Joanne Horniman Über ein Mädchen

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Über ein Mädchen“ von Joanne Horniman

Anna ist schüchtern und einsam - bis sie Flynn trifft, zuerst mit Gitarre auf der Bühne, dann im Café, dann mit vollen Einkaufstaschen auf der Straße. Beide fühlen sich unwiderstehlich zueinander hingezogen. Zusammen zeichnen sie, essen Bananenkuchen, träumen, baden, lachen - und lieben sich. Doch auch zwischen Liebenden gibt es Geheimnisse; auch Liebende sind sich manchmal unglaublich fremd und manchmal hält die Liebe nicht.

Schreibstil war schön und die Geschichte auch obwohl sie mich am Ende ein bisschen unzufrieden gelassen hat.👀✨

— iamMarii

Leider ziemlich knapp gehalten, ansonsten aber in Ordnung. Lässt sich gut nebenbei durchlesen.

— Tensiar

Wunderbar, einfach wunderbar.

— ClaraOswald

Erster Eindruck: Sehr mittelmäßig. Berührend war es dann trotzdem.

— Herbstfeder

Ein aktuelles Thema hübsch verpackt und gut umgesetzt - lesenswert!

— AnnaBerlin

Ein aktuelles Thema, das viel zu selten auf so eine schöne und poetische Art und Weise beschrieben wird

— Spandauer-Jugendliteraturjury

2.5 Sterne. Die Protagonisten hat mir diese Geschichte versaut. Konnte keine Ihrer Handlungen nachvollziehen.

— Sarah_Lin

Leider etwas anderes erwartet, deswegen sehr enttäuscht von der Geschichte!

— Buechergeplauder

Alles in allem ein toller und beeindruckender Roman über das Erwachsenwerden eines jungen Mädchens.

— LieLu

Ein wunderschönes Buch der leisen Töne, sehr empfehlenswert.

— Lesemama

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    Über ein Mädchen

    klaudia96

    30. April 2017 um 15:10

    InhaltAnnas Leben ist beschaulich. Normal. Unaufgeregt. Bis sie Flynn trifft. Denn Flynn verzaubert Anna mit den ersten Takten eines Gitarrenlieds, mit dem Servieren ihres Kaffees und den Blickkontakten, wenn sie sich begegnen. Aber Flynn und Anna schweigen viel. Und es brodeln Geheimnisse unter der Oberfläche, die die junge Liebe zerstören könnten.Meine Bewertung„Über ein Mädchen“ besitze ich schon sehr lange. Vor sieben Jahren habe ich es gekauft, gelesen, weiterverkauft. Und trotzdem ist das Buch irgendwie bei mir geblieben. Ich erinnere mich gut an das Gefühl, mit dem ich als 13-Jährige diese Geschichte beendet habe. Als es vor wenigen Jahren gebraucht erneut gekauft habe, weil es nicht mehr nachgedruckt wird, habe ich ein wenig getrauert, dass so wenige diese Geschichte kennen. Mit meinem Reread wollte ich mich davon überzeugen, dass es so gut ist, wie ich es in Erinnerung hatte.Und das ist es. Die ganze Geschichte ist mir wieder unheimlich nahe gegangen. Anna und Flynn haben mich hinabgesogen und nicht mehr losgelassen, wobei ich gestehen muss, dass es jetzt einen Punkt gab, der mich eher gestört hat als früher.Zur Story möchte ich gar nicht so viel verraten, da sie wirklich sehr ruhig ist. Action darf man hier nicht erwarten, es geht viel mehr um die Gefühle, die in einer sehr blumigen, poetischen Schreibweise vermittelt werden. Im Mittelteil erzählt Anna auch von ihrer Vergangenheit, die sie veranlasst hat, wegzuziehen. Ihr Leben war nicht besonders leicht, und ihr Kopf auch nicht – ihr Gemütszustand ist hart erkämpft. Der Seelenfrieden, den Flynn aufwühlt, ebenso. Doch auch Flynn hat ein Päckchen zu tragenMit Anna konnte ich mich wirklich gut identifizieren, auch wenn sie manchmal etwas melodramatisch erscheint, hat sie ihre echte, komplizierte Reinheit bewahrt. Oft erstickt sie beinahe an der Liebe, die sie gern offen rauslassen würde, wobei die Erwartungen der Gesellschaft und ihrer Familie hinderlich sind. Flynn hingegen ist sprunghaft und manchmal auch sehr abweisend. Früher mochte ich diesen Charakter sehr viel mehr, doch beim erneuten Lesen wurde mir Flynn leider zum Ende hin ziemlich unsympathisch. Eine wandelnde Tragödie, die aber trotzdem im Leser starke Gefühle heraufbeschwört.Für „Über ein Mädchen“ muss man sich wirklich auf eine sehr ruhige, unaufgeregte Geschichte einlassen können, die trotzdem mit Emotionen spielt wie selten eine andere. Mich hat sie wieder sehr mitgerissen und gerade das Ende war angebracht, aber trotzdem nicht mein Wunsch. Nicht jeder wird sich derart mit den Charakteren anfreunden können, da sie wirklich ihre Eigenheiten haben und auch viel schweigen. Aber die Sehnsucht, die in diesem Buch nachklingt, macht es in meinen Augen zu etwas ganz Besonderem und hat mich direkt ins Herz getroffen.

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  • Rezension zu "Über ein Mädchen" von Joanne Horniman

    Über ein Mädchen

    Tensiar

    25. March 2017 um 11:18

    Annas Welt wird auf den Kopf gestellt, als sie die undurchschaubare Flynn kennenlernt. Zwischen den beiden entsteht eine zarte Liebesbeziehung. Anna muss jedoch bald feststellen, dass diese alles andere als perfekt ist. Geheimnisse und wiederkehrende Zweifel belasten die die frische Bindung. Was verheimlich Flynn? Und genügt die Liebe der beiden, um die Hindernisse, die ihnen auf ihrem Weg begegnen zu überstehen? Auf der Suche nach neuen Romanen, die sich in der Spannbreite des LGBT-Genre bewegen, bin ich auf dieses Buch gestoßen. Das Cover hatte mir persönlich zunächst nicht zugesagt, jedoch verstand ich bald, aus welchem Grund es gewählt wurde. Im Nachhinein betrachtet ist es dementsprechend durchaus passend gewählt. Der Schreibstil hat mir an sich wirklich gut gefallen. Das Buch lässt sich ziemlich schnell lesen und ist mit seinen circa 220 Seiten überschaubar. Allerdings stellte ich schnell fest, dass in der Kürze nicht immer die Würze liegt. Mir persönlich waren die Handlungen zu schnell und zu oberflächlich beschrieben. Die Geschichte geht nur selten in die Tiefe. Darunter leiden leider auch die Charaktere. Da der Roman aus Annas Sicht geschrieben ist, erfährt über sie einiges, mit Flynn dagegen konnte ich bis zum Ende nicht viel anfangen. Mit ihr bin ich den ganzen Roman über nicht warm geworden. Die Story dagegen gefällt mir überwiegend.  Es werden zahlreiche Themen angesprochen, mit denen man sich teilweise durchaus identifizieren kann. Auch macht die Protagonistin eine authentische Entwicklung im Laufe der Geschichte durch, die ich nachvollziehen konnte. Allerdings ist es auch hier schade, dass weitgehend oberflächlich beschrieben wurde. Schwierige und kritische Themen werden leider nur kurz zur Sprache gebracht. Ich hätte mir gewünscht, dass näher auf die einzelnen Problematiken eingegangen wird. Mein Fazit: Bei Über ein Mädchen handelt es sich meiner Meinung nach um einen durchschnittlichen Liebesroman, der an vielen Stellen zu knapp gehalten wurde. Trotzdem ist das Buch gut geeignet, um es zwischendurch zu lesen.

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  • Eine ganz besondere Liebesgeschichte

    Über ein Mädchen

    AnnaBerlin

    21. February 2017 um 07:34

    Inhalt: Bis sie Flynn trifft, ist Anna schüchtern und vor allem einsam. Doch die erste Begegnung mit Flynn auf der Bühne mit Gitarre und dann später mit vollen Einkaufstaschen ist prägend für Anna. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und beginnen zu zeichnen, zu essen, zu träumen, zu lachen und vor allem zu lieben. Doch Geheimnisse bleiben auch bei Liebenden und dann werden sich Liebende manchmal sehr fremd und manchmal hat es die Liebe dann sehr schwer…     Der Story-Stapel Erster Satz: „Heute Morgen bin ich aufgewacht und musste an sie denken.“ Dieses unscheinbare Buch hat viel Tiefe! Und ich denke, es überrascht direkt jeden Leser – ich jedenfalls wurde es, aber nur positiv gesehen. Weder vom Cover, noch vom Klappentext hatte ich erwartet, dass es hierbei um das Thema gleichgeschlechtliche Liebe geht und das ist toll! So erreicht es auch Leser, die sonst nicht danach gegriffen hätten. Die Geschichte selber ist in drei Abschnitte gegliedert, die jeder für sich die Protagonistin Anna vorstellt. Der Spannungsbogen bleibt flach, das schadet der Geschichte aber nicht. Es ist ein ruhiges Buch mit viel Tiefe und einer wichtigen Thematik, die mehr Aufmerksamkeit bedarf, auch wenn es nicht so sein sollte.   Der Charakter-Stapel Anna ist unsere Protagonistin und sie wusste bereits recht früh, dass sie sich eher von Frauen angezogen fühlt und es gab auch schon Schwärmereien. Ansonsten lebt sie sehr zurückgezogen und lässt sich schlicht treiben… bis sie Flynn trifft. Flynn ist so anders und lässt Annas Herz höher schlagen bzw. nur noch im Flynn-Takt schlagen. Die beiden entdecken die Liebe, aber auch die Herausforderungen, sich dieser zu stellen. Gerade auch, weil es gleichgeschlechtlich ist und es immer noch viele schräge Blicke geben könnte und geben kann.   Der Stil-Stapel Der Stil ist genauso ruhig und verträumt, wie das Cover auch. Dieser Schreibstil ist schlicht besonders. Hier darf man zwischen den Zeilen lesen und die Worte klingen immer noch gut. Das Thema ist gekonnt dargestellt, so dass es normal wirkt, genauso, wie es sein sollte.   Der Kritik-Stapel So ein zartes Buch greift so gekonnt eine doch recht schwierige Thematik auf und verpackt es in eine Teekanne, so dass der Leser immer in den richtigen Portionen und Zeiten Informationen bekommt. Gleichzeitig wirkt alles so herrlich und erfrischend normal und wir dürfen einfach ein junges Mädchen bei der Liebe begleiten.   Auf den Lesen-Stapel? Ja, das Buch ist anders, besonders, verspielt und romantisch. Junge Liebe, große Themen – alles ist gekonnt verpackt und perfekt dargestellt. Die unscheinbare Hülle verbirgt die Tiefe und doch sieht man auch unter dem Schutzumschlag, dass alles Spuren hinterlässt. Ein großartiges Buch – volle 5 Sterne und eine klare Lesempfehlung!

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    • 3
  • Ein aktuelles Thema, das viel zu selten auf so eine schöne und poetische Art beschrieben wird

    Über ein Mädchen

    Spandauer-Jugendliteraturjury

    16. August 2015 um 13:51

    Inhalt Dieses Buch dreht sich um die liebevolle Geschichte von zwei Mädchen. Anna verliebt sich gleich im ersten Augenblick. Poetisch begleitet dieses Buch Anna auf eine Reise, auf der sie versucht sich selbst zu finden und ihre Liebe auszuleben. Als Anna das erste Mal auf Flynn trifft, spielt diese singend auf einer Gitarre, sie gibt ein kleines Konzert. Sofort ist sie von diesem unbekannten Mädchen hin und weg. Wie der Zufall es will, begegnen sie sich erneut. Die Anziehung zwischen ihnen ist vom ersten Moment an riesengroß. Gemeinsam philosophieren sie, trinken Tee auf dem Dach, zeichnen schweigend und lieben sich. Liebevoll und vorsichtig. Doch eine Liebe bringt immer auch Geheimnisse. Und manchen Geheimnissen sollte man Zeit geben. Meinung  Das Buch beginnt ruhig, beschreibt die aktuelle Situation von Anna und dann die erste Begegnung mit Flynn. Zunächst ist der Schreibstil sehr poetisch und einfühlsam, dem Leser ist auch nicht von vornherein klar, dass aus der Sicht eines Mädchens geschrieben ist. Dadurch kann sich aber jeder sofort identifizieren, egal welchen Geschlechts und egal, ob hetero- oder homosexuell. Und obwohl die Beziehung von Anna und Flynn nach dem ersten Kennenlernen sehr überstürzt beginnt, wirkt die Geschichte wie aus dem Leben gegriffen. Sie greift reelle Ängste und Probleme auf, ohne zu sehr das Thema ‘lesbisch’ zu dramatisieren. Es erfreut, endlich mal einen Jugendroman zu finden, der das Thema der ‘Homosexuellen Liebe’ aufgreift und dabei einen so gefühlvollen und poetischen Schreibstil wählt. Im Laufe der Geschichte fehlt es jedoch ein wenig an Spannung, es verliert ein wenig von der seichten Poesie, und erst das Ende wird ein wenig dramatischer. Aber auch hier nicht zu überladen an Gefühlen. Wobei ich mir an einigen Stellen ein wenig mehr Gefühl gewünscht hätte, um die Handlungen der einzelnen Charaktere besser nachvollziehen zu können. Im Gegenzug werden einige Situationen sehr ausführlich beschrieben, so kann sich der Leser vieles sehr detailgetreu vorstellen, doch hin und wieder wirkt es etwas langatmig. Die Geschichte lässt einen nachdenklich zurück, die Gedanken schweifen zur eigenen ersten großen Liebe, zu eigenen Entscheidungen und wie sie das Leben manchmal beeinflussen. Und am Ende fragt man sich, war das nun eine Geschichte über Anna oder doch eher über Flynn. Fazit  Insgesamt eine wundervoll erzählte Liebesgeschichte, die auf keinen Fall in Richtung Klischee abdriftet. Wer also mal eine etwas andere, leicht und flüssig zu lesende, Liebesgeschichte sucht, der ist hier genau an der richtigen Stelle.

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  • Über ein Mädchen

    Über ein Mädchen

    Buechergeplauder

    10. February 2015 um 21:09

    Anna ist in eine neue Stadt gezogen. Sie hält es Daheim nicht mehr aus. Daheim, wo sich ihre Eltern getrennt haben und ihr Vater eine neue, 20 Jahre jüngere Frau, geheiratet hat. Ihre Schwester bekommt die ganze Aufmerksamkeit ihrer Mutter. Denn ihre Schwester hat "besondere Bedürfnisse" und ihr Bruder? Der ist ein richtiger Schmarotzer! Anna arbeitet in einem Buchladen. Der Job macht ihr zwar Spaß, doch ab und an wünscht sie sich, etwas anderes aus ihrem Leben gemacht zu haben. Sie war schon immer gut in der Schule, nie hat sie schlechte Noten nach Hause gebracht. Das Lernen viel ihr unglaublich leicht. Doch sie wollte nicht das Vorzeigekind ihrer Eltern sein. Das einzige was sie von ihnen wollte ist, etwas Aufmerksamkeit und etwas Trost. Denn Anna ist alles andere als normal in ihren Augen. Anna liebt Frauen und das schon seit ihrem 6 Lebensjahr. Niemand weiß von Annas Geheimnis außer ihr bester Freund. Doch den hat sie mit ihrer Laune vergrault. Selbstzweifel plagen Anna. Wird sie jemals die wahre Liebe finden? Doch als sie Flynn kennenlernt, verändert sich ihr Leben von einem Moment auf den anderen. Nichts scheint mehr wie vorher zu sein. Alles ist viel klarer und schöner. Anna lernt zum erstenmal was es heißt, in jemanden verliebt zu sein. Jemanden nicht mehr gehen zu lassen, egal wie groß der Schmerz auch sein mag. Denn Flynn ist kein normales Mädchen, sie bringt viele Geheimnisse mit, die Anna zu schaffen machen. "Über ein Mädchen" von Joanne Horniman, viel habe ich schon von diesem Buch gehört, die meisten waren sehr überzeugt von dem Buch. Leider geht es mir überhaupt nicht so.  Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir unter der Geschichte was ganz anderes vorgestellt habe. Ich dachte "Junge erzählt über ein besonderes Mädchen, das er kennen und lieben gelernt hat". Eine Geschichte, die mich verzaubert und in Liebesstimmung bringt. Jetzt kurz vor Valentinstag, bzw. Frühling lese ich solche Geschichten sehr gerne und bringe mich schonmal in Stimmung. Doch leider war ich etwas enttäuscht. Dass die Geschichte von zwei Mädchen handelt, hat mich überhaupt nicht gestört, eher etwas überrascht. Doch Anna ist mir unglaublich unsympathisch. Sie benimmt sich sehr unreif für ihr alter und ihre Zweifel an Flynn kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich möchte Flynn sich nicht outen, für sie ist das alles neu und Anna selbst hat sich auch noch nicht vor allen geoutet, wieso dann immer Zweifel an der Liebe zu Flynn? Ihre Gedanken und Handlungen waren für mich nicht verständlich. Immer wieder musste ich den Kopf schütteln und hätte das Mädchen am liebsten wachgerüttelt. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm. Locker, leicht hat sich das Buch lesen lassen. Leider hat mir die Geschichte an sich nicht gefallen, es wurde viel zu viel drumherum beschrieben. Unwichtige Sachen in die Länge gezogen (kann man nicht glauben, bei so einem dünnen Buch, aber mir kamen die meisten Sachen unendlich lang vor). Vielleicht bin ich einfach mit den falschen Erwartungen an das Buch herangegangen und war deswegen etwas enttäuscht. Aber für mich leider ein Flop.

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  • Zu viele Ideen für zu wenig Buch...

    Über ein Mädchen

    MissRose1989

    03. December 2014 um 13:16

    Anna führt eigentlich ein zurückgezogenes und einsames Leben - bis sie Flynn trifft. Flynn ist das ganze Gegenteil von Anna, sie ist offen, lebensfroh und liebt Musik. Beide lernen sich kenne, aber auch lieben?   Das Cover finde ich schön, weil die Teekanne hat in der Geschichte eine wichtige Rolle und die Rosen passen so wunderbar dazu und man kann sich wirklich in das Cover verlieben.  Die Geschichte um Anna und Flynn ist eine sehr lyrische Liebesgeschichte. Die schweigsame Anna, die in den Buch die Protagonistin ist, lernt man gut kennen, man kann in ihr Seelenleben schauen und erfährt auch viel über ihr Leben. Leider bleiben die Emotionen bei Anna etwas auf der Strecke, was wirklich schade ist, weil da wäre mehr möglich gewesen. Man kann daduch leider keine wirkliche Emphathie für Anna empfinden, was bei Flynn aber möglich war. Allerdings werden beide Mädchen nur sehr oberflächlich vorgestellt, was der Geschichte nicht wirklich gut tat. Der Schreibstil von Joanne Horniman ist wirklich ruhig und liest sich gut, hat auch wirklich viel lyrisches, aber ich empfand ihn leider etwas zu kühl und zu distanziert, das ändert sich eben erst am Ende der Geschichte. Dadurch war es schwierig, mit dem Stil klar zu kommen. Neben dem Problem mit dem Stil war ein weiteres Problem, dass es einfach zu viel Geschichte für zu wenig Buch war. Joanne Horniman verfolgt viele Ideen, aber kann sie gar nicht alle verarbeiten oder zu Ende bringen. Ein wirkliches Highlight in dem Buch war der Aufbau der Geschichte. Während die Autorin zunächst im ersten Teil auf das Kennenlernen von Anna und Flynn eingeht, erhält der Leser im zweiten Teil einen Rückblick in Annas Leben, der auch nicht so wirklich glücklich war. Der dritte und letzte Teil bildet dann einen Abschluss, bei dem beide Mädchen mehr auf sich eingehen.   Fazit: "Über ein Mädchen" ist eigentlich eine lyrische Liebesgeschichte, die wirklich schön geworden wäre, wenn es ein paar mehr Seiten in dem Buch gegeben hätte und wenn die Autorin nicht so sehr mit ihren Ideen hin und her gesprungen wäre. Schade, aber vielleicht wird es beim nächsten Buch besser, weil der Stil der Autorin an sich ist nicht schlecht.  

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  • Über ein Mädchen (Joanne Horniman)

    Über ein Mädchen

    LieLu

    12. November 2014 um 08:13

    Carlsen Verlag Die Autorin Joanne Horniman hat als Lektorin, Lehrerin und Künstlerin gearbeitet und schreibt, seit sie selbst 6 Jahre alt ist. Sie hat bereits mehrere Bücher für Kinder und Jugendliche veröffentlicht und wurde zudem bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Mit ihrem Mann, einer Katze, zahlreichen Hühnern und Enten bewohnt sie ein Haus mit Werkstatt und großem Gemüsegarten in der Nähe von Lismore im Südwesten Australiens. Über ein Mädchen Flynn und Anna, Anna und Flynn. Vertraut und doch so anders. Als die 18jährige Anna Flynn kennenlernt, ändert sich für sie alles. Seit der Trennung ihrer Eltern war Anna zuhause ausgezogen. Sie wohnte nun in einer eigenen Wohnung, die ihr eigentlich zu groß und zu leer ist. Außerdem arbeitet sie in einer Buchhandlung, nachdem sie ihr Studium abgebrochen hat, welches ihr zu leicht war. Anna ist eine Träumerin und denkt viel nach. Als sie eines Tages Flynn begegnet, kann sie nichts anders tun, als dieses Mädchen kennen lernen. Sie fühlt sich förmlich zu ihr hingezogen. Dieses Buch berichtet vom Beginn einer wunderbaren Liebe zwischen zwei Mädchen, die sich kennen lernen und sofort zueinander hingezogen fühlen. Aus einer anfänglichen Freundschaft, zaghaften Berührungen und scheuen Blicken, wird eine zarte erste Liebe. Fazit Zu Beginn des Romans war ich mir nicht sicher, ob der Erzähler ein Junge oder ein Mädchen ist. Denn es ging von Beginn an um Flynn. Nach und nach wird klar, dass der Erzähler eine Erzählerin mit dem Namen Anna ist. Der Roman ist eine Art Tagebuch von Anna, welches es dem Leser leicht macht sich in die Protagonistin hineinzuversetzen. Das Buch selbst gliedert sich in drei Teile. Teil eins und drei beschäftigen sich mit Annas Gegenwart, ihrer Begegnung mit Flynn und wie sich aus einer anfänglich berührenden Freundschaft eine zarte und mit allen Gefühlen behaftete Beziehung wird. Der zweite Teil setzt sich mit Annas Vergangenheit auseinander. Eine Vergangenheit, die für Anna mehr als schmerzbelastet ist. Ihre Eltern trennen sich, sie fällt selbst in eine tiefe Depression und entwickelt Gefühle, welche sie von sich nicht kannte. Überrascht und verwirrt von sich selbst, fühlt sich Anna alleingelassen und auch ihre Mutter scheint sich mehr um ihre kleine Schwester Molly zu kümmern. Doch Anna kämpft, zieht von zuhause aus, lässt ihren besten Freund Michael zurück. Und dann kommt Flynn. Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist wunderbar authentisch und man möchte den Roman gar nicht mehr aus der Hand legen. Jede einzelne Seite ist voller Leidenschaft, Gefühl und Emotion. Immer mit der gewissen Distanz, aus welcher Anna die Dinge sieht. Positiv möchte ich zudem das Cover und den Buchumschlag hervorheben. Als ich das Buch originalverschweißt auspackte, dachte ich zunächst an einen Scherz, denn unter dem Buchumschlag auf dem Cover befinden sich Abdrücke wie von einer Kaffeetasse und auch auf der Rückseite ist ein Kaffeefleck. Dies ist jedoch gewollt und gibt dem Roman einmal mehr den Charme eines Tagebuchs. Auch der Schutzumschlag ist in seiner Gestaltung wunderschön und untermalt den Roman mit einer zarten Mädchennote. Zusehen ist vielleicht genau die Teekanne, aus welcher Flynn und Anna immer zusammen Tee trinken. Alles in allem ein toller und beeindruckender Roman über das Erwachsenwerden eines jungen Mädchens, welche von ihren Gefühlen überfordert ist. Themen wie Freundschaft, die erste Liebe und Probleme im Elternhaus spielen hier eine tiefgreifende Rolle. Ein Roman, welcher zurecht für den deutschen Jugendliteraturpreis 2014 nominiert ist. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/11/uber-ein-madchen-joanne-horniman.html

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  • Eine lyrische Liebesgeschichte

    Über ein Mädchen

    Blacksally

    26. October 2014 um 23:21

    Das Cover: ich finde das Cover wirklich wunderschön, die Teekanne die auch im Buch eine Rolle spielt und die wunderschönen Farben passen einfach so super. Auch wenn man den Umschlag entfernt ist das Cover total toll, dort sind nämlich Teeabdrücke von Tassen drauf. Die Protagonistin: Anna ist ein tolles Mädchen, sie ist zu Anfang eher schüchtern, fängt dann aber als sie Flynn kennen lernt richtig an aufzublühen. Es hat mir großen Spaß gemacht ihr Leben zu verfolgen und ich mochte sie von Anfang an als Protagonistin. Auch Flynn ist eine tolle persönlichkeit. Ich fand es wirklich toll das die Figuren so schön ausgearbeitet waren. Der Schreibstil: Da kann ich nur ein Wort sagen: wow! Ich fand den Schreibstil einfach perfekt. Es hatte etwas lyrisches an sich, sodass ich teilweiße das Gefühl hatte ich lese ein sehr langes Gedicht. Ich finde so etwas einfach nur wunderschön. Eigentlich schade das es nur noch sehr wenige Bücher gibt die so geschrieben werden. Mich wundert es nicht das es für den deutschen Literaturpreis 2014 nominiert ist Mein Fazit: Es ist eines dieser seltenen Bücher die man auch mehrmals im Jahr lesen kann und sich immer wieder an der Geschichte erfreut, ich bin ziemlich sicher das es eins meiner Highlight-Bücher dieses Jahr ist und bin bin wirklich glücklich dieses Buch zu besitzen

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  • Romantisch, bewegend und schmerzhaft realistisch - eine tolle Liebesgeschichte

    Über ein Mädchen

    LaLecture

    05. May 2014 um 23:03

    Inhalt Die 19-jährige Anna wollte weg von Zuhause und ist in die kleine Stadt Lismore gezogen, wo sie in einer Buchhandlung arbeitet - und auf Flynn trifft. Flynn, das Mädchen mit der Gitarre, der tollen Stimme und den wunderschönen Songs. Flynn, die Anna auf den ersten Blick verzaubert und mit der sie eine Beziehung beginnt. Doch Geheimnisse und unbeantwortete Fragen belasten Anna und ihre gemeinsame Zeit. Meinung Ich hatte schon viel Positives über "Über ein Mädchen" gehört, daher wollte ich es sehr gerne lesen und wurde nicht enttäuscht. Ja, in dem Buch geht es um zwei Mädchen, die sich ineinander verlieben und ja, das ist für Jugendliteratur eher ungewöhnlich, aber ich finde, das ist es nicht, was "Über ein Mädchen" von anderen Liebesroman abhebt. Es könnte hier genauso gut um einen Jungen und ein Mädchen gehen und es wäre immer noch eine tolle, einfühlsam erzählte Liebesgeschichte, mit Aspekten, mit denen sich wohl jeder von uns identifizieren kann. Mit dem Anfang des Buches bin ich ehrlich gesagt noch nicht so gut klargekommen, denn die Beziehung von Anna und Flynn ist anfangs ziemlich überstürzt, was ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Dann kam aber ein Mittelteil, in dem Anna aus ihrem Leben erzählt und unter anderem den Grund nennt, wieso sie nach Lismore gezogen ist. Dieser Teil hat mir einen besseren Einblick in die Hauptfigur gegeben und mich sehr berührt, weil er Themen anspricht, die viele Teenager betreffen: Trennung der Eltern, Freundschaften, die sich verändern, eine unglückliche erste Liebe, das Gefühl, vernachlässigt zu werden, Depressionen. Wie auch schon bei der Beschreibung von Flynns und Annas Beziehung findet die Autorin hier einfach immer die richtigen Worte, poetisch und einfühlsam und dennoch klar, um Annas Gefühle zu beschreiben und den Leser zu berühren. Gut gefallen hat mir dann auch der dritte Teil, der von den Schwierigkeiten in der Beziehung der beiden Mädchen berichtet. Dieser Abschnitt war genauso emotional und einfühlsam geschildert wie der zweite und hat gleichzeitig wunderbar authentisch gewirkt, denn es ist logisch, dass eine Beziehung, so schön und berauschend sie zunächst auch sein kann, nicht unbedingt perfekt und ohne Probleme läuft, aber trotzdem eine schöne Erfahrung sein kann. Das ist meiner Meinung nach das tolle an diesem Roman: Es passiert im Grunde nicht viel, die Handlung ist sehr einfach, und doch (oder gerade dadurch) ist die Geschichte sehe authentisch und berührend. Fazit "Über ein Mädchen" ist ein bittersüßer und wunderschön geschriebener Roman über die erste Liebe, Vertrauen und das Erwachsenwerden, den ich jedem nur ans Herz legen kann. Der Schreibstil ist toll, poetisch und doch klar, die Hauptfigur authentisch und die Geschichte geht ans Herz. Ich vergebe 4,5 Sterne.

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  • Buchverlosung zu "Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe" von Kami Garcia

    Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe

    Charlousie

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches liegt nun einige Tage zurück, nichts desto Trotz habt ihr noch bis Samstag die Chance auf eines von drei Büchern. Und zwar den absoluten Knüllern! ;) (Möchte ich behaupten!) Ich mache hier noch einmal Werbung, da es bisher im Verhältnis zu den drei Büchern echt wenig TeilnehmerInnen sind und der Lostopf sich über eine kuscheligere Atmosphäre freuen würde! ;) http://leselustleseliebe.wordpress.com/2014/04/23/verlosung-%C2%B3-zum-welttag-des-buches-blogger-schenken-lesefreude/ Ich wünsche euch viel Glück und freue mich auf euch!! Denn die LESEFREUDE kann nie genug verbreitet werden!! <3 PS: Wenn ihr ebenfalls noch laufende Verlosungen habt zum Welttag des Buches, könnt ihr euch ja gerne hier dranhängen ;)

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    • 19

    Sonjalein1985

    04. May 2014 um 17:00
  • Über ein Mädchen

    Über ein Mädchen

    duceda

    12. November 2013 um 14:32

    Auf dem Cover des Buches sieht man Flynns Teekanne Lavina, man kann daraus schließen, dass im Buch sehr viel Tee getrunken wird, was auch der Fall ist. Ich finde das Cover wirklich sehr schön gestaltet, doch die große Überraschung fand ich unter dem Schutzumschlag. Denn darauf befinden sich Teeflecken und solche Ringe, die Teetassen hinterlassen. Diese Idee finde ich echt genial und irgendwie auch passend zum Buch. Die Hauptprotagonistin Anna ist ein schüchternes, in sich zurückgezogenes Mädchen, das sich schon immer von den anderen unterschieden und abgegrenzt hat. Doch dann trifft sie auf Flynn- und ist sofort hin und weg von ihr. Die beiden laufen sich mehrmals über den Weg ohne miteinander zu sprechen, bis Flynn Anna zu sich nach Hause einlädt. Dort lernen sie sich auf Flynns Dachterasse näher kennen und verlieben sich schon bald ineinander. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil geht es darum, wie Anna sich kennen und lieben lernen. Etwas seltsam fand ich, dass- vor allem von Annas Seite gar nicht auf die Homosexuälitat eingegangen wird, es wird alles als selbstverständlich angesehen. Im zweiten Teil geht es um Annas Vergangenheit. Wie sie sich schon immer von allen anderen angegrenzt hat und nur einen einzigen Freund hatte- Michael. Doch dann entdeckt Anna ihre Homosexuatität und kann nicht sofort damit umgehen. Sie hasst sich selbst, kleidet sich nur in Schwarz, wird langsam depressiv und ihre Freundschaft zu Michael verschlechtert sich. Erst mithilfe von Tabletten findet sie wieder in ihr normales Leben zurück. Sie bewirbt sich für eine Stelle in einer Buchhandlung, zieht von zu Hause aus- und trifft Flynn. Der dritte Teil des Buches handelt wieder von Anna und Flynn. Doch sie haben beide Geheimnisse voreinander, was ihre Beziehung belastet. Ich finde das Buch okay, der zweite Teil hat mir sehr gut gefallen, doch in den beiden anderen Tielen hatte ich das Gefühl, dass alles zu schnell aufeinander passiert und dass Anna und Flynn nicht wirklich zueinander passen. Anna, die in Flynn einen Menschen gefunden hat, der dasselbe wie sie fühlt und sich diesem Menschen komplett hingeben will und Flynn, die mit ihren Gefühlen zu Anna nicht wirklich klarkommt und auch Viel Zeit für sich braucht und unabhängig sein will. Das Ende des Buches fand ich trotzdem traurig.

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  • [Rezension] Über ein Mädchen von Joanne Horniman

    Über ein Mädchen

    jessilove

    18. September 2013 um 19:43

    Das Buch handelt von Anna, die sehr früh feststellt, dass sie keine Jungs liebt, sondern Mädchen. Das Buch ist so aufgebaut, dass man denkt, dass Anna einem die Geschichte erzählt, also sie blickt auf das Geschehen mit Flynn zurück und schon im Prolog merkt man, wie sehr Anna Flynn liebt. Die wirkliche Handlung beginnt damit, dass Anna Flynn das erste Mal sieht und sie war direkt fasziniert von ihr und dann mussten sie sich einfach kennen lernen. Anna ist keine typische "Lesbe", sie ist Vielseitig und realistisch und am liebsten mochte ich sie, als sie nicht über alles nachgedacht hat, nicht alles analysiert hat, sondern einfach gehandelt hat und durch Sätze, die sie beim Erzählen eingefügt hat, wirkte die Geschichte viel realistischer. Flynn schien besonders, aber manchmal hat sie mich durch ihr Verhalten echt genervt, aber daran habe ich auch gemerkt, dass sie, bevor sie Anna kennenlernte, keine Lesbe war und irgendwie hat es mich an etwas erinnert was ich mal gehört habe: Ein Mensch verliebt sich nicht in ein Geschlecht, sondern in einen Menschen. Man mag über den Satz denken, was man will, aber ich finde er passt zum Buch. Das Buch hat auch noch eine viel größere Rückblende, also vor der Zeit mit Flynn, als Anna sich ihrer Neigung richtig bewusst wurde und dieser Teil hat gezeigt, wie schwer Anna das ganze gefallen ist und wie alleine und fehl am Platz sie sich gefühlt hat und dieser Einblick war Besonderen einfühlsam und lebendig beschrieben. Joanne Horniman hat es geschafft, ein Buch über ein so besonderes Thema ganz ohne Klischees und Vorurteile zu schreiben und genau das war es, was mir am Buch so gefallen und besonders gemacht hat. Die Geschichte ist einfühlsam geschrieben und wenn ich an die Geschichte denke, fällt mir sofort das Wort zärtlich und zerbrechlich ein. Der Schreibstil von Joanne Horniman ist etwas ganz besonderes und irgendwie auch poetisch. Er war ein bisschen ungewohnt, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt und dann mochte ich ihn sehr gerne. Zwar war das Ende von "Über ein Mädchen" sehr offen, aber es hat zum Buch gepasst und irgendwie war das Ende etwas ganz besonderes und wunderschön. Ein Buch über eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die mehr Fassetten hat, als die Meisten denken und genau das war es, was das Buch so besonders gemacht hat. Aber auch der Schreibstil der Autorin war was ganz Besonderes und das Buch wird einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal haben. Die volle Rezension findet ihr hier: http://feenzauberbuchnews.blogspot.de/2013/09/uber-ein-madchen-joanne-horniman.html

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  • Eine etwas andere Liebesgeschichte

    Über ein Mädchen

    KleineLeseecke

    29. August 2013 um 11:04

    Anna ist schüchtern und einsam – bis sie Flynn trifft, zuerst mit Gitarre auf der Bühne, dann im Café, dann mit vollen Einkaufstaschen auf der Straße. Beide fühlen sich unwiderstehlich zueinander hingezogen. Zusammen zeichnen sie, essen Bananenkuchen, träumen, baden, lachen – und lieben sich. Doch auch zwischen Liebenden gibt es Geheimnisse; auch Liebende sind sich manchmal unglaublich fremd und manchmal hält die Liebe nicht … Als ich die Kurzbeschreibung zu „Über ein Mädchen“ von Joanne Horniman gelesen hatte, hatte ich hinter „Flynn“ einen Jungen erwartet. Doch weit gefehlt! Dieser Roman behandelt ein Thema, das sonst in der Jugendliteratur eher stiefmütterlich behandelt wird: die gleichgeschlechtliche Liebe zwischen zwei Mädchen. Es ist in erster Linie eine Liebesgeschichte, aber da der ganze Roman in drei Hauptteile untergliedert ist, erfährt man im zweiten Teil einiges an Hintergrundinformationen zu Annas Leben. Trotzdem ist das Buch mit knapp 200 Seiten und relativ großem Schriftbild für geübte Leser sehr schnell zu Ende gelesen und zumindest für mich sind noch einige Fragen offen geblieben, die ich gerne geklärt bekommen hätte. Fazit: Eine etwas andere Liebesgeschichte für Leserinnen, die auch ungewöhnlichen Themen gegenüber aufgeschlossen sind. Ein schönes Buch, allerdings auch keins, das mich vom Hocker hauen konnte, deshalb 3.5 Sterne (aufgerundet auf 4) von mir.

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  • Ein ganz wundervolles Buch

    Über ein Mädchen

    Erdbeermond88

    04. July 2013 um 20:54

    Anna ist schüchtern und lebt zurückgezogen. Sie arbeitet in einer Buchhandlung und verkriecht sich hinter ihren Büchern. Bis sie Flynn zum ersten mal sieht. Flynn spielt Gitarre und Anna sitzt im Publikum. Schon dort merkt Anna, dass sie sich zu Flynn hingezogen fühlt. Nun treffen sich die beiden ständig zufällig wieder und kommen so ins Gespräch. Flynn lädt Anna zu sich ein. Dort sitzen die beiden auf dem Dach essen Bananenkuchen und erzählen. So kommen sich die beiden schnell näher und es entwickelt sich eine Liebesbeziehung zwischen den beiden. Mich hat das Buch sehr überrascht. Vom Klappentext hätte ich persönlich nicht mit diesem Inhalt gerechnet. Für mich hörte sich das ganze nach eine eher locker leichten Liebesgeschichte an. Ich hatte nicht erwartet, dass es sich um eine Liebesgeschichte zwischen zwei Mädchen handelt. Dieses Buch ist jedoch so viel mehr als nur eine einfache Liebesgeschichte. Es ist ein sehr ruhiges melancholisches Buch mit sehr viel Tiefgang.  Die Autorin hat es geschafft die Gefühle der beiden Hauptcharaktere sehr einfühlsam und authentisch zu beschreiben. Und somit eine ganz besondere Stimmung erzeugt. Sie beschreibt sehr eindrucksvoll wie sich die beiden fühlen und wie sich Anna langsam öffnet. Der Autorin ist ein wirklich besonderes Buch gelungen welches mich lange nicht mehr losgelassen hat.

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  • Sehr ungewöhnliche Liebesgeschichte

    Über ein Mädchen

    mywrittenheartbeat

    27. June 2013 um 21:24

    Cover: Der Schutzumschlag besteht aus einem rauen, hübsch geblümten Papier und zeigt eine weiße Teekanne von oben. Die Farben sind sehr blass und unscheinbar und das ganze Cover wirkt sehr zart und mädchenhaft. Ich finde es wirklich sehr passend. Es passt zur Geschichte und transportiert die selbe Atmosphäre wie das Buch selbst auch. Als ich den Schutzumschlag entfernt hatte, habe ich erst einmal einen kleinen Mini- Herzinfarkt bekommen. Auf dem Buchdeckel befinden sich zwei Teetassenabdrücke, die wirklich unfassbar echt aussehen, außerdem ein Teefleck auf der anderen Seite. Hätte ich das Buch gebraucht gekauft, dann hätte ich es empört zurück geschickt. Ich finde diese keine Eigenheit wirklich witzig. Das ist mal etwas ganz anderes. Das englische Cover ist übrigens überhaupt nicht mein Fall. Das sieht aus wie ein Kinderbuch. Geschichte: Anna lebt das erste mal in einer eigenen Wohnung und arbeitet in einer kleinen Buchhandlung. Sie ist von von Zuhause weggezogen, weil sie Abstand zu allem brauchte, aber die eigene Stadt zu verlassen heißt auch, ganz alleine in einer anderen zu sein. Deshalb ist sie oft einsam, aber das ändert sich in dem Moment in dem sie Flynn trifft. Flynn ist Musikerin und arbeitet in einem kleinen Cafe, in dem Anna manchmal isst. Sie ist wunderschön, unberechenbar und so faszinierend, dass Anna an nichts anderes mehr denken kann. Beide fühlen sich zu einander hingezogen, verbringen Stunden damit zu reden oder einfach nur zusammen zu zeichnen. Die beiden werden ein Paar und für einen kurzen Moment scheint alles perfekt zu sein. Aber Anna ist noch nicht bereit mit Flynn über ihre Vergangenheit zu reden und auch Flynn scheint Geheimnisse vor ihr zu haben. Die noch junge Beziehung bekommt schnell Risse und plötzlich ist doch nicht mehr alles so rosig... Die Autorin: Joanne Horniman ist eine australische Autorin und hat schon mehrere Bücher für Kinder und Jugendliche veröffentlicht. In Australien ist sie recht begannt. Sie wurde bereits mit einigen Literaturpreisen ausgezeichnet und wurde quasi als Autorin geboren. Ihre ersten Geschichten schrieb sie im alter von 6 Jahren und hörte nie wieder damit auf. Sie studierte an der Universität in Sydney und arbeitete dann als Künstlerin, Lektorin und High School Lehrerin. Jetzt lebt sie in Lismore, der selben Stadt in der „über ein Mädchen“ spielt. Meine Meinung: Ich würde dieses Buch ein „Überraschungsbuch“ nennen. Nicht weil ich so positiv oder negativ überrascht worden bin, oder weil es einfach „mehr“ war als ich erwartet hatte, sondern weil einen das Buch ganz einfach durchgehend überraschen will (und es auch schafft!). Nachdem ich den ersten Schock wegen des Teeflecks überwunden hatte, warf das Buch nämlich schon nach den ersten Seiten all meine Erwartungen über den Haufen. Erwartet hatte ich eine Liebesgeschichte zwischen einem Mädchen und deren Freund Flynn. Eine Liebesgeschichte ist das hier ganz sicher, aber eine der ganz anderen Sorte. Flynn ist der Spitzname von Rose, ebenfalls ein Mädchen. Ich musste die ersten Seiten zweimal lesen, bevor ich es begriff. Von außen sieht man das dem Buch nicht an, was ich irgendwie schade finde. Ich schätze der Verlag wollte sich bedeckt halten, aus Angst mögliche Leser zu verlieren. Das finde ich einerseits echt schade, denn es zeigt wie wenig akzeptiert Homosexualität immer noch ist, andererseits ist es aber vielleicht auch die einzige Möglichkeit Leuten das Thema näher zu bringen. Man überrascht sie ganz einfach damit. Hat man das Buch erst einmal gekauft, liest man es ja in den meisten Fällen auch bis zum Ende. Eigentlich ist der Titel ziemlich perfekt gewählt. „Über ein Mädchen“ ist ein Buch über ein Mädchen. Wenn man es genau nimmt sogar über zwei. Wirklich wichtig sind dabei ganz allein Anna und Flynn. Anna ist ein schwieriger Charakter. Nach der Scheidung ihrer Eltern ging es ihr sehr schlecht und sie hatte Probleme damit wirklich glücklich zu sein. Das sie Mädchen mag war ihr schon als kleines Kind klar und sie ist quasi mit dem Gefühl aufgewachsen nirgends dazu zu gehören. Sie lebt in einer karg eingerichteten Wohnung und liest gerne düstere und traurige Bücher. Sie ist sehr schlau, hat ihr Studium aber abgebrochen, weil sie der Meinung war keine guten Noten zu verdienen. Sie ist einfach sehr unglücklich. Ich mochte sie und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie kämpft eigentlich mit typischen Problemen, die jeder andere Teenager auch kennt. Sie sucht nach einem Ort an den sie wirklich gehört, nach Anerkennung und dem Gefühl geliebt zu werden. Sie muss hilflos dabei zusehen wie ihre Familie zerbricht und es fällt ihr nur sehr viel schwerer damit um zugehen. Flynn, oder Rose, war eigentlich noch nie in ein Mädchen verliebt und braucht am Anfang viel Zeit um sich damit zurecht zu finden. Sie ist sehr kreativ und musikalisch, spielt am liebsten auf Louise, so hat sie ihre Gitarre genannt, oder trinkt Tee aus der Teekanne Lavinia. Sie zeichnet, schreibt ständig eigene Songs und singt sie dann selbst. Man merkt aber, dass Flynn nicht ganz genau weiß was sie will. Sie fühlt sich furchtbar zu Anna hingezogen, weiß aber nicht wie sie damit umgehen soll. Es gibt viel das sie Anna nicht erzählen will, was für die Beziehung der beiden nicht so gut ist. Das ganze Buch ist in drei Teile geteilt. Der erste Teil handelt vor allem vom Beginn der Beziehung und allen positiven Seiten. Der zweite Teil ist dann ein Zeitsprung und man erfährt viel über Annas Vergangenheit und darüber, warum sie heute so ist wie sie ist. Im letzten Teil geht es wieder um die Gegenwart. Dieses mal steht vor allem Flynns Vergangenheit im Mittelpunkt. Ich finde das Buch eigentlich sehr gut. Homosexualität ist ein sehr wichtiges Thema, aber leider auch eins über das ich noch nie zuvor gelesen hatte. Es gibt einfach nicht so viele Bücher der Art. Was mir beim Lesen am meisten aufgefallen ist, ist einfach wie normal die Beziehung der beiden doch war. Annas Verliebtheit war so natürlich beschrieben, dass ich mir nur dachte: „Ist doch egal, dass Flynn kein Junge ist. Die beiden sind süß zusammen und fertig!“ und ich glaube, genau das will das Buch auch vermitteln. Trotzdem steht das Thema nicht im Mittelpunkt. Es ist in diesem Buch eigentlich nicht wirklich wichtig, dass die beiden lesbisch sind. Beide haben Probleme wie alle anderen auch, leben wie alle anderen auch und lieben sich wie alle anderen auch. Das Ende war eine weitere Überraschung und wurde definitiv anders gelöst, als viele Autoren es gemacht hätten. Ich empfand es als ernüchternd. Der Schreibstil ist sehr blumig und ausgeschmückt. Alles wirkt einfach sehr mädchenhaft und romantisch und ich empfand das Lesen als sehr angenehm. Ein bisschen kritisieren muss ich jetzt leider doch noch, denn teilweise wurde dieses (zugegeben dünne) Büchlein doch sehr langwierig und ereignislos. An manchen Stellen konnte es mich nicht ganz fesseln. Trotz allem halte ich 4 von 5 Punkte für angebracht. „Über ein Mädchen“ ist ein gutes Buch, ich würde sogar sagen: „ein wichtiges Buch“.

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