Josef Roth Juden auf Wanderschaft

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Inhaltsangabe zu „Juden auf Wanderschaft“ von Josef Roth

Der österreichische Dichter und Publizist Joseph Roth ist einer der wunderbarsten und bedeutendsten deutschsprachigen Erzähler des 20. Jahrhunderts. In seinem berühmtesten Essay "Juden auf Wanderschaft" von 1927 (inklusive Vorwort zur geplanten Neuauflage 1937) schildert er das Leben der Juden in Europa - ein Meisterwerk des literarischen Journalismus und ein Zeitdokument, das seinesgleichen sucht. Hier entfaltet er seine große Sprachkunst, beginnt seine Schilderung im osteuropäischen "Shtetl" und folgt den Spuren der Juden in die westlichen Metropolen und nach Amerika, hellsichtig deutet er die Spannungen zwischen orthodoxen Ostjuden und assimilierten Juden im Westen. Roths politischen Vorahnungen liegen vielschichtige Charakterstudien zugrunde, seine Argumentation ist induktiv und seine aphoristischen Einsichten sind so spontan wie besonnen, so präzise wie mitfühlend. Erstmals liegt dieser großartige Text, der eine verloren gegangene Welt heraufbeschwört, nun illustriert vor: In eindringlichen Schwarzweiß-Fotografien wird die ganze Vielfalt jüdischen Lebens in Europa und Übersee vor seiner Auslöschung durch die Nationalsozialisten wieder lebendig.

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  • Rezension zu "Juden auf Wanderschaft" von Josef Roth

    Juden auf Wanderschaft
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    18. April 2012 um 16:52

    1927 ist dieses bekannte Buch des jüdischen Romanciers zum ersten Mal erschienen und hat insbesondere den Juden des osteuropäischen Stetls ein Denkmal gesetzt zu einem Zeitpunkt, an dem die millionenfache Vernichtung der Juden und ihrer Kultur so noch nicht abzusehen war. Der Verleger Christian Brandstätter hat nun dieses Buch neu herausgegeben und es mit ganz eindringlichen Schwarz-Weiß-Fotografien illustriert. Der Text von Joseph Roth und die Fotos zusammen lassen eine längst untergegangene und vernichtete Welt wieder auferstehen, die die unglaubliche Vielfalt jüdischen Lebens in Europa vor dem Holocaust zeigt. Roth ahnte das, was kurz danach bevorstand. In seiner, das vorliegende Buch abschließenden, geplanten Vorrede zu einer Neuausgabe 1937 schreibt er unter anderem: „Solange die Deutschen nicht Christen sind, haben die Juden wenig von ihnen zu erhoffen.“ Heute, zwei Generationen nach dem Holocaust, wachsen die jüdischen Gemeinden in Deutschland wieder, der Hass auf die Juden ist aber nicht verschwunden. Während immer mehr Christen die gemeinsame Wurzel mit den Juden sogar in ihre kirchlichen Verfassungen und Bekenntnisse aufgenommen haben, kommt eine neue und radikale Judenfeindschaft aus dem Islam und seinen Vertretern. Vergleiche hierzu ganz aktuell das Buch von Arye Shalicar „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude“ (DTV 2010).

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