Jakob Arjouni Ein Freund

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Inhaltsangabe zu „Ein Freund“ von Jakob Arjouni

Ein Jugendfreund für sechshundert Mark, ein Killer ohne Perspektive, eine Geisel im Glück, eine Suppe für Hermann und ein Jude für Jutta, zwei Maschinengewehre und ein Granatwerfer gegen den Papst, ein letzter Plan für erste Ängste. So ironisch wie ernst, so traurig wie heiter, so lustig wie trocken erzählt Arjouni in sechs Geschichten davon, wie im Leben vieles möglich scheint und wie wenig davon klappt.

6 Kurzgeschichten, 2 davon sind prima

— Petruscha
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  • 2 von 6

    Ein Freund
    Petruscha

    Petruscha

    19. August 2014 um 19:09

    6 Kurzgeschichten: 1. Ein Freund (gute Geschichte) Die Charakterisierung des Penners ist wunderschön und tiefgründig, die Geschichte über gemietete Freundschaft  ist ganz gut und das Ende überraschend. Über den Penner hätte ich gerne mehr erfahren. 2. Schwarze Serie Ein Mann fürs Grobe bangt um seine Erste-Geige-Position beim väterlichen Chef und um die Liebe seiner Frau. Er schmiedet einen Plan, der nach hinten losgeht. Die Darstellung der ach so lieblosen und unbeeindruckten Frau ist sehr schwach. 3. Das Innere Ein Geisteswissenschaftler sieht als Geisel die Möglichkeit sich vor seiner gesellschaftlich etablierten Frau zu behaupten. Wieder schwaches Frauenbild. 4. Familie Rudolf tut wohl (gute Geschichte) Amüsanter böser Blick auf all die guten Menschen und all ihre unguten Motive. 5. Papstbesuch Zwei Killer sollen den Papst töten, aber sterben an ihren Charakterfehlern, wodurch für ein Kind ein Wunder geschieht. 6. In Frieden Das Dorfleben wird durch einen Städter positiv verändert, der all sein Schaffen schleift um beim Sterben nichts mehr zu haben, was er vermissen kann. Er merkt allerdings, das man das Vermissen nicht planieren kann.

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  • Rezension zu "Ein Freund" von Jakob Arjouni

    Ein Freund
    Duffy

    Duffy

    04. July 2011 um 18:54

    Man sagt: "Der Ton macht die Musik". Das kann man hier auf den Stoff übertragen, den uns Jakob Arjouni vorsetzt. Der ist ja nun schon lange bei den Erfolgsautoren angekommen und beherrscht sowohl den Roman als auch die Short story. Hier sind es gleich sechs Stück auf einmal, Geschichten über Durchschnittstypen in Durchschnittssituationen, sollte man annehmen, doch daraus entstehen herrliche Episoden mit Gewinnern und Verlierern. Ach ja, der Ton. Der ist bei Arjouni flüssig, manchmal flapsig, Dialoge sind prall gefüllt mit Gimmicks und unter dem Strich kann man feststellen: Jawoll, der Schreiber ist einer von uns. Setz' Dich an den Tisch, trink' ein Bier oder einen Wein mit uns und fange einfach an zu erzählen. Wir hören Dir zu, bis Du nicht mehr kannst oder willst!

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  • Rezension zu "Ein Freund" von Jakob Arjouni

    Ein Freund
    sternchen70

    sternchen70

    01. October 2009 um 16:59

    Herrlich leicht zu lesende Geschichten um das Thema Freundschaft. Da ist zum einen der Theaterregisseur, der auf seiner großen Geburtstagsparty den schon lange erwarteten alten Freund präsentieren muß - und den er sich mal eben unterwegs aufschnappt und in sein Leben "hineininszeniert", oder andererseits der kleine Student, der sich als Geisel bei einem Bankraub seines tristen Lebens bewußt wird... Genau richtig für trübe Herbsttage!

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