Jan Off 200 Gramm Punkrock

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Inhaltsangabe zu „200 Gramm Punkrock“ von Jan Off

Erwachsenwerden war nie einfach<br>So ein Punk ist ja auch nur ein Mensch. Muss Nieten an die Lederjacke schrauben, die Irokesen-Frisur in Form halten und jede Menge Arzneimittel verkosten. Und dann der Stress mit der Musik. Bloß um bei Eltern, Lehrern und dem Gegenüber in der Straßenbahn echte Empörung auszulösen. Jan Off schickt seinen Helden auf eine Reise durch die schwere See der hormonellen Veränderungen.<br>Eine urkomische Achterbahnfahrt voller Heldentaten und Peinlichkeiten

Witzig, auf Dauer aber des Inhalts wegen ermüdend.

— thursdaynext

witzig!!

— Molks

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  • Punk is dead (und das ist auch gut so!)

    200 Gramm Punkrock

    thursdaynext

    Jan Off schreibt hervorrragend. Witzig, derb, realitätsnah und mit viel augenzwinkernder Kenntnis der damaligen Zeit, kein Wunder entstammt er doch dieser Generation. So lasen sich die ersten Kapitel über adoleszierende Punk - Jungs in den Achtzigern denn auch mit hohem Wiedererkennungswert, viel Schmunzeln und etlichen lauten Lachern. Doch nach einigen Seiten traten während des Lesens, allen poitierten Formulierungen und dem innewohnenden Esprit zum Trotz, Ermüdungserscheinungen bei der Leserin auf. Komik und Wiedererkennungswert nutzten sich ab. Interessenflaute. Die Erinnerung an längst vergangene Zeiten, das Vokabular und die ewige Sauf/Kotzerei gingen mir (damals eher Hippiefraktion und Free Bikerszene) nachträglich erneut auf die Nerven. Ja , Jan Off schreibt so authentisch, dass einem der ganze Sch... wieder hochkommt. Die Zeiten als „unser Jugendhaus“ von den Punks unterwandert wurde. Aus dem Musikbunker nur noch Dumpfes Gebrüll und sauschlecht gespielte Instrumente ans empfindliche Ohr drangen. Der Müll überhand nahm und alles vollgekotzt war. Und die pseudocoolen PunkTussen Tränen wegen verstorbener Ratten vergossen. Ratten die zuvor mit jedem Dreck gefüttert wurden und hr dadurch sicher stark verkürztes Leben dann auf ihnen, also ihrer Heimstatt aushauchten. Schwoofen war nur noch möglich wenn man den dicken Harro anbehielt und bei sich näherkommenden Pogo Suffköppen mit hartem Ellbogeneinsatz arbeitete. Ein Kumpel von mir wechselte die Fraktionen und begann Sid Vicious & Nancy Spungen zu verehren. Einen Typen der schrottige Mucke gemacht und sich selbst für den Darwin Award mehr als qualifiziert hat. So begann die Vertreibung aus dem juvenilen Paradies. Wir haben den Punks erst das Haus und dann auch noch das Lagerfeuer überlassen und wurden soweit es uns möglich war erwachsen, an besseren Orten... So kommt es, dass die Leserin es nur bis zur Hälfte dieses wunderbar ausformulierten an Detailfülle überreichen Zeitdokuments geschafft hat. Zu eklig riecht die Erinnerung, zuviel der Authentik. Wer’s mag, gerne in Erinnerung schwelgen möchte, oder sich über die damalige Jugend“kultur“ informieren der möge beherzt zugreifen. Ich breche nach der Hälfte ab, behalte aber den Autor angetan im Auge. Schreiben kann er. Amüsant und mit viel Insiderwissen.  

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  • Rezension zu "200 Gramm Punkrock" von Jan Off

    200 Gramm Punkrock

    BRB-Jörg

    22. January 2010 um 23:17

    Neben dem Lesen gehört auch das Schreiben zu einem meiner Hobbys. Seit 1994 gebe ich ein Fußball-Fanmagazin heraus. Natürlich ist man als Schreiberling, der einen zynisch-saloppen Stil pflegt, auch immer auf der Suche nach Inspiration für neue Wortspiele oder Stilmittel. Und was soll ich sagen? In diesem Buch fand ich sie zuhauf. Ja, zum allerersten Mal las ich ein Buch sogar ein zweites Mal, um mir die tollsten Formulierungen zu notieren und ein paar davon in meinem Heft zu verwursten. Keine Angst: Das alles ist - bis auf ein paar Worte an der einen oder anderen Stelle - kein Plagiat, und da mein Magazin auch nur zum Selbstkostenpreis in einer geringen dreistelligen Auflage erscheint, gehe ich auch davon aus, von Vertretern des Heyne Verlags nach dem Lesen dieses Reviews nicht verklagt zu werden. Doch zum Inhalt: Neben unglaublicher sprachlicher Vielfalt und Kreativität steht dieses Buch genau für die Werte, die den Punk in den 70er und 80er Jahren nach Deutschland brachten, was auch das Thema des Romans ist: Er ist laut, schnell, rebellisch, anders, alkoholgeschwängert, manchmal gewalttätig, tiefrgündig, normenverletzend und maßstabsetzend. Und ebenso wie die Bewegung ist auch das Buch voller Tabubrüche, Freiheiten und Peinlichkeiten - sowie jeder Menge Spaß, wenn er die Geschichte von ein paar Schulfreunden aus Braunschweig erzählt, die Punks wurden, schneller als erwachsen, und den großen Boom der Subkultur mit allen Nebenerscheinungen live erlebten. Viel mehr möchte ich zum Inhalt auch gar nicht schreiben, denn die Story an sich ist nur eine Facette dieses atemberaubenden Werks. Wichtig ist das Gesamtpaket - und wie der Punkrock in den 70ern ist dies ein Schlag in die Fresse des Etablissements. Popliteratur, und trotzdem ein Standardwerk. Ganz, ganz groß!!!

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  • Rezension zu "200 Gramm Punkrock" von Jan Off

    200 Gramm Punkrock

    Molks

    18. March 2009 um 18:42

    Mensch, was hat der Junge ein Stress: Frisur, Alkohol, Ärger mit den Eltern und dann noch das Leben in einem kleinen Städtchen, in dem im Grunde nicht viel los ist.
    Jan Off erzählt eine heitere Geschichte über den Alltag eines Punks.
    Haut einen nicht um, tut aber auch nicht weh.

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