J.R. Dos Santos Das Einstein Enigma

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Inhaltsangabe zu „Das Einstein Enigma“ von J.R. Dos Santos

Kairo, 2006. Der portugiesische Kryptanalyst Tomás Noronha soll ein mysteriöses Manuskript entschlüsseln. Sein Titel? Die Gottesformel. Sein Autor? Albert Einstein. Was auf dem Spiel steht? Nichts weniger als die Anleitung für eine einfach zu bauende Atombombe. Wider Willen wird Tomás als Doppelagent des Iran und der CIA in eine internationale Spionageaffäre verwickelt und kommt im Rahmen seiner Ermittlungen einem der größten Rätsel der Welt auf die Spur: dem wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes.

Ein sehr gelungenes Buch mit vielen wissenschaftlichen Zusammenhängen

— Lessayr
Lessayr

Ein Buch, das sehr lange nachwirkt. Ich wurde gut unterhalten und habe noch sehr viel gelernt.

— MartinaSuhr
MartinaSuhr

Ein Buch voller Spannung, Action und Liebe und über Wissenschaft und die Entstehung des Universums!

— Lienne
Lienne

Für Fans von Dan Brown...

— skaramel
skaramel

Wissenschaftlicher Teil interessant – Umgebene Geschichte leider nicht überzeugend

— AK87
AK87

als Thriller auf ganzer Strecke versagt, als wissenschaftliche Abhandlung allerdings interessant und gut beschrieben

— Engel1974
Engel1974

anspruchsvoll, aber spannend

— sophia60
sophia60

Etwas seichte Hintergrundhandlung - aber die vielen Gespräche, die die physikalischen Theorien mit der Philosophie verbinden, sind genial!

— Aleshanee
Aleshanee

Möchte- gerne-Thriller für bildungsferne Schichten. Spannung? Fehlanzeige. Schade um die Bäume. Perfekt zum Einschlafen.

— Wedma
Wedma

eher Sachbuch als packender Spionagethriller.. schade!

— Linume
Linume

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  • Leserunde zu "Homo Deus" von Yuval Noah Harari

    Homo Deus
    Wedma

    Wedma

    Einige Teilnehmer der Sachbücherchallenge haben beschlossen, Homo Deus von Harari in einer Leserunde gemeinsam zu lesen und den Stoff auszudiskutieren. Es gibt ein Exemplar zu gewinnen -> Es wurden dann aber 8! Dank der freundlichen Unterstützung von C. H. Beck Verlag 👍 Bewerben kann man sich bis einschl. 11. July. Das Exemplar wird am 12. July verschickt. Ab 15. July geht es mit der Diskussion los--> Verschoben auf 22.07, da die zusätzlichen Exemplare noch ankommen müssen. Wer möchte, kann mit eigenem Exemplar zu uns stoßen, auch wenn er bei unserer Challenge nicht angemeldet ist. Ich wünsche viel Spaß und bis bald in unserer Leserunde!

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    • 485
    Wedma

    Wedma

    29. July 2017 um 08:29
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    Archer schreibt Ja, und wäre diese Elite dann nicht gottgleich? Unsterblich, mit allen technischen Möglichkeiten ausgerüstet? Waren Götter (die alten, nicht der aus der Bibel) nicht genau das? Eine hochmütige ...

    Eliten existieren doch bereits. Nach wie vor. Sie haben auch alles. Materiell und technisch sind sie bestens ausgerüstet. Bloß momentan vllt nicht unsterblich, aber sonst benehmen sie sich auch ...

  • Das Einstein Enigma

    Das Einstein Enigma
    starone

    starone

    03. July 2017 um 13:30

    Der portugiesische Kryptanalyst Tomás Noronha soll  das Geheimmanuskript des Albert Einsteins entschlüsseln: „Die Gottesformel“ – ein Dokument, dass so geheim ist. Das niemand auf der Welt eigentlich weiß um was es wirklich geht, aber gerne jede Weltmacht spekuliert und Mutmaßungen anstellt. Amis, Israelis jeder ist daran interessiert und so kommt es wie es kommen muss,  ein allgemeinen Wettlauf der Supermächte, Geheimdienste um dieses Schriftstück und seine Übersetzung beginnt. Meine Meinung: Interessant das genau dieser Roman wohl 1 Million mal verkauft worden soll, wo allgemein die Fächer Mathe, Physik  selbst in der Schule eher verpönt sind. Wo liegt bei dem Roman die Faszination, vielleicht in der Kombination wie immer wieder Einstein und seine Theorien, Gedanken und Idee in den Roman mit eingeflossen sind. Und wie sich langsam eine ganz andere Thematik dadurch sich herausgeschält hat. Eine Art "Illuminati-Geschichte", aber mit ganz anderen Ansätzen. Lustig auch die Sache mit der Gottes Lücke. Auch politisch und gesellschaftlich  fand ich es gut, dass der Roman da nicht zu parteiisch geworden ist. Eher neutral, aber kritisch wenn  Ariana ihre Situation beschrieben hat.Die Spurensuche und auch die Lösung, Gedankengänge, Info und Idee waren stimmig und haben mich hier und da auch nachdenklich gestimmt.  Leider gab es, aber auch immer wieder lesemäßige Stolpersteine, was bestimmte ungeklärte Begriffe und Ausdrücke in dem Roman anging, der mir persönlich doch den Lesespaß an diesem Buch etwas vermiest hat. So gut wie die Mathematik oder Physik beschrieben wurde, hätte ich mir da  persönlich an vielen  Stellen einfach Erklärungen oder zumindest eine Legende gewünscht. Denn ich mag nicht dauert googeln müssen beim Lesen. Sonst aber durchaus  eine spannende Mischung zwischen Wissenschaft, Abenteuer, politischer Gefahr und klar einer Liebe , die in dieser Zusammensetzung schwer nur eine Zukunft haben kann oder wird. 

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  • Die Suche nach der Gottesformel

    Das Einstein Enigma
    Gise

    Gise

    13. June 2017 um 23:23

    Der Historiker und Kryptoanalyst Tomás Noronha soll ein Manuskript enträtseln. Der Titel: Die Gottesformel. Der Autor: Albert Einstein. Tomás reist in den Iran. Doch dort ist er plötzlich sehr eingeschränkt in seiner Arbeit, und bald schaltet sich auch der CIA ein, denn auch der hat Interesse an diesem Manuskript. Tomás findet sich bald zwischen allen Lagern wieder, zudem macht er sich Sorgen um seinen Vater, der Lungenkrebs im Endstadium hat. Bald gerät Tomás sogar in Lebensgefahr. Und immer noch steht die Aufgabe im Raum, die Gottesformel zu entziffern.Mit vielen wissenschaftlichen Auseinandersetzungen ist dieses Buch gespickt, die sich anfangs noch relativ einfach lesen, auch für den unbedarften Laien, später aber hat mir der Kopf geschwirrt vor lauter Paradoxien und Theorien und Thesen und was weiß ich noch. Nachvollziehen konnte ich das irgendwann nicht mehr. Noch ein bisschen Liebesgeschichte hinein und ein bisschen Spionageflair, und fertig ist ein Wissenschaftsthriller, der in die Fußstapfen von Dan Brown eintreten möchte. Ein geheimes Dokument aus Einsteins Feder mit dem Beweis, dass es Gott gibt, ist das hochgesteckte Projekt, das Tomás und seine schöne Begleiterin beschäftigen.Ich habe das Buch, trotz all der wissenschaftlichen Exzerpte, in kürzester Zeit verschlungen, es ist äußerst spannend geschrieben. Es lädt ein zum Nachdenken, liefert aber lange nicht so viel Action wie die Bücher von Dan Brown. Obwohl der Autor hier einige interessante Elemente mit überraschenden Wendungen eingebaut hat. Wer sich gerne mit wissenschaftlichen Fragen über den Ursprung der Welt und verschiedene Theorien darüber informieren und unterhalten will, ist mit diesem Buch sicherlich gut beraten und wird einige interessante Lesestunden damit verbringen.

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  • Verlangt dem Leser viel ab.

    Das Einstein Enigma
    anchel

    anchel

    13. June 2017 um 21:56

    Mit dieser Bewertung habe ich mich sehr schwer getan, noch schwerer mit dem Lesen. Albert Einstein, Spionage und auch noch etwas Wissen in einem Buch verpackt hat mich sehr angezogen, da ich erstens Krimifan bin und mich zweitens stets darüber freue nebenbei noch etwas zu lernen. Alleine die Angabe im Vorwort, dass alle wissenschaftlichen Angaben von Physikern und Mathematikern geprüft sind, hat mich schon mal abgeschreckt. Ich will eigentlich gar keine Physikalischen Theorien verstehen. Dann kamen lange arabisch klingende Namen, die habe ich überflogen und uupps gemerkt, dass ich weitergelesen habe ohne das Gelesene zu speichern. Ich habe mich durch das Buch gelesen und kann verstehen, dass viele begeistert sind. Es ist halt nur nicht meins. Wieso dann meine gute Bewertung? Weil es sicher nicht am Buch liegt sondern an meinen Voraussetzungen. Auch die Häufung fremdklingender Namen hat mich etwas gebremst. Daher habe ich immer Längen überlesen, wie ich zu meiner Schande gestehen muss. Irgendwie hatte ich keine Lust auf das Buch und habe ihm auch keine echte Chance gegeben.

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  • Ein Möchte-gerne-Thriller für Dummies.

    Das Einstein Enigma
    Wedma

    Wedma

    Klappentext hat mich neugierig gemacht, v.a. der versprochene Beweis: „Kairo, 2006. Der portugiesische Kryptanalyst Tomás Noronha soll ein Geheimmanuskript Albert Einsteins entschlüsseln: „Die Gottesformel“ – die vermeintliche Bauanleitung für eine billige Atombombe, mit der Israel das Physik-Genie einst beauftragt habe. So gerät Tomás zwischen die Fronten von Iran und CIA. Tatsächlich geht es jedoch um die fundamentalen Fragen nach der Entstehung des Universums, dem Sinn des Lebens und Gott. Eine spannende Reise in die Welt von Wissenschaft und Religion. Denn im Rahmen seiner Ermittlungen kommt Tomás einem der größten Rätsel der Welt auf die Spur: dem wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes.“ Leider entpuppte sie der vermeintlich spannende Thriller als erstklassiger Ersatz für Schlafmittel. Nach nur paar Seiten konnte ich jedes Mal wunderbar einschlafen. Baldrian& Co. können von so einer Wirkung nur träumen. Entspr. dauerte es, bis ich die 600 Seiten doch noch mal irgendwann durchhatte. Ich musste, da Rezi-Pflicht. Dazwischen gab es etliche tolle Bücher, die mich diesen Mumpitz mit nötiger Portion Humor und Gelassenheit aufnehmen ließen. Zu oft tauchte der Gedanke auf: für wie dumm hält der Autor seine Leser? Die Antwort lautet leider: für sehr dumm und völlig bildungsfern. Die Art, wie er sein Werk gestaltet hat, die marionettenhaften Figuren, der unglaubwürdige Plot lassen keine Zweifel daran. Der Stoff wird umständlich erzählt, alles bis ins Kleinste wie für Hirnamputierte erklärt, oft wiederholt und nochmals zusammengefasst. Der Autor wollte hpts. die Leser belehren, ihnen sein Bild der Welt aufs Auge drücken. Alles andere ist zweitrangig und wird auch entspr. stiefmütterlich behandelt worden. Der Witz ist, der werte Autor hat nicht mal eigene Inhalte. Es sind Zusammenfassungen der geborgten Werke, stark vereinfacht, von Einstein, Heisenberg und anderen Wissenschaftlern aus den Bereichen der Mathe, Physik, Astronomie, etc., sowie Lehren mancher Religionen. Sein größter Verdienst ist, dass er komplexe Sachverhalte aus o.g. Bereichen für bildungsferne Schichten zusammengetragen und aufs Wesentliche reduziert hat. Das ist aber Recherche und Kürzung. Das, was den eigenen Part darstellt, fadenscheinige Handlung und klischeehafte Figuren, sind schlicht nicht der Rede wert, denn so etwas gibt es in jedem drittklassigen Werk, der keine müde Mark wert ist. Seitenlang, in langwierigen Dialogen, erklärt der „schlaue“ Professor dem Tomás  die Welt, dabei erzählt er viel Unsinn, seine Argumentation ist oft zum Lachen, er widerspricht auch eigenen Ausführungen, denn das Gespräch ist ja lang, da hat er vergessen, was er am Anfang gesagt hat. Im Großen und Ganzen wird hier Dataismus propagiert, sonst gibt es nichts Neues: Von menschlicher Intelligenz auf den nächstgelegenen Galaxien hat man schon in den achtziger Jahren des letzten Jh. gelesen. Dem Tomás fällt all der Humbug gar nicht auf. Der läuft eh wie ein Dummy durch den Roman und stolpert zuverlässig von einer Falle in die nächste. All diese Geheimdienstagenten und ihr Getue sind reine Staffage, die jeder Glaubwürdigkeit entbehrt und kaum etwas zur Spannung beiträgt, denn die Agenten liefern auch langwierige Dialoge, bei denen man perfekt einschlafen kann. Die sehr dürftige Schreibe zeichnet sich auch noch aus von ständigen Wortwiederholungen und regem Gebrauch von Hilfsverben: „war“ wohin das Auge reicht. Warum nach Worten rangen, wenn es so einfach geht? Fazit: Leider habe ich keinen guten Eindruck von diesem Roman gewinnen können. Es handelt sich hier um das Werk eines Graphomanen, der weder Talent noch das Handwerk, noch eigene Inhalte hat, um lesenswerte Geschichten zustande bringen zu können. Figuren wie Plot sind unterdurchschnittlich, da die Figuren eher blass und schematisch sind, die Handlung oft unglaubwürdig und behelfsmäßig zusammengeschustert, die Art der Stoffdarbietung ist ebenfalls unterdurchschnittlich, denn das Ganze in ellenlange Dialoge zu packen ist kein Weg, der zu einem gelungenen Thriller führt, hier also auch max. zwei Sterne. Zudem wurde kein Klischee, das typisch für drittklassige Werke sind, ausgelassen. Das stark vereinfachte wissenschaftliche Teil verdient evtl. drei Sterne, aber diese Inhalte liest man doch lieber in guten Sachbüchern. Alles insg. zwei Sterne mit viel Wohlwollen und bitte nicht nochmal so etwas in der Art. Hab gesehen, dass da schon das nächste Werk des werten Autors angeschlagen ist. Dem sollte man sein Laptop entführen, damit er keine weiteren Möchte-gerne-Romane produzieren kann.

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    • 6
  • Spannend und interessant

    Das Einstein Enigma
    echidna

    echidna

    04. June 2017 um 11:36

              Schon als ich die Kurzbeschreibung des Buches gelesen hatte, wusste ich, dass das genau das richtige Buch für mich ist. Ein altes Manukript von Albert Einstein wird gefunden, der Titel "Die Gottesformel". Doch in dem Manuskript befinden sich verschlüsselte Passagen. Der Kryptanalyt Tomás Noronha soll dabei helfen, diese zu entschlüsseln und hat keine Ahnung, auf was er sich bei diesem Vorhaben einlässt. Das Manuskript soll eine Anleitung zum Bau der Atombombe enthalten, die es dem Iran ermöglicht, auf einfache Weise Atomwaffen herzustellen. Noronha wird gleichzeitig vom Iran und von der CIA angeheuert. Vom Iran, um das Manuskript zu entschlüsseln und von der CIA, um das Vorhaben des Irans auszuspionieren. Noronha verwickelt sich in etwas, bei dem es bald um Leben und Tod geht und evtl. auch einem Beweis für die Existenz Gottes.Die Handlung ist wahnsinnig spannend. Ich konnte es fast gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgehen würde. Ich fand auch die wissenschaftlichen Erklärungen, von denen es viele im Buch gibt, sehr interessant. Für manch anderen Leser mögen diese vielleicht etwas zu viel des Guten sein, doch da ich mich sowieso für diese Themen interessiere, war es für mich sehr interessant, mehr über die existenziellen Fragen der Physik zu erfahren.Bei der ganzen Spannung und Wissenschaft kommen aber auch die Charaktere nicht zu kurz. Besonders Tomás Noronha ist ein sympathischer Charakter, bei dem es auch in die Tiefe geht. Seine Eltern fand ich hingegen ein wenig flach, besonders die Mutter scheint nur aus Klischees zu bestehen, doch diese spielen ja auch nur eine Hintergrundrolle.Insgesamt war das Buch eine sehr interessante Reise in die Physik auf der Spur des größten Rätsels, das die Welt wohl beschäftigt: die Existenz Gottes. Ich würde das Buch allerdings nur denjenigen weiterempfehlen, die auch wenigstens etwas Interesse an den physikalischen Zusammenhängen in der Welt haben. Sonst könnte das Buch passagenweise etwas langweilig werden.        

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  • Begeisterung pur!

    Das Einstein Enigma
    annso24

    annso24

    01. June 2017 um 20:43

    Cover: Das Cover vom „Einstein Enigma“ besticht durch Authentizität und schlichter Eleganz. Besonders gelungen ist die Kombination aus Einsteins Porträt und dem handschriftlichen Manuskript, das leicht verschwommen im Hintergrund zu sehen ist, da es das Thema trifft und eine dem Buch passende Atmosphäre erzeugt. Allerdings bricht der rote Werbeaufdruck die ansonsten gelungene Komposition und tritt unnötigerweise in den Vordergrund. Nichtsdestotrotz trifft das Cover meinen Geschmack.   Inhalt: Der Inhalt des Buches findet auf zwei Ebenen statt. Die vordergründige Handlung umfasst Tomás Noronhas Abenteuer als Kryptanalyst und der Leser begleitet Tomás auf seiner Reise durch die Welt und bei seinen Anstrengungen das Einstein Enigma zu entschlüsseln. Mit dieser ersten Ebene ist eine Metaebene verbunden, denn J.R. Dos Santos schickt den Leser auf eine naturwissenschaftlich-philosophische Reise und sinniert über die Determinismus der Welt, den Sinn des Lebens und einer wissenschaftlichen Annäherung zu Gott. Dabei geht Dos Santos weit in die Tiefe, sowohl auf naturwissenschaftlicher als auch philosphischer Ebene, und führt den Leser in die Welt der Quantenphysik, des Unvollständigkeitssatzes, der Relativitätstheorie und vielem mehr. Hierbei findet Dos Santos ein gutes Maß aus wissenschaftlicher Korrektheit und Anschauung, sodass er auch Leser ohne die entsprechenden Kenntnisse abholt. Die Bilanz der eigentlichen Handlung fällt sehr positiv aus. Trotz des etwas längeren Umfangs ist das Buch fast durchgängig spannend und die Handlung ist in sich schlüssig. Besonders angenehm ist, dass in den Hauptstrang auch zwischenmenschliche Episoden eingeflochten sind, die oftmals Ausgang der philosophischen Gedanken sind. Allerdings muss gesagt werden, dass das „Einstein Enigma“ nur bedingt kryptographische Themen aufnimmt und eher einem Agententhriller entspricht, da Tomás viel Reisen muss, mit verschiedenen Institutionen in Wechselwirkung tritt und verschiedene Fährten verfolgen muss. Doch dies erweitert das potentielle Leserspektrum eher, da die Handlung so an Fahrt und Spannung gewinnt, anstatt sich in spannenden, aber spezifischen Details zu verlieren. Dafür widmet sich Dos Santos sehr ausführlich der philosophischen Ebene. Hier hat es große Freude bereitet, sich mit den Gedanken des Autors auseinander zu setzen und viele Anregungen zu erhalten. Insbesondere da sich Dos Santos anscheinend sehr intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt hat, ist das Buch detailreich und kompetent. Es bietet dadurch einen sehr guten Zugang zu wissenschaftlichen Themen und deren Folgen. Ein einziger Kritikpunkt bleibt, da Dos Santos einige weitere führenden Schlussfolgerungen und Interpretationen als einzig mögliche darstellt - auch um den Handlungsverlauf zu fördern. Insofern wird der Leser gefordert, selbst mitzudenken und nicht blindlings alles als unumgänglich zu betrachten. Denn es gibt eine Grenze zwischen Fakten, Theorien, Hypothesen und Interpretationen, die im Buch an wenigen Stellen verschwimmen. Doch Anbetracht des unglaublich schwierigen und weitreichenden Themas, dessen sich Dos Santos gewidmet hat, ist das „Einstein Enigma“ hoch zu achten und einzigartig. Es ist ein Meisterwerk und bietet einen wunderschönen und auch weiterführenden Einblick in wissenschaftlich-philosophische Gedankengänge.   Charaktere: Der Protagonist Tomás Noronha ist mit Liebe gezeichnet und auch in seinen Details stimmig. Es war eine Freude, ihn auf seinem Abenteuer zu begleiten und mit ihm zu leiden, sich zu freuen und mit ihm mitzufiebern. Auch die weitere Figuren sind detailreich und für das Buch von großer Bedeutung. Dabei gelingt es Dos Santos seine Figuren authentisch zu gestalten, ohne sie zu überzeichnen oder in Kitsch zu verfallen. Auch nutzt er die Nebenfiguren, seinen es Wissenschaftler, Professoren oder Agenten gekonnt, um die Handlung voranzubringen, dem Leser notwendige Informationen zu übermitteln - was insbesondere bei der tiefgründigen Thematik oft notwendig ist - und eine passende Atmosphäre zu erzeugen. Insofern bilden die Charaktere einen gelungenen Rahmen, um die Botschaft und die Handlung des „Einstein Enigmas“ auszuagieren.   Schreibstil: Der Schreibstil von Dos Santos ist dem Thema und seinen Gedanken mehr als würdig. Selbst längere Erklärungen präsentiert er anschaulich und lebendig. Darüber hinaus verbindet er die längeren, wissenschaftlichen Teile mit pulsierenderen, beschreibenden Abschnitten. Insofern sind sicher Seite im Buch vorhanden, die die volle Konzentration des Lesers benötigen, um den Gedanken des Autors zu folgen, doch ist hier die Sprache eine Stütze und kein Hindernis - und in den handlungstreibenden Bereichen kann man auch schnell und flüssig lesen.   Fazit: „Das Einstein Enigma“ begeistert - wenn der Leser weiß, worauf er sich einlässt. Es ist sicher kein Buch, dass man nur nebenbei lesen kann, doch die Belohnung ist dafür umso größer. Dank der wissenschaftlichen Erklärung erhält der Leser Einblick in verschiedene Theorien und Thematiken, die sehr spannend sind und wo es sich lohnt, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Insofern ist das Buch eine klare Empfehlung für alle, die gerne philosophisch und wissenschaftlich denken und sich dahingehend interessieren. „Das Einstein Enigma“ ist eines der besten Bücher, die ich kenne, da es sowohl sehr spannend, liebevoll geschrieben, als auch informativ ist.

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  • spannend wie erwartet

    Das Einstein Enigma
    Lessayr

    Lessayr

    01. June 2017 um 14:02

    Der Roman "Das Einstein Enigma" von J.R. Dos Santos erschien im März 2017 in deutsch im Verlag luzar publishing und ist der erste Teil. Seit 2006 wurde es bereits schon in zahlreichen Sprachen übersetzt (Originaltitel A Fórmula de Deus).Der portugiesische Kryptanalyst Tomás Noronha soll ein mysteriöses Manuskript für Iran entschlüsseln, es handelt sich dabei um ein nicht veröffentliches Manuskript von Albert Einstein mit dem Titel "Die Gottesformel". Nach Aussage der CIA könnte es sich dabei um die Anleitung zum Bau einer Atombombe handeln und er soll für denen Iran ausspionieren. Nun ist er in einem Zwiespalt und verwickelt sich in ungewoltlen Schwierigkeiten.Dies ist kein Buch was man in kurzer Zeit schnell liest und dann wieder weglegt. Für mich war es ein sehr spannendes und aufschlussreicher Agententhriller. Dos Santos weiß um seine Fähigkeiten zum Schreiben und setzt diese gekonnt ein. Ich habe selten so ein spannenden Thriller gelesen der gleichzeitig auch noch sehr facettenreich ist. Dieses hochwissenschaftliche Thema mit dem Bezug zur Weltpolitik spricht mich genau an und regt zum nachdenken an. Gut gefiel mir, dass die Zusammenhänge über Mathematik und Physik sehr detailliert und nachvollziehbar beschrieben sind. Wie war das Ende? Darüber sollte sich jeder selber Gedanken machen, da dieser zum weiteren nachdenken und anregen einlädt.Insgesamt ein sehr gut gelungenes Buch was ich jeden empfehlen kann. Aber etwas interesse an wissenschaftliche Zusammenhänge sollte schon vorhanden sein.

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  • Kein Thriller - dafür naturwissenschaftlicher Humbug

    Das Einstein Enigma
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    01. June 2017 um 13:01

    Ein Thriller, spannend wie Dan Brown, wurde vom Verlag angekündigt ... Habe ich das falsche Buch gelesen?Der portugiesische Kryptanalyst Tomás Noronha wird in Kairo 2006 gebeten CIA und iranischen Militärs, ein Geheimmanuskript von Albert Einstein zu entschlüsseln. Die sogenannte »Gottesformel« sei die Anleitung zum Bau einer einfach strukturierten Atombombe. Einstein sei damals von Israel beauftragt gewesen, solch eine Bombe zu konstruieren, habe aber irgendwann bemerkt, welche Verantwortung er habe und deshalb die Anleitung verschlüsselt. Angeblich kommt (laut Verlag) Tomás einem der größten Rätsel der Welt auf die Spur: dem wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes. Für mich hat hier ein Autor versucht, seine eigene Theorie der Welt in seiner eigenen philosophisch - anthroposophischen Ansicht darzulegen, das Ganze mit naturwissenschaftlichen Theorien, wie u.a. denen von Einstein (oh Graus) zu beweisen. Heraus kommt eine Menge naturwissenschaftlicher Unfug. Damit das Ganze jemand liest, sind die Ansätze in eine Geschichte verpackt worden, die dann Thriller genannt wird. Zuerst waren die Theorien vorhanden, dann wird die Geschichte herumgebaut, die Reise des Helden zu den Stationen. Genauso liest es sich. Der Protagonist Tomás Noronha bekommt eine Aufgabe, muss recherchieren, gerät zwischen Geheimdienstfronten und reist durch die Welt, lässt sich hier etwas erklären, dann dort. Eine konstruierte Geschichte, langweilig, um Relativitätstheorie, künstliche Intelligenz, Chaostheorie bis hin zum Urknall, buddhistische Weisheiten, religiöse Einbindungen und philosophische Erörterungen werden eingeflochten. Thriller erwartet, naturwissenschaftlicher Humbug erhalten, da fühlt sich der Leser auf die Schippe genommen. Ich lese gern ein Sachbuch oder einen philosophischen Band und gerne Thriller, gern wissenschaftliche Themen. Aber bitte nebeneinander! Die Verquickung lässt jede Ernsthaftigkeit fehlen. Jedes weitere Wort über diesen Roman wäre für mich Verschwendung.

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  • Wissenschaftlich und philosophisch ...

    Das Einstein Enigma
    LilStar

    LilStar

    01. June 2017 um 08:22

    Gerade als Tomás Noronha ein neues Projekt beginnen will, bekommt er ein Angebot das er nicht ablehnen kann: die iranische Regierung beauftragt den Kryptanalyst damit ein Manuskript zu entschlüsseln, dass Einstein seinerzeit verfasst haben soll. Das Land verspricht sich davon die Anleitung zum Bau einer Atombombe, womit aber natürlich nicht alle Länder einverstanden sind. Und nach und nach bekommt auch Noronha Zweifel am Inhalt des Textes. Damit fängt für ihn der Schlamassel aber erst an … Das Einstein Enigma wurde ziemlich hart beworben und so wurde auch ich auf dieses Buch neugierig, lese ich doch Wissenschaftsthriller ala Dan Brown wirklich gerne. Vor allem, wenn – wie hier der Fall – die Geschichte auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht und nicht total aus der Luft gegriffen ist. Das Buch fing auch direkt ziemlich spannend an und war flüssig zu lesen. Die Geschichte beginnt in der Vergangenheit und führt uns aber schnell in unsere bekannte Gegenwart des Jahres 2006. Ich zwar ziemlich schnell in der Geschichte drin und soweit wie möglich vertraut mit der Hauptperson, dem portugiesischem Kryptanalyst Tomás Noronha. “Soweit wie möglich” schreibe ich, weil selbst diese Hauptfigur doch ziemlich blass bleibt. Lediglich in den zahlreichen Szenen, in denen er auf seine Eltern trifft, bekommt er so etwas wie Tiefe eingehaucht. Selbst die Zuneigung, die er gegenüber einer weiteren Hauptperson, der iranischen Wissenschaftlerin Ariana entwickelt, erlebt man nur auf dem Papier. Die Gründe dafür bleiben dem Leser eher verborgen, es werden keine großen Emotionen transportiert. Das selbe gilt natürlich auch für alle weiteren Figuren in dieser Geschichte. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, vor allem mehr Nähe zum Protagonisten, denn dieser ist ja die Hauptperson in allen Geschichten dieser Buchreihe. So hätte man – neben einer interessanten Story – noch einen weiteren Grund die Geschichten verfolgen zu wollen. Aber nun gut, so muss dann halt die Geschichte ausreichen. Aber tut sie das auch? Das Einstein Enigma verspricht ja schon viel und die zahlreichen Vergleiche mit Dan Brown lassen die Erwartungshaltung natürlich auch anschwellen. Für meinen Teil war gerade der erste Teil des Buches und der Anfang wirklich sehr gelungen und spannend. Dann wurde es zum Teil aber anstrengend, denn J.R. Dos Santos hat hier nicht einfach einen spannenden Thriller geschrieben, sondern schon beinahe einen Wissenschaftsroman. Am Ende hat man nicht nur die Grundzüge der Relativitätstheorie verstanden, sondern auch noch eine Einführung in die Quantentheorie und die String-Theorie erhalten und philosophiert über den Sinn des Lebens. Will heißen: es gibt unzählige Abhandlungen über diese Themen, die sich der Leser von einem der zahlreichen Gelehrten in diesem Buch erklären lassen darf. Das ist zum einen wirklich interessant, vor allem, wenn man sich für solche Themen interessiert und gerne mehr erfahren möchte, ohne gleich ein Sachbuch zum Thema zu lesen. Zum anderen ist es aber auch teils nicht so einfach zu erfassen, so dass man schon aufmerksam lesen und das Gelesene verdauen muss. Einfaches wegschmökern ist hier also nicht möglich. Man sollte sich Zeit nehmen. Dennoch sind diese wissenschaftlichen Abschnitte, die einen Großteil des Buches ausmachen, aber einfach zu verstehen. Man benötigt kein großartiges Vorwissen zum Thema. Wenn man über den Ursprung und dem Sinn des Lebens nachdenkt, so trifft man auch unweigerlich auf Religion. Und so ist auch in diesem Buch das Alte Testament ein Thema. Und die Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Religion konnte mich hier doch ziemlich erstaunen, aber mehr will ich nicht verraten, dass würde zum einen den Rahmen sprengen und zum anderen sollte dies jeder für sich selbst erfahren und lesen. Ich für meinen Teil, die ich als Laie bereits Stephen Hawking gelesen habe, fand dieses Buch ziemlich spannend, eben auch durch diese wissenschaftlichen Einlagen, die auch allesamt wahr sind. Zumindest alle wissenschaftlichen Erkenntnisse, die genutzt wurden. Die Vorgänge an sich sind natürlich frei erfunden. Und da komme ich zur eigentlichen Geschichte, denn diese wurde durch die vielen Ausflüge in die Wissenschaft doch sehr ausgebremst, so dass man von einem Thriller nicht mehr so viel hatte, wohl aber eine wirklich tolle und interessante Geschichte. Fazit Mit Das Einstein Enigma hat J.R. Dos Santos hier eine sehr interessante und andere Geschichte geschrieben. Mit vielen wissenschaftlichen Themen wird hier aufgewartet und drum herum eine spannende Geschichte rund um die Arbeiten von Albert Einstein gesponnen. Wer sich vor viel Theorie und Wissenschaft nicht scheut, der ist hier genau richtig!

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  • Ein spannender Wissenschafts-Thriller

    Das Einstein Enigma
    simsa

    simsa

    30. May 2017 um 20:05

    Der Portugiese Tomás Noronha lebt ein ganz normales Leben. Er lehrt an der Universität, ist geschieden und reist beruflich viel um die Welt. Als er in Kairo von der schönen Wissenschaftlerin Ariana Pakravan angesprochen wird, ahnt er noch nicht, was dieser Beginn für weitreichende Folgen hat. Tomás soll die sogenannte „Gottesformel“ von Albert Einstein entschlüsseln. Was harmlos wirkt, lässt ihn zwischen die Fronten der iranischen Regierung und der CIA geraten. Denn hierbei scheint es sich um den Plan für die größte Atombombe aller Zeiten zu handeln... Bei dem Autor J.R. Dos Santos scheint es sich wohl um eines der bekanntesten Gesichter im portugiesischen Fernsehen zu handeln. Der Kriegsjournalist, der seit einigen Jahren auch ein beliebter Nachrichtensprecher ist, hat mit seinem Roman „Das Einstein Enigma“ ein Buch geschrieben, das bereits durch seinen Klappentext lockt. Ich selber war sofort gespannt, was mich auf diesen 608 Seiten erwarten würde. So kommt doch ein Roman von stattlicher Größe ins Haus, wenn man sich die Taschenbuchausgabe vornimmt. Tomás Noronha war mir gleich von Beginn an sympathisch. Er lehrt als Professor, ist Kryptanalyst und scheut sich nicht auch schwere Fragen zu stellen. Auch die Zusage, die Formel von Albert Einstein zu entschlüsseln und mit dem Iran zu kooperieren, schreckt ihn nicht ab. Mir selber hat an diesem Roman gefallen, dass er mich als Leserin in verschiedene Welten eintauchen lies. Europa ist mir wohl bekannt und Portugal ganz sicher ein Land, das mir alles andere als unsympathisch ist. Die Reise in den Iran, die Kultur, die Lebhaftigkeit, aber auch die Gefahr war etwas komplett neues. J.R. Dos Santos hat es geschafft uns Leser mit einer immer gleichbleibenden Spannung zu fesseln. Zumindest zu Beginn flachte sie kaum ab, spitzte sich zu und kam in Wellen immer wieder zurück. Eine Kooperation mit der CIA scheint im Buch für den Professor verpflichtend, allein in Sachen Ethik und gerade dieser Aspekt bringt eine Gefahr, die sehr greifbar beschrieben wurde. Allerdings muss man für „Das Einstein Enigma“ auch wissenschaftliche Ausführungen, physikalische Gesetze und Experimente mögen. Diese werden hier durchaus auf einigen Seiten beschrieben und bringen das Geheimnis dadurch aber realistischer in den eigenen Gedankengang ein. Auch wenn ich zugeben muss, dass es mir manchmal auch ein Tick zu viel des Guten war. Wer nun Parallelen zu den Romanen von Dan Brown zieht, der liegt hier gar nicht so falsch. Wo Dan Brown allerdings noch etwas mehr auf Spannung setzt, gibt es bei J.R. Dos Santos diesen Aspekt auch, allerdings bleibt er den wissenschaftlichen Tatsachen sehr treu, er zeigt uns keine Verschwörungstheorien auf, sondern versucht realistisch und zeitnah zu bleiben. Dies ist dann doch noch etwas anders als bei dem Autor aus den Staaten. Der zweite Roman über Tomás Noronha ist auch schon in den Buchhandlungen vertreten. Das Einstein Enigma , Der Schlüssel des Salomon Mein Fazit: Manchmal wurde es mir zu wissenschaftlich, dies gebe ich zu. Allerdings ist „Das Einstein Enigma“ ein Buch, welches fesselt und sich nur schwer aus der Hand legen lässt. Und mich persönlich reizt auch die Fortsetzung, die ich ganz sicher auch lesen werde.

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  • Thriller meets Physik

    Das Einstein Enigma
    MartinaSuhr

    MartinaSuhr

    29. May 2017 um 21:02

    Gesamteindruck:Bei diesem Buch hat mich der Klappentext mit meinem Hang zu Verschwörungstheorien überzeugt.Thriller meets Physik. Klingt spannend und ich kann schon mal vorwegnehmen: Es wurde nicht zu viel versprochen.Der Schreibstil ist gehoben, aber recht angenehm zu lesen. Ich muss zugeben, dass ich in den actionreichen Passagen, in denen keine physikalischen Zusammenhänge erklärt wurden, leichter vorankam. Was jetzt nicht heißen soll, dass die Passagen, in denen verschiedene Nebenfiguren dem Protagonisten Tomás Noronah in etlichen Dialogen die unterschiedlichsten physikalischen Theorien erklären, zäh waren. Auch wenn ich manche Sätze mehrmals lesen musste, ich glaube, ich habe in keinem anderen Buch so viel markiert wie in diesem. Physik ist nicht meine Stärke, doch der Autor hat es tatsächlich geschafft, mir das ein oder andere Thema verständlich zu erklären und ich bin wirklich überrascht, wie die ganzen Theorien zusammenhängen, sich widersprechen und dann irgendwie doch nicht. Dieses Buch ist ein Erlebnis und wird immer wieder mit Dan Browns Werken verglichen. Ich persönlich finde, dass sie sich zwar ähneln, aber Dan Brown mehr auf der Thriller-Ebene agiert, während Dos Santos die Theorie viel stärker in den Vordergrund stellt. Zwischen all den actionreichen Sequenzen wirken diese kleinen „Theorie-Inseln“ wie Verschnaufpausen, in denen man sein Hirn betätigt (wie bei einem Zirkeltraining).Warum gebe ich jetzt nur 4 statt 5 Sterne? Mir war die Geschichte manchmal zu theoretisch. Es ist zwar super, dass ich einiges dazulernen konnte, aber ich hätte mir doch ein klein wenig mehr Leichtigkeit gewünscht. Ich lese meistens abends und muss zugeben, dass ich diesen Roman immer nur in kleinen Dosen genießen konnte, da ich über das Gelesene sehr intensiv nachdenken musste. Das Buch ist anspruchsvoll, und das bewundere ich sehr, denn es steckt sehr viel Gesellschaftskritik, Politik und Wissenschaft in dieser Geschichte. Die zarte Liebesgeschichte, die der Autor in den Plot eingearbeitet hat, lockert das Ganze etwas auf und gibt der Handlung Abwechslung, macht es interessanter.Mein Fazit:Eine Geschichte, die nachwirkt und definitiv Spuren hinterlässt. Ich bin dankbar, dass dieses Buch übersetzt wurde und ich es lesen durfte, denn es hat mir auf viele Dinge einen anderen Blickwinkel gegeben. Religion, Politik, Machtstrukturen und die Wissenschaft. Es ist beeindruckend und dennoch beängstigend. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der es liebt, beim Lesen gefordert zu werden. Traut euch und stellt euch dem Phänomen der „Gottesformel“.

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  • Ein Buch voller Spannung, Action und Liebe und über Wissenschaft und die Entstehung des Universums!

    Das Einstein Enigma
    Lienne

    Lienne

    24. May 2017 um 06:42

    Inhalt: Kairo, 2006. Der portugiesische Kryptanalyst Tomás Noronha soll ein Geheimmanuskript Albert Einsteins entschlüsseln: „Die Gottesformel“ – die vermeintliche Bauanleitung für eine billige Atombombe, mit der Israel das Physik-Genie einst beauftragt habe. So gerät Tomás zwischen die Fronten von Iran und CIA. Tatsächlich geht es jedoch um die fundamentalen Fragen nach der Entstehung des Universums, dem Sinn des Lebens und Gott. Eine spannende Reise in die Welt von Wissenschaft und Religion. Denn im Rahmen seiner Ermittlungen kommt Tomás einem der größten Rätsel der Welt auf die Spur: dem wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes. Meine Meinung: "Das Einstein Enigma" hat es geschafft mich auf ganzer Linie zu überraschen! Der Schreibstil ist fesselnd und bildlich, sodass ich sehr schnell in die Geschichte eintauchen konnte. In den wissenschaftlichen Szenen jedoch musste ich einiges an Konzentration aufbringen und sehr genau lesen, denn Physik war in der Schule leider nicht mein Lieblingsfach. Aber Dank des Autors habe ich einiges über die verschiedenen Theorien  (Chaos und Ordnung, Relativität, Quanten, Teilchen und viele mehr) gelernt und natürlich über ihre Wissenschaftler. Man merkt wie viel Recherche hinter diesem Buch steckt!  Was ich noch viel interessanter fand: Es geht um die Entstehung des Universums (Big Bang, Big Crunch). Wer hat nun also die Welt und das Universum erschaffen? Und existiert Gott? ;-) Mir hat der Wechsel zwischen den wissenschaftlichen Passagen und den actionreichen Szenen sehr gut gefallen! Tomás Noronha ist ein toller Protagonist, denn er ist nicht perfekt und hat seine Ecken und Kanten, was ich toll fand. Er manövriert sich immer wieder in unmögliche Situationen und schafft es auch aus diesen wieder herauszukommen. Es war unglaublich spannend mit ihm über Gottesformel zu rätseln und sich auf Abenteuer zu begeben! Die CIA spielt eine wichtige Rolle und natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen. Die Handlung ist ein Wechsel aus eher ruhigen und wissenschaftlichen Gesprächen und Action. Dadurch entsteht eine ganz eigene Dynamik und der Leser wird immer wieder mitgerissen! Mit vielen überraschenden Wendungen wird es auch zu keiner Zeit langweilig! Dennoch: Es handelt sich hierbei nicht um eine lockerleichte Lektüre für Zwischendurch ;-) !  Ich freu mich schon auf die Fortsetzung im März 2018: "Der Schlüssel des Salomon"! Fazit: Ein überraschendes Buch, welches Spannung, Wissenschaft, Action, Liebe,und überraschende Wendungen zu bieten hat.Dieses Buch hat für interessante Lesestunden gesorgt!

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  • Wenn du die Welt mit anderen Augen sehen möchtest ...

    Das Einstein Enigma
    Aleshanee

    Aleshanee

    23. May 2017 um 06:57

    Auf der Spur für den "wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes" - das klingt wie ein Widerspruch in sich, aber wie alles auf der Welt und im Universum hängt auch die Wissenschaft mit der Philosphie eng zusammen. Ist schwer zu glauben, aber diesen Spagat schafft der Autor hier perfekt zusammenzuknüpfen!Mich hat ja das Thema sofort angesprungen, denn ich liebe solche Diskussionen. Einmal den Aspekt vom Leben an sich und dem Sinn, zum anderen aber auch die Physik, denn wie sie hier mit (relativ) einfachen Worten erklärt wird, erfährt man einen völlig anderen Blick auf alles, was uns umgibt! Vom Schreibstil her finde ich es relativ einfach gehalten und manche Dialoge wirken sehr gestelzt. Dann gilt aber nur für die Rahmenhandlung des "Thrillers", die für mich jetzt nicht unbedingt spannend war. Anfangs gings viel um Politik und die Angst, dass der Iran eine einfache Anleitung zum Bau einer Atombombe in die Hände bekommen hätte. Dabei bleiben einem nicht viele Klischees erspart und auch die kleine Liebesgeschichte hat bei mir jetzt keine Herzklopfen ausgelöst - aber das alles war mir hier ehrlich gesagt vollkommen egal, denn die vielen Gespräche mit den Menschen, auf die Tomás Noronha auf seiner Reise trifft, sind absolut genial!Wer sich ein bisschen für die Welt und die vielen Theorien interessiert, wie sich alles zusammensetzt und ein bisschen Ahnung von Physik bekommen will, der sollte sich dieses Werk wirklich nicht entgehen lassen! Der Autor greift hier vielfältige Themen auf wie natürlich Einsteins Relativitätstheorie, den freien Willen, die Chaostheorie, Ursache und Wirkung, die Quantenmechanik, der Glaube etc. und verbindet das alles zu einem großen ganzen, das einen nur noch Staunen lässt! Vor allem, da die wissenschaftlichen Angaben alle wahr sind, bzw. nach dem heutigen Stand von den Wissenschaftlern als wahr vertreten werden. Ich interessiere mich ja schon länger dafür und hab mir auch schon mal ein Buch von Stephen Hawking zu dem Thema angeschaut. Weit gekommen bin ich allerdings nicht, da ich mit den vielen Fachbegriffen einfach überfordert bin. Auch J. R. Dos Santos hat einiges an speziellen Bezeichnungen verwendet, aber immer so, dass man es als Laie auch nachvollziehen kann. Natürlich muss man sich dabei teilweise schon etwas anstrengen, denn ganz so einfach ist das ganze nicht. Aber wenn man sich diesen Theorien ein bisschen öffnet, dann sieht man eine völlig neue Welt vor sich! Einiges wusste ich also wie gesagt schon, aber es gab sehr viele Aha-Momente, die mich überrascht und total fasziniert haben! Das Ende, ja, es gibt tatsächlich eine Auflösung zu dieser "Gottesformel", die den Beweis eines Gottes erbringt. Wobei hier gesagt werden muss, dass "Gott" eine subjektive Vorstellung ist und hier keiner erwarten darf, eine Erklärung für die typische religiöse Anschauung zu bekommen. Es ist eine ziemlich abgefahrene Idee, die wirklich originell und unglaublich und im wahrsten Sinne des Wortes "schöpferisch" ist. Aber auch eine Idee, mit der ich nicht so recht konform gehe. Alles andere konnte ich mit meinem Glauben an die Welt um uns herum sehr gut vereinbaren, aber diese Vorstellung hatte für mich und meine Überzeugungen einfach ein paar Haken, bzw. Gegenargumente, die ich gerne mal mit Physikern diskutieren würde ;)Der Sinn des Lebens (der Menschen) hatte zwar eine wahrhaft göttliche Fügung als Anlass, trotzdem hats mich nicht so recht überzeugt. Aber als Idee wirklich grandios! Und davon leben wir Menschen ja: neue Ideen, die unsere Phantasie anregen und die sich bestätigen oder widerlegen lassen.Trotz der seichten Rahmenhandlung muss ich hier auf jeden Fall die volle Punktzahl geben, denn die Themen sind einfach atemberaubend und werden mich sicher noch lange beschäftigen. Es hat mich wieder animiert, mich mehr mit diesen Themen zu beschäftigen und ich hoffe, dass auch die anderen Bände der Reihe übersetzt werden.Wer hier allerdings einen spannungsgeladenen Actionthriller á la Dan Brown erwartet, wird enttäuscht werden - dafür bekommt ihr eine völlig neue Sicht auf "unsere" Welt! © AleshaneeWeltenwandererThomas Noronha Reihe im Original1 ~ Codex 6322 ~ A Formula de Deus (Das Einstein Enigma)3 ~ O Setimo Selo4 ~ Furia Divina5 ~ O Último Segredo6 ~ A Mão do Diabo7 ~ A Chave de Salomão (Der Schlüssel des Salomon)8 ~ Vaticanum

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  • Wissenschaftliche Abhandlung in einem Thriller

    Das Einstein Enigma
    lisam

    lisam

    21. May 2017 um 10:29

    Der Kryptologe Tomás Noronha soll ein unbekanntes, verschlüsseltes Manuskript "Die Gottesformel" von Einstein für den Iran entschlüsseln. Relativ schnell ist er ein Doppelagent und soll für die CIA verhindern, dass der Iran die vermutete Anleitung für eine Atombombe nicht erhält.Der Klappentext und die Leseprobe haben mich überzeugt und ich wollte den Thriller unbedingt lesen. Meine Erwartungshaltung war sehr hoch und diese wurde vom Buch nicht wirklich erfüllt, da der Thriller auf der Strecke bleibt und die wissenschaftlichen und philosophischen Erklärungen den Hauptteil einnehmen. Tomás ist mir viel zu naiv im Spionageteil, aber als Wissenschaftler konnte er mich überzeugen. Da mich das Buch intensiv zum Nachdenken gebracht hat und die wissenschaftlichen Erklärungen großteils gut erklärt sind vergebe ich trotzdem 4 Sterne. Wobei ich schon anmerken möchte, dass weniger mehr gewesen wäre, da 600 Seiten zu viel waren und mein Lesetempo relativ langsam war, da man als Leser schon intensiv gefordert wird.

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