Jean-Claude van Rijckeghem Die Erbin von Flandern

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Inhaltsangabe zu „Die Erbin von Flandern“ von Jean-Claude van Rijckeghem

Wäre es nach dem Willen ihres Vaters gegangen, wäre Marguerite van Male ein Junge geworden - der Erbe, der die Linie der Males fortführen und eines Tages über Flandern herrschen wird. Es ist die Zeit des Hundertjährigen Krieges, geprägt von den Machtkämpfen der Herrschenden, von Pest und Aberglaube.§§Der Graf von Flandern nimmt seine Tochter mit den schrecklichen Fuchshaaren kaum wahr, am liebsten würde er vergessen, dass sie existiert. Doch sein Wunsch nach einem Sohn bleibt unerfüllt, und Marguerites Mutter wird in ein Kloster abgeschoben. Marguerite vermisst ihre Mutter, aber sie spürt einen unbändigen Drang zu leben in sich, getrieben vom Hass auf ihren Vater und der Sehnsucht nach Anerkennung. Und sie will sich nicht fügen in das Schicksal, das ihr als Frau im 14. Jahrhundert vorherbestimmt ist. So reitet sie im Herrensitz, prügelt sich mit den Jungen am Hof, lässt sich von ihnen das Küssen beibringen und nimmt schließlich sogar Fechtunterricht, alles heimlich, versteht sich. Aber kann sie auch die von ihrem Vater eingefädelte Zweckheirat mit dem unausstehlichen Edmund von England verhindern?§§Marguerite van Male (1350-1405) hat es wirklich gegeben - und ihr außergewöhnlich bewegtes Leben gab den Anstoß für dieses Buch.

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  • Ein sehr spannendes Buch

    Die Erbin von Flandern
    AlexandraStrawberry

    AlexandraStrawberry

    15. July 2014 um 12:05

    Wäre es nach dem Willen ihres Vaters gegangen, wäre Marguerite van Male ein Junge geworden - der Erbe, der die Linie der Males fortführen und eines Tages über Flandern herrschen wird. Es ist die Zeit des Hundertjährigen Krieges, geprägt von den Machtkämpfen der Herrschenden, von Pest und Aberglaube. Der Graf von Flandern nimmt seine Tochter mit den schrecklichen Fuchshaaren kaum wahr, am liebsten würde er vergessen, dass sie existiert. Doch sein Wunsch nach einem Sohn bleibt unerfüllt, und Marguerites Mutter wird in ein Kloster abgeschoben. Marguerite vermisst ihre Mutter, aber sie spürt einen unbändigen Drang zu leben in sich, getrieben vom Hass auf ihren Vater und der Sehnsucht nach Anerkennung. Und sie will sich nicht fügen in das Schicksal, das ihr als Frau im 14. Jahrhundert vorherbestimmt ist. So reitet sie im Herrensitz, prügelt sich mit den Jungen am Hof, lässt sich von ihnen das Küssen beibringen und nimmt schließlich sogar Fechtunterricht, alles heimlich, versteht sich. Aber kann sie auch die von ihrem Vater eingefädelte Zweckheirat mit dem unausstehlichen Edmund von England verhindern? Marguerite van Male (1350-1405) hat es wirklich gegeben - und ihr außergewöhnlich bewegtes Leben gab den Anstoß für dieses Buch. Meine Meinung: Ein sehr spannender Historischer Roman, der mich an seine Seiten fesseln konnte! :D

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  • Rezension zu "Die Erbin von Flandern" von Jean C van Rijckeghem

    Die Erbin von Flandern
    Sunshine98

    Sunshine98

    19. September 2011 um 20:02

    Selten wurde ein typisches Mädchenschicksal im 14. Jahrhundert so eindringlich und authentisch beschrieben wie in diesem Jugendroman von Patrick van Beirs und Jean-Claude van Rijckeghem. Nicht typisch ist natürlich Marguerites privilegierte Stellung als zukünftige Herrin von Flandern, das einfache Volk dürfte in jener Zeit ein weitaus beschwerlicheres und auch kürzeres Leben gehabt haben. Typisch hingegen für die damalige Zeit ist die Stellung der Frau, die stets hinter dem Mann zurückstand, sich ihm fügen musste und auch sonst nicht viel zu tun oder zu sagen hatte. Die eigensinnige Marguerite widersetzt sich diesem Denken, benimmt sich am Anfang wie ein Junge und versucht auch später, als junge Frau, ihren Kopf durchzusetzen und die Vermählung mit dem verhassten Edmund zu verhindern. Die Erbin von Flandern" ist eine unvergleichlich spannende, anschauliche Geschichtsstunde, die einen von der ersten Seite an in ihren Bann zieht. Faszinierend und auch grausam ist diese Epoche zur Zeit des Hunderjährigen Krieges, und die beiden Autoren haben die Menschen, die zu jener Zeit lebten und häufig genug sehr rasch starben, zu neuem Leben erweckt. Dieses Buch kann man kaum aus der Hand legen. Wer historische Romane mag, wird diesen lieben!

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