Jasper Fforde Thursday Next: Irgendwo ganz anders

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Inhaltsangabe zu „Thursday Next: Irgendwo ganz anders“ von Jasper Fforde

Thursday Next betrügt ihren Mann. Und das nicht erst seit gestern, sondern schon seit vierzehn Jahren! Als mehr oder weniger glückliche Mutter von Friday, Tuesday und Jenny lebt sie mit ihrem geliebten Ehemann Landen zusammen und geht auch jeden Morgen zur Tarnfirma Acme-Carpets, um die schöne Stadt Swindon mit Teppichen und Parkett zu versorgen. In Wirklichkeit ist Thursday natürlich weiter Geheimagentin für SpecOps und verschwindet regelmäßig in die BuchWelt, in der sie jetzt auch Lehrlinge ausbilden muss. Ganz zu schweigen vom lebhaften Käseschmuggel, mit dem sie die kümmerlichen Finanzen der Firma aufzumöbeln versucht. Von alledem darf ihre Familie nichts wissen. Dass diese Täuschungsmanöver auf Dauer nicht gutgehen können, liegt auf der Hand.
Der 5. Band der Reihe!

Es gibt eine große zeitliche Lücke zwischen dem 4. & 5. Band. Anders als die Vorgänger, aber immernoch abgedreht und witzig. Ein super Buch!

— EmelyAurora

Eine gelungene Fortsetzung der wunderbaren Reihe!

— Loukia

Wunderbar durchgeknallte Literaturliebe deluxe, aber Jasper Fforde verfranst sich und lässt zu viele offene Enden im 5. Teil der Next-Serie.

— franzzi

War dann nicht mehr ganz so geil

— Ampersand

WItzig, surreal, bizarr, fantastisch

— Timmytoby

Eine Achterbahnfahrt durch die unterschiedlichsten Genres, die bis zum Schluss unterhält.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Thursday Next im Kampf gegen die voranschreitende Verdummung der Gesellschaft

    Thursday Next: Irgendwo ganz anders

    The iron butterfly

    23. May 2017 um 14:27

    Thursday Next 5, Irgendwo ganz anders…Wieder einmal hat die Buchwelt zahlreiche Probleme auf Lager, die zu beheben eine kompetente und tatkräftige Hand, wohlgemerkt Heldinnenhand, benötigen. Wer jetzt lange nachdenken muss, wer da wohl in Frage kommt, der kennt Thursday Next nicht. Treusorgende Mutter, liebende Ehefrau und Dodohalterin, Teppichhändlerin und Käseschmugglerin…Moment?! Der Verkauf und das Verlegen von Teppich- und anderen wohnlichen Bodenbeläge gehören zum Alltag einer Jurisfiktion-Heldin? Wer es glaubt wird sehlig und niemand nimmt Landen, dem liebevollen Ehemann mit Schreibblockade seine Ahnungslosigkeit wirklich ab. Aber der Käseschmuggel, das geht wohl in Ordnung. Wer kann sich schon ein Leben ohne Käse vorstellen? Daher muss alles gut geheißen werden, was dem Wohl des Käseliebhabers dienlich ist. Wohlgemerkt dem Wohl! Ganz nebenbei betreut Thursday ihre fiktionalen Ich-Versionen 1-4 und Nummer 5 während ihren Praktika-Einsätzen und stellt fest, dass beide, so unterschiedlich sie auch sein mögen, nicht so ganz ihre Wellenlänge sind. Und so stellen nicht nur die kontinuierlich sinkenden Leserzahlen oder der in den Büschen lauernde Felix8 oder andere Schlechtigkeiten der Literaturwelt die liebe Thursday vor größere Herausforderungen, sondern auch der Alltag mit seinen Tücken an sich. Sohnemann Friday läuft nicht in den gewünschten Bahnen, von Tuesday hört und sieht man zu wenig und Jenny, wo ist eigentlich Jenny? Jasper Fforde nimmt kein Blatt vor seinen phantasiegefüllten Mund und lässt es sprudeln wo es nur geht. Stellenweise sind das viele Informationen, wenn die Lektüre der letzten Bände schon einige Tage zurückliegt, aber irgendwie wurschtelt man sich so durch diese ausufernde Buchwelt-Phantasie und genießt es, wenn man einen Zusammenhang versteht oder einfach nur froh und erleichtert feststellt, dass es auch kein Zuckerschlecken ist eine Heldin zu sein. Weiter geht’s im nexten Band!

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    • 3
  • Kreativ und Innovativ

    Thursday Next: Irgendwo ganz anders

    CocuriRuby

    17. April 2017 um 22:52

    Die ganze Reihe ist etwas Besonderes. Die Detailliebe, die in diesem Buch steckt, ist bemerkenswert. Vermeidlich kleine Dinge werten dieses Buch ungemein von Seite 1 an auf. Es lohnt sich also auch sehr auf die Details zu achten. Die Handlung spielt mehrere Jahre nach Band 4 (zwischen 10-15Jahren schätze ich) und lässt sich nicht einem bestimmten Genre zuordnen: grob ist es dem Genre Fantasy zuzuordnen, aber es bietet wie gewohnt eine ganze Palette an Themen und Elementen. Zum einen geht es in diesen Band wieder vermehrt um das Thema Zeitreisen. Das ist sehr kreativ und ein wenig verrückt gestaltet – wissenschaftlich ist es nicht, das weiß das Buch aber selbst und es dafür sehr fantasiereich und nimmt sich mehr oder weniger selbst damit auf die Schippe. Damit kann ich sehr gut leben. Generell nimmt das Buch viel aufs Korn, es haftet dem Buch damit ein ganz eigener Humor an. Dabei ist das Buch aber auch (fast spielerisch) sehr (gesellschafts-)kritisch. Z.B. wird die Fernsehindustrie mit ihren fast schon menschenverachtenden Shows auf die Schippe genommen, denn in deren Welt gibt es eine neue TV-Sendung die „Wer kriegt die Spenderniere?“ heißt, oder die Regierung hat ein großes Problem mit einem Dummheitsüberschuss (wird wie ein Äquivalent unseres Müllüberschusses behandelt). Man merkt also, dass das Buch durchaus auch ein wenig verschroben oder abgedreht ist.   Das gilt vor allem für die Darstellungen auf Seite der BuchWelt - diese liebe ich. Das ist so kreativ und innovativ gemacht. Z.B. gibt es immer mal wieder Probleme der Gattung/Genre und es wird mit der Bedeutung eines Romans gespielt, wenn man einfach nur die Genrebezeichnung wechselt (z.B. Orwells 1984 wurde nun zu den historischen Romanen unterstellt – was gerade aus heutiger Sicht witzig ist, wenn man die modernen Überwachungsmethoden berücksichtigt) oder es gibt  einen ziemlichen Streit zwischen den Büchern der „Scharfen Frauenromanen“ und den Zugehörigen der „Feministischen Romanen“. Es wird auf diese Art auch gleich die unterschiedlichen Qualitäten der Bücher kritisiert – z.B. ließen die Feministinnen intellektuelles Sperrfeuer und böse Kritiken auf die Scharfen Roman ab, die diese aber gar nicht verstanden und sie müssen harte Sanktionen hinnehmen , wie der Verzicht auf originelle Metaphern oder präzisen Charakterbildern – es wurde als „unlesbar“ eingestuft – sehr witzig gemacht. Schöner kann man nicht ausdrücken, was für ein literarischer „Scheiß“ dieses Genre ist. Ich frage mich wirklich, wie der GattungsRat und die JurisfiktionAgenten zu den heutigen gehypten Büchern sagen würden. Thema bzw. ein Problem womit man sich in dieser Buchwelt beschäftigt ist die sinkende Zahl der Leser oder es wird auf die Arten von Lesern eingegangen und unzähliges mehr. Dieses Buch zeigt was ein Buch ausmacht, woraus es beseht und was es bewirkt – bis hin zum „Herz dieses Buches, den Funken, die Grundidee, die ein Roman zusammen hält“. Mag es, wie die Handlung zunächst sprunghaft und zusammenhangslos wirkt und im Laufe der Geschichte (Hinten raus) plötzlich klar wird, wie die ganzen Handlungsstrenge zusammen hängen. Ein Problem habe ich jedoch und das ist die Protagonistin. Es ist nicht so, dass ich sie nicht mag oder sie nicht gut ausgearbeitet finden würde, aber ich finde sie an mehreren Stellen nicht authentisch. Sie hat fast schon Züge einer weiblichen Superheldin, ich würde sie also nicht als einen „echten Charakter“ bezeichnen, sie benimmt sich auch NIE wie eine Frau, geschweige denn wie eine Mutter. Man merkt an vielen Stellen deutlich, dass der Autor männlich ist. Außerdem wird das Ereignis mit/um Sherlock Holmes, mit dem auf dem Klappentext „geworben“ wird nur sehr begrenzt am Rande behandelt – eigentlich spielt es keine wirkliche Rolle für diesen Band.   Fazit Ich bin von diesem Teil wieder sehr begeistert. Generell finde ich die Next-Reihe sehr gelungen und absolut lesenswert.

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  • Eine Achterbahnfahrt durch die unterschiedlichsten Genres

    Thursday Next: Irgendwo ganz anders

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2014 um 08:17

    14 Jahre sind seit Thursday Nexts letztem Abenteuer vergangen. Auch wenn sie seitdem ein bescheidenes Familienleben führt, wurden ihre Abenteuer doch in vier Büchern festgehalten. Die ersten drei mit einer taffen Actionheldin in Latexanzug, ähnlich Celine aus Underworld und der vierte mit einer Öko-Thursday, die alle Klischees eines Hippies in sich vereint. Keines der beiden Abbilder scheint die richtige Thursday Next wiederzugeben, doch das hindert die beiden nicht daran, in der Buchwelt zu existieren und dem Original dadurch auf die Nerven zu gehen. Denn auch wenn sie sich angeblich zur Ruhe gesetzt hat, kann Thursday es dennoch nicht lassen, immer noch für Jurisfiktion zu arbeiten, sowie für die aufgelösten SpecOps, die ihre Aktionen jetzt mit einem Teppichgeschäft tarnen müssen. Und neben den Problemen in der realen Welt, wie pubertierende Kinder und alte Feinde, droht auch noch der Rückgang der Leserzahlen drastische Veränderungen in der Buchwelt heraufzubeschwören, die den Inhalt von Büchern dem Realityfernsehen anpassen sollen. Als wäre das nicht genug, gibt es ein durchaus größeres globales Problem: Auch wenn die ChronoGarde Zeitreisen schon seit Ewigkeiten benutzt wurden, sind diese immer noch nicht erfunden und langsam nähert sich die Zeit dem Punkt, an dem es passieren muss, ansonsten wird das Zeitreisen sofort gestoppt. Der englische Titel „First among Sequels“ (dt. Erste unter Fortsetzungen) fasst sehr gut zusammen, was in dem Buch eigentlich vor sich geht: Der fünfte Teil der Thursday-Next-Reihe IRGENDWO GANZ ANDERS von Jasper Fford ist der Auftakt einer zweiten Staffel, die alles vereint, was die Vorgänger so unterhaltsam gemacht hat und es in die Neuzeit versetzt. So spielt nun das immer mehr die Bücher verdrängende Fernsehen eine große Rolle und die junge Heldin Thursday Next ist zur Legende geworden, sowie alt. Dennoch hat sie sich innerlich dadurch natürlich nicht verändert und so sprüht auch dieser Teil wieder vor Ideenreichtum, Witz und Spannung. Die Buchwelt ist an Ideen immer noch nicht ausgeschöpft und man schmunzelt gerne bei Anspielungen auf Altbekanntes. Das Buch ist eine etwas andere Art von Krimi, kein reines Science Fiction und ein kleines bisschen Thriller: kurz gesagt eine Achterbahnfahrt durch die unterschiedlichsten Genres, die dadurch bis zum Schluss unterhält. Wer die ersten vier Bände noch nicht kennt, kann zwar auch direkt mit dem fünften beginnen, da dieser einen ganz neuen Auftakt bietet und sich deutlich von den Vorgänger abhebt. Dennoch sollte man sich die ersten Bände ebenso wenig entgehen lassen. Im Englischen sind zur Zeit sieben Bände erschienen. Der achte und vermutlich letzte Teil der zweiten Staffel ist angekündigt. Daniela

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  • Buchverlosung zu "Die Romantherapie" von Susan Elderkin

    Die Romantherapie

    DieBuchkolumnistin

    Es gab in meinem Leben eigentlich kaum eine Situation, bei der Bücher nicht in irgendeiner Weise geholfen hätten. Zugegeben - an manchen Problemen sind sie auch indirekt schuld, zum Beispiel am aktuellen Kontostand - aber: sie waren und sind mir immer eine Lebenshilfe! Die Autorinnen Susan Elderkin und Ella Berthoud haben diese Tatsache einmal von ihrem eigenen Leben in ein Buch übertragen und im Insel Verlag ist soeben mit Unterstützung von Traudl Bünger "Die Romantherapie - 253 Bücher für ein besseres Leben" erschienen. Kaum ein Unglück oder Gefühl, gegen das kein Buch geschrieben wurde - egal ob Liebeskummer, Fernweh, Sehnsucht, Wut, Eifersucht oder natürlich die Schlaflosigkeit und all diese werden in diesem fabelhaften Sachbuch zur unendlichen SUB-Erweiterung empfohlen! Aber Achtung: Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Buchhändler oder den Lieblingsautor!  Wir verlosen gemeinsam mit dem Insel Verlag 10 Exemplare des Bibliophilen-Ratgebers und stellen dafür natürlich eine Aufgabe rund um Buchtipps: Zeigt uns entweder hier auf LovelyBooks oder/und auf Facebook, Twitter, Instagram und Google+ mit einem Bild Euren Buchtipp gegen: a) Liebeskummer oder b) Fernweh oder c) Wut oder d) Schlaflosigkeit oder e) Einsamkeit. Wir wollen die Buchtipps natürlich möglichst breit streuen und freuen uns deswegen, wenn Ihr den Anlass nutzt und entweder zu einem oder zu allen Gefühlen Euer Lieblingsbuch auf den sozialen Kanälen mit dem Hashtag #romantherapie postet. Das Posting dann bitte einfach hier verlinken und schon sitzt Ihr im Lostopf! :-) Hier ein Beispiel meines aktuellen Fernwehbuchs: https://twitter.com/Buchkolumne/status/394783113605550081 und http://instagram.com/p/gAkQBvKwnV/ Die Romantherapie im Netz: Website inklusive Rezept-o-mat + Die Romantherapie auf Facebook + die Romantherapie auf Twitter

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  • Rezension zu "Irgendwo ganz anders" von Jasper Fforde

    Thursday Next: Irgendwo ganz anders

    awogfli

    Neinneinneinneinnein - so gut ist dieser Band vom Plot her bei weitem nicht. Irgendwie gibts zuwenig Rahmenhandlung die Ideen, den Leserschwund in der Realwelt zu bekämpfen, sind bei weitem nicht so innovativ, wie ich es mir vorgestellt hätte. Lediglich der pubertierende Sohn Friday am Beginn des Romans und die Realityshows in unserer Welt haben mich sehr amüsiert. Das ist zwar genug Material, um eine leidlich amüsante Story zu konziperen, aber für 4 oder 5 Sterne reicht es auf keinen Fall. Fazit: Trotzdem lesenswert, denn Fforde wird nicht von Band zu Band schlechter, sondern läuft vor allem bei den geraden Seriennummern siehe Band 2 und 4 zur Höchstform auf, was auf Band 6 hoffen läßt ;-)

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    • 2
  • Rezension zu "Irgendwo ganz anders" von Jasper Fforde

    Thursday Next: Irgendwo ganz anders

    PrinzessinMurks

    Was soll denn der Kulturpessimismus, Herr Fforde?! - Hatte ich bei den ersten beiden Büchern noch einen Riesenspaß, wurde ich von Buch 3 dezent verwirrt, war aber bei Buch 4 wieder voller Hoffnung. Den fünften Thursday-Next-Roman habe ich zwar immer noch an einem Tag verschlungen und viel geschmunzelt - aber da nur erfahrene Thursday-Next-Leser diesen Band lesen sollten, muss er sich den direkten Vergleich mit Band 1-4 gefallen lassen. Und da hat er eindeutig zu wenig Schwung. *** Es liegt an der BuchWelt. Die mochte ich schon in Band 3 ü-ber-haupt nicht leiden. Zu viel Theorie, zu viel Geschwurbel, zu viele hinkende Bildgleichnisse. Band 4 hatte wieder mehr Schwung und meine Hoffnung stieg - aber jetzt hatte ich den Eindruck, einem Schwerkranken beim Sterben zusehen zu müssen! Der einstige Ideenreichtum ist noch deutlich spürbar und altbekannte Ereignisse und Personen überziehen ganze Abschnitte mit einem nostalgischen Kuschelglanz - aber es passiert einfach nicht genug. ** Außer dem Jammern. Weil die Leserzahlen fallen und die Konsumenten sich stupiden Fersehshows zuwenden. Weil in Buchläden hauptsächlich DVDs und Spiele verkauft werden. Weil keiner mehr die Klassiker wie Austen und Dickens schätzen... orrr! Ein Abgesang auf die Verlagsbranche. Auch die Verwurstung aktueller Irrsinnigkeit von Politik und Finanzmärkten macht keinen wirklichen Spaß mehr - denn was dem 5. Teil von Thursdays Abenteuern vor allem fehlt sind kreative und begeisternde Lösungen. Unbefriedigend.. *** Viele Probleme werden aufgebaut und nur einige davon werden wirklich gelöst - das bedeutet, dass es auch noch einen massiven Cliffhanger gibt. Grade als es das erste Mal halbwegs spannend zu werden verspricht, endet das Buch. Nichtmal der im Klappentext geteaste Holmes wird gefunden. Tss. Nein. So gefällt mir Thursday Nexts Welt nicht mehr. *** Ich rate allen - auch den Thursday-Fans - davon ab, dieses Buch zu lesen. Und ich wünsche mir von Mr. Fforde, dass er Buch 5 und 6 überarbeitet zu einem einzigen witzigen, actionreichen, intelligenten Werk zusammenbaut.

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  • Rezension zu "Irgendwo ganz anders" von Jasper Fforde

    Thursday Next: Irgendwo ganz anders

    thursdaynext

    12. September 2012 um 10:29

    Mir ist bewusst, dass Fforde mit seiner Thursdaynext Serie die Leserschaft spaltet. Seine Gesellschaftskritik und seine absurden (genialen Ideen) sind nicht für Jedermann wer sich jedoch in der Literatur zurechtfindet und seinen Humor mag (unabdingbare Voraussetzung) wird auch den fünften Band lieben. Allein für die Erfinddung des "Schrödinger- Night- Fever- Prinzips". Ein unvergleichliches Lesevergnügen für Fans der Genres SciFi / Fantasy mit Hang zum absurden Irrwitz.

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  • Rezension zu "Irgendwo ganz anders" von Jasper Fforde

    Thursday Next: Irgendwo ganz anders

    bensia1985

    28. October 2011 um 12:56

    Leider der vorerst letzte Fall und man wünscht sich, dass Herr Fforde noch einen weiteren Band folgen lässt

  • Rezension zu "Irgendwo ganz anders" von Jasper Fforde

    Thursday Next: Irgendwo ganz anders

    Leseratte1248

    21. October 2011 um 16:37

    Ein typisches Buch der "Thursday-Next"-Reihe: witzig, fantasievoll und einfach gut. Wer sich ein bisschen in der englischen Literatur auskennt, ist eindeutig im Vorteil, aber auch für alle anderen ist dieses Buch ein großer Spaß, sofern englischer Humor zumindest gemocht wird.

  • Rezension zu "Irgendwo ganz anders" von Jasper Fforde

    Thursday Next: Irgendwo ganz anders

    Dubhe

    27. July 2011 um 11:39

    Thursday Next belügt nach wie vor ihren Mann, denn sie ist nicht einfach eine Angestellte eines Teppichsunternehmen, sonder sie reist weiterhin in Bücher und mischt in der BuchWelt mit. Doch mit ungeahnten Folgen. Denn der Blödsinnsüberschuss wird immer größer und die Leserzahlen gehen immer weiter hinunter. Bücher sind aus der Mode und dumme Reality-Shows bevölkern das Fernsehen. Außerdem muss Thursday zwei neue Agenten für die BuchWelt ausbilden- die Thursdays aus den Büchern, die sie so gar nicht austehen kann. Und plötzlich taucht auch noch ein alter Mörder bei ihr auf, obwohl der schon längst tot sein sollte und Buchfiguren sterben in der BuchWelt. Ein Massenmörder? Wahrscheinlich. Und all das muss Thursday geheim halten. . Der Klapptext stimmt nicht mit dem Buchinhalt überein. Sherlock Holmes wird ganz 2 Mal erwähnt. Ziemlich oft, was? Am Anfang war ich begeistert von dem Buch, doch dann wurde es immer komplizierter. Es ist nämlich mein erstes Buch von Jasper Fforde, deswegen hab ich nicht gleich alles verstanden. Die Sprache ist sehr anspruchsvoll, und das was die Figuren sagen ist oft so kompliziert, dass man gar nicht mehr darüber nachdenken will. Außerdem baut sich nie so richtig Spannung auf. Erst in Kapitel 17 passiert etwas, das den Leser aufhorchen lässt, trotzdem wird es nicht spannender. Aber die Ideen des Autors sind einfach genial! In Bücher reisen, eine eigene Welt. Vielleicht sollte ich zuerst mal mit Band eins anfangen....

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  • Rezension zu "Irgendwo ganz anders" von Jasper Fforde

    Thursday Next: Irgendwo ganz anders

    Bernhard

    07. April 2011 um 20:04

    Super! Super! Klasse Buch!

  • Rezension zu "Irgendwo ganz anders" von Jasper Fforde

    Thursday Next: Irgendwo ganz anders

    Jetztkochtsie

    15. February 2011 um 21:32

    Wie üblich herrlich skuril und witzig, außerdem schrecklich absurd und schwer nachvollziehbar, aber trotzdem halt total logisch turnt unsere Thursday hier durch ihr 5. Abenteuer. Und auch hier habe ich sie gerne begleitet, bin allerdings wegen des ganz miesen Cliffhangers am Ende und aufgrund der Tatsache, daß es nicht als kleine Taschenbuchausgabe erscheint, die zum Rest der Serie besser gepaßt hätte erscheint, ein wenig erbost, aber habe mich dank des guten Textes doch noch im Griff. Was ich ein wenig vermißt habe, waren hier die in den anderen Büchern doch irgendwie gelungeneren Anspielungen auf Klassiker, irgendwie hat sie Fforde hier darauf beschränkt lediglich die bekannten Figuren auftauchen zu lassen, was jedoch definitiv nicht den gleichen Zauber entwickelt und somit ist dieser Band, zwar immer noch ein grandioses Stück Text, aber leider nicht ganz so gut, wie die Vorgänger. Trotzdem immer noch eines der wenigen Bücher oder sagen wir eine der wenigen Buchreihen, die ich dann doch fast schon als Muss für einen echten Bibliophilen bezeichnen würde. Hoffentlich ist Band 6 Bald übersetzt, ich brenne auf Neuigkeiten vom brennenden Luftschiff!

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  • Rezension zu "Irgendwo ganz anders" von Jasper Fforde

    Thursday Next: Irgendwo ganz anders

    Belladonna

    17. February 2010 um 14:50

    Thursday Next ist wieder da! Nun stürzt sich die tapfere SpecOps Agentin, in das von Fans, lange erwartete fünfte Abenteuer. Um die beliebte ehemalige SO-27 Agentin Thursday Next ist es ruhiger geworden, sie hat eine Familie mit Landen gegründet die aus ihrem verschlafenen und faulenzenden Sohn Friday, einer aufgeweckten und oberschlauen Tuesday und der nicht vorhandenen Tochter Jenny besteht. Wie so oft trügt auch hier der Schein einer normalen Familienidylle: Unter der Tarnung einer Teppichverlegerfirma arbeitet Thursday weiterhin als Literaturagentin in der fiktionalen Buchwelt, wo sie sich mit der Ausbildung von Thursday5 herumschlagen muss. Aber das ist noch nicht alles: Thursday versucht bei fallenden Leserzahlen den Klassiker "Stolz und Vorurteil" vor der Umschreibung in ein völlig anderes Buch zu retten. Nebenbei mischt sie sich in das Käseschmuggelmilleu um für ihre Tarnfirma Acme Carpets am Laufen zu halten. Alles wäre jedoch umsonst wenn Thursday das Ende der Zeit – und damit der ganzen Geschichte – nicht aufhalten könnte… Jasper Ffordes Fantasie kennt keine Grenzen. Auch im fünften Band der satirischen Fantasy-Reihe wird man in ein rasantes Abenteuer mit ungewissem Ende geschickt. Gekonnt verwebt Fforde die einzelenen Fäden zwischen Realität und Fiktion! Der Handlungsablauf ist wie in den vorgängigen Bänden der Thursday Next-Reihe unvorhersebar und mit viel Fantasie versehen. An manchen Stellen wird das Buch für eingefleischte Fans etwas langatmig und langweilig, da Fforde viele bekannte Begebenheiten der vorherigen Bände auffrischt. Meiner Meinung nach tut das dem ganzen aber nur einen geringen Abbruch da "Irgendwo ganz anders" mit vielen neuen Kuriositäten besticht. Mein Fazit: Jasper Fforde spickt das fünfte Abenteuer der Thursday Next mit irrwitzigen Ideen und seinem unvergleichbarem Sinn für Humor!

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  • Rezension zu "Irgendwo ganz anders" von Jasper Fforde

    Thursday Next: Irgendwo ganz anders

    Eltragalibros

    12. February 2010 um 21:36

    Inhalt: Im fünften Fall für Thursday Next muss die Protagonistin das Ende der Zeit – und damit der gesamten Geschichte – verhindern. Außerdem bekommt sie es mit alten Feinden zu tun, wie dem Minotaurus, der sie umbringen will und der Gedankenmanipulatorin Aornis Hades. Sie begegnet aber auch der exzentrischen Mrs Bennet aus Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ und wird damit beauftragt in der BuchWelt neue Jurisfiktions-Agenten auszubilden – was ungeahnte Folgen hat. Meinung: Thursday Next führ ein ruhiges Leben: Sie wohnt mit ihrer Familie in Swindon und arbeitet inzwischen als Teppichverkäuferin. Doch der Schein trügt, denn bereits seit 14 Jahren verheimlicht sie ihrem Ehemann Landen, dass sie immer noch für SO-27, der Einheit gegen literarische Verbrechen, arbeitet und darüber hinaus in der BuchWelt eine aktive Jurisfiktion-Agentin ist. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass Thursday sich sowohl um rasant fallende Leserzahlen in der fiktionalen Welt kümmern muss, als auch verhindern muss, dass das Ende der Zeit in der Wirklichkeit eintritt. Diese Katastrophe, bei der die gesamte Geschichte aufgerollt und vernichtet wird, kann nur Friday, Thursdays Sohn abwenden. Er wird eines Tages Chef der ChronoGarde, welche für den korrekten Ablauf der Zeit verantwortlich ist. Bislang sieht es aber nicht so aus. Der 16-Jährige verschläft den halben Tag und weigert sich standhaft gegen eine Karriere bei der Zeitpolizei und seine Mutter ist mit ihrem Latein am Ende. Außerdem kämpft Großbritannien mit einem „DummheitsÜberschuss“: die regierende Commonsense-Partei hat beschlossen ein intelligentes Regierungsprogramm auf die Beine zu stellen und alle dummen Entscheidungen zu sammeln. Leider ist dabei ein riesiger Haufen an Dummheiten entstanden, der nun mit einem Mal ausgegeben werden muss. Die Probleme in der BuchWelt nehmen nach und nach auch überhand. Thursday begegnet einem SuperLeser, wird immer noch vom entflohenen Minotaurus gejagt und muss verhindern, dass Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ komplett umgeschrieben wird. Jasper Ffordes Humor ist einmalig und schickt seine Leser mit Thursday Next auf unglaubliche Abenteuer. Im ersten Teil erklärt der Autor, wie die BuchWelt funktioniert, was für alteingesessene Thursday-Next-Fans etwas langatmig zu lesen ist, aber gleichzeitig die vorangegangenen Ereignisse der ersten vier Bücher auffrischt. Ffordes irrwitzige Ideen sind chaotisch, lustig und unvorhersehbar. Die Protagonistin steht vor schier unlösbaren Problemen und schafft es doch immer wieder sich daraus zu befreien, nur, um in den nächsten Schlamassel hineinzugeraten. Diesmal hat es der Leser aber nicht nur mit der Thursday Next zu tun, die er kennt, sondern ebenfalls mit zwei Romanfiguren. Denn Jasper Fforde konstruiert in seinem Buch mehrere Ebenen, bestehend aus der fiktionalen Realität, der BuchWelt und den fünf Thursday-Next-Romanen, welche von zwei Thursday-Romanfiguren belebt werden. Verwirrend? Daran muss man sich gewöhnen, wenn man Ffordes Bücher in die Hand nimmt, denn sein Ideenreichtum ist grenzenlos und die transfiktionalen Verstrickungen von „Außenland“ und BuchWelt stehen für Chaos und Wirrwarr. Aber gerade diese Verwirrrung machen die Thursday-Next-Romane aus. Besonders Buchliebhaber dürften die irrwitzigen Geschichten erfreuen, denn der Autor entführt in eine Welt, in der es möglich ist den Figuren seiner Lieblingsbücher zu begegnen. Fazit: Jasper Ffordes fünfter Thursday-Next-Roman besticht – wie nicht anders zu erwarten – wieder mit Ideenreichtum, Chaos und vielen witzigen Abenteuern. Obwohl der erste Teil des Buches für eingefleischte Thursday-Fans an manchen Stellen etwas langatmig sein mag, so frischt er doch die vergangenen Ereignisse auf und führt nochmals in die komplizierten Strukturen der BuchWelt ein. Fforde schafft es auch in diesem Band immer wieder den Leser mit seinen kuriosen Ideen zu überraschen.

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