Kirsten Wulf Tanz der Tarantel

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Inhaltsangabe zu „Tanz der Tarantel“ von Kirsten Wulf

Atmosphärisch, sinnlich, spannend – der perfekte Sommerkrimi aus Italien Am frühen Morgen des dritten Tages des Festes zu Ehren von Santu Paulu, dem Schutzheiligen der kleinen Stadt Galatina in Apulien, liegt eine Leiche in der Kapelle des Heiligen: Nicolà Capone, der erfolgreichste junge Pizzica-Musiker aus dem Salento, der zwei Tage zuvor noch einen umjubelten Auftritt hatte. Der brummige Commissario Cozzoli, der gerade in Mailand in einem Antimafiaprozess aussagt, kommt Hals über Kopf zurück und trifft auf Elena Eschenburg. Die Hamburger Journalistin, die sich gerade in Apulien niedergelassen hat, um ein neues Leben zu beginnen, hat den Musiker in den Tagen zuvor für eine Reportage begleitet. Gemeinsam beginnen sie zu ermitteln; die Nachforschungen führen sie in malerische Städte und in uralte Steindörfer, zu Nicolàs Familie und zu seinen Verehrerinnen. Sie stoßen auf Schweigen und stellen fest, dass in Apulien manche Geschichten nur die Musik erzählen kann.

verwirrend

— gesil
gesil

Wers mag. Ich nicht!!!

— Matzbach
Matzbach

Elena von Eschenburg wollte eigentlich nur Fotos machen, aber dann findet sie eine Leiche und schon geht´s los mit den Ermittlungen.

— Norskehex
Norskehex

Ein wunderbarer Sommerkrimi mit viel Sonne und Urlaubsstimmung, trotzdem auch spannend, einfach so zum Weglesen!

— Rabenprinzessin
Rabenprinzessin

Die Schilderungen, die Beschreibung der Natur und den Einwohnern, die ganze Handlung ist wunderbar zu lesen.

— RubyKairo
RubyKairo

Zwar ist es nicht so spannend, dass man vom Stuhl fällt, aber die pregnanten und meist sehr sympathischen Charaktere machen das wieder wett.

— JessSoul
JessSoul

Als Roman sehr schön zu lesen, Urlaubsstimmung inklusive. Für einen Krimi fehlte mir etwas Spannung.

— angi_stumpf
angi_stumpf

unterhaltsamer Krimi mit viel italienischem Flair

— katze267
katze267

Spannender Ausflug nach Apulien. Spiegelt die italienische Lebensweise wieder.

— thora01
thora01

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  • Bavaria von der Tarantel gestochen

    Tanz der Tarantel
    Bavaria123

    Bavaria123

    06. June 2017 um 17:46

    Die Geschichte =========== . Elena von Eschenburg lebt nach ihrer Trennung seit kurzem mit Sohn Ben bei ihrem Onkel Gigi in Apulien. In den heißen Sommermonaten lernt sie die Tradition der “Pizzica”-Musik kennen, die ehemals hypothetisch die Wirkung hatte, besessene Frauen (die sog. “tarantate”) zu heilen, die von einer Tarantel gebissen wurden und deshalb unter einer Art Fluch oder Wahn zu leiden schienen. Elena lernt Nicola kennen, der sich ganz dieser Musik verschrieben hat. Sie begleitet den Mann und seine bunte Truppe einige Tage lang, um Material und Fotos für eine Berichterstattung zu sammeln. Es beginnt ein bedeutendes Fest zu Ehren der alten Bräuche und der Auftritt von Nicola und seinem Team wird einer der Höhepunkte sein. Am Morgen des dritten Festtages erhält Elena frühzeitig eine rätselhafte SMS von Nicola, der sie in einer kleinen Kapelle sehen will. Sie nimmt ihre Kamera und fährt trotz einiger Ängste zum Treffpunkt. Doch dort trifft sie nur noch Nicolas Leiche an. Kommissar Cozzoli ist indessen noch in Mailand, um seine Aussagen bei einem Mafia-Prozess zu machen. Während seiner Abwesenheit beginnt Elena auf eigene Faust mit den Ermittlungen… Meine Meinung ============ . Beim Anblick des Buches in meinen Händen habe ich mich erstmal gefreut. Was für ein verlockendes Cover. Hier aus dem Fenster geschaut und nur graue Wolken, Regen und Wind gesehen und dann ein traumhaftes Blau und eine interessante Kulisse auf dem Buch. So kann Sommerlektüre aussehen. Das hat mir dann sehr schnell Lust zum Losblättern gemacht. Da ich zwar schon mal in Italien war, wusste ich zwar so ungefähr, wo Apulien zu finden ist. Aber ein wenig genauer musste ich mich dann doch informieren. Apulien ist eine in Südost-Italien gelegene Region mit der Hauptstadt Bari. Die Halbinsel Salento im Süden Apuliens bildet den sogenannten „Absatz“ des italienischen „Stiefels“. Das Klima bietet milde Winter und heiße Sommer. Na gut, dann war ich mir zumindest geografisch schon einmal im Klaren darüber, wohin die Lesereise mich führen würde. Dann kam aber gleich die nächste Frage, die sich mir stellte. Was bitte hat eine Tarantel mit dem Tanzen zu tun? Hier wird man von der Autorin zwar zuerst in den heißen Tanz und dann in eine ganz allmähliche Erklärung geworfen, aber so ganz genau wusste ich es dann immer noch nicht. Wie gut, dass man heute alles hinterfragen kann. Die Tarantella ist ein aus Süditalien stammender Volkstanz. Wahrscheinlich wurde ihr Name von der Stadt Tarent, die eben in Apulien liegt, abgeleitet. Der Volksmund legt dem Namen jedoch „Tarantula“ zugrunde, einer unter anderem in Italien anzutreffenden Spinne. „Tarantella“ hieße dann im Ursprung „kleine Tarantula“. Der Biss der Tarantel ist schmerzlich, aber nicht hoch schädlich. Der wilde Taranteltanz soll eine Therapie darstellen: Die Musiker kamen ins Haus des Patienten oder auf den Marktplatz und begannen zu spielen; der Gebissene tanzte bis zur völligen Erschöpfung, um das Gift aus dem Körper zu treiben. Nun gut, damit begann dann eben auch das Buch. Und ich befand mich nicht etwa im Mittelalter, sondern wohl in den 1970er Jahren. Und damit nicht genug. Kaum hatte ich das nun alles nachgelesen, wurde im Buch von den Pizzica Klängen geschrieben, der furiosen Musik des Salento. Ah ja. Also wieder nachlesen. Die Pizzica ist ein aus dem 14. Jahrhundert stammender ursprünglich therapeutischer Tanz. Der Name kommt vom italienischen Wort „pizzicare“, was „stechen“ oder „beißen“ bedeutet. Gut, nun aber mal weiter im Buch. Ich wurde gleich am Anfang eben nicht nur mit all den landestypischen Dingen konfrontiert, sondern auch noch mit vielen, vielen Namen. Es gibt wohl ein Vorgängerbuch, welches Elenas Ankunft in Italien und ihre erste Zeit dort beschreibt. Aber das hatte ich nicht gelesen. So stand ich da und musste Rosaria, Gianni, Elena, Ben, Gigi, Michele und Nicola, deren Namen mir alle bis zur Seite 10 um die Augen gehauen worden waren einordnen. Das wäre ja eine Sache gewesen, die man dann noch gemanagt bekommt, aber dann geht es auch noch mit Gegenwart und Rückblicken munter weiter. Und es kommen noch eine Menge mehr Personen im Lauf des Krimis dazu. Leider bleiben diese aber allesamt sehr schwach charakterisiert. Gut, der Kommissar ist launisch und brummig, das sind aber so viele andere Kommissare auch. Elena ist mir zu oberflächlich, als dass man sich mit ihr identifizieren möchte. Gigi, ihr Onkel, ist noch am sympathischsten. Leider sind das noch nicht alle Mankos, die mir aufgefallen sind. Was mich wirklich sehr gestört hat, waren die vielen italienischen Vokabeln, die kursiv auf jeder Seite mehrfach eingeschoben worden sind. Frau Wulf, es tut mir sehr leid, aber das nervt. Ich mag die italienische Sprache sehr und kann mir auch durchaus Essen und Trinken bestellen und ein paar Floskeln wechseln. Es ist also nicht so, dass ich nur deutsch lesen und sprechen möchte. Aber in diesem Buch ist der Schmerzfaktor an Sprachengewirr doch überschritten. Zumal sich dann auch noch Fehler eingeschlichen haben. Auf Seite 33 wird beispielsweise aus Gianni plötzlich Nicola. Auf Seite 121 lese ich: …“ einige Leute kam mit Tamburinen heraus“, für mich kamen sie heraus. Die Geschichte an sich geht relativ unblutig und eigentlich auch recht unspektakulär dem Ende entgegen. Ich wollte schon gern noch das Ende der Ermittlungen erfahren und habe deshalb bis zum Ende durchgehalten. Aber trotz allem würde ich das Buch doch empfehlen. Und zwar zwei Gruppen. Zum einen Italienliebhabern, die hier durchaus die Landschaft, die Bewohner, das Essen und das Klima sehr detailliert beschrieben bekommen. Das ist sehr gelungen und stimmt sicher auf eine Italienreise wunderbar ein. Man kann ja nebenbei auch schon eine Menge italienisch lernen. Zum anderen werden Musikbegeisterte ganz auf ihre Kosten kommen, denn es wird reichlich Tamburin gespielt. Und ich mag das wunderschöne Cover, dass so ganz im Gegensatz zu dem grauen Ausblick aus meinem Fenster steht. . . Die verwendete Zitate / Leseproben wurden ausgewählt und eingebaut um den Stil, Spannungsanteil, Detailreichtum oder ähnliches aufzuzeigen. Sie gehören nach wie vor dem rechtlichen Eigentümer, also dem Autoren und dienen hier lediglich der Unterstützung meiner Rezension. Der Bericht erscheint auch auf anderen Portalen unter dem Namen Bavaria123

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  • Ein eigenartiger Kriminalroman

    Tanz der Tarantel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. June 2015 um 18:40

    Meinung: Das Buch beginnt zu Anfang recht verwirrend und undurchsichtig , weshalb ich einige Probleme hatte , einen Zugang zu der Story zu bekommen . Leider legte sich auch die anfängliche Skepsis der Erzählweise nicht, da ich bis zum Schluss mit ihr haderte und diese als sehr ansträngend und als wenig atmosphärisch empfand . Der Schreibstil der deutschen Autorin Kirsten Wulf ,ist an sich sehr flüssig und solide ausgearbeitet ,dennoch blieb bei mir die Spannung gänzlich aus und auch das Feeling eines italienischen Kriminalromans, wollte sich bei mir nicht einstellen . Der Spannungsaufbau , ist bis zum Ende des Buches kaum zu erkennen und entwickelt sich im Laufe der Geschichte kaum weiter , weshalb das Lesen und die Story deutlich zu zäh vorangehen . Obwohl dieses Buch keines Falls dick ist , fühlte es sich beim Lesen wie ein dicker Wälzer an, da der Aufbau und der Verlauf der Geschichte , alles andere als unterhaltsam ist . Sowohl die Story ,als auch die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere, wirkte unfertig und zu ungenau ausgearbeitet . Gerne hätte ich mehr über einzelnen Protagonisten erfahren und hätte wäre gerne tiefer in die Emotionalität und in die charakterliche Weiterentwicklung eingedrungen . Leider fand ich auch zu den Hauptpersonen keinen richtigen und emotionalen Zugang, da mir diese über weite Strecken hinweg zu oberflächlich und klischeehaft beschrieben waren . Fazit: Ein Kriminalroman ,der das Feeling Italiens an manchen Stellen sehr gut auf den Leser transportieren kann , dennoch gewinnen im Laufe der Zeit , die langatmigen und verwirrenden Stellen überhand! Ein angenehmer, lockerer und flüssiger Schreibstil, Charaktere und eine Story , die mehr Tiefe hätten vertragen können . Und ein Spannungsaufbau, der eindeutig unter seinen Möglichkeiten bleibt . Mich konnte dieser so vielversprechende Kriminalroman nicht überzeugen , weshalb ich 2 von 5 Sternen vergebe .

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  • La Tarantella

    Tanz der Tarantel
    gesil

    gesil

    16. February 2015 um 10:37

    Am Morgen des dritten Tages des Festes Santo Paolo liegt Nicola Capone tot in der Kapelle des Schutzheiligen. Doch wer hat den gefeierten Pizzica-Musiker ermordet und wie einen tarantato hergerichtet und warum? Sollte Nicola Capone und dessen Familie lächerlich gemacht werden? Elena von Eschenburg und Commisario Cozzoli ermitteln. „Tanz der Tarantel“ ist der erste Kriminalroman aus der Feder von Kirsten Wulf, den ich gelesen habe. Und obwohl der Schreibstil der Autorin gut zu lesen ist, haben mich die immer wieder eingestreuten italienischen Begriffe in meinem Lesefluss gestört, da ich kein Italienisch spreche. Zwar waren sie für das Verständnis der Handlung nicht wichtig, dennoch wäre meiner Meinung nach hier weniger mehr gewesen, um nicht zu sehr im Lesen gebremst zu werden. Ebenso verwirrten mich die Hinweise auf eine offenbar existierende Vorgeschichte, die nicht weiter beleuchtet, sondern nur hier und da Erwähnung findet. Schließlich soll es sich bei „Tanz der Tarantel“ um den ersten Fall für Commisario Cozzoli und Elena von Eschenburg handeln. Von daher hatte ich mit einem Auftaktband gerechnet, in dem sich auch die Protagonisten erst einmal „finden“ müssen. Doch während des Lesens hatte ich immer wieder den Eindruck, dass sich Elena und der Commisario bereits kennen und erst nach Beendigung des Romans las ich von „Aller Anfang ist Apulien“, mit dem die Reihe um die beiden Ermittler wohl tatsächlich beginnt – nur ist es vermutlich kein Krimi?! Wobei auch „Tanz der Tarantel“ nur bedingt ein Kriminalroman ist. Zwar geht es um die Aufklärung des Todes Nicola Capones, doch die „Rahmenhandlung“ nimmt dabei dermaßen viel Platz ein, dass der Krimi in den Hintergrund rückt und die Aufklärung eher nebenbei passiert.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    kubine

    kubine

    04. November 2014 um 18:43
  • …weiter in Apulien

    Tanz der Tarantel
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    25. October 2014 um 08:12

    Als Elena entdeckt, dass ihr Mann eine Affäre mit der Sekretärin hat, packt sie ihre Sachen und fährt mit dem Sohn Ben nach Italien zu Onkel Gigi. Onkel Gigis Palazzo ist allerdings nur bedingt bewohnbar. Sie fühlt sich wohl dort, was vielleicht auch daran liegt, dass sie mit dem Künstler Michele zusammen ist. Beim Fest der Tarantel wird eine Frau durch die Pizzica-Musik von einem Tarantelbiss geheilt. Nicola ist ein Meister im Spiel dieser rhythmischen Musik. Elena möchte eine Fotoreportage über ihn machen. Als sie zu einer Verabredung mit Nicola in die baufällige Kapelle kommt, liegt Nicola tot vor dem Altar. Sie versucht zu ermitteln, warum Nicola sterben musste. Dabei bringt sie nicht nur sich, sondern auch ihren Sohn ihn Gefahr. Wie schon in „Aller Anfang ist Apulien“ bekommt man neben dem Krimi eine Menge italienisches Flair geliefert. Ganz nebenbei erfährt man sehr viel über die apulische Küche. Die Charaktere sind detailliert gezeichnet. Elena ist eine sympathische, wenn auch dickköpfige Frau. Aber auch Commissario Pantaleo Cozzoli, ein bärbeißiger Mafiajäger, würde gerne mit dem Kopf durch die Wand. Die Geschichte entwickelt sich langsam, wird aber immer spannender. Sehr schönes Buch mit tollem Cover.

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  • Gähnende Langeweile

    Tanz der Tarantel
    Matzbach

    Matzbach

    16. October 2014 um 09:11

    Passiert mir selten, dass ich ein Buch hundert Seiten vor dem Ende beiseite lege, aber diesmal war es unvermeidbar. Selten habe ich mich so gelangweilt, die Handlung plätschert vor sich hin, man erfährt viel über die Befindlichkeiten der beiden Hauptdarsteller, aber ob es sich überhaupt um einen Mord handelt, wird dem Leser mit dem ständigen Verweis auf das ausstehende Gutachten der Rechtsmedizin verweigert. Ein Musiker wird in Frauenkleidern drapiert ausgerechnet von der Hauptdarstellerin gefunden, die, ganz Fototgraphin, natürlich sofort knipst, obwohl sie später nicht weiß, warum sie es getan hat. Dabei wird sie offensichtlich beobachtet und dahingehend erpresst, dass die den Toten demütigenden Fotos veröffentlicht werden. Deshalb, und weil sie den Toten kurz zuvor kennen gelernt hat, ermittelt Elena von Eschenburg also auf eigene Faust und kommt damit dem zuständigen Kommissar Cozzoli immer mal wieder in die Quere usw., usw... Dabei scheint der den Buchtitel abgebende rituelle Tanz der Pizzica eine Rolle zu spielen. Neben der belanglosen Handlung stören mich als Leser die unvermittelten Zeitsprünge, die die Lektüre versauern. Ein Beispiel: Elena fragt in einem Gespräch mit ihrer Freundin, warum deren Mann kurz vor dem Tod mit dem späteren Opfer gesehen wurde. Als Leser fragt man sich: "Häh, woher weiß die das denn?". Die Antwort kommt dann im nächsten Kapitel. Das muss man sich wirklich nicht in voller epischer Breite antun, daher meine Kapitulation. Auf das Buch gestoßen bin ich durch eine Verlagswerbung in einem anderen KIWI-Krimi, der weitaus besser war. Mit Bannalec und Voosen/Danielsson hat der Verlag auch bessere Autoren zu bieten. Mein Fehler war es, sich dadurch verführen zu lassen.    

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  • Tanz der Tarantel

    Tanz der Tarantel
    Norskehex

    Norskehex

    28. September 2014 um 16:47

    Da ich bereits das erste Buch von Kirsten Wulf "Aller Anfang ist Apulien" gelesen habe, musste ich natürlich auch das zweite lesen. Wieder ist Elena von Eschenburg die Hauptperson der Geschichte. Sie hat sich gemeinsam mit ihrem Sohn Ben im süditalienischen Lecce gut eingelebt und bewohnt eine Wohnung im Palazzo ihres Onkels Gigi. Ben hat ist in der Schule integriert und Elena möchte jetzt gern wieder als Fotojournalistin arbeiten. Eines Abends trifft sie in einem Nachbarort auf eine Musikgruppe, die Pizzica, eine traditionelle Musikart der Gegend, spielt. Sofort ist Elena fasziniert von der Magie der Musik und beschließt über die Gruppe Lu Ientu (der Wind), eine der bekanntesten dieser Gruppen, ein Portrait zu machen. Die Gruppe wurde gegründet von Nicola, der mit Lu Ientu den alten salentinischen Musikstil der Taranta wiederbelebt hat. Der Legende nach konnte mit dieser Musik früher das Gift von Spinnen und Schlangen aus gebissenen Menschen herausgetanzt werden. Nicola ist bereit für ein Portrait und führt Elena in die Welt des Pizzica ein. Eines Morgens bekommt sie von ihm eine SMS, dass sie sich mit ihm in der Kapelle in Galatina treffen soll. Als sie dort ankommt, findet sie Nicola tot und drappiert wie einen Tarantato (einen dieser Gebissenen). Der übereifrige Dorfpolizist hält sie erstmal für die Täterin und lässt sie verhaften. Doch Commissario Cozzoli, der schon den letzten Fall mit Elena gelöst hat, mischt sich ein und so kommt Elena wieder frei. Fortan werden sie und ihre Sohn bedroht, denn jemand hat Elena beobachtet in der Kapelle und möchte, dass sie die Fotos, die sie dort gemacht hat, veröffentlicht. Trotz allem kann Elena sich nicht zurückhalten und muss herausfinden wer Nicola warum umgebracht hat. Wer hat einen Nutzen von Nicolas Tod? Was hat dessen Bruder Massimo damit zu tun? Und gibt es eine Verbindung zu den mysteriösen Diebstählen jahrhundertealter Olivenbäume? Die Lösung des Falles finden Cozzoli und Elena in der Vergangenheit... Kirsten Wulf gelingt es den Süden Italiens so lebendig und positiv zu beschreiben, dass man am liebsten mal kurz in Lecce vorbeischauen möchte, um die sympathischen und manchmal auch skurilen Personen zu treffen. Von der ersten Seite an zieht die Geschichte einen mittenhinein in den heißen Sommer Süditaliens und in die chaotische Familie von Elena. Wie immer ist Gigi der Garant, dass alles irgendwie doch organisiert abläuft und am Ende alle keine allzu großen Gefahren bestehen müssen. Besonders amüsiert hat mich die Reise von Elenas Chefredakteurin, die mit einem totalen Touristenblick auf Italien schaut und natürlich nur das Bilderbuch-Italien sieht. Selbstverständlich kennt wieder jeder jeden und so helfen alle mit mehr oder weniger neuen Informationen mit, dass Elena und der Commissario den Fall schließlich lösen können. Das Cover gefällt mir sehr. Darauf zu sehen eine Landzunge mit einer alten Stadt direkt über dem weiten Meer und vor blauem Horizont. Den Titel Tanz der Tarantel finde ich sehr gut gewählt und passend zum Inhalt. Ein winziges Problem hatte ich anfangs mit den Rückblenden, die über die Zeit vor Nicolas Tod berichten. Die kamen für mich etwas unvermittelt. Alles in allem ein großartiger Krimi aus dem tiefen, wilden Süden Italiens über die Macht und Magie der Musik und eine Landschaft, die man sonst nicht so in Romanen und Krimis zu "sehen" kriegt. Diese Buch sollte unbedingt auf den Sommer-Strand-Sonne-Lesestapel und ist eine großartige Lektüre für den (Italien-)Urlaub.

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  • Sommer, Musik und Taranteln

    Tanz der Tarantel
    Rabenprinzessin

    Rabenprinzessin

    10. September 2014 um 19:13

    Kirsten Wulf schafft mit "Tanz der Tarantel - Ein Apulien-Krimi" eine spannende, sommmerlich-leichte Lektüre, nichts zum lange grübeln oder schwer brüten, sondern einfach ein spannender Krimi zum weglesen, während man auf der Terasse sitzt oder im Garten liegt. In der kleinen Stadt Galatina wird ein traditionelles Fest zu Ehren des Heiligen Santo Paolo gegeben. Dieser ist der Schutzpatron, der vor Spinnen und auch vor dem Biss der Tarantel schützt. Ein alter Volksglaube und die musikalischen Exorzissmen, die dazugehörten, wurde von der Kirche überformt. Der Versuch die Gläubigen von den traditionellen Ritualen abzuhalten, war jedeoch nur mäßig erfolgreich und so wurde die entsprechende Kapelle mit dem heilgen Brunndenwasser versiegelt. Die Volksfeste finden jährlich statt und natürlich laufen noch immer Kirchentradition und Volksglaube nebeneinander her. In dieser Stimmung will die deutsche Fotojournalistin Elena eine aufstrebende junge Band dokumentieren. Der Sänger Nicola Capone und seine Freunde haben die traditionellen Klänge erneuert und in die Welt hinausgetragen. Sie wollen Erfolg und sind auf dem besten Weg dazu. Selbst Elenas schräge Exchefin hat von der Truppe gehört und reist mit viel Brimborium an, um den Text für die Reportage zu verfassen. Nach dem Fest und einem tollen Konzert der Band Lu Intenu, verschwindet der Sänger und taucht erst am Morgen des dritten Tages wieder auf: Als Leiche. Elena steckt bereits viel zu tief in der Szene drin und ihre Neugier verhindert, dass sie sich rechtzeitig zurückzieht und die Polizei? Commissario Cozzoli ist gerade nicht in der Stadt, da er endlich nach vielen, vielen Jahren in einem Mafiaprozess aussagen soll. Sein Herzblut hat er für die Arbeit und Auflkärung in der Mafiaszene gegeben und nun ist sein großerr Auftritt. Aber so richtig genießen kann er ihn nicht, denn er kennt Elena und es bereitet ihm schlaflose Nächte, weil er ahnt, dass sie gerade dabei ist sich in Schwierigkeiten zu bringen. Und schon beginnt eine spannende Ermittlung mitten zwischen uralten Olivenbäumen, traditioneller Musik und gewürtz mti einem Hauch Mystik, ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren. Ein wirklich schöner, kleiner Sommerkrimi!

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  • Tod eines Musikers

    Tanz der Tarantel
    JessSoul

    JessSoul

    05. September 2014 um 17:11

    Elena von Eschenburg ist in Italien geblieben und führt dort ein eigentlich idyllisches Leben mit ihrem Sohn Ben, Onkel Gigi und ihrem jüngeren Freund Michele. Sie arbeitet als Journalistin für eine Zeitschrift in Deutschland und soll über das Fest Santo Paolo zu Ehren des Heiligen Paulus berichten. Dieses Fest wird begleitet von den Klängen der traditionellen Pizzica und Elena möchte mehr über diese Musik in Erfahrung bringen. Dabei gelangt sie an den berühmten Musiker Nicola Capone. Dieser schickt ihr eines frühen Morgens eine SMS, um sie in einer alten Kirche zu treffen. Doch als Elena dort ankommt, liegt Nicola tot vor dem Altar, gekleidet wie eine Tarantata, wie jemand, der von der Tarantel gebissen wurde. Der Fall wird an Comissario Cozzoli übergeben, der Elena warnt, nicht auf eigene Faust zu ermitteln. Doch als geborene Journalistin kann sie natürlich nicht anders, und so landen beide in einem undurchsichtigen Labyrinth aus Tradition und Familiendrama, bis Elena schließlich selbst im gefährlichen Mittelpunkt steht. "Tanz der Tarantel" von Kirsten Wulff ist der zweite Teil der Apulien-Reihe um Elena, Ben, Onkel Gigi, Michele, Comissario Cozzoli und einige andere. Jede Figur hat ihren eigenen, berührenden und teils belustigenden Charakter, die Szenerie ist sehr bildhaft und versetzt einen sofort in den Urlaub. Auch die eigentliche Kriminalgeschichte ist bis zum Schluss absolut fesselnd und spannend und nicht allzu leicht zu erraten, was ja schon ein absoluter Pluspunkt bei einem Kriminalroman ist, denn viele andere sind leider viel zu vorhersehbar. Ich fand den ersten Teil der Reihe nicht allzu klasse, aber beim zweiten Teil habe ich gemerkt, dass es mich sehr gefreut hat, alle "wiederzusehen" :-) Es hat wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich hoffe, dass es auch einen dritten und vielleicht auch einen vierten Teil geben wird. Allerdings habe ich noch ein paar inhaltliche Anmerkungen:  Auf Seite 348 sagt Filomena "Nicola" statt "Gianni". Cristina nennt Nicola auf Seite 331 ihren Bruder, Elena sagt, sie seien Halbgeschwister, aber ich bin der Meinung, dass Nicola eigentlich Cristinas Onkel ist, schließlich ist Cristina die Tochter von Carmela und Carmela ist die uneheliche Tochter von Gianni. Da Nicola sein Sohn ist, sind Nicola und Carmela Halbgeschwister und Nicola somit der Onkel von Carmelas Tochter Cristina.

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  • Ein Apulien-Krimi

    Tanz der Tarantel
    RubyKairo

    RubyKairo

    22. August 2014 um 21:56

    Das Buch lässt sich flott lesen. Die Erzählperspektive wechselt, ist häufig bei Elena Eschenburg, die Hamburger Journalistin, die sich gerade in Apulien niedergelassen hat, um ein neues Leben zu beginnen, aber auch immer wieder bei anderen Charakteren. Dadurch hat man als Leser immer wieder andere Sichtweisen auf die Geschehnisse. Die Handlung bleibt spannend und liefert bis zum Schluss interessante Wendungen. Details verrate ich natürlich nicht, nenne nur ein Stichwort: Una tarantata-Der Tanz der Tarantel. An dieser Stelle muss ich allerdings noch einen Kritikpunkt anbringen. Für meinen Geschmack passierte auf den 343 Seiten fast schon ein wenig zu viel, mir wäre es lieber gewesen, wenn man einigen Handlungspunkten mehr Raum gegeben hätte. Aber für kurzweilige Unterhaltung ist bei diesem Buch auf jeden Fall gesorgt. Ein durchweg spannender Krimi mit einem interessanten, tiefgründigen Hintergrund. Der Krimi ist keineswegs reißerisch, er trieft auch nicht vor Blut. Aber man spürt die Bedrohung, zunächst unterschwellig, dann immer offener. Es ist unser normaler Alltag, der die Gefahren, die unterschiedlichen Machtstrukturen in unserer Gesellschaft und ihre negativen Auswirkungen auf das Individuum überdeckt. Das macht die Geschichte so glaubwürdig. Überdies deutet die Autorin viele Tatsachen nur an, und es bleibt dem Leser überlassen, sich die Dinge weiter auszumalen. Es ist ein wirklich erfrischender, bodenständiger Krimi, dessen Stoff gut recherchiert ist. Auch scheint der Autorin dieses Thema sehr wichtig zu sein. Atmosphärisch, sinnlich, spannend –ein Sommerkrimi aus Italien. Im wahrsten Sinn des Wortes.......liebe Leser es prickelt und knistered. Der Leser muss mit vielen Überraschungen rechnen; denn wieder einmal stellt sich heraus, dass nichts so ist wie es zunächst scheint...Die beste Neuerscheinung seit langem mit einem liebenswerten, ungewöhnlichen Ermittlerpaar bei seinem ersten Fall...........hoffentlich gibts einen Nächsten.

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  • Krimi mit süditalienischem Flair

    Tanz der Tarantel
    Julitraum

    Julitraum

    11. August 2014 um 20:33

    Die Halbitalienierin und Fotojournalistin Elena ist nach dem Scheitern ihrer Ehe mit ihrem kleinen Sohn Ben von Hambug zu ihrem Onkel Gigi nach Apulien gezogen. Hier versucht,sie weiter als Fotojournalistin zu arbeiten. Eine neue Liebe, Michele, einen etwas jüngeren Maler, hat sie auch gefunden. Gerade als sie noch kein Thema für eine mögliche Fotoreportage hat, ihr Onkel Gigi versucht sie erfolglos zu überreden, sich dem unverschämten Diebstahl alter Olivenbäume zu befassen, macht sie Bekanntschaft von Nicola und seiner Band, die musikalisch einen alten Brauch neu zum Leben erwecken. Auch andere Musiker versuchen dies, doch Nicola ist mit seiner Musik mittlerweile sehr erfolgreich. Pizicca, eine Musik, die früher rituell zelebriert wurde, um eine Frau, die von einer Tarantel gebissen worden war, wieder zu heilen. Manche geben nichts auf diese alten Pizicca-Geschichten, aber die Musik ist sehr mitreißend und verleitet viele zu Tanzgelagen. Elena bereitet eine Reportage mit Nicola vor und ist immer mehr fasziniert von seiner Musik und Cristina, der jungen Sängerin mit ihrer atemberaubenden Stimme. Als Nicola nicht zu einem Interview-Termin erscheint und Elena, dann früh morgens per SMS in eine alte Kapelle zu einem Treffen bestellt, ist sie zunächst verstimmt, macht sich aber doch zu dem Treffen in die verfallene Kirche auf. Dort allerdings muß sie Nicola tot vor dem Altar liegend auffinden. Er trägt noch dazu eine weißes Kleid, wie es früher die "tarantata", die Frauen, die von dem Tarantelbiss geheilt werden sollten, trugen. Elena ist sehr verstört und wird von der örtlichen Polizei nun auch noch als Tatverdächtige festgenommen. Durch Onkel Gigis Freundschaft zu Kommissar Cozzoli, kann aber Schlimmeres verhindert werden. Dennoch muß sich Elena ständig in die Ermittlungen einmischen, was Cozzoli einerseits von Nutzen ist, sie aber auch in Gefahr bringt. Der Krimi hat mir ganz gut gefallen, auch wenn er zu Beginn einige Längen hat. Es ist kein Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann, dafür aber ein sehr gut geschriebener Krimi mit süditalienischem Flair. Man merkt deutlich, daß sich die Autorin vor Ort auskennt. Sie beschreibt das richtige Süditalien und malt nicht nur tolle Urlaubsfeeling-Bilder. Geschickt spannt sie den Erzählbogen, indem sie aus der Gegenwart in die kurzzeitige Vergangenheit wechselt und der Leser so einen Einblick in das Kennennlernen von Elena und Nicola bekommt und Elenas Eindrücke von Nicola, seiner Famile und seiner Umgebung mitbekommt. Schließlich muß hier das Tatmotiv liegen. Bis zum Ende ahnte ich nicht wie alles zusammenhing und es kommt zu einer interssanten Enthüllung, wobei ich hier einen Kritikpunkt anmerken muß, allerdings nur versteckt, da ich keinem Leser vorab zu viel verraten möchte. Nur soviel auf S. 331 hat sich die Autorin mit Verwandschaftsgraden vertan. Ein blöder Fehler, sollte doch eigentlich beim Lektorat auffallen. Ansonsten habe ich nichts zu bemängeln: Ein schöner Sommer-Krimi, der einem nicht die Nerven und den Schlaf raubt, aber eine spannende und interessante Geschichte um ein altes Ritual erzählt. Gerne würde ich mehr von dieser Autorin lesen.

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  • Tanz der Tarantel

    Tanz der Tarantel
    seschat

    seschat

    04. August 2014 um 17:20

    Der Apulien-Krimi "Tanz der Tarantel" von Kirsten Wulf passt perfekt in die Sommer/-Urlaubszeit. Die Autorin entführt den Leser gekonnt in die italienische Stadt Galatina, bekannt für das Fest Santo Paolo. Dieser Heilige San Paolo schützt die Bevölkerung vor Skorpionen, Spinnen und Schlangen, so der Volksglaube. Mithilfe der Pizzica-Musik sollen von der Tarantel-gebissene Einwohner geheilt werden, indem diese sich in Trance tanzen und so das Gift aus ihren Körper gelangt. Dieser völkische Exorzismus passt so gar nicht in die heutige Zeit; aber in (Süd-)Italien schlagen die Uhren noch anders. Ausgangspunkt der Handlung ist die rituell inszenierte Ermordung des international bekannten Pizzica-Musikers Nicola Capone, ein Tamburinspieler und Frauenheld. Elena, Fotoreporterin und betrogene Ehefrau aus Deutschland, und Commissario Cozzoli versuchen Licht ins Dunkel zu bringen. Im Laufe der Ermittlungen stoßen beide auf allerhand Widerstand und ungeahnte familiäre Verstrickungen innerhalb der Kleinstadt. Schritt für Schritt, mithilfe von perfekt arrangierten Rückblenden, wird  der Leser mit Hintergrundwissen gefüttert, das schlussendlich die Überführung des Mörders und die Rekapitulierung des Tathergangs ermöglicht. Bis zur letzten Seite des Buches wird Spannung aufgebaut und man muss weiterlesen, um den Ausgang der Geschichte zu erfahren. Persönlich haben wir besonders die beiden Hauptcharaktere Elena und Cozzoli gefallen. Beide lernen innerhalb der Story voneinander und profitieren vom Wissen des jeweils anderen. Ab und zu wirkt das ein oder andere Kapitel etwas langatmig und die redundante Erwähnung des Wortes "tarantata" tut ihr übriges. Aber dies tut der Qualität des Buchs keinen Abbruch, denn neben der Mordgeschichte sind es vor allem die wunderschönen Naturbeschreibungen, die eingestreuten italienischen Wortfetzen und die "Famiglia" Elenas mit Onkel Gigi, Sohn Ben etc., welche auf wunderbare Weise Urlaubsfeeling und italienisches Flair vermitteln.Obschon ich keine Anhängerin des Krimigenres bin, hat mir dieses Buch sehr gefallen - vlt. weil ich mich das ein oder andere Mal an Donna Leon erinnert fühlte.PS: Ein Grammatikfehler ist mir noch aufgefallen. Seite 214: "Nicola hatte den >Spirit des Salento< erfunden, faselte vom Südens mit all seinen verschütteten kulturellen Kostbarkeiten..." Die Fallendung stimmt nicht bzw. es liegt eine Wortauslassung vor, wie z.B. "(Spirit des) Südens".

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  • Buchverlosung zu "Tanz der Tarantel" von Kirsten Wulf

    Tanz der Tarantel
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    Hallo liebe Leseratten, auf meinem Blog verlose ich insgesamt 10 Bücher, eines davon ist ein nagelneues Exemplar von "Tanz der Tarantel". Es ist aber fast für jeden Geschmack etwas dabei: vom Kinderbuch über Erotik bis zum Krimi. :) Der Hauptgewinner erhält seine fünf Lieblingsbücher, der zweite Gewinner die restlichen Bücher. Und hier könnt ihr teilnehmen: http://blog.beastybabe.de/?p=616 Beachtet das Foto unten, auf dem alle Bücher zu sehen sind, die es zu gewinnen gibt! Viel Spaß und vor allem VIEL GLÜCK!

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  • „Es ist Taranta. Es hat mit dem Teufel zu tun und den Heiligen…“

    Tanz der Tarantel
    serendipity3012

    serendipity3012

    11. July 2014 um 17:42

    „Es ist Taranta. Es hat mit dem Teufel zu tun und den Heiligen…“ Elena von Eschenburg, Anfang 40, Deutsch-Italienerin und Fotojournalistin, hat vor kurzem ihre Zelte in Deutschland abgebrochen und ist mit ihrem Sohn Ben nach Süditalien gezogen, um dort bei ihrem Onkel Gigi zu leben. Sie hat gerade den Musiker Nicola kennengelernt, der mit seiner Pizzica-Band erfolgreich ist und über den sie für eine Reportage recherchierte. In der kleinen Stadt Galatina findet gerade ein mehrtägiges Fest zu Ehren des Schutzheiligen Santo Paolo statt. Nicola ist dort zusammen mit seiner Gruppe aufgetreten. Elena selbst ist es, die Nicola am dritten Tag des Festes frühmorgens tot in einer Kapelle findet. Mit dem manchmal etwas mürrischen Commissario Cozzoli aus Mailand begibt sich Elena auf die Spur von Nicolas Mörder – oder war sein Tod etwa ein tragischer Unfall? „Tanz der Tarantel“ von Kirsten Wulf nimmt den Leser mit in den süditalienischen Sommer und widmet sich der Aufklärung der letzten Nacht Nicolas. Immer wieder stoßen wir dabei auf einen alten Mythos: Junge Frauen, die von einer Tarantel gebissen wurden und danach unter einer Art Fluch standen, wurden mittels einer Zeremonie geheilt, in der über mehrere Tage traditionelle Pizzica-Musik gespielt wurde. Die Betroffene tanzte so lange dazu, bis sie zusammenbrach und schließlich geheilt war. Nicolas Mutter Rosaria war so eine Frau. Ihr Mann Gianni hatte bei ihrer Zeremonie zu den Musikern gehört und Rosaria schließlich geheiratet. Aber hat diese alte Legende wirklich etwas mit Nicolas Tod zu tun? Oder liegen die Gründe ganz woanders? Nach und nach erfährt der Leser von verschiedenen Personen, die ihre Probleme mit Nicola hatten und somit ein Motiv. Elena recherchiert immer wieder auf eigene Faust, was dem Commissario nicht gefällt, doch er muss erst in einem wichtigen Prozess in Mailand aussagen, bevor er sich völlig der Aufklärung des Falles widmen kann. „Tanz der Tarantel“ ist ein stimmiger Sommerkrimi, der es versteht, den Leser in die staubige Hitze Süditaliens zu entführen und eine authentische Atmosphäre schafft. Die oft verwendeten italienischen kursiv im Text gesetzten Wörter mögen nicht allen Lesern gefallen, tragen aber zum italienischen Flair bei. Wulf gibt ihren Protagonisten, allen voran Elena, viel Raum: Ihr Buch wird Lesern, die eine Fokussierung auf den Fall schätzen und die vom Privatleben der Ermittler nichts oder nicht viel wissen wollen, nicht zusagen. Wer aber Gefallen daran findet, wie sich langsam das Beziehungsgeflecht entwirrt und die Fäden am Ende dann zur Auflösung zusammenlaufen; wer Spaß daran hat, die Arbeit von Elena und dem Commissario zu begleiten und nebenbei an Elenas Leben teilzunehmen, der ist bei „Tanz der Tarantel“ an der richtigen Adresse, zumal die Charaktere in Wulfs Roman sehr lebensecht und überzeugend gezeichnet sind: Dass die Autorin seit 10 Jahren in Italien lebt, überrascht nicht. Unterhaltsam, leicht und auf seine Art spannend: Mehr kann man nicht erwarten.

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  • Pizzica – die Musik Apuliens

    Tanz der Tarantel
    Herbstrose

    Herbstrose

    09. July 2014 um 20:06

    Ein halbes Jahr lebt Elena von Eschenburg mit ihrem kleinen Sohn Ben bereits im Palazzo von Onkel Gigi im süditalienischen Lecce. Sie hat sich gut dort eingelebt und will nun wieder in ihrem Beruf als Journalistin arbeiten. Da im Nachbarort gerade ein Fest zu Ehren von Santo Paolo stattfindet plant sie eine Reportage über die traditionelle Musik des Salento, die Pizzica. Dazu soll sie den erfolgreichen Musiker Nicola Capone, der die alte Tradition des Tarantella-Tanzes wiederbelebt hat, frühmorgens in einer Kapelle in Galatina treffen. Doch als Elena dort ankommt ist Nicola tot. Eingehüllt in das typische weiße Kleid einer Tarantata, einer von der Tarantel gebissenen Frau, liegt er vor dem Altar. Bevor die Polizei eintrifft macht Elena noch rasch einige Fotos. Bis Commissario Cozzoli aus Mailand zurück kommt, beginnt sie schon mal mit eigenen Nachforschungen … Nach ihrem Roman "Aller Anfang ist Apulien" gelingt es der Autorin Kirsten Wulf mit "Tanz der Tarantel" wieder, den Süden Italiens sehr treffend und lebendig zu beschreiben. Sie führt den Leser in malerische Städte und in uralte verfallene Dörfer und lässt ihn teilhaben an den überlieferten Sitten und Gebräuchen des Salento. Während des Lesens hat man ständig die Tarantella-Musik im Kopf, fühlt ihre besondere Magie und glaubt die Hitze des Sommers zu spüren – kurz und gut, man bekommt Lust auf einen Urlaub in Apulien. Frau Wulf versteht es großartig, die Menschen lebendig zu beschreiben und mit mehr oder weniger liebenswerten Eigenschaften auszustatten. Der softe unblutige Krimi hat einige Verdächtige aufzuweisen und wirft viele Fragen nach Täter und Motiv auf. Der Leser tappt mit Elena und Commissario Cozzoli sehr lange im Dunkeln, so dass die bereits am Anfang aufgebaute Spannung bis zum Schluss anhält. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, wie es für ein Buch dieses Genres sein sollte. Fazit: Ein solider, leichter Roman um einem Kriminalfall, voller Atmosphäre und Lokalkolorit – die perfekte Lektüre für unbeschwerte Urlaubstage.

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