Luzie Fera Tim und Tom

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Inhaltsangabe zu „Tim und Tom“ von Luzie Fera

Tim und Tom sind Zwillinge. Sie gleichen sich zwar äußerlich wie ein Ei dem anderen, sind aber unterschiedlich im Charakter. Sie geraten in ein Spiel, in welchem sie sich als Herrscher über zwei Länder bewähren müssen. Tim hat als wichtigstes Ziel für sein Land die persönliche Freiheit aller Menschen, Tom die soziale Sicherheit seines Volkes.

Welche Wege sie beschreiten, um diese Ziele zu verwirklichen – und welchen Weg sie finden, um den Menschen in ihren Ländern eine Freiheit und gleichzeitig ein sicheres soziales Netz zu bieten, wie sie die Geschichte der Menschheit auf dieser Erde noch nicht gekannt hat, ist hier in Romanform beschrieben.

Ein Modell auch für unsere Gesellschaft?
Realisierbar wäre es – wenn man es wollte.

Eine spannende Geschichte, die interessante Denkanstöße für eine neue Gesellschaftsform gibt. Realisierbar? Kann man denken - oder hoffen.

— ninabue

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  • Gute Idee, jedoch einige Mängel bei der Umsetzung

    Tim und Tom

    Anneblogt

    12. April 2014 um 16:29

    Inhalt: Die Zwillinge Tim und Tom bekommen von ihren Eltern ein Computerspiel mit dem Namen „Real Reality“ geschenkt. In diesem müssen sie sich als Herrscher über zwei benachbarte Länder bewähren, wobei beide sehr unterschiedlich vorgehen. Tim möchte seinem Volk Freiheit bringen, Tom hingegen setzt sich für die soziale Sicherheit seines Volkes ein. Die anfängliche Begeisterung lässt jedoch schnell nach, als es in den Ländern mal nicht so gut läuft, und bald ist das Spiel vergessen. Bis von einem nahendem Krieg zwischen den beiden Länder berichtet wird-im Fernsehen, in der Realität… Meine Meinung: Die Grundidee fand ich eigentlich nicht schlecht, meiner Meinung nach werden viel zu selten politische Themen in Büchern angesprochen. Doch schon gleich am Anfang konnte mich das Buch nicht fesseln, was besonders am Schreibstil lag. Dieser wirkt sehr kindlich, gleichzeitig aber auch sehr distanziert, sodass ich mich gar nicht in die Charaktere hineinversetzen und in eine Fantasiewelt abdriften konnte, wie es sonst bei guten Büchern der Fall ist. So habe ich mich die ganze Zeit als Beobachter gefühlt und fand das Buch leider nicht sehr spannend. Die Hauptprotagonisten Tim und Tom blieben sehr oberflächlich, ich konnte mich mit ihnen gar nicht identifizieren und ihr Verhalten fand ich oft sehr seltsam. Die Nebencharaktere wurden noch weniger, also eigentlich fast gar nicht beschrieben, und besonders die Eltern durch die einfache Bezeichnung Mutter und Vater haben total unnahbar gewirkt. Warum hat man ihnen nicht einfach Namen gegeben, das hätte viel weniger unzugänglich gewirkt. Die Handlung hingegen lief sehr zäh und wenig packend voran und die sich wiederholenden Vorkommnisse haben irgendwann nur noch genervt und ich habe manche Zeilen dann nur noch überflogen, als klar war, dass das gleiche Tom oder Tim kurz vorher genauso passiert war. Politische Eindrücke und neue Ergebnisse erhält man jedoch keine, die Elemente, die man benötigt, um den Menschen ein gutes Leben zu garantieren, wurden schon zu Anfang genannt und sorry, aber es hätte nicht dieses Buch dafür gebraucht, um zu erkennen, in welcher Konstellation das Ergebnis maximal ist. Das Ende war mir dann dazu etwas zu „Friede, Freude, Eierkuchen“. Besonders gestört hat mich, dass das Volk irgendwie sehr leicht zu beeinflussen und gedankenlos dargestellt wurde. Fazit: Leider außer der Grundidee wenig überzeugend, ich war fast froh, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Keine Leseempfehlung und nur 1 von 5 Punkten.

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  • *+* Unausgereifte Umsetzung einer genialen Idee *+*

    Tim und Tom

    Irve

    *+ Unausgereifte Umsetzung einer genialen Idee +* Beschreibung: ­Tim und Tom sind Zwillinge. Sie gleichen sich zwar äußerlich wie ein Ei dem anderen, sind aber unterschiedlich im Charakter. Sie geraten in ein Spiel, in welchem sie sich als Herrscher über zwei Länder bewähren müssen. Tim hat als wichtigstes Ziel für sein Land die persönliche Freiheit aller Menschen, Tom die soziale Sicherheit seines Volkes. (Quelle: Perwit Verlag) Das Cover: Ein Wolkenhimmel, der ein schönes Farbenspiel zeigt, bildet den Hintergrund. Darauf liest man den Titel und die Autorin des Buches. Die Gestaltung sieht leicht kindlich und verspielt aus, was mich wundert. Schließlich geht es bei diesem Roman um Wohl und Wehe zweier Völker. Meine Meinung: Zu Beginn war ich wirklich begeistert von diesem Buch. Die Zwillinge Tim und Tom bekommen identische Computerspiele zu Weihnachten geschenkt. Es scheint eine Simulation zur Führung eines Volkes zu sein. Die Jungs gehen mit diesem Spiel „Real Reality“ wie mit einem normalen PC-Spiel um. Als sie jedoch bemerken, dass die Spielzüge endgültig sind und die Taten an der Tastatur Folgen für das urplötzlich wieder aufgetauchte Atlantis haben, begreifen sie, dass sie „wirklich in der Wirklichkeit“ spielen. Soweit so gut, diese Idee kannte ich nicht und es könnte doch richtig spannend werden, wenn ein Strategiespiel zum Leben erwacht. Es wurde aber nicht spannend, leider. Tim und Tom verhielten sich einerseits wie Kindergartenkinder, die sich bei jedem kleinen Problem nach heißem Kakao und frischen Butterbroten sehnten, sich manchmal völlig unvorhersehbar (dumm) benahmen. Andererseits wurden ihnen 2 Völker anvertraut, die sie mal eben so zufrieden stellend führen sollten, was ja bekanntermaßen viele gestandene Politiker nicht können. Tim nennt sein Reich Timbakta, Tom herrscht in Torumbu. Als die Zwillinge nach ein paar Tagen keine Lust mehr haben , weiterzuspielen, entwickelt das Spiel ein Eigenleben. Die geschaffenen Herrscher beider Länder sowie die Bevölkerung tun, was sie wollen. So ist es nicht verwunderlich, dass Atlantis kurz vor Ostern in den Nachrichten auftaucht, weil die beiden Länder kurz vor einem Krieg stehen. Ich fragte mich z.B. wie sich ein Land, das bis zum Eingreifen von Tim und Tom in absolutem Frieden, Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft und Warmherzigkeit lebte, in den paar Monaten bis an die Zähne bewaffnen konnte, und das inklusive ABC-Waffen. Solche absolut unlogischen Übertreibungen, die mehrmals auftauchten, ließen die Grundidee des Buches in seiner Genialität sehr schrumpfen. Theoretisch waren die Zwillinge gewillt, ihren Länder die bestmögliche Führung zu geben und sie hatten sich dafür individuelle Prioritäten gesetzt. Jedoch waren die Diskussionen der beiden über die ideale Herrschaft ab einem bestimmten Punkt etwas ermüdend, da die Argumente mehr oder weniger dieselben blieben. Das Ende ist sehr in die Länge gezogen, viele Abschweifungen vom eigentlichen Thema verwässerten die Wirkung der Grundidee und konnte die Bewertung nicht nach oben ziehen. Mein Fazit: Stark angefangen und dann stetig nachgelassen. Meine 2,5 Sterne werte ich wegen der tollen Idee mit dem PC-Spiel auf 3 Sterne auf. Infos zum Buch: „Tim und Tom“ von Luzie Fera ist im August 2013 unter der ISBN-Nr. 9783944728049 im Perwit-Verlag erschienen. Es umfasst 293 Seiten und ist auch als eBook erhältlich. „Tim und Tom“ ist der erste Teil einer Trilogie über große Politik.

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    • 3

    Arun

    01. March 2014 um 23:40
  • Tim und Tom

    Tim und Tom

    Blaustern

    27. February 2014 um 21:12

    Als die Eltern der Zwillinge Tim und Tom nach einem Weihnachtsgeschenk für die beiden suchen, erhalten sie von dem Weihnachtsmann im Kaufhaus zwei Computerspiele geschenkt. „Real Reality“ (Wirkliche Wirklichkeit) nennt sich dieses Spiel und scheint sich genauso zu gleichen wie die Zwillinge. Aber das sind nur Äußerlichkeiten, denn im Inneren sind Tim und Tom grundverschieden. In diesem Spiel treten die beiden in die Rolle der Herrscher in einem eigenen Land. Toms Staat wird Torumbu und Tims Staat Timbakta genannt und nach den jeweiligen Charakteren und Prinzipien der beiden geführt. Tim steht für die persönliche Freiheit der Menschen, Tom für die soziale Sicherheit seines Volkes. Die beiden tauchen immer tiefer in das Spiel ein, entfernen sich aus dem realen Leben und spüren sogar die Schmerzen am eigenen Leib. Als sie sich wegen Überforderung zurückziehen wollen, ist dies nicht mehr möglich, denn das Spiel ist zur Wirklichkeit geworden und steuert geradewegs auf einen Krieg zu wegen der einseitigen Entwicklungen in ihren Ländern. Nun gilt es Kompromisse zu finden und beides miteinander zu vereinen. Wird das den beiden gelingen? Die Überlegung des Grundthemas ist eine spannende Sache, kann man so doch sehen, wo verschiedene Herrscherformen hinführen können. Obwohl Tim und Tom ganz unterschiedlich ihr Land führen, hat es am Ende die gleichen Folgen. Hiermit wird auch gleich eine ganz neue Gesellschaftsform vorgestellt, die auf Erden möglich wäre, würden alle an einem Strang ziehen. Das gibt einem einiges an Denkfutter. Bei den Zwillingen kann man leider nur erahnen, wie alt sie sind, benehmen sich zuweilen aber auch ziemlich kindisch. Der Text lässt sich leicht lesen, da die Sprache kindgerecht ist. Was etwas stört, sind die vielen Wiederholungen. Die Bilder der Länder Torumbu und Timbakta sind eine gute Idee, so hat man einen besseren Einblick. 

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  • Grundidee super - Umsetzung fatal

    Tim und Tom

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. February 2014 um 17:08

    In dem Buch „Tim und Tom: ein kleiner Roman über große Politik“ geht es um die Zwillinge Tim und Tom, welche zu Weihnachten Computerspiele geschenkt bekommen. Die beiden spielen die Spiele und schlüpfen in unterschiedliche Rollen um Länder zu entwickeln und zu führen. Tim verfolgt als Ziel die persönliche Freiheit aller Menschen, Tom im Gegensatz die soziale Sicherheit seines Volkes. Mir gefällt die Grundidee des Buches sehr gut, welche mich auch animiert hat das Buch zu lesen. Jedoch habe ich mich Seite für Seite immer schwerer getan das Buch zu Ende zu lesen. Vor allem die kindliche Sprache und Verhalten der Zwillinge, die wirre Handlung und Wiederholungen haben mich sehr enttäuscht. Leider gibt es zu dem Buch bisher auch keine Altersangabe. Für mich ist das Buch weder für Kinder, noch Jugendliche geeignet. Gerade die Thematik ist gut gewählt und Thema für Jugendliche, die sich ja auch schulisch anfangen sich mit solchen Fragen zu befassen, wichtig. Aber auch für Erwachsene finde ich das Buch durch die kindliche Erzählweise nicht geeignet. Von mir gibt es nur einen Stern für die Idee des Buches. Die Umsetzung war alles andere als gelungen.

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  • Ein spannender Roman über eine neue Gesellschaftsform.

    Tim und Tom

    ninabue

    19. February 2014 um 01:48

    Tim und Tom sind Zwillinge. Sie bekommen jeder ein Computerspiel geschenkt, das sie zu Herrschern über zwei Länder macht: Tim nennt sein Land Timbakta. Hier gilt die persönliche Freiheit der Bürger/innen als höchstes Gut. Tom nennt sein Land Torumbu. Hier gilt die Sicherheit aller Bürger/innen als höchstes Gut. Man weiß nicht von vorne herein, wie alt die Zwillinge sind. Das verursacht im Leser erst einmal etwas Unsicherheit. Die Brüder benehmen sich in ihrem Zuhause wie Kinder. 7 Jahre oder 11 Jahre? Könnte sein. Beide tauchen über ihre Computer in ihre Länder ein und spielen ihre Computerspiele. Plötzlich erkennen sie, dass ihre Länder real existieren. Alles, was sie in ihren Computerspielen machen, geschieht in Wirklichkeit.   Da gilt es plötzlich, einen Krieg abzuwenden: Einen Krieg, der vom Sicherheits-besessenen "König Thomas" (ein gedankliches Produkt des Zwillingsbruders Tom) gegen den Freiheits-besessenen "Großfürst Timon" (ein gedankliches Produkt des Zwillingsbruders Tom) unter Einbeziehung der  Bürgern ihrer Länder geführt werden soll. Plötzlich sind die Kinder wie junge Erwachsene. Sie fühlen sexuelle Erregung und fällen wichtige politische Entscheidungen. Die Erkenntnis, dass alles, was Tim und Tom sich für ihre Computerspiele ausgedacht haben, plötzlich zur Realität wird, überfordert die in Wirklichkeit  noch kindhaften Zwillingsbrüder, und sie wollen erst einmal mit dem Spiel nichts mehr zu tun haben. Doch der Rückzug aus dem Spiel macht das Ganze noch schlimmer. So kämpft das Prinzip "Sicherheit" (Tom) gegen das Prinzip "Freiheit" (Tim). Unter diesen Prinzipien wollen  zwei Länder gegeneinander Krieg führen. In einer letzten, spannend beschriebenen Konferenz zwischen den beiden Ländern mit den beiden Herrschern wird der Krieg im allerletzten Moment abgewendet. Zum Schluss gibt es die Erkenntnis: Wenn man jedem Bürger / jeder Bürgerin ein "unwegnehmbares Einkommen" gibt, wie die Brüder es dann ausdrücken, leben die Menschen in einer bisher noch nie gekannten Freiheit und gleichzeitig in einer bis dahin noch nie gekannten Sicherheit. Ein spannender Roman, der neue gesellschaftliche Möglichkeiten anschaulich beschreibt. Obwohl in der Durchführung manche Mängel bestehen, gibt der Roman Ideen für eine Gesellschaftsform, die auch für uns in dieser Zeit erstrebenswert ist und - nach dem Lesen dieses Romans - auch realisierbar erscheint. Auf jeden Fall lesenswert und empfehlenswert. Ich bin gespannt auf Band 2 und Band 3.

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