Lucia St. Clair Robson Die Schwester des Apachen

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Inhaltsangabe zu „Die Schwester des Apachen“ von Lucia St. Clair Robson

1840 an der Grenze zu Mexiko: Seit die Apachen von den Siedlern ihrer Lebensgrundlage beraubt wurden, erweist Lozen, eine mutige junge Squaw, sich als geschickte Pferdediebin - die Tiere folgen Lozen einfach, wenn sie zu ihnen spricht. Eines Tages sagt sie den Angriff amerikanischer Truppen vorher und vermag so zahlreichen Stammesmitgliedern das Leben zu retten. Lozens Gabe wird bald überlebensnotwendig, als die brutalen Übergriffe sich häufen. Schließlich trifft Lozen ihre schwerste Entscheidung: Sie wendet sich endgültig von ihrer großen Liebe "Grauer Geist" und von der traditionellen Rolle einer Squaw ab. Fortan zieht sie an der Seite ihres Bruders mit den Kriegern in den Kampf, um sie vor Hinterhalten zu warnen und die Verletzten zu heilen. Doch dann sieht sie in einer Vision Feuer vom Himmel fallen und ahnt, daß ihre Brüder längst auf den Pfaden des Todes wandeln ...

Schöner Roman - und historisch teilweise sehr gut recherchiert!

— nscho-tschi
nscho-tschi

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  • Lozen - die Schwester der Apachen

    Die Schwester des Apachen
    nscho-tschi

    nscho-tschi

    07. February 2016 um 15:15

    Der historische Roman "Die Schwester des Apachen" handelt von der Apachenheiligen Lozen aus dem Stamm der Chiricahua-Apachen (zusammenfassende Bezeichnung für mehrere bestimmte Stämme), was so viel wie 'geschickte Pferdediebin' heißt. Lozen wird als sehr schön beschrieben, viele Krieger des Stammes zeigen Interesse an ihr. Sie ist als junges Mädchen wild und unbändig. Mit ihren hellseherischen Kräften, die Gabe, mit Tieren zu sprechen und einem guten Gespür, kann sie Unglücke, die ihren Stamm betreffen, vorausahnen und gilt daher als heilige Frau unter den Ihren. Anders als die anderen Squaws begleitet Lozen die Krieger auf den Feld- und Raubzügen, sie erweist sich als überaus hifreich, geschickt und bald schon notwendig für das Überleben des Stammes. Sie gibt bei der Suche nach der Sicherheit der Apachen nicht auf und stärkt ihre Mitmenschen mit ihrer Gabe und ihrem Glauben. Der Roman zeugt von guten historischen Kenntnissen der Autorin und ist teilweise sehr gut recherchiert. Er spiegelt die Zeit um 1850 an der Grenze zu Mexiko ohne Verschönerungen wieder. Die Apachen, von ihrem Land durch die Siedler beraubt, raffen sich zusammen, um um ihrer Existenz zu kämpfen. Es geht hier nicht darum, die Apachen als große Helden aussehen zu lassen. Man bekommt durch die Romanerzählung etwas von den damaligen grausamen und teils auch erniedrigenden Vorgehesweisen vermittelt. So brutal es auch teilweise zugeht, so gibt es auch schöne Momente, die von Zusammenhalt, Liebe und Vertrauen erzählen - und spaßige Geschichten zu dem gerissenen mythologischen Charakter Coyote. Anfänglich tat ich mich beim Lesen etwas schwer, doch war ich bald schon, besonders durch die historischen Tatsachen, sehr überzeugt. Auch rechne ich es der Autorin hoch an, dass sie keine explusive und romantische Liebesgeschichte aus dem Buch geformt hat. Wer sich für das Thema interessiert und noch nichts von Lozen gehört hat, dem empfehle ich "Die Schwester des Apachen" gerne weiter!

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