Jürgen Elsässer Nationalstaat und Globalisierung

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Inhaltsangabe zu „Nationalstaat und Globalisierung“ von Jürgen Elsässer

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  • Rezension zu "Nationalstaat und Globalisierung" von Jürgen Elsässer

    Nationalstaat und Globalisierung

    Admiral

    12. August 2011 um 19:40

    In dem kleinen und kurzen Buch "Nationalstaat und Globalisierung", dessen Inhalt ursprünglich eine Rede war, beschreibt Jürgen Elsässer (ehemals Parteimitglied der Linken) in einer knappen Ausführung die Probleme der heutigen Globalisierung und deren Auswirkungen auf Deutschland. Elsässer erläutert die Problematik der kriminellen, internationalen "Heuschrecken"-Unternehmen, die, ursprünglich ausgehend von den USA, deutsche Mittelstandsunternehmen, aber teilweise auch Großunternehmen finanziell ausschlachten, um sie anschließend wieder entwertet abzustoßen. Alles begann erstens, als nationale Grenzkontrollen in Sachen Finanzströme vernachlässigt und letztendlich gänzlich unterlassen wurden, was diesen Heuschreckenschwärmen Tür und Tor öffnete. Und zweitens als der große globale Gegenspieler, die UdSSR, wegfiel und somit die Finanzmacht aus den USA totalisierte (wenn es dieses Wort denn überhaupt gibt). Die Verschärfung dessen resultiert insbesonders aus der weltweiten Deregulierung des Finanzsektors, was zwangsweise Unruhen und Krisen nach sich zieht. Und das immer wieder, solange dieses System bestehen bleibt. Im letzten Kapitel scheint er sich gegen seine ehemaligen Partenigenossen zu wenden und sie zum Überdenken ihrer Politik in punto Spzialreform und Globalisierung zu überdenken. Zweifelsfrei ein gutes Buch. Elsässer formuliert die Problematiken, die er sieht, sehr verständlich und bildlich. Der Schreibstil ist nur leider sehr gewöhnungsbedürftig, was aus der ursprünglichen Form (es war eigentlich eine Rede gewesen) resultiert. Doch leider scheint er die Ursachen der Problematiken, die er anspricht, nicht zu kennen oder, aus welchen Gründen auch immer, zu verschweigen. Er nennt diverse Personen (Margaret Thatcher, Alan Greenspan) und lastet ihnen augenscheinlich die Gesamtschuld zu, obwohl ihnen weder der Rahmen noch die Macht zu stand, wirklich was zu ändern. Auch nennt er die materiellen Ursachen nicht, die im System liegen und konzentriert die Schuldfrage auf oberflächliche Aspekte, die am Kern der Missstände lediglich kratzen, bzw dessen aus dem Wasser ragende Spitze sind. Nichtsdestotrotz ein empfehlenswertes Buch, das auf diesen unglaublich kurzen 101S. den interessierten und um seine Zukunft besorgten Leser in die Materie einführt und ihn zum Denken, Hinterfragen und Nachforschen ermutigt.

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