Katrin Zita Die Kunst, allein zu reisen

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst, allein zu reisen“ von Katrin Zita

Einfach mal spontan die Koffer packen und mit niemandem Reiseziel und Programm abstimmen – wünschen wir uns das nicht alle hin und wieder? Reisejournalistin Katrin Zita macht gerne allein Urlaub und bricht mit dem Klischee, dass Soloreisende einsam sind. Sie zeigt, wie man die unterschiedlichsten Orte dieser Welt mit Leichtigkeit und Lebensfreude kennenlernt und dass man danach Souvenirs wie Selbstvertrauen und Selbstsicherheit im Gepäck hat.

Psychologischer Ratgeber querbeet –umfassend, aber stark vereinfacht.

— Bücherfüllhorn-Blog
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Die Autorin ist leider sehr von sich überzeugt und nimmt den Leser nicht mit.

— Buchbahnhof
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  • Psychologischer Ratgeber querbeet –umfassend, aber stark vereinfacht.

    Die Kunst, allein zu reisen
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    09. August 2016 um 16:08

    Das Buch lässt sich locker und leicht durch viele kleine Kapitel lesen. Die Autorin hat viel ausprobiert, Single-Leben, Reisen allein, ein zweites Standbein in Berlin eröffnet, allein nach New York an Weihnachten. Erleichternd ist sicherlich, dass sie keine finanziellen Probleme hat, sie kann sich aus finanzieller Sicht wirklich etwas Gutes tun. Insgesamt denke ich, dass die Autorin sowieso schon eine  selbstbewusste Frau war, ihre Reisen haben diese Grundeinstellung noch verstärkt.   Ich hatte mehr Reiseberichte erwartet, dieses Buch ist aber eher ein psychologischer Ratgeber. Die kleinen Zusammenfassungen nach jedem Kapitel „Ihr kurzer Weg zu sich selbst“, erschienen mir überwiegend als Floskeln. Es kommt mir vor, als würde alles mal ein bisschen gestreift werden, wie NLP oder die Synapsen im Gehirn.   Das Buch ist für meinen Geschmack sehr oberflächlich gehalten, dennoch hat es mich für die Unstimmigkeiten in meinem Leben sensibilisiert. Diese subtile Unruhe, die man verspürt, wenn nicht alles so läuft, wie es laufen soll. Nur hilft das Wissen alleine dann nicht weiter, man muss selber über seinen Schatten springen und die Dinge auf den Weg bringen. Und das genau ist die Schwierigkeit.   Das Buch ist bestenfalls für einen kurzen Überblick geeignet. Es wurden zu viele Themen stark vereinfacht und nur kurz gestreift: NLP und Anker setzen; Sprichwörter + Redewendungen im Bezug auf Krankheiten; das Gehirn und die Synapsen; Loslassen + das Leben aufräumen (erinnerte mich an „simplify your life“);  Und das alles auf sehr vereinfachte Art, wie ein Kaleidoskop aus dem Literaturverzeichnis auf den letzten Seiten dieses Buches. Eigene Erfahrungen kommen zu kurz, und wenn waren sie mir stellenweise zu prätentiös, wie zum Beispiel die Hotels (Junior-Suite etc.). Mehr dazu in meinem Bücherfüllhorn.   Alles in allem: ich kann das Buch leider nicht wirklich empfehlen. Alle Themen wurden mehr oder weniger stark vereinfacht erklärt. Die Reisen der Autorin erschienen mir von der Beschreibung her beiläufig, vielleicht auch, weil ich gerade hier gerne mehr darüber gelesen hätte. Dennoch hat das Buch eine gute Grundstimmung zu dem Thema allein verreisen, und macht Lust darauf, genau dies auszuprobieren. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der psychologischen und ratgebenden Seite. Das was mir negativ erscheint, dieses kurze streifen wichtiger psychologischer Themen (NLP in fünf Sätzen), kann aber genauso gut positiv sein: je nach Leseerfahrung findet der ein oder andere Leser Themen, die er noch nicht kennt und auf die er so kurz hingewiesen wird. Dann ist aber auf alle Fälle Anschlussliteratur von Nöten.

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  • Hält nicht, was der Klappentext verspricht

    Die Kunst, allein zu reisen
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    16. May 2016 um 08:57

    Ich muss gestehen, dass ich große Probleme mit der Art zu schreiben hatte, die Katrin Zita an den Tag legt. Eines ist mir auf jeden Fall beim Lesen dieses Buches aufgegangen: An Selbstvertrauen mangelt es der Autorin nicht. Sie ist sehr überzeugt von sich und das Gefühl hat sich von Satz zu Satz und von Seite zu Seite verstärkt.Frau Zita erzählt z. B. davon, wie sie alleine eine Pizza essen war und ihre Schwiegermutter ihr einzureden versucht hat, dass sich das nicht gehört. Ich finde durchaus, dass Frau Zita Recht hat, dass nichts dabei ist, alleine essen zu gehen, aber der SatzZitat S. 169:„Heute genieße ich es umso mehr einem veralteten Weltbild immer wieder Paroli zu bieten.“Auf mich wirkt das unsympathisch. Es wirkt wie die Aussage: ICH weiß, was richtig ist und wie es geht. Wer es anders macht ist veraltet. Vielleicht ist es nicht so gemeint, aber es kommt bei mir so an.Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass mir jemand den Spiegel vorhält und sagt: Schau, wieviel du noch zu lernen hast, damit du so toll bist wie ich. Für einen Ratgeber, wie man selbst seine Ängste überwindet und wie man auf Reisen mit sich allein Selbstvertrauen und Selbstsicherheit aufbauen soll, ist diese Art, meiner Ansicht nach, nicht förderlich. Eher hat es mir immer wieder vor Augen geführt, wie wenig Selbstvertrauen ich selbst eigentlich habe. Ja, ich hadere sehr mit mir, dass ich im kommenden Jahr wohl das erste Mal alleine in den Urlaub fahren will/ muss/ werde. Was mache ich alleine? Wie überwinde ich die Angst, alleine in einer fremden Stadt unterwegs zu sein? Alleine morgens im Frühstückstisch zu sitzen, wenn alle anderen mindestens zu zweit da sitzen. Alleine Besichtigungen zu unternehmen, alleine wandern zu gehen, etc…. Erhofft hatte ich mir Tipps, wie man eben dieses Selbstvertrauen gewinnt, allein in ein Restaurant zu gehen und dort zu essen, oder überhaupt allein aufzubrechen. Vielleicht Tipps dazu wie man an sich arbeitet, damit man sich nicht ganz so allein und unsicher fühlt.Was sollte man beachten, kann man vielleicht in kleinen Schritten erstmal üben? Mir würde z. B. erstmal ein Wochenende in einer nahe gelegenen Großstadt einfallen, wo man dann immer die Möglichkeit hat abzubrechen und schnell wieder zuhause zu sein oder vielleicht auch erstmal nur Tagesausflüge zu machen.Die Autorin lebt selbst in zwei Städten und nach ihrem eigenen Biorhythmus. Sie empfiehlt auch dem Leser, auf den eigenen Rhythmus zu hören. Nun, das mag gehen, wenn man selbstständig tätig ist und das nötige Kleingeld dafür hat. Für die Mehrheit der Bevölkerung gibt allerdings der Chef vor, wenn man auf der Arbeit zu erscheinen hat. Dem ist mein Biorhythmus herzlich egal, sonst dürfte ich nämlich das ganze Jahr über um 6 Uhr zu arbeiten anfangen und um 15.30 Uhr gehen. Darf ich aber nicht…Ich würde sagen, dass dieses Buch eher etwas für Menschen ist, die sowieso schon wenig Probleme haben alleine etwas zu unternehmen und zu reisen. Die können sich noch ein paar gute Argumente dafür holen, warum alleine reisen ganz angenehm ist und sicher noch den einen oder anderen Tipp, wie man noch selbstbewusster rüberkommt, wenn man allein auf Reisen etwas durchsetzen möchte.Ich hatte ein Buch erwartet, dass den Leser an der Stelle abholt, die der Klappentext verspricht: „Sie zeigt, wie man die unterschiedlichsten Orte dieser Welt mit Leichtigkeit und Lebensfreude kennenlernt und dass man danach Souvenirs wie Selbstvertrauen und Selbstsicherheit im Gepäck hat.“ In meinen Augen zeigt Frau Zita, dass sie in der Lage ist allein zu reisen und Selbstvertrauen hat, aber sie lässt den Leser nicht daran teilhaben, wie er das für sich selbst entdecken kann. Für den „Anfänger“ in Sachen alleine auf Reisen zu gehen ist dieses Buch, meiner Ansicht nach, nicht wirklich geeignet.Von mir gibt es leider nur einen Stern. Wer davon lesen mag, was die Autorin in ihrem Leben alles erreicht hat und wie glücklich sie damit zu sein scheint, für den ist das Buch richtig. Ich glaube sogar, dass es denjenigen gefallen könnte, die spannende Berichte mögen, wie andere Menschen sich entwickelt haben. Wer für sich selbst Erkenntnisse und Tipps erhofft, der sollte allerdings lieber die Finger von dem Buch lassen.

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