Tom Sawyer & Huckleberry Finn

von Mark Twain 
4,4 Sterne bei87 Bewertungen
Tom Sawyer & Huckleberry Finn
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

kerstin71s avatar

Ein absoluter Kinderbuchklassiker, den man immer wieder lesen kann.

Schluffs avatar

Jungenabenteuer am Mississippi-River

Alle 87 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Tom Sawyer & Huckleberry Finn"

Große Weltliteratur in brillanter Neuübersetzung

Dass die Romane ›Tom Sawyer‹ (1876) und die Fortsetzung ›Huckleberry Finn‹ (1884) zur Weltliteratur gehören, zeigt die großartige Neuübersetzung von Andreas Nohl. Die Originaltexte kommen wieder zu Wort und es wird erkennbar, weshalb sich die kleinen Helden seit über 100 Jahren in die Herzen der Leser eingeschrieben haben. Hinter den Versuchen, ihre Träume auszuleben, verbirgt sich Mark Twains revolutionäres literarisches Plädoyer für die Rechte der Kinder. So wurden diese Romane zu einem Archetypus und bleiben bis heute so faszinierend.
• Mit umfangreichem Anhang zu Leben und Werk von Mark Twain

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423141666
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:720 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.10.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.06.2009 bei Zyx/Hörbuc (ZYX) erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne42
  • 4 Sterne34
  • 3 Sterne11
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Schluffs avatar
    Schluffvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Jungenabenteuer am Mississippi-River
    Tom Sawyer und Huckleberry Finn

    Mit diesem Buch begann meine Liebe zum geschriebenen Text. Ich hatte Windpocken im Sommer, musste im Bett bleiben und die Langeweile war unerträglich. Das Buch stand seit Weihnachten im Regal und bisdahin ignorierte ich es mit grossen Erfolg, genau so wie alle anderen die dort standen.
    Notgedrungen nahm ich es zur Hand und begann zu lesen. Spätestens als Tom Becky Thatcher davon überzeugte wie toll es ist einen Zaun zu tünchen hatte Mark Twain mich gefangen. Der Mississippi mit den Radschaufeldampfern, Holzhäuser die vom Fluss vorbeigetragen wurden und die spannenden, manchmal auch leichsinnigen, Abenteuer mit dem verwilderten Huck Finn waren dazu geeignet aufregende Bilder in meinen Kopf zu zaubern. Obwohl ich noch ein ungeübter Leser war. Wenn das keine Empfehlung ist...

    Kommentare: 1
    13
    Teilen
    Nele75s avatar
    Nele75vor 3 Jahren
    Tom Sawyer & Huckleberry Finn (Hörspiel) von Mark Twain

    Mark Twain hat mit seinen beiden Figuren - dem Waisenjungen Tom Sawyer und Huckleberry Finn - eine Geschichte geschrieben, die schon seit Generationen einen festen Platz im Bücherregal gefunden hat und von Erwachsenen sicherlich genau so oft gelesen wird wie von Jugendlichen.

    Von Andreas Nohl ist eine Neuübersetzung der beiden Klassiker rund um Tom Sawyer und Huck Finn im Hanser Verlag erschienen - und gleichzeitig auch eine Hörspielfassung bei "Der Hörverlag" (dieses erschien zum 100. Todestag des Autors am 21. April 2010).

    Dieses Hörspiel bietet noch einmal einen abenteuerlichen, außergewöhnlichen Blick auf die Geschichte, denn mit insgesamt 50 Schauspielern in 75 Rollen wurde die Welt rund um die beiden Freunde zu einem wahrlichen Abenteuerroman für die Ohren. Jede Bekannte und auch vielleicht weniger bekannte Figur aus Mark Twain's Klassiker bekommt hier eine "eigene" Stimme, welche in den meisten Fällen während des Hörens gut zu unterscheiden ist.

    Komischerweise waren für mich anfangs ausgerechnet die Stimmen der beiden Hauptfiguren nur schwer auseinanderzuhalten (Kostja Ullmann spricht Tom Sawyer und Patrick Güldenberg Huckleberry Finn), was sich allerdings im Verlauf der Geschichte geändert hat.

    Dieses Hörspiel rund um Abenteuer, Freundschaft, gruseligen,  spannenden Erlebnissen und die Lebensweise im 19. Jahrhundert in den Südstaaten Amerikas rund um den Missisippi hat eine Gesamtlaufzeit von ca. 355 Minuten und ist auf 5 CDs verteilt, wobei allerdings die Geschichte von Tom Sawyer nur die erste CD füllt, die Abenteuer des Huckleberry Finn dagegen die restlichen 4 CDs.

    Aber nicht nur die Stimmen der Schauspieler lassen dieses Buch zu einem Hörerlebnis werden, sondern auch die Geräusche und vor allem die oft leise Hintergrundmusik, welche sich gut in und um die Dialoge einfügt und somit zu einem gelungenen Hörspielerlebnis beiträgt.

    Mark Twain's Buch "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" als Hörspiel ist erschienen bei "derHörverlag".




    Kommentieren0
    13
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" von Mark Twain

    Wer kenn sie und wer liebt die Streiche von den beiden Jungen nicht.
    Ich habe sie sicher drei Mal gelesen.

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    sddsinas avatar
    sddsinavor 6 Jahren
    Rezension zu "Tom Sawyer & Huckleberry Finn" von Mark Twain

    Zurecht ein Klassiker!
    Ich habe noch eine sehr alte Ausgabe von Tom Sawyer und Huckleberry Finn, sodass die Sprache manchmal recht anstrengend zu verstehen war und ich das Buch so wohl keinem Kind geben könnte. Zwar weiß ich es nicht, aber ich bin sicher Sprache und Ausdruck wurden in neueren Versionen überarbeitet und sind somit auch heute noch gut für Kinder zu verstehen.
    Die Geschichte um Tom Sawyer (1. Buch) hat mir insgesamt besser gefallen, ich fand sie spannender und abenteuerreicher, sodass sie richtig zum träumen an die eigene Kindheit eingeladen hat. Das 2. Buch über Huckleberry Finn war zwar auch interessant, hat bei mir aber nicht so sehr das Wohlfühl-Gefühl geweckt, dass ich von zuvor kannte.
    Für mich war meine Ausgabe vor allem für Erwachsene empfehlenswert, die über die damalige Zeit in etwa Bescheid wissen. Neben den lustigen Geschichten ist es immer wieder schockierend wie die Sklaven teilweise von den Schwarzen behandelt wurden. In neueren Ausgaben des Buches gibt es dazu hoffentlich ein paar Anmerkungen oder geschwächtere Formen, denn ich hätte meine Ausgabe mit dem ganzen "Niggergeschimpfe" als Kind nicht verstanden, selbst wenn meine Eltern sich noch so sehr bemüht hätten mir die Zeit zu erklären.

    Trotzdem für mich großes Lesevergnügen. Ich werde mir vielleicht noch eine neuere Ausgabe besorgen um zu vergleichen. Die Geschichte ist eh so unterhaltsam, dass ich sie gleich nochmal lesen könnte.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Maximilian_Schlesiers avatar
    Maximilian_Schlesiervor 7 Jahren
    Rezension zu "Tom Sawyer und Huckleberry Finn" von Mark Twain

    Zu Recht ein Klassiker im Bereich der Kinder- und Jugendabenteuer

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Rosinchens avatar
    Rosinchenvor 9 Jahren
    Rezension zu "Tom Sawyer & Huckleberry Finn" von Mark Twain

    Eines meiner liebsten Kinderbücher, das ich auch heute noch gerne zur Hand nehme.
    Die Geschichte schaffte es mich vom Anfang bis zum Ende zu fesseln und eine andere Welt zu versetzen. Man konnte sich wunderbar in die Figuren hineinversetzen und wollte am liebsten die gleichen Abenteuer auch in Wirklichkeit erleben.
    Die Zeit in der sich die Handlung befindet tut der Spannung auch in der heutigen Zeit keinen Abbruch.
    Ein Klassiker, den man einfach gelesen haben muss.

    Kommentieren0
    19
    Teilen
    oesterberg osts avatar
    oesterberg ostvor 9 Jahren
    Rezension zu "Tom Sawyer & Huckleberry Finn" von Andreas Nohl

    „Tom!“ Keine Antwort. „TOM!“ Keine Antwort. „Ich möchte bloß wissen, was wieder mit diesem Jungen los ist. TO-HOM!“
    Kein Romananfang, an den ich mich besser erinnere. Sofort das Bild der dazugehörigen Illustration aus der alten Kinderbuch-Ausgabe wieder im Kopf, läuft die Szene ein erneutes Mal ab, wie Tante Polly, die alte Dame mit der Brille, die sie „nur aus Stilgründen“ trägt, den ihr anvertrauten Bengel Tom Sawyer sucht – und der ihr mit einem seiner verflixten Tricks entwischt.
    Es ist der Beginn eines Romans, der einen mächtig überrascht. Fragt man sich doch auf vielen der 600 Seiten von Tom Sawyer & Huckleberry Finn, wie man das als Kind hatte lesen können – und vor allem hatte lesen dürfen. Denn die beiden Romane (1876 und 1884) sind zunächst einmal ein Lehrstück für den von der Literaturwissenschaft erfundenen Begriff der „doppelten Adressierung“. Und wenn es schon nicht die Qualität der Neuübersetzung von Andreas Nohl ist, die einen von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann zieht, so ist sie doch ein willkommener Anlass, die Lektüre seiner Kindheit neu zu entdecken.
    Natürlich trägt die schlanke, flüssige Übersetzung ihren Teil dazu bei, dass man Tom Sawyers & Huckleberry Finns Abenteuer dermaßen verschlingt, als hätte es in der Zwischenzeit nie eine spannendere Lektüre gegeben. Nah am Original, gelingt Andreas Nohl ein übersetzerisches Meisterwerk, dass von seiner konkreten, der Ausschmückungen freien Sprache ebenso lebt wie von der Reichhaltigkeit der Sprechweisen irgendwo in Amerika, die so wohl noch nie ins Deutsche transportiert wurden. Das Buch liest sich weg wie nichts – und ist so verdammt eindrücklich und intensiv, dass man sich fragt, ab welchem Alter man es seinem Kind mit ins Bett gibt.
    Denn die so lustigen Jungenspäße am Beginn der Abenteuer um die beiden Jungen verblassen bald angesichts der Halbwelten und Verbrechen, angesichts von Rassismus und Gewalt, die die Lebenswelt der Kinder Mitte des 19. Jahrhunderts prägen – und in die beide immer wieder, halb freiwillig, halb erzwungen, hinein gezogen werden. Zwischen den rabiaten Methoden des Zahnziehens und dem Eifer um die erste, jugendliche Liebe, zieht es Tom Sawyer in eine Kriminalgeschichte ersten Rangs, die von Mark Twain nicht nur realistisch geschildert, sondern mit Anleihen und Parodien aus der populären Abenteuer- und sonstigen romantischen Literatur seiner Zeit dermaßen angereichert wird, dass es einem schon mal flau im Magen werden kann. Und man schnell das nächste Kapitel aufschlägt. Denn nicht vergessen: dies hier ist spannender – und wirklicher – als jeder Fernsehkrimi.
    Der Realitätsgehalt von Twains Werk kommt dabei natürlich aus der Kenntnis seiner Zeit, vor allem aber: aus einem ungeheuren Gespür für jugendliche Phantasie- und Lebenswelten. Tom Sawyer liest viel und gerne und versteht nicht die Hälfte davon, das merkt man schnell. Denn er erspinnt sich eine Realität aus Ritterroman, Gruselgeschichte und Abenteuerbuch, die gegen jede Verunsicherung gefeit ist. Auf die Spitze getrieben mit der unsäglichen Befreiungsaktion des eigentlich schon freien Niggers Jim, die Tom mit allem versieht, was zu der legendären Befreiung eines Gefangenen gehört, begegnet einem hier nichts weniger als das eigene Denken, das einstige Begreifen und Entdecken von Welt mit den Mitteln der Phantasie.
    Das ist die eigentliche Größe dieses Werkes: das Vermessen der Erlebenswelt von Jugendlichen. Die Macht von Phantasien, den Trotz, die Neugier, die Freude, die Angst, all die inneren Spannungen und diesen wahnsinnigen Lebens- und Abenteuerdurst wahr- und dann so ernst zu nehmen, dass man als Erwachsener sich selbst und seinen Kindern begegnet, dass es eine reine Freude ist.
    Aber das Meisterwerk geht weiter. Vor allem in der späteren Fortsetzung um Huckleberry Finns Abenteuer zeigt sich Twain als Chronist der amerikanischen Wirklichkeit zwischen Rassismus, Vergnügungssucht und Lynchjustiz. Auf Hucks und Jims langer Reise den Mississippi herunter, auf der Flucht vor dem grausamen Vater und der drohenden Sklaverei, begegnen ihnen Aufschneider, Verbrecher, Familienkriege und Naturgewalten. Der Roman entwickelt einen Realismus im Breitwandformat. Den äußerlichen Abenteuern und der maßlosen Komik der sich ergebenden Situationen steht im Kern ein Konflikt gegenüber, der mit der Frage nach Gleichheit und Ungleichheit, nach Freiheit und Macht vage umrissen sein dürfte. Wie Huckleberry Finn zwischen gesellschaftlich aufoktroyierter Moral und eigenem Gewissen zerrissen wird, wie er mit sich kämpft, ob er dem entlaufenen Nigger bei seiner Flucht helfen oder ihn nicht selbst verraten soll – das ist ganz großes Kino. Die Leinwand die Welt in ihrer ganzen Breite, in ihrer Schönheit und erdrückenden Übermacht – und den Fokus hat der Held, ganz auf sich gestellt. Der Held, der natürlich keiner ist, ist in diesem Fall noch ein Kind. Und die Kinder zeigen es der ganzen Welt. In diesem Buch auf jeden Fall.

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    kerstin71s avatar
    kerstin71vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein absoluter Kinderbuchklassiker, den man immer wieder lesen kann.
    Kommentieren0
    Lysanders avatar
    Lysandervor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch mit Längen. Nachwort und Buchgestaltung sehr gut!
    Kommentieren0
    T
    TheLastProblemvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tom Sawyer ist klasse und spannend, Huckleberry Finn jedoch ist ein wenig schwächer und hat viele zähe Sequenzen.
    Kommentieren0

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks