Die wilde Sophie

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Der Stimmungswandel in dem Buch ebnet den Weg, weg von der klassischen Kinder- hin zur Jugendliteratur.

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Eines meiner Lieblingskinderbüchern! Super toll, auch zum Vorlesen...

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Inhaltsangabe zu "Die wilde Sophie"

Damit ihm bloß nichts zustößt, umgibt König Ferdinand seinen Sohn Jan mit einem ganzen Heer von Aufpassern, vom Nebenhergeher über den Insektenjäger bis zum Kleideranwärmer und Lebertranverwalter. Kein Wunder, dass Jan ein schüchternes und blasses Kerlchen bleibt. Bis er die wilde Sophie kennenlernt, die all die Dinge tut, die ihm verboten sind, und so ganz anders lebt als er – wild und gefährlich!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257011999
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:27.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Flaventuss avatar
    Flaventusvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Der Stimmungswandel in dem Buch ebnet den Weg, weg von der klassischen Kinder- hin zur Jugendliteratur.
    Ein Fantasymärchen für Kinder mit Leseerfahrung

    Für dieses Fantasy-Märchen sollten die Kinder in der passenden Stimmung sein, denn es hinterlässt eine melancholische, bedrückende Grundstimmung. Dabei beginnt es sehr witzig, wenn König Ferdinand zum wahren Helikopter-König mutiert.

     

    Übertreibung

    Wenn der junge Prinz Jan umgeben ist von einem Insektenjäger, einem Wegfreiräumer, zwei Nebenhergehern, einem Hinterher- und einem Vorausgeher sowie zwei Treppenhochträger, einem Lebertranverwalter und einem Kleidervorwärmer, dann hat die wahnwitzige Komik ihren Höhepunkt erreicht. Der erste Teil des Buchs besticht durch die übertriebene Sorge des Königs, dass seinem Thronfolger etwas passieren könnte.

    Das Stilmittel der Übertreibung wird beibehalten, wenn die Stimmung langsam kippt, weil der König zusehends Uneinsichtigkeit hinsichtlich der Bedürfnisse seines Sohns wird und dieser umso aufmüpfiger angesichts des goldenen Käfigs, in den er gesteckt wird.

     

    Happy End?

    Der Humor geht im zweiten Teil des Buchs verloren und es wandelt sich zu einem Fantasybuch für Kinder, wobei die Art und Weise, wie Jan im Laufe der Erzählung Hilfe von Sophie erhält und wie es den beiden gelingt, die Burg zu verlassen, einen kindliche Schwermut erzeugen kann. Von einem Happy-End im klassischen Sinne mag ich tatsächlich nicht sprechen, auch wenn das ungleiche Pärchen eine Lösung findet und selbst dem König schlussendlich die Schuppen von den Augen fallen.

     

    Illustrationen

    Es gibt (sehr zum Leidwesen meiner Kinder) zwar nur wenige Bilder in diesem Buch, diese sind aber allesamt sehr treffend und detailverliebt gestaltet worden. Es ist wirklich schade, dass sich nicht mehr von diesen wundervollen Zeichnungen in dem Buch befinden. Sie untermalen das gelesene (oder vorgelesene) ausgesprochen passend.

     

    Fazit

    Keine Frage, dass auch ein solches Buch Kinderliteratur sein darf. Gerade der Stimmungswandel in dem Buch ebnet den Weg, weg von der klassischen Kinder- hin zur Jugendliteratur und lässt das Kind sich innerhalb seiner Leseerfahrung weiterentwickeln. Das gilt übrigens gleichermaßen für Erstleser wie für Kinder, die sich diese Geschichte gerne vorlesen lassen. Daraus folgt selbstredend, dass das Kind schon ein wenig Leseerfahrung mitbringen sollte, wenn es sich diesem Fantasy-Märchen zuwendet. Dann wird ihm aller Voraussicht nach ein einmaliges Leseerlebnis gewahr.


    Diese und weitere (Kinder)Buchbesprechungen finden sich auf meinem Bücherblog.

    Kommentare: 1
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    readrandombookss avatar
    readrandombooksvor 5 Jahren
    Die wilde Sophie!

    Tag und Nacht befürchtet der dicke König Ferdinand von Zipfelland, seinem Sohn Jan könne etwas zustoßen. Und so stellt er einen Neben- und einen Hintergeher, einen Insektenjäger, einen Kleideranwärmer und Lebertranverwalter an, die auf Jan aufpassen müssen. Kein Wunder, dass aus Jan ein schüchterner Junge wird. Doch eines Tages lernt Jan die wilde Sophie kennen, die so ganz anders ist. . .
    Mir hat das Buch leider gar nicht gefallen, da der König mich einfach nur genervt hat mit seiner Überängstlichkeit. Die Geschichte ist einfach nicht glaubhaft rübergekommen, so lässt der König den Jungen beispielsweise an das Bett anschnallen oder gibt ihm nur Brei zu essen. Welcher Vater würde so etwas tun? Das einzig positive an diesem Buch ist die sympathische Sophie:)

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    goldenbookss avatar
    goldenbooksvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Eines meiner Lieblingskinderbüchern! Super toll, auch zum Vorlesen...

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