Jana Frey Schwarze Zeit

(72)

Lovelybooks Bewertung

  • 64 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 3 Leser
  • 12 Rezensionen
(19)
(27)
(21)
(3)
(2)

Inhaltsangabe zu „Schwarze Zeit“ von Jana Frey

Suizid häufigste Todesursache bei Jugendlichen

So spannend, einfühlsam und psychologisch glaubwürdig, wie man das von ihr gewohnt ist, erzählt Jana Frey die Geschichte der sechzehnjährigen Annis. Sie fühlt sich unscheinbar und ist unglücklich verliebt. Trost sucht sie in Computerforen bei Freunden, die keine sind. Sie schreibt sich selbst SMS, belügt sich und andere – und greift schließlich zu einem Mix aus Tabletten und Alkohol, um dem allen ein Ende zu machen. Doch das Leben geht weiter.

Leider werde ich nicht warm mit Annis, obwohl die Beschreibung auch eine über mich sein könnte. Komisch

— XReadingWonderlandX

Einfühlsames Jugendbuch über die Schmerzen und Leiden eines Mädchens.

— Michaela11

Ein berührendes Buch in dem man mit der Protagonistin mitfühlt!

— dreamily1

Sehr berührend.

— Malka

sehr berührend. man weiß genau was die erzählerin spürt. - sehr emphelenswert. 5 sterne

— isabellbuch

„Schwarze Zeit“ ist ein eher trauriges Buch, das mich als Leser sehr berührt hat.

— Sanne902

Ein Fünf Sterne Buch und eines meiner absoluten Lieblingsbücher :-) Hab es schon dreimal gelesen! Jana Frey kann es eben ;-)

— ASchmiedi

Stöbern in Jugendbücher

Lockwood & Co. - Das Grauenvolle Grab

Ein wunderbarer Abschluss, aber ich will mehr.... ;)

MadameEve1210

Nicht nur ein Liebesroman

Wieder ein wunderbarer Roman vom Emma Mills - ich musste lachen, ich hatte Tränen in den Augen, ich habe nachgedacht und mich erinnert.

Aniday

Erwachen des Lichts

Spannend, humorvoll und sexy.

jessieskleinebuecherwelt

Almost a Fairy Tale - Verwunschen

Einfach magisch gut! Das technologische Leben mit dem magischen vereint, gepaart mit etwas Romantik.

Sternchenschnuppe

Constellation - Gegen alle Sterne

Constellation ist eine sehr schöne Science Fiction Geschichte, die ich jedem Fan von wunderschönen Welten und Liebesgeschichten empfehle :)

BuecherMonde

Iskari - Der Sturm naht

klasse Cover, tolles Buch über Drachen, interessante Protagonistin

Inoc

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Man fühlt mit Annis mit

    Schwarze Zeit

    dreamily1

    28. August 2016 um 16:49

    In Annis Leben ist alles schwarz, es ist ihre Lieblingsfarbe, die Klamotten sind es, ihr Zimmer, teils ihr Essen, usw. usv.Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrer erkrankten Großmutter (Demenz) in deren Haus zusammen. Ihren Vater kennt sie nicht, liebt ihn aber sehr durch Erzählungen von ihrer Mutter.Annis ist kein typischer Teenager.Ihre beste Freundin Jelena zieht sich plötzlich immer mehr von ihr zurück. Mit ihrer geliebten Oma wird es auch nicht einfacher, sie muss miterleben wie sie immer vergesslicher wird und leider dann auch stirbt. Ihre Mutter lernt einen neuen Freund kennen und verkauft schließlich dann das Haus.Außerdem muss sie etwas erfahren, das in ihrem Leben so einiges verändern wird.So selbstsicher wie Annis vielleicht denkt wie sie ist, so verliert sie immer mehr die Kontrolle über ihr Leben, es läuft einfach nur so dahin, sie wird mehr und mehr unsichtbar und letztlich sieht sie nur noch einen Ausweg...Möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber man hofft bis zuletzt immer das jemand auf Annis aufmerksam wird und ihr versucht zu helfen.Es ist nicht Jana Freys bestes Buch, aber sie beweist trotzdem auch damit das sie es kann. Anfangs habe ich mir etwas schwer getan, keine Ahnung warum, aber es ist wirklich berührend geschrieben, man kann sich in Annis hinein versetzen, mit ihr fühlen. Man wird in Annis Leben mitgenommen, nicht zuletzt auch deswegen da Jana Frey die Protagonistin ihre Geschichte selbst erzählen lässt und auch von der Vergangenheit manches erfährt.4 von 5 Sternen und eine Empfehlung mit dazu ;-)

    Mehr
  • Nachvollziehbar.

    Schwarze Zeit

    Malka

    12. April 2016 um 11:54

    Jana Frey schreibt all ihrer Bücher mit der besonderen Gabe, dass man all dies was man liest persönlich nachempfinden kann. Ein sehr tolles Buch, wo man einfach nicht anders kann als mitzufühlen. 

  • Erneut kam mir ein Buch von Jana Frey,

    Schwarze Zeit

    GabiR

    01. March 2016 um 19:36

    in dem sie das Leben eines Teenagers beschreibt, unter die Augen. Und erneut ist das Leben von Annis kein *normales* Mit 17 Jahren ist sie gerade in der *Schwarz-Phase*, wobei sie es etwas übertreibt - meiner Meinung nach - denn nicht nur ihre Kleidung, ihre Haare, ihre Nägel sind schwarz. Nein, auch ihr Essen und Trinken muss so dunkel wie möglich sein ..... und mit der Zeit werden ihre Gedanken ebenso immer schwärzer. Aufgewachsen mit Mutter und Großmutter in deren Haus, muss sie erleben, wie die Großmutter an Demenz erkrankt und sehr bald stirbt. Die Mutter verkauft das Haus, verschweigt Annis weiterhin Näheres über ihren Vater, die beste Freundin wendet sich ab und Annis weiß nicht mehr weiter Jana Frey hat es wieder einmal erreicht, mich mit ihrem Schreibstil und ihrer Thematik zu fesseln, auch wenn meine *Kinder* schon lange aus dem Teenageralter raus sind und mir nichts mehr fremd sein sollte, was den Pubertierenden so einfallen kann. Trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, wie realitätsnah die Geschichten von Jana Frey ihr gelungen sind. 4 Sterne hole ich aus meiner Kiste.

    Mehr
  • „Schwarze Zeit“ ist ein eher trauriges Buch, das mich als Leser sehr berührt hat.

    Schwarze Zeit

    Sanne902

    09. July 2014 um 06:52

    Die Lebensumstände von Annis fand ich packend geschrieben. Ich konnte mitfühlen und ihre Gefühle nachvollziehen. Auch konnte ich mir die einzelnen Charaktere bildhaft vorstellen. „Schwarze Zeit“ ist ein eher trauriges Buch, das mich als Leser sehr berührt hat. Trotz kurzen Pausen habe ich das Buch an einem Tag durchgelesen und mit Tränen und Gänsehaut die letzte Seite des Buches zugeschlagen. Es ist ein sehr gefühlvolles Buch! Einer Suche nach Vergangenheit und Identität.

    Mehr
  • Schwarze Zeit

    Schwarze Zeit

    jenniparasuizid

    21. August 2013 um 00:28

    Ich finde dieses Buch echt toll. Ich habe es an einem Tag zu Ende gelesen. Es hat mich von Anfang an gefesselt. Leider habe ich es mir nur von meiner Cousine ausgeliehen, allerdings werde ich es mir wahrscheinlich noch selber kaufen, daher ich es ganz sicher noch ein paar Mal durchlesen werde.  Man kann dieses Buch sehr schnell durchlesen. Eigentlich ist es auch relativ einfach zu lesen. Nur an manchen Stellen war es vielleicht ein kleines bisschen verwirrend. Der Titel "Schwarze Zeit" passt perfekt. Annis liebt nämlich schwarz. Sie ist immer schwarz gekleidet, hat schwarze Haare und Augen, ihr Zimmer ist vollkommen schwarz und sie ist auch fast nur schwarze Sachen (oder zumindest solche, die der Farbe schwarz ähneln). Aber nicht nur deswegen. Annis muss sehr viel durchmachen. Nicht nur das ihr Oma stirbt, sie mit ihrer Mutter, nach dem Tod der Oma, aus den geliebten Haus ausziehen muss, wo sie seid ihrer Geburt gewohnt hat, sie ihre beste Freundin nach und nach verliert und ihr Kater stirbt... Nein das ist natürlich nicht schon genug. Annis wird immer unglücklicher, fühlt sich einsam und leer und irgendwann fehlt die Decke über ihr zusammen und sie sieht nur noch einen Ausweg: Selbstmord. Sehr gelungenes Buch, meiner Meinung nach. Nur eines habe ich etwas zu kritisieren: Das Ende. Das Ende ist ziemlich offen. Man erfährt nicht, ob es Annis wieder besser gehen wird. Allgemein wie es weiter geht.  Normalerweise würde ich mir noch einen zweiten Teil wünschen, aber der würde wahrscheinlich wieder alles kaputt machen und somit ist die ganze Geschichte nicht mehr interessant. Natürlich hat dieses offene Ende auch was gutes (für die, die sowas mögen): Man kann seine Fantasie spielen lassen und sich selber ausdenken, was mit Annis passiert und wie ihre Zukunft aussieht.  Aber wie bereits gesagt, ist es nur für die gut, die sowas mögen. Ich bin nicht so ein Fan davon. Gibt natürlich auch Außnahmen, aber im großen und ganzen? Nein. Aber letztendlich war es ein tolles Buch, was ich wirklich weiterempfehlen kann! Manche Stellen ergreifen einen einfach auch nur, weil die Gefühle, die Annis in bestimmten Situationen empfindet ziemlich gut beschrieben wurden.  Hier muss ich wieder sagen, dass in manch anderen Bücher, die Gefühle viel viel besser beschrieben werden, aber hier wurde das auch sehr gut hingekriegt. Toll!

    Mehr
  • Schwarze Zeit

    Schwarze Zeit

    LadyJanuu

    02. April 2013 um 00:15

    Der Titel des Buches passt, aber ich finde das Buch nicht so spannend. Es hört mitten im Geschehen auf und ich erfahre nicht wie es mit Ihr weiter geht. Ob es ihr wieder gut gehen wird usw.. Dafür das ich viel lese und schnell, war es schwierig das Buch durchzulesen. Es hat mich nicht festgehalten und ich hatte nicht wirklich lust es zu lesen!

  • Schwarze Zeit von Jana Frey.

    Schwarze Zeit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. March 2013 um 18:57

    Annis Vater ist Grieche und lebt als Schafhirte auf Korfu, zumindest erzählt Annis Mutter das immer so. Zusammen leben die beiden im Haus der Großmutter, die langsam dement und dadurch immer wunderlicher wird. Eine Situation, welche die zurück haltende Annis oft überfordert. Zum Glück hat sie ihre beste Freundin Jelena, mit der sie ihre Sorgen teilen kann. Doch als Jelena auf einmal mehr Zeit mit ihren Schulfreundinnen verbringt und Annis links liegen lässt, ihre Großmutter sich bei einer nächtlichen Kletterübung den Oberschenkel bricht und Annis erstes Mal mit der schüchternen Aushilfe aus dem Blumenladen ihrer Mutter ein One Night Stand bleibt, erscheint Annis ihr Leben zunehmend hoffnungslos. Jana Frey schreibt über die kleinen und großen Dramen des Erwachsenwerdens, die Sehnsucht nach einem verschollenen Vater und den Schmerz der ersten (beinahe) Liebe. Mit viel Feingefühl navigiert sie sich durch brisante Themen, ohne diese dabei unnötig aufzuplustern und zu dramatisieren. Sie schaut aber auch nicht weg, wenn es mal um unbequeme Aspekte des Erwachsenwerdens geht, wie zum Beispiel den ersten Sex oder Vollrausch. Dabei hat sich die Autorin, wie mir scheint, von Details aus dem Roman “Der Geschmack von Apfelkernen” von Katharina Hagena inspirieren lassen. Vereint Annis doch sowohl die Funkenfinger der Tante Inga aus den Apfelkernen, als auch die Liebe zur Farbe schwarz, inklusive schwarzen Speisen, der Kindheitsfreundin von Hauptfigur Iris. Darüber kann man sich aufregen, vielleicht sogar ereifern, ich tue es aber an dieser Stelle nicht. Denn dieser Roman nimmt eine völlig andere Wendung als das große Vorbild, beschäftigt sich mit anderen Themen und ist so im engeren Sinne gar nicht so abgekupfert, wie meine Beispiele vielleicht nahe legen. Denn für sich genommen, ist dieses Jugendbuch nicht nur unterhaltsam, sondern durch die ungewöhnliche Hauptfigur auch einzigartig in der Masse aus Veröffentlichungen für junge Leser. Dabei nähert sich Frey hier ganz alltäglichen Themen auf außergewöhnliche Weise und erspart mir als Leser mit ihrer gesetzten Erzählstimme die amerikanische Überkandideltheit, von der ich langsam die Nase voll habe, durchsuppt diese doch das Gros des Jugendbuchmarktes. Dabei erzählt Frey eine Geschichte voller Wandlungen, voller Magie und Tragikomik, mit der sich wohl jede junge Leserin wird identifizieren können – mich eingeschlossen, auch wenn aus meinen Fingern keine Funken regnen. Ein ansprechend geschriebenes Jugendbuch über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und Sorgen des Alltags, aber auch die schönen, hoffnungsfrohen Momente im Leben.

    Mehr
  • Rezension zu "Schwarze Zeit" von Jana Frey

    Schwarze Zeit

    Liss

    20. July 2012 um 21:56

    Dies war jetzt mein zweites Buch von Jana Frey. Diesmal eins über Suizid. Aufgrund der kurzen Seitenanzahl war man dann aber auch schnell durch und mir ging es irgendwie ein bisschen schnell. Es geht um ein jungen 17-jährigen Mädchen Annis dessen Großmutter lange an Demenz leidet und stirbt. Zeitgleich erfährt sie etwas sehr wichtiges, erschütterndes über ihre Vergangenheit. Man springt am Anfang zwischen heute und damals hin und her. Man erfährt also etwas über Annis, als die Welt noch heile war. Aber ich glaube ganz heil war sie nie, da ihre Halbschwester einige Wochen nach der Geburt starb (vor Annis Geburt). Das hat Annis' Mutter Tamara sehr mitgenommen und dies hatte wiederum einen Einfluss auf Annis. Annis ist ein sehr trauriges in sich gekehrtes, einsames Mädchen, das irgendwie niemanden so richtig an sich ranlässt. Sie hat immer nur sehr flüchtige, kurze Bekanntschaften mit anderen Personen. Sie frisst alles in sich hinein und hat auch nur eine Freundin, die sich mit der schwieriger werdenden Zeit auch von ihr abwendet. Ihre Welt ist irgendwie traurig und deprimierend. Sie ist nie glücklich habe ich das Gefühl. Diese bedrückende Stimmung hat mich mit der Zeit ein bisschen mitgenommen. Ich finde allerdings, dass sich das alles ein bisschen schnell entwickelt hat und nicht so ganz nachvollziehbar war. Ziemlich schnell kommt es zum Suizidversuch und dann ist es irgendwie auch schon wieder vorbei und auf einmal reist sie mit einem Typen, den sie im Prinzip nur flüchtig kennt auf eine Insel. Ziemlich durchs Buch gehetzt. Vor allem brechen die beiden mitten in der Nacht auf. Ein weiterer negativer Punkt sind die kurzen Sätze. Oftmals mit nur drei Wörtern oder so. Auf Dauer ist das ziemlich anstrengend, weil es meinen Lesefluss stört. Ich verstehe es, wenn man ab und an kurze Sätze verwendet, wenn etwas kurz und knapp, prägnant auf den Punkt gebracht werden soll und die Protagonisten kurze Gedankengänge haben, aber hier hat es oftmals etwas abgehakt geklungen. Desweiteren war es für mich nicht tiefgründig genug, sondern hat mir eher einen kleinen Ausschnitt gezeigt. Es wird einiges nur oberflächlich betrachtet. - Für mich ist dieses Buch okay. Ein Buch für Zwischendurch. Es ist ziemlich traurig und bedrückend und nichts für Sonnenscheinkinder. Wenn man aber einen kurzen Einblick in die Gefühlswelt einer deprimierten, einsamen, suizidgefährdeten Person haben möchte, ist es genau das richtige. 3/5 Punkte.

    Mehr
  • Rezension zu "Schwarze Zeit" von Jana Frey

    Schwarze Zeit

    lucysnowe

    13. May 2012 um 14:18

    Annis ist nicht unbedingt ein normales Mädchen und so fühlt sie sich von ihrer Umgebung missverstanden und wird immer einsamer. Während sich andere auf Parties mit Saufspielen tummeln, ihre beste Freundin die Stadt unsicher macht und sie immer mehr ignoriert, hat Annis mit anderen Problemen zu kämpfen. Ihre demenzkranke Großmutter liegt im Sterben, ihre Mutter ist mit der Situation überfordert, ihr geliebtes Haus wird verkauft und nicht zuletzt weiß Annis überhaupt nicht, wer sie eigentlich ist. Als das Kind eines mysterösen Griechen, den ihre Mutter im Korfuurlaub kennenlernte und nie wieder sah, fühlt sich Annis fehl am Platz in ihrer Familie. Sie stürzt immer tiefer in eine Identitätskrise, bis ihr dann alles zuviel wird und sie dem Ganzen ein Ende setzen möchte... wird sie es schaffen ihren Lebensmut zurückzugewinnen? Durchgelesen hatte ich das Buch schnell, da es recht dünn ist, aber am Ende habe ich mir gewünscht, es doch ein wenig langsamer und bedachter gelesen zu haben. Zwar merkt man Annis an, dass sie unter den Umständen leidet, jedoch habe ich sie zuerst nicht unbedingt als übertrieben schwermütigen, todtraurigen oder psychisch labilen Charakter empfunden. Sie hat sich kaum etwas anmerken lassen, ist stiller, noch einsamer geworden und hat es quasi in sich reingefressen. Auch ihre beste Freundin und ihre Bekannten haben nichts gemerkt, bis es dann passierte. Wenn man bedachter liest, werden einem sicher all die Faktoren in Annis Leben besser bewusst, die unglücklich zusammentreffen und die fatale Folgen haben, da sie niemanden zum Reden hat, da sich alles summiert und Annis letzendlich keinen Ausweg weiß. Es ist definitiv ein Buch, über das man nachdenken sollte, sei es während des Lesens oder danach.

    Mehr
  • Rezension zu "Schwarze Zeit" von Jana Frey

    Schwarze Zeit

    Fantasie_und_Träumerei

    KLAPPENTEXT: Annis liebt die Sonne, ihren dreibeinigen Kater, ihren griechischen Vater, den sie nie kennengelernt hat, und alles, was schwarz ist. Cola. After Eight. Schwarzbrot. Brombeeren. Annis hasst Saufspiele, die Machosprüche der Jungs und Facebook. Annis ist eine Außenseiterin. Als ihre Oma stirbt ZUR AUTORIN: Jana Frey wurde 1969 in Düsseldorf geboren und ist eine deutsch-schweizerische Kinder- und Jugendbuchautorin. Ihr erstes Buch ist noch handschriftlich veröffentlicht, da sie bereits im zarten Alter von 5 Jahren zu schreiben begann. Sie studierte Literatur, Kunst und Geschichte und engagierte sich stark in der Jugendarbeit. „Höhenflug abwärts“ wurde für den deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreis nominiert und „Der Kuss meiner Schwester“ verfilmt. EIGENE MEINUNG: „Die Einsamkeit blieb beim Einsamen. Sie hing an einem, sie begleitete einen still und heimlich überallhin.“ (S.139) Dieses Zitat drückt hervorragend Annis Gefühle aus. Sie ist einsam, fühlt sich missverstanden. Ein Schattenwesen umgeben von Lichtmenschen. Zu manchen von ihnen möchte sie auch nicht dazu gehören. Sie findet sie oberflächlich und deren Interessen kann sie einfach nicht teilen. Deshalb zieht sie sich zurück. Zurück in ihre Welt, in der alles schwarz ist. Schwarze Kleidung, schwarzes Zimmer, schwarzes Essen. Dabei ist sie doch eigentlich Elektra, das Gewittermädchen, das Funken versprüht. Doch irgendwie scheint sie das vergessen zu haben... „Schwarze Zeit“ ist lange Zeit ein sehr trauriges Buch. Nicht aus Mitleid mit der einsamen Annis, sondern weil die Autorin Annis eigene Traurigkeit so echt darstellt, dass sie ausstrahlt und direkt auf den Leser übergeht. Mit sehr vielen weisen und gefühlvollen Sätzen ist es Jana Frey gelungen Annis`Schwermut auf mich zu übertragen und ihre Sicht der Welt zu übernehmen. In meinem Hals bildete sich ein Klos und ich war sehr bedrückt. Trotz der sanften und stillen Schreibe, enthält das Buch eine gewisse Spannung, weshalb ich es an einem Stück durchgelesen habe und nicht weglegen konnte. Denn in Annis Familie gibt es Geheimnisse und eine Vergangenheit, über die nicht gesprochen wird. Um den Spannungsbogen in die Höhe zu treiben wechselt die Autorin während einiger Kapitel von der Gegenwart in die Vergangenheit und zieht den Leser so regelrecht mit. „Schwarze Zeit“ macht sehr nachdenklich und hat mich mit einigen offenen Fragen zurück gelassen. Die Familie hat mit mehreren Problemen zu kämpfen, weshalb man ihre Traurigkeit sehr gut nach vollziehen kann. Ohne dass der Leser dabei mit Problemsituationen überladen wird, leidet man mit Annis, ihrer Mutter und der kranken Großmutter mit, die einst Annis engste Bezugsperson war. Ist Annis wirklich einsam oder verliert sie sich so in ihrer Einsamkeit, fühlt sie sich darin so wohl, so geborgen, dass sie für nichts anderes mehr Augen hat und sich auch nicht für Menschen öffnen kann, die sie mögen? Ist es dieses Einfinden in etwas Vertrautem, diese Rettung, nach der sie sich sehnt, oder ist es das Umfeld von Menschen, die alle mit ihren Problemen zu kämpfen haben, das sie so runterzieht? Wird sie wirklich missverstanden oder fühlt sie sich nur so? Ich muss ein klein wenig den Klappentext kritisieren, in dem steht, dass Annis alles liebt, was schwarz ist. Doch sie ist mittlerweile so tief drin in ihrem schwarzen Loch (welch Ironie), dass sie kaum noch Liebe empfindet. Sie tut Dinge, die ihr helfen sollen, wieder Freude, Liebe und Leben zu spüren. FAZIT: „Schwarze Zeit“ ist eigentlich ein trauriges Buch, das den Leser sehr berührt, ihm aber auch immer wieder kleine Lichtlein in die Schattenwelt der Protagonistin wirft. Mit Gänsehaut habe ich das Buch zugeschlagen, nachdenklich darüber wie unterschiedlich die Sicht der Menschen auf Situationen und Gefühle ist. Außerdem habe ich eine ganz neue Sympathie für Glühwürmchen entwickelt... Ein sehr gefühlvolles Buch über Empfindungen, einer Suche nach Vergangenheit und Identität und einem sanften Blick auf Freude, Liebe und Glück. Lesen!!

    Mehr
    • 3

    Fantasie_und_Träumerei

    26. August 2011 um 15:31
  • Rezension zu "Schwarze Zeit" von Jana Frey

    Schwarze Zeit

    Linda-Odd

    03. February 2011 um 10:20

    Zum Inhalt des Buches gibt's ne Inhaltsangabe. Hier schreibe ich einfach nur, was ich denke. Annis ist so, wie es viele Mädchen auf diesem Planeten sind. Auch wenn das vielen nicht klar ist. Sie beschreibt in kurzen, manchmal abgehakten Sätzen ihre Gefühle und das Geschehen um sie herum. Man kann sich dadurch, auch wenn es etwas ungewohnt ist, doch recht gut in Annis hineinversetzen. Man versteht in gewisser Weise ihre Traurigkeit. Ihr Zusammenbruch, der natürlich daraufhin folgt, ist verständlich. Leider sind die Enden in den Büchern von Jana Frey nie besonders gut umgesetzt. Zumindest meiner Meinung nach. Ich hätte gerne gewusst, wie Annis es später geschafft hat, sich wieder aufzuraffen, oder ob sie es überhaupt geschafft hat. Das Buch ist leider keine so gute Hilfe für Außenstehende, die depressive Mädchen verstehen wollen. Jedoch war es für mich interessant zu sehen, was einen alles in Depressionen treiben kann und wie Annis damit umgeht.

    Mehr
  • Rezension zu "Schwarze Zeit" von Jana Frey

    Schwarze Zeit

    Träumerin

    15. January 2011 um 20:29

    Annis ist anders: sie hat wenig Freunde auf facebook, liest gerne und geht kaum aus. Doch als ihre Großmutter an Demenz erkrankt und sich ihre Freundin von ihr abwendet, wird mit einem Mal ein Stein ins rollen gebracht.
    Eine Geschichte, die einem die Verwirrung und Verletzlichkeit eines Heranwachsenden eindrucksvoll aufzeigt.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks