John Lanchester Capital

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Inhaltsangabe zu „Capital“ von John Lanchester

Pepys Road: an ordinary street in the Capital. Each house has seen its fair share of first steps and last breaths, and plenty of laughter in between. Today, through each letterbox along this ordinary street drops a card with a simple message: We Want What You Have. At forty, Roger Yount is blessed with an expensively groomed wife, two small sons and a powerful job in the City. An annual bonus of a million might seem excessive, but with second homes and nannies to maintain, he's not sure he can get by without it. Elsewhere in the Capital, Zbigniew has come from Warsaw to indulge the super-rich in their interior decoration whims. Freddy Kano, teenage football sensation, has left a two-room shack in Senegal to follow his dream. Traffic warden Quentina has exchanged the violence of the police in Zimbabwe for the violence of the enraged middle classes. For them all, this city offers the chance of a different kind of life. Capital is a post-crash state-of-the nation novel told with compassion and humour, featuring a cast of characters that you will be sad to leave behind. (Quelle:'E-Buch Text/20.02.2012')

Ein epochaler Spiegel unserer Zeit. Mitreißend.

— Etoile
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  • Themen
  • Erstaunlich vielseitig

    Capital

    Sadotka

    12. April 2014 um 22:07

    Das Buch besteht aus vielen parallel verlaufenden Geschichten, die das Schicksal der Bewohner einer Strasse, 'Pepy's road', beschreiben. Die Bewohner sind so verschieden wie sie nur sein können und haben nur eine Sache gemeinsam: Sie alle bekommen merkwürdige Nachrichten, wie Postkarten auf denen steht: 'We want what you have.' Der Anfang zieht sich etwas, sobald man jedoch alle Charaktere kennen gelernt hat, kann man nicht anders, als das Schicksal der Bewohner gespannt mitzuverfolgen. Sie alle gehen durch ein hartes Leben, manche gesundheitlich, manche finanziell und manche versuchen einfach nur von der Gesellschaft akzeptiert zu werden.  Auch wenn alle Bewohner der 'Pepy's road' völlig verschieden sind, ist das Buch doch auf eine Art geschrieben, die es einem ermöglicht, sich in jeden einzigen hineinzuversetzen.  Nicht zu vergessen ist der Hintergrund der Geschichte: London während einer Zeit in der alle davon Träumen, eines Tages Karriere zu machen und reich zu werden. In der die Reichen verschwenderisch sind und nicht an schlechte Zeiten denken. In der die Armen daran glauben, dass sie durch harte Arbeit an Geld kommen können. 

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  • Pepys Road

    Capital

    walli007

    29. September 2013 um 08:17

    Einst keine reiche Gegend, in der die Häuser der Pepys Road, London, gebaut wurden, hat sie sich doch entwickelt und im Zeitalter der Immobilien- und anderen Blasen, können sich die Eigentümer als reich empfinden. Ganz verschiedene Menschen wohnen in der Pepys Road: Eine pakistanische Einwandererfamilie, eher am schlechteren Ende, Petunia, die ihren Garten liebt und sich mit ihren über 80 Jahren keinen Kopf über Werte macht, die Younts, Neureiche, die sich sehr viele Gedanken über Werte machen und in ihrer Dekadenz das Geld zum Fenster rausschmeißen. Und es gibt die Dienstleister, die die Rädchen am Rollen halten, Kindermädchen, Handwerker, Lieferanten. Lebhaft geht es zu in der Pepys Road. Doch was sollen dieses Postkarten, auf denen steht: Wir wollen, was ihr habt. Eine interessante Idee, dachte ich, das Leben der Einwohner einer Straße in einer wohlhabenden Gegend kurz vor der Bankenkrise (2008). Was hätte man daraus machen können, aus der späteren Einsicht, was während dieser Zeit alles geschah. Natürlich wird ein Kaleidoskop des Lebens in London gezeigt. Einwanderer neben Alteingesessenen, Banker neben Künstlern - der Einfluss der Zeit auf jeden ganz unterschiedlich. Ich jedoch muss gestehen, ich habe selten ein Buch gelesen, in dem ein auf den ersten Blick interessantes Thema derart langweilig umgesetzt wurde. Teilweise musste ich mich zwingen weiterzulesen, war nahe an der Überlegung, ob Lesezeit nicht zu wertvoll ist für diesen Roman. Dabei hatte mir die Leseprobe gut gefallen. Mir ist nicht bekannt, wie andere Leser an Bücher herangehen, ich kann da nur für mich selbst reden und ich habe es gerne, wenn wenigstens einer der Protagonisten sympathisch beschrieben ist, so dass ich seinem oder ihrem Weg gerne folge. Nun hier war mir nur Petunia sympathisch und sie erkrankt an einem Hirntumor, man kann sich also vorstellen wie das enden wird. Alle anderen waren für mich nervige Typen, deren Schicksal für mich von keinerlei Interesse war, die mich gleichgültig ließen. Nein, da bleibe ich wirklich lieber bei meinen Krimis, auch wenn andere Leser das bestimmt ganz anders empfinden als ich.

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