Jochen Bender Der Ginkönig muss sterben

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Inhaltsangabe zu „Der Ginkönig muss sterben“ von Jochen Bender

Ein Dreifachmord auf Mallorca trägt die Handschrift
der Mafia. In seiner Finca wurden der GinKönig,
Besitzer des gleichnamigen Clubs am Ballermann,
seine Schwiegermutter und eine junge Frau mit
Kopfschüssen hingerichtet. Kommissar Jens
Hurlebaus wird von Stuttgart nach Malle entsandt.
Neben der Mafia fällt der Verdacht auf eine Gruppe
militanter Tierschützer, da der GinKönig illegal
streng geschützte Papageien handelte. Oder hetzte
seine Frau einen Killer auf ihren Mann und seine
Geliebte? Was hat ein dubioser Sammler gefälschter
Kunst mit den Morden zu tun?

Ein Schwabe ermittelt in einem Dreifachmord auf Mallorca- dieser Krimi hat reale Hintergründe. Ich fand den Cosy-Krimi ganz unterhaltsam.

— Neling

Mord im Ferienparadies, schöne Urlaubslektüre

— Lesewunder

Guter Krimi, der mit kleinen Schwächen doch überzeugt.

— Fleur_de_livres

Toller spannender, unblutiger Krimi. Sehr empfehlenswert.

— Alrauna

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  • Schwäbische Ermittlungen auf Mallorca

    Der Ginkönig muss sterben

    SofieWalden

    18. May 2018 um 16:58

    "Der Ginkönig muss sterben" von Jochen Bender (Rezension) In einer Finca auf der schönen Insel Mallorca werden drei Leichen entdeckt. Es handelt sich um den Besitzer der Ballermannbar 'Ginkönig' Breitner, seine Geliebte und seine Schwiegermutter. Alle drei waren deutsche Staatsbürger und so wird auch die deutsche Polizei eingeschaltet, mit dem Resultat, dass Jens Hurlebaus von Stuttgart nach Mallorca beordert wird, um dort die Ermittlungen der spanischen Polizei zu begleiten. Hurlebaus Begeisterung für diese 'Amtshilfe' hält sich in Grenzen, zumal er vor Ort erfährt, das es für ihn hier aktiv gar nichts zu tun gibt. Und das ist erst recht nicht sein Ding. So macht er sich abseits der offiziellen polizeilichen Wegen auf, diesen Dreiermord auf seine ganz eigene Art zu hinterfragen, denn ein Mord nur unter Deutschen ist es definitiv nicht. Die Möglichkeiten sind vielfältig, denn so ganz unbescholten ist keiner der drei Getöteten. Ich fand diesen Krimi durchaus spannend, mit viel gut aufbereiteter Ermittlungsarbeit. Lediglich das beim Begriff Mallorca erwartete besondere Flair dieser Sonneninsel blieb etwas auf der Strecke, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Die schwäbischen Elemente dagegen fand ich ziemlich ansprechend und ich zähle sie zu einer zusätzlichen flotten sympathischen Note für die Geschichte selbst. Und auch mit dem Ende kann ich gut leben, ist sozusagen ein 'sauberer Abschluss'.

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  • Dreifachmord auf der Baleareninsel - ein Schwabe ermittelt

    Der Ginkönig muss sterben

    Neling

    16. May 2018 um 17:30

    Ein Schwabe ermittelt in einem Dreifachmord auf Mallorca- dieser Krimi hat reale Hintergründe. Ich fand den Cosy-Krimi ganz unterhaltsam . Inhalt: Auf Mallorca kommt es zu einem Dreifachmord an Deutschen, die auf der Baleareninsel wohnen. Der eine Ermordete ist auf der Insel als Ginkönig bekannt, denn er hat am "Ballermann" eine bekannte Kneipe mit dem selben Namen. Außerdem handelte er auch noch mit streng geschützten Papageien.  Aber in der Finca liegen auch noch zwei andere Leichen, seine Schwiegermutter und eine junge Frau, die seine Tiere versorgt. Wer hatte es auf die drei  abgesehen? War es die Mafia, militante Tierschützer, seine Ehefrau ...? Mallorca fordert Unterstützung von Deutschland an und Kommissar Jens Hurlebaus wird von Stuttgart nach Mallorca geschickt.  Was hat ein dubioser Sammler gefälschter Kunst mit den Morden zu tun? Der Autor Jochen Bender hat schon zahlreiche Krimis geschrieben. Hier entführt er die Leser auf die schöne Urlaubsinsel Mallorca. Das Thema des Romans hat reale Hintergründe. So einen Mordfall hat es tatsächlich schon gegeben, wenn auch an einem "Bierkönig" .Das machte für mich den Roman noch spannender, denn ich finde es interessant, wenn es so was Ähnliches auch in der Realität schon gab.   Besonders war auch der Erzählstil , der Kommissar tritt in der Ich-Form auf. Der Autor schreibt flüssig und humorvoll, mir allerdings stellenweise eine Spur zu ironisch-sarkastisch. Auch mochte ich den Ermittler nicht, der auf mich etwas unsicher wirkte.  Da ich die Baleareninsel liebe, hatte ich mich auf Schauplätze und Landschaftsbeschreibungen neben der Krimihandlung gefreut, da wurde ich allerdings ein wenig enttäuscht.   Aber einige Personen waren auch sehr gut beschrieben, die konnte ich mir gut vorstellen und auch die Kommissarin, die im Schwabenland Zuarbeit leistete fand ich klasse. Mit ihr würde ich gern noch einen Roman lesen. Auch die Landschaftsbeschreibungen, die in Baden-Württemberg spielten, fand ich überzeugender.  Ich mag Krimis , die nicht zu blutig sind, eben eher Cosy-Krimis. Dazu würde ich das vorliegende Buch auch zählen. Leser die ganz viel Action und Spannung haben wollen, sind vielleicht mit einem anderen Krimi besser beraten. Wem es aber auch um gut recherchierte Geschichten geht und wer es auch ein wenig humorvoll mag, für den könnte dieser Krimi das Richtige sein.  Auch wenn mich der Roman nicht ganz  überzeugte, wurde ich doch überwiegend gut unterhalten und werde sicher noch weitere Bücher des Autoren lesen.  Darum gebe ich dem Buch eine Leseempfehlung und 3 Sterne. 

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  • Leserunde zu "Der Ginkönig muss sterben" von Jochen Bender

    Der Ginkönig muss sterben

    JochenBender

    Hallo ihr Lieben,alle Fans des Regionalkrimis sind herzlich eingeladen, meinen neuen Roman "Der GinKönig muss sterben" mitzulesen.  Ich danke dem Verlag Oertel+Spörer für die Unterstützung der Leserunde.Auch dieses Mal ließ ich mich von realen Kriminalfällen inspirieren, in erster Linie vom Dreifachmord in der Finca des Biekönigs auf Mallorca. Der machte nicht nur mit dem gleichnamigen Club am Ballermann, sondern auch mit der illegalen Zucht von streng unter Artenschutz stehenden Papageien ein Vermögen. Obwohl die Finca von fünf Doggen bewacht wurde, drangen die Mörder ein und töten drei den Bierkönig, die für die Papageien zuständige Tierpflegerin und eine weitere Person.Nach sechs Krimis mit der Kommissarin Anita Schenk und ihrem Team gehe ich mit zwei neuen Ermittlern an den Start, den Kommissaren Bianca Walter und Jens Hurlebaus. Ich bin gespannt, wie das Duo bei euch ankommt.Wer nicht nur in der Runde mitlesen, sondern ein Buch gewinnen will, den bitte ich um Beantwortung folgender Frage: Was wäre ein Motiv für dich, den GinKönig zu ermorden? Natürlich dürft ihr diese Frage gerne unernst beantworten.Bitte bewerbt euch nur für ein Buch, wenn ihr Mitte April genügend Zeit habt, aktiv an der Leserunde teilzunehmen.Herzlich grüßt euchJochen Bender

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  • Ein Schwabe ermittelt auf Mallorca

    Der Ginkönig muss sterben

    Lesewunder

    11. May 2018 um 17:52

    In einer mallorquinischen Finca werden drei Tote gefunden : Breitner, der Besitzer der Bar " Ginkönig  " am Ballermann , seine Geliebte und seine Schwiegermutter. Da es sich bei den Opfern um Deutsche handelt, wird Jens Hurlebaus aus Stuttgart als Verbindungsbeamter nach Mallorca beordert. Seine Begeisterung hält sich in Grenzen. Da er dort als deutscher Beamter keine Befugnisse hat, ist er zum Nichtstun verurteilt. Natürlich hält er sich nicht daran. Da Breitner illegal mit Papageien gehandelt hat, fällt der Verdacht auf militante Tierschützer. Doch auch andere scheinen auf den ersten Blick ein Motiv zu haben. Die Ehefrau des Toten scheint nicht mehr willens zu sein, die Seitensprünge ihres Mannes zu tolerieren. Ein ehemalige Geschäftspartner, der von Breitner über den Tisch gezogen wurde, ist pleite und könnte auf Rache sinnen. Der Freund der Schwiegermutter soll vor vielen Jahren einen Mord in Deutschland verübt haben und könnte aus Frucht vor Entdeckung ,die Tat begangen haben. Und welche Rolle spielt der zwielichtige Baron von Helfenstein. Zudem scheint die mallorquinische Polizei kein zu großes Interesse an der Aufklärung des Falles zu haben. Deshalb stoßen Hurlebaus Ermittlungsbemühungen auf keine große Gegenliebe. Doch der setzt alles daran den wahren Täter zu fassen. Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Bis fast zum Schluss war sowohl der Täter als auch das Motiv unklar. Der Autor bot dem Leser reichlich Verdächtige an, so dass die Motive und möglichen Tathergänge ständig wechselten, was das Lesen sehr kurzweilig machte und man herrlich mit raten konnte. Hurlebaus wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer. Besonders seine Hartnäckigkeit und sein ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit haben mich für ihn eingenommen. Besonders gut gefallen hat mir die Darstellung des undurchsichtigen Barons, den ich überhaupt nicht leiden konnte. Die Auflösung des Falles ist ungewöhnlich, aber durchaus schlüssig. Das Buch bietet spannende Unterhaltung und macht Lust, sich erneut mit Hurlebaus auf Tätersuche zu begeben.

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  • Schwäbisch mallorquinische Ermittlungen

    Der Ginkönig muss sterben

    borgi

    08. May 2018 um 10:29

    „Der GinKönig muss sterben“ firmiert als Schwaben Krimi, obwohl der eigentliche Fall auf Mallorca stattfindet. Da alle Opfer einer Mordtat Deutsche sind,wird ein deutsches Kommissariat begleitend eingebunden. Und so wird Kommissar Jens Hurlebaus von Stuttgart losgeschickt. Während eine Dienstreise nach Mallorca für viele ein Traumjob wäre, ist es für Jens wenig reizvoll. Er hat Null Motivation und kommt im betrunkenen Zustand auf der Insel an. Dass er dort den Fall nur begleiten soll, ist nicht so sein Ding. Er ist es gewohnt, die wichtigen Ermittlungsschritte selbst vorwärts zu bringen. Der spanische Ermittlungsleiter weist ihm nur die Rolle eines Zuschauers zu während er zu dem jungen spanischen Kollegen Raul einen besseren Draht hat. Jens versucht auf eigene Faust, sich die Personen näher anzusehen, die was mit dem Fall zu tun haben könnten. Dem Ermittlungsleiter ist es wichtig nachzuweisen, dass der Fall eine reine Auseinandersetzung unter Deutschen ist. Er will diesen bald abschließen und den Verbindungsbeamten Jens Hurlebaus heimschicken. Doch Jens hat einige andere Verdachtsmomente und ermittelt mit Rauls Unterstützung weiter. Mich hat dieser Krimi gut unterhalten und da ich nun Jens Hurlebaus, seine Kollegin Bianca Wagner und seine Chefin kennengelernt habe, werde ich gerne weitere Fälle mit ihnen lesen.

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  • Spannung ist vorhanden

    Der Ginkönig muss sterben

    SiWel

    07. May 2018 um 13:41

    Es handelt sich hier um einen realen Dreifachmord, der fiktiv nachgespielt wird. Wir befinden uns in Mallorca sowie in Stuttgart.Vom Grundsatz her nicht schlecht gewählt, allerdings gibt es ein paar kleine Schwächen. An manchen Stellen fehlt ein wenig Logik und die Kapitel passen nicht immer genau ineinander über. Was mich ebenfalls beim Lesen gestört hat waren die fast nahtlosen Übergänge von einem Kapitel zum nächsten. Das war desöfteren für mich eher irritierend.Der Protagonist, Kommissar Hurlebaus, ist eine sehr eigene Persönlichkeit. Seine Stärken und Schwächen sind sehr gut dargestellt. Das hat mir gut gefallen, wobei ich ihn nicht als Sympathieträger ansehen konnte. Der Schreibstil ist angenehm und vom Spannunsbogen her lohnt es sich auf jeden Fall zu lesen.Ich bin hier sehr häufig auf eine falsche Fährte gelockt wurden und war am Ende ziemlich überrascht.Es klärt sich alles ganz unblutig und logisch auf.Definitiv ein lesenswerter Krimi.

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    • 2
  • Realer, als man zunächst glaubt!

    Der Ginkönig muss sterben

    Ninasan86

    04. May 2018 um 19:11

    Zum Inhalt: Ein Dreifachmord auf Mallorca trägt die Handschrift der Mafia. In seiner Finca wurden der GinKönig, Besitzer des gleichnamigen Clubs am Ballermann, seine Schwiegermutter und eine junge Frau mit Kopfschüssen hingerichtet. Kommissar Jens Hurlebaus wird von Stuttgart nach Malle entsandt. Neben der Mafia fällt der Verdacht auf eine Gruppe militanter Tierschützer, da der GinKönig illegal streng geschützte Papageien handelte. Oder hetzte seine Frau einen Killer auf ihren Mann und seine Geliebte? Was hat ein dubioser Sammler gefälschter Kunst mit den Morden zu tun?Über den Autor: „Als Jugendlicher konnte ich ein gutes Buch kaum aus der Hand legen. Manch eine Lesenacht endete erst mit dem morgendlichen Gesang der Vögel. Schreiben wurde zu meinem Weg der kreativen Auseinandersetzung mit der Welt. In Landau und Tübingen studierte ich Psychologie und schrieb zugleich meinen ersten Roman. 2011 wurde mit „Blinde & Gangsta“ mein erster Krimi veröffentlicht, mit einem Psychologen in einer Hauptrolle. Als Psychologe arbeitete ich in unterschiedlichen Kontexten, von der Kriminologie und dem Frauenknast bis hin zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Auf vielfältige Weise begegneten mir menschliche Abgründe und Ängste, aber auch Stärken und Hoffnungen. Viel von meinen Erfahrungen als Psychologe fließt in meine Bücher ein.Literarische Vorbilder sind die Schriftsteller Armistad Maupin, John Grisham und Andreas Franz. Mein bisher erfolgreichstes Buch ist der Krimi „Die Millionen von Neresheim“.“ Mein Fazit und meine Rezension: Ein brutaler Dreifachmord in einer Finca auf Mallorca setzt nicht nur die örtlichen Behörden in Alarmbereitschaft, sondern auch die deutsche Polizei, denn die Opfer waren allesamt Deutsche. Kommissar Jens Hurlebaus wird als Verbindungsbeamter nach Mallorca entsandt, um dort der spanischen Polizei Hilfe zu leisten, doch was in auf der spanischen Insel erwartet, ist alles andere als Sonnenschein und Party. Steckt wirklich die Mafia hinter diesen burtalen Morden? Und was hat der GinKönig mit all dem zu tun? Kommissar Jens Hurlebaus könnte sich glücklich schätzen, denn sein Beruf bringt ihn auf die Lieblingsinsel der Deutschen: Mallorca. Doch an Urlaub ist hier einfach nicht zu denken, erst recht nicht für den Kommissar, denn nicht nur im Büro wird er gefordert, auch sein Privatleben bereitet ihm Kopfzerbrechen. Er lebt von seiner Frau getrennt, kann sich aber nicht ganz von ihr lösen und auch die fast täglichen Telefonate mit ihr verbessern die Situation nicht wirklich. Da kommt der Trip nach Mallorca genau richtig. Nur an Frauen kann er auch dort nicht denken, denn ein brutaler Dreifachmord, begangen in einer Finca des selbst ernannten GinKönigs von Mallorca hält ihn auf Trab. Schon allein hier merkt man: hier steckt sehr viel Potential dahinter und wir Leser werden auch nicht enttäuscht. Der Hauptprotagonist Jens Hurlebaus wird uns hier jedoch nicht als sympathischer Hüter des Gesetzes vorgestellt, dem gleich alle Frauenherzen zu Füßen liegen, sondern als gebrochener Mann präsentiert, der momentan mit sich selbst und seinem Leben nicht viel anzufangen weiß. In den ersten Kapiteln ist er umgeben von einer tiefen Melancholie und einem Dunstkreis aus Alkohol und auch sein Auftritt auf der spanischen Urlaubsinsel wirft kein gutes Licht auf ihn. Doch er kann all das schnell wieder Wett machen, denn mit Kommissar Hurlebaus haben wir tatsächlich einen Kommissar gefunden, der in seinem Beruf wirklich etwas erreichen möchte: Gerechtigkeit. Die spanischen Kollegen können sich also glücklich schätzen, den deutschen Kommissar auf der Insel zu haben, doch auch hier ist aller Anfang schwer und bereits bei seinem ersten Einsatz am Tatort, der Finca des GinKönigs, wird er verletzt. Das kann ja noch heiter werden. Doch neben den spanischen Kollegen gibt es auch noch die blonde und kühle Schönheit Cora, die Jens gehörig den Kopf verdreht, aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn Cora hat es faustdick hinter den Ohren. Alles in einem kann man sagen, dass die bunte Mischung, bestehend aus dem deutschen Kommissar, der blonden Cora, den spanischen Polizisten und dem mallorquinischem Milieu uns Lesern einige spannende Lesestunden bescheren, die uns das Buch so ohne Weiteres nicht mehr aus der Hand legen lassen. Dass der Autor hier dann aber auch noch Elemente eingefügt hat, die auf tatsächlichen Begebenheiten beruhen (dem Dreifachmord und dem dreisten Diebstahl in der Kunstgalerie in Hamburg), machen die Geschichte realer, als man zunächst angenommen hat. Einzig und allein, dass es keine Kapiteleinteilung gab, hat mich etwas gestört, doch der Wechsel der Erzählperspektive (hier verrate ich nicht mehr, um nicht zu spoilern!) hat einen klaren Abschluss gebracht. Wer also einen Kriminalroman sucht, der ihm tatsächlich nicht nur spannende Lesemomente bringt, sondern auch an realen Kriminalfällen teilhaben lässt und für einige Stunden die Zeit vergessen lässt, der ist mit Jochen Benders „Der GinKönig muss sterben“ gut beraten!

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  • Der Ginkönig muss sterben

    Der Ginkönig muss sterben

    Fleur_de_livres

    04. May 2018 um 14:35

    Meinung: Das Cover ist schlicht und doch herrlich passend zu diesem Krimi. Unauffällige Covers mag ich sehr, da sie einen nicht durch explosive Farbwahl und aufdringliche Schriftzüge des Textes beeinflussen. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und spannend zugleich. Er fesselt einen mit einem gut ausgedachten und interessanten Fall. Ich bin ein Fan von Regionalkrimis, vorbei die Handlung überwiegend auf Mallorca stattfindet. Auch spielt der Autor sehr gekonnt mit Einblendungen aus der Vergangenheit, die zu einem nicht geklärten Mordfall zeigen. Diese Mischung gefiel mir gut, da dadurch es zu Wendungen kommt, die unerwartet sind/waren. Der Kommissar ist für mich sehr eigen – was ich aber nicht negativ sehe, sondern sehr positiv. Er zeigt Einblicke in sein privates Leben und das macht ihn lebensnah und irgendwie sympathischer. Da musste ich mehrfach lächeln beim Lesen, auch wenn ich ihn manchmal in seinen Handlungen nicht wirklich verstehen konnte. Der Fall ist gut konstruiert, nur ein einigen Stellen für mich etwas unlogisch. Aber am Ende sind alle Fragen überwiegend geklärt. Wer gute Krimis mag und gerne liest, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Fazit: Guter Krimi, der mit kleinen Schwächen doch überzeugt.

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  • Toller Krimi

    Der Ginkönig muss sterben

    Alrauna

    03. May 2018 um 11:20

    Der Ginkönig ist mein zweites Buch von Jochen Bender und hat mich ebenso wie "Schwabenflucht" seinerzeit schier begeistert. Ich mag einfach seine Schreibweise und die Themen in seinen Geschichten. Außerdem mag ich regionale Krimis, auch wenn die Handlung hier größtenteils auf Mallorca spielt. Kommissar Jens Hurlebaus aus Stuttgart wird als Verbindungsmann auf die spanische Insel geschickt, um die Kollegen dort auf der Suche nach einem Dreifachmörder zu unterstützen, da es sich bei den Opfern um Deutsche handelt. Nur sehr widerwillig reist der Kommissar nach Mallorca. Normalerweise hält er die Fäden in der Hand, hier auf Mallorca allerdings spielt er nur eine Nebenrolle. Vorerst zumindest. Gekonnt spielt Jochen Bender mit den verschiedenen Verdächtigen und lässt die Leser im Dunkeln tappen. Immer wieder streut er Verdachtsmomente, sicher kann man sich aber nie sein. Zwischendurch gibt es Einblendungen in die Vergangenheit zu einem nie geklärten Mord in einem Nachtzug und zum Raub einer Skulptur. Ob und wie das alles zusammenhängt, bleibt lange unklar. Die Figur des deutschen Kommissar ist super beschrieben. Er entwickelt mit seinen Eigenheiten und Einblicke in sein Privatleben ein Eigenleben. Manches mal musste ich schmunzeln oder mit dem Kopf schütteln. Er ist einfach eine besondere Type. Die Geschichte bleibt von Anfang bis Ende spannend. Die Handlungsorte werden gut beschrieben und man fühlte sich schnell auf des Deutschen liebste Insel versetzt. Am Ende bleiben für den Leser auch keine Fragen offen, was mir sehr gut gefallen hat. Für jeden Krimiliebhaber ein Muss. Jochen Bender solltet ihr euch auf jeden Fall merken. Unblutig, aber absolut spannend und unterhaltsam.

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