Kai Schwind Das Lufer Haus

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Inhaltsangabe zu „Das Lufer Haus“ von Kai Schwind

Das Lufer Haus

Im Jahr 2008 verbringt ein parapsychologisches Forscherteam zu Untersuchungszwecken einige Tage im legendären Spukhaus der Familie Lufer und verschwindet dort spurlos. Lediglich die Tonaufnahmen der Expedition liefern ein verstörendes Zeugnis der Geschehnisse.

Sprecher/Innen:

Oliver Siebeck
Gabriele Blum
Uve Teschner
Rodja Martin Tröscher
Vera Molitor
Christian Martin Schäfer
Detlef Bierstedt

Schon ein bisschen bei "Blair Witch Project" abgekupfert - aber das Hörspiel ist trotzdem spannend und gut umgesetzt.

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  • Rezension zu "Das Lufer Haus" von Kai Schwind

    Das Lufer Haus

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. August 2012 um 10:42

    Ein Forscher-Team, bestehend aus Physikern, Psychologen und Technikern, beginnt sich in die Schweiz, um übernatürliche Phänomene im sogenannten "Lufer-Haus" zu untersuchen. In diesem jahrhundertealten Bauernhaus sind grauenhafte Dinge geschehen und ehemalige Bewohner des Hauses sind aus ungeklärten Umständen einfach verschwunden. Es war lange Zeit ruhig im Haus, doch nun hat der Spuk erneut begonnen. Am Ende ist auch das Forscherteam verschwunden. Nur ihre Tonaufzeichnungen sind zurückgeblieben... Dieses Hörspiel liefert soliden Grusel im Stil von "Blair Witch Project". Die Forscher nehmen alles mit Mikrofonen auf und der Hörer erlebt praktische alles 1:1 mit bzw. nach. Leider bedient sich die Geschichte an altbekannten Mustern und vielen Elementen aus dem Horrorfilmgenre. Diese mögen im Film immer funktionieren, hier wirken diese Effekte nur, wenn auch die Phantasie des Hörers entsprechend mitspielt. Daher ist es empfehlenswert, sich "Das Lufer-Haus" am Besten im Dunkeln, allein im Bett oder auf der Couch kurz vorm Schlafengehen anzuhören. Das sorgt dann garantiert für Gänsehaut.

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  • Rezension zu "Das Lufer Haus" von Kai Schwind

    Das Lufer Haus

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. July 2012 um 15:38

    Man nehme ein kleines Sprecherensemble, fahre es in ein altes, verlassenes Landgut und lasse sie mit ihrem Script, begleitet von einem Tontechniker mit Galgenmikro, durch alle Räume agieren. Die Mitschnitte entstehen live am Stück, um (nach altem Hörspielvorbild) dem Hörer einen besonders authentischen, "schonungslosen" und "hyperrealistischen" Eindruck zu verschaffen. Idee und Absicht klingen jedoch weit vielversprechender, als das fertige Hörspiel sich letztlich wirklich päsentiert. Von insgesamt zwei CDs werden inhaltlich rund fünfzig Prozent allein für die Vorbereitung verwendet. Für die eigentlichen Luferhaus-Aufzeichnungen bleibt nun nur noch eine CD, die vielleicht auch ausgereicht hätte, hätte man das Material atmosphärisch dichter komprimiert. Für meinen Geschmack waren die Tondokumente im Haus zu "overacted", es wurden (unangenehm) hörbar Geräusche verursacht, die gerade wegen der unnatürlichen Lautstärke unrealistisch, manchmal sogar unfreiwillig komisch wirkten und der Erzählung die Spannung nahmen. Generell empfand ich den Ton insgesamt (Sprache und Geräusche) extrem unausgewogen - ständig musste ich Passagen wiederholen oder die Lautstärke nachregeln, um sie besser zu verstehen. Das ist nicht authentisch, sondern nur lästig. Die Geschichte/das (Dreh-)Buch selbst hat logische Schwächen und streckenweise unrealistisch agierende Protagonisten. Ich kann mich mit Fantasie in fast jeden (auch paranormalen) Plot einfinden, sofern er in sich STIMMIG ist. Alle Handelnden dieser Story blieben leider blutleer und auch das Horrorhaus wollte sich mir nicht gruselig erschließen. Jede Schwäche allein betrachtet wäre verzeihlich, aber in der Summe stimmt das Gesamtpaket einfach nicht! Dass man sich eine kleine Szene noch via Passwort im Internet (Gespräch mit Bruder Richard) nachordern kann, war vielleicht als ulkiges Gimmick gedacht, hätte aber UNBEDINGT mit zum Hörspiel auf die CDs gehört! Da ich aber herzhaft über so viel Overacting dieses speziellen Dokumentes lachen musste (geht es dem Sprecher nach so viel Hyperventilation noch gut?), drängte sich der Verdacht auf, die Szene wäre deshalb schlicht entfallen. Fazit: Ich habe weit mehr lachen müssen (dabei oute ich mich gerne als Weichei), als dass sich Gänsehautfeeling einstellen wollte! Daran ändert auch die schön gestaltete Internetseite nichts, die mit ein bisschen Brimbamborium das Hörspiel aufzumotzen und zu pushen beabsichtigt. Ein Blender mit viel Wind um Nichts! 3 von 5 Sterne. Euer Turner

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  • Rezension zu "Das Lufer Haus" von Kai Schwind

    Das Lufer Haus

    Elmar Huber

    14. June 2012 um 14:13

    "Am 18. August 2008 begann eine Gruppe von Forschern der Paranormalen Ambulanz der Universität Freiburg […] mit Untersuchungen in einem leerstehenden Haus in der Nähe von Küsnacht in der Schweiz. Fünf Tage später verliert sich jede Spur der Forscher.„ Am 18. August 2008 „beziehen“ eine Gruppe der Parapsychologischen Ambulanz der Universität Freiburg gemeinsam mit zwei Abhörexperten für ein parapsychologisches Forschungsprojekt das „Lufer-Haus“, ein Schweizer-Bauernhaus im kleinen Städtchen Langacher, in der Nähe von Küsnacht, im Kanton Zürich. Immer wieder haben Anwohner und andere Zeugen von unerklärlichen Phänomenen in und um das Haus berichtet. Das Tagebuch von Wieland Bergmann, der mit seiner Familie von 1862 bis 1865 im Lufer-Haus lebte, ist ein beeindruckendes und erschreckendes Zeugnis dieser Vorfälle. Seit dem überstürzten Auszug der Familie Bergmann steht das Haus leer. Im September 2008 sollte es laut einem Beschluss der Gemeindeverwaltung von Küsnacht abgerissen werden. Dazu kam es nicht. Vier Tage später ist das gesamte Forscherteam, sowie Bruder Matthias aus dem nahegelegenen Kloster, der dem Team beratend zur Seite stand, spurlos verschwunden. Lediglich die Tonaufnahmen, die im Laufe des Projekts angefertigt wurden, wurden gefunden. "In den nächsten tagen häufen sich merkwürdige Geräusche; Scharrende Schritte, Lautes Klopfen überall im Huas. Alle Familienmitglieder berichten außerdem von dem Eindruck, dass sie, obwohl sie allein‘ im Zimmer waren, eine andere Person atmen gehört haben." Seit Lübbe-Audios leider kurzlebigem Hörspiel-Experiment MITTSCHNITT (4 Folgen) sind „Found-Tapes“ (analog zu „Found-Footage“-Movies) auch im Hörspielbereich kein Novum mehr. Dennoch ist dieser Stil hier immer noch außergewöhnlich genug, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Zudem scheint das „Found-Footage“-Stilmittel wie gemacht für das phantastische Genre, wie Filme von CANNIBAL HOLOCAUST bis DER LETZTE EXORZISMUS, TROLL HUNTER oder jüngst CHRONICLE – WOZU BIST DU FÄHIG? beweisen. Nun hat sich also die renommierte Lauscherlounge des Genres angenommen und mit DAS LUFER HAUS eine Haunted House-Story für die Ohren produziert. Die Hörer werden hier nachträglich Zeugen, wie eine Gruppe der Parapsychologischen Ambulanz der Universität Freiburg mit Hilfe zweier Abhörspezialisten die rätselhaften Vorgänge in dem titelgebendem Gebäude mit technischen Mitteln lüften wollen. Dabei beginnen die chronologisch geordneten Aufzeichnungen mit den beiden Abhörprofis Max und Christine Reekers, die sich technisch und mental auf ihren Einsatz vorbereiten, ohne so recht zu wissen, was sie erwartet. Es folgt die Vorstellung des Teams, die Rekapitulation der bisherigen Ereignisse im Lufer Haus mit Hilfe des Tagebuchs eines ehemaligen Bewohners – alles sehr unaufdringlich und im Kontext der Geschichte durchaus glaubhaft umgesetzt – und die Anreise am Forschungsobjekt. Auch hier ist alles sehr realistisch und unverkrampft inszeniert. Besonders die „belanglosen“ Gespräche einzelner Crewmitglieder untereinander sorgen für eine wirklichkeitsnahe, ungekünstelte Atmosphäre. Natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis erste Geräusche und Erscheinungen für Schrecken und dann auch für Diskussionen der Mannschaft sorgen, ob die Para-Forschung weiter geführt werden soll oder ob es zu gefährlich ist. Die Lage spitzt sich enorm zu, als die unerklärlichen Vorkommnisse im Haus zunehmend persönlicher werden und so das gesamte Team aufreiben. Am Ende schlägt die zermürbende Stimmung schließlich in nackte Panik um. „Wieland und Mirza halten gemeinsam Nachtwache, als sie im Garten, in der Dunkelheit, mehrere Gestalten auf das Haus starren sehen. Am nächsten Morgen finden sie Wielands Mutter tot in ihrem Bett. Ihr Gesicht ist grauenhaft entstellt. Unter dem Bett finden sich Zähne und ein Bündel Haare, das jedoch zu niemandem aus dem Haus gehört.“ Dass DAS LUFER HAUS eine Lauscherlounge-Produktion ist, sagt eigentlich bereits genug über die Qualität aus. Inhaber und selbst Sprechervollprofi Oliver Rohrbeck ist in diesem Punkt nicht gerade für Kompromisse bekannt. Sehr positiv zu bemerken ist, dass alle Teammitglieder nach und nach einen glaubhaften Hintergrund erhalten, eine eigene Persönlichkeit entwickeln und sogar eine Entwicklung durchlaufen, die sogar manchem Roman abgeht. Dazu wird das Ganze absolut ungekünstelt vermittelt. Nicht gerade eine Selbstverständlichkeit, bei dieser speziellen Form des Geschichtenerzählens. Das authentische Feeling wurde auf inszenatorischer Ebene dadurch erzeugt, dass das Hörspiel tatsächlich mit dem kompletten Team unter „Live-Bedingungen“ in einem alten Bauernhaus aufgenommen wurde. Die Sprecher konnten sich während der Aufnahmen durch das Haus bewegen und direkt miteinander interagieren. Das Ergebnis kann sich mehr als hören lassen und lässt Gurken wie PARANORMAL ACTIVITY und andere gefeierte Genrevertreter alt aussehen. Nicht zuletzt ist dies auch den relativ unbekannten aber nichts desto weniger sehr talentierten SprecherInnen zu verdanken, die hier eine enorme Bandbreite an Emotionen „ "darstellen“ müssen. In Zeiten der Medienüberschneidung wird das LUFER HAUS-Projekt unterstützt und ergänzt von einer eigenen Webseite (http://www.luferhaus.de/) inkl. Behind-the-Scenes-Doku zu den Aufnahmen, Vorstellung des Teams und weiterem Bonusmaterial. Das CD-Booklet enthält außerdem ein Passwort, über das auf der Lasucherlounge-Homepage noch ein Bonustrack zu erhalten ist. Großartiges Hörspiel-Experiment, dessen Aufwand sich gelohnt hat. Selten konnte ein Hörspiel mehr in seinen Bann ziehen.

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  • Rezension zu "Das Lufer Haus" von Kai Schwind

    Das Lufer Haus

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. April 2012 um 10:54

    Inhaltsbeschreibung von Audible: Ein parapsychologisches Forscherteam verbringt einige Tage im legendären Schweizer Spukhaus der Familie Lufer und verschwindet daraufhin spurlos. Die unheimliche Geschichte des Orts und die dunklen Geheimnisse der Forscher vermischen sich zu einem Strudel unvorhersehbarer Ereignisse. Lediglich die kürzlich aufgefunden Tonaufnahmen der Expedition liefern ein verstörendes Zeugnis der Geschehnisse. Schonungslos, real, authentisch - und definitiv nicht zum Einschlafen geeignet! Meine Meinung: Zum ersten Mal habe ich mir ein „Hörspiel“ angehört und war schon gespannt wie ich mit der Geschichte, sowie auch ihren verschiedenen Sprechern zurechtkommen würde. Ich war gespannt, ob das Lufer-Haus meine Erwartungen, an einen gruseligen Inhalt wirklich erfüllen konnte. Zunächst bekommt der Hörer mit, wie die Forscher sich zusammenfinden, den Aufenthalt planen und diskutieren. Es wird oft durcheinandergeredet, dennoch versteht man jedes Wort und kann der Handlung folgen. Dank der großartigen Darstellung der Charaktere spürt der Hörer auch gleich die ersten Spannungen und Reibereien. Auch die Atmosphäre bleibt durchweg spannend und ein wenig mystisch. Zwischendurch verspürte ich eine leichte Gänsehaut, da der gruselige Effekt sich schnell einstellte und auch blieb. Wie bereits erwähnt, ist die Betonung der verschiedenen Personen gut gelungen und ließ die Figuren glaubwürdig erscheinen. Ich konnte mir die Handlung samt dem Haus sehr gut visualisieren. Leider ist die Spiellänge aber deutlich zu kurz. Ich hätte unheimlich gerne weitergehört und war nach den 2 Stunden Spieldauer eher enttäuscht, dass es schon vorbei war. Fazit: Endlich mal nach langer Zeit wieder ein gelungenes gruseliges Hörbuch ohne viel Gemetzel und Ekelszenen. Das Lufer-Haus konnte mir einen wirklichen Grusel vermitteln, den ich die 2 Stunden in vollen Zügen genossen habe. Schade, dass die Spieldauer nur so kurz war. Ich hätte gerne mehr davon! Gesamtwertung:5/5 Sterne © Michaela Gutowsky

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