Lion Feuchtwanger Josephus-Trilogie

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Inhaltsangabe zu „Josephus-Trilogie“ von Lion Feuchtwanger

Mit den Freiheiten eines historischen Romans erzählt Feuchtwanger das Leben des jüdischen Geschichtsschreibers Flavius Josephus (37 - 100 u.Z.), der vom brennenden Ehrgeiz erfüllt ist, beides zu sein: Jude und Römer, Israelit und Weltbürger. Doch die Gegensätze drohen ihn zu zerreißen und zerstören seine Familie. Er verläßt das einst so umworbene Rom und kehrt zurück an seinen Ursprung. (Quelle:'Flexibler Einband/01.11.2006')

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  • - Hypochrisy -

    Josephus-Trilogie
    Hypochrisy

    Hypochrisy

    28. July 2014 um 07:17

    In seiner "Josephus-Trilogie" erzählt Lion Feuchtwanger die Geschichte eines jüdischen Schriftstellers zu Zeiten der Flavischen Kaiserdynastie im Römischen Reich. Jener Schriftsteller, Josef Ben Matthias, hin und her gerissen zwischen denn Kulturen, versucht das Unmögliche. Er, als einer der ersten Kosmopoliten seiner Zeit, sucht die Bindung zu seinem jüdischen Volk und gleichzeitig zur Weltmacht Rom. Er träumt von einem allumfassenden Bund zwischen den beiden Völkern. Dabei sind ihm anfangs selbst opportunistische Neigungen, gemäß dem Motto: „Besser ein lebendiger Hund denn ein toter Löwe.“ durchaus recht und billig. Als ein Mann zwischen den Fronten, gelingt es ihm zwar bis in die Bereiche der Macht vorzudringen, kann dieses jedoch nicht für seine Ziele nutzen und muss letztlich endgültig scheitern. Diese drei Bücher geben dem Autor genügend Gelegenheit, ein ganzes Leben zu erzählen. Wie man es von einem Lion Feuchtwanger nicht anders erwarten darf, glückt ihm dies auf achtenswerter Weise. Dabei steckt dieses Buch voller interessanter Weisheiten und hilft uns vielleicht sogar ein klein wenig dabei weiter, diese Welt ein bisschen besser zu verstehen.

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  • Rezension zu "Der jüdische Krieg. Die Söhne. Der Tag wird kommen" von Lion Feuchtwanger

    Josephus-Trilogie
    Marco

    Marco

    14. June 2008 um 01:54

    Der zweite Teil der Josephus-Trilogie, rückt die unterschiedlichen Söhne des Flavius Josephus stärker ins Zentrum des Romans. Weiterhin jedoch leidet der Leser mit dem Vater, der sich in seiner eigenwilligen Art und Weise selber treu, beziehungsweise untreu bleibt. Unter dem neuen Kaiser Titus zu hohen Ehren gekommen, will Flavius Josephus beides sein, Jude und Römer, Israelit und Weltbürger. Dieser Anspruch lässt sein leben erneut zur Tragödie werden. Feuchtwanger kriecht in das Innere seiner Hauptfigur, zeichnet dessen Zerissenheit in den unterschiedlichsten Farben. Etwas zu kurz kamen dagegen diesmal, die sonst so eindruckvoll gesponnen historischen Erzählfäden. Die Söhne lassen den welthistorischen Roman zeitweise zu einem Schicksalsroman zusammenschrumpfen.

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