Jojo Moyes The Last Letter from Your Lover

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Inhaltsangabe zu „The Last Letter from Your Lover“ von Jojo Moyes

A Brief Encounter for our time, The Last Letter from Your Lover is a sophisticated, spellbinding double love story that spans decades and thrillingly evokes a bygone era. In 1960, Jennifer Stirling wakes in the hospital and remembers nothing—not the car accident that put her there, not her wealthy husband, not even her own name. Searching for clues, she finds an impassioned letter, signed simply "B," from a man for whom she seemed willing to risk everything. In 2003, journalist Ellie Haworth stumbles upon the letter and becomes obsessed with learning the unknown lovers’ fate—hoping it will inspire her own happy ending. Remarkably moving, this is a novel for romantics of every age.

Im Vergleich zu "Me before You" sehr leise Töne, aber ungeheuer berührend. Es geht um verpasste Chancen und falsche Entscheidungen.

— Thala
Thala

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  • Flach und vorhersehbar, aber mit Sog

    The Last Letter from Your Lover
    sumsidie

    sumsidie

    15. June 2015 um 16:11

    Der Titel sagt es schon, es handelt sich bei Jojo Moyes Buch um eine Schnulze. Ich war im Urlaub, also aufgeschlossen für leichte Literatur. Jennifer ist reich und schön, jedoch hat sie nach einem Unfall einen Teil ihres Gedächtnisses verloren. Wie sich herausstellt, hat sie u.a. ihren Liebhaber Boot zwischenzeitlich vergessen. Auf einer zweiten Zeitebene lernen wir Ellie kennen, die Anfang 30 noch ungebunden ist, jedoch bereits seit einem Jahr eine Affäre hat. Diese Schmonzette hat einen äußerst vorhersehbaren Plot. Ab Seite 75 war mir ungefähr klar was den beiden "Heldinnen" passieren wird. Die Personen bleiben platt und austauschbar. Speziell Nebenfiguren sind bloße Staffage. Und die ach so große Liebesgeschichte war hoch dramatisch angelegt, als wolle sie mit Romeo und Julia konkurrieren. Für meinen Geschmack war das viel zu weit entfernt vom richtigen Leben. Jojo Moyes, ich fürchte das war es mit uns beiden. Ich werde kein zweites Buch lesen.

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  • Was wäre, wenn..

    The Last Letter from Your Lover
    Thala

    Thala

    In dieser Geschichte werden parallel zwei Handlungsstränge erzählt: Zum einen die Geschichte von Jennifer Stirling, welche in den 60ern beginnt und bis in die heutige Zeit erzählt wird und die Geschichte um die Journalistin Ellie Haworth. Jennifer Stirling ist eine bildschöne, aber gelangweilte junge Frau an der Seite eines schwerreichen Gatten, den sie aus reinem Pragmatismus geheiratet hat. Schon lange ist das Feuer der Leidenschaft zwischen der beiden erloschen und Jennifer verliebt sich in den charmanten Journalisten Anthony O'Hare. Die beiden schreiben sich ergreifende Briefe, doch wagt es Jennifer nicht, ihren Mann zu verlassen, da die Scheidung in den 60ern noch nicht gesellschaftlich anerkannt war. Ellie Haworth dagegen ist eine erfolgreiche junge Journalistin, welche eine heimliche Affäre mit einem verheiratetem Autor beginnt. Wann wird er sich für sie entscheiden? Zufällig fallen Ellie in der Bibliothek der Zeitung „The Nation“ Briefe von Anthony an Jennifer in die Hände. Tief ergriffen von der Sprachgewalt der Briefe begibt sie sich auf die Suche nach den beiden Liebenden. Im Gegensatz zu „Me before You“ hat Moyes in diesem Roman ein weniger polarisierendes Thema gewählt und auch ihre Protagonistinnen sind weniger jugendlich als in „Me before You“. Die von einigen Lesern bemängelten Zeitsprünge und unterschiedlichen Handlungsstränge haben mich nicht gestört, nach einigen Zeilen war der Zusammenhang klar. Besonders die leiseren Töne in diesem Buch haben mir gut gefallen, denn zwar geht es um eine Liebe, die nicht sein darf, aber die Liebe wird nicht hoch dramatisiert. Es geht hier nicht um die Entscheidung Leben oder Tod. Vielmehr geht es um die generelle Frage: Was erwarte ich von meinem Leben? Was erwarte ich von der Liebe? Volle Überzeugung und absolute Hingabe? Oder reicht ein zufriedenes, ruhiges Leben? Und was wäre, wenn Dinge anders verlaufen wären? Zudem ist „Last letter from your Lover“ eine Hommage an das geschriebene Wort. Denn nur in Briefen können die Liebenden einander ihr Herz ausschütten und ehrlich sein- oder eben nicht. Wie Ellie bereits anfangs feststellt, kann bereits eine SMS auf viele Arten zu interpretieren sein. Wörter können eine verborgene Botschaft transponieren, die allerdings auch verstanden werden muss. Ich mag die ruhigen Töne in diesem Buch. Es plätschert vor sich hin, ohne langweilig zu werden. Es berührt ohne aufdringlich zu sein. Es stellt infrage, ohne die Frage zu nennen.

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    Sabine17

    Sabine17

    28. September 2014 um 21:58
  • The last letter from your lover - Jojo Moyes

    The Last Letter from Your Lover
    SonnenBlume

    SonnenBlume

    13. June 2014 um 13:59

    Nach einem schweren Verkehrsunfall kann sich Jennifer an nichts mehr erinnern, aber sie fühlt, dass vor dem Unfall etwa vorgefallen sein muss. Ihr Mann ist geduldig, genauso ihre Freunde, trotzdem ist etwas ... nicht richtig. Einige Monate nach dem Unfall findet sie einen Liebesbrief von einem gewissen B. Nun ist ihr klar, warum die Gefühle für ihren Mann nicht mehr existent zu sein scheinen. Verzweifelt versucht sie B zu finden, aber ohne ihre Erinnerung ist sie unfähig dazu, sie kann niemanden fragen. Die Beziehung zu ihrem Mann Laurence wird immer brüchiger, sie tauschen nur mehr Höflichkeitsfloskeln aus. Und eines Tages sieht sie einen Mann und weiß genau: Er ist es. Er ist derjenige, den sie schon so lange gesucht hat. Sie treffen sich heimlich, er will, dass sie ihrem Mann verlässt, aber das ist unmöglich. Unmöglich für diese Zeit und unmöglich in dieser Gesellschaft. Dann ist er fort. Verzweiflung macht sich breit, aber was soll sie tun? Später verwebt sich die Geschichte mit der der jungen Ellie, die als Journalistin in London arbeitet. Sie hat zufällig einen der Briefe gefunden, der im Archiv gelandet ist und soll eine Story darüber schreiben, aber wie soll sie, wenn es in ihrem Leben gerade selbst auf und ab geht? Es ist schwer, den Inhalt des Buches zusammen zu fassen, es passiert einfach zu viel. Einmal ist es wundervoll romantisch, dann wieder herzzerreißend. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit der Sprache, sie ist sehr gehoben und teilweise auch künstlerisch, aber nach einiger Zeit konnte ich die volle Aussagekraft der Briefe und der Erzählteile genießen. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich vermutlich auch ein bisschen in Anthony verliebt, aber welche Frau würde das nicht? So mancher Mann heutzutage kann sich von ihm noch eine Scheibe abschneiden! Vielleicht ist es auch einfach die wahre Liebe, die es dazu braucht. Er ist geduldig, aber irgendwann ist auch seine Geduld am Ende. Jennifer verhält sich wie eine wahre Diva, aber mit der Zeit verändert auch sie sich - definitiv zum Besseren. Probleme hatte ich dennoch mit den Zeitsprüngen. Einmal war ein Teil in der Gegenwart, dann in der Zeit vor dem Unfall oder wieder zurück in den 60er Jahren. Mit dem Lauf der Geschichte findet man schon immer wieder heraus, wann etwas passiert, einfacher wäre es aber gewesen, wenn die einzelnen Teile zeitlich benannt worden wären. Das war mein erstes Buch von Jojo Moyes und es war definitiv nicht mein letztes! Es ist für jeden, der Liebesgeschichten mag, das perfekte Buch, nicht zu schnulzig, aber trotzdem voll mit Gefühlen und so reich an Emotionen, dass es manchmal schon überwältigend ist.

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  • All in all a beautiful love story

    The Last Letter from Your Lover
    blessed

    blessed

    13. February 2014 um 19:06

    While searching for a story, journalist Ellie finds a love letter from 1960 in her newspaper’s archive. The letter was written by a man asking his lover to leave her husband. Ellie is intrigued and tries to find out more about the letter’s author and recipient. In 1960, Jennifer wakes up in hospital with no memory of her husband, her friends, who she is or even the car accident that brought her to the hospital. After she returns home she finds a hidden love letter and slowly begins to remember the man who wrote her this letter. Ellie’s and Jennifer’s stories of love and loss are intertwined and each chapter ends with a real ‘last letter’. The Last Letter from Your Letter had me hooked pretty much from the start. While it took a while to warm towards Ellie, Jennifer intrigued me straightaway. There were quite a few unexpected twists throughout the story, which kept up the tension and made me not want to put the book down. It’s not a fast-paced book by any means, but the slower build-up suits the story. Jojo Moyes paints a vivid picture of London in the sixties. I could picture the setting ever so well. The language of the love letters is simply beautiful. I liked this book a lot. I have to admit that part of me didn’t want to like it as much as I did though because I didn’t want to root for the wife to leave her husband. However, Jojo Moyes did a good job conveying the moral side of the affairs and didn’t shy away from showing the often devastating repercussions infidelity can have. All in all, this is a beautiful love story, tragic at times and not with your typical happy end but definitely a really good read. It’s emotional so keep the tissues handy just in case! 4.5/5

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  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 1017
  • Nach "Ein ganzes halbes Jahr" eine große Enttäuschung!

    The Last Letter from Your Lover
    LEXI

    LEXI

    27. April 2013 um 08:56

    Verwöhnt von dem wundervollen, emotionalen und erstklassigen Buch "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes wurde durch diese Lektüre auch meine Neugier auf "Eine Handvoll Worte geweckt". Ernüchtert beendete ich das Buch nach über 500 gelesenen Seiten und kann es beinahe schon als "Gegenpart" zu dem erstgenannten Roman bezeichnen. Sämtliche handelnde Personen blieben mir unsympathisch, die Handlung war schleppend und erzeugten große Langeweile beim Lesen. Der Schreibstil ließ ebenfalls zu wünschen übrig - jener Teil der Geschichte, der aus Sicht der jungen Reporterin Ellie geschrieben war, wurde im Präsens und der Ich-Form verfasst - ein Aspekt, mit dem ich mich bei keinem Buch anfreunden kann. Die langweilige, zeitraubende Lektüre hat keinerlei Ähnlichkeit mit dem erstgenannten Meisterwerk der Autorin und ich kann es keinesfalls weiter empfehlen. Daher das Minimum: 1 Bewertungsstern.

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