Katherine Mansfield Bliss

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Inhaltsangabe zu „Bliss“ von Katherine Mansfield

Includes the three tales: "Bliss", "The Daughters of the Late Colonel" and "The Doll's House".

Ein guter Einstieg in Mansfields Kurzgeschichten. Kurzweilig, abwechslungsreich und leicht zu verstehen.

— wortjongleur
wortjongleur

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  • Ein guter Einstieg in Mansfields Kurzgeschichten

    Bliss
    wortjongleur

    wortjongleur

    03. April 2017 um 18:39

    Bliss enthält drei Kurzgeschichten von Kathrin Mansfield: "Bliss", "The Daughters of the Late Colonel" und "The Doll's House". Jede der Geschichten ist kurzweilig und schnell zu lesen und da jeweils ganz andere Settings und Lebenssituationen dargestellt werden, empfand ich die Lektüre auch als recht abwechslungsreich. "Bliss" wird aus der Sicht Bertha Youngs erzählt, die sich auf dem Heimweg befindet und plötzlich ein ihr ganz unerklärliches Glücksgefühl empfindet. Dieses Gefühl ist so intensiv, dass es alle ihre Sinne beeinflusst und dadurch auch ihre Wahrnehmung ganz alltäglicher Dinge. Zunächst kann sie es weder recht einordnen noch erklären. Zum Abendessen hat sie Freunde eingeladen, die allesamt gebildet, kultiviert und gleichermaßen unkonventionell sind, bzw. sich gerne so geben und sich bewusst als moderne Menschen inszenieren. Im Laufe des Dinners erkennt Bertha nicht nur, was ihr Gefühl der Glückseligkeit zu bedeuten hat ... "The Daughters of the Late Colonel" handelt von Constantia und Josephine Pinner, die nach dem Tod ihres betagten Vaters alle damit zusammenhängenden Formalitäten zu klären haben. Ihr Vater hatte bisher durch sein herrisches und dominantes Wesen ihr ganzes Leben bestimmt. Sein Tod bedeutet Trauer und Erleichterung zugleich, doch ist er auch eine Befreiung oder ist es dafür schon zu spät? "The Doll's House" wiederum erzählt von den Burnell Kindern, die ein Puppenhaus geschenkt bekommen haben. Den anderen Kindern in der Schule erzählen sie sofort voller Stolz alle Einzelheiten und nehmen jeden Tag zwei ihrer Mitschülerinnen mit nach Hause, damit sie es auch gebührend bestaunen können. Einzig den Kelvey Mädchen bleibt dieses Vergnügen verwehrt, da deren Mutter die Waschfrau des Dorfes ist und über den Vater nur Gerüchte bekannt sind. Alle Eltern haben deshalb ihren Kindern befohlen, die beiden Mädchen auszugrenzen ... Alle drei Geschichten haben mich auf ihre Art berührt. An "Bliss" mochte ich vor allem, wie treffend Mansfield diese fast selbstverliebte und sich selbst inszenierende Gesellschaftsschicht darstellt, die sich besser wähnt als die für sie so gewöhnlich wirkenden, dummen Mitmenschen. Und bei genauerem Hinsehen eröffnen sich dann gleichermaßen Zwänge und Fehltritte. Die zweite Kurzgeschichte fand ich dann sehr amüsant, trotz des eigentlich traurigen Themas, weil Mansfield grandios die Absurdität des Lebens, des Alltags und unserer menschlichen Empfindungen darstellt. Gleichzeitig hat mich das Ende sehr berührt. Die dritte Geschichte hat wiederum einen kritischen Blick auf die starren und stigmatisierenden Gesellschaftsstrukturen eines kleinen Dorfes geworfen, unter denen auch insbesondere die Kinder leiden mussten. Zu sehen, wie solches Verhalten auf Kinder abfärbt, wie tolerantes und freundliches Verhalten bestraft und das Stigma akzeptiert und verinnerlicht wird, hat mich sehr angesprochen. Insgesamt fand ich es einen leichten und unterhaltsamen Einstieg in Mansfield gesellschaftskritische Kurzgeschichten. Auch ohne größeres Wissen über ihre Anliegen und Schwerpunkte, lassen sich diese drei Geschichten gut lesen und verstehen. 

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