Lisa Gardner Die Überlebende

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Inhaltsangabe zu „Die Überlebende“ von Lisa Gardner

472 Tage lang lernte sie, wie viel ein Mensch ertragen kann: Flora Dane, College-Studentin, am hellichten Tag gekidnappt. Wie durch ein Wunder überlebte sie. Und entkam ihrem Peiniger. Sieben Jahre ist das nun her - doch vergessen kann Flora nicht. Die Wände ihres Zimmers sind voller Fotos: Mädchen, die weniger Glück hatten als sie. Mädchen, die jetzt tot sind. Flora schwört, sie niemals im Stich zu lassen. Und dann ist wieder eine junge Frau verschwunden. Kurz darauf wird Detective D.D. Warren an den Tatort eines grausigen Verbrechens gerufen: Ein Mann - verbrannt. Eine junge Frau - nackt und gefesselt. Flora Dane.

Ein Buch für Thrillerfans

— Sturmhoehe88
Sturmhoehe88

Beklemmd, beängstigend und sehr gut erzählt

— SillyT
SillyT

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    Die Überlebende
    Sturmhoehe88

    Sturmhoehe88

    10. September 2017 um 15:32

    Format: Kindle Edition Dateigröße: 1224 KB Seitenzahl der Print-Ausgabe: 544 Seiten Verlag: Rowohlt E-Book; Auflage: 1 (21. Juli 2017) Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. Sprache: Deutsch ASIN: B06XFCML6C Preis TB: 9,99€ Preis Ebook: 9,99€ Inhaltsangabe zu „Die Überlebende“ von Lisa Gardner 472 Tage lang lernte sie, wie viel ein Mensch ertragen kann: Flora Dane, College-Studentin, am hellichten Tag gekidnappt. Wie durch ein Wunder überlebte sie. Und entkam ihrem Peiniger. Sieben Jahre ist das nun her - doch vergessen kann Flora nicht. Die Wände ihres Zimmers sind voller Fotos: Mädchen, die weniger Glück hatten als sie. Mädchen, die jetzt tot sind. Flora schwört, sie niemals im Stich zu lassen. Und dann ist wieder eine junge Frau verschwunden. Kurz darauf wird Detective D.D. Warren an den Tatort eines grausigen Verbrechens gerufen: Ein Mann - verbrannt. Eine junge Frau - nackt und gefesselt. Flora Dane. Meine Meinung Schon zu Beginn der Geschichte ist man mittendrin im Thriller. Ich lese sehr gern und bin nicht davon abgeneigt wenn es Hart zur Sache geht, doch bei diesem Roman hatte ich ein wenig mit der Überwindung zu tun. Ich habe mich überwunden und bin froh das ich dieses Buch weiter gelesen habe. Die Autorin hält die Spannung bis zum Ende, ebenso was die einzelnen Situationen und Handlungen anbelangt. Den diese werden erst im weiteren Verlauf offen gelegt. Ich kann dieses Buch wirklich jedem Empfehlen vor allem Thrillerfans kommen hier auf ihre Kosten. Klare Kauf und Leseempfehlung! 5/5 Sterne

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  • Nichts für sensible Leser!

    Die Überlebende
    Igela

    Igela

    02. August 2017 um 11:31

    Nach einer unfallbedingten Pause kehrt Sergeant Detectiv D. D Warren in den Dienst zurück. Sie wird zu einem Fall gerufen,in dem eine junge Frau ihren Peiniger mit Säure verbrannt hat. Florence, Flora, Dane wurde von einem Barkeeper entführt und ist nackt aufgefunden worden.Mit einem gefundenen Gemisch aus dem Abfall kann sie sich den Mann vom Hals schaffen. Flora Dane ist keine Unbekannte, denn sie wurde schon sieben Jahre zuvor während 472 Tagen entführt und in eine Kiste gesperrt…bis sie fliehen konnte . Flora verlangt den FBI Opferspezialist Simon Keynes zu sprechen, denn sie ist überzeugt, dass der Barkeeper auch Stacey Summers, eine Studentin, die vermisst wird, entführt hat. Das erste Kapitel, der Start ins Buch ist schon Thriller pur. Ich lese sehr viele Thriller, sehe mich als hartgesotten an…und trotzdem habe ich hier sehr viel Überwindung benötigt um weiter zu lesen. Dieses Buch ist definitiv nichts für sensible Leser. Ich bin froh, habe ich mein anfängliches Grauen überwunden, denn die Story ist sehr spannend, ausdruckstark und psychologisch gut ausgearbeitet.  Der Schreibstil ist ein Wechselbad.Einerseits wird die Entführungsgeschichte erzählt und dies mit nüchternen , klaren Worten…Sätze ,die teilweise abgehakt wirken und bei denen ich Distanz empfunden habe. Anderseits sind die Opfer im Mittelpunkt und hier hatte ich das Gefühl, der Schreibstil wechselt.Klar strukturiert auch durch das unterschiedliche Schriftbild. Plötzlich wird der Stil distanzlos, direkter und damit auch sehr viel eindrücklicher und brutaler.  Hervorragend geschrieben und nötig,dass man als Leser zwar Thriller "fühlt", sich jedoch auch erholen kann von all dem Grauen. Sehr gefallen hat mir die psychologische Seite. Flora Dane ist sehr gut ausgearbeitet und hat während der Entführung unter "Traumatischem Bonding " gelitten. Ich hatte davor zwar schon davon gehört, doch wie dies in diesem Buch vermittelt wird ist grosse klasse. Nachvollziehbar , authentisch so weit ich das beurteilen kann und berührend.Es gibt da eine Szene, in der Flora befreit wird, die mein Blut hat stocken lassen.  Gänsehaut ! Etwas weniger hat mir anfänglich D. D Warren gefallen. Die ist kalt wie eine Hundeschnauze und neigt zu Perfektionismus. Als sie zum Beispiel von ihrem Team erfährt, dass eine Leiche gefunden wird, antwortet sie lapidar: welches der Mädchen ist es denn ? Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass die Charakterisierung Parallelen zum Schreibstil aufweist. Einerseits die Protagonistin und Opfer Flora, die mit viel Gefühl und nah zum Leser gezeichnet wurde. Anderseits die Ermittlern D.D Warren, die eher unnahbar und kalt daher kam.  Ein Thriller, der alles bietet für Liebhaber von psychologisch durchdachten , gänsehauterzeugenden Büchern!

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    • 2
  • Geht unter die Haut

    Die Überlebende
    SillyT

    SillyT

    01. August 2017 um 15:38

    Florence Dane, genannt Flora, ging einst durch die Hölle, als sie von einem Mann entführt und 472 Tage lang gefangen gehalten wurde. Dieser Mann hat sie vergewaltigt, in eine Kiste gesperrt und hungern lassen, doch sie konnte dieser Hölle entkommen und ist eine Überlebende. Nach vielen Therapien scheint es, als würde Flora es geschafft haben und wieder am Leben teilnehmen. Aber dann wird D.D. Warren zu einem Tatort gerufen, der mehr als mysteriös erscheint: ein Barkeeper wurde getötet, von einer jungen Frau, die sich nackt und gefesselt in seiner Garage befand und diese junge Frau ist niemand anderes als Flora. D.D. Warren hat eine Ahnung, was hier geschehen ist, doch die Abgründe die sich hier öffnen, sind tiefer als gedacht.Meine Meinung:Mit "die Überlebende" erschien der mittlerweile achte Band der Reihe um Detective D.D. Warren und ihren Ermittlungen aus der Feder der Autorin Lisa Gardner. auch dieser neue Fall war wieder einmal unglaublich spannend und vor allem beklemmend. Der Einstieg ist bereits schon sehr mitreißend und auch sonst überzeugt die Autorin wieder mit einem sehr flüssigen und klaren Schreibstil. Dieses Mal hat Lisa Gardner ein Thema gewählt, das vielleicht nicht neu in der Thrillerwelt ist, aber durch ihre Darstellungen spielt sie sehr geschickt mit den Ängsten der Leser, hier wahrscheinlich auch eher mit den Ängsten einer Frau. Es geht hier um Entführung und Misshandlungen junger Frauen und letzten Endes auch um das Überleben. An so manch einer Stelle läuft es dem Leser eiskalt den Rücken herunter, denn z. B. die Situation in eine Kiste eingesperrt zu sein, ist mit eine der schlimmsten Vorstellungen, zumindest für mich. In diesem Band wechseln die Perspektiven zwischen D.D. Warren als Ermittlerin und dem Opfer Flora Dane. Dabei gibt es aus Floras Sicht auch noch Rückblenden in die Zeit ihrer damaligen Entführung, in denen der Leser erlebt, wie sie es geschafft hat, zu überleben. Die Spannung ist hier zwar durchaus gegeben, alleine wegen des Themas, allerdings ist das Grundtempo hier niedrig gehalten, da man sehr viele, teils sehr beängstigende Details erhält. Das macht zum einen die Vorstellung vom Geschehen sehr lebendig, aber zum anderen wirkt es vielleicht etwas langatmiger. Mich konnte dies allerdings durchaus überzeugen und ich war wie gebannt von der jungen Frau und ihrem unglaublichen Überlebenswillen. Die Ermittlungsarbeiten waren hier ebenfalls sehr detailreich dargestellt, allerdings hat mich Floras Sicht hier deutlich mehr einnehmen können. Was wahrscheinlich auch daran liegt, dass man einfach alles nach- und mitempfinden kann, was die junge Frau erlebt hat und wieder erlebt. Die gesamte Atmosphäre ist sehr beklemmend und düster gehalten, was auch mit an der Erzählform hier liegen kann. So erleben wir die Ermittlungen D.D. Warrens und Kollegen durch den Blick eines personellen Erzählers, in der dritten Person, die Erlebnisse Floras hingegen in der Ich-Form. So leidet man regelrecht mit der jungen Frau mit und kann ihre Gefühle in jeder Hinsicht mitverfolgen und nachvollziehen.Flora ist ein sehr beeindruckender Charakter, der mich hier völlig eingenommen hat. Allein wie sie mit den neuen Erlebnissen umgeht, wie sie selbst abwiegt, was wichtig zum Überleben ist und was nicht, wann es ihr gut geht und wann nicht, hat mich hier sehr fasziniert. Die gesamte psychische Entwicklung des Opfers ist hier in der Darstellung gelungen und absolut vorstellbar. Neben diesem Part verblasst D.D. Warren beinahe, denn sie ist durchaus ein sehr harter Charakter, wobei diese Eigenschaft wohl auch absolut notwendig ist für ihren Beruf. Dadurch wirkt sie auf mich allerdings eher wieder kalt und unnahbar, aber auch irgendwo authentisch. Ausser diesen beiden Charakteren finden wir noch einige weitere Personen, von denen der Opferspezialist des FBI Dr. Samuel Keynes noch ein sehr interessanter Charakter ist.Mein Fazit:Ein Thriller, der mehr durch seine düstere und beklemmende Atmosphäre lebt und vor allem durch die Darstellung des Opfers Flora. Es ist beeindruckend dargestellt, zu was ein Mensch fähig ist, wie groß der Überlebenswille sein kann, aber auch welche Folgen Entführungen und Qualen haben. Ob das alles realistisch ist, vor allem die psychischen Folgen, kann ich nicht beurteilen, allerdings ist es faszinierend erzählt und kann fesseln. Wieder ein sehr spannender Thriller der Autorin, den ich gerne empfehle.

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  • Spannender Thriller

    Die Überlebende
    buchleserin

    buchleserin

    01. August 2017 um 11:39

    „Die Überlebende“ ist der 6. Band der D.D. Warren-Thriller-Reihe von Lisa Gardner. Diesen Band kann man aber auch unabhängig von den anderen Büchern lesen. Die Handlung beginnt sehr spannend, wie ich finde und hat mich die ganze Zeit über gefesselt. Vor sieben Jahren wurde die College-Studentin Flora Dane gekidnappt und 472 Tage gefangen gehalten, davon die meiste Zeit in einer sargähnlichen Kiste.  Doch Flora hat überlebt und wurde befreit. Fünf Jahre später sucht man wieder nach einer jungen Frau. Detective D.D. Warren wird zu einem Tatort gerufen. Vor Ort findet man die Leiche eines Mannes, grausam verbrannt und  eine junge Frau, nackt und gefesselt, die um Hilfe gerufen hatte. Der Name der Frau: Flora Dane.  D.D. Warren gefällt die Sache nicht und denkt an Selbstjustiz. Lisa Gardner hat hier einen wirklich spannenden Thriller geschrieben.  Die anderen Bände aus dieser Reihe kenne ich bisher nicht. Ich bin jetzt aber sehr neugierig geworden auf diese Thriller-Reihe. Dabei fand ich Detective D.D. Warren als  Ermittlerin jetzt gar nicht mal so besonders sympathisch, aber den Fall fand ich sehr spannend und Flora Dane sehr interessant. Flora, die nicht mehr die junge Frau ist, die sie mal war. Verständlich, wenn man 472 Tage lang, die meiste Zeit in eine dunkle Holzkiste eingesperrt war. Auch die Zeit danach ist nicht einfach, besonders der Umgang mit der Familie. Und nun wurden wieder junge Frauen entführt. Wer steckt dahinter?  Als Leser grübelt man natürlich und versucht, die Zusammenhänge zu verstehen. Nach und nach erfährt man auch als Leser, was damals geschehen ist. Doch wer ist für die aktuellen Entführungen verantwortlich? Da war ich mir ganz und gar nicht sicher.  Ich finde diesen Thriller sehr gelungen. Mir hat „Die Überlebende“ richtig gut gefallen und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

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  • Kein Opfer mehr

    Die Überlebende
    Dreamworx

    Dreamworx

    30. July 2017 um 12:47

    Als Collegestudentin wurde Flora Dane entführt und 472 Tage festgehalten, eingesperrt, ausgehungert, misshandelt und missbraucht, bis sie ihren Peiniger töten und sich befreien konnte. Als einige Jahre junge Frauen verschwinden, macht Flora Jagd auf die Entführer, denn inzwischen ist sie freiwillig durch eine harte Schule von Selbstverteidigung gegangen und will diesen Männern das Handwerk legen. Sie lässt sich selbst entführen und rächt sich tödlich an dem Mann. Als Detective D.D. Warren am Tatort eintrifft und Flora sieht, vermutet sie bereits, dass Flora hier ihre Finger irgendwie im Spiel hat. Doch bevor sie Flora zu der Tat verhören kann, gibt es bereits die nächste Frauenleiche zu beklagen und Flora ist spurlos verschwunden. Es sieht so aus, als wäre sie schon wieder Opfer einer Entführung. Wer will sich an Flora rächen?Lisa Gardner hat mit ihrem Buch „Die Überlebende“ einen neuen spannenden Psychothriller um die Ermittlerin D.D. Warren vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und lebendig, durch die plastische Schilderung und das psychologische Talent der Autorin werden dem Leser Gänsehautfeeling und durch die Düsternis ständig wachsende Spannung vermittelt. Der Spannungsbogen wird schnell aufgebaut und steigert sich immer mehr Richtung Finale. Durch die Aufteilung der Handlungsstränge in Gegenwart und Rückblenden vermittelt die Autorin dem Leser auch einen guten Einblick über Floras aussichtlos erscheinende Lage in ihrem Entführungsmärtyrium und deren persönliche Entwicklung während dieser Zeit und darüber hinaus. Sie spielt mit den Gefühlen des Lesers, lässt ihn mit Flora leiden, schürt die Wut, die Angst und die Hoffnungslosigkeit, aber auch die Gedanken an Rache, die sich ganz automatisch einstellen, wenn man über das Horrorszenario liest. Die Charaktere sind interessant ausgestaltet und rufen beim Leser die verschiedensten Gefühle hervor. Dabei wirken sie lebendig und real. Flora ist eine selbstbewusste Frau, vielleicht nicht unbedingt die sympathischste Protagonistin, doch sie hat allen Grund, misstrauisch gegenüber allem und jedem zu sein und einen „Sicherheitszaun“ um sich herum aufzubauen. Die alte Flora aus jungen Jahren kann es nicht mehr geben nach allem, was sie durchgemacht hat. Allerdings ist sie leichtsinnig und auch gefährlich, eine brisante Mischung, die zum Verhängnis werden kann. D.D. Warren ist eine intelligente Frau, die sich nicht manipulieren lässt und sich wie ein Pitbull in ihre Arbeit verbeißt. Sie durchschaut viele Dinge recht schnell, was für ihren Job recht hilfreich ist. Auch die Nebenprotagonisten steigern durch ihr Erscheinen und ihr Handeln die Spannung und sollen wohl auch etwas Verwirrung stiften.„Die Überlebende“ ist ein Psychothriller der härteren Sorte und nichts für zarte Seelen. Auch, wenn er mittendrin einige Längen hat und sich manche Handlung etwas unglaubwürdig anfühlt, ist es doch ein sehr spannendes Buch, dass beim Lesen kribbelig macht und einen nachts nicht schlafen lässt. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für diesen Nervenkitzel!  

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  • Ein Thriller der enorm fordert und verdammt unter die Haut geht

    Die Überlebende
    aly53

    aly53

    30. July 2017 um 03:49

    Hierbei handelt es sich um den 6.Band der Reihe um Detective D.D. Warren. Die einzelnen Bände lassen sich aber gut unabhängig voneinander lesen, da die Fälle in sich abgeschlossen sind.Wieviel kann ein Mensch ertragen?Die Thematik die uns hier aufs deutlichste offenbart wird, mag ich persönlich sehr gern.Es geht um Entführungen und ihre sich daraus resultierenden Folgen.Im Zentrum des Ganzen: Flora Dane.Eine bemerkenswerte Frau, die mich wirklich komplett überrascht hat.Flora hat 472 Tage in Gefangenschaft zugebracht und ist daraus als Überlebende hervorgegangen.Unvorstellbar und doch ist es so.Fünf Jahre später taucht sie an einem Tatort erneut auf, erneut hat sie gesiegt.Und plötzlich ist sie wieder verschwunden..Das alleine bringt schon ins grübeln und doch ist es der Anfang von unaussprechlichen Qualen, einem Martyrium das kein Ende nimmt und unfassbaren seelischen Veränderungen.Lisa Gardner hat mich mit ihrem fließenden und lebendigen Schreibstil sofort wieder in den Bann gezogen.Die Spannung ist bei diesem Thriller eher unterschwellig spürbar.Da sie das Ganze wirklich mit sehr vielen Details hervorbringt, bleibt es leider auch nicht aus, daß zwischendrin ein paar Längen entstehen. Was aber eher daherkommt, das es von der Atmosphäre her etwas trocken und düster erscheint.Dabei erfahren wir hier die Perpektiven von Flora und D.D. Warren. Was ein wirklich gutes Gesamtpaket ergibt. Auf der einen Seite kann man wunderbar mit ermitteln und jeder Spur auf das deutlichste nachkommen. Auf der anderen Seite hat man Flora, die uns zum einen in die Vergangenheit entführt, aber auch in der Gegenwart an einigem teilhaben lässt.Ich fand es wirklich enorm faszinierend, aber auch sehr interessant.Dabei muss ich sagen, ist es von Anfang an geheimnisvoll und alles andere als vorhersehbar.Flora selbst mochte ich vom ersten Moment an, dabei hatte ich wirklich das Gefühl ich treffe auf zwei Personen.Die Autorin zeigt hier sehr gut auf, was so eine Entführung aus einem Menschen macht. Welche Wege er gehen kann und was letztendlich mit ihm passiert.Das man selbst an ihm zweifeln würde.Zu Beginn hatte ich noch keine Ahnung warum ich immer wieder in die Vergangenheit entführt wurde, aber ich war mir sicher, daß ganze spielt noch eine entscheidene Rolle.Und das tat es.Flora Geschichte ist gewaltig, schmerzvoll und führt die wahren menschlichen Abgründe vor Augen.Ich hatte so oft Mitgefühl mit ihr, aber auf der anderen Seite hatte ich auch eine dunkle Ahnung.Was wenn der Mensch den du liebst, als ein völlig anderer aus dieser Zeit hervorgeht?Kannst du ihn dennoch lieben und als Opfer betrachten?Diese Geschichte empfand ich als sehr komplex.Erste Hinweise brachten mich auf die Spur und ich ergründete, analysierte und verinnerlichte das Ganze.Es bauen sich Grenzen auf, die leicht zu überspringen sind und dennoch unüberwindbar erscheinen.Seelische Qualen die kaum zu heilen sind und der wahre Alptraum irgendwo darunter lauert.Immer wenn ich dachte, jetzt blicke ich klar, war ich aufs erneute geschockt und entsetzt.Es ist mir unter die Haut gegangen und gleichzeitig habe ich immense Wut verspürt.Es ist keine leichte Kost, gerade auf der emotionalen Ebene nimmt es enorm mit.Die Autorin hat hier Wendungen eingebaut, die mich wirklich erschüttert aber auch überrasht haben.Eine Geschichte die von 472 Tagen, den unaussprechlichen Qualen und einer Veränderung lebt.Einer Veränderung, die den ganzen Lauf verändert und merklich die Blickwinkel verschiebt.Immer wieder tauchen Frage auf und man grübelt und grübelt.Währenddessen fragt man sich immer wieder ob Flora es schaffen würde oder letztendlich daran zugrunde geht.Wodurch man noch mehr mit ihr mitfiebert und mitzittert.Bei den letzten hundert Seiten dachte ich, ich muss das Buch weglegen, ich kann nicht weiterlesen.Was aber daran liegt, das man sich emotional zu sehr darin vertieft, all die Schmerzen, die Qualen und Ängste fühlt und kaum noch ein entkommen daraus sieht.Besonders der Showdown hat mir dann noch einiges abverlangt und der Abschluss hat mir wirklich sehr gut gefallen.D.D. Warren selbst hat mir mit ihrer Ermittlungsweise sehr gut gefallen und auch der Psychologe war wirklich ständig ein Geheimnis für mich.Im Zentrum steht jedoch der Fall, wodurch Detective D.D. Warren etwas blass erscheint.Die Charaktere sind wirklich gut ausgebaut und mit merklicher Tiefe versehen, so das man sich wirklich in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen kann.Alles in allem ein Thriller der enorm fordert und verdammt unter die Haut geht.Fazit:Der 6. Band der Reihe um Detective D.D. Warren beschäftigt sich mit Flora Dane und ihren 472 Tagen einer Gefangenschaft.Doch das ist erst der Anfang, es wird schlimmer, wendungsreicher, bewegender und abgründiger.Psychologisch gut ausgebaut und vollkommen mitreißend.Wieviel kann ein Mensch ertragen, um sich selbst nicht am Ende zu verlieren?Das wird hier sehr deutlich aufgezeigt und noch viel mehr.

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  • Spannend und mitreißend!

    Die Überlebende
    Nirena

    Nirena

    22. July 2017 um 13:50

    Ich habe im Verlauf der Jahre einige Bücher von Lisa Gardner gelesen, für mich eine Liga mit Karin Slaughter, Tess Gerritsen, etc. Umso überraschter war ich, zu lesen, dass Lisa Gardner hier in Deutschland wohl gar nicht so bekannt ist wie die anderen. Warum ist mir ein Rätsel und wer sich von der Qualität ihrer Bücher überzeugen möchte, findet mit "Die Überlebende" einen wunderbaren Anfang."Die Überlebende" ist bereits der sechste Band der Reihe um Detective D. D. Warren. Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass man die vorherigen Bände nicht kennen muss, um der Handlung zu folgen. Wobei natürlich die Gefahr im Raum steht, dass die eigene Wunschliste im Anschluss um die fünf anderen Bänder reicher ist...Der Leser wird von Anfang an mitten in die Handlung geworfen - Floras Entführung und ihr Leben danach. Allerdings behält Lisa Gardner eine Menge Fakten über das ein oder andere für sich und offenbart diese dem Leser erst im Verlauf der Handlung. Spannung ist über weite Teile deutlich spürbar, entsprechend gut der Lesefluss.Sehr positiv aufgefallen ist mir, wie die Autorin mit der Sympathie des Lesers spielt - durch diverse Wendungen im Geschehen ist man auf Floras Seite, dann wiederum misstraut man ihr, dann zweifelt man, wer wie involviert sein könnte."Die Überlebende" von Lisa Gardner ist einer der besten Thriller, die ich in diesem Jahr gelesen habe und so werde ich mit Sicherheit auch die anderen Fälle von D. D. Warren noch kennenlernen.

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  • Die Überlebende

    Die Überlebende
    twentytwo

    twentytwo

    21. July 2017 um 16:49

    Irgendwann verliert sie das Gefühl für Raum und Zeit. Flora Dane, die ihrem Kidnapper unentrinnbar ausgeliefert ist, versucht sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – zu überleben. Als es ihr tatsächlich gelingt zu entkommen, beginnt für sie eine neue Zeitrechnung. Unfähig in ihr altes Leben zurückzukehren, versucht sie mit aller Macht das Versprechen, das sie ihrem Peiniger vor seinem Tod gegeben hat, einzulösen. Sie wird dafür kämpfen, koste es was es wolle. Doch ihre Rechnung geht nicht auf, denn ihr Jäger ist schneller und sie wird erneut zum Opfer.FazitEine etwas konstruiert wirkende Story, die sich psychologisch interessant aufgebaut zu einem fesselnden Thriller entwickelt.

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