Kevin Hearne Gehetzt

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Inhaltsangabe zu „Gehetzt“ von Kevin Hearne

Dieser Band ist bereits zuvor in einer anderen Ausgabe unter dem Titel 'Die Hetzjagd' erschienen. Atticus O’Sullivan führt ein scheinbar friedliches Dasein in Arizona. In seinem Laden bekommt man alles, was man eben so brauchen kann. Nachbarn und Kunden halten ihn für einen netten, tätowierten jungen Mann. Tatsächlich ist Atticus aber nicht 21, sondern über 2100 Jahre alt: Er ist der letzte lebende Druide. Seine übermenschlichen Kräfte zieht er direkt aus der Erde und außerdem besitzt er ein unsagbar scharfes magisches Schwert namens Fragarach. Zu Atticus’ Unglück aber ist eine überaus erzürnte keltische Gottheit hinter genau diesem Schwert her. Und sie hat es auf Atticus’ Leben abgesehen …

Gut durchdachte, humorvolle, rasante Geschichte.

— Danara_DeVries
Danara_DeVries

Das Buch gehörte zu meiner Urlaubsauwahl und ich fand es genau richtig dafür. Es liest sich locker und bleibt spannend bis zum Schluss.

— Lesin67
Lesin67

Beginn eines witzig-originellen Fantasy-Epos um einen 2100 Jahre alten irischen Druiden im Amerika der Jetztzeit

— katze267
katze267

Ziemlich cool geschrieben & spannend, freue mich auf die anderen Bücher der Reihe!!

— Lucretia666
Lucretia666

Unterhaltsame, ironische Story über scheinbar jungen Uralt-Druiden. Urban Fantasy meets alte Kelten. Pratchett&Fforde können es aber besser.

— franzzi
franzzi

guter Schreibstil aber keine Spannung

— mia0503
mia0503

Hearne erweckt jegliche Fabelwesen und Gottheiten, ernennt einen uralten Duiden zur Hauptfigur und spikt alles mit sehr viel Sarkasmus

— Flaventus
Flaventus

Toller Start in eine etwas andere, aber humorvolle Fantasy Serie

— rallus
rallus

Eine fesselnde, professionelle Geschichte mit der Götterwelt. Lohnt sich auf jeden Fall - besonders für Hundeliebhaber.

— RozaBooks
RozaBooks

Fantastischer Serienauftakt! Macht Lust auf mehr! Ich mag Oberon :D

— Mono-chan
Mono-chan

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  • Spannungsgeladenes Action-Abenteuer

    Gehetzt
    Danara_DeVries

    Danara_DeVries

    17. September 2017 um 21:08

    Titel: »GEHETZT: Die Chronik des Eisernen Druiden«Autor: Kevin HearneVerlag: Klett-CottaSeitenzahl: 350ebook: ja Zusammenfassung von GEHETZT: Die Chronik des eisernen Druiden 1 Atticus O’Sullivan lebt des unaufgeregte Leben eines langweiligen Ladenbesitzers. Der begeisterte Anhänger von diversen Kulten außerhalb der christlichen Religionen findet in seinem Lädchen allerhand Lesestoff. Zudem braut Atticus anregende Tees, die besonders von der älteren Bevölkerung Tempes bevorzugt werden.Aber nicht nur sein Laden ist ungewöhnlich. Der »junge« Mann gleicht eher einen College-Studenten, denn seiner wahren Natur. Atticus ist ein Druide, ein sehr alter Druide und er hat Probleme. Vor Ewigkeiten hat er einer mächtigen Kelten-Gottheit ein Schwert abgerungen. Eher durch Zufall als in bewusster Absicht. Besagter Gott mit einem absolut unaussprechlichen Namen will das Schwert natürlich zurück, zumal damit die Einheit Irlands hergestellt werden sollte. Dass es nie dazu kam, ist Atticus Schuld. Im weiteren Sinne.Seit mehreren hundert Jahren versucht der keltische Liebesgott Atticus das Schwert abzuringen und ihn zu töten. Zu Atticus Glück hat er es nie richtig ernsthaft versucht, sondern ihm immer nur ein paar abkömmliche Verwandte geschickt. Damit ist nun allerdings Schluss. Und Atticus hat ernsthafte Probleme.Wären da nicht ein paar andere Göttinnen, die sich mehr oder weniger eigennützig auf Atticus Seite schlagen. Jede verfolgt ihre eigenen Absichten und der Druide wird zu einem Spielball mächtiger Götter. Das Cover von GEHETZT: Die Chronik des eisernen Druiden 1 … entspricht eigentlich so gar nicht meinem Fall. Der junge Mann gleicht schon Atticus O`Sullivan, aber es ist so unansprechend. Klar, man sieht das magische Schwert, der Kerl rennt sowieso nur in T-Shirt und Jeans rum und seine strubbeligen Haare passen perfekt zum im Buch suggerierten Bild, aber trotzdem. Mir fehlt der keltische Bezug. Da hätte man etwas mehr rausholen können. Meine Meinung zu GEHETZT: Die Chronik des eisernen Druiden 1 Absolut fantastisch! Ich bin kein Fan des Ich-Erzählers und ich neige dazu, Bücher mit Ich-Erzähler eher abzubrechen. Aber Atticus Humor, die Erzählweise sind unglaublich fesselnd.Und ich rede nicht einmal von Jagdgöttinen, die wegen Erdbeersmoothies zu ihm kommen oder seinem irischen Wolfshund, der der Zauberer von OZ zitiert oder mit ihm über Dschingis Khan debattiert … nein, es ist die Mischung.Manchmal ist mir Atticus ein wenig zu mächtig, aber hey, der Kerl ist 2100 Jahre alt. Er hätte nicht so lange gegen einen Keltengott überlebt, wenn er nicht einiges auf dem Kasten hätte. Er fackelt nicht lange, er schlägt zu und stellt hinterher Fragen. Die Story ist wunderbar durchdacht, jeder Faden findet sein Ende und erst ganz zum Schluss ergibt sich ein schlüssiges Gesamtbild. Kein loses Ende, die beiläufig erzählte Episode führt im Verlauf zu einem spannenden AHA-Erlebnis. Das ist genau das, was ein gutes Buch ausmacht. Kein überflüssiges Storytelling, jedes Wort am rechten Fleck. Ich kann eine klare Leseempfehlung für Urban-Fantasy-Fans aussprechen. Es gibt hier und da ein paar Liebeleien, aber der Fokus liegt eindeutig auf actionreichen Kämpfen, humorigen Wortwechseln (vor allem mit Oberon und seinem Werwolf-Anwalt). Atticus macht Spaß und zum Glück gibt es noch viele Bücher über ihn.  Ich bin gespannt, was aus seiner Schülerin wird oder ob die MORRIGAN noch andere Hintergedanken hegt.

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  • einfach nicht meines

    Gehetzt
    mia0503

    mia0503

    11. January 2017 um 17:37

    Als ich das Buch angefangen habe dachte ich noch Dinge wie: voll cool, gut geschrieben, lustige Story.Aber leider ist das Buch gegen Ende immer schlechter geworden. Aber ich liebe diesen Schreibstil. Er ist humorvoll, aber nicht dass man sagt man hat lauter eingebaute Witze, sonder eher im Sinne von manchmal ist das Leben eben lustig. Gleich auf der ersten Seite hat man gemerkt, dass die Charaktere wirklich ausgeklügelt und realistisch sind.Leider muss ich auch sagen, dass dieses Buch für mich leider überhaupt nicht spannend war und auch nicht wurde. Meiner Meinung nach ist die Spannung alles was zählt. Das Buch kann noch so schlecht geschrieben sein aber wenn es spannend ist ließt man es trotzdem. Dennoch habe ich für den guten Schreibstil 2 Sterne vergeben. Achtung! Für die unter euch die gerne einen Teil vom Ende wissen wollen: Er verliert ein Ohr.

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  • Spannend und actiongeladen

    Gehetzt
    Enaria

    Enaria

    19. November 2016 um 15:17

    Atticus O'Sullivan ist ein 2100 Jahre alter Druide, sieht aber aus wie ein moderner, tätowierter Mann Anfang 20. Wenn man solange lebt, dann ist das Zeit genug, um es sich mit einigen Leuten (oder auch Gottheiten) gehörig zu verscherzen. Atticus lebt daher versteckt mit seinem Hund in Arizona und führt einen Buchladen mit allerlei esoterischem Krimskrams. Nur in letzter Zeit klappt das mit dem Verstecken nicht mehr ganz so gut und Ärger ist im Anmarsch. Für mich war das Wort "Druide" schon ausschlaggebend, um meine Aufmerksamkeit zu erregen. Der einzige Druide, der mir spontan einfällt, ist sonst nämlich Mirakulix aus dem Asterix-Universum. In Fantasybüchern finden wir solche Gestalten aber eher selten. Grund genug, dass ich das natürlich lesen wollte. Und ich wurde auch nicht enttäuscht, denn "Gehetzt" unterhält ganz wunderbar mit viel Spannung, Action und Humor. Zugegeben, die Handlung an sich strotzt nicht vor Originalität, aber sowohl das Setting als auch die Charaktere machen das wieder wett. Der Schwerpunkt der fantastischen Elemente in diesem Buch sind der keltischen Mythologie entnommen. Neben den keltischen Gottheiten und Gestalten, haben aber auch gängigere mystische Wesen ihren Auftritt wie Werwölfe, Vampire oder Hexen. Es wird dabei aber nicht langweilig, denn der Autor verfällt nicht in Klischees und gibt jedem Wesen eine Persönlichkeit mit auf den Weg. Wie die Art der Magie, die kulturellen Einflüsse und die keltische Mythologie mit den gängigen Fantasyelementen verschmelzen, fühlte sich für mich sehr stimmig an. Diese Thematik ist mal etwas anderes und bringt Spaß beim Lesen. "Gehetzt" wird flüssig und locker aus der Ich-Perspektive von Atticus erzählt. Und Atticus ist ein Charakter, den ich schnell sympathisch fand. Begeistert hat mich sein Sinn für Humor, aber auch seine inneren Monologe, die manchmal sehr sarkastisch sind. Ich hätte mir nur gewünscht, dass er nicht ganz so perfekt erscheint, sondern auch die ein oder andere Sorge, Kante oder Ecke mitbringt. Obwohl er schon so lange lebt, trauert er kaum geliebten Menschen nach oder ist sonst auf eine Weise von der Zeit gezeichnet. Seine schier unerschöpfliche Machtquelle, kostet ihn kaum Kraft oder bringt sonst einen Preis für ihn mit sich. Das ist schade und hätte alles noch einmal interessanter und authentischer gemacht. Mein Highlight in diesem Buch war Oberon, der Hund und Weggefährte von Atticus. Obwohl die beiden miteinander gedanklich kommunizieren können, verliert Oberon nie seine tierische Wesensart. Diese Unterhaltungen zwischen den beiden brachten mich sehr häufig zum Lachen. Ich möchte bitte auf einen Oberon haben! Auf den letzten Seiten findet man auch noch Hilfestellung zur Aussprache der irischen Wörter. Leider habe ich das erst zum Schluss entdeckt und werde wohl auch im nächsten Band die Aussprache, wie ich sie mir gedanklich nun über 350 Seiten angewöhnt habe, beibehalten. Für alle, die es beim lesen etwas genauer mit der Aussprache nehmen möchten, die wagen gerne zuerst einen Blick auf die letzten Seiten. Zum Schluss ein kleiner Vergleich: Als Leserin von Urban Fantasy-Büchern lag natürlich auch schnell der Vergleich zu Harry Dresden nahe. Beide Charaktere sind männlich, wirken Magie und werden ständig mit anderen magischen und überirdischen Wesen konfrontiert. Genauso hatte ich auch das Gefühl, dass beide das gleiche Händchen dafür haben, in Ärger hineinzustolpern. Aber diese Gemeinsamkeiten sind dann auch schon alles, denn "Gehetzt" unterhält lockerer und brachte mich öfter zum Grinsen. Dazu kommt, dass Atticus einfach ein draufgängerischer Protagonist ist, der sich seiner Fähigkeiten bewusst ist und sich nicht scheut gleich mal dem Gegner eins überzubraten. Das unterscheidet ihn meiner Ansicht nach von Harry. Fazit: "Gehetzt" ist ein humorvolles und actiongeladenes Urban Fantasybuch, das alte Mythen wiederbelebt. Es wird auf keiner Seite langweilig, denn Atticus und sein Hund sind sympathische Charaktere. Für alle Fantasy-Leser und Harry Dresden-Fans empfehlenswert!

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  • Ein Kelte in der Neuzeit

    Gehetzt
    Flaventus

    Flaventus

    21. July 2016 um 20:30

    Was würdest Du machen, wenn Du schon seit über 2000 Jahren auf dieser Erde wandeln würdest? Genau, verstecken. Und zwar an einem der unscheinbarsten Orte der Erde. Wie zum Beispiel in den Südwesten der USA. Genauer nach Arizona. Dorthin hat es Atticus O'Sullivan verschlagen, der einen kleinen Buchladen betreibt und mit seinem Hund Oberon ein kleines Häuschen bewohnt.2000 Jahre sind Zeit genug, um sich allmöglichen Wesen zum Feind zu machen. Vor allem, wenn man ein mächtiges magisches Schwert an sich genommen hat. Ein Schwert, das von einer Gottheit begehrt wird.Gottheit? Die Besonderheit des Buchs liegt darin, dass Hearne einfach alles, was ihm zu Gottheiten und Fabelwesen eingefallen ist, zum Leben erweckt hat. Und all diese Wesenheiten leben in ihren Sphären, wobei nur wenige zwischen den Welten wandeln.Schnell wird klar, dass Atticus zu bestimmten Gottheiten eine innigere Beziehung pflegt. Durch seine keltische Herkunft, sind es keltische Gottheiten, die näheren Kontakt zu ihm pflegen. Und diese Beziehungen sind es, die das Buch so interessant machen. Die Todesgöttin Morrigan bandelt ebenso wie irgendwelche Hexen, denen er aber grundsätzlich skeptisch gegenüber steht.Die Geschichte lebt aber nicht nur von dem Reiz, dass allmöglichen Gottheiten zum Leben erwecken, sondern vom Witz und Sarkasmus, wie Atticus mit ihnen umgeht. Allein die Gespräche zwischen ihm und seinem Wolfshund Oberon sind himmlich.Dabei wird der Leser zwar ohne Umschweife in das Leben des Attcus geworfen, wird aber gleichzeitig behutsam in die Geschichte eingeführt. Erst langsam wird das Verhältnis von ihm zu den anderen Personen deutlich.Dabei wirken alle Personen authentisch und durchdacht. Und trotz der Vielfalt an Personen behält der Leser erstaunlicherweise den Überblick.In der Geschichte gibt es sehr viel Action geladene Szenen, die zuweilen auch gern mal blutig werden. Zartbesaitete sollten lieber Abstand von dem Buch nehmen. Neben der Action gibt es ausreichend ruhige Abschnitte, die aber schnell wieder hektisch werden. Dieses Auf und Ab motiviert.Dadurch, dass das Buch Auftakt zu einer Serie ist, bleiben einige Dinge unerklärt. Das mag nicht jedermanns Sache sein, gehört aber zu einer Buchreihe dazu. Das Buch ist in sich abgeschlossen, aber die Folgebände bauen auf ihm auf. Wer die Serie lesen möchte, sollte alle Bände lesen.FazitFreunde außergewöhnlicher Fantasygeschichten sind hier vollkommen richtig. Mit viel Witz und ebenso vielen Anspielungen auf unsere Welt wird eine rasante Geschichte erzählt, die Lust auf Mehr macht.Nebenbemerkung: Die Originalausgabe heißt "Hounded", was so viel wie "gejagd" oder auch "gehetzt" heißt. Warum die erste deutsche Fassung "die Hetzjagd" heißt, erschließt sich mir nicht. Meine Rezension fußt auf der "Gehetzt"-Version. Das Buch ist der Auftakt zu einer mehrteiligen Reihe "Die Chronik des Eisernen Druiden". Im Englischen sind mittlerweile acht Teile erschienen. Ins Deutsche übersetzt bisher sechs.

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  • Hounded

    Gehetzt
    angelj222012

    angelj222012

    10. July 2016 um 17:45

    Ich habe das Hörbuch dieses Buches auf Englisch gehört und ich muss sagen : Ich liebe es. Es ist die perfekte Mischung aus Fantasy und Humour. Mit sehr viel Augenmerk auf Leichtigkeit in der Handlung, aber ohne albern zu sein. (ach naja manchmal isses auch albern aber dann nur wenn es benötigt wird.) Die Characktere sind so sympatisch. Ich bin eigentlich ein ein Katzenmensch aber Oberon hat mein Herz gewonnen. Wie er und Atticus miteinander umgehen ist einfach zu putzig. Ich fand es auch mal erfrischend nicht nur immer die griechischen oder römischen Götter zu sehen sondern mal wirklich ein anderes Panteon. Die irischen Götter waren mit bis dahin nicht geläufig (asugenommen Morrigan) Schon in diesem Buch werden wichtige Weichen für den Verlauf der Serie gestellt. Ist Dresden Files mit mehr Humor.

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  • Wenn die Götter mal wieder spinnen

    Gehetzt
    rallus

    rallus

    22. June 2016 um 16:02

    Atticus ist 21 Jahre alt. Moment, 21 Jahrhundert Jahre alt, aber die meisten fragen ihn nicht nach den beiden Nullen, da er für 21 durchgeht. Dass er so alt wurde, verdankt er den Heiltränken, die er als Druide gelernt hat herzustellen und natürlich seiner Paranoia, die ihn schon vor manchen Hexen und vor allem vor den Göttern gerettet hat. Denn die sind besonders umtriebig und vergessen so schnell nichts. An Arizona mag er vor allen Dingen die geringe Götterdichte und dass es keine Feen gibt. Mit seinem Wolfshund Oberon, dem er das Sprechen (mental) beigebracht hat, wohnt er zusammen und hat eine okkulte Buchhandlung. Das Leben könnte so ruhig sein, doch wie gesagt Götter vergessen nicht so schnell und Atticus hat da vor Jahrhunderten mal einem das Schwert gestohlen. Und plötzlich sind alle hinter ihm und dem Schwert her. Gerade sein Hund Oberon kann zwar mit Atticus kommunizieren, und mit ihm auch mal eine Star-Wars Zitatschlacht führen, behält aber seine hündische Art. "Mit diesen aufmunternden Worten beugte sie sich über den Tisch und küsste mich. Sie schmeckte nach Milch und Honig und Beeren, und es war ein Moment reinsten Glücks. Du bist innerhalb von drei Tagenvon drei Göttinnen geküsst worden, stellte Oberon fest, sobald BRIGHID gegangen war. Ich denke, damit schuldest du mir dreihundert französische Pudeldamen. Damit dürften wir dann in etwa quitt sein" Auch gut gelungen sind die Vampire, die Atticus als Anwälte eingestellt hat: "Wow. Deswegen verdiente Hal 330 Dollar die Stunde. Auswendig das Gesetzbuch von Arizona zitieren, in seinem exakten, seelenzerstörenden, juristischen Wortlaut? Das war geradezu druidisch." Insgesamt eine leibevolle Mixtur aus alten Göttern, Schwertkämpfen und Magie, kongenial in die Gegenwart geholt und mit Esprit, lakonischem Witz und Situationskomik ausgestattet. Dass so manches Mal vielleicht die Geschichte oder ein wenig die Logik auf der Strecke bleibt - geschenkt! Einen so fulminanten Start in eine Fantasy Serie habe ich lange nicht mehr erlebt und nach Durchlesen des halben zweiten Bandes kann ich euch sagen - das wird noch besser! Unbedingte Leseempfehlung

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    • 2
  • Die Chronik des eisernen Druiden

    Gehetzt
    samo

    samo

    01. June 2016 um 20:08

    Atticus O’Sullivan sieht aus wie ein gewöhnlicher 21-jähriger junger Mann. In Wahrheit ist er aber über 21 Jahrhunderte alt – und der letzte noch lebende Druide. Er betreibt in Arizona einen Laden, in dem er Kräuter, okkulte Schriften und anderen magischen Krimskrams verkauft. Seine Tätowierungen ermöglichen es ihm Kraft aus der Erde zu ziehen. Außerdem kann er einige Tiergestalten annehmen. Sein treuer Begleiter ist der Irische Wolfshund Oberon, dessen Gedanken sich immerzu um Steak und Würstchen und Pudeldamen drehen… Atticus besitzt das magische Schwert namens Fragarach – es ist unsagbar scharf und kann jede Rüstung durchdringen. Der keltische Gott Aenghus Óg möchte sich dieses Schwert zurückholen und danach die Macht der Tuatha dé danann übernehmen. Erst schickt er einige magische Wesen zu Atticus, u.a. Wesen aus dem Feenvolk, aber auch den Gott Bres, die Atticus alle mit seinem Schwert erledigt. Später kommt es dann zum großen Showdown mit Aenghus Óg. Natürlich gibt es auch einige Frauen in Atticus Umfeld. Einerseits die Göttin Flidais, die Morrigan – mit denen er scheinbar im Bett landet, aber auch die Kellnerin Granuaile, die die Hexe Laksha in ihrem Kopf beherbergt, bis sie einen neuen Körper gefunden hat. Granuaile will bei Atticus in die Lehre gehen, daher nehme ich an, dass sich in den nächsten Büchern der Reihe eine Liebesbeziehung zwischen den beiden entwickeln wird. Am besten haben mir die Szenen mit Oberon gefallen. Ich musste immer wieder Schmunzeln, z.B. als er fand, dass ein Duftbaum mit Steakgeruch im Auto viel besser wäre als einer mit Citrusduft… Manche Szenen fand ich einfach recht seltsam, zum Beispiel als die Witwe, der Atticus immer im Garten hilft, zusieht wie er den Gott Bres erledigt und ihn danach immer noch als „guten Jungen“ betrachtet… Es ist auf jeden Fall mal etwas anderes eine Fantasygeschichte in unserer Welt zu lesen, allerdings konnte sie mich nicht hundertprozentig überzeugen. Der Roman war eher eine Aneinanderreihung von vorhersehbaren Kämpfen. Allerdings hat mir der humoristische Stil sehr gefallen, er hat das ganze etwas aufgepeppt.

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  • Es hat viele Vorzüge, das Buch gelesen zu haben

    Gehetzt
    RozaBooks

    RozaBooks

    14. February 2016 um 14:12

    Die Chronik des eisernen Druiden - Gehetzt. Also erst einmal seht euch das Cover an! Ist es nicht absolut perfekt? Es fing jedes Mal, als ich in den Bücherladen ging (und das passiert oft) meinen Blick auf. Dann der Titel. Es hätte auch einfach heissen können "Die Chronik des Druiden". Aber nein, mit dem Wort "eisernen" grenzt der Autor die Auswahl ein und es tönt um Einiges weniger Mainstream. Als ich das dann Buch nach wochenlangem Betrachten kaufte, sprang mir als nächstes der erste Satz ins Auge - in rascher Begleitung vom ersten Abschnitt (sogar mein Vater wollte das Buch lesen und er liest sehr wenig). Der erste Satz ist: "Es hat viele Vorzüge, einundzwanzig Jahrhunderte als zu werden, aber das mit Abstand Beste daran ist, dass man Zeuge der seltenen Geburt echter Genialität wird." Allein dieser Satz zeigt die Eloquenz des Autors und es wundert mich nicht, dass er High School Lehrer in Englisch ist. Er schreibt mit einem grossen Wortschatz und dem richtigen Mass an Humor. Die beiden Protagonisten Atticus und Oberon (Oberon ist ein Hund) führen einen wunderbar durch die Geschehnisse und die Dialoge zwischen Atticus und seinem Schäferhund sind absolut einzigartig. Auch vergisst Kevin Hearne nicht, dass Oberon, auch wenn er in Gedanken mit Atticus kommunizieren kann, ein Hund ist und wie ein Hund denkt. Was mich sehr beeindruckt hat an dem Buch ist, dass Kevin Hearne so viel Hintergrundwissen hat und die Geschichte perfekt ausgeklügelt ist. Häufig wird in Urban Fantasy Büchern vergessen, dass es da noch eine reale Welt gibt, die nicht einfach wegsieht, wenn jemand einen anderen auf der Strasse umbringt. Doch Kevin hat das super miteinander vermischt und Atticus hat mehr als nur eine Klage am Hals. Ich habe in der Geschichte keine einzige Stelle gefunden, die ich langweilig fand zum Lesen oder die mir den Eindruck gab, dass sie bloss ein Übergang war zu etwas Grossem. Die gekonnte Schreibweise von Hearne hat jede einzelne Szene spannend gestaltet und mich abwechselnd lachen lassen, aber auch mitfiebern mit Atticus und Oberon. Der Schreibstil ist zwar nicht mit Emotionen vollgepackt, aber dennoch kann man als Leser völlig nachvollziehen, wie Atticus denkt und handelt. Auch sein Charakter kommt gut zum Vorschein und ist verständlich angesichts der vielen Jahren, die er schon auf dem Buckel hat. Einige Überraschungen und Plot Twists geben dem Buch Spannung und die viele Charakteren - viele davon sind Götter - sind alle gut dargestellt; man weiss mehr als nur die Haar- und Augenfarbe einer Person. Durch das viele Wissen von Hearne habe ich ebenfalls dazugelernt und habe dem Autor während dem Lesen immer wieder andere Berufe zugeordnet, weil ich mir nicht vorstellen konnte, woher er all die Fachbegriffe hatte - erst am Schluss las ich, dass er Englischlehrer ist. Was mir auch gefällt, ist die Vermischung der alten Welt der Druiden und Götter mit der modernen Technik. Atticus gibt sich viel Mühe, sich an das Zeitalter anzupassen und Hearne bedachte beim Schreiben auch, dass es heutzutage z. B. DNA-Proben gibt und Atticus nicht mehr so handeln kann wie früher - auch wenn einige seiner alten Freunde das nicht einsehen. Aber ebenso hat die Magie in dem Buch eine Logik und ich kann nachvollziehen, wie die Magie gewirkt wird und aufgebaut ist. Ebenfalls ein Pluspunkt ist es, dass alle Götter mit einbezogen werden und somit die Religion keine Barriere ist, das Buch zu lesen oder eben nicht. Ich empfehle das Buch allen Liebhabern von Fantasy und Götterwelten! Und auch wenn Atticus keine Liebesbeziehung hat, hat er ein Liebesleben...

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  • Achtung Suchtgefahr!

    Gehetzt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. November 2015 um 20:54

    Atticus O’Sullivan ist die Hauptperson im ersten Teil der Chronik des Eisernen Druiden „Gehetzt“. Nach außen scheint er ein netter junger Ire mit einem Esoterikladen zu sein. Aber die Fassade täuscht. Denn Atticus ist nicht 21, sondern 2100 Jahre alt und obendrein ein äußerst mächtiger Druide. Im Laufe seines Lebens hat er sich schon des Öfteren mit höheren Mächten angelegt und das hat seinen Preis. Seit mehreren hundert Jahren ist der Druide nun auf der Flucht und versteckt sich vor den irischen Gottheiten, da er ein Schwert besitzt, dass der irische Liebesgott Aenghus Óg – der im Übrigen alles andere als lieb und nett ist – begehrt. Und genau jener hat ihn nun gefunden. Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog.

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  • Alter, Sprüche klopfender Druide

    Gehetzt
    Galizur

    Galizur

    07. November 2015 um 20:09

    Atticus O´Sullivan ist, nach dem Äußeren betrachtet, ein normaler junger Mann Anfang zwanzig. Er betreibt einen okkulten Buchladen, mischt Kräuter-Tees und verkauft allerhand magische Schriften und andere Dinge.  Was die wenigsten wissen ist, dass Atticus der letzte lebende Druide auf der Welt ist. Sein Alter beträgt stolze 2100 Jahre. Sein bester freund ist sein Wolfshund Oberon mit dem er allerhand Sachen erlebt. Was er allerdings gar nicht leiden kann sind Feenwesen und Götter. Mit denen steht er aufs Kriegsfuß, was der Grund ist, dass er sein Geschäft in einem Ortsteil von Arizona betreibt. Hier ist die Götterdichte am geringsten. Leider sind auch die Götter nicht ganz unklug und hecken eine Intrige gegen ihn aus bei der er all seine Weisheit und Erfahrungen einsetzen muss um zu überleben. Ich fand die Geschichte von Anfang an fesselnd und spannend. Am meisten gefielen mir die lustigen Sprüche von Atticus. Immer eine passende Antwort parat fegt er durch die Geschichte, welche sich Kevin Hearne ausgedacht hat. Viel muss man hier nicht sagen, als zu empfehlen es selbst zu lesen.  Es ist eine Abwechslung zu den vielen anderen Fantasy-Geschichten und mit gerade einmal 350 Seiten auch recht schnell und flüssig durchlebt. Was mir auch gefallen hat ist, dass Hearne die Aussprache der Irischen Götternamen, Orte und Gegenstände, welche in dem Buch häufiger vorkommen auf den letzten Seiten recht simpel erklärt. Man kann hier natürlich selbst entscheiden ob man es nutzen möchte.  5 Sterne war es mir wert.

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  • witzig, spannend, kurzweilig

    Gehetzt
    silencia86

    silencia86

    07. September 2015 um 07:54

    Fantasy ist eigentlich so gar nicht mein Genre; vor allem, wenn es sich dann noch um Götter handelt, die ich überhaupt nicht kenne. In meiner Vorstellung dreht es sich dabei häufig um epische Schlachten und sehr ernste und erhabene Charaktere. Umso mehr begeistert bin ich nun, nachdem ich Die Chronik des eisernen Druiden gelesen habe. Inhalt: Atticus, der über 2000 Jahre alte Druide und sein treuer Hund Oberon entsprechen so gar nicht meiner Vorstellung. Atticus hat sich in der Pampa niedergelassen, betreibt dort seinen kleinen okkulten Laden und will von Göttern und Elfen und dergleichen eigentlich gar nichts wissen. Er hat sich super an die Zeit angepasst, in der er lebt, hat immer einen frechen Spruch auf den Lippen und hilft auch noch einer Witwe in der Nachbarschaft. Doch so friedlich darf es natürlich nicht bleiben und so beginnt die Hetzjagd auf Atticus und sein Schwert. Meine Meinung: Zu Beginn habe ich mich doch etwas schwer getan mit den ganzen Göttern, die auch leider immer nur kurz vorgestellt werden. Das hat den Anfang etwas unübersichtlich gestaltet, gibt sich aber mit der Zeit. Die Geschichte bleibt die ganze Zeit über recht rasant, irgendetwas passiert immer und Atticus scheut sich auch nicht, sich mit jedem dahergelaufenen Gott anzulegen. Die Schlachten bzw. Kämpfe sind kurz und blutig und ufern glücklicherweise nicht aus. Vor allem die Gespräche mit seinem Hund Oberon lockern alles etwas auf und so hat man als Leser wirklich genug zu lachen. Die Hauptfiguren sind für mich authentisch gewesen, wobei der Druide doch sehr überspitzt dargestellt wurde. Leider bleibt Antticus' Widersacher Angus Og recht farblos. Ich hätte mir da etwas mehr erhofft. Fazit: Mich hat dieses Buch vollends begeistert. Es ist durchweg spannend, interessant, witzig und hält so manche Überraschung parat. Ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil.

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  • "Sturmwolken sind dreifach verflucht"

    Gehetzt
    mieken

    mieken

    06. July 2015 um 22:49

    Atticus, ein Druide, der mit seinem Wolfshund Oberon in Arizona lebt und einen kleinen okkulten Laden betreibt. Jahrtausende lang verfolgt und gejagt genießt er sein Leben und hat nicht vor den vermeintlich gottlosen Ort so einfach aufzugeben. Ein sympathischer Protagonist, der trotz seines Alters junggeblieben ist. Er ist unheimlich klug und sich dennoch für keinen oberflächlichen Scherz zu schade. Ausgerüstet mit einer guten Portion Paranoia und einer Schwäche für schöne Frauen kämpft Atticus sich durch so einige Sturmwolken. Götter aller Kontinente, Feen, Vampire und viele andere Wesen finden in diesem Buch ihren Platz. Es geht um Machtkämpfe, die auf dem Rücken des Druiden ausgefochten werden. Obwohl es zu keiner Zeit langweilig wird, fehlte es mir dennoch ein wenig an Spannung. Atticus und sein Wolfshund sind ein echtes Dreamteam und haben mir total gut gefallen. Genauso die Figur der alten Witwe und ich hoffe sehr, diese taucht auch in den Folgebänden noch auf. Trotz eines Sternabzugs war das Buch ein Lesevergnügen und ich freue mich auf die Folgebände.

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  • Und wieder eine neue Reihe die mir gut gefällt

    Gehetzt
    Kerstin_Lohde

    Kerstin_Lohde

    17. May 2015 um 21:42

    Ich habe schon öfters von dieser Reihe gehört aber konnte mir nicht vorstellen das mir diese Reihe gefallen würde. Nachdem ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe habe ich versucht neutral an dieses Buch zu gehen und es angefangen zu lesen. Als ich es angefangen hatte war es nicht immer leicht das Buch zu lesen denn es hat sich ab und an ein bißchen gezogen. Aber nach und nach wurde es besser und ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen denn es ist ein sehr interessantes Buch.

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  • Der Druide kommt, macht euch bereit für eine ultimative Hetzjagd!

    Gehetzt
    Sardonyx

    Sardonyx

    Atticus O'Sullivan, aka Siodhachan O Suileabhain, sieht man seine wahre Identität nicht an. Ein rothaariger Amerikaner irischer Herkunft in Arizona, tatöwiert, Alter 21, Besitzer des Ladens Das dritte Auge mit Kräutern und okkulten Dingen, Besitzer des Irischen Wolfhundes Oberon. Niemand weiß wirklich, dass er ein mehr als 2100 Jahre alter Druide im Bunde ist mit Magie, Göttern, Elementargeistern. Halt die ganze Palette von Zeitgenossen, die das Leben der Sterblichen verführerisch versüßen oder mordlustig versalzen können. Und nicht immer sind diese Persönlichkeiten höherer Mächte ihm wohlgesonnen. Magie ist nicht das, was der gewöhnliche Mensch Typ unter dem Schwenken eines Zauberstabes im Stile der Guten Fee versteht und Elfen, zum Beispiel, sind nicht wie ein Orlando Bloom im Legolas-Outfit. Seit mehreren Jahren bereits ist Atticus unterwegs, auf der Flucht vorm Liebesgott AENGHUS OG, der in unablässig verfolgt und Atticus vor viele Geplänkel mit magischen Wesen stellt. Der Grund? AENGHUS OG, der nicht sanft ist, nutzt Sterbliche und andere Geschöpfe wie leere Puppen seiner Machtgier, um Atticus das legendenumrankte Schwert Fragarach abzunehmen. Ein Schwert, das alles und jede Rüstung durchdringt und in Atticus' Hände während eier blutigen Schlacht gefallen ist. Das ist zwar bereits eine Weile her, aber Götter sind schrecklich anhänglich gegenüber ihren Feinden. Ein ausgedehnter Angriff von AENGHUS OG , vor dem verschiedene Göttinnen warnen, ist für den Eisernen Druiden Atticus beinahe Alltag, aber nun reicht das Netz von lauernden Feinden noch weiter, es ist noch dichter als ein Mistelgeflecht. Erst tötet Oberon, für Momente seines eigenen sanftmütigen Hundewillens beraubt, einen Parkranger. Atticus und Oberon werden in die Fänge der Polizei getrieben, die von fremden, magischen Willen manipuliert werden. Die Suche und Jagd auf den sprechenden Hund wird zum Kampf um Fragarach, das Schwert, das so viele Geheimnisse birgt. Atticus wird in eine Hetzjadg verwickelt, die seine Kräfte bis zum Rand drängt und ein Kampf ums Überleben wird - sein Leben, das von seinen Freunden. Gefangen, gehetzt, von Magie umgeben und immer auf der Hut muss Atticus sich seinem Feind stellen, weil die Hexen, die Atticus nicht grundlos hasst, Oberon und den Anwalt von Werwolf verschleppt haben. Sie wollen ihn dazu zwingen, das Schwert abzugeben. Mit einem Rudel Werwölfe und einer manchmal von einer Hexenseele besessenen Barkeeperin nimmt Atticus die Herausforderung zum Kampf an. Das Leben ist wild. Das Leben ist aber noch wilder, wenn man der letzte Druide auf freiem Fuße ist ... Wirft man einen Blick auf die Anzahl der von mir vergebenen Sterne, erkennt man, dass der Fall vorliegt namens Mich-hat-wieder-ein-Buch-vom-Hocker-gerissen. Das passiert bei mir eigentlich regelmäßig, aber nun wird die Sache sehr interessant, denn Druiden sind mir noch nie begegnet. Trommelwirbel und ein wenig irische Folkmusik für Kevin Hearnes Bestseller ,,Die Chronik des Eisernen Druiden - Gehetzt"! In letzter Zeit ist meine bevorzugte Literatur voller Hexen oder Götter im 21. Jahrhundert. Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich erst durch den Cover, dann durch Rezensionen, als es im Kopf klick! machte und ich mir sagte: ,,Nein, das muss ich lesen!" Diese Entscheidung bedauere ich gar nicht. ,,Gehetzt" ist der erste Teil von der Chronik des Eisernen Druiden und ein gefundenes Fressen für alle, die sarkastische und charakterstarke Hauptfiguren mögen. Atticus rockt! Erfrischend witzig schlägt der Humor des Buches überall Wurzeln und treibt spannungsgeladene Früchte. Aus der lässig-betonten Ich-Sicht von Atticus nimmt der Leser an allen Geschenissen teil und es ist so entspannend, sich mit dem Buch zurückzulehen, während Atticus sich scherzereißend fast in den Tod stürzt. Prinzipiell ist die Handlung für allerhand Überraschungen zu haben, wobei zu Anfang Beschreibung über Atticus' damaliges und jetziges Leben den Löwenanteil einnehmen. Für Ungeduldige mag das zäh vorkommen, was bei mir aber nicht zutraf. Nach einer Hetzjagd heißt es nun zu verschnaufen und mein abschließendes Urteil kundzugeben. Auf Hochglanz poliert ist mein Richtersschwert des Rezensenten, allerdings nicht so magisch wie das Schwert Fragarach. Sei's drum, ich will nicht, dass mich wegen einem Schwert Hexen und Götter verfolgen! Da dem Eisernen Druiden noch ein Amulett von 4 machtvollen Sternen fehlt, überreiche ich ihm ein solches, verschlungen wie die zauberkräftigen Knoten der keltischen Kunst.

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    • 5
  • Einfach lustig

    Gehetzt
    belly_99

    belly_99

    28. March 2015 um 12:23

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist wirklich lustig geschrieben und dennoch spannend. Auf jeden Fall empfehlenswert.

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