Jeffrey B. Burton Der Schachspieler: Thriller

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Inhaltsangabe zu „Der Schachspieler: Thriller“ von Jeffrey B. Burton

Der nächste Zug könnte dein letzter sein Drei Jahre ist es her, dass Drew Cady das FBI verlassen hat. Auf der Jagd nach dem »Chessman«, einem dämonischen Serienkiller, der in Washington fünf Menschen brutal ermordete und in den Wunden Schachfiguren hinterließ, erlitt Cady Verletzungen an Leib und Seele. Cady und sein Team glaubten seinerzeit, die Leiche des Killers identifiziert zu haben, doch jetzt taucht erneut eine Männerleiche auf. Mit einer Schachfigur, die in der Stirnwunde steckt. Lebt der »Chessman«, oder hat die Polizei es mit einem Copycat-Killer zu tun?

Schon spannend. Nur mir war die Geschichten zu konfus. Rückblicke, dann wieder Gegenwart. Ich wusste nicht mehr wer wer ist.

— MaiPie80

Ein Buch, bei dem man immer mitfiebert und es einem nie langweilig wird.

— EnysBooks

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    Der Schachspieler: Thriller

    Zachanassian

    01. September 2014 um 23:16

    Der vermeintlich tote "Chessman" ist wieder auferstanden. FBI-Agent Cady, der die Chessman-Morde bearbeitet hatte, ist im Ruhestand, lässt sich aber reaktivieren, um seinen nur unbefriedigend aufgeklärten Fall noch zu lösen. Der in wechselnden Zeitebenen erzählte Thriller hat außer routinierter Dramaturgie wenig zu bieten. Die Charaktere der handelnden Figuren bleiben blass. Es dominieren Superhelden und Klischeefiguren: u.a. ein oberschlauer FBI-Agent, ein genialer Wirtschaftskrimineller, brillant agierende Mafiakiller und Erpresser und nicht zuletzt der "chessman" als mit allen Wassern gewaschener einsamer Rächer eines getöteten Engels. In weiteren Rollen ein pädophiler Staatsanwalt, eine attraktive Witwe (als Gespielin Cadys), dazu Doppelagenten, zwei rivalisierende Mafiabosse, verkommene Milliardärserben und eine Stewardess als Sexgöttin. Der Thriller endet entsprechend im Showdown auf dem Hochhausdach. Ständig wechselndes Schlachtenglück, ein abgeschossener Hubschrauberpilot, und ein an der Dachkante hängender Killer inbegriffen. Gute kämpfen Böse nieder, auch wenn sie durch schwerste Verwundungen in scheinbar aussichtsloser Lage sind. Grosses Kino! Die Übersetzung passt sich diesem Niveau an. Besonders ärgerlich ist der Titel: Der Chessman ist kein Schachspieler. Er hinterlässt Schachfiguren in den Wunden der Getöteten und nutzt lediglich deren Symbolik. Mit dem Schachspiel hat dies wenig zu tun. Durch die Handlung kaum motiviert werden die Kapitel durch Schachbegriffe (Eröffnung, Mittelspiel, Endspiel) zusammengefasst und ein "Schachexperte" zum Ermittlerteam berufen, der psychologisierendes Geschwätz zum Besten gibt. Magere Kost, besonders für vom Titel gelockte Schachinteressenten.

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