John Marsden Morgen war Krieg

(23)

Lovelybooks Bewertung

  • 21 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(14)
(7)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Morgen war Krieg“ von John Marsden

Ellie und sechs ihrer Freunde campen die Weihnachtsferien über in einem von der Außenwelt völlig abgeschnittenen Talkessel, der "Hölle" genannt wird. Sie ahnen noch nicht, dass nach dem Ende der Ferien nichts mehr so sein wird wie früher. Sie kehren in eine Welt zurück, die ausgestorben zu sein scheint. Leere Häuser, tote Haustiere, kein Radio, kein Fernsehen, kein Telefon. Mühsam suchen sie nach den einzelnen Puzzleteilchen, die ein Ganzes ergeben könnten. Nach und nach finden sie heraus, dass in jener Nacht in der Hölle, als Flugzeuggeschwader ohne Licht die Stille der Nacht zerstörten, Australien von einer fremden Armee überfallen wurde. Und sie beschließen, um ihre Freiheit zu kämpfen.

Spannender Jugendroman mit interessanten Charakteren! Empfehlenswert!

— Sweetybeanie
Sweetybeanie

Stöbern in Kinderbücher

Antonia rettet die Welt - Schildkrötenküsse

Eine interessante Geschichte, die aber leider nicht an den 1. Band heran kommt.

Uwes-Leselounge

Kalle Komet

All-Fred, Kalle Komet, Paulchen Panda, Marsmallows und vieles mehr werden Kinderherzen höher schlagen lassen!

Mrs. Dalloway

Beatrice die Furchtlose

Lustig und spannend mit einer ungewöhnlichen Heldin.

Jashrin

Wer fragt schon einen Kater?

Urkomisch, liebenswert und absolut mitreißend. Ein wunderbares und fesselndes Katerabenteuer. Auch für große Leser!

saras_bookwonderland

Die Doppel-Kekse - Chaos hoch zwei mit Papagei

Eine schöne Geschichte mit den Zwillingen Lea und Lucie und ihrem coolen Papagei Punkt-um. Nicht nur für Mädchen geeignet. ;)

Sancro82

Borst vom Forst

Atemberaubende, zauberhafte Zeichnungen kombiniert mit einer besonderen, poetischen Erzählweise - ein Herzensbuch! <3

Tini_S

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wenn dein Land plötzlich nicht mehr dein ist

    Morgen war Krieg
    Archer

    Archer

    27. April 2016 um 23:36

    Das ist mal ein Buch, das ich immer wieder lesen kann, obwohl es eigentlich ein Jugendbuch ist. Eigentlich deshalb, weil es zwar um eine Gruppe von Jugendlichen geht, diese aber von einem Tag auf den anderen erwachsen werden müssen. Elli, die Ich-Erzählerin, und ihre Freunde leben im australischen Outback. Für diese Jugendlichen ist Traktor fahren oder Wurzeln sprengen so normal wie für unsere Großstadtkids das Skaten. In den Ferien beschließen sie, weit in die Berge zu fahren und dort zu campen. Zuerst ist alles so, wie es sich gehört. Lagerfeuer, Romantik, Spiele, Abenteuer. Doch dann hört Elli eines Nachts Flugzeuge über sie hinwegdröhnen, und als sie morgens aufwachen, ist das nicht mehr ihr Land. Eine fremde Nation (die nie genauer beschrieben wird, was ich sehr cool finde, denn eigentlich ist es doch egal, wer einen anderen überfällt) ist gewaltsam und kriegerisch in Australien eingedrungen und hat das Land übernommen. Sie töten, sie rauben, sie sperren die Menschen in Konzentrationslager. Für Elli und ihre Freunde beginnt ein gnadenloser Kampf ums reine Überleben, und sie haben nur einen Vorteil auf ihrer Seite: Sie kennen sich hier aus und sie wissen, dass man aus den einfachsten Dingen die mörderischsten Waffen bauen kann. Der Schreibstil ist einfach nur klasse. Marsden, der ja ein Mann ist, bringt die Figur der Elli so überzeugend rüber, dass man keine Sekunde an ihr zweifelt. Ihre Freunde sind - ohne Klischees zu übermäßig zu bedienen - die üblichen Jugendlichen von nebenan. Der Coole, die Schüchterne, die Frau, die nicht mal in den Busch ohne ihr Make-up gehen kann. Trotzdem sind sie so lebendig, als würden sie tatsächlich irgendwo um die Ecke wohnen. Der Krieg ist grausam, und das wird auch so beschrieben. Die Acht sind keine Superheldentruppe, sie töten, sie werden verletzt, sie bluten, sind dreckig. Die Beschreibungen sind so eindringlich, dass man selbst die Fliegen summen hören kann, wenn wieder einmal Tote gefunden werden. Ich finde, dieses Buch sollte Schullektüre werden. Erstens hätte dann mal einer Spaß dabei, zweitens lernt man auch was. Krieg hat nichts mit Helden zu tun - es geht immer um wirtschaftliche Interessen, und es gibt niemals Sieger, nur Verlierer.

    Mehr
  • Morgen war Krieg

    Morgen war Krieg
    Sweetybeanie

    Sweetybeanie

    Zum Inhalt: Ellie und ihre sechs Freunde Corrie, Fi, Homer, Kevin, Robyn und Lee verbringen ein paar Tage in der Wildnis von Australien beim Tailor Stitch - einer langen Bergkette. Sie zelten und haben jede Menge Spaß, nichtsahnend, dass sich ihr Leben bei ihrer Rückkehr völlig verändert haben wird. Am vorletzten Tag überfliegen plötzlich unzähliche Kampfflugzeuge das Gebirge, doch die Jugendlichen denken sich nichts dabei. Schließlich machen sie sich wieder auf den Heimweg und schon bei Ellises Haus wird ihnen klar, dass etwas anders ist. Das Haus ist verwaist, die Tiere tot, seit einigen Tagen war niemand mehr auf dem Hof. Ellie und ihre Freunde versuchen rauszufinden, was überhaupt passiert ist und wo ihre Familien sind und als ihnen das gelingt, wird ihnen klar, dass sich ihr Leben unwiderbringlich verändert hat: eine feindliche Armee hat von ihrem Land über Nacht Besitz ergriffen und sie befinden sich im Krieg... Meine Meinung: Ein spannender Roman, der in einer großartig beschriebenen Landschaft spielt. Es handelt sich um den ersten Band einer mehrbändigen Reihe. Der erste Teil ist übrigens auch verfilmt worden. Die unterschiedlichen Charaktere sind sehr ansprechend beschrieben. Ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

    Mehr
    • 2
    Arun

    Arun

    08. November 2014 um 19:12
  • Rezension zu "Morgen war Krieg" von John Marsden

    Morgen war Krieg
    Lesefee_booklover

    Lesefee_booklover

    18. February 2013 um 09:24

    Eine Gruppe Jugendlicher macht einen Ausflug in die Wildnis und verpasst die Besetzung ihrer Stadt. Sie kommen wieder und alle Familienangehörigen, Freunde, Bekannte usw. werden gefangen gehalten. Man lernt die Jugendlichen kennen und lieben, wobei keiner von ihnen perfekt ist. Alle haben ihre Ängste und Fehler, die den Zusammenhalt der Freunde das ein oder andere Mal auf die Probe stellen. Aber man erlebt auch mit, wie die sieben Jugendlichen über sich hinauswachsen und Verantwortung übernehmen. Zwischenmenschliche Beziehungen spielen in diesem Buch eine große Rolle. Die Hintergründe der Invasion werden eher nebensächlich behandelt. Auch welches Land die Invasion durchführte, bleibt unerwähnt. Trotzdem werden ein paar politische Dinge angesprochen und das macht die Geschichte irgendwie so glaubhaft. Die Erzählweise ist sehr schön und einfach fesselnd. Das Buch ist aus der Sicht von Elli geschrieben, aber auch in dem Stil, als wenn sie die Geschichte gerade in ein Tagebuch schreibt (was sie tatsächlich tut) oder am Lagerfeuer erzählt. "Morgen war Krieg" könnte der Vorreiter von Dystopien sein. Damals habe ich das natürlich nicht erkannt, weil es Dystopien einfach noch nicht gab, aber jetzt erkennt man wirklich die Parallelen. Mit Australien hat John Marsden wirklich den optimalen Schauplatz gewählt. Im Nachwort erwähnt er auch nochmal, dass alle im Buch genannten Orte irgendwo in Australien zu finden sind. "Morgen war Krieg" ist ein erstaunliches Buch. Es ist spannend zu sehen, wie sich die sieben Freunde alleine durchschlagen und gerade das regt wirklich zum Nachdenken an.

    Mehr
  • Rezension zu "Morgen war Krieg" von John Marsden

    Morgen war Krieg
    Emilia12

    Emilia12

    05. December 2012 um 15:14

    Allen Dystopie-Fans empfehle ich dieses Buch. Das ist besser als die meisten der derzeit so gehypten Dystopien ( mal mit Ausnahme der Panem / Hunger Games Trilogie die nun wirklich großes Kino darstellt) Doch verglichen mit "Die Verratenen " zum Beispiel, ist "Morgen war Krieg" definitiv spannender und origineller. Vor allem aber fand ich, dass die Figuren hier realistischer gezeichnet waren und deswegen auch viel sympathischer herüberkamen. Für mich war "Morgen war Krieg" von Helden bevölkert mit denen ich von der ersten bis zur letzten Seite wirklich mitzufiebern vermochte.

    Mehr
  • Rezension zu "Morgen war Krieg" von John Marsden

    Morgen war Krieg
    Lovelykathi

    Lovelykathi

    27. December 2008 um 21:01

    Ein gutes Jugendbuch, fesselnd von der ersten Seite, eventuell ein bisschen verwirrend zwecks Erzähler, offenherzig, ehrlich und jugendlich; zum Teil auch ganz schön bedrohlich und angsteinflössend, Ende nicht besonders berauschend für Leute die offene Enden nicht leiden können, interessant.

  • Rezension zu "Morgen war Krieg" von John Marsden

    Morgen war Krieg
    PetShopHunter

    PetShopHunter

    05. December 2008 um 22:36

    Eines der wundervollsten Jugendbücher, die ich immer wieder gerne lese!