Judy Leigh

 3.5 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf von Judy Leigh

Lesenswerte Neuentdeckung: Die britische Autorin hat an der Falmouth University Professional Writing studiert, Shakespeare Festivals organisiert und Regie beim Theater geführt. Sie arbeitet als Kolumnistin für eine Zeitung, ist Bloggerin und schreibt Kurzgeschichten und Artikel für Zeitungen und Zeitschriften. Ihren Debütroman „A Grand Old Time“ veröffentlichte Judy Leigh 2018. Noch im selben Jahr erschien die Übersetzung „Ab durch die Mitte“ in Deutschland. In dem Roman geht es um die 75-jährige Dublinerin Evelyn Gallagher, der das Rentnerdasein zu langweilig wird. Kurzerhand erwirbt sie ein altes Wohnmobil und reist nach Frankreich. Die Schriftstellerin will ihre Fans nicht lange warten lassen, und schreibt bereits an weiteren wundervollen Romanen.

Alle Bücher von Judy Leigh

Cover des Buches Der Weg ist das Glück (ISBN:9783959673051)

Der Weg ist das Glück

 (6)
Erschienen am 01.04.2019
Cover des Buches Ab durch die Mitte (ISBN:9783959671934)

Ab durch die Mitte

 (0)
Erschienen am 01.04.2019

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Rezension zu "Der Weg ist das Glück" von Judy Leigh

Der Weg ist das Glück
lesereise_buechertraumvor 9 Monaten

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom HarperCollins Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Meinung.

Ich hatte leider schon anfangs Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und konnte diese auch bis zur Mitte des Buches nicht überwinden.
Auch muss ich leider sagen, dass ich die Story an sich sehr langweilig fand und mich bis zur Seite 135 durchgequält habe um weiter zu lesen. Leider habe ich dann den Entschluss gefasst, das Buch abzubrechen.

Das Cover ist wunderschön und wirkt einladend, auch der Klappentext verspricht einiges. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

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Rezension zu "Der Weg ist das Glück" von Judy Leigh

Roadtrip durch Frankreich
talishavor 10 Monaten

Ich mag Roadtrip-Bücher, speziell wenn sich ältere Protagonisten auf einen solchen wagen. Eine davon ist Evie, 75, und verbannt sich nach dem Tod ihres Mannes selbst in ein Alterheim. Okay, das war ihre eigene Idee, die sie bald bereut. Nach einem langen Leben mit Mann und Sohn ist es ihr langweilig, sie kommt sich nutzlos vor.

Eines Tages beschliesst sie Sheldon Lodge zu verlassen und haut ab. Ganz ohne Plan fährt sie zuerst nach Dublin, wo sie sich neu einkleidet. Naiv setzt sie auf ihre Glückszahl und gewinnt. Spontan fährt sie zum Flughafen und fliegt nach Liverpool. Nach einigen Tagen setzt sie nach Frankreich über, kauft sich ein kleines Wohnmobil und fährt los. 

Unterwegs trifft sie auf die unterschiedlichsten Menschen - besonders bei denen, die ihr unsympathisch sind, erfindet sich Evie neu. Manchmal ist sie eine alternde Schauspielerin, manchmal sich selbst, doch sie geniesst ihre Reise immer mehr. Sie merkt, wie sie all die Jahre immer nur funktionierte, nie aber über ihren Horizont herauskam, jetzt wird sie von Tag zu Tag mutiger und entdeckt ihre Stärken. Wieder zurück nach Sheldon Lodge? Nein, denn 75 ist ja kein Alter! 

Während Evie auf Tour ist, wird sie von ihrem Sohn Brendan gesucht. Kurzerhand fährt er ihr nach, und ist immer zu spät. Gerne wäre Brendan ihr alleine nachgereist, doch seine Frau Maura will mit. Auch ihm hätte eine Auszeit gut getan, die jahrelang kinderlose Ehe und gegensätzliche Interessen haben ihre Spuren hinterlassen.

Brendan und Maura mochte ich beide nicht. Von mir aus wäre das Buch ohne die beiden ausgekommen, zwischendurch mal einen Anruf aus Dublin von Brendan hätte völlig gereicht. 

Die aus zwei Erzählsträngen (Brendan und Evie) zusammengeschusterte Geschichte liest sich flüssig, man ist sofort in der Story drin. Ich war gespannt, wo Evies Reise sie überall hinführt, wem sie alles begegnet und wie ihre Geschichte endet. 

Leider brachte Brendans zwar glaubhafte Krise, aber dennoch unnötige Geschichte, Längen in die Erzählung hinein. Deshalb sinkt meine Punktezahl runter auf 3.5, Evies Story alleine hätte 5 Punkte verdient. Die tollen Erlebnisse und Begegnungen, mit und ohne Sprachbarrieren sind hervorragend und amüsant geschildert. 

Fazit: Interessanter Roadtrip einer 75jährigen, der mir mit nur ihrem Erzählstrang um Welten besser gefallen hätte. 
3.5 Punkte. 

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Rezension zu "Der Weg ist das Glück" von Judy Leigh

Hier und Jetzt
Katjuschkavor einem Jahr

Evie fühlt sich mit ihren 75 Jahren einfach noch zu jung für das Seniorenheim in Dublin.
Als sie durch Zufall in einem Wettbüro landet, setzt sie spontan 500€ beim Pferderennen auf einen Außenseiter - und gewinnt.
Kurzentschlossen kauft sich Evie von ihrem Gewinn ein gebrauchtes Wohnmobil und fährt zuerst nach Liverpool und dann weiter nach Frankreich. Endlich will Evie wieder leben, eigene Entscheidungen treffen!
Auf dem Weg quer durch Frankreich hat sie ganz unterschiedliche Begegnungen, trifft Fremde, die zu Freunden werden.
Als sie irgendwann ein Irish Pup sieht muss Evie anhalten und hineingehen. Ab da ändert sich ihr Leben dramatisch und für immer.
Und das hat u.a. mit dem wortkargen Jean-Luc Bonheur zu tun!
Parallel dazu wird die Geschichte von Evies Sohn Brandon erzählt.
Als er erfährt, dass seine Mutter ausgebüxt ist, reist er ihr zusammen mit Ehefrau Maura hinterher um sie heimzuholen.
Die Ehe der beiden steckt in einer Krise und die Suche nach Evie wird für die zwei ein unerwarteter Roadtrip mit ganz neuen Erfahrungen.

Aufgrund des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, es geht im Prinzip nur um Evie. Jedoch nehmen Brandon und Maura fast genauso viel Platz in der Handlung ein!
Die Geschichte rund um die forsche, immer selbstbewusster werdende Evie fand ich richtig klasse. Man muss sie einfach lieben!
Sehr gern wäre ich mit ihr unterwegs gewesen, durch die Weinberge gelaufen, hätte das eine oder andere Gläschen mit ihr getrunken! 
Schade, dass Jean-Luc nicht früher aufgetaucht ist. Sowohl im Buch, als auch in Evies Leben!
Brandons Handlungsstrang war für meinen Geschmack etwas zu lang. Leider bin ich mit ihm nicht wirklich warm geworden. Er war mir zu launisch, zu ungerecht gegenüber Maura und deutlich zu phlegmatisch! Aber auch sie war doch recht anstrengend! Irgendwann war ich von den beiden etwas genervt.
Auf mich machte Brandon dein Eindruck, als hätte er eine Mitlife-Crisis oder einen Burnout und Maura war dann entsprechend zickig und überfordert!
Aber für die beiden wird die Suche nach Evie auch zu einer Suche nach sich selbst. Hat ihre Ehe noch Sinn?

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Beschreibungen sind extrem bildhaft, man ist gefühlt mit Evie "on the road"!
Das Lebensmotto von Jean-Luc war "lebe im Hier und Jetzt" - und das ist im Prinzip die Hauptaussage des Buches.
Ein Start in ein neues Leben mit 75 - warum nicht?!

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