Margriet de Moor Der Maler und das Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Der Maler und das Mädchen“ von Margriet de Moor

Warum erschlug die achtzehnjährige Elsje, gerade erst nach Amsterdam gekommen, ihre Zimmerwirtin mit einem Beil? Und warum hat sie nicht bereut? Dann hätte man ihren Leichnam begraben und nicht zur Abschreckung öffentlich ausgestellt. Und was veranlasste den Maler Rembrandt, dessen Name nicht genannt wird, sich zu dem Leichnam zu begeben und ihn mit wenigen Strichen für immer festzuhalten? Margriet de Moor schreibt einen großen Roman über die Malerei, die Liebe und den Tod im Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Wie eine Malerin wechselt sie in diesem Krimi zwischen Hell und Dunkel und verschränkt die gegensätzlichen Geschichten zu einer spannenden, ergreifenden Erzählung.

Sprachgewaltig, einfühlsam, die Geschichte eines naiven Mädchens und Einblicke in das Leben Rembrandt 's. Absolut lesenswert !

— Alanda_Vera

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  • Rezension zu "Der Maler und das Mädchen" von Helga van Beuningen

    Der Maler und das Mädchen

    Emilie

    08. April 2012 um 12:12

    Im Zentrum des Romans „Der Maler und das Mädchen“ von Margriet de Moor stehen zwei historische Personen. Der alte Maler Rembrandt, der im gesamten Roman jedoch nie namentlich erwähnt wird und die junge Dänin Elsje. Die 18jährige Elsje ist zum Tode verurteilt. Verurteilt, weil sie ihre Wirtin mit der Axt erschlagen hat. Der Roman beginnt am Morgen ihrer Hinrichtung. Das schon lange Leben des Malers mit seinen Höhen und Tiefen, zwei Ehen, Erfolgen als Maler und finanziellem Bankrott sowie das kurze, an Begegnungen reiche Leben Elsjes, ihre beschwerliche Reise durch die vereiste See von Jütland nach Amsterdam, die vergebliche Suche nach ihrer Stiefschwester, ihre Erlebnisse in der brodelnden Metropole Amsterdam und schließlich den Mord an ihrer Wirtin schildert de Moor wie eine Erinnerungscollage in Rückblicken vom Tag der Hinrichtung aus. Im Leben gibt es keine Verbindung zwischen dem Maler und dem Mädchen. Erst nach ihrem Tod werden sie sich begegnen. „Was sie verbindet, verdichtet sich in diesem Moment. Wie wenig es doch braucht, damit er fortdauert, nicht nur für kurze Zeit, sondern für immer.“ Unaufgeregt, fast beiläufig berichtet die Autorin von prägenden Ereignissen im Leben beider Protagonisten. Die Schilderung des Pesttodes der zweiten Frau des Malers beispielsweise hat wenig vordergründigen Schrecken, doch spürt man in jeder Zeile das große Leiden der jungen Frau und den Schmerz des Malers über den Verlust seiner geliebten Partnerin. Das sehr anschaulich und teilweise mit Bezügen zur Gegenwart dargestellte Alltagsleben im Amsterdam des 17. Jahrhunderts lässt den Leser ganz in diese Zeit eintauchen. „Der Maler und das Mädchen“ ist trotz der Fülle der dramatischen Ereignisse ein stilles Buch. Man sollte sich Zeit nehmen, einlassen und auch wegen seiner poetischen Sprache genießen. Die Niederländerin Margriet de Moor beweist mit ihrem aktuellen historischen Roman erneut den literarischen Reichtum unseres kleinen Nachbarlandes.

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