Madhavi Guemoes Makrobiotik

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Inhaltsangabe zu „Makrobiotik“ von Madhavi Guemoes

Gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit, in der sich kaum jemand noch die Mühe macht ein Gericht selbst zu kochen oder sich mit den richtigen Nahrungsmitteln zu beschäftigen, ist die Makrobiotik ein Geschenk, das verbindet. Makrobiotik ist mehr als eine Ernährungsweise. Es ist eine lebensbejahende Philosophie, die Madhavi Guemoes modern und undogmatisch vermittelt. Durch ihre langjährige Erfahrung führt sie den Leser Schritt für Schritt dazu, seine Ernährung umzustellen, Hindernisse im Alltag zu überwinden und Techniken wie Yoga oder Meditation in den Alltag zu integrieren. Ein lebensfrohes, urbanes, frisches und ansprechendes Buch der erfolgreichen Bloggerin Madhavi, das den verstaubten Ruf der Makrobiotik entstauben soll. Durch zahlreiche, köstliche Rezepte und farbenfrohe Bilder wird dieses Buch zu einem wahren Schatz dieser Ernährungsform.

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  • MAKROBIOTIK

    Makrobiotik

    Simi159

    27. December 2017 um 22:02

    „MAKROBIOTIK, in Fülle leben“, bietet auf 240 Seiten eine Einführung und einen großen theoretischen Teil über diese spezielle Art sich zu ernähren, wie auch viele Rezepte um die gelesene Theorie direkt in die Praxis umzusetzen. Die Autorin, Madhavi Guemoes, erzählt, wie sie mit dieser Art zu Essen angefangen hat, welchen Irrungen und Wirkungen sie aufgesessen ist und was diese wirklich ist. In seinen Grundsätzen von Yin-Yan, wärmenden und kühlenden Speisen erinnerte es mich an TCM, traditionelle chinesische Medizin. Durch die lockere Art der Autorin versteht man sehr schnell, wie eine „ideale“ makrobiotische Mahlzeit, auf dem Teller ausschaut. Auch einen Exkurs in Lebensmittel, die man mich mehr essen sollte und warum gibt es. Immer freundschaftlich, „fast“ nie mit dem erhobenen Zeigefinger…außer bei der Nutzung einer Mikrowelle, da wird die Autorin sehr direkt und leider wissenschaftlich unkorrekt. Denn brauchen tut man dieses Gerät wirklich nicht, doch es verändert nicht die Struktur der darin aufgewärmten Speisen. Die Rezepte sind gut beschrieben, in der Regel für zwei Personen, was die eingesetzten Mengen, an Lebensmitteln überschaubar macht. Denn die Zutaten, dürften für die  meisten Leser neu sein und die wenigsten schon zu Hause haben. Mit diesen muss man sich tiefer befassen. Ich wußte gar nicht, dass es zum Beispiel so viele verschiedne Sorten von Miso gibt und auch von den meisten anderen Lebensmittel hatte ich vorher noch nichts gehört….Shozu, Tamara, Kuzu, Mugo Miso, Genmai Miso, Bancha Tee, Amazake, Reismalz, Buchweizen, Hirse, Bohnen…um mal ein paar Zutaten zu nennen. So gesehen ist die Makrobiotik nichts was man mal schnell so nebenbei und einfach umsetzt, sondern eine Ernährungsart in die man sich einlesen und sich mit ihr ausführlicher befassen muss, bevor man sie ausprobiert. Für Vegetarier und Veganer ist der Weg nicht ganz so weit wie für normale Karnivoren.  Weniger ist mehr, Nachhaltigkeit und nur das Essen, was dem eigenen Körper und Geist gut tut, umschreib diese Art der Ernährung am Besten. Die Autorin hat mich umfassend informiert und mir die Makrobiotik mit ihrer leichten und freundlichen Art sehr schmackhaft gemacht, auch wenn es eine sehr spezielle Art zu Essen ist, werde ich es ausprobieren…. Für dieses Buch gibt es von  mir 4 STERNE

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  • Wer makrobiotisch essen möchte, kann hier gut zugreifen.

    Makrobiotik

    Wedma

    02. November 2017 um 16:49

    Das Buch ist recht überschaubar mit 240 Seiten der TB-Ausgabe. Es gibt einen „theoretischen Teil“ und den „Praktischen“ mit vielen Rezepten vom Frühstück über Mittag/Abendessen bis zu selbst gemachten Pralinen, Snacks, Immun-Kicks, etc. Im theoretischen Teil erklärt Madhavi Guemoes kurz, wie sie mit Makrobiotik angefangen hat, was sie im Laufe der Jahre dazu gelernt hat, in dem Buch soll die Essenz daraus sein, und was Makrobiotik nach ihren Begriffen sein soll. Diese Ausführungen ließen mich an TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) denken und damit verbundene Empfehlungen bezüglich des gesunden Essens. Die Autorin teilt Lebensmittel nach Yin und Yan, darunter extrem Yin wie Zucker, Honig, Käse, Quark, Joghurt; ausgewogen Yin wie Reismalz, Amazake, Nüsse; extrem Yan wie Fleisch, Eier, Salz und die Produkte, die in der Mitte anzusiedeln sind wie Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchte, Algen, Samen, etc. Danach wird ein Teller zusammengestellt, das aus 50-60% aus gek. Vollkorngetreide bestehen soll, 25-30% Gemüse, 3-5% Algen und ca. 10% Eiweiß, damit ist eher etwas Veganes wie Tofu gemeint. Es wurde aber auch gesagt, dass manche Makrobiotiker auch mal Fisch essen. Interessant fand ich das Kapitel über die Lebensmittel, die man meiden sollte. Zwiebel und Knoblauch, Nachtschattengewächse wegen Solonin, Milchprodukte, scharfe Gewürze, Zucker, alle Fertigprodukte, uvm. Die im zweiten Teil vorgestellten Rezepte sind ganz gut beschrieben, alles, was man an Begriffen der asiatischen Küche als „normalessender“ Mensch nicht kennt, wird erklärt und wo man dies auch bekommt. Ein gut sortierter Asia-Laden in Bioqualität in der Nähe wäre da sehr hilfreich. Zu jedem Rezept gibt es ein hübsches Foto des fertigen Gerichts. Mikrobiotisches Essen wäre schon eine große Umstellung für einen „normal“- Essenden, deshalb rät die Autorin auch, nach und nach die Produkte zu ersetzen, z.B. die Milch durch Pflanzenmilch usw. Die Rezepte sind im Grunde einfach nachzukochen, aber man muss erstmal gut im Bio-Asia-Laden eingekauft haben und ob es einem schmecken wird, da man so etwas nicht gewohnt ist? Eine Art Brei zum Frühstück zu kochen, da gehört schon eine Portion Motivation zu. Der Erzählton ist locker, wie unter guten Freundinnen. Die Sprache hat mich allerdings etwas irritiert: Sie ist mehr als mir lieb war von Anglizismen und anderen Fremdwörtern durchwirkt. Fazit: Wer sich für alternative Nahrungsart interessiert/ mal was anderes ausprobieren möchte oder gar muss, kann hier gut zugreifen. Man bekommt Rezepte, die relativ einfach sind und, wie die Autorin sagt, gut schmecken. Etwas von der „Theorie“ ist auch dabei, wobei mir hier einfach gute Begründungen fehlten: Warum soll es so sein? Dadurch wirkt das Ganze eher dogmatisch, wobei es gerade das ist, was die Autorin unbedingt meiden wollte. Wer mit dem Korngetreide so seine Probleme hat, der muss dann schon variieren und diese in den Rezepten durch etwas Glutenfreies ersetzen. Aber insg. als Anfang einer gesünderen Ernährung finde ich das Buch ganz gut.

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