Land in Sicht

von Kristina Steffan 
4,4 Sterne bei41 Bewertungen
Land in Sicht
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Julchen77s avatar

Toller Familienroman.

sandra1983s avatar

Witzig, spritzig, flott!

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Inhaltsangabe zu "Land in Sicht"

Das Glück schmeckt nach Äpfeln und Schokolade

Lotta hasst Veränderungen. Blöd nur, dass das Leben darauf keine Rücksicht nimmt. Als ihre Oma stirbt, ist sie plötzlich Hausbesitzerin. Auf dem Land. Gemeinsam mit ihrer ungeliebten Schwester. Von nun an kämpft Lotta mit Kühen im Garten, mit den Dorfbewohnern und Handwerkern, die gern auch mal die falsche Wand einreißen. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Graf im Nachbarhaus, der ihre Gefühle ganz schön durcheinanderbringt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453357785
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Diana
Erscheinungsdatum:12.05.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Maerchenbuchs avatar
    Maerchenbuchvor 3 Jahren
    leichter Sommerroman

    Als Lottas Großmutter Else plötzlich stirbt, erbt die junge Frau mit ihrer Schwester Lea das Haus der Oma im ländlichen Örtchen Droggendiel an der Ostsee. Jedoch ist die Erbschaft an eine Bedingung geknüpft: Die beiden ungleichen Schwestern sollen gemeinsam das alte Häuschen renovieren und müssen dann mindestens ein Jahr gemeinsam unter einem Dach zusammenleben. Allerdings sind Lotta und Lea grundverschiedene Frauen. Lotta Ellenberg ist Übersetzerin englischer Liebesromane und äußerst organisiert und strukturiert. Ein Leben ohne ihre geliebte To-Do Liste ist für sie unvorstellbar. Die unbeschwerte Lea hingegen ist eine ewige Studentin und lebt scheinbar ohne Plan und Ziel in den Tag hinein. Ganz in Oma Elses Sinn, lernen sich die beiden streitsüchtigen Schwestern während der Renovierungsarbeiten besser kennen und finden schlussendlich zueinander. Mit der Zeit lernen wir die anderen sympathischen Dorfbewohner von Droggendiel kennen und begleiten Lotta und Lea bei ihren Restaurierungs- und Gartenarbeiten. Vor allem der attraktive und geheimnisvolle Nachbar Erik spielt eine immer wichtigere Rolle in Lottas Leben und bringt ihre Gefühle komplett durcheinander.

    Land in Sicht ist ein unterhaltsamer Sommerroman, der für meinen Geschmack leider zu kitschig und klischeehaft erzählt wird. Die Liebesgeschichte ist vorhersehbar und auch das Ende des Romans hat für mich keinerlei Überraschungen bereitgehalten. Dennoch hat Kristina Steffan die Charaktere sehr liebevoll ausgearbeitet und schafft es, eine stimmungsvolle sommerliche Atmosphäre aufkommen zu lassen. Wer auf der Suche nach leichter und lockerer Unterhaltung ist und in die Idylle eines gemütlichen Dorfes eintauchen will, wird mit diesem Buch sicher seine Freude habe.

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    dorothea84s avatar
    dorothea84vor 3 Jahren
    reales Leben zum Lachen

    Lotta plant einfach alle in ihrem Leben und hasst es, wenn nicht alles nach Plan läuft. Doch das Leben läuft nicht nach Plan und als ihre Oma stirbt wird alles anders. Sie muss mit ihrer ungeliebten Schwester in das Haus ihrer Oma ziehen, sonst verliert sie es. Dort muss sie sich mit Handwerkern, Dorfbewohnern herumschlagen. Aber es gibt den geheimnisvollen Grafen im Nachbarhaus, der ihr Schmetterlinge in Bauch hinterlässt jedes Mal wenn sie ihn sieht....

    Ein wunderschöner Sommerroman, der einen für ein paar Stunden das Leben vergessen lässt. Auch wenn der Roman sehr im realen Leben selbst ist, kann man sehr herzhaft Lachen, wenn es mal mit den Handwerker nicht ganz so klappt. Oder wenn Lotta´s Liste immer länger wird und sie einen kleinen Anfall deshalb bekommt weil ihre Schwester sich nicht daran hält. Die Gefühle der verschiedenen Personen in der Geschichte sind sehr gut beschrieben und sehr nachvollziehbar. Ich konnte mich persönlich nicht entscheiden wenn ich lieber mag Lotta oder Lea. Wieder ein gelungenes Buch aus der Hand von Kristina Steffan. Warnung, könnte sein das mein Heißhunger auf Schokoladen bekommen kann. 

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    Das_Lesedings avatar
    Das_Lesedingvor 3 Jahren
    Schweres Thema - gut umgesetzt

    Inhalt:
    Oma ist tot. Einfach nicht mehr aufgestanden, als sie sich zum Mittagsschläfchen in ihre Hollywoodschaukel legte. Was nun?! Lotta und Lea sollen laut dem Testament von Oma gemeinsam ihr altes Haus beziehen, natürlich ist das alles nicht so einfach …

    Schreibstil:
    Die Geschichte geht flüssig voran und der Schreibstil ist typisch Kristina Steffan / Kristina Günak – was soviel bedeutet wie: schnell, spritzig, gefühlvoll. Allerdings sind die Themen in diesem Roman nicht so witzig und auch mir rollte teilweise etwas Tränenflüssigkeit über mein Gesicht dennoch schafft es Kristina die Themen geschickt zu verarbeiten und diese zwar amüsant aber nicht lächerlich zu beschreiben – ein interessanter Spagat!

    Charaktere:
    In diesem Fall möchte ich nicht explizit auf die einzelnen Personen eingehen. So viel sei aber gesagt: Sie sind alle auf ihre Art “speziell” und es zeigt sich wieder deutlich, dass erlebtes sich in die Psyche einbrennen und die Persönlichkeit formen kann.

    Cover:
    Das Cover ist schön, weckte bei mir aber andere Assoziationen zur Geschichte, was ja nicht bei jedem so sein muss. Ich stellte mir ein Leben in einer Kleingartenanlage vor – wobei: Jeder kennt und hilft jedem. So unterschiedlich ist das wohl auch nicht

    Fazit:
    Eine traurige sowie amüsante Sommerlektüre über Verlust, Liebe, Familie und den alltäglichen Kampf mit Psychosen, Macken und Mitmenschen! Mir hat “Land in Sicht” gut gefallen und es liest sich sehr flüssig. Da die Thematik mit dem Verlust eines Menschen im Vordergrund steht ist eine Empfehlung zu geben sehr schwer – auch wenn das Thema sympathisch umgesetzt wurde.

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    scarlett59s avatar
    scarlett59vor 4 Jahren
    Zum Schmunzeln

    Zum Inhalt:
    Lotta erbt gemeinsam mit ihrer Schwester Lea das Häuschen von Oma auf dem Lande. Allerdings ist die Erbschaft, die auch noch einen nicht unbeträchtlichen Geldbetrag für jede beinhaltet, an die Bedingung geknüpft, daß die ungleichen Schwestern dort ein Jahr lang gemeinsam leben. Lotta hat Bedenken, da sie bisher stets das Gefühl hatte, ihre Schwester treibt sie in den Wahnsinn. Dennoch entschließen sich die beiden, das Wagnis einzugehen …


    Meine Meinung:


    Nach den ersten Seiten hatte ich Zweifel, ob ich das Buch wirklich beenden soll. Es kam mir eher seicht und langweilig vor. Zum Glück habe ich aber nicht gleich aufgegeben, denn die Geschichte entwickelte sich zu einem sehr amüsanten „Frauenroman“.


    Das Buch wird aus der Perspektive von Lotta erzählt. Ihre Sicht auf die Dinge ist nicht immer ganz vorurteilsfrei und ihre kleinen Macken machen das Ganze stellenweise unfreiwillig komisch.


    Neben dem familiären Tohuwabohu kommen auch kleine Seitenhiebe auf den deutschen Behördenwahnsinn und den damit verbundenen Formularwust, die Eigenheiten der Landbevölkerung und auf Handwerker im Allgemeinen nicht zu kurz.


    Insgesamt ist es ein schmunzelnder Roman über geschwisterliche Streitigkeiten, skurrile Nachbarn und komplizierte Liebesbeziehungen.

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    moccabohnes avatar
    moccabohnevor 4 Jahren
    So schön kann ein Neuanfang sein!

    Das Glück schmeckt nach Äpfeln und Schokolade
    Lotta hasst Veränderungen. Blöd nur, dass das Leben darauf keine Rücksicht nimmt. Als ihre Oma stirbt, ist sie plötzlich Hausbesitzerin. Auf dem Land. Gemeinsam mit ihrer ungeliebten Schwester. Von nun an kämpft Lotta mit Kühen im Garten, mit den Dorfbewohnern und Handwerkern, die gern auch mal die falsche Wand einreißen. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Graf im Nachbarhaus, der ihre Gefühle ganz schön durcheinanderbringt…..

     

     

     

    Lotta und Lea sind Schwestern und zwar so verschieden, wie nur möglich.  Als ihre geliebte Oma stirbt, erfahren sie, dass sie ihnen ihr Haus nur unter der Bedingung hinterlässt: sie müssen vorher ein Jahr gemeinsam in diesem Haus wohnen! Sie machen sich gleich an die unbedingt notwendigen Renovierungsarbeiten, von denen sie beide aber auch keine Ahnung haben …

    Es ist eine schöne Geschichte zweier Schwestern, die es in ihrem Leben nicht leicht hatten und sich im Erwachsenenalter schließlich aber doch zusammen raufen müssen. Lotta, die Ältere der beiden, übernahm Verantwortung für ihre kleine Schwester Lea , nachdem die gemeinsame Mutter sie früh verlassen hat. Lea litt unter der „Bemutterung“ihrer größeren Schwester .

    Die Protagonisten, die beiden Ellenberg-Schwestern, hat die Autorin Kristina Steffan hier wirklich schön angelegt. Auch die Nachbarn konnte ich mir lebhaft vorstellen, vor allem natürlich Hildegard und der geheimnisvolle Graf. Und die verrückte Mutter der beiden passt natürlich auch gut ins Bild der Beiden.

    Die Geschichte ist sehr charmant und auch witzig geschrieben. Es macht einfach Spaß in das Buch abzutauchen. Viele Eigenarten der Lotta kamen mir nur zu bekannt vor!

    Auch die Beziehung zum geheimnisvollen Grafen ist so bezaubernd beschrieben, dass man unbedingt wissen will, wie es neben den ganzen Renovierungsarbeiten weitergeht…

    Ich könnte mir hier gut eine Fortsetzung der Geschichte vorstellen. Irgendwie würde ich mir eine solche sogar wünschen, ich würde nämlich schon gerne wissen, wie es Lea und Lotta so ergehen wird, und natürlich auch die Beziehung mit Erik.

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    Monika58097s avatar
    Monika58097vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbarer Sommerroman!
    Ein wunderbarer Sommerroman!

    Lotta ist Übersetzerin für Liebesromane und am liebsten ist sie in ihrer Wohnung, in der sie auch arbeitet. Was Lotta so gar nicht mag, das sind Veränderungen in ihrem Leben und gerade dafür sorgt ihre Oma. Diese ist ganz plötzlich verstorben und hat Lotta und ihrer Schwester ihr Häuschen in kleinen Örtchen Droggendiel vermacht. Allerdings unter einer Bedingung. Die Schwestern, die eigentlich ständig streiten, sollen das Haus renovieren und müssen dann dort mindestens ein Jahr zusammen leben. Für Lotta eine Katastrophe, wo doch ihre Schwester Lea eigentlich immer gegen alles ist, doch beide wollen das Haus behalten. Sie raufen sich zusammen. Auch wenn Lotta sich anfangs um alles alleine kümmert, ändert sich Lea mit der Zeit und entdeckt ihre Liebe zum Gärtnern. Und dann ist da auch noch Erik von nebenan, von den Dörflern immer nur "der Graf" genannt. Ist er wirklich ein echter Graf und was werkelt er immer so geheimnisvoll in seinem Haus? Lotta, die von ihrem Verlobten kurz vor der Hochzeit sitzen gelassen wurde und mit Männern eigentlich nichts mehr weiter zu tun haben wollte, fühlt sich merkwürdigerweise sehr von dem Grafen angezogen. "Land in Sicht" ist ein wunderbarer Sommerroman! Eine Komödie mit viel Lebensgefühl. Wer kennt sie nicht, Handwerker, die die falschen Wände einreißen und erscheinen, wie es ihnen gerade passt. Omas herzliche Freundin Hildegard von nebenan, die immer in passenden und auch unpassenden Momenten vorbei schaut und ein geheimnisvoller Nachbar. Das sind die Zutaten für einen feinen Sommerroman, wie ich ihn liebe. Frisch und lebendig und auch sehr liebevoll kommen die einzelnen Personen zum Zuge. Herrlich ist mit anzusehen, wie die beiden Schwestern sich langsam verändern und zueinander finden. Lotta, die Perfekte, die auf einmal auf ihre geliebten Listen pfeift und Lea, die Chaotische, die endlich eine richtige Aufgabe findet. "Land in Sicht" - ein Roman, der einfach Spaß macht.

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    Pharo72s avatar
    Pharo72vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Perfekt gelungene Gratwanderung zwischen humorvoller Unterhaltung und dem Ernst des Lebens
    Manchmal ist Veränderung genau das, was man gebraucht hat

    Charlotta (Lotta) Ellenbergs Leben ist straff durchorganisiert, Veränderungen verabscheut sie. Doch genau diesen kann sie nicht entgehen, als plötzlich ihre geliebte Oma stirbt und ihr, gemeinsam mit Schwester Lea, das Häuschen auf dem Land vermacht. Allerdings unter der Voraussetzung, dort mindestens ein Jahr mit Lea zu leben, mit der sie so gar nicht gut auskommt. Diese ist jedoch gar nicht abgeneigt, und so wird als Erstes das Projekt Komplettrenovierung in Angriff genommen, was Lotta, die aus dem To-Do-Listen-Schreiben gar nicht mehr herauskommt, fast in den Wahnsinn treibt. Zu guter Letzt muss sie sich auch noch mit den Gefühlen auseinandersetzen, die der geheimnisvolle Nachbar Erik in ihr auslöst.

    Meine Meinung:

    Mit ihrem neuen im Diana-Verlag erschienenen Roman „Land in Sicht“ hat mich Kristina Steffan erneut restlos begeistert. Ich liebe einfach ihren Wortwitz, die locker-flockige Art, die mich geradezu durch das Buch fliegen lassen hat, wobei ich mir ein stetes Zucken der Mundwinkel nicht verkneifen konnte.

    Der Protagonistin Lotta fühlte ich mich sehr nah, nicht nur, weil unser beruflicher Alltag ähnlich aussieht und ich wünschte, meine innere Chefin wäre öfter genauso streng wie Lottas, sondern auch, weil ich ihre Angst vor Veränderungen so gut nachvollziehen kann. Doch das Buch des Lebens schreibt seine eigene Geschichte und manchmal muss man einfach loslassen und sich mitreißen lassen.

    Neben den äußerst witzigen Momenten, siehe Baumarktbesuche und Umgang mit Handwerkern sowie schrulligen Dorfbewohnern, wie sie nur das wahre Leben schreiben kann, gibt es auch einige nachdenkliche, emotionale, ja sogar traurige. Gerade diese Mischung ist es, die das Buch so wertvoll macht. Das alltägliche Leben ist nicht nur ein rosaroter Luftballon, sondern hält auch schmerzvolle Erfahrungen und Rückschläge parat, bevor sich wieder ein Licht am Horizont zeigt. Dies ausgewogen zu vermitteln, gelingt Kristina Steffan vorzüglich.

    Sie hat neben Lotta einige weitere sehr individuelle Charaktere erschaffen, die man einfach liebgewinnen muss. Auch das Ende fand ich äußerst gelungen, ein erster Schritt zur Vereinigung der Schwestern ist gemacht, für die Liebe stehen die Zeichen gut. Was die Zukunft bringt, kann sich jeder selbst ausmalen, denn nichts ist so konstant wie die Veränderung.

    Wer eine spritzige, humorvolle Geschichte über verquere Familienverhältnisse, die Herausforderung eines Hausumbaus und eine nicht ganz alltägliche Liebe sucht, die die Höhen und Tiefen des Lebens auslotet, ist mit „Land in Sicht“ bestens bedient.

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    Lesegenusss avatar
    Lesegenussvor 4 Jahren
    Eine wunderbare, lebendig geschriebene Geschichte, die keine einzige Sekunde langweilig ist

    Veränderungen im Leben, wenn dies bislang genau durchorganisiert, strukturiert abläuft? Doch das Leben fragt dich nicht, es macht einfach. Und Ruck-zuck kann es ganz schön stürmig werden!

    Genauso ergeht es Lotta, nachdem ihre geliebte Oma verstorben ist. Denn was nun auch Charlotta Ellenberg, genannt Lotta, zukommt, ahnt sie nur ein klitzekleines bisschen. Schlimm genug, dass sie auch noch ihre Schwester Lea informieren muss, ihre Mutter in Thailand ist und alles an ihr wieder einmal hängen bleibt. Gefühle zu zeigen, dafür ist kein Platz, keine Zeit, das machen die anderen.

    Lotta konnte gar nicht anders, hatte sie doch nach dem Tod des Vaters irgendwie die Bürde der Verantwortung nicht nur für Lea übernommen. Eigentlich hatte sie doch ihr Leben im  Griff oder? Und nun war Oma nicht mehr da.

    Auf nach Droggendiel, dem Wohnsitz der verstorbenen Oma Else. Hier auf dem Dorf hielt man zusammen, war eine Gemeinschaft. Dies werden beide Schwestern im Laufe der Handlung erfahren – von Anfang an. Diese Droggendieler sind schon ein ganz besonderes Volk.

    Der große Knall kommt bei der Testamentseröffnung. Natürlich wusste Oma um das sehr angespannte Verhältnis zwischen den beiden Schwestern. Ältere Leute sind weise. Und in ihrer Videobotschaft, die beim Notar abgespielt wird, spricht sie wunderbare Worte zu den drei Frauen. Mensch Lotta, du kannst ja Gefühle zeigen.

    Nun aber heißt es für beide Schwestern, entweder in die Hände spucken, das Projekt anpacken, Omas Haus renovieren und ein Jahr zusammen dort wohnen oder ...

    Sie raufen, zanken, streiten, die Fetzen fliegen, aber sie gehen die Sanierung bzw. Renovierung des alten Hauses an. Wochenlanges Arbeiten, das Miteinander der beiden, ihr gestörtes Verhältnis zueinander wird genauso einer Generalüberholung unterzogen wie das alte Haus. Wenngleich das Leben der einen chaotisch scheint, kommandiert von Lotta, ist der Autorin eine sehr authentische Darstellung gelungen. Wie aus dem Leben gegriffen ...

    Doch irgendwann kam ein Zeitpunkt meinerseits, wo ich innerlich Lea zugerufen habe, nun mach doch endlich deinen Mund auf! Sag ihr, was los ist. Alex, der gute Bekannte an Leas Seite, anfangs erschien er als nur mitlaufende Nebencharaktere, hat mir gut gefallen. Denn das er Leas Ruhepol ist, zeigt sich häppchenweise.

    Erik, der seltsame Nachbar von Lea und Lotta, auch „Graf“ genannt, erweist sich von Anfang an als eine sehr zurückhaltende Charaktere. So wie Lotta ist auch er in seinem Leben von einem geliebten Menschen sehr verletzt worden. Das er prominent ist und ein von, erfährt der Leser so ganz nebenbei. Hier hat die Autorin es gut beschrieben, ohne in eine kitschige Schiene abzudriften. Was es nun mit Erik und seinen schokoladigen Verführungen auf sich hat, lest selbst.

    Wohin geht die Reise der beiden Schwestern? Blut ist bekanntlich dicker als Wasser, und genau das zeigt sich in dieser tollen Geschichte.

    Man muss sich selbst und anderen nur eine Chance geben, etwas ändern zu wollen, sich nicht immer nur die Wunden lecken, dann läuft es auch bald wieder rund.

    DANK an Oma Else, die mit ihren fünfundachtzig Jahren sehr weise und vorausschauend dem Leben der beiden Schwestern in dieser fiktiven Geschichte einen ordentlichen Ruck gegeben hat.

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    Lesegenusss avatar
    Lesegenussvor 4 Jahren
    Eine wunderbare, lebendig geschriebene Geschichte, die keine einzige Sekunde langweilig ist

    Veränderungen im Leben, wenn dies bislang genau durchorganisiert, strukturiert abläuft? Doch das Leben fragt dich nicht, es macht einfach. Und Ruck-zuck kann es ganz schön stürmig werden!

    Genauso ergeht es Lotta, nachdem ihre geliebte Oma verstorben ist. Denn was nun auch Charlotta Ellenberg, genannt Lotta, zukommt, ahnt sie nur ein klitzekleines bisschen. Schlimm genug, dass sie auch noch ihre Schwester Lea informieren muss, ihre Mutter in Thailand ist und alles an ihr wieder einmal hängen bleibt. Gefühle zu zeigen, dafür ist kein Platz, keine Zeit, das machen die anderen.

    Lotta konnte gar nicht anders, hatte sie doch nach dem Tod des Vaters irgendwie die Bürde der Verantwortung nicht nur für Lea übernommen. Eigentlich hatte sie doch ihr Leben im  Griff oder? Und nun war Oma nicht mehr da.

    Auf nach Droggendiel, dem Wohnsitz der verstorbenen Oma Else. Hier auf dem Dorf hielt man zusammen, war eine Gemeinschaft. Dies werden beide Schwestern im Laufe der Handlung erfahren – von Anfang an. Diese Droggendieler sind schon ein ganz besonderes Volk.

    Der große Knall kommt bei der Testamentseröffnung. Natürlich wusste Oma um das sehr angespannte Verhältnis zwischen den beiden Schwestern. Ältere Leute sind weise. Und in ihrer Videobotschaft, die beim Notar abgespielt wird, spricht sie wunderbare Worte zu den drei Frauen. Mensch Lotta, du kannst ja Gefühle zeigen.

    Nun aber heißt es für beide Schwestern, entweder in die Hände spucken, das Projekt anpacken, Omas Haus renovieren und ein Jahr zusammen dort wohnen oder ...

    Sie raufen, zanken, streiten, die Fetzen fliegen, aber sie gehen die Sanierung bzw. Renovierung des alten Hauses an. Wochenlanges Arbeiten, das Miteinander der beiden, ihr gestörtes Verhältnis zueinander wird genauso einer Generalüberholung unterzogen wie das alte Haus. Wenngleich das Leben der einen chaotisch scheint, kommandiert von Lotta, ist der Autorin eine sehr authentische Darstellung gelungen. Wie aus dem Leben gegriffen ...

    Doch irgendwann kam ein Zeitpunkt meinerseits, wo ich innerlich Lea zugerufen habe, nun mach doch endlich deinen Mund auf! Sag ihr, was los ist. Alex, der gute Bekannte an Leas Seite, anfangs erschien er als nur mitlaufende Nebencharaktere, hat mir gut gefallen. Denn das er Leas Ruhepol ist, zeigt sich häppchenweise.

    Erik, der seltsame Nachbar von Lea und Lotta, auch „Graf“ genannt, erweist sich von Anfang an als eine sehr zurückhaltende Charaktere. So wie Lotta ist auch er in seinem Leben von einem geliebten Menschen sehr verletzt worden. Das er prominent ist und ein von, erfährt der Leser so ganz nebenbei. Hier hat die Autorin es gut beschrieben, ohne in eine kitschige Schiene abzudriften. Was es nun mit Erik und seinen schokoladigen Verführungen auf sich hat, lest selbst.

    Wohin geht die Reise der beiden Schwestern? Blut ist bekanntlich dicker als Wasser, und genau das zeigt sich in dieser tollen Geschichte.

    Man muss sich selbst und anderen nur eine Chance geben, etwas ändern zu wollen, sich nicht immer nur die Wunden lecken, dann läuft es auch bald wieder rund.

    DANK an Oma Else, die mit ihren fünfundachtzig Jahren sehr weise und vorausschauend dem Leben der beiden Schwestern in dieser fiktiven Geschichte einen ordentlichen Ruck gegeben hat.

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    BrittToths avatar
    BrittTothvor 4 Jahren
    Nette Lektüre für unterwegs

    Nachdem ich vor nicht allzu langer Zeit Nicht die Bohne von Kristina Steffan gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf ihren kürzlich erschienen Roman Land in Sicht.

    Als Übersetzerin von Erotikromanen ist Lotta trotz gescheiterter Beziehung nicht unzufrieden mit ihrem Leben. Bis der Anruf kommt, ihre über alles geliebte Großmutter ist gestorben. Für die junge Frau bricht eine Welt zusammen. Als sie dann auch noch unter völlig widrigen Bedingungen zur Hausbesitzerin werden soll, bricht sie zusammen. Das kann Oma doch nicht ernst meinen! Mit ihrer zänkischen Schwester soll sie zusammen in einem Haus wohnen? Lotta lässt sich darauf ein und der Renovierungsmarathon beginnt. Dafür braucht man Handwerker, die so ziemlich jedes Klischee bedienen, ich habe viel gelacht. Sie reißen die falsche Wand ein, sind mal längere Zeit verschwunden und auch sonst immer für kleine Atmenaussetzer gut. Die Dorfbewohner sind ein gar lustiges Volk mit sehr eigenen Sitten, mit denen Lotta sich anfangs schwer tut. Gemeinsames Äpfel schälen und Kuchen backen und zu jeder Zeit ein Schnäpschen sind Dinge, an die sie sich gewöhnen muss. Dann ist da noch der sehr attraktive und geheimnissvolle Nachbar. Lotta will keine neue Beziehung, kann sich ihm aber nicht entziehen und es passiert was passieren musste. Die Liebe hält Einzug im Dorf.

    Als Untertitel heißt das Buch Das Glück schmeckt nach Äpfeln und Schokolade. Das genauer zu erklären würde zu sehr spamen, aber treffender hätte man ihn nicht wählen können. Mit Land in Sicht entführt Autorin Kristina Steffan ihre Leser in die Idylle eines gemütlichen Dorfes und vernetzt das Leben zweier junger Frauen darin. Ich fand es spannend, wie sich das Anwesen und das Haus der Großmutter verändert haben. Neben Lotta und ihrer Schwester gibt es einige tolle Nebencharaktere wie den Grafen und die Nachbarin der Oma. Mir hat die langsame, fast zarte, Entwicklung der Romanze zwischen Lotta und dem Graf gefallen. Es hat so ein ganz vorsichtiges sich einander annähern und umeinander herumschleichen. Die Geschichte von Lotta ihrer Schwester passte super ins Bild. Ich mag die verrückten Klamotten von Schwester Lea und deren Freund.

    Zusammenfassend eine schöne Geschichte mit viel Witz um Emotionen, Erfahrungen und das Leben an sich. Was mir nicht so gefallen hat ist die Bezeichnung „Graf“. Das legte mir anfangs oft das Bild vom Sänger der Band Unheilig in den Kopf. Ansonsten musste ich viel schmunzeln, vor allem, wenn sich Lotta und Lea mal wieder Nettigkeiten an den Kopf geworfen haben. Ich wünsche mir noch eine Kurzgeschichte, was aus allen geworden ist.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Kristina_Guenaks avatar
    Hallo Ihr Lieben, 

    der Sommer neigt sich dem Ende. Ich hänge der Wärme und der Sonnen noch ein wenig hinterher und dachte mir es wäre schön, wenn ich einfach meinen Sommerroman verlose. Als Sommer-Abschluss sozusagen. Zwei signierte Bücher gibt es zu gewinnen.
    Ihr müsst nur eine einfach Frage beantworten: Wie heißt der erste Band der Hexenserie, den ich unter meinem "echten" Namen Kristina Günak veröffentliche? 

    Viel Glück und liebe Grüße
    Kristina 
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