M. Anjelais Killing Butterflies

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Inhaltsangabe zu „Killing Butterflies“ von M. Anjelais

Sphinx und Cadence kennen sich seit frühester Kindheit und wachsen fast wie Geschwister auf. Sie - freundlich, aufgeschlossen, ganz normal. Er - charismatisch, attraktiv, extrem begabt. Sie öffnet Herzen. Er tötet Schmetterlinge. Sie ist arglos, er gefährlich. Und doch kommen beide nicht voneinander los. Das überwältigende Debüt einer Zwanzigjährigen über erste Liebe, Manipulation und das Erwachsenwerden.

Ein seltsames Buch, was bei mir gemischten Gefühle ausgelöst hat.

— Mondprinzessin
Mondprinzessin

Anders als erwartet, dennoch eine sehr berührende Geschichte

— kohoho
kohoho

3,5 Sterne für ein Buch mit interessanter Thematik, aber für mich war es nicht 100 % fesselnd.

— MsChili
MsChili

Geschichte mit Ecken und Kanten, die erschüttert, den Leser in sich hineinsaugt und mit einem beklemmenden Gefühl zurücklässt

— Lainybelle
Lainybelle

Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, Vertrauen und Naivität, die ich so bisher noch nicht gelesen habe.

— KatySwartz16
KatySwartz16

Spannend und mit plötzlichen Wendungen

— Saruja
Saruja

verstörend schön Geschichte, die noch lange im Kopf bleibt. für mich ein absolutes 5 Sterne Buch.

— rainybooks
rainybooks

So vielmehr als der Titel verspricht, jedoch nicht ohne und nicht immer leicht verständlich. Eine Geschichte des etwas anderen Art!

— Lynny
Lynny

Ich kann gar nicht genau sagen, ob das Buch besonders gut oder schlecht ist. Die Story war mega Strange.

— Birdo
Birdo

Zerstörend und verwirrend schön, bis zur letzten Seite...

— YumikoChan28
YumikoChan28

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  • Was ein Schmetterlingstod auslösen kann..

    Killing Butterflies
    kohoho

    kohoho

    28. January 2017 um 12:06

    Obwohl ich mit "Killing Butterflies" von M. Anjelais etwas völlig anderes erwartet hatte, muss ich doch sagen, dass mich dieses Buch, diese Geschichte nicht losgelassen hat, mich die Charaktere doch fasziniert haben, obwohl ich mich an manchen Stellen gefragt hatte, wie man so naiv und hörig sein kann. Aber von vorn:"Killing Butterflies" hab ich damals in einer Buchhandlung gesehen, auf der Suche nach neuen, interessanten Büchern. Der Klappentext versprach mir eine Geschichte mit gegensetzlichen Charakte, vielleicht mit etwas fürs Herz. Lange lag es bei mir, bis ich mich vor Tagen entschied, es endlich in die Hand zu nehmen, denn ich wollte es schon lange lesen. Und die Geschichte hielt mich auch fest. Allein die Charaktere waren meiner Meinung nach sehr individuell und ausdrucksstark - Sphinx, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist und die ihre Geschichte über sich und Cadence erzählt. Und eben der Junge, der ihr bester Freund ist, bestimmend, einvernehmend und selbstsicher - eben dieser Junge ist es auch, der das Leben von Sphinx auf den Kopf stellt, sie in Situationen bringt, in denen sie sich fragt, ob sie stark genug ist.Sphinx gefiel mir als Charakter sehr gut, ich hab mein Teenager-Ich in ihr wiedersehen können und habe viele Augenblicke gehabt, in denen ich sie bewundert habe. Aber es gab auch Situationen, wo ich nicht wusste, warum sie so handelte, in denen ihre Naivität mich doch nur zum Kopfschütteln verleitete.Cadence dagegen ist ein schwieriger Charakter für mich. Dadurch, dass Sphinx ihn nur beschreibt, ihre Augenblicke mit ihm erzählt, kann man ihn nicht wirklich einschätzen und bekommt nur eine eingeschränkte Sicht auf ihn. "Killing Butterflies" ließ mich am Ende etwas merkwürdig zurück. Es war eine andere Geschichte als ich mir erhofft hatte, dennoch eine Geschichte, die mich mitgenommen hat, bei der ich mitgefühlt habe. Erwartet keine ruhige Jugenbuch-Liebesgeschichte, erwartet keinen Herzschmerz - das Gegenteil ist der Fall. Aber dennoch ist dieses Buch zu empfehlen, die Geschichte von Sphinx und Cadence ist wirklich faszinierend.

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  • Ein intensives Buch, das mich zwiegespalten zurück lässt

    Killing Butterflies
    MsChili

    MsChili

    08. November 2016 um 10:43

    Killing Butterflies von M. Anjelais aus dem Chickenhouse Verlag handelt von Candence und Spinx, deren Müttern und dem Versprechen, dass sich diese gegeben haben. Sphinx, ein einfaches Mädchen, das offen, freundlich und auch ein wenig neugierig ist und ihr Gegenpart Cadence, attraktiv, begabt und auch ein wenig grausam. Dieses Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits war ich wirklich schnell in der Geschichte angekommen und es hat sich auch schnell lesen lassen. Aber andererseits waren für mich viele Handlungen von Sphinx irgendwann einfach nicht mehr nachvollziehbar. Sphinx, die sich von Cacence und seiner Art wie ein Schmetterling einweben lässt, aber doch auch irgendwie durch den Kokon hindurchblickt. Die Geschichte ist intensiv, teils grausam und gründet auf eine interessante Thematik. Die Abhängigkeit eines Menschen gegenüber einem anderen Menschen, wie ein Mensch manipuliert werden kann und zu welchen Handlungen er fähig ist. Der Schreibstil ist ein wenig ungewohnt, aber hat die Geschichte wirklich spannend und anschaulich herübergebracht, doch für mich war es einfach irgendwann zu viel. Sphinx war für mich von dem selbstständigen, starken Mädchen zu einer hilflosen Figur geworden.Ein gutes Buch, bei dem man aber selbst entscheiden muss, ob man es lesen möchte oder nicht!

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  • Faszinierend und verstörend zugleich

    Killing Butterflies
    Lainybelle

    Lainybelle

    10. May 2016 um 14:41

    Worum geht's? Und ich merkte, dass ich diesen Jungen noch einmal sehen wollte, ehe er starb, dass ich ihn trotz allem, was er mir angetan hatte, noch ein letztes Mal sprechen wollte. Doch der Mensch, der mich verletzt hatte, und der großartige Junge waren ein und dieselbe Person, ein Paradox, genau wie die Gefühle, die sich in meiner Brust und Kehle breitmachten. Und das Nächste, woran ich dachte, war der Plan, der Lebensplan, den es gab und der nicht erfüllt war, und der Kloß in meinem Hals schwoll noch weiter an. (S. 64) Zwischen Sphinx und Cadence besteht seit ihrer Kindheit eine widersprüchliche Verbindung - sie sind die besten Freunde, und Sphinx bewundert den charismatischen Sohn der besten Freundin ihrer Mutter, doch sie steht auch im Schatten seiner vielen Talente. Und manchmal muss man geradezu Angst vor ihm haben. Eines Tages passiert es: Cadence verletzt sie. Bald darauf verschwinden er und seine Mutter aus Sphinx' Leben. Bis Jahre später ein Anruf kommt. Cadence ist todkrank - und sein einziger Wunsch ist, Sphinx noch einmal zu sehen ... Was mich neugierig gemacht hat: Ab und zu lese ich ganz gern mal realistische Jugendbücher und hier haben mich die Stichworte "Identitätssuche" und "Manipulation" hellhörig gemacht. Zwei gegensätzliche Menschen, deren Mütter schon vor ihrer Geburt über ihre gemeinsame Zukunft entschieden haben - das klang nach einem spannenden Konflikt, und ich war froh, mal wieder etwas Interessantes gefunden zu haben, mit dem keine neue Reihe begonnen wird. Wie es mir gefallen hat: "Killing Butterflies" war in vielerlei Hinsicht anders als erwartet. Gerechnet hatte ich mit einer mehr oder weniger komplizierten Coming-of-Age-Story, die Unterschiede zwischen Menschen und den Druck durch Erwartungen von außen thematisiert. Das eigentliche Thema hat mich dann relativ unvorbereitet erwischt: Soziopathie. Da ich mich noch nie zuvor näher damit befasst habe, hat mich das aber gleich sehr neugierig gemacht. "Ich möchte einfach bloß für dich da sein", wiederholte ich und mein Blick wurde von seinen Augen in Bann gezogen. Es waren so sonderbare Augen. Es war, als ob sie aus drei Schichten bestünden: die erste eine Eisschicht, die zweite das normale Blau, das so sehr an Leigh erinnerte, und dann die dritte, eine flackernde Flamme, die außer Reichweite in seinem Kopf tanzte. Und diese Flamme wollte ich erreichen, sie verstehen. (S. 174 f.) Der Reiz dieser Geschichte besteht für mich vor allem in Cadence' Krankheitsbild. Da er so weltfremd und manchmal auf eine kindliche Weise hilflos wirkt, unterschätzt man schnell, wie hochintelligent er ist. Immer wieder kommt man ins Grübeln: Wie mag Cadence empfinden? Welche Absichten hat er, was durchschaut er, was nicht? Aus den Reaktionen der Menschen in seinem Umfeld geht deutlich hervor, dass auch diese sich ständig mit solchen Fragen konfrontiert sehen und kaum wissen, wie sie mit ihm umgehen sollen. Ich schaute auf meine Handfläche, auf die dünnen Fäden, die plötzlich das Einzige waren, was meine Haut zusammenhielt, und ich fühlte mich schwach. Zerbrechlich. Und sterblich. Wenn du von einem auf den anderen Tag lebst und dich bloß wegduckst und allem ausweichst, was dir das Leben ins Gesicht schleudert, als stecktest du in einer extremen Art von kosmischen Völkerballspiel, dann merkst du gar nicht, dass du irgendwann flasch hinfallen könntest und womöglich nie wieder aufstehst. (S. 242 f.) Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Sphinx, was einen zweiten sehr schwierigen Charakter in die Geschichte bringt, durch dessen Augen wir die Vorgänge beobachten. Sphinx ist ganz klar auf der Suche nach sich selbst, glaubt, Dinge über sich zu wissen und muss feststellen, dass sie vielleicht doch nicht in Stein gemeißelt sind. Der Plan ihrer und Cadence' Mutter gibt ihr einen gewissen Halt, auch wenn er abwegig ist. Mir ist es sehr schwer gefallen, mich in Sphinx hineinzufühlen. Ihre seltsame Verbundenheit zu Cadence, der sie doch jederzeit verletzen kann, ist sehr komplex und schwer zu verstehen. Auch im Sprachstil der Geschichte schlägt sich dies nieder - obwohl die Worte nicht hochtrabend gewählt sind, hat man das Gefühl, hinter den Formulierungen noch eine andere Ebene zu spüren, Banalitäten gewinnen ein Gewicht, das man nicht recht einschätzen kann. Zu Beginn, als Sphinx aus ihrer Kindheit erzählt, dachte ich noch, es würde irgendwann einen Sprung in eine "aktivere" Erzählperspektive geben, doch ihr distanzierter Ton wird beibehalten. Zum Ende hin baut sich eine merkwürdig düstere Spannung auf, und ich habe gemerkt, wie ich beim Lesen schneller geworden bin, wissen wollte, ob das scheinbar Unvermeidliche passieren würde. So ist dieses Buch für mich insgesamt zu einem Widerspruch geworden, den ich so noch nicht erlebt habe: es übt eine seltsame Faszination auf den Leser aus, hält ihn aber zugleich in einer fassungslosen Beobachterrolle fest. (Für wen) Lohnt es sich? Ich denke, es lohnt sich für alle ab ca. 16, die gern realistische Jugendbücher mögen, in denen keine Heile-Welt-Mentalität herrscht. Außerdem sollte man sich auf einen etwas eigenwilligen Erzählstil einlassen können. In einem Satz: "Killing Butterflies" erzählt eine Geschichte mit Ecken und Kanten, die erschüttert, den Leser in sich hineinsaugt, aber in einigen Punkten auch ratlos und mit einem beklemmenden Gefühl zurücklässt.

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  • Rezension - "Killing Butterflies" von M. Anjelais

    Killing Butterflies
    Kumosbuchwolke

    Kumosbuchwolke

    29. March 2016 um 06:51

    Der zufällige Satz... "Meine Mutter erzählte, dass sie sich in einem Zustand scheuer Ehrfurcht befand." Seite 7 Zeile 22 bis Seite 7 Zeile 23Meine MeinungSarah und Leigh sind selbst noch Kinder, als sie einen Plan für ihre Kinder erstellen. Die Mütter geben ihren Kindern einen Teil ihrer eigenen Persönlichkeit mit. Die Geschichte von Sphinx und Cadence beginnt bereits mit der Geschichte der Mütter. Sarah wurde von anderen Kindern oft gehänselt und verbrachte viel Zeit alleine auf dem Spielplatz. Eines Tages wird ihre Lieblingsschaukel von einem anderen Mädchen besetzt. Ohne jegliche Berührungsangst geht Leigh auf sie zu und die beiden schließen Freundschaft. Leigh gibt in dieser Freundschaft den Ton an, während Sarah, eine liebe treue Seele, brav folgt. Viele dieser Verhaltensstrukturen lassen sich auf die Beziehung ihrer Kinder übertragen.So wie es sich die Freundinnen gewünscht hatten, bekommen sie beide Kinder, die gemeinsam aufwachsen sollen. Doch das bleibt ein Wunsch, denn Cadence verhält sich nicht wie andere Kinder in seinem Alter. Er wirkt wie ein Erwachsener im Körper eines Kindes. Ist unnahbar und lebt nach seinen eigenen Regeln.Die detaillierte Kindheitserinnerung, die Sphinx beschreibt, nimmt im Buch viel Platz ein. Sphinx zeichnet ein genaues Bild von Cadence, macht dabei aber auch ihre eigene Persönlichkeit deutlich. Sie ist ihrer Mutter ähnlich. Als Kleinkind wirkt Sphinx schüchtern, zurückhaltend und etwas hilflos. Es ist immer Cadence, der sie mitzieht, sich die Spiele ausdenkt und bestimmt. Für Sphinx ist er ihr strahlender Held, mit den eisblauen Augen.Killing Butterflies war zu dem Zeitpunkt für mich spannend gewesen, hin und her gerissen, zwischen der gefühlskalten abstoßenden Wirkung von Cadence und neugierig auf die Handlung in der Gegenwart. Wie kann ein Kleinkind so unnatürlich sein.Nach dem Cadence Sphinx gefährlich verletzt, merken auch die Mütter der beiden, dass mit dem Jungen etwas nicht stimmt und beschließen, die Kinder voneinander zu trennen. Dafür zieht Leigh mit ihrem Sohn nach England und Cadence und Sphinx werden sich erst als Teenager wieder sehen, da Cadence todkrank ist und den Wunsch äußert Sphinx zu sehen.Hier hoffte ich endlich die angekündigte Liebesgeschichte erleben zu können. Die liebe Sphinx und der böse geheimnisvolle Cadence, doch so wirklich kam ich nicht auf meine Kosten. Cadence hat zwar in der Zwischenzeit seine charmante anziehende Wirkung weiter entwickelt, doch leider auch sein unmögliches Verhalten. Er hackt oft auf Sphinx herum, befiehlt ihr oder ignoriert sie grundlos. Das schlimmste ist, Sphinx scheint nicht dazu gelernt zu haben, anstatt ihm ihre Meinung zu sagen, hält sie den Mund. Das hat mich aufgeregt, denn egal wie krank er ist, das rechtfertigt nicht sein Verhalten.Killing Butterflies ist feinfühlig und leise. Cadence und Sphinx sind zwei extrem gegensätzliche Charaktere. Sie zart und er beängstigend faszinierend. Meiner Meinung nach, sind sich die beiden lange Zeit nicht ebenbürtig, erst das Ende kann als Wendepunkt gesehen werden, an dem sich beide angleichen. Cadence und Sphinx sind der Spiegel ihrer Mütter. Macht, Abhängigkeit, Stärke und Verletzlichkeit sind wichtige Bestandteile, mit denen sich die Beziehungen untereinander beschreiben lassen.Mein Fazit:Killing Butterflies liest sich schnell und trägt einen gewissen Reiz in sich. Die Worte wecken Neugier auf mehr reizbare Momente, in denen sich jeder Leser die Frage stellen wird, bin ich mit der Situation einverstanden? Mag ich Sphinx, Cadence, Leigh und Sarah oder liefern sie den eigenen Gefühlen zu viel Konfliktfläche? 3 Sterne.

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  • Spannend mit Wendungen!

    Killing Butterflies
    Saruja

    Saruja

    07. December 2015 um 18:27

    Die Geschichte Die Mütter von Sphinx und Cadence sind die besten Freundinnen und sie haben einen Plan: Ihre Kinder, Leigh ist überzeugt, dass es ein Sohn wird, und Sarah davon, dass sie ein Mädchen bekommen, sollen später ebenfalls beste Freunde werden. Und sie sollen Heiraten und die beiden Freundinnen zu Großmüttern machen! Doch alles kommt anders: Cadence, der schon als Kind Verhaltensauffälligkeiten zeigt, und Sphinx, werden Freunde, doch Sphinx hat Angst. Angst vor Cadence und gleichzeitig Angst, Cadence zu verlieren. Als ein gewaltiges Unglück geschieht, trennen sich die Wege der Beiden und erst nach Jahren bringt sie das Schicksal einander wieder näher. Das Cover Bevor ich zur eigentlichen Geschichte kommen, mag ich euch sagen, dass ich das Cover wirklich toll finde. Je mehr man in die Geschichte eintaucht, desto mehr kann man die Farben mit dieser Verbinden. Das kalte Blau, die Gesichter von Cadence und Sphinx. Leseeindruck Die Geschichte wird aus Sicht von Sphinx Quinn erzählt. Zu Beginn berichtet sie uns, wie ihre Mutter, Sarah Quinn und Cadence Mutter, Leigh Latoire, sich kennen lernen und wie die beiden Freundinnen gemeinsam begannen ihre Zukunftspläne zu schmieden. Dieser "Vorspann" war eigentlich total süß. Doch je weiter man in die Geschichte eintauchte, desto verstörender wurde es. Denn Sphinx erklärt auch, wann alles anfing, schrecklich schief zu laufen. Die Geschichte ist weder großartig breit gefächert, noch kommen viele Protagonisten darin vor. Es beschränkt sich eigentlich auf Sphinx, Cadence, Leigh und Sarah. Lediglich Sphinx Vater und Leighs Haushälterin nehmen kleinere Rollen ein. Sphinx ist 17 Jahre alt und man merkt, wie verstörend ihre Erfahrungen und Verbindungen mit Cadence sind. Man weiß nicht, ob es Angst, Respekt oder kindliche Ignoranz ist, die sie dennoch immer wieder zu Cadence laufen lässt, denn man merkt, dass er ihr nicht gut tut. Das wird auch ihr klar - an jenem schicksalhaften Tag. Ich mag Sphinx sehr. Sie stellt sich ihren Ängsten, versucht eine gute Freundin zu sein, auch wenn sie oft an die Grenzen ihrer eigenen Belastbarkeit stößt. Halt in diesen Situationen findet sie bei ihrer Mutter Sarah und ihrem Vater. Sphinx ist sehr weit für ihr Alter und das führt sie sich auch selbst immer wieder vor Augen. Cadence hingegen ist eines dieser Kinder, von denen mag selbst sagen würde: Da haben die Eltern aber einen gewaltigen Fehler gemacht! Zu schnell wird einem jedoch klar: Cadence ist krank! Keinerlei Gefühl, kein Einfühlungsvermögen und in seiner Denkweise stellenweise vollkommen Realitätsfremd - das zeichnet Cadence aus. Seine Umwelt wird geblendet von dem gut aussehenden Jungen mit den kalten blauen Augen. Stellenweise hatte ich Angst vor Cadence. Angst davor, dass ich vielleicht selbst einmal auf eine solche Persönlichkeit treffe! Nach und nach schlug diese Angst jedoch um in Mitleid! So ein Mensch - ohne Gefühl, ohne aufrichtiges Lachen - was findet dieser Mensch am Leben? Doch ebenso, wie man ihn hasst, so liebt man ihn auch. Paradoxerweise mag man Cadence - wünscht ihm, dass es Klick macht und er aufwacht! Die Welt in all ihrer Pracht bewundern kann! Fazit Das Buch war einerseits mehr als verstörend! Andererseits war es tot-traurig! Was aus Kindern werden kann, wenn die Eltern Probleme auf die leichte Schulter und einfach nicht ernst nehmen. Kindern, denen erst geholfen wird, wenn etwas Grauenhaftes geschieht. Das führt einem vor Augen, dass man eigentlich blind ist, wenn es um die eigenen Kinder geht. Dass man als Mutter weiß, dass etwas schief läuft, es aber aus Liebe verdrängt! Dennoch fand ich das Buch wirklich gut. Sphinx ist eine starke Persönlichkeit, die ich schnell lieb gewonnen habe. Ich habe mit ihr gelitten und geweint. Ich war schockiert, sprachlos und zu Tode betrübt! Cadence, so kalt er auch war, war dennoch beeindruckend. Ich geb zu, ich habe zwischendurch gegooglet und kann nur sagen: WOW! Hinter diesem Buch steckt eine Menge Recherchearbeit! Das die Autorin "erst" 20 Jahre alt ist, vergisst man schnell, denn das Buch ist durch und durch tiefgründig und spaltet sicherlich die Gemüter! Daher gebe ich dem Buch auch fünf Sterne! Dennoch empfehle ich es "zartbesaiteten" Menschen eher nicht :) ★★★★★

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  • Wenn man auf Machtspiele steht...

    Killing Butterflies
    Seralina1989

    Seralina1989

    16. June 2015 um 13:09

    Zwei junge Mädchen beschließen einen Pakt: Die eine möchte ein Mädchen mit Namen Sphinx, die andere einen Jungen namens Cadence. Und diese beiden sollen später heiraten ... Doch während Sphinx ein liebes, naives Mädchen wird, zieht Cadence schon in jungen Jahren alle Aufmerksamkeit auf sich. Nach einem schrecklichen Ereignis zieht Cadence jedoch mit seiner Mutter weg und erst Jahre später treffen sich die beiden wieder- als Cadence an Leukemie erkrankt ist und Sphinx auf seine letzten Tage bei sich haben möchte... Klingt im erstem Moment schnulziger, als das Buch eigentlich ist.  Der Leser steigt in die Geschichte ein, als Sphinx erklärt, wie sich die Mütter kennen lernten und ihre Zukunft beschließten. Dann erste Erinnerungen im Alter von 5 Jahren, wie Cadence vor Sphinxies Augen einen Schmetterling zerdrückt. Weiter 5 Jahre später wird Sphinx von Cadence verletzt, woraufhin seine Mutter die Reißleine zieht. Erst mit 16 Jahren sollen sie sich wiedertreffen, als Sphinx erfährt, dass ihr Kindheitsfreund sterbenskrank an Leukemie erkrankt ist und als Wunsch geäußert hat, sie bei sich haben zu wollen. Ohne zu zögern, reist sie zu ihm und alles nimmt seinen Lauf. Wir Leser erfahren die Geschichte aus Sphinx' Sicht - von den wichtigsten Vorgeschichten bis in die Jetztzeit. Dabei merkt man immer wieder wie naiv die Protagonistin trotz ihres Alters noch ist und versucht, immer das Gute in ihrem Freund Cadence zu sehen. Obwohl sie weiß, dass er versucht sie zu manipulieren wo es nur geht und warum das so ist. Die eigentliche Krankheit Leukemie spielt dabei keine allzuwichtige Rolle wie man das aus anderen Büchern kennt, sondern findet quasi nur als Grund statt, warum Sphinxie zu Cadence kommen soll, sowie gegen Ende des Buches. Dass mit Cadence etwas nicht stimmt, lässt die Autorin den Leser schon beim Kindesalter feststellen. Die Hintergründe dazu werden im Verlauf des Buches noch geklärt, auch wenn das psychische Krankheitsbild (nach eigener Recherche) bei weitem nicht so eindeutig zu sein scheint,, wie es die Autorin im Buch schreibt. Der Schreibstil ist recht flüssig, allerdings hat mir noch das Quäntchen gefehlt, dass es mich richtig mitreißt. Unterdessen hat sich der Verlag mit Cover selbst übertroffen und passt mMn wie die Faust aufs Auge. Ingesamt ist es eine gute Geschichte mit etwas schwierigem Hintergrund. Bleibt abzuwarten, ob und was die Junge Autorin noch herausbringt...

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  • Zerstörend, traurig, bizzar und dennoch auf eine ganz eigene Weise wunderschön...

    Killing Butterflies
    YumikoChan28

    YumikoChan28

    09. June 2015 um 23:26

    ... das beschreibt wohl am besten den Roman *Killing Butterflies* der zwanzig Jahre alten Autorin M. Anjelais. Die Geschichte entführt den Leser in die Welt zweier Mädchen, die bereits mit sieben Jahren einen verrückten Zukunfstplan schmieden und auch noch fest davon überzeugt sind, dass dieser Plan einfach aufgehen muss.... Herrauskommt eine wunderschön- schreckliche Freundschaft zweier Jugendlicher, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mauerblümchen + Superkid. Diese Freundschaft muss man gelesen haben, um sie richtig zu erfassen, die Psyche dahinter zu begreifen, sie zu verstehen und akzeptieren zu lernen, denn sonst würde man diese Art von Zuneigung die Sphinx und Cadence füreinander empfinden, devinitiv nicht verstehen... Auch ich muss zugeben, dass ich an manchen Stellen darüber nachgedacht habe, wie naiv Sphinx, Cadence gegenüber doch ist, aber dann hab ich mir gleich im selben Atemzug vorzustellen versucht, wie ich reagiert hätte, wenn ich so jemanden, wie Cadence vor mir gehabt hätte. So jemandem, von dem man im ersten Moment weiß, man kann ihm einfach nichts abschlagen und man kann auch nicht böse auf ihn sein, man kann ihn auch nicht hassen, egal wie schlimm die Dinge, die er getan haben mag, auch sein mögen... Und mir wurde bewusst, das ich mit 100 %-iger Sicherheit nicht anders handeln würde... Der Roman wartet mit einer neuen, gut durchdachten und erfrischenden Story auf. Man sollte sich Zeit dafür nehmen, sich mit dieser Geschichte - besonders aufgrund ihrer Thematik - auseinander zu setzen und sich darauf einlassen. Ich habs gemacht und es keine Sekunde lang bereut.

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  • Lena liest rezensiert...

    Killing Butterflies
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    08. May 2015 um 15:53

    2 Kinder… Eins so unschuldig.. Eins so gefährlich… Es ist eben nicht alles Gold was glänzt! Schon bevor Sphinx und Cadence geboren wurden, haben ihre Mütter, die beste Freunde sind, schon gemeinsame Pläne für ihre zukünftigen Kinder geschmiedet. Zusammen sollen die Beiden aufwachsen, sich befreunden und schließlich verlieben. Auch über das Heiraten wurde schon nachgedacht und die beiden Mütter haben auch schon überlegt, wie ihre Enkelkinder heißen könnten. Und tatsächlich sieht es gut aus, die süße, unscheinbare Sphinx und der strahlende, vor Selbstbewusstsein strotzende Cadence spielen oft miteinander. Doch nur Sphinx weiß, wer Cadence wirklich ist. Hinter seiner glänzenden Fassade verbirgt er eine grausame, emotionslose Seite. Er tötet ohne mit der Wimper zu zucken Schmetterlinge, doch als Cadence die kleine Sphinx mit einem Messer  verletzt, greifen die Mütter ein. Der Kontakt bricht ab und sowohl die Kinder, als auch die Mütter sehen sich lange nicht. Nach vielen Jahren reist Sphinx zusammen mit ihrer Mutter zu Cadence, denn da er nun schwerkrank ist, bleibt ihm nicht mehr viel Lebenszeit und sein letzter Wunsch ist es, seine alte Freundin noch einmal zu sehen. Und Sphinxs lässt sich wieder auf Cadences gefährliche Spielchen ein… Killing Butterflies ist keine Wohlfühlgeschichte, ebenso wenig ein Buch zum Abschalten. Killing Butterflies ist erschreckend, irgendwo würde ich es als krank bezeichnen, eine Geschichte voller Gewalt, Schmerz und verklingender Hoffnung, als stetige Begleitung eine bedrückende, nervenaufreibende Atmosphäre. Und trotzdem ist das Buch spannend, ganz besonders und einzigartig! Ich weiß, dass Killing Butterflies nicht jedem gefallen kann, es spaltet die Leserschaft in 2 Extreme, ich selbst bin noch etwas unschlüssig, welcher Seite ich mich denn nun anschließen sollte. Cadence ist krank. Gleich zweimal. Einmal hat er Krebs und da er sich gegen eine Behandlung entscheidet, bleibt ihm nicht mehr viel Zeit. Und zum Zweiten war er nie gesund, denn er ist ein Soziopath, wie sich im Laufe der Geschichte herausstellt. Er fühlt keine Emotionen, handelt grausam, tötet ohne mit der Wimper zu zucken. Und doch merkt man, dass er gerne fühlen will. Er versucht es wieder und wieder, aber nichts erreicht ihn. Diese “Krankheit” hat die Autorin eindrucksvoll beschrieben, in Cadence Nähe hatte ich immer ein mulmiges Gefühl, auch wenn seine helle Ausstrahlung etwas faszinierendes an sich hatte. Hätte ich den Jungen wohl auf der Straße gesehen, wäre ich schnell weggegangen. Auch Sphinx hat dieses komische Gefühl und sie weiß, dass es in Cadences Nähe nicht sicher ist, doch sie liebt ihn so sehr, dass sie ihre Vorahnung nicht beachtet. Viele bezeichnen Sphinx als unglaublich naiv und auch ich muss zustimmen, dass sie nicht klug gehandelt hat, doch ich als Leserin habe auch gemerkt, wie sehr sie den Jungen liebt und so wurden ihre Handlungen ein Stückchen nachvollziehbarer und Sphinx als Protagonistin wurde mir nicht gleich ganz unsympathisch. Die Mütter von Cadence und Sphinx haben mir beide mit der Zeit immer weniger gefallen. Sie setzen Sphinx gefährlichen Situationen aus, wissen, welche Last auf ihren Schultern ist, und sie helfen nicht! An diesen Stellen hätte ich am liebsten selbst in die Geschichte eingegriffen. Manchmal ärgerlich, manchmal fasziniert las ich Killing Butterflies weiter und schlug das Buch schließlich mit einem komischen Gefühl zu. Es gab Stellen, an denen ich mich wirklich geekelt habe und mich fragte, ” Lena, warum liest du eigentlich dieses Buch?!”, und dann gab es Stellen, an denen ich interessiert die Informationen über Soziopathie aufsog. Killing Butterflies würde ich nicht jedem empfehlen, aber vorallem einer älteren Zielgruppe zu ordnen. Man muss kein Jugendlicher sein, um das Buch zu mögen- wenn man hier von mögen sprechen kann. Ich hatte nicht viel Spaß beim Lesen, mir wurde von der eiskalten Atmosphäre schaurig und trotzdem bin ich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Lange habe ich über die Bewertung des Buches nach gedacht, letztendlich gebe ich eine: 2 ( gut) bis 3 ( befriedigend) Trotzdem sage ich, wer sich das Buch zutraut, sollte unbedingt dazu greifen!

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  • Kein Buch für schwache Nerven!

    Killing Butterflies
    leselurch

    leselurch

    06. April 2015 um 10:34

    *Worum geht's?* Sphinx und Cadence sind für einander bestimmt, für einander geschaffen. Schon als ihre Mütter noch Kinder waren, wurden für sie Pläne geschmiedet. Sie sollten miteinander aufwachsen. Beste Freunde werden. Sich lieben lernen. Und tatsächlich schien es für lange Zeit so, als würden der hochbegabte Cadence und die durchschnittliche Sphinx dem Plan ihrer Mütter folgen. Doch Sphinx ist die einzige, die Cadence‘ wahres Ich erkennt. Sie kennt seine strahlende Persönlichkeit, mit der er jeden um seinen Finger wickelt, ebenso gut wie seine grausame Seite, die ohne mit der Wimper zu zucken Schmetterlinge tötet. Als Cadence Sphinx mit einem Messer verletzt und das grausame Spiel zwischen ihnen überspannt, bricht der Kontakt schlagartig ab. Erst viele Jahre später treffen Sphinx und Cadence wieder aufeinander. Denn Cadence ist schwer krank und sein letzter Wunsch ist es, Sphinx wiederzusehen. Sphinx lässt sich darauf ein – und ist schon bald wieder eine Gefangene seines grausamen Spiels… *Meine Meinung:* Dass einen in „Killing Butterflies“ keine zuckersüße Geschichte erwartet, wird einem schon klar, wenn man sich nur den Klappentext durchliest. Denn M. Anjelais Debütroman handelt von einer befremdlichen ersten Liebe, die von genau den Dingen geprägt wird, die man für gewöhnlich nicht mit ihr verbindet. „Killing Butterflies“ ist eine Geschichte über Manipulation, Schmerz und Gewalt, eine Geschichte, die ihre Leserschaft spalten wird. Vor allem aber ist es ein Roman, der einen als Leser an seine persönlichen Grenzen treibt und eiskalt unter die Haut geht. Wie stark diese Geschichte ist, wie sehr einen „Killing Butterflies“ tatsächlich verstören kann, lässt sich nach den ersten verschlungenen Seiten noch lange nicht erahnen. Obwohl M. Anjelais ab der ersten Seite eine unbehagliche Atmosphäre aufkommen lässt, die sich von Absatz zu Absatz verdichtet, beginnt der Roman relativ ruhig. Man lernt Sphinx als Protagonistin kennen, Cadence als ihren besten und begabten Freund, ihre Mütter, die selbst seit Kindertagen miteinander befreundet sind und sich immer eine gemeinsame Zukunft für ihren Nachwuchs gewünscht haben. Eine besinnliche Geschichte, die so schön hätte werden können - wenn nicht alles anders gekommen wäre. Wenn Cadence nicht so anders geworden wäre. Cadence ist ein sehr extremer Charakter, der einen ebenso stark fasziniert wie abstößt. Man spürt ab dem ersten Moment, dass mit dem begabten Jungen etwas nicht stimmt, dass er das Leben anders wahrnimmt als Sphinx. Cadence sorgt dafür, dass man „Killing Butterflies“ mit einem mulmigen Gefühl liest und nach jeder seltsamen Szene mit ihm das Bedürfnis hat, das Buch zu pausieren. Durchzuatmen. Sich von ihm zu distanzieren. Und doch schafft man es nie, „Killing Butterflies“ tatsächlich zur Seite zu legen. Cadence zieht einen in seinen einzigartigen Bann, fasziniert mit jeder Faser seines Körpers. Man will mehr von ihm als Charakter erfahren, ihn kennenlernen, zu jedem Preis. Genau das ist auch der Punkt, bis zu dem ich mich mit Sphinx, der Protagonistin des Romans, noch identifizieren konnte. Obwohl sie, das herzensgute Mädchen, nach ihren Erfahrungen mit Cadence allen Grund hätte, um ihn nie wieder sehen zu wollen, willigt sie ein, ihm nach all den Jahren während seiner letzten Tage zu begleiten. Sie sollte ihn fürchten, doch sie fühlt sich von ihm angezogen, ist an ihm als Person stärker interessiert als es ihr gut tut. Sie erliegt seinem Charme, seiner Ausstrahlung, so wie man selbst. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt war Sphinx für mich ein normales Mädchen mit einem starken Charakter, eine Protagonistin, die einem ans Herz wächst und der man gerne durch die Seiten hindurch beistehen würde. Die Geschichte entwickelt sich allerdings in eine Richtung, die einen früher oder später an seine persönlichen Grenzen treibt. Ja, M. Anjalais beschäftigt sich mit einem außergewöhnlichen und faszinierenden Thema in „Killing Butterflies“, das einen wahrlich an die Seiten fesselt und nicht mehr loslässt. Der Verlauf der Handlung nimmt jedoch Formen an, auf deren Extreme und Grausamkeit ich niemals vorbereitet war. Die junge Autorin verfügt über einen eindringlichen und stechenden Schreibstil, mit dem sie Cadence‘ Worte und seine Handlungen direkt unter die Haut ihrer Leser schreiben kann. Mit „Killing Butterflies“ wird es einem eiskalt, schaurig, unwohl. Dennoch löst sich niemals das Band, das einen als Leser an die Seiten fesselt. So sehr mich die Geschichte auch mitgerissen und fasziniert, mich auf paradoxe Weise begeisternd abgestoßen hat, so enttäuscht muss ich zugeben, dass mich Sphinx ab einem gewissen Punkt nur noch hat den Kopf schütteln lassen. All mein Verständnis, das ich für sie und ihre Faszination für Cadence hatte, verschwand in Folge ihrer naiven und unglaublichen Handlungen und Gedankenstränge im Nichts. Ich verlor meine Beziehung zu ihr gänzlich und war im wahrsten Sinne des Wortes von ihr angeekelt und entsetzt. Durch Sphinx‘ Einstellung, die mich ernsthaft daran zweifeln ließ, wer in „Killing Butterflies“ wirklich krank ist, verschob sich auch mein Blickwinkel auf die Geschichte auf eine Weise, die ich nur bedauern kann. *Fazit:* „Killing Butterflies“ von M. Anjelais ist kein Buch für schwache Nerven. Diese Geschichte ist so extrem, vor allem auf psychischer Ebene so krank, brutal und grausam, dass mir beim Lesen ganz anders geworden ist. „Killing Butterflies“ hat mich verstört – und doch war ich zugleich so fasziniert von der Geschichte, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlang. Cadence und seine Art zogen mich unweigerlich in ihren Bann, ließen mich nicht los, bis ich schließlich mit zitternden Händen die letzte Seite erreicht hatte. Ich wollte immer mehr erfahren und weiterlesen und geriet in einen mitreißenden Lesefluss, einen Strudel aus den schrecklichsten und interessantesten Gefühlen. „Killing Butterflies“ ist wirklich kein Buch, das ich bedingungslos weiterempfehlen kann. Es ist es wert, gelesen zu werden, sofern man es sich selbst denn zutraut! Für mich war es ein gewagtes Experiment, das mich mit seiner Idee und seinem grausamen Charakter begeisterte, mich mit seiner Protagonistin jedoch maßlos enttäuschte. Für „Killing Butterflies“ vergebe ich 3 Lurche.

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  • Sphinx & Cadence

    Killing Butterflies
    -lillylazer-

    -lillylazer-

    26. March 2015 um 12:24

    Zu Beginn erfährt man viel über die Freundschaft der Mütter und ihren Plänen, und somit auch über Sphinx und Cadence. Dies ist wichtig, damit später die Fäden der Geschichte zusammengeführt werden. Sphinx und Cadence wachsen miteinander auf und sind die besten Freunde. Bis zwei Vorfälle geschehen und Sphinx an ihrem Freund, den sie selbst als strahlenden Held bezeichnet, zweifelt. Zudem sind diese Vorfälle entscheidende Wendepunkte für den Verlauf der Geschichte. Ab dem Moment nach dem zweiten Geschehnis ist nichts mehr wie es mal war. Cadence und seine Mutter ziehen weg und beiden sehen sich erst mit 16 wieder. Cadence ist sterbenskrank, aber auch immer noch höchst gefährlich. Am Ende jedoch versteht man, warum der Charakter „Cadence“ so und nicht anders hätte sein dürfen. Oder mit anderen Worten: Die Botschaft ist angekommen! Killing Butterflies ist feinfühlig, leise und gleichzeitig beängstigend. Cadence und Sphinx sind zwei extrem gegensätzliche Charaktere. Sie zart und er angsteinflößend (vielleicht ist das auch der Grund, weshalb er mir von Anfang an unsympathisch war). Es geht für einen Jugendroman genau tief genug, um die menschliche Psyche näher zu erleuchten und zu fürchten. Macht, Abhängigkeit, Stärke und Verletzlichkeit sind wichtige Bestandteile mit denen sich die Beziehungen untereinander beschreiben lassen. Der Schreibstil (die Geschichte wird aus Sphinx Sicht erzählt) hat mir sehr gut gefallen. Die Seiten sind nur so dahingeflogen. Manchmal wäre es vielleicht ganz schön gewesen, die Sichtweise eines anderen Charakters kennen zu lernen, besonders die von Cadence hätte mich sehr interessiert. Ein Pluspunkt geht an die schöne Covergestaltung, dass einen Schmetterling zeigt. Im Verlauf des Buches wird klar, dass das Cover nicht nur schön ist, sondern einen direkten Bezug zum Buch darstellt. Fazit: Das Buch wird die Meinungen spalten, aber genau das ist es, was die Geschichte ausmacht: sie spaltet. So, wie ein Schmetterling zwei Seiten hat: diese böse, alles zerstörende Raupe und der liebevolle und wunderschöne Schmetterling, der aus diesem bösen Geschöpf empor steigt. Hut ab vor der Schriftstellerin mit ihren gerade mal 20 Jahren, so ein in die Tiefe der menschlichen Psyche gehendes Buch zu schreiben. Es gibt bessere, aber auch schlechtere Romane dieser Art. Alles in allem wäre es ein Buch mit 4 Sternen. Leider gibt es dann doch noch ein paar Dinge die mich sehr gestört haben. Wie die ewig währende Freundschaft der Mütter, selbst als der zweite erschreckende Vorfall passiert ist. Außerdem, das immer gute in einem sehen wollen. Der Junge ist ein Psychopath (leider auch schon in jungen Jahren) und da hilft auch nicht „dass wollte er nicht“ oder „das war nicht seine Absicht“. Wenn ich Leigh wäre, hätte ich mich schon gefragt, was mit ihm nicht stimmt und hätte ihn zum Arzt oder noch besser gleich mal zum Psychiater gebracht und hätte ihn durchchecken lassen. Aber es wurde abgehandelt als wäre das nicht weiter schlimm. Einzig allein Sphinx Vater spürte, dass etwas nicht mit ihm stimmt. Aber die Warnungen wurden nicht ernst genommen. Daher letztendendes 3 von 5 Sternen.

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  • Diese Geschichte ist einfach so kaputt

    Killing Butterflies
    sarahsuperwoman

    sarahsuperwoman

    28. February 2015 um 19:56

    Zwei Mädchen lernen sich kennen – sie können nicht verschiedener sein und sie bestimmen ihre Kinder füreinander. So kommt es auch, aber irgendwie auch ganz anders. Es ist sooo unfassbar schwer dieses Buch zu rezensieren, weil es einfach keine treffenden Worte gibt, um es zu beschreiben. Es ist unperfekt und perfekt, es ist krank und gleichzeitig wunderschön, es zerfällt vor meinen Augen und erschafft neue Welten. Ich habe nicht gemerkt, dass ich es schon zuende gelesen hatte, weil es einfach so ist wie es ist. Die Autorin M. Anjelais hat hier wirklich ein tolles Debüt geschrieben, denn Sphinx und Cadence sind so unterschiedlich. Ich habe kläglich versucht einen Mehrwert aus dieser Geschichte zu ziehen, aber ich empfinde sie als zu kompliziert für mein Hirn. Es sind so viele verschiedene Werte darin verwoben und immer wenn ich glaubte, dass ich endlich den Sinn hinter dieser Geschichte verstanden habe, entglitt mir dieser Faden und öffnete mir eine weitere Tür. »Ich hatte das Gefühl, sie und ich tauschten die Rollen; ich wurde blitzschnell erwachsen und genauso schnell schien sie ein Kind zu werden.« [Seite 292] Ich fand es superspannend Sphinx zu erleben und gleichzeitig aber auch irgendwie in Cadence zu sein, auch wenn ich nicht wirklich da war. Ich fühlte mich ihr so unglaublich nah, weil die Autorin immer wieder Geschehnisse eingebaut hat, die einen umso mehr an Sphinx banden. Deswegen fand ich es auch so schlimm als Cadence sie am Ende mir entreißen wollte und sie sich trotzdem retten konnte. »Es war etwas, dass mit den Augen zu tun hatte, damit, wie sehr sie geleuchtet hatten. Sie hatten geradezu gelodert, hell geglüht, so hell und so kalt, wie eine Sonne, die sich in einer eisigen Landschaft spiegelt.« [Seite 26] Heffa von Secrets of rock sagte selbst schon ganz passend: “Diese Geschichte ist einfach so kaputt.” Diese Aussage unterstütze ich einfach mal und setz meine Unterschrift drunter. Ich weiß nicht, ob mich das Buch begeistert hat oder ob ich wirklich einen Mehrwert daraus gezogen habe, den ich nur einfach nicht beschreiben kann. Unterhaltend war es allemal und ist somit für mich ein Must-MUST-Read der Extraklasse. Jeder sollte sich selbst ein Bild von dieser Geschichte machen. “Killing Butterflies” möchte ich somit 4,5 von 5 Herzen geben, da ich einige Stellen als komisch empfand und sonst das Buch im Ganzen echt genial und sonderbar finde. »Manchmal, dachte ich, ist gewöhnlich besser. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich merkte, etwas konnte so ungewöhnlich sein, dass es defekt war, so anders, dass etwas damit nicht stimmte.« [Seite 26]

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  • Ein Buch mit Suchtpotential trotz kleiner Makel

    Killing Butterflies
    sanja

    sanja

    19. January 2015 um 20:19

    Zur Autorin: M. Anjelais wurde im Jahre 1993 geboren und lebt mit ihrer Familie in Nesco New Jersey. Sie schreibt seit ihrer frühen Kindheit und hat mit ihren Geschichten bereits zahlreiche Preise gewonnen. “Killing Butterflies” ist ihr Debütroman. Sie widmet sich mittlerweile ganz dem Schreiben. Zum Inhalt:  Sphinx und Cadence kennen sich seit ihrer Geburt und wachsen fast wie Geschwister auf. Ihre beiden Mütter sind schon seit ihrer Kindheit beste Freundinnen und haben geschworen, dass ihre beiden Kinder später heiraten sollen. Tatsächlich funktioniert der Plan zunächst. Doch bei Cadence werden immer häufiger Stimmungsschwankungen beobachtet. Als er schließlich Sphinx mit einem Messer verletzt, wird der Kontakt der beiden Familien abgebrochen, doch nicht ganz. Cadence und seine Mutter ziehen nach England und fortan telefonieren und schreiben sich die Mütter weiterhin fleissig. Einige Jahre später erhält Cadence eine schwerwiegende Diagnose und möchte Sphinx noch ein letztes Mal sehen… Meine Meinung: Das Buch kommt völlig unscheinbar daher, doch die Geschichte hat es wahrlich in sich. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, blieb ich an drei einzelnen kurzen Sätzen hängen und es war um mich geschehen: Sie öffnet Herzen. Er tötet Schmetterlinge. Sie ist arglos, er gefährlich. M. Anjelais // Killing Butterflies // Klappentext Mehr brauchte ich nicht, um zu wissen, dass ich es unbedingt lesen muss. Verrückt, dass wir uns manchmal an so simplen Dingen festkrallen. Jawohl, festkrallen, denn das Buch entwickelt eine erhebliche Sogwirkung. Die Autorin schafft es eine geradezu beklemmende Wirkung zu erzielen. Ich war hin- und hergerissen zwischen Mitgefühl, Verständnis und Angst. Die Ich-Erzählerin Sphinx und ihr Freund Cadence wachsen wie Geschwister auf. Er, ein Wunderkind, gut im Zeichnen und mit einem Gespür für die Musik. Alles, was er in die Hand nimmt, scheint ausnahmslos positiv. Sphinx hingegen ist ein gewöhnliches Mädchen, dass wohlbehütet in ihrem Elternhaus aufwächst. Cadence ist für sie immer der strahlende Held. Doch dieses Bild bekommt Risse. An dem Tag, an dem Cadence einen Schmetterling tötet, muss Sphinx erkennen, dass es auch Schattenseiten gibt. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich merkte, etwas konnte so ungewöhnlich sein, dass es defekt war; so anders, dass etwas damit nicht stimmte. M. Anjelais // Killing Butterflies // Seite 26 Mit der Zeit gibt es immer wieder solche Zwischenfälle. Cadence tötet zwar nie wieder Schmetterlinge, doch beginnt er Sphinx immer wieder und stückchenweise zu verletzen. Er beschimpft und beleidigt sie, zwingt ihr seinen Willen auf. Doch immer wieder kehrt Sphinx zu ihm zurück. Es scheint, als könnte sie nichts erschüttern. Eines Tages wird Cadence unkontrollierte Wut jedoch so groß, dass er Sphinx mit einem Messer verletzt. Die Wunde muss genäht werden und sie trägt seitdem sein Zeichen. Die Eltern sind geschockt. Cadence Mutter zieht mit ihrem Sohn nach England, doch der Kontakt wird nicht völlig abgeschnitten. Die ehemaligen Schulfreundinnen schreiben sich weiterhin Briefe und telefonieren. Sie berichten sich gegenseitig, wie ihre Kinder aufwachsen und schicken Fotos über den großen Teich. Als Cadence jedoch schwer erkrankt, hat er nur noch eine Bitte: er möchte noch einmal seine Freundin aus Kindertagen wiedersehen. Sphinx steht damit vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens. Die Geschichte lässt tiefe Spuren zurück. Obwohl sie nicht perfekt ist und es ihr manchmal an Tiefe fehlt, läuft die Autorin an anderer Stelle zur Höchstform auf. Die Entwicklung der beiden Protagonisten ist sehr vielschichtig und kaum in einem Satz zu beschreiben. Es geht vor allem um Abhängigkeit und Manipulation, aber auch um Treue und die Erfüllung von Träumen. Als Leigh, Cadence Mutter und ihre beste Freundin Sarah in ihrer Kindheit den Plan aushecken, gemeinsam schwanger zu werden und ihre Kinder auch noch heiraten sollen, können sie noch nicht ahnen, wie ihr beider Schicksal und das der Kinder miteinander verwoben sein wird. Obwohl Sphinx von der geplanten Hochzeit erst erfährt, als sie nach London aufbricht, ist der Plan stets allgegenwärtig. Er bestimmt die komplette Kinderzeit und lässt sie tief im inneren, immer wieder zu Cadence zurückkehren. Die Mütter wollten schließlich, dass die beiden ebenfalls befreundet sind. Doch Cadence eiskalte Augen und das Monster, dass er in sich trägt, ängstigen Sphinx immer mehr. Auch später, als sie in London auf ihren damaligen Jugendfreund trifft, gibt es immer wieder Momente, die sie schier aus der Fassung bringen. Trotzdem lässt sie sich nicht von ihrem Plan abbringen, ihm in der verbleibenden Zeit beizustehen. Tatsächlich gibt es in der Geschichte, vor allem im zweiten Teil, der in England spielt, immer wieder Momente, die ich nicht nachvollziehen konnte. Es scheint fast so, als wollte Sphinx die Märtyerin spielen, obwohl das natürlich nicht von ihr verlangt wird. Auch Sarah steht dem ganzen Vorhaben skeptisch gegenüber, da sie Angst um ihr Kind hat. Leigh hingegen klammert sich an jeden Strohhalm, um ihrem Sohn noch einmal Freude bereiten zu können. Die unerschütterliche Mutterliebe, die sie ihm entgegenbringt, scheint über alle seine Unfehlbarkeiten hinwegzusehen. Doch auch Leigh kann am Ende nur tatenlos zusehen, was mit ihrem geliebten Kind passiert. Sowohl Sphinx und Cadence als auch Leigh und Sarah sind interessant gestrickte Persönlichkeiten. Es gibt hier nicht nur schwarz und weiß, sondern auch Grau- und vor allem Blautöne. Licht spielt in Bezug auf Cadence eine sehr große Rolle. Cadence, der strahlende Held. Ich hielt ihn für eine leuchtende, immerzu strahlende Erscheinung. Aber Licht kann auch blenden, es kann dir so hart in die Augen leuchten, dass du nicht merkst, was dahinter ist – und dann erwischt es dich schlagartig, wie ein hinter aufgeblendeten Scheinwerfern verborgenes Auto. M. Anjelais // Killing Butterflies // Seite 22   Fazit: Ein Buch mit Suchtpotential trotz kleiner Makel. Eine Geschichte, die tief berührt und noch lange nachhallt. Eine Geschichte über Manipulation und das damit untrennbar verbundene Abschütteln von Fesseln der Vergangenheit.

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  • Wo bitte passiert mal was...

    Killing Butterflies
    anja_bauer

    anja_bauer

    Killing Butterfly beginnt mit der Erzählung von Spinxh über die  Erlebnisse von ihrer Mutter. Wie sie endlich eine beste Freundin fand und wie die beiden Pläne fürs Leben schmieden.  Dazu gehören auch die Zukunft ihrer Kinder Spinxh und Cadence. Spinxh ist zart, friedlich, Cadence dagegen Charismatisch aber auch gefühlslos.  Dann tötet Cadence zum ersten Mal einen Schmetterling und langsam allmählich merkt man, dass da was nicht stimmt. Doch Sphinx ist total verliebt in ihn und übersieht das ein oder andere. Dieser Roman erzählt die Kindheit und das Erwachsenwerden von Spinxh und ihrer Liebe Cadence. Ihre beiden Mütter sind Blutschwestern und gefühlsmäßig tief vereint. Doch dann bekommt Cadence merkwürdige Züge, aber seine Mutter Leigh will es nicht wahrhaben.  Auch als sich die Vorfälle wiederholen nicht. Und Spinxh verzeiht ihm auch alles, auch Beleidigungen, Verletzungen. Es ist ihre erste Liebe. Allerdings ist sie die einzige, die einigermaßen mit Cadence zurechtkommt. Langsam fällt sie ab in eine gewisse Hörigkeit. Also die Geschichte ist arg langatmig und es passiert nicht wirklich darin was. Die Tage plätschern so dahin und von Liebe ist eigentlich nicht viel zu spüren. Cadence Mutter Leigh ist blind bei der Krankheit ihres Sohnes und tut alles etwas lapidar ab. Auch die Mutter von Spinxh unternimmt nichts Genaueres. Einzig allein ihr Vater spürt, dass da was nicht stimmt, aber da Spinxh sich nichts sagen lässt, ist er machtlos. Oftmals ist die Erzählung wie in einer Wiederholungsschleife. Die Charaktere haben mich nicht wirklich überzeugt. Cadence der psychisch gestört ist, darf schalten und walten wie er will. Spinxh, die wie ein kleines huschendes Mäuschen ist. Und ständig die ewigen Denkerei ,die zu nichts führt. Man wartet darauf, das endlich mal was Gewaltiges passiert und liest, aber nichts als heiße Luft. FAZIT: Dieser Roman hätte was werden können, wenn man nicht alles so oberflächlich behalten hätte.  Der Psychopath darf machen was er will, die kleine Spinxh kuscht und ist total verliebt. Die Mutter Leigh ignoriert und will nichts sehen. Und Spinxh Mutter auch nicht. Bis Seite 71 ist Cadence  nur am „strahlen“ wie es in diesem Buch beschrieben wird. Alles wird ihm verziehen, egal was er macht. Und auch auf Seite 115 ist nichts viel passiert ,außer das Sphinx Cadence total vergöttert, obwohl er spinnt Mir persönlich hat das Buch nicht gefallen ,da alles so überdreht dar gestellt wird. Die Protagonisten sind mir so was von unsympathisch. Bei Spinxh habe ich das Gefühl, sie ist wie viele Frauen, die von ihren Männern misshandelt werden und es nicht wahrhaben wollen. Da kann ich nur sagen, selber schuld, meiner Meinung nach.  Auch das Ende ist total offen und lässt mehr Fragen als Antworten zurück? Hat sie jetzt ein Kind von Cadence? Oder wollte sie nur eines? Was ist genau da jetzt passiert? Das Cover gefällt mir schon recht gut und auch der Titel verspricht viel. Ein blauer gemalter Schmetterling auf weißen Grund. Links und rechts schauen Gesichter aus den Flügeln heraus. Aber außen Hui innen pfui bestätigt sich mal hier. Obwohl das Buch nicht pfui ist sondern nur hohl.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Gewinnt die Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2014!

    Wurfschatten
    Daniliesing

    Daniliesing

    In diesem Jahr hat das LovelyBooks-Team wieder fleißig gelesen und dabei tolle Bücher entdeckt. Natürlich möchten wir euch auch 2014 nicht vorenthalten, welche Bücher uns am meisten begeistert, berührt und gefesselt haben. Deshalb findet ihr hier nun jeweils das Lieblingsbuch von allen Teammitgliedern aus diesem Jahr. Ein glücklicher Gewinner darf sich später über ein Buchpaket mit allen 12 Büchern freuen und damit eine wunderbare Lesezeit verbringen. Unsere Buchtipps: 1. Jules1988 empfiehlt: "Miss Blackpool" von Nick Hornby Mein Lieblingsbuch 2014 ist Nick Hornbys neuer Roman „Miss Blackpool“. Obwohl es kein typischer Hornby ist, liebe ich das Buch als Fan trotzdem. Hornbys feinsinniger Humor und seine liebevolle und einfühlsame Art, seine Figuren zu beschreiben - sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen - machen diesen Roman so besonders. Man verliert sich in der Geschichte des Teams rund um Barbara, ihre Höhen und Tiefen, Freundschaft und Liebe und hat dabei das Gefühl, diese Menschen wirklich zu kennen. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sis Für mich war "Der Träumer" eine ganz zufällige Entdeckung beim Büchershopping. Nur selten finde ich noch Bücher, die ich nicht zuvor schon irgendwo gesehen habe, doch hier wurde ich überrascht. Einmal aufgeschlagen und die ersten Sätze gelesen, hatte mich dieses wunderbare Buch aus dem Aladin Verlag sofort verzaubert. Als ich dann die großartigen Illustrationen von Peter Sis entdeckte, war es um mich geschehen: dieses Buch musste mir gehören! Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meiner Entscheidung absolut richtig lag. Im Urlaub nahm ich das Buch zur Hand und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgezeichnet, doch mit seinen 380 Seiten und einer wunderbar poetischen Sprache ist es für jeden erwachsenen Buchliebhaber ein wahrer Genuss. Pam Muñoz Ryan erzählt tiefgründig und bewegend die Geschichte des kleinen Neftali, dem der Leser beim Erwachsenwerden zuschauen darf. Der Junge hat keine leichte Kindheit - sein Vater macht es ihm mit hohen Erwartungen schwer, er ist häufig krank und lebt lieber in seiner eigenen Phantasie, statt draußen rumzutollen. Neftali ist ein Träumer! Wie der Junge sich trotz aller Schwierigkeiten durchschlägt und die Lebensgeschichte welches bekannten Dichters sich dahinter verbrigt, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Dieses Buch geht zu Herzen und ist mein persönliches Jahreshighlight! 3. TinaLiest empfiehlt: "Wurfschatten" von Simone Lappert Mich hat dieses Jahr besonders der Debütroman von Simone Lappert begeistern können: „Wurfschatten“ ist nicht nur äußerlich ein wunderschönes Buch, sondern es besticht auch durch die beeindruckende Schreibkunst, die die Autorin an den Tag legt. Sie schafft es, die Ängste, die die Protagonistin Ada beherrschen, beklemmend und dunkel zu beschreiben und die Geschichte doch zart wirken zu lassen, einfühlsam und authentisch. Mit dem kleinen, wenn auch vorhersehbaren Hauch Liebe, der Adas Ängste zurückzudrängen versucht, und der Prise Drama am Ende hat "Wurfschatten" mich dann endgültig abgeholt und den Roman für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe sehr, dass bald ein zweites Buch von Frau Lappert folgen wird und kann in der Zwischenzeit nur jedem ihr Erstlingswerk empfehlen! 4. JohannaE1988 empfiehlt: "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk In "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk auf eine besonders schöne und ruhige Art eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Beim Lesen begleitet man die drei Freunde Aja, Seri und Karl von der glückvollen und teils auch tragischen Kindheit bis zum Erwachsenenalter und wünscht sich bei einem der so unbeschwerten Tage im zauberhaften Garten, die die drei so oft erlebten, dabei gewesen zu sein. Alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, teilen das Schicksal, mehr oder weniger ohne Vater aufzuwachsen. Neben der Geschichte über eine besondere Freundschaft und der innigen Beziehung zwischen den Kindern und ihren Müttern, hat mich vor allem die unaufgeregte Erzählweise Bánks und ihre einfühlsame und warme Sprache beeindruckt und mich richtig entspannen lassen. Auch bei den Zerreißproben und Schwierigkeiten, die die drei im Laufe der Geschichte durchleben müssen, bangt und hofft man mit und fühlte ich mich oft an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert. 5. aba empfiehlt: "Unterholz" von Jörg Maurer Ich habe sehr gute Bücher gelesen in diesem Jahr. Manche Bücher haben mich tief berührt, andere haben mich nachdenklich gemacht - aber mit Jörg Maurer habe ich auf hohem Niveau gelacht! Für mich kam dieses Buch im richtigen Moment. Es hat mich amüsiert und abgelenkt. "Unterholz" ist der fünfte Band um den oberbayrischen Kommissar Jennerwein, einer meiner literarischen Lieblingsfiguren überhaupt. Krimis gehören nicht zu meiner Lieblingslektüre, aber nachdem ich den ersten Band dieser Serie gelesen habe, konnte ich nicht anders, als ein Fan von Jörg Maurer und vom ganzen Team um Kommissar Jennerwein zu werden! 6. doceten empfiehlt: "Beginners" von Raymond Carver Raymond Carver gilt neben Hemingway als einer der ganz großen Autoren der American Short Story: mit geschliffener und schnörkelloser Sprache auf den Punkt gebracht sind seine Themen Verlust, Einsamkeit und das Scheitern der amerikanischen Mittelschicht. Seine Geschichten deprimieren, erschüttern mit jeder Zeile. Mit Beginners erscheint seine Buch "Wovon wir reden, wenn wir über Liebe sprechen" erstmalig in der Urfassung, ohne die stark kürzenden Eingriffe seines Lektors Gordon Lish. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Ein Buch, um dunkle Wintertage noch dunkler zu machen - manchmal braucht man das ja. 7. clickclackboom empfiehlt: "Das Haus des Windes" von Louise Erdrich Auch wenn Lieblingsbücher zu bestimmen mir schwer fällt, da es immer so viele gute Bücher gibt, kann ich sagen, dass „Das Haus des Windes“ eines meiner liebsten Bücher 2014 ist. Es erzählt die Geschichte vom 13-jährigen Joe, der das unaufgeklärte Verbrechen an seiner Mutter rächen möchte und dabei erwachsen werden muss. Die Protagonisten des Romans sind Nachfahren der nordamerikanischen Indianer und so bekommt man interessante Einblicke in das Leben im Reservat, die Stammesgeschichten und die Gesellschaftsverhältnisse in den USA. Obwohl es um ein ernstes, trauriges Thema geht, ist „Das Haus des Windes“ ebenso ein lustiges Buch über das Leben als Teenager und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Louise Erdrich hat Charakter geschaffen, die vielschichtig sind und die einem beim Lesen ans Herz wachsen. 8. kultfigur empfiehlt: "Die Hyperion-Gesänge Band 1-2" von Dan Simmons Dan Simmons erzählt fantastisch, die Bücher entwickeln einen Sog, den ich bisher sehr selten erlebt habe. Jeder, der gerne Science Fiction liest und philosophisch angehauchte Bücher liebt, wird die insgesamt rund 3.000 Seiten nur so verschlingen. Die beiden Bücher sind nicht nur mein persönliches Highlight 2014, sondern ganz weit oben auf der Liste meiner Herzensbücher. Ich wünschte, ich könnte noch einmal von vorne beginnen! 9. Katha_Luko empfiehlt: "Pfaueninsel" von Thomas Hettche Hettches Buch öffnet die Türen zu einer Welt voller Exotik, Groteske und Kuriositäten aber auch zu der komplexen und zerbrechlichen Architektur der menschlichen Seele. Die Hauptfigur ist Marie, die als Kleinwüchsige auf die preußische Lustinsel verfrachtet wird, um dort zum Vergnügen des Königs als Schlossfräulein ihr Dasein zu verbringen. Neben einem Mohr, einem Riesen, wilden Tieren und geheimnisvollen Pflanzen gilt sie als eine von vielen verqueren Launen der Natur. Damit steht sie im krassen Kontrast zu einer damals weit verbreiteten naturphilosophischen Auffassung, die nur das Wohlgeformte und Regelmäßige für schön und wertvoll erklärt – eine Auffassung, die mit ihren Jahren auf der Insel Maries Menschenwürde und Lebensmut beständig abträgt. Hettches „Pfaueninsel“ fängt Atmosphären ein als wäre er selbst Zeuge des merkwürdigen Lebens auf der Insel gewesen, seine Charakterzeichnungen und Schilderungen seelischer Zustände und schließlich seine authentische Zeichnung der historischen Gegebenheiten ziehen den Leser in ihren Bann: Ich war selten so berührt von einem Buch und seiner Hauptfigur! 10. peckomingo empfiehlt: "Cobra" von Deon Meyer Viel Zeit zu lesen hatte ich leider nicht in diesem Jahr, doch bei meiner Südafrika-Reise wurde natürlich ein Deon Meyer-Buch gelesen. Cobra ist nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Mischung aus Politik und psychologischen Betrachtungen. Das Tempo und die Spannung werden durchgehen hoch gehalten. Schauplätze, Eigenheiten und Sitten des Landes werden authentisch vermittelt. 11. Sophia29 empfiehlt: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner Zu meinen Lieblingsbüchern 2014 gehört definitiv „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, aber dieses hat mir ganz besonders gut gefallen. Es geht darin um Sophie, die ihre Mutter schon in frühen Jahren verloren hat. Zufällig fällt ihr eines Tages das Poesiealbum ihrer Mutter in die Hände und als sie es durchblättert, stellt sie fest, dass sie keinen der darin enthaltenen Namen kennt. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und somit auch mehr über sich selbst zu erfahren, macht sie sich mit ihren zwei besten Freundinnen in einem Wohnmobil auf den Weg und versucht die Personen zu finden, die im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt haben … Heike Wanner ist es in diesem Buch gelungen, zwei Geschichten – die Geschichte von Sophie und die ihrer Mutter – auf spannende Weise miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu verdeutlichen, wie unverzichtbar wirklich gute Freunde in unserem Leben sind. Seid ihr neugierig auf unsere 12 Lieblingsbücher 2014 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 7. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 12 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir immer gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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