wie Neonlicht.Eigentlich ist dieser Krimi ein Whodunnit: Wer hat Marie entführt? Hat er, sie oder es schon vor fünf Jahren zugeschlagen, als ein Mädchen, das Marie verblüffend ähnlich sieht, einen anscheinen natürlichen Herztod starb? Das Besondere ist die Innensicht der verschiedenen Perspektiven, aus denen der Roman an den Leser herantritt und ihn für sich gewinnt.Genau daraus schöpft sich die Spannung, denn der Leser weiß immer ein Quäntchen mehr als die handelnden Personen. Trotzdem – er kann nicht eingreifen, die Handlung nicht bestimmen. Sondern muss zusehen, wie die verschiedenen Personen ihre Fehler machen und tiefer in den Strudel aus Verzweiflung, Angst und unmittelbarer Gefahr gezogen werden.Die Idee besticht durch ihre rücksichtslose Menschlichkeit – nichts ist zu beschämend, zu intim, alles wird beim Namen genannt. Dabei beweist Isabella Archan großes Geschick mit Worten, vor allem, wenn es um die einzige Person geht, die den Täter gesehen hat. Eine ganz außergewöhnliche Figur: Sie hat Trisomie 21 und ist entsprechend „anders“, so dass die „Normalen“ sie nicht verstehen. Dabei wär das doch so wichtig!In zwei Punkten verlieren sich jedoch bei der Sprache Maß und Ziel. Bei aller Ehrlichkeit müssen bestimmte mächtig ordinäre Worte, werden sie im realen Leben auch noch so oft im Zorn ausgespien, des Lesers Auge nicht so oft treffen, wie sie es hier tun.Und dann der Punkt mit dem steirischen Dialekt: Hier ist es des Guten schlicht zu viel. Nicht, dass mich die steirischen Dialektbegriffe störten – und dem Deutschen hilft eh ein Glossar auf die Sprünge. Nein, es geht vielmehr darum, dass die junge Grazer Polizistin, die in Köln ermitteln, dadurch in einem unrunden Licht erscheint: Dass ihr ein, zweimal die muttersprachlichen Kraft- und sonstigen Ausdrücke über die Lippen rutschen, macht sie sympathisch. Hier jedoch wirkt es schlussendlich aufgrund der stetigen Wiederkehr und dem Vergleich zum Binnendeutschen fast schon aufgesetzt. Der Ösi-Witz wird schlichtweg überstrapaziert.Zurück zu dem, was mir an dem Buch noch sehr gut gefällt: Marie spiegelt sich für mich beinahe hard-boiled, und das finde ich klasse!Jeder, der einen schonungslosen Krimi lesen will, bei dem das Blut aber nicht die Wände hinauf läuft – zugreifen! Lohnt sich sehr!

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    • 2
  • Ein beeindruckender Kriminalroman, der durch seine Sprache und Thematik beeindruckt.

    Marie spiegelt sich
    aly53

    aly53

    08. April 2016 um 07:20

    Der Einstieg in dieses Buch ging sofort sehr nervenzerrend vonstatten.Man erfährt vom verschwinden eines jungen Mädchens und was letztendlich mit ihm geschah.Bereits diese Zeilen haben mir den Hals zugeschnürt und das blanke und unfassbare Grauen zutage gefördert.Doch es war nichts im Vergleich zu dem was noch folgen sollte.Denn 5 Jahre später , geht es um den eigentlichen Fall.Allerdings zog es sich erstmal etwas. Das diente dazu, erstmal die wichtigsten Personen kennenzulernen, was mir sehr gut gefallen hat. Jedoch war es für mich auch stellenweise etwas langatmig.In diesem Buch dreht sich alles um die verschwundene Marie, die von den einem Moment auf den anderen plötzlich von der Bildfläche verschwindet.Eine fieberhafte Suche beginnt.Doch wird man sie lebend wiederfinden können?Aber was viel wichtiger ist, was richtet das Ganze mit den Angehörigen und dem Mädchen selbst an?Man erfährt zwar hier auch Ermittlungsarbeit, mit der etwas unkonventionellen Willa Stark.Doch im Zentrum steht Marie und ihr Martyrium.Die Autorin beschäftigt sich vor allem damit, wie es dem Mädchen geht, was dabei in ihr vorgeht.Aber auch den Täter , wird nicht außer acht gelassen.Was mir sehr gut gefallen hat, denn man bekommt Einsicht in seine Psyche, ohne jemals zu wissen, um wen es sich dabei handelt.Denn die Autorin bezeichnet diesen als "Es", was ich doch recht gut fand. Dennoch kann man "Es" sehr gut kennenlernen.Bei Marie hat mir vor allem gut gefallen, was ihr Kraft gab, das hat das ganze für mich brenzliger und authentischer gemacht.Aber auch die Angehörigen werden beleuchtet.Es ist wird schnell klar wie sich die Blickwinkel verschieben. Wie aus Genervtheit, Sorge und Verzweiflung wird.Ich empfand die einzelnen Schicksale als sehr schmerzhaft, mir hat es wirklich die Tränen in die Augen getrieben.Gerade wenn man selbst Kinder hat, ist es kaum zu ertragen.Den ganzen Schmerz, die Verzweilfung, die Wut, aber auch die Hoffnungslosigkeit sind sehr gut spürbar.Man beginnt sich selbst in die einzelnen Charaktere hineinzuversetzen und mit ihnen zu leiden.Aber was mir besonders gefallen hat, ist die teils fast schon poetische Sprache die, die Autorin verwendet, das macht das ganze einfach besonders.Die teils kurzen, stakkatohaften Sätze haben mir gut gefallen, das gibt dem ganzen den nötigen Biss.Es verleiht dem ganzen eine Unverwechselbarkeit, aber lässt es auch eindringlicher und emotionaler erscheinen.Die Atmosphäre ist düster und trostlos, ganz so wie das ganze Buch gehalten ist.Mich konnten alle Charaktere sehr beeindrucken, allen voran Marie und der Täter.Man beginnt Mitgefühl und Anteilnahme zu entwickeln und leidet unglaublich mit.Die Spannung ist die ganze Zeit vorhanden, jedoch eher unterschwellig spürbar.Für mich ein herausragend und tief beeindruckender Kriminalroman, der mich völlig überraschen und in den Bann ziehen konnte.Dabei ist die Story ziemlich komplex gehalten , ein durchkommen ist jedoch kein Problem. Alles fügt sich einfach zusammen.Hierbei erfahren wir zum größten Teil die Perspektiven von Marie und dem Täter, was Ihnen mehr Raum und Tiefe verschafft.Aber auch andere Sichtweisen bekommt man geboten, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Das hat mir gut gefallen, da man so verschiedene Personen kennenlernen konnte.Man begreift einfach was sie fühlen und was sie antreibt.Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet.Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die einzelnen Kapitel sind normal gehalten.Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.Das Cover und der Titel passen einfach perfekt zum Inhalt des Buches.Fazit:Ein eindrucksvoller Kriminalroman, der vor allem durch seine teils poetische Sprache, als auch durch seine Thematik unheimlich in den Bann zieht.Man leidet und zittert so unglaublich mit, daß es einem fast das Herz zerreißt.Tragisch, schmerzvoll und unheimlich spannend.Eine klare Leseempfehlung.Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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  • Für Krimifans, die auch einen besonderen Stil des Buch lieben, sehr zu empfehlen

    Marie spiegelt sich
    BerlinerEngel

    BerlinerEngel

    02. April 2016 um 11:21

    Das Buch stammt von Isabella Archan und eine Fortsetzung von der Reihe, wo es um die Grazer Ermittlerin Willa Stark geht. Jedoch ist das Buch ein eigenständiger Roman, so dass man den 1. Teil nicht unbedingt lesen muss, um das Buch zu verstehen. (Natürlich kann man es tun, denn geschrieben ist gut). Es ist ein Kriminalroman, der am 24. September 2015 erschienen ist über den Conte-Verlag. Es gibt hier das ebook und auch die Print-Ausgabe. Es gibt mehrere Hauptprotagonisten, zum einen die Marie, ein dreizehn jähriges Mädel, sie liebt ihren Eisbären, der mehrfach in dem Buch erwähnt wird, weiterhin schreibt sie gerne auf ihrem eigenen Laptop und wie die Mädels in dem Alter sind, schwärmt sie natürlich auch für einen Jungen. Dann gibt es die Doro, die Mutter von der Marie, die von ihrem Mann geschieden ist, jetzt eine kleinere Wohnung hat, weil sie zusammen mit Marie aus dem ehemaligen Familienhaus ausgezogen sind. Sie ist Friseurin, vorher selbstständig, der Laden ging jedoch pleite und arbeitet sie als Angestellte weiter und kann keinen Wunsch ihrer Kunden bzw auch der Tochter abschlagen, auch wenn sie dadurch unter Stress gerät. Willa Stark, die Ermittlerin, ehemals aus Graz, sie wurde von dort nach Köln ausgeliehen, um vor Ort als Ermittlerin zu arbeiten. Jedoch läuft ihre Zeit in Köln ab und dann kommt doch noch ein sehr spannender Fall, in dem sie mit arbeiten darf. Es gibt auch noch ein Es, wo man nicht weiß, ob es Männlein oder Weiblein ist. Man bekommt nur mit, dass es nicht ganz so ist, wie es sein sollte. Er hat bereits zu Beginn des Buchs ein Mädchen umgebracht. Eine kurze Zusammenfassung möchte ich hier an dieser Stelle geben. Wie bereits erwähnt, stirbt bereits zu Beginn des Buchs ein junges Mädchen, dort wird auch ermittelt, jedoch gehen die Ermittlungen in die falsche Richtung, wo auch noch Mann zu Unrecht verdächtigt wird. Dieser heißt Marek. Er wird auch kurzer Hand nach der Beerdigung der kleinen Nele festgenommen. Da dies aber nicht derjenige war, der sie umgebracht wurde, ist er nach einer gewissen Zeit wieder auf freien Fuß. Dieser Fall kann noch nicht abgeschlossen werden, weil es sich gut versteckt hat und sich so benommen hat Später kommt dann die Marie ins Spiel. Nach dem die 13-jährige auch verschwunden ist, weil sie von es verschleppt worden ist. Dann geht die große Suche los, wo Willa Stark auch mit arbeiten darf. Ob sie Marie finden, möchte ich hier noch nicht verraten. Das Buch spielt in der heutigen Zeit und es wird zum Teil auch die Jugendsprache verwendet. Man kann ein Stück in das Wesen der 13-jährigen eintauchen. Ich finde ihre Beziehung zum Eisbären voll süß, genauso die Verbindung zu ihrer Mutter. Sie weiß genau, wie sie ihre Mutter um ihren Finger wickeln kann, das sieht man ganz deutlich, dass sie ihr Mutter öfters dazu bringt, dass sie sie von der Schule abholt. Die Autorin beschreibt die jeweiligen Passagen, sehr genau, so dass man sich als Leser gut hineinversetzen kann. Was ich gut finde, dass sie die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Protagonisten sehr genau beschreibt, so dass man weiß, wie sich die Menschen fühlen. Ich muss sagen, dass ich doch große Schwierigkeiten hatte, in einem Stück durchzulesen. Der Schreibstil von der Autorin ist nicht so ganz meins. Sie baut eine gute Spannung auf, jedoch aufgrund der zum Teil kurzen Sätze, bzw merkwürdigen Satzbau hatte ich Schwierigkeiten. Ich konnte zwar nachvollziehen, was die Autorin sagen wollte, aber manche Sätze sind für mich etwas merkwürdig aufgebaut. Das Buch ist 316 Seiten lang und 50 Kapitel plus einer Seite mit Erklärungen einiger österreichischer Wörter, die Vorstellung der Autorin und die Danksagung der Autorin. Die Länge finde ich voll in Ordnung. Ich bin mir sicher, dass Krimifans, die gerne mal einen etwas anderen Stil lesen, haben hier ein schönes Buch vor sich. Ich mag zwar gerne Krimiromane, jedoch komme ich selbst nicht mit dem Stil der Autorin zurecht. Meiner Meinung nach ist das aber kein Grund, dem Buch eine schlechte Kritik zu geben. Insgesamt möchte ich dem Buch 4 Sternchen vergeben und möchte das Buch auch empfehlen. Der Preis für das ebook ist 9,99 und die Printausgabe kostet 13,90 €. In meinen Augen ein berechtigter Preis. Das Design des Buchs gefällt mir sehr gut. Es ist recht dunkel und der Spiegel auf der Vorderseite passt gut zum Roman-Namen. Ich möchte Isabella Archan vielen Dank sagen, dass ich das Buch kostenlos lesen durfte. Dies hat jedoch meine Meinung nicht beeinflusst, ich habe das Buch rein objektiv, sachlich und ehrlich bewertet. Die Ehrlichkeit liegt mir sehr am Herzen bei den Rezensionen, da ich selbst häufig online bestelle und mich dann auch auf die anderen Rezensionen verlassen möchte.

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  • Zersplitterte Seelen - Ich heiße Marie. Zehn Drei.

    Marie spiegelt sich
    Nisnis

    Nisnis

    Inhaltsangabe: Die dreizehnjährige Tessa verschwindet spurlos und wird kurze Zeit später tot in einem See aufgefunden. Die Ermittlungsergebnisse sind nicht zufriedenstellend. Es ist Sommer. Marie liebt es ihre Gedanken und Emotionen nieder zu schreiben. Nur so fühlt sie sich von der Welt verstanden.  Sie ist dreizehn.  Marie erwacht in einem eiskalten Raum, dessen einziges Fenster zugemauert ist. Neben gescheiterten Fluchtversuchen und Widerstand quält sie sich einsam durch die Stunden. Durst, Kälte und Angst. Der letzte Ort an dem Marie gesehen wurde ist ihre Schule in Köln-Brück. Es ist Winter. Die fieberhafte Suche nach Marie lässt Maries Mutter und die Ermittlerin Willa Stark fast verzweifeln. Es bleibt zu wenig Hoffnung. Spuren im Schnee schmelzen dahin. Willas Mut, auch gegen den Strom, führt zu einem unfassbaren Ende. Zersplitterte Seelen. Das Cover: Das tiefschwarze Cover gewährt nur einen Schimmer von Licht, der von einem Spiegel ausgeht. Der Buchtitel „Marie spiegelt sich“, findet sich in diesem Spiegel wieder und so ist der Bezug von Titel und Cover zu der Geschichte hergestellt. Der Ort an dem der Spiegel hängt ist düster und so erahne ich die Finsternis die in dieser Geschichte eine maßgebliche Rolle spielt. Die Autorin: Isabella Archan, in Graz geboren, lebt seit 2002 in Köln. Die ausgebildete Schauspielerin arbeitete viele Jahre an Stadt- und Staatstheatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neben dem Schreiben ist Isabella Archan weiterhin in TV- und Filmrollen zu sehen. Man kennt sie aus Tatorten, der Lindenstrasse und aus „Diese Kaminskis“. Marie spiegelt sich ist der zweite Band der Reihe um die Grazer Ermittlerin Willa Stark. Bisher von ihr erschienen sind „Helene geht baden“, „Marie spiegelt sich“ und „Tote haben kein Zahnweh“. Mit ihren Krimilesungen sorgt Isabella Archan regelmäßig für ausverkaufte Lesungen. Reflektionen: Ich war von Anfang an sehr euphorisiert an Isabella Archans Schreibstil gefesselt. Er ist präzise, punktuell detailliert, berührend und so unglaublich reich an besonderem Ausdruck für Emotionen.  Zitat: „Marie sah da im Spiegel, Augen, die ihre Seele verloren hatten, Augen, die weinten, ohne eine einzige Träne zu vergießen.“ 210 Kurze prägnante Sätze prägen vor allem den Erzählstrang, der von Marie in Gefangenschaft und dem Täter erzählen. Bedeutsam für die Geschichte sind Maries Gedanken, an denen mich die Autorin durch eine besondere Gedankensprache Maries teilhaben lässt. Als Leser sollte man hier nicht unbedingt schnell lesen, denn man muss diese Sprache tief wirken lassen, um den Lesegenuss wirklich wert zuschätzen. Erst durch Maries Gedanken und ihre teilweise sogar poetische Sprache sinkt man hier noch einmal sehr viel tiefer in die Geschichte hinein.  Zitat: „Ich glaube wenn wir uns schütteln würden wie die Hunde, würden wir unsere inneren Tränen nach außen werfen können und im Innern ein Lächeln erzeugen.“ Wenn diese Handlung einen „normalen“ federleichten Schreibstil besäße, würde die Geschichte weniger wirken und berühren. Außergewöhnlich empfand ich das erste Auftreten des Täters, denn Isabella Archan formulierte diese Kapitel in einer ungewöhnlichen Form, die mich zunächst in meinem Lesefluss unterbrach. Zitat: „ Für Augenblicke war Es fast, fast ein wenig verrückt geworden. Vielleicht war Es deshalb noch mal raus gegangen… Zuerst war Es ziellos unterwegs, …“ Seite 122 Besonders die Verwandlungen die eine Täterfigur innehaben kann, von einem einstigen Opfer zum Täter werdend, geben diesem Kriminalroman eine besondere Tiefe, die auch noch entsetzlich berührt und lange in mir nachhallt. Mir ist ein Wechselbad der Gefühle geschickt inszeniert worden und ich empfinde Mitleid, Wut und Hass. Die Figur der Grazer Ermittlerin Willa Stark, die nun in Köln ihren Dienst tut, empfand ich neben der Figur Maries sogar etwas zu blass. Ich las sehr gern von Willas authentisch dargestellten Ermittlungstätigkeiten und von ihren Konflikten sich in Teamarbeit zu üben. Doch mir fehlte noch etwas mehr die kriminalistische Tätigkeit der Kriminalbeamten. Die Charakterstarke Willa Stark war mir recht sympathisch und doch konnte ich den nächsten Erzählstrang über und mit Marie nicht schnell genug herbeiwünschen. Letztendlich trug jedoch genau dieser Perspektivwechsel dazu bei, die elektrisierende Spannung auf hohem Level knistern zu lassen. Manchmal vollzieht die Autorin sprachliche Ausflüge ins Österreichische. Die gesund und maßvoll eingesetzten Wörter im Dialekt gefielen mir sehr gut und ich fand es richtig gut, dass ich als Leserin am Ende des Buchs ein kleines Glossar vorfand. Mein Fazit: Ein außergewöhnlicher Kriminalroman, der durch den Schreibstil und die besondere Sprache lange und außergewöhnlich nachhallt. Ich empfehle diesen Krimi total gern weiter und möchte auch bald „Helene geht baden“ und „Tote haben kein Zahnweh“ lesen wollen.

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    • 5
  • Ein überraschend mitreißender Krimi!

    Marie spiegelt sich
    Janine2610

    Janine2610

    08. February 2016 um 19:34

    Die Buchrückseite: Ein Geräusch. Eine Tür, die aufschwang. Eine Bewegung. Ein eisiger Luftzug. Marie hielt den Atem an. Ihr linker Zeh zuckte. Dort, links. Dort an der Tür. Sie war nicht mehr allein hier drinnen. Winter in Köln: Marie ist dreizehn, Marie liebt ihren Stoffbären und Marie schreibt gerne. Sie erwacht in einem kalten Raum, dessen einziges Fenster zugemauert ist. Ihr Aufbäumen, ihr Widerstand, ihre Fluchtversuche scheitern und schließlich bleiben nur Durst und Kälte und Angst. Maries Schule in Köln-Brück ist der letzte Ort, an dem sie gesehen wurde. Die Kripo Köln sucht fieberhaft, die Mutter verzweifelt und Willa Stark muss tief graben, um die Hoffnung am Leben zu halten. Doch auch die Zeit der jungen Grazer Polizistin läuft ab und als die Suche nach Marie scheitert, sich alte wie neue Spuren im Schnee verlieren, helfen nur noch Mut und Waghalsigkeit. Meine Meinung: Wenn ihr euch die Buchbeschreibung durchlest, bekommt ihr schon einen sehr guten Eindruck von Isabella Archans Schreibstil. Dieser Stil, also diese kurzen beschreibenden Sätze, ziehen sich durch große Teile des Buches - vor allem in den beiden Erzählsträngen, in denen man die 13-jährige Marie und ihren Entführer kennenlernt, fand ich diesen Stil sehr ausgeprägt. Einerseits schafft diese Art zu schreiben eine unheimlich spannende Atmosphäre, und teilweise wollte ich das Buch deswegen gar nicht aus den Händen legen. Andererseits ... wenn es dann so spannend ist und ich gerne schnell erfahren wollte, wie es weitergeht/endet, kamen mir diese kurzen Sätze etwas hinderlich vor. Schnell und flüssig lesen war bei so vielen Punkten dann eher nicht der Fall. - Ein derartiger Stil hat eben seine Vor- und Nachteile. ~ Vermisst. Das klang nach Mist. Nach großem allumfassenden Mist. ~ (S. 174) In diesem Buch geht es hauptsächlich um die Entführung der 13-jährigen Marie. Es gibt einige Erzählstränge bzw. Sichtweisen, aus denen erzählt wird. Aber die drei Hauptstränge waren wohl Marie, Maries Entführer und die ermittelnde Polizistin Willa Stark. Der ständige Wechsel der Erzählstränge hat zusätzlich Spannung in die Geschichte gebracht, von Zeit zu Zeit waren mir diese often Wechsel dann aber doch anstrengend, denn jedesmal musste ich mich von Neuem an einen anderen Erzähler gewöhnen. ~ »Haben Sie schon mal etwas so gewollt, dass sie dafür gestorben wären, und als es dann da war, es stattdessen sterben lassen?« ~ (S. 284) Als ich Marie kennengelernt habe, habe ich sie sofort ins Herz geschlossen. Es wird so viel über ihr Innenleben, ihre Ängste, Sorgen und bedrückende Gedanken verraten. Also dieses völlige Öffnen einer Person finde ich sehr liebenswert. Hinzu kommt, dass dieses junge Mädchen sehr authentisch dargestellt wurde, weswegen mich ihre zum Teil schönen poetischen Zeilen, die sie auf ihrem Netbook festhält, auch richtig berühren konnten. Willa Stark, die ermittelnde Polizistin, ist eigentlich Grazerin und arbeitet zur Zeit bei der Kölner Kripo. Auch sie ist eine angenehme Persönlichkeit, von der ich gerne gelesen habe - und die eigentlich so gar nicht wie eine Kripobeamte rüberkommt ... Und Maries Entführer, das Neutrum oder auch einfach nur Es, wie es im Buch beschrieben wird, ist ein eigenartiges Wesen, das bei mir erst mal große Fragezeichen entstehen hat lassen. Ich hatte lange Zeit gar keine Ahnung, wer der Entführer sein könnte oder gar ob er männlich oder weiblich ist. Dieses Nichtwissen hat bei mir jedenfalls zu jeder Menge Rätselraterei geführt. Was ich leider bis zuletzt nicht verstanden habe, war, warum genau Marie vom Neutrum entführt wurde. Aber gut ... bei Psychopathen versteht man die genauen Gründe, warum sie etwas machen, wahrscheinlich oft nicht. ~ Etwas geschieht in deiner Kindheit, etwas, das du nicht fassen oder emotional verarbeiten kannst, es kann in der Realität kleiner oder größer sein, aber in deinem Inneren wird eine kranke Saat gesät. In deinem Herzen wächst ein Baum, dessen Äste dich irgendwann erdrücken. ~ (S. 302) Alles in allem ein sehr guter Krimi, der mich doch überrascht hat. Ich hätte nicht gedacht, dass er mich streckenweise so mitreißen könnte. Lediglich etwas unangenehm fand ich, dass mein schneller Lesefluss durch den markanten Schreibstil manchmal gestört wurde. Und auch, dass ich das genaue Warum von Maries Entführung nicht verstanden habe. Ein wenig Luft nach oben gibt es in meinen Augen also noch. Nichtsdestotrotz möchte ich auf alle Fälle Isabella Archans ersten Band (Helene geht baden) um Willa Stark beizeiten auch noch lesen!

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  • Leserunde zu "Marie spiegelt sich" von Isabella Archan

    Marie spiegelt sich
    Conte_Verlag

    Conte_Verlag

    Hallo liebe BücherfreundInnen! Isabella Archan schickt ihre Grazer Protagonistin Willa Stark erneut auf Spurensuche! Nach ihrem erfolgreichen Debüt Helene geht baden legt die Autorin mit Marie spiegelt sich einen packenden zweiten Fall vor, den man sich nicht entgehen lassen darf. Pünktlich zum neuen Jahr möchten wir eine Leserunde starten und verlosen dazu 15 Exemplare von Marie spiegelt sich. Bewerben könnt ihr euch bis zum 03.01.2016. Dann wird die Lostrommel gerührt. Wir benachrichtigen die Gewinner und verschicken die Exemplare. Nachdem jeder sein Buch erhalten hat, kann das Lesen beginnen. Isabella Archan wird an der Leserunde teilnehmen und eure Fragen gerne unter der Kategorie Fragen an die Autorin beantworten. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet uns einfach diese Frage: In welcher Stadt ermittelt die junge Polizistin Willa Stark? Inhalt: Marie ist dreizehn, Marie liebt ihren Stoffbären und Marie schreibt gerne. Sie erwacht in einem kalten Raum, dessen einziges Fenster zugemauert ist. Ihr Aufbäumen, ihr Widerstand, ihre Fluchtversuche scheitern und schließlich bleiben nur Durst und Kälte und Angst. Maries Schule in Köln-Brück ist der letzte Ort, an dem sie gesehen wurde. Die Kripo Köln sucht fieberhaft, die Mutter verzweifelt und Willa Stark muss tief graben, um die Hoffnung am Leben zu halten. Doch auch die Zeit der jungen Grazer Polizistin läuft ab und als die Suche nach Marie scheitert, sich alte wie neue Spuren im Schnee verlieren, helfen nur noch Mut und Waghalsigkeit. Taucht ein in eine Welt des Verbrechens, in der die menschlichen Abgründe euch tief in ihren Bann ziehen werden! Noch mehr Infos zum Buch bekommt ihr hier: http://conte-verlag.de/isabella-archan-krimis/archan-marie-spiegelt-sich Wir freuen uns auf eure Antworten! Viele Grüße, Noémie

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    • 289
  • Ergreifend und beängstigend - oft gibt es nur einen schmalen Grat zwischen Opfer und Täter

    Marie spiegelt sich
    Julitraum

    Julitraum

    07. February 2016 um 14:03

    In einem heißen Augustsommer in Köln verschwindet die 13-jährige Tessa spurlos. Ihre Eltern sind völlig verzweifelt, denn ihr einziges Kind ist absolut unproblematisch und zuverlässig. Niemals würde sie weglaufen und ihre Eltern in solche Panik und Angst versetzen. Kurze Zeit später findet man Tessas Leiche in einem See im Blücherpark. Einige Jahre später verschwindet von heute auf morgen wieder ein 13-jähriges Mädchen. Marie, ebenso blond wie Tessa. Doch die Polizei sieht hier eigentlich keinen Zusammenhang zu dem alten Fall. Dieser lag ganz anders. Einzig die österreichische Austausch-Polizistin Willa, die ihre Kollegen bei diesem Fall unterstützt,  beschäftigt ein unbewußtes Gefühl, daß die beiden Fälle doch Gemeinsamkeiten aufweisen. Marie ist einfach verschwunden, niemand hat etwas gesehen oder gehört. Ihre geschiedenen Eltern sind nicht vermögend und es geht auch keine Lösegeldforderung ein. Was ist geschehen? Wie wird es Marie ergehen? Unterdessen findet sich das Mädchen völlig verängstigend in der Dunkelheit wieder und kann sich nicht erinnern, wie sie hierher gelangt ist. Ein sehr emotionaler Kriminalroman, bei dem der Leser das Innenleben von Opfer und Täter sehr gut kennenlernt und zudem erfäht, wie schmal der Grat zwischen Opfer und Täter oft sein kann. Die Autorin bedient sich oft einer ungewöhnlichen, aber intensiven Sprache, um uns Maries Gedanken und die des Täters richtig bildhaft dazurstellen. Eindringlich taucht man dabei als Leser in die Gefühlswelt dieser Personen ein. Auch die Nebenfiguren sind gekonnt gezeichnet und lassen diesen eindringlich verfassten Kriminalroman noch lange nachwirken.

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  • Hochspannung mit Gänsehaut

    Marie spiegelt sich
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    Ein Mädchen verschwindet, einige Stunden später wird es tot an einem Parkweiher aufgefunden. Sie ist an Herzversagen gestorben, aber wo war sie die letzten Stunden ihres Lebens und woher stammen die Verletzungen, da es auf diese Fragen keine Antworten gibt, wird der Fall als Unfall zu den Akten gelegt. Fünf Jahre später, Marie verschwindet aus ihrer Schule. Alles deutet auf eine Entführung hin, Willa Stark und ihre Kollegin sehen eine Parallele zu dem Fall aus der Vergangenheit, besonders da sich die beiden Mädchen sehr ähneln. Der Kriminalroman wird auf mehreren Ebenen erzählt, aus der Sicht des Kindes, aus der Sicht von „ES“, dem Entführer, der bewusst als Neutrum geschildert wird und dessen Geschlecht lange Zeit nicht feststeht und  aus der Perspektive von Willa, der Polizeibeamtin aus Graz, die durch ein europäisches Austauschprogramm in Köln ermittelt. Alle drei Ebenen sind spannend und eindrücklich. Wie Isabella Archan in die Seele der pubertierenden Marie schlüpft und ihre Gedankenwelt auslotet, ist grandios. Maries Aufbegehren gegen die Gefangenschaft, ihre durch Drogen herbeigeführten Zwiegespräche mit ihrem Eisbären, ihrem Lieblingskuscheltier, gehen dem Leser unter die Haut. Bis zu den  Nebenfiguren hin, sind alle Personen lebensecht und toll geschildert. Es gibt keinen Abschnitt in diesem Buch, der langatmig oder nebensächlich wäre. Auch die Begegnungen mit „ES“, dessen Identität sich nur langsam dem Leser erschließt , machen Gänsehaut. Grade diese Taktik,  die Identität von „ES“ so lange offen zu lassen und welche Beweggründe hinter den Entführungen steckt, steigern die Spannung bis zum Ende. Die Sprache gefällt mir. Jedes Wort, jeder Satz passt.  Isabella Archan findet auch für jede Persönlichkeit den richtigen Ton und stellt sie vielschichtig und ohne zu werten da. Die Figuren wirken dadurch sehr echt, wie aus dem Leben abgeschaut. Wenn sie die Konflikte der alleinerziehenden Mutter und ihrer Tochter Marie thematisiert, ertappt man sich automatisch beim Kopfnicken. Auch was nicht verarbeiteter Verlust und Traumata mit den Menschen anrichtet, habe ich kaum einmal so berührend gelesen. Im ersten Buch der Autorin war die Ermittlerin Willa Stark noch viel mehr im Mittelpunkt. Ich habe dieses Mal über lange Zeit das sympathische Fräulein Ösi vermisst. Der Fokus liegt in diesem Buch mehr bei Opfern und Täter und nicht so sehr auf der Ermittlungsarbeit um Willa und dem Polizeiteam, damit wird das Buch zu etwas Neuem und nicht zu einem Folgeband.  Man muss deshalb nicht unbedingt den ersten Band kennen, aber ich denke, jeder Leser wird nun das erste Buch lesen wollen.              

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    • 2
  • Marie spiegelt sich

    Marie spiegelt sich
    MissSweety86

    MissSweety86

    27. January 2016 um 08:42

    Inhalt Winter in Köln: Marie ist dreizehn, Marie liebt ihren Stoffbären und Marie schreibt gerne. Sie erwacht in einem kalten Raum, dessen einziges Fenster zugemauert ist. Ihr Aufbäumen, ihr Widerstand, ihre Fluchtversuche scheitern und schließlich bleiben nur Durst und Kälte und Angst. Maries Schule in Köln-Brück ist der letzte Ort, an dem sie gesehen wurde. Die Kripo Köln sucht fieberhaft, die Mutter verzweifelt und Willa Stark muss tief graben, um die Hoffnung am Leben zu halten. Doch auch die Zeit der jungen Grazer Polizistin läuft ab und als die Suche nach Marie scheitert, sich alt wie neue Spuren im Schnee verlieren, helfen nur noch Mit und Waghalsigkeit. Meinung Ich hatte am Anfang zwischen zeitlich Probleme mit dem Schreibstil der Autorin. Man fragt sich sofort was ist der Täter ? Männlein oder Weiblein? Der Charakter Willa kommt erst sehr spät ins Spiel was ich sehr schade fand da ich den ersten Roman von der Autorin nicht kenne. An sich ist Willa mir sehr sympathisch. So ziemlich am Ende kommt dann richtig Fahrt auf und es wird spannend ich habe richtig mitgefiebert Marie zu finden.  Fazit Ein guter Krimi für zwischendurch. Man muss den ersten Roman der Autorin nicht zwingend vorher gelesen haben da der 2. Band für sich alleine steht. Das Buch ist im Conte-Verlag erschienen. Hat 314 Seiten und kostet 13,90€.

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  • Intensiver und außergewöhnlicher Kriminalroman

    Marie spiegelt sich
    Lilith79

    Lilith79

    26. January 2016 um 22:02

    An dem Kriminalroman "Marie spiegelt sich" hat mich als Erstes das Cover und der etwas außergewöhnliche Titel angesprochen. Es ist bereits der 2. Teil einer in Köln spielenden Reihe um die aus Graz stammende Ermittlerin Willa Stark. Die Titelfigur Marie ist ein 13-jähriges Mädchen, ein ganz normaler Teenager, der sich mit typischen Problemen rumschlägt, einerseits mit normalen Teenie Problemen, andererseits mit der Trennung ihrer Eltern. "Marie spiegelt sich" ist der Name ihres Tagebuches, die Thematik des Spiegelns spielt aber auch sonst in der Handlung durchaus noch eine Rolle. Marie verschwindet eines Tages und Willa Stark und ihre Kollegen suchen verzweifelt nach dem Teenager. Und sie müssen sich die Frage stellen: hat der Fall etwa etwas mit einem vor Jahren verschwundenen und tödlich verunglückten anderen Mädchen zu tun?! Soweit die Rahmenhandlung des Krimis. Vom Erzählstil hat mir das Buch gut gefallen, die Ermittlungsarbeit ist recht ruhig erzählt, um so intensiver fällt hingegen die Beschreibung der Gefühlswelt der betroffenen Charaktere aus, wie zum Beispiel von Marie selbst, von ihrer verzweifelten Mutter und von den anderen Menschen, die von der Entführung betroffen sind. In diesen Beschreibungen sehe ich auch die Hauptstärke des Romans. Diese sind teilweise wirklich heftig und nehmen einen emotional richtig mit. Noch etwas blass und undurchsichtig blieb für mich die Kommissarin Willa Stark, was vielleicht daran liegt, dass ich den ersten Teil nicht kenne. Auch werden einige Handlungsstränge in dem Buch nicht weiterverfolgt und verliefen für mich deswegen gefühlt etwas im Sande. Insgesamt aber auf jeden Fall ein sowohl stilistisch als auch inhaltlich aus dem Einheitsbrei herausragender Kriminalroman.

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  • Spannend und tolle Charaktere

    Marie spiegelt sich
    Athene100776

    Athene100776

    26. January 2016 um 09:42

    Es ist Winter in Köln. Nachdem sich ein junges Mädchen aus der Gefangenschaft einer Schrebergarten-Laube befreien kann , wird sie tot in der Nähe eines Sees aufgefunden. Äußerlich sind keine Tötungsmerkmale zu erkennen, deswegen geht die Polizei von Herzversagen aus. Dann verschwindet Marie,ein 13-jähriges Mädchen, die in Köln-Brück zur Schule geht und auch dort das letzte Mal gesehen wurde. Es startet ein Wettlauf gegen die Zeit und die Polizistin Willa Stark aus Österreich muss schnell handeln. Bei diesem Krimi handelt es sich bereits um den zweiten Band um die sympathische Polizistin Willa Stark aus Österreich, die in Köln ihrem Dienst nachgeht. Ich selber habe sie erst in diesem Krimi kennen gelernt und hatte keinerlei Vorkenntnisse, was dem Lesevergnügen und dem Verständnis der Handlung keinen Abbruch tat. Willa Stark ist ein sehr gefühlvoll und starker Charakter, in ihr wurden so ziemlich alle Eigenschaften vereint, die einen guten und sympathischer Charakter aus machen. Auch die anderen Charaktere sind so gut dargestellt, dass sie während des Lesens vor dem inneren Auge immer wieder auftauchen. Zwischen den einzelnen Kapiteln kommt immer wieder mal eine ES-Stimme zum Vorscheinen. Man vermutet als Leser schnell, dass es die Stimme des Mörders / der Mörderin sein kann, doch die tatsächliche Auflösung, wer sich hinter ES verbringt, kommt erst sehr spät. Das Einschieben der ES-Gedanken hat mir als Leser sehr gut gefallen, da man das Gefühl hat, den Fall aus mehreren Blickwinkeln zu sehen und so vielleicht dem Täter auf die Spur zu kommen. In diesem Krimi kann der Leser hervorragend "mitermitteln" und wird von einer Spannung in die nächste geschickt, da der Spannungsbogen, sobald er droht abzuflachen umgehend wieder ansteigt. Die Sprachwahl ist sehr angenehm, Dialekte sind minimal vorhanden, so, dass jeder dem Geschehen folgen kann. Auch den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und flüssig. Wer spannende Krimis liebt, gerne selber lange im Dunklen tappt, nette Ermittler toll findet und eine Geschichte mag, die jederzeit geschehen könnte, der ist mit diesem Krimi bestens beraten.

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