Markku Ropponen Ein beschissenes Sortiment an Schwierigkeiten

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Inhaltsangabe zu „Ein beschissenes Sortiment an Schwierigkeiten“ von Markku Ropponen

Kuhala ist einsam: Seine neue Liebe, die Kriminalkommissarin Annukka, ist nach Helsinki gezogen, um die eigene Karriere voranzutreiben. Ein spektakulärer Serienmord käme dem Privatermittler zur Ablenkung gerade recht, aber darauf braucht er im beschaulichen Jyväskylä nicht zu hoffen. Immerhin ist ein Werkzeugdiebstahl aufzuklären. Der vermeintlich läppische Fall entpuppt sich jedoch als ganz schön vertrackt. Spätestens seit der mutmaßliche Werkzeugdieb brutal erschlagen vor Kuhalas Füßen liegt…

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  • Rezension zu "Ein beschissenes Sortiment an Schwierigkeiten" von Markku Ropponen

    Ein beschissenes Sortiment an Schwierigkeiten
    savanna

    savanna

    28. June 2011 um 20:39

    Die Herangehensweisen, um einen Mordfall aufzuklären, unterscheiden sich bei der Polizei und bei einem Privatdetektiv unter Umständen deutlich. Dass auch eher unkonventionelle Ermittlungswege zum Erfolg führen können, beweist der finnische Detektiv Otta Kuhala. Mit mäßigem Interesse widmet sich Kuhala gerade dem Diebstahl auf einer Baustelle, als er zusätzlich mit einem gänzlich anderen Fall beauftragt wird: Der ortsbekannte Juwelier Krassi wird als vermisst gemeldet. Als nach kurzer Zeit der Hauptverdächtige des Werkzeugdiebstahls ermordet wird, erhält auch dieser Fall eine unerwartete Dynamik. Für Kuhala kommt es damit zu Überschneidungen mit der polizeilichen Ermittlung, die er galant zu umgehen versucht. Als die Machenschaften des gesuchten Juweliers auch ins benachbarte Russland weisen, reist der Detektiv engagiert, aber eher unvorbereitet über die Grenze. Spätestens dort wird sich Kuhala bewusst, dass er sich mit seiner berufsbedingten Neugier in ernste Schwierigkeiten manövriert hat. Mitten hinein in sein beschauliches Heimatstädtchen hat der finnische Autor Markku Ropponen seine Kriminalfälle gesetzt. Die Kombination aus der Ruhe Mittelfinnlands und dem Wortwitz des Skandinaviers hat Ropponen verdient mehrere Auszeichnungen eingebracht. Er lebt mit seiner Familie mitten im Ort des Geschehens, in Jyväskylä. Nach „Finnischer Mittsommer“ ist diese Neuerscheinung nun der zweite Fall für den eigenwilligen Ermittler Kuhala. „Ein beschissenes Sortiment an Schwierigkeiten“ ist ein erfrischender Kriminalroman, der sich mit wenig Blutverlust und viel Erheiterung von der Masse der skandinavischen Krimis abhebt. Für den Umfang eines normalen Taschenbuches gehen die Ermittlungen erstaunlich tief ins Detail – spätestens mit dem letzten Drittel der Ermittlungen muss der Leser seine Konzentration zusammen halten, um keine der Argumentationslinien aus dem Gedächtnis zu verlieren. Ein Krimi mit einem hohen Anspruch an die vollständige Auflösung des gesamten Sortiments an Schwierigkeiten und einem fast humorvollen Grundtenor.

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  • Rezension zu "Ein beschissenes Sortiment an Schwierigkeiten" von Markku Ropponen

    Ein beschissenes Sortiment an Schwierigkeiten
    BertieWooster

    BertieWooster

    04. February 2011 um 22:45

    Jyväskylä Finnland. Eine beschauliche ruhige Stadt in der Provinz. Es scheint nicht viel los zu sein. Auch deshalb hat Otto Kuhala, seines Zeichens der einzige Privatdetektiv der Stadt, seinen Blues. Nicht nur dass er fast keine Aufträge hat, nein er muss auch noch zusehen, wie seine Ex mit ihrem Neuen händchenhaltend rumlauft, während seine neue Flamme Annukka weggezogen ist, um Karriere zu machen. Nur seine beiden Eidechsen Inkeri und Hytönen halten zu ihm. Eigentlich sollte er ja einen Werkzeugdiebstahl aufklären. Da wird er aber von einer Angestellten des Juweliers Krassi beauftragt, denselbigen zu suchen. Dies ist immer noch spannender als der Diebstahl, denkt sich Otto und macht sich gleich auf die Suche. Er findet jedoch nur ein verwüstetes Sommerhaus an einem idyllischen See und einen erschossenen Juwelier. Gut kann ja mal passieren. Aber als er kurz darauf noch seinen Hauptverdächtigen des Werkzeugdiebstahls tot auffindet, gerät er ins Visier der Polizei, bei der er eh nicht gut angeschrieben ist. Andererseits kommt er so zu zwei neuen Aufträgen, da ihn der Bruder es Juweliers und die Geliebte des ermordeten Diebs mit der Aufklärung der beiden Mordfälle beauftragen. Seine Ermittlungen führen ihn zum einen zu einem seltsamen Kramladen (Werkzeugdieb) und zum anderen zu einem Paintballversessenen bzw. einem versoffenen Sohn des Juweliers. Da er auch noch an Liebeskummer leidet, kann er sich zunächst nicht ganz auf die Fälle konzentrieren. So kommt es, dass er etwas naiv agiert und es ihn auch nach Russland verschlägt, wo er zu einem beschissenen Sortiment an Schwierigkeiten gerät. Auch wenn die Handlung manchmal etwas durchschaubar sein mag, ist der Krimi schon aufgrund des humorvollen Schreibstils und der gelungenen Charakterbeschreibungen von Otto und den Kriminellen lesenswert. Ein etwas anderer skandinavischer Krimi, nicht düster, sondern eher heiter.

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