Stolen Mortality

von Jennifer Benkau 
4,2 Sterne bei59 Bewertungen
Stolen Mortality
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LimitLesss avatar

Ich fand die Geschichte sehr intensiv erzählt und erinner mich gern an die liebenswerten Charaktere!

Tini_Ss avatar

Die düstere Stimmung nimmt einen gefangen und das Ende berührt. Leider ist die Story nicht ganz ausgereift und da wäre noch Luft nach oben!

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Inhaltsangabe zu "Stolen Mortality"

Jamian Bryonts steht mit dem Rücken zur Wand. Um seinen jüngeren Bruder zu schützen, nimmt er die Schuld für einen Fehler auf sich, den er nicht begangen hat, und unterwirft sich einem ewigen Fluch: Mittels eines Giftes raubt der Senat der Vampirjäger ihm die Sterblichkeit. Doch warum gerade diese diabolische Strafe für ihn gewählt wurde, stellt Jamian vor ein Rätsel. Und was hat es mit der Vampirfrau Laine auf sich, die zeitgleich in seinem schottischen Dorf auftaucht und über Gesetze nur lacht? Klar ist nur eins – sie ist die Letzte, der Jamian vertrauen darf. Denn Laine hat einen tödlichen Auftrag.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783864431111
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:400 Seiten
Verlag:Sieben-Verlag
Erscheinungsdatum:01.06.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    dorothea84s avatar
    dorothea84vor 2 Jahren
    mehr davon

    Jamian Bryonts hat die Schuld seines Bruders auf sich genommen. Deshalb wird im ein Gift verabreicht dem ihm die Sterblichkeit nimmt. Sein Bruder wird frühzeitig zum Jäger berufen. Als dann auch noch die Vampirfrau Laine auftaucht, steht seine Welt auf dem Kopf. Sie ist die letzte der er trauen sollte, doch auch die einzige die ihm vertraut.

    Ich war neugierig was mich hier erwartet. Vampire, kenne ich schon, ganz normale Vampir wie in jedem anderen Buch. Doch dann wird es interessant den die Figuren, sind geheimnisvoll, spannend und habe tiefe Gefühle. Je tiefer man in die Geschichte gezogen wird, je weniger haben sie mit anderen Vampirgeschichten gemein. Alles wird geheimnisvoller, Wendungen halten einem in Atem und die Action nimmt zu. Das man später alles aus drei Sichtweisen liest, macht es noch spannender, und man möchte am liebsten blitzschnell lesen können und gleich zu wissen wie es weiter geht. Auf der anderen Seiten will man schön langsam alles genießen und ja kein Detail vermissen oder gar überlesen. Vielleicht kommt ein weiteres Band aus der Welt von Jamian und Laine heraus, denn ich will mehr davon. :)

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    Elwens avatar
    Elwenvor 5 Jahren
    Schottische Vampire

    Jennifer Benkau gelingt es immer wieder, dass man mit ihren Figuren wirklich mitfühlt, mitleidet, mithofft. Sie erzählt eine düstere Geschichte, die jeden Hoffnungsschimmer umso heller strahlen lässt. Eine gefühlvolle Geschichte, ohne kitschig zu sein. Eine fantastische Geschichte über Vampire in Schottland, was mit seiner magischen Landschaft wunderbar passt. Eine klassische Geschichte über Liebe, Verrat und Mut.

    Laut eigener Aussage hat sie dank dieser Geschichte mit dem Schreiben angefangen und ich bin froh, dass Sie sie aus ihrem Kopf befreit und für uns alle auf Papier gebracht hat :)

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    Letannas avatar
    Letannavor 5 Jahren
    düster und brutal


    Jamian und sein jüngerer Bruder Juna gehören einer Geheimorganisation an, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, über die Vampire zu wachen und diese ggf. zu jagen. Jamian und Juna sind Wächter, aber dann gibt es noch die Jäger, die die Vampire auch töten. Als Juna versehentlich bei seiner Nährung einen Menschen tötet, nimmt Jamian die Schuld auf sich und wird vom Senat verurteilt. Im wird Mithilfe eines Giftes seine Sterblichkeit geraubt.
    Gleichzeitig taucht ein neuer Vampir in Jamians Heimatstadt auf, Laine, deren Absichten sehr unklar sind. Jamian fühlt sich zu ihr hingezogen und auch Laine scheint sich von ihm angezogen zu fühlen. Noch weiß Jamian nicht, das all diese Ereignisse kein Zufall sind und er teil einer Prophezeiung sein soll.

    Wer hier einen romantischen Vampirroman erwartet, wird schwer enttäuscht werden. Die Vampire in diesem Buch sind alles andere als kuschelig, sie töten bei der Nahrungsaufnahme und sind auch sonst sehr aggressiv. Aber auch die Kenshie und die Wächter sind alles andere als nur "gut". Nach der Wandlung nähren sie sich ebenfalls von den Menschen, zwar nicht von ihrem Blut, sondern von deren Energie. Die Autorin schafft es gekonnt, Gut und Böse so zu vermischen, dass es keine richtige Grenzen gibt.
    Hauptfiguren sind die beiden Brüder Jamian und Juna, beides Wächter. Wie bei Autorin üblich, sind die Charaktere alles andere als typisch. Jamian hat nach dem Tod seines Vaters die Vaterrolle für Juna übernommen. Juni ist 16 Jahre und geht noch zur Schule, wo er als Freak gilt und ein Außenseiter ist. Tatsächlich gibt es sogar direkt zwei Romanzen in diesem Buch, wobei diese diese aber nicht direkt im Mittelpunkt stehen und auch nicht mit einem richtigen Happy End aufwarten können.
    Laine ist ein relativ alter Vampir. Ihre Beweggründe kommen erst relativ spät ans Licht und sie bleibt die ganze Zeit über sehr undurchsichtig, wenn es um ihre Absichten geht. Alles dreht sich um diese Prophezeiung, die aber eigentlich nicht klar gedeutet wurde. Insgesamt ist das Ende sehr offen und die Autorin scheut sich auch nicht davor zurück, Hauptfiguren sterben zu lassen.

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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Normal-ist-langweiligvor 5 Jahren
    Muss das sein???


    Überraschung Nr. 1 : Zwei verlieben sich, die sich nicht lieben dürfen
    Überraschung Nr: 2: Sie sehen beide verdammt gut aus
    Überraschung Nr. 3: Mindestens einer hatte es im Leben nicht leicht
    Überraschung Nr. 4: Die Verliebten machen sich nichts aus dem Verbot/ oder kommen dagegen nicht an!
    Überraschung Nr. 5: Als Leser sieht man das alles gar nicht kommen
    Das Buch liest sich leicht und flüssig und wäre vielleicht gar nicht so schlecht, wenn es diese Geschichte in leicht abgewandelter Form nicht schon "mehrmals" geben würde.
    Anmerkung: Das mit den Überraschungen ist ironisch gemeint! :-)

    Kommentare: 2
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    Storytimeblogs avatar
    Storytimeblogvor 5 Jahren
    Einmaliger, düsterer Schreibstil

    Rückseitentext:

    Jamian Bryonts steht mit dem Rücken zur Wand. Um seinen jüngeren Bruder zu schützen, nimmt er die Schuld für einen Fehler auf sich, den er nicht begangen hat, und unterwirft sich einem ewigen Fluch: Mittels eines Giftes raubt der Senat der Vampirjäger ihm die Sterblichkeit. Doch warum gerade diese diabolische Strafe für ihn gewählt wurde, stellt Jamian vor ein Rätsel.

    Und was hat es mit der Vampirfrau Laine auf sich, die zeitgleich in seinem schottischen Dorf auftaucht und über Gesetze nur lacht? Klar ist nur eins, sie ist die Letzte, der Jamian vertrauen darf. Denn Laine hat einen tödlichen Auftrag.

    Der erste Satz:

           Flüsterworte in einem Wald, irgendwo in den Highlands.

    Das sagt Lucy:

    Obwohl Vampire eigentlich so gar nicht mein Ding sind, habe ich diesem Buch entgegen gefiebert. Seit Dark Canopy gehöre ich dem Jenny-Benkau-Fanclub an und als solcher wollte ich natürlich unbedingt das Werk lesen, mit dem für sie 2008 die Reise des Schreibens begonnen hat - ganz besonders, nachdem sie mir in einem persönlichen Interview auf der Leipziger Buchmesse davon erzählt hat.

    Von den beiden Vampir-Jäger-Brüdern Jamian und Junias Bryonts, die mich beim Lesen ein bisschen an die Winchester-Jungs aus Supernatural erinnert haben: Jamian, der Ältere, der gutaussehende, oberlässige Typ mit dem Beschützerinstinkt. Junias, der Jüngere mit dem Geheimnis, der Sentimentalere, der in der Schule gemobbt wird. Und - beabsichtigt oder nicht - als großer Fan der TV-Serie fand ich das ziemlich cool.

    Mit June bin ich eher warm geworden als mit Jamian. Für mich war er greifbarer, realistischer dargestellt, während Jamian mir zu sehr auf obercooler Macker gemacht hat. Ich hätte gerne ein bisschen mehr von dem verletzlichen, sich Sorgen machenden großen Bruder erfahren. Auch die Anziehung/Liebe zwischen Jamian und Laine kam mir zu plötzlich und grundlos. Ich hatte das Gefühl, Jamian vergisst aufgrund einer heißen Braut sofort alles, was er gelernt hat und was er über Vampire weiß. Völlig naiv, ohne Skepsis und ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen, stürzt er sich in diese Affäre. Und bis zum Ende habe ich nicht verstanden, warum, denn allzu viel von sich und ihrer Vergangenheit gibt Laine nicht von sich preis.

    Das fand ich, ebenso wie die Darstellung der Vampire an sich, ziemlich klischeehaft, aber einen Vampir-Roman gibt es wohl nicht ohne gewisse Klischees. Die Idee jedoch, dass es für Vampire Wächter gibt, die ihnen Grenzen aufweisen, fand ich ziemlich gut. Vor allem, weil diese so genannten Kienshi auch nicht gerade Unschuldsengel sind. Sie holen sich ihre Kraft nämlich von menschlicher Energie - und so saugen sie den Menschen zwar kein Blut aus, sie beißen oder verletzten sie auch nicht körperlich, aber sie rauben ihnen einen Teil ihres Lebensgeistes. 

    Die Handlung selber war ziemlich vorhersehbar, vor allem, als die Prophezeiung ins Spiel kam, dennoch versteht Jenny Benkau ihr Handwerk. Sie weiß definitiv, wie sie ihre Leser fesseln kann. Sie überzeugt mit ihrem düsteren, mystischem Schreibstil und schafft es, einen mit nur wenigen Sätzen in den Bann zu ziehen. Die drei verschiedenen Sichtweisen, aus denen die Geschichte erzählt wird, hat sie authentisch dargestellt. Und, was ich an Jennifer Benkaus Geschichten so liebe, sie sind brutal realistisch. Da ist nichts mit märchenhaften Happy-Ends, sie achtet immer darauf, dass ihre Charaktere sich selbst treu bleiben, auch wenn das bedeutet, dem ein oder anderen Fan das Herz zu brechen.

    Ein paar Gedankengänge wurden mir zu oft wiederholt und manche Absätze hätte man gut und gerne in einem Satz zusammenfassen können. Man merkt eben, dass es das Erstlingswerk der Autorin ist. Und ich persönlich fand es sehr interessant zu sehen, wie sehr sie sich seither verbessert hat.

    Was mich doch sehr gestört hat, und das ist eher eine Kritik an die Lektoren, waren die vielen Formatierungs- und Tippfehler. Die störten einfach den Lesefluss und sollten in einer solchen Häufigkeit nicht vorkommen. Und das Cover. Kann mir bitte jemand erklären, warum da dieses Mädchengesicht drauf  ist? Die beiden Protagonisten sind männlich und auch die aufmüpfige Partisan Laine kann das rein optisch nicht sein.

    Fazit:

    Man merkt, dass Stolen Mortality das Erstlingswerk der Autorin ist. Aber schon 2008 verstand Jennifer Benkau ihr Handwerk. Für ihren einmaligen, düsteren Schreibstil und ihren Sinn für die Realität; für Vampir-Jäger à la Sam und Dean aus Supernatural; für eine vorhersehbare, aber dennoch spannende Handlung; für ein paar zu viele Wiederholungen, Formatierungs- und Tippfehler; dafür gibt es von mir insgesamt 4 Sterne.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Rezension: Stolen Mortality

    Inhalt:

    Um seinen jüngeren Bruder Junias zu schützen, nimmt  Jamian die Schuld für einen Fehler auf sich, den er nicht begangen hat, und unterwirft sich einem grausamen Fluchs:: Durch ein Gift raub ihm der Senat seine Sterblichkeit und macht ihn zum Unsterblichen.

    Von nun an vergeht kein Tag, an dem Jamian sich fragt, warum ausgerechnet diese grausame Strafe für ihn bestimmt wurde. Und was es mit der mysteriösen Vampirin Laine auf  sich hat, die in seinem Dorf, dessen Wächter er ist, auftaucht.

    Sicher ist nur eines: Er darf ihr nicht trauen. Denn Laine hat einen tödlichen Auftrag!
     
                       .•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•.¸ 
    Meinung:

    "Stolen Mortality" ist ein düsterer beklemmender Vampirroman, der endlich einmal nicht alle Klischee bedient. Mit den Kienshis stellt Jennifer Benkau den allmächtigen Vampiren mehr als nur würdige Gegner entgegen - und das auf eine glaubwürdige, authentische Art, die es unmöglich macht, dieses Buch aus der Hand legen zu wollen.

    Eindrucksvoll ist auch die Geschichte um Laine und Jamian, zwei Wesen, die füreinander bestimmt sind, sich aber nicht lieben dürfen.

    Allgemein sind die Charaktere sehr umfassend dargestellt und wirken überzeugend, realistisch und greifbar.

    Jennifer Benkau's Schreibstil ist einmalig: es gelingt ihr mit ihren Sätzen eine dichte Atmosphäre voller Spannung, Erotik, Tiefgang, Finsternis und Wehmut zu erschaffen, sie lässt eine Welt entstehen, der man nicht entfliehen kann.

                         .•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•.¸ 
    Fazit:
     
    "Stolen Mortality" von Jennifer Benkau hat alles, was ein gutes Buch braucht - deshalb: Absolute Leseempfehlung!

    © Synic

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    MiHa_LoRes avatar
    MiHa_LoRevor 5 Jahren
    Stolen Mortality


    Junias Bryonts wurde früher zum Kienshi als andere. Als er einen Fehler macht, der mit dem Tod bestreft wird, nimmt sein Bruder Jamian die Schuld auf sich. Doch in seinem Alter ist die Strafe die Unsterblichkeit.
    Als Wächter des schottischen Dorfes Glen Mertha ist es Jamians Pflicht, für Ordnung zu sorgen und die Menschen vor den Vampiren zu schützen. Seine Regel: Benimm dich ioder du stirbst.
    Die Vampirin Laine jedoch scheint über Gesetze nur lachen zu können. Als Jamian sie fälschlicherweise für einen Menschen hält und sie rettet, saugt sie ihn eine Menge Blut aus, allerdings ohne ihn dabei zu töten. Sie geht Jamian nicht mehr aus dem Kopf, dabei weiß er genau, dass sie die Letzte ist, der er vertrauen kann.
    Denn Laine hat einen tödlichen Auftrag ...


    Das Cover gefällt mir sehr gut, was Farben und Motiv angeht, obwohl ich nicht ganz weiß, wen es darstellen soll. Die Brüder können es schließlich nicht sein. Ist es vielleicht Laine?
    Jamian fand ich richtig cool. Er hatte die Verantwortung, konnte damit umgehen und tat das, was er wollte. Und dabei bleibt er auch noch lässig (meistens).
    Laine konnte sich manchmal nicht entscheiden und ihr innerer Kampf hat mich zunächst genervt, aber später hat sie mir Leid getan.
    Bei Senatorin Sinead hat man nie verstanden, was sie eigentlich wollte, bis sie es ausdrücklich sagte. Dass sie so oft missverstanden wird, hat sie mir irgendwie sympathisch gemacht.
    Auch den jüngeren Bruder Junias mochte ich gerne. Zwar wird er von seinen Mitschülern als Außenseiter wahrgenommen, aber da man selbst als Leser seine Gedanken mitbekommt, weiß man, wie er eigenlich ist.
    so ungefähr auf Seite 150 dachte ich: "Was kommt denn jetzt noch? Was soll auf den nächsten 200 Seiten passieren?"
    Da gab es so eine ... Spannungspause nenn ich das mal, und dann hatte ich keine Lust zu lesen. Aber ich habe die paar Seiten durchgehalten und es war einfach großartig! Es sind Sachen geschehen, die ich nicht einmal erahnt hätte und die kurz verloren geglaubte Spannung kehrte mit unerwarteten Überraschungen zurück!
    Das Ende hat mich dazu gebracht, minutenlang mit dem Buch in der Handd in die Leere zu starren (mehr oder weniger). Ich konnte nicht glauben, dass es zu Ende war, obwohl es eigenlich kam, wie es kommen musste.
    Das Ende war so offen, dass eine Fortsetzung kommen sollte, allerdings weiß ich nicht, ob es dafür genug ist.
    Es gab einige unerwartete Geschehnisse, die einem zwar nicht immer gefallen haben, aber einfach perfekt waren, weil sie Spannung und Tiefe in die Sache gebracht haben.
    Auch der Schreibstil gefiel mir, da er weder unverständlich noch zu langgezogen ist und weil die Autorin immer die richtigen Worte gefunden hat.


    Mir hat "Stolen Mortality" sehr gut gefallen, wegen den sympathischen Charakteren, der spannenden Geschichte mit den gelungen unerwarteten Wendungen und dem fesselnden Schreibstil.
    Ich wünschte, es würde noch weitergehen und bin froh, dass ich noch andere Bücher von Jennifer Benaku auf dem SuB habe.
    Eine absolute Empfehlung!

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    Die_Buecherfressers avatar
    Die_Buecherfresservor 5 Jahren
    "Düster, schaurig: Wahre Vampire."

    "Düster, schaurig: Wahre Vampire."


    Inhalt:

    Jamian ist ein Kienshi. Ein Wesen, das die Aufgabe hat über die Vampire zu wachen. Er uns sein kleiner Bruder leben in einem Dorf in den schottischen Highlands, das voller Vampire ist. Eines Tages geschieht Junias ein fataler Fehler, wodurch Jamian für seinen Bruder einspringt und seine Schuld übernimmt. Es geht um seine Sterblichkeit, ein Aspekt der ihn von den Vampiren unterscheidet. Aber das ist erst der Beginn … denn plötzlich taucht die Vampirin Laine auf und die Leben beider Brüder schweben auf einmal in Gefahr.



    Story 4/5
    Spannung 4/5
    Charaktere 4/5
    Fantasy 4/5
    Tiefgang 4/5


    Meinung:
    Bei „Stolen Mortality“ handelt es sich um einen Vampirroman von Jennifer Benkau. Der Roman erschien im Sieben Verlag und ist ein in sich runder Fantasyroman mit Action- und Liebeselementen.

    Die Hauptrolle spielt Jamian Byrons. Er uns sein jüngerer Bruder Junias sind Kienshi. Ihr Job ist es über die Vampire in ihrem kleinen Dorf zu wachen und notfalls einzuschreiten. Da Junias noch zu jung für diese Aufgabe ist, übernimmt Jamian die gesamte Verantwortung. Er ist ein starker Charakter mit einem guten Herzen und so rettet er seinen jüngeren Bruder natürlich aus dem Schlamassel, als ihm ein fataler Fehler passiert. Jamian nimmt die Schuld auf sich. Die Kienshi sind hart und so wird schnell die Strafe vollstreckt und Jamian verliert seine Sterblichkeit. Genau zu diesem Zeitpunkt taucht eine neue Vampirin im Dorf auf und bringt Jamians Leben ins Wanken. Sie bedeutet Ärger, Stress, aber dennoch fühlt er sich zu ihr hingezogen … bis deutlich wird, dass das Auftauchen der Vampirin einen Grund hat. Einen gefährlichen Grund.

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    Jamian wandte sich ab, um ihm etwas Platz zu lassen. Durch die verspiegelte Tür seines Kleiderschranks beobachtete er, wie der dünne Blutstrom, der ihm an Wange und Hals hinunterlief, in seinem Ramones-T-shirt versickerte.
    (Location 95/1379)


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    In „Stolen Mortality“ stehen sich zwei Wesen gegenüber. Jennifer Benkau erschafft zwei Gegner: die Kienshi und die Vampire. Sie fesselt schon auf den ersten Seiten den Leser und entführt diesen in ein dunkle Atmosphäre mitten in Schottland. Die Geschichte an sich beinhaltet viel Spannung und Fantasyelemente. Es geht um den Kampf zwischen Kienshi und Vampir, dir nicht selten blutig endet. Dazu kommt, das Jamian und Junias beide ihre Geschichte innerhalb des Plot erleben. Junias beginnt stärker zu werden und sich zu öffnen. Hingegen wird Jamian dickköpfiger, als er sich zu der Vampiren Laine hingezogen fühlt.

    Das Gesamtpaket dreht sich vor allem um die Geschichte zwischen Jamian und Laine. Dazu gesellen sich weiter Plotlinien, die am Ende alle zueinander finden. Im Mittelpunkt gelangt auch die Unsterblichkeit. Doch gerade diese ist in „Stolen Mortality“ nicht das wünschenswerteste.

    Alles in allem ein in sich runder Einzelband. Die Vampire sind hier wirklich Vampire und die Stimmung ist vor allem düster. Aus dem Grund vergebe ich 4 gut Sterne für eine spannende Geschichte, die eher leichte Kost ist.

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    Der Wald lag hinter Laine wie eine düstere Wand, durch die sie ins Freie getreten war, wo es sich atmen ließ.
    (Location587/1379)


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    Der Schreibstil in „Stolen Mortality“ ist angenehm und prickelnd zulesen. Jennifer Benkau verzaubert den Leser und schafft so eine düstere und klamme Atmosphäre in den schottischen Highlands. Die Erzählerperspektive wechselt, so dass der Leser unterschiedliche Plotstränge erlebt.

    Das Cover ist hübsch, typisch Sieben Verlag. Bei dem Format handelt es sich um ein Taschenbuch, das vom Format her etwas größer ist.



    Fazit:
    „Stolen Mortality“ bekommt von mir 4 gute Sterne. Die Geschichte ist in sich rund, ein spannender Vampirroman eben, mit einer erotischen Komponente.

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    LimitLesss avatar
    LimitLessvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ich fand die Geschichte sehr intensiv erzählt und erinner mich gern an die liebenswerten Charaktere!
    Sehr intensiv, mit einer tollen Grundstimmung!

    Stolen Mortality war mein erster Vampirroman seit Langem, obwohl hier die Hauptpersonen zwar keine Vampire sind, aber irgendwie hab ich mich lange nicht mehr an das Thema heran getraut. Es ist jetzt schon ein bisschen her, dass ich das Buch gelesen habe, aber da ich lange nicht gewusst habe, wie ich es bewerten soll, rück ich erst jetzt mit der Rezi raus.

    Jennifer Benkau hat mit Stolen Mortality einen sehr intensiven Roman geschrieben, der stellenweise richtig unter die Haut geht. Gekonnt beschreibt sie eine düstere Szene nach der anderen und ließ schöne Bilder in meinem Kopf entstehen. Die Geschichte spielt in Schottland und auch  die wunderschöne Landschaft kommt nicht zu kurz. Sehr eindringlich kommen die Wörter und Sätze daher und pflanzten sich in meinen Kopf und meine Gedanken.

    Die Geschichte an sich war sehr gut durchdacht. Mit überraschenden Wendungen und unberechenbaren Nebencharakteren wurde es eigentlich nie langweilig. Es war sehr interessant einen so verhängnisvollen Ausschnitt aus dem Leben der beiden Brüder zu verfolgen und ich hab es wirklich gern getan.

    Liebenswerte Charaktere runden das Buch richtig schön ab. Jamian und Junias sind zwei Jungs, die ich sehr gemocht habe und die mir ans Herz gewachsen sind. Auch wenn der Roman als Einzelband wirklich gut stehen bleiben kann und keine Fortsetzung unbedingt sein muss, würde ich mich freuen mehr von den beiden Jungs zu lesen.
    Ohne Liebesgeschichte kommt heuzutage anscheinend kein Jugendroman mehr aus. So auch nicht Stolen Mortality. Beiden Brüdern hat Benkau jeweils eine schönes Mädchen zur Seite gestellt. Fand ich Jamians Liebesgeschichte überzeugend und glaubhaft, war Junias' etwas aufgesetzt und erzwungen. Beide kamen aber zeitweise sehr kitschig rüber, was aber irgendwie zur Grundstimmung im Buch ganz gut gepasst hat.

    Etwas ungewöhnlich war das Format des Buches. Es ist höher als ein Durchschnitt Taschenbuch, was mich aber beim Lesen nicht gestört hat, da mich die Geschichte so gefesselt hat, dass es mir nicht vorkam ewig an einer Seite zu lesen.

    Achja, das Ende hat mir irgendwie das Herz gebrochen... Ich fands wirklich traurig und hätte nie damit gerechnet.

    Fazit

    Liebenswerte Charaktere, eine wunderschöne Sprache und eine tolle Grundstimmung das ganze Buch über zeichnen diesen tollen Roman aus. Für 5 Herzen hat mir aber irgendwas gefühlsmäßig gefehlt.

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    Clarissa_Lightwoods avatar
    Clarissa_Lightwoodvor 5 Jahren
    Wenig begeistert

    Also ich mag eigentlich die Bücher von Jennifer Benkau. Gerade weil mir "Dark Conopy" so gut gefallen hat, habe ich mich entschlossen, ihren Erstling zu lesen.
    Und ich muss sagen, dass er mir leider kaum gefallen hat. Es gab zu wenig Action (meine Meinung, sorry, wenn ich wen damit verletze).
    Und der Schreibstil war auch nicht so gut ausgeprägt wie heute.
    Aber das Buch hatte auch so seine lichten Momente.
    Als die Laine und Jamien Sex hatten (ich weiß, komische Stelle für einen Lichtblick), war das sehr gut beschrieben. Auch die, sehr seltenen, Kampfszenen waren gut.
    Aber überzeugt hat es mich jetzt nich so.
    Daher nur 3 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Romanticbookfans avatar
    Zum Nikolaus gibt es ein tolles Interview mit Antje Rettig, der Pressesprecherin des Sieben Verlags, zum neuen Frühjahrs-/Sommerprogramm des Verlags.

    Zudem könnt ihr u.a. Stolen Mortality von Jennifer Benkau gewinnen!
    Mitmachen könnt ihr über das Formular auf meinem Blog

    http://romanticbookfan.blogspot.de/2013/12/interview-gewinnspiel-neues-fruhjahr.html


    Liebe Grüße 
    Desiree
    Zur Buchverlosung
    katja78s avatar

    Juni Neuerscheinung im Sieben Verlag!


    Jennifer Benkau, Preisträgerin der DeLiA 2013, hat in diesem Monat ihren neuen Roman im Sieben Verlag veröffentlicht. 
    Fantastisch nimmt sie uns wieder mit in eine unglaubliche Welt.
    Wollt ihr mal eintauchen?




    Jamian Bryonts steht mit dem Rücken zur Wand. Um seinen jüngeren Bruder zu schützen, nimmt er die Schuld für einen Fehler auf sich, den er nicht begangen hat, und unterwirft sich damit einem ewigen Fluch: Mittels eines Giftes raubt der Senat der Vampirjäger ihm die Sterblichkeit. Doch warum gerade diese diabolische Strafe für ihn gewählt wurde, stellt Jamian vor ein Rätsel. Und was hat es mit der Vampirfrau Laine auf sich, die zeitgleich in seinem schottischen Dorf auftaucht und über Gesetze nur lacht? Klar ist nur eins – sie ist die Letzte, der Jamian vertrauen darf. Denn Laine hat einen tödlichen Auftrag. 

    Zur Autorin


    Jennifer Benkau ist Jahrgang 1980, was ihr selten jemand abkauft. Sie lebt mit Ehemann und ein paar Kindern, Hunden, Katzen, lauter Musik und vielen hundert Büchern in einem chaotischen Haus im Rheinland, wo sie so einige der peinlichsten Schriftsteller-Klischees erfüllt. Zu ihren Veröffentlichungen gehören die Nybbas-Trilogie und Phoenixfluch im Sieben Verlag sowie die Dark-Canopy-Dilogie und Himmelsfern bei script5. Unter "Jennifer Benkau" finden Sie alle Neuigkeiten der Autorin auf Facebook.

    Jennifer Benkau ist die Preisträgerin des DeLiA 2013 für den besten Liebesroman 2012.

    Hier der Link zur Autorenhomepage

    PS: Da sind nicht nur die Bücher interessant, schaut mal unter dem Punkt "Schulterblick"

    Klingt gut, oder?


    Ich suche nun insgesamt 6 Leser, die das Buch gemeinsam in der leserunde lesen und rezensieren wollen. Bewerbt euch bis zum 16.6.2013 für ein Rezensionsexemplar zur Leserunde (3x E-Book im Wunschformat, 3x Print)
    Bitte gebt bei der Bewerbung an, ob ihr E-Books lesen könnt.

    Auf der Homepage des Sieben Verlages, seid ihr übrigens über Neuerscheinungen immer bestens informiert
    Ich freue mich auf eure Bewerbungen!
    Und die Autorin wird die Leserunde begleiten :-)
    Viele Liebe Sommergrüße
    Eure Katja

    Zur Leserunde

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